Atieva – CleanThinking.de http://www.cleanthinking.de News und Hintergründe zu umweltfreundlichen Technologien und nachhaltiger Energiewende Sat, 16 Dec 2017 13:26:57 +0000 de-DE hourly 1 Atieva: Tesla-Konkurrent aus dem Silicon Valley mit Autobauer BAIC im Rücken http://www.cleanthinking.de/elektroauto/atieva-tesla-konkurrent-mit-autobauer-BAIC-aus-dem-silicon-valley/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/atieva-tesla-konkurrent-mit-autobauer-BAIC-aus-dem-silicon-valley/#respond Wed, 30 Dec 2015 07:19:15 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41983 Elon Musk, Vordenker von Elektroautohersteller Tesla Motors, will „in zwei Jahren“ ein erstes, autonom fahrendes Elektroauto auf den Straßen haben. Apple, Google oder Faraday Future, aber auch Daimler und andere Autobauer fasziniert das Thema „Autonomes Fahren“ als eine zentrale Funktion zukünftiger Autos. Mit Atieva gibt es im Rennen um das lifestylige Elektroauto der Zukunft im Silicon Valley nahe San Francisco ein weiteres Cleantech-Startup, das gerade eine Vielzahl von erfahrenden Ingenieuren sucht, die sich für Atieva mit dem Thema Autonomes Fahren […]

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Elon Musk, Vordenker von Elektroautohersteller Tesla Motors, will „in zwei Jahren“ ein erstes, autonom fahrendes Elektroauto auf den Straßen haben. Apple, Google oder Faraday Future, aber auch Daimler und andere Autobauer fasziniert das Thema „Autonomes Fahren“ als eine zentrale Funktion zukünftiger Autos. Mit Atieva gibt es im Rennen um das lifestylige Elektroauto der Zukunft im Silicon Valley nahe San Francisco ein weiteres Cleantech-Startup, das gerade eine Vielzahl von erfahrenden Ingenieuren sucht, die sich für Atieva mit dem Thema Autonomes Fahren befassen. Doch wer steckt hinter Atieva?

Elektroauto News, 30. Dezember 2015. Was ist das für eine Schlacht um Investoren und die besten Köpfe: Eine Vielzahl von jungen Startups sortiert sich gerade in den USA und China, um den Elektroauto-Markt nicht alleine einem Innovator wie Tesla Motors zu überlassen, sondern ebenfalls mit innovativen Konzepten Marktanteile zu erobern. Während Faraday Future am 4. Januar seine erste große Pressekonferenz im Vorfeld der CES 2016 in Las Vegas gibt, wird Atieva bereits im April auf der Bejing Motor Show sein erstes Konzeptfahrzeug präsentieren (wie autocar.co.uk berichtet).

Atieva: Wandel vom Komponentenhersteller zum Elektroauto-Bauer

Elektroauto: Weiterer Konkurrent für Elektroauto-Bauer Tesla und Faraday Future: Atieva aus dem Silicon Valley

Ausschnitt aus der Webseite des Elektroauto-Pioniers Atieva

Dabei hat Atieva erst zu Beginn diesen Jahres sein eigenes Geschäftsmodell komplett überdacht. Seit Mai 2015 sucht das Unternehmen eine Vielzahl von Ingenieuren, die sich mit allen Prozessen der Elektroauto-Entwicklung befassen sollen. Außerdem wurde eine größere Finanzierungsrunde mit BAIC an der Spitze abgeschlossen – insgesamt hat das Cleantech-Startup „deutlich mehr als 131 Mio. US-Dollar“ zur Verfügung. Zuvor war Atieva schon seit mehr als sechs Jahren lediglich als Komponentenhersteller im Bereich Batterie und Software für Elektroautos aufgetreten. Das Umdenken könnte auch mit dem Investment von BAIC, einem der großen chinesischen Autobauer (Staatsunternehmen), zu tun haben. Gegründet wurde Atieva schon 2007 als Batteriesystem-Entwickler von Bernard Tse, einem früheren Vorstandsmitglied von Tesla Motors und Sam Webg, einem früheren Oracle-Manager.

