IFA 2014: Dyson macht Saugroboter fit für’s Smart Home

Das Smart Home bekommt 2015 Zuwachs: Auch der Dyson 360 Eye wird intelligent und darf einziehen / Effizienter Saugstauberroboter

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (6 votes, average: 4,00 out of 5)
Loading...

Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte alphaEOS AG als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Im Smart Home der nahen Zukunft, darf mit einigen neuen Mitbewohnern gerechnet werden. Dazu zählen neben vielen Gerätschaften und Sensoren auch sicherlich der eine oder andere Roboter. Während sich diese als Rasenmäher-Ersatz im Smart Garden bereits durchsetzen, sind Roboter im Smart Home doch noch eine Seltenheit. Das könnte sich, zumindest was Helfer zum Putzen angeht, demnächst ändern. Dyson hat auf der IFA einen Saugroboter präsentiert, der mehr Saugleistung haben soll als alle Produkte, die bislang auf dem Markt sind.

Der Staubsaugerroboter Dyson 360 Eye zieht 2015 ins Smart Home ein5. September 2014. Dyson ist bekannt für seine innovative Technik und neuartige Denkansätze. Das zeigt sich auch beim Dyson 360 Eye, der heute im Rahmen der IFA 2014 mit einigem Presserummel präsentiert wurde. Versprechen von Dyson dazu: Der Dyson 360 Eye soll als intelligenter Saugroboter mehr Saugkraft aben als jeder andere Roboterstaubsauger auf dem Markt.

Nach eigenen Angaben investierte Dyson in die Entwicklung des Dyson Roboterstaubsaugers in 16 Jahren fast 180 Millionen Euro. Hinzu kommt die Entwicklung eines digitalen Dyson Motors für rund 35 Millionen Euro. Rund 200 Ingenieure waren an der Neuentwicklung beteiligt. Algebra, Wahrscheinlichkeitstheorie, Geometrie und Trigonometrie wurden kombiniert, um das weltweit neue Dyson 360 Eye Roboter Vision System zu entwickeln. Ein Team aus 31 Roboter-Software-Entwicklern arbeitete über 100.000 Stunden an der Entwicklung des Navigationssystems.

Ergebnis: Weltweit bestehen 420 Patente und Patentanträge bezüglich der Technologie, die im Dyson 360 Eye Roboter verwendet wird, einschließlich Patenten bezüglich Dysons digitalem Motor V2.

Der Dyson 360 Eye Roboterstaubsauger ist das Ergebnis von 16 Jahren intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit von fast 200 Dyson Ingenieuren und einer Investition in Höhe von 150 Millionen Pfund (180 Millionen Euro). Dyson investierte weitere 28 Millionen Pfund (35 Millionen Euro) in die Entwicklung des neuen digitalen Dyson Motors.

Für den Antrieb nutzt der Dyson einen energieeffizienten, digitalen Motor namens V2. Dazu setzt das Unternehmen bei dem patentierten Staubsauger, der 2015 auf den Markt kommen wird, auf eine so genannte Root Cyclone Technologie zur effizienten Trennung von Staub und Schmutz, mit deren Hilfe Partikel bis zu einer Größe von 0,5 Mikrometer aufgenommen werden. Zum Vergleich: Das ist 600 Mal kleiner als der Punkt am Ende dieses Satzes.

Dyson 360 Eye saugt intelligent und systematisch

Der Dyson 360 Eye Roboter-Staubsauger erkennt seine Umgebung mithilfe eines einzigartigen 360° Vision Systems, entwirft anschließend einen detaillierten Grundrissplan zur intelligenten und systematischen Navigation und protokolliert seine Position. Infrarotsensoren arbeiten zusammen mit einem Objektiv oben auf dem Gerät, das eine 360°-Panoramakamera beinhaltet.

Die Kamera erkennt den gesamten Raum gleichzeitig, so dass der Staubsauger seine Position triangulieren kann. Das Gerät verwendet anschließend Orientierungspunkte innerhalb der Aufnahmen, um zu ermitteln, wie es sich zwischen den Einzelbildern bewegt hat und aktualisiert das Umgebungsmodell entsprechend.

Dyson-Staubsauger mit Carbonfaser-Technologie

Eine Elektrobürste im Dyson 360 Eye verläuft über die volle Breite des Geräts und verlässt sich daher nicht auf Kehrvorrichtungen an der Seite, um die Ecken und Kanten eines Raumes zu reinigen. Sie verwendet eine patentierte Carbonfaser-Technologie zur Entfernung von Feinstaub auf Hartböden und steife Nylonborsten zum Aufbürsten und Reinigen von Teppichböden.

Ähnlich wie bei einem Geländefahrzeug ermöglicht der Kettenantrieb des Dyson 360 Eye Roboterstaubsaugers, die Geschwindigkeit und Richtung auf allen Untergrundtypen beizubehalten und kleine Hindernisse zu überwinden.

Einige Fakten zum Dyson 360 Eye im Überblick:

  • Verfügbarkeit 2015, wann exakt ist nicht bekannt
  • Betriebs- und Ladezeit: Der Dyson dockt sich selbstständig an und lädt sich auf, sobald der Ladezustand des Akkus niedrig ist. Er verfügt über einen Lithium-Ionen-Akkus und kann 20 bis 30 Minuten ohne schlechte Leistung arbeiten.
  • Autonome Reinigung: Die Kamera im Dyson 360 Eye Roboterstaubsauger erfasst 30 Aufnahmen pro Sekunde und ermöglicht dem Gerät eine effektive Analyse der Umgebung. Da die Verschlusszeit der Kamera auf die Fortbewegungsgeschwindigkeit des Roboters abgestimmt ist, wird die Position immer auf den Millimeter genau bestimmt, sodass er immer genau weiß, wo er sich im Raum befindet und wo er schon gereinigt hat. Mittels Infrarotsensoren werden mögliche Hindernisse identifiziert. Während der Entwicklung haben die Dyson 360 Eye Roboterprototypen 1,5 Milliarden Bilder analysiert.

Smartphone App für den Roboter

Mit der von Dyson neu entwickelten App für iOS und Android behalten Dyson Besitzer die Reinigung im Blick – auch wenn sie nicht zu Hause sind. Sie können den Staubsauger sogar programmieren, wenn sie sich im Ausland oder Urlaub befinden, damit sie vom Urlaub in ein sauberes Zuhause zurückkehren. Mit einem Tastendruck kann eine einzelne Reinigung oder ein regelmäßiger Reinigungsplan geplant werden.

Viele dieser Eigenschaften sind so positiv, dass davon ausgegangen werden kann, dass der Dyson Eye 360 dann, wenn er im kommenden Jahr 2015 auf den Markt kommt, in so manches Smart Home einziehen wird. Dann ist das Zuhause dank Smart Home System alphaEOS nicht nur angenehm temperiert, wenn man aus dem Urlaub oder von der Arbeit nach Hause kommt, sondern gleichzeitig auch gesaugt…

Schreiben Sie uns Ihre Meinung


Trackbacks
error: Content is protected !!