Solar News: Indien will 20.000 Megawatt Sonnenstrom bis 2022
Derzeit trudeln viele positive Meldungen aus der Solarbranche tagtäglich auf die Schreibtische der Cleanthinking.de-Redakteure. So auch die heutige Meldung, dass die indische Regierung eine Großoffensive in Sachen Solarenergie mit massivem Finanzkapital unterstützt.
Konkret: Das Programm soll bis 2022 zu mehr als 20.000 Megawatt installierter Photovoltaik-Leistung führen. Wird Indien damit der neue Sonnenstaat? Das Solarenergieprogramm weckt jedenfalls großes Interesse – sicherlich auch bei deutschen Solarkonzernen, die im Jahr 2010 unbedingt aus den roten Zahlen herauskommen wollen. Indien könnte dazu einen kleinen Teil beitragen.
Das Solarenergieprogramm, das Indiens Regierungschef Mammohan Singh gestern verkündete, dient natürlich auch dazu, die mangelhafte Energieversorgung in Indien endlich auf Vordermann zu bringen. Darunter leidet die einheimische Wirtschaft seit Jahren. Nun soll Indien gleich zum Vorreiter im Bereich Solarenergie werden.
Indien galt lange Zeit als idealer Standort für Photovoltaik - es gehört zu den sonnenreichsten Ländern der Erde – Hersteller und Unternehmen klagten aber oft über zu wenig politische Unterstützung und finanzielle Anreize. Das Potenzial alleine für Solarstrom liegt in Indien nach Angaben von Germany Trade & Invest bei mehr als 170 Gigawatt.
Zu den großen Solarunternehmen, die in Indien bereits produzieren, gehört Signet Solar Inc. – das klaifornische Unternehmen, das seinen europäischen Stammsitz in Döbeln bei Leipzig hat, kündigte schon Anfang 2008 den Aufbau einer zweiten Produktionslinie in Indien an.

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Auffällig ist, dass die positiven Meldungen in diesem Beitrag international sind. Aber auch aus Deutschland gibt es positive Meldungen – noch, denn ab Morgen starten die Verhandlungen in der Regierung für die Reduzierung der Einspeisevergütung im EEG. Bin gespannt, was da raus kommen wird.