Neuer Stromspeicher MAVERO bringt Farbe in Heizungskeller oder Garage

Kreisel Electric integriert die leistungsfähigen, leichten Akkupacks aus dem Elektroauto den Heimspeicher MAVERO

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„Ma Vero“ aus dem Italienischen bedeutet „aber wahr“: Der Heimspeicher, den das österreichische Familienunternehmen Kreisel Electric GmbH, gerade präsentiert hat, hört auf diesen wohlklingenden Namen. MAVERO ist ein Stromspeicher, der optische Besonderheiten mit hohen Wirkungsgraden von 96 Prozent (nach Herstellerangaben) koppelt. Mit dem neuen Speicher wird der Kampf um Marktanteile gerade in Deutschland noch weiter zunehmen. 

Wichtige Player auf dem Stromspeichersektor sind neben Tesla mit der Powerwall, auch Sonnen mit der Sonnenbatterie, E.ON mit Aura, Solarwatt mit MyReserve oder E3/DC mit dem Hauskraftwerk S10. Eine tolle Übersicht der aktuellen Generation aller Speichersysteme für Häuser und Gewerbe wird die kommende Woche beginnende ees Europe in München bieten (parallel zur Intersolar). Einen direkteren Vergleich zwischen Powerwall und MAVERO gibt es übrigens auch hier beim Energy Storage Report (Englisch).

Mavero WallDabei sticht besonders das Preis-Leistungsverhältnis hervor: „Wir liegen derzeit bei 700 Euro je Kilowattstunde, Tesla mit der Powerwall bei 1.000“, verkündet Co-Geschäftsführer Markus Kreisel. Bedeutet übersetzt: die kleinste MAVERO-Variante mit einer nutzbaren Kapazität von 8 Kilowattstunden wird ca. 5.600 Euro kosten. Ein Wechselrichter und die Installation nicht einbezogen.

MAVERO ist modular aufgebaut und kann trotz seines Gewichts zwischen 70 und 170 Kilogramm von einer Person alleine installiert werden. Dadurch sollen die Kosten gering gehalten werden. Ein Akkupack wiegt 18 Kilo. Der modulare Aufbau ermöglicht auch die spätere, einfach Ausweitung der Kapazität – dazu werde dann lediglich eine neue Abdeckung benötigt.

Elegantes Farbenspiel: Stromspeicher MAVERO Das DC-Stromspeichersystem von Kreisel ist nicht der kleinste oder kompakteste Speicher am Markt. Seine Maße beginnen bei 1400 * 1050 * 150 Millimetern. Am liebsten hat es MAVERO mollig warm, wie Markus Kreisel betonte. „25 Grad Celsius, also im Heizungsraum, ist optimal“, so der Österreicher.

Neben einer App zur Steuerung und zum Nachvollziehen des aktuellen Speicherstatus hat der neue Speicher für regenerative Energien eine lifestylige Besonderheit: Statt einem Display, das den Ladezustand anzeigt, ist ringsrum eine Anzeige in unterschiedlichen Farbe möglich: Von Rot wie Störung bis zu sattem Grün als Zeichen für volle Ladung.

Seit heute ist MAVERO reservierbar. Mehr Eindrücke gibt es im Video:

Hinweis: Cleantech Media unterstützte Kreisel Electric 2016 in einem Projekt bei der Pressearbeit.
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