Steigt BMW direkt bei SGL Carbon ein?

Zugriff auf Kohlefasern hat für BMW wegen der Elektroautos BMW i3 und BMW i8 strategische Bedeutung

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The Carbon Company SGL GroupCleantech News / Wiesbaden, München. Die Gerüchte gibt es schon eine ganze Weile, das Joint Venture zwischen SGL Carbon und BMW macht viel Sinn: Jetzt prescht die Financial Times Deutschland vor und berichtet in ihrem Artikel darüber, BMW wolle direkt beim Cleantech-Unternehmen SGL Carbon einsteigen – und damit den Konkurrenz Volkswagen aus dem Feld schlagen. Susanne Klattens Beteiligungsgesellschaft ist an BMW beteiligt und gleichzeitig mit 29 Prozent an SGL Carbon. Volkswagen hatte zuletzt seine Anteile auf knapp unter zehn Prozent erhöht.

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Leichtbau ist einer der Megatrends im Automobilsektor in den kommenden Jahrzehnten gerade BMW möchte mit den Elektroautos BMW i3 und BMW i8 auf diese Stoffe setzen – die SGL Group bietet den OEMs das, was sie brauchen  Zugang zu entsprechenden Materialien. Kein Wunder also, dass BMW und VW um die Gunst des Wiesbadener Kohlefaserherstellers buhlen. Volkswagen will zusammen mit Voith eine Sperrminorität von 25 Prozent erreichen.

BMW könnte rund 20 Prozent der Aktien von SGL Carbon übernehmen, so Medienberichte. Klatten und BMW hätten dann mehr als 50 Prozent der Anteile. Die Aktie von SGL Carbon macht unterdessen im vorbörslichen Handel einen unglaublichen Satz nach oben: Bei tradegate.de wurde in den ersten Minuten des Handelstages ein Umsatz von 800.000 mit der Aktie gemacht. So stieg die Aktie zunächst um 6,42 Prozent auf 40,60 Euro.

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