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SOFC – CleanTech Lexikon

Brennstoffzelle: Solid Oxid Fuel Cells

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Autor:

Martin Jendrischik

Die SOFC oder Solid Oxide Fuel Cell ist eine spezielle Art der Brennstoffzelle und zählt zu den Hochtemperatur-Brennstoffzellen. Die Brennstoffzelle ist, generell gesprochen, eine Stromquelle, mit deren Hilfe durch elektrochemische Oxidation einer leicht oxidierbaren Substanz mit einem Oxidationsmittel chemische Energie direkt in elektrische Energie umgewandelt wird.

Die SOFC ist eine Festoxid-Brennstoffzelle. Als Elektrolyt fungiert hierbei ein fester keramischer Werkstoff wie etwa yttriumdotiertes Zirkoniumdioxid. Die Kathode ist ebenfalls aus einem keramischen Werkstoff wie strontiumdotiertes Lanthanmanganat gefertigt. Die Anode wird aus Nickel mit yttriumdotierten Zirkonoxid (Cermet) gefertigt.

SOFC: Wirkungsgrad, Temperatur, Leistung

Der Wirkungsgrad der Solid Oxide Fuel Cell liegt bei 50 bis 65 Prozent. Als Anodengase fungieren Wasserstoff, Methan oder Kohlegas. Die Temperaturen liegen bei 650 bis 1000 Grad Celsius. Die Leistung beträgt 10-25 kW.

Anwendungsgebiete der SOFC

  • Hausversorgung über Mini-BHKW-Anlagen
  • Kleinkraftwerke
  • zentrale Großkraftwerke

Besonderheiten der SOFC

Es ist keinerlei Reformierung von Brenngasen erforderlich.