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VC News: Solazyme erhält weitere 50 Mio. Dollar für Sprit aus Algen

09/08/2010 17:06 1 Kommentar

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Solazyme LogoDas amerikanische Unternehmen Solazyme gilt als eines der heißesten CleanTech-Unternehmen weltweit mit Aussicht auf Börsengänge und große Umsätze. Und dies, obwohl schon so viele CleanTech-StartUps bei dem Versuch, aus Algen sauberes Biofuel zu produzieren gescheitert sind. Solazyme konnte letzten Monat einen wichtigen Meilenstein verbuchen: Das Unternehmen lieferte 1.500 Gallonen Flugbenzin an die US-Navy. Und am heutigen Montag gleich die nächste positive Meldung – die Finanzierungsrunde D bringt Solazyme weitere 50 Millionen Dollar. Gelingt nun endlich die Kommerzialisierung und Skalierung von sauberem Flugbenzin?

Solazyme hat u.a. die Investmentbank Morgan Stanley als zusätzlichen Investor überzeugen können – außerdem kamen der Venture-Arm von Chevron und das japanische Unternehmen San-Ei Gen als Investoren hinzu. Solazyme sticht aus der Masse der Firmen heraus, die aus Algen Lebensmittel und Benzin machen wollen: So etwa die von Bill Gates Investmentfirma Cascade unterstützte Unternehmung Sapphire Energy (vgl. Earth2Tech) – die Technologie von Solazyme sticht schlicht hervor (vgl. Abbildung).

Das Marktpotenzial ist enorm: Die US-Streitkräfte wollen bis 2020 50 Prozent Flugbenzin aus erneuerbaren Energiequellen nutzen. Erste Tests sind positiv verlaufen. Die Senkung um 85 Prozent der Treibhausgase tut ihr übrigens, um Solazyme ein positives Umweltimage zu verleihen.

Solazyme Renewable Oil Production Process

Neben den neuen Investoren sind auch Braemar Energy Ventures, Lightspeed Venture Partners, The Roda Group, Zygote Ventures oder VantagePoint Venture Partners an der neuen Finanzierungsrunde beteiligt.

1 Kommentar

  • Solazyme ist mit Sicherheit eine interessante Firma. Der technologische Ansatz zielt auf eine Maximierung der Ölausbeute ab. Ich bin mir dennoch nicht sicher, dass der Ansatz unter CO2 bilanziellen Gesichtspunkten wirklich zielführend ist… Die Verarbeitung und der Transport der Pflanzen/ Pflanzeninhaltsstoffe die zur heterotrophen Zucht eingesetzt werden, sollten hier deutlich negative Effekte aufweisen.

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