Smart Home: Wie Häuser intelligent werden

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Smart Home Themen-Schwerpunkt Cleantech & Smart Home News / Mannheim, Frankfurt. Intelligente Netze, sogenannte Smart Grids, dürfen nicht beim Hausanschluss enden, sondern müssen sich durch eine intelligente Hausautomation als Smart Home fortsetzen. Die Basis für ein Smart Home bilden „intelligente Messtechniken“ mit einem elektronischen Haushaltszähler. Seit Anfang 2010 ist diese neue Zählergeneration in Deutschland bei Neubauten oder grundlegenden Modernisierungen Pflicht. Mit ihrer Hilfe kann der Verbraucher bereits jetzt von seinem Versorger monatliche Abrechnungen verlangen und dadurch mehr Transparenz in seinem Verbrauchsverhalten schaffen.

Einen solch intelligenten Zähler bietet die ABB-Tochter Striebel & John. Im Zusammenspiel mit einem sogenannten „Multi Utility Communication-Controller“ (MUC-C), wie ihn die Schwestergesellschaft Busch-Jaeger anbietet, kann nicht nur der Stromverbrauch, sondern auch der Verbrauch von Gas, Wasser oder Wärme erfasst, in Echtzeit an den Verbraucher übermittelt, ausgewertet und transparent gemacht werden.
Verbrauchsanzeige über ein Farbdisplay

Innovative Produkte zur Hausautomatisierung von Busch-Jaeger

Busch-Jaeger ist einer der führenden Hersteller von innovativen Produkten auf dem Gebiet der Hausautomatisierung – und eine der wenigen ABB-Einheiten, deren Produkte in öffentlichen Gebäuden, Bürogebäuden oder in Privathäusern für jedermann offen sichtbar sind. Auf Design-Aspekte legt das Traditionsunternehmen aus dem sauerländischen Lüdenscheid dabei besonderen Wert. Das gilt auch für Produkte, die den Stromverbrauch visualisieren helfen. So beispielsweise zwei Farbdisplays, die mit den Querschnitten 8,89 Zentimeter und 3,81 Zentimeter unauffällig in einen Lichtschalter integriert wurden und die aktuellen Verbrauchsdaten eines Haushalts sowie entsprechende Vergleichsdaten anzeigen.

Smart Home Energie Display von Busch-Jaeger ABB

Smart Home Energie Display von ABB-Tochter Busch-Jaeger

In Zukunft wird dieses System mit dem Smart Grid des Energieversorgers kommunizieren, den aktuellen Strompreis anzeigen und über Farbsymbole die Empfehlung geben, Verbraucher entweder ein- oder auszuschalten.

Nächster Schritt auf dem Weg zum „intelligenten Stromverbrauch(er)“ ist ein System, mit dessen Hilfe Elektrogeräte nach vorher definierten Tarif-Grenzwerten ein- oder ausgeschaltet werden: Ist gerade viel Strom im Netz, der Preis also niedrig, schaltet sich beispielsweise der Geschirrspüler automatisch ein.

Mehr Komplexität durch den Verbraucher selbst

Komplexer wird das Thema intelligente Netze, wenn der Verbraucher zusätzlich auch noch Strom selbst erzeugt und ins Netz einspeist – durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach beispielsweise. In einem solchen Fall müssen noch mehr Daten erfasst, übertragen, analysiert und daraus Entscheidungen für die Aufrechterhaltung eines stabilen Stromnetzes getroffen werden. Wie viel Strom erzeugt die Anlage gerade? Wie hoch ist der aktuelle Gesamtverbrauch im Haus? Wie viel Strom ist gerade im Netz, was kostet die Kilowattstunde gerade und wie wird sich der Preis voraussichtlich entwickeln? Kann ich den Einsatz bestimmter Stromverbraucher vorziehen oder verschieben? Auch hierfür bietet ABB bereits heute Lösungen an.

Smart Homes im Smart Grid – dieses Thema wird in den kommenden Jahren die Welt der Elektrotechnik weiterhin verändern und wesentlich bestimmen.

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