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Solyndra: Steht der nächste Cleantech IPO unmittelbar bevor?

21/12/2009 14:00 0 Kommentare

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solyndra logoDer kalifornische Solar-Spezialist Solyndra könnte nach dem Batteriehersteller A123 Systems sowie den Gerüchten um den Börsengang vom Autobauer Tesla as nächste Cleantech Unternehmen aus den USA sein, das den Gang an die Börse wagt.

Wie Greentech Media berichtete, strebt das Solarunternehmen, das auf die Produktion von CIGS-Dünnschichtzellen spezialisiert ist, an, weitere 300 Millionen Dollar über den Börsengang einzusammeln. Das Geld solle insbesondere für den Ausbau der zweiten Fabrikhalle verwendet werden. Gleichzeitig hat sich Solyndra um staatliche Bürgschaften in Höhe von 469 Millionen Dollar bemüht.

Während in Europa derzeit zahlreiche Börsengänge – auch aus dem Cleantech-Umfeld – platzen, scheint die Grundstimmung in den USA immer noch auf “Pro Cleantech” zu stehen. Da spielt das schlechte Verhandlungsergebnis beim Weltklimagipfel in Kopenhagen letztlich keine entscheidende Rolle.

Von der guten Verfassung von Solyndra profitiert auch der europäische Hauptsitz des Unternehmens, dessen Tochtergesellschaft Solyndra GmbH ihren Sitz im bayerischen Holzkirchen bei München hat. Und auch die Trierer alwitra GmbH & Co., weltweiter Anbieter von Flachdach-Systemen, profitiert vom Geschäftserfolg von Solyndra: Am 1. Dezember gaben die beiden Unternehmen laut Solarserver.de bekannt, eine langfristige Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit unterzeichnet zu haben. Dabei setzt Solyndra vor allem auf die Abdichtungslösungen von alwitra für flache und flach geneigte Dächer.Die Solarpaneele mit den Abdichtungen von alwitra sollen künftig in Solyndras Photovoltaik-Fabriken in Fremont und Milpitas, Kalifornien produziert werden. Solyndra’s zylindrisches Dünnfilm-Photovoltaik-System erzeugt laut Hersteller auf typischen, leicht geneigten Flachdächern bedeutend mehr Solarstrom pro Jahr – bei weitaus geringeren Installationskosten als mit herkömmlichen Photovoltaik-Technologien.

Solyndra Kalifornien Dünnschicht-SolarzellenIn Kombination mit hoch reflektierenden Oberflächen werde die Leistungsfähigkeit optimiert und die Gesamtkosten für die Installation würden gesenkt, so Solyndra. alwitra ist mit ihren dauerhaft funktionalen, langlebigen und ästhetischen Flachdachsystemen “EVALON” und “EVALASTIC” weltweit auf über 140 Millionen Quadratmeter Dachfläche vertreten. Vor fast vier Jahrzehnten leisteten die Trierer Flachdachspezialisten von alwitra Pionierarbeit mit der Produktion von weißen EVA-Dachbahnen im Sinne der heutigen “Cool Roof”-Konzepte.

Welche Rolle Solyndra in den USA spielt, zeigt die Tatsache, dass die feierliche Einweihung der Fabrik im September ein öffentliches Event war. Daran nahmen u.a. der amerikanische Energieminister Steve Chu sowie der Governeur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger teil. Gleichzeitig gab es eine Rede von Joe Biden, die landesweit im Fernsehen übertragen wurde. Solyndra ist also einer der entscheidenden Hoffnungsträger der amerikanischen Solar-Industrie.

Lassen wir uns überraschen, wann der IPO von Solyndra über die Bühne geht, und welchen Erlös das Unternehmen daraus ziehen kann. Photovoltaik in den USA – das passt jedenfalls immer besser zusammen.

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