Smart Home – Die Definition

Was bedeutet eigentlich Smart Home oder vernetztes Zuhause? CleanThinking definiert Smart Home neu

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Smart Home: Die Smart Home Definition

Wie könnte man das vernetzte Zuhause definieren? Schließlich umfasst „Connected Home“ derart viele Facetten, dass es kaum möglich erscheint, eine eindeutige Definition zu entwickeln. Wir von CleanThinking haben das einmal versucht und – wie wir finden – ganz überzeugende Worte und Ansätze zur Zusammenfassung dessen, was der Oberbegriff des vernetzten Zuhauses eigentlich beinhalten sollte gefunden.

Smart Home dient als Oberbegriff für technische Verfahren und Systeme in Wohnräumen und Wohnhäusern, in deren Mittelpunkt eine Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe steht. (Smart Home Definition laut wikipedia)

Neben dieser eher technisch-sachlichen Definition gibt es noch viele weitere Definitionen und Erklärungsansätze für Smart Home-Systeme und entsprechende -Technologien zur Vernetzung der heimischen vier Wände.

Wie Fraunhofer Smart Home definiert

So spricht die Fraunhofer-Gesellschaft weniger von intelligenten Häusern als vielmehr von integrierten Haussystemen und definiert folgerichtig als Vernetzung bisher isolierter Geräte im Wohnhaus zu einem Gesamtsystem (vgl. auch Fraunhofer: Das intelligente Haus). Eine weitere Definition stammt von Dr. Lothar Stoll und lautet:

SmartHome ist ein Wohnbereich, der Menschen im Alltag und bei Ihrer Arbeit zuhause durch moderne Technologien und elektronische Dienstleistungen unterstützt. (vgl. Präsentation der DKE „Smart Home mit intelligenten Assistenten“)

Eine sehr einfache, aber gute Definition stammt von Deloitte:

Unter Smart Home versteht man die intelligente Vernetzung einzelner Komponenten innerhalb des Hauses (Hardware und Services) und deren zentrale Steuerung und Überwachung über Endgeräte. Der eigentliche Mehrwert von Smart Home liegt dabei im intelligenten Zusammenspiel der Komponenten und nicht in der Ansteuerung der einzelnen Hardware.“ (vgl. Deloitte, „Licht ins Dunkel: Erfolgsfaktoren für das Smart Home“)

Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit

Wichtig aus unserer Sicht bei der Definition von Smart Home ist aber, dass Smart Home drei Funktionen erfüllen sollte: Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit verbessern. Umfragen zeigen, dass das Interesse an Lösungen, die die Energieeffizienz sukzessive verbessern, groß sind. Damit ist natürlich auch immer die Hoffnung auf eine Reduktion des Stromverbrauchs verbunden. Diese wird heute oftmals noch nicht erfüllt – mit Stromtarifen, die variabel sind und Anreize setzen, dann Wäsche zu waschen, wenn die Sonne kräftig scheint, wird sich dies alles ändern können.

Dazu haben diese Lösungen auch einen anderen Nutzen im Hinblick auf die Verbesserung des Umgangs mit Energie: Sie schaffen Transparenz – das macht sogar Verhaltensänderungen bei Kindern und Jugendlichen realistisch. Das alles zeigt: Smart Home kann zu erheblichem „Clean Thinking“ im Wohnbereich beitragen. Dabei sollte nie vergessen werden: Es geht natürlich nicht nur darum, Strom zu sparen, sondern vor allem darum, auch mit Wärme effizient umzugehen. Denn die Wärmewende hat viel größeres Potenzial als die Stromwende.

Weitere Infos zum Thema gibt es hier bei CleanThinking.de.

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