Auf der spartanischen Webseite von Atieva heißt es „Wir definieren neu, was ein Auto sein kann, indem wir ein ikonenhaftes neues Fahrzeug von Grund auf neu gestalten.“ Dabei will das Elektroauto-Startup ein Autounternehmen sein, aber keine Design-Spezialist und schon gar kein traditioneller Autobauer. Logischerweise liegt die US-Zentrale von Atieva nicht in Detroit, dort wo die alte US-Autoindustrie residiert, sondern im Silicon Valley, unweit von den Zentralen von Tesla Motors oder Facebook.

Elektroauto-Konzept im April?

Das erste Elektroauto von Atieva soll Gerüchten zufolge ein knackiges Batteriesystem enthalten, das dank verbesserter Zellchemie, eine Reichweite von mehr als 450 Kilometern ermöglichen soll. Partner von Atieva bzw. BAIC sind u.a. Siemens, die südkoreanische SK Group oder Johnston Controls. Das bisher bedeutendste Auto von BAIC ist der E150EV, der optisch an die Mercedes B-Klasse erinnert und bei den technischen Daten an den Peugeot iOn (Reichweite ca. 150 km mit einer 24 kWh-Batterie).

Im August diesen Jahres vermeldete manager-magazin.de, BAIC wolle groß bei Daimler einsteigen – aus dem Deal scheint aber bislang nichts geworden zu sein, Veröffentlichungen finden sich hierzu nicht. Bekannt ist dagegen die enge Kooperation von BAIC mit dem deutsche Autokonzern. Daimler will mit BAIC im rasant wachsenden chinesischen bzw. asiatischen Markt mitmischen. BAIC wird mehr als 750 Millionen Euro in ein neues Werk in Südafrika stecken, um dort mehr als 100.000 Autos (mit Lenker auf der rechten Seite) pro Jahr herzustellen. Das zeigt, die globalen Ambitionen des Unternehmens. Ab 2020 soll das Staatsunternehmen 1,2 Mio. Fahrzeuge pro Jahr fertigen. Einen besonderen Fokus legt auch die Staatsregierung dabei auf „New Energy Vehicles“.

Erstes Atieva-Video:

Einer derjenigen, die an der Vision von Atieva zur Neuerfindung des Automobils arbeiten, ist ein Deutscher: Axel Vollmer ist seit September 2014 im Vehicle Engineering von Atieva beschäftigt. Auf der Webseite des neuen Autobauers wird Vollmer als einer von drei Managern zu der besonderen Herausforderung zitiert – man erhalte nicht oft die Chance, etwas grundlegend Neues zu entwickeln, heißt es da. Der Reiz für erfahrene Auto-Ingenieure wie Vollmer, der laut LinkedIn-Profil u.a. bei Bosch, Porsche und Tesla arbeitete, liegt also darin, Neues nicht nur zu denken, sondern auch umzusetzen.

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Elektroauto: Warum das Elektroauto nicht aufzuhalten ist http://www.cleanthinking.de/elektroauto/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/#respond Sun, 10 Jan 2010 07:00:38 +0000 http://www.cleanthinking.de/?page_id=3738 Dem Elektroauto gehört die Zukunft – eine Zukunft, die weit mehr bietet als eine neue Antriebstechnologie. Das Elektroauto ist Emotion, es steht für Autonomes Fahren und für moderne Mobilitätskonzepte wie Car-Sharing. Es kann ein mobiles Gadget sein oder aber der beinahe lautlos daher schleichende Alltagshelfer. Das Elektroauto macht nicht „Brumm-Brumm“, sondern „TSSSSSSSS“, ähnlich wie eine Straßenbahn. Das Elektroauto ist pure Emotion, Dynamik und Leidenschaft. Elon Musk und Tesla Motors (insbesondere mit dem Tesla Model 3) haben den Wandel hin zur Elektromobilität […]

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Dem Elektroauto gehört die Zukunft – eine Zukunft, die weit mehr bietet als eine neue Antriebstechnologie. Das Elektroauto ist Emotion, es steht für Autonomes Fahren und für moderne Mobilitätskonzepte wie Car-Sharing. Es kann ein mobiles Gadget sein oder aber der beinahe lautlos daher schleichende Alltagshelfer. Das Elektroauto macht nicht „Brumm-Brumm“, sondern „TSSSSSSSS“, ähnlich wie eine Straßenbahn. Das Elektroauto ist pure Emotion, Dynamik und Leidenschaft.

