Smart Home Gadget Sense mother: Die Mutter, ganz neu erfunden

Erfinder des Nabaztag stellt auf der IFA 2014 sein neues Smart Home Gadget mother vor / Kombination aus Zentrale und Motion Cookies

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Die Internationale Funkausstellung hat dieses Jahr einige Überraschungen im Gepäck, die bislang kaum von den Medien und den Internetusern entdeckt worden sind. Eine dieser Überraschungen ist mother, die ein wenig an den Smart Home Roboter jibo erinnert, der gerade mächtig Crowdfunding-Kapital einsammelt. Die „Mutter aller Dinge“ im Smart Home bzw. im Internet der Dinge sieht nicht nur niedlich aus, sondern kann auch eine ganze Menge. „Andere erfinden die Glühbirne neu, wir haben die Mutter neu erfunden“, lautet dann auch recht treffend der Slogan auf der Webseite des Unternehmens, das mother auf den Markt gebracht hat. Wir haben uns die neu erfundene Mutter für’s Smart Home einmal näher angeschaut.

10. September 2014. Eine Mutter gibt Wärme, sorgt sich um die Kinder, organisiert und erinnert an wichtige Tätigkeiten, klärt auf und informiert. Genau diese Rolle könnte in Zukunft das neue Smart Home Gadget Sense mother einnehmen, das vom amerikanischen Unternehmen sen.se auf den Markt gebracht wurde.

Dahinter verbirgt sich kein geringerer als Rafi Haladjian, der Erfinder des Webhasen Nabaztag, der ab 2006 das Zuhause smarter machen sollte, aber nie den Durchbruch schaffte. Ob mother nun der Nachfolger von Nabaztag ist, ist nicht ganz sicher – genauso wie die Frage, ob mother den Durchbruch schaffen wird, der dem Nabaztag verwehrt blieb.

mother liefert die Daten an eine App

Am Abend informiert die iPad App über die Ereignisse des Tages.

mother kombiniert die niedliche, weiße Figur mit dem lachenden Gesichtsausdruck mit sogenannten Motion Cookies. Die mother wird über den Router mit dem Computer verbunden und dient als Zentrale für bis zu 24 Motion Cookies. Das sind kleine Sensoren, die an den unterschiedlichsten Dingen befestigt werden können und drahtlos Daten an die Smart Home Zentrale mother übertragen. Nach Angaben des Unternehmens sen.se verbinden sich die Cookies automatisch mit technischen Geräten, wenn sie auf diesen befestigt werden. Damit ermöglichen sie dann wiederum, viele Alltagsfragen zu beantworten und an bestimmte Tätigkeiten zu erinnern.

Smart Home Gadget mother: Die Anwendungsbereiche sind vielfältig

mother erinnert an die Einnahme von Medikamentenmother erinnert daran, die Medikamente zu nehmen, wenn ein Motion Cookie an der Aufbewahrungsbox befestigt ist. Ein Motion Cookie, befestigt an der Zahnbürste, gibt Eltern einen Bericht, ob die Kinder die Zähne richtig und gründlich geputzt haben. Ob hier nur die Putzdauer Auswirkungen auf die Botschaft hat oder auch der ausgeübte Druck usw. untersucht wird, wie es heute andere intelligente Zahnbürsten können, war zunächst nicht bekannt.

Montiert an einer Flasche soll mother darüber Informationen geben, ob ältere Menschen genug trinken. Dazu könnend die Cookies ungewöhnliche Bewegungen in der Wohnung melden oder via E-Mail Alarm schlagen oder dafür sorgen, dass die Heizung bei Erreichen einer bestimmten Temperatur abgeschaltet wird.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten von mother zeigen die nachfolgenden Bilder:

Nie mehr Schlüssel suchen mit dem Smart Home Gadget mother und den Motion Cookies

Smart Home Gadget mother Trinkflasche Smart Home Gadget mother Zuhause

Technik von mother und der Motion Cookies

Die Cookies kommunizieren über das ISM-Band miteinander. Die Verschlüsselung des Nutzer-Accounts läuft den Angaben des Unternehmens zufolge über eine gesicherte Webseite. Das Vidoe zeigt mother von sen.se in Action:

Letztlich sorgt mother dafür, dass an ausgewählte Tätigkeiten erinnert wird. Dabei sind 24 Cookies nicht gerade viel, wenn eine ganze Familie „überwacht“ werden soll. Ob das alleine das Leben schon ausreichend komfortabler macht und nur ansatzweise die Mutter entlasten kann? Ab September ist ein mother-Starterpaket mit vier Cookies für 290 Euro erhältlich. Ursprünglich hatte das Unternehmen eine Auslieferung ab Frühjahr 2014 für 199 Euro angekündigt…

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