Elon Musk und Tesla Motors (insbesondere mit dem Tesla Model 3) haben den Wandel hin zur Elektromobilität entscheidend geprägt. Dem Massenmarkt hat China den Weg bereitet. Jetzt ist das Elektroauto nicht mehr aufzuhalten, denn es passt perfekt in die künftige Welt aus dezentraler Energieversorgung, modernen Mobilitätskonzepten und ist Sinnbild für die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft. Das Elektroauto ist mehr als Elektromotor und Akku – es ist ein Lebensgefühl, das immer mehr Menschen begeistert.

Die Geschichte des Elektroautos beginnt bereits vor 200 Jahren und reicht bis in die Gegenwart. In den nächsten 10 bis 15 Jahren wird in Deutschland, aber auch global der disruptive Wandel hin zum Elektroauto erfolgen – dabei wird Elektromobilität auch mit Brennstoffzellen dazukommen und möglicherweise neue Hybridfahrzeuge, die mit Elektromotor ausgestattet sind, aber für lange Fahrten mit synthetischen Kraftstoffen betankt werden.

Elektroauto: Exponentielle Entwicklung erwartet

Elektroauto Tesla Model X

Elektroautos wie das Tesla Model X sorgen für Interesse am Elektroauto Bildquelle: Tesla Motors

Die Autobranche, mit den Produkten und Dienstleistungen rund um den Verbrennungsmotor, wie wir sie heute kennen, wandelt sich derzeit grundlegend. Was Beobachter des Autosektors wie Innovations- und Zukunftsforscher Lars Thomsen (u.a. in diesem Video von 2013) oder Tony Seba (im Buch Clean Disruption) schon längere Zeit vorhersagen, wird in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren Realität werden: Das Elektroauto im Speziellen, aber auch die Elektromobilität im Allgemeinen, wird sich in rasender Geschwindigkeit auf einer exponentiellen Bahn durchsetzen. Die Vorteile des Elektroantriebs sind zu frappierend – viele Entwicklungen gehen derzeit Hand in Hand und werden in einer Umwälzung des Autosektors münden.

Die Veränderungen, die damit auf die klassische Autobranche zurollen, werden mittlerweile wahrgenommen – wunderbar erläutert hat das Ende 2015 SZ-Redakteur Thomas Fromm über die Rolle der Autozulieferer, der in seinem Kommentar richtigerweise sich einmal mit den Autozulieferern befasst. Dazu muss man wissen: Das Elektroauto ist technisch viel weniger anspruchsvoll als ein Auto mit Verbrennungsmotor. Es enthält kaum Bauteile, die verschleißen können. Kein Auspuff, keine Nockenwellen, keine Einspritzpumpen. „Ein Drittel dessen, was so ein Auto mit Verbrennungsmotor ausmacht, wird künftig nicht mehr gebraucht“, schreibt SZ-Redakteur Fromm.

Das bedeutet für klass. Autozulieferer, die im Auftrag der Automobilkonzerne Spezialkomponenten für das Verbrennungsauto hergestellt haben, eine entscheidende Herausforderung: Wie vielen wird es gelingen, gleichzeitig die Komponenten weiterhin Just-in-Time zu liefern und sich gleichzeitig in neue Bereiche vorzuwagen, in denen sie eventuell auch bei flächendeckendem Einsatz von Elektroautos am Markt bestehen können?

Weil das Elektroauto derart wenig Verschleißteile benötigt, ist auch das flächendeckende Netz von Autowerkstätten in Zukunft in der heutigen Engmaschigkeit nicht mehr notwendig. Und genau das ist auch einer der Gründe, warum Unternehmen, die sich mit dem Auto bislang nicht beschäftigt haben, heute die Chance haben, in diesen Sektor einzudringen.

Tesla, Apple, Google oder junge Unternehmen wie Atieva oder Faraday Future, die milliardenschwer finanziert werden, können in den Autosektor vordringen, weil das Elektroauto technisch eher banal ist und kein riesiges Servicenetz als Grundvoraussetzung für den Verkauf eines Autos dient. Das Elektroauto ist eher ein „Digital Device“ – IT, Vernetzung und Digitalisierung sind die entscheidenden Komponenten, die den Autosektor künftig prägen. Das reicht dann bis hin zum Autonomen Fahren: Fährt das Elektroauto selbstständig, kann sich der „Fahrer“ darauf konzentrieren, bereits online das einzukaufen, was er im angepeilten Shoppingcenter nur noch abholen muss.

Elektroauto und mehrere Megatrends

Es sind gleich mehrere Megatrends, die dafür sprechen, dass sich das Elektroauto in den kommenden Jahrzehnten durchsetzen wird. Der Trend zu Erneuerbaren Energien, insbesondere Photovoltaik ist weltweit längst unverkennbar. Prognosen gehen davon aus, dass Strom aus Photovoltaikanlagen in einigen Jahren noch zwei bis vier Cent je Kilowattstunde kosten – und damit konkurrenzlos günstig sein wird.

Der Think Tank Agora Energiewende (vgl. Hintergrundpapier Was wäre, wenn… ein flächendeckender Rollout von Solar-Speicher-Systemen stattfände? ) hat für Deutschland bereits ein Szenario mit Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 150 Gigawatt in Kombination mit Batteriespeichern (40 GW) und einer Kapazität von 120 GWh durchgerechnet – im Ergebnis zeigt sich, dass der Ausbau erneuerbarer Energien am einem gewissen Niveau mit der Bereitstellung von Speichertechnologien einher gehen muss.

Neben dem Megatrend Erneuerbare Energien spielt auch der Trend hin zu Batteriespeichern in Haushalten, Gewerbebetrieben oder als Quartiersspeicher dem Elektroauto in die Hände – denn beispielsweise die Unternehmen Daimler, GETEC und The Mobility House (vgl. Beitrag von Greentech Media: Energy Storage: Automakers on Second-Life Batteries for the Grid: ‘We Want a Foot in the Door of This Market’) haben gemeinsam ein Projekt zur Zweitnutzung von Elektroauto-Akkus in entsprechenden Stromspeichern gestartet.

Der Trend zum stationären Batteriespeicher ist für die Entwicklung des Elektroautos deshalb bedeutsam, weil dadurch die Preise für die gespeicherte Kilowattstunde weiter sinken. Lithium-Ionen-Akkus sind derzeit der Standard und werden sowohl in mobilen Endgeräten wie Laptops als auch in mobilen wie stationären Stromspeichern eingesetzt.

Darin wurden für Deutschland Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 150 Gigawatt in Kombination mit Batteriespeichern mit einer Gesamtleistung von 40 Gigawatt und einer Speicherkapazität von 120 Gigawattstunden unterstellt und die Frage untersucht, welche Auswirkungen diese auf das Gesamtsystem hätten. Mit dem Megatrend Damit eng verknüpft ist die wachsende Bedeutung von Stromspeichern, insbesondere mit Lithium-Ionen-Akkus.

Elektroauto: Teil der Elektromobilität

Das Elektroauto ist Teil der so genannten Elektromobilität – damit sind alle Fahrzeuge individueller und kollektiver Mobilität gemeint, die durch elektrische Energie angetrieben werden. Dazu zählen Zweiräder wie Pedelecs und Elektroroller ebenso wie Dreiräder wie das Google-Elektroauto Aptera und klassische Autos wie das Tesla Model S, der Stromos oder die ersten Serienfahrzeuge Peugeot iON, Mitsubishi i-MiEV oder der elektrisch betriebene Smart von Daimler.
Beim Elektroauto wird die Antriebsenergie meistens in Form aufladbarer Akkumulatoren mitgeführt, nur selten werden nicht wiederaufladbare, klassische Batterien verwendet (Mondauto). Brennstoffzellen-Fahrzeuge, serielle Hybrid-Elektrofahrzeuge und Fahrzeuge mit dieselelektrischem Antrieb nutzen verschiedene Kraftstoffe als Primärenergie, um daraus den Antriebsstrom herzustellen.

Inzwischen haben auch die großen deutschen Autobauer erkannt, dass sich der Markt in Richtung des Elektroautos entwickeln wird. Sie tüfteln und entwickeln Elektroautos, zeigen Studien und kündigen weitere Modelle an. Für die IAA 2017 hat beispielsweise Mercedes gleich mehrere Neuvorstellungen in Sachen Elektroauto angekündigt – dabei setzt Mercedes auf seine eigens entwickelte neue Elektrauto-Marke EQ, die im Dezember 2016 präsentiert wurde:

Elektroantrieb: Viele Vorteile vom Elektroauto

Der Elektroantrieb ist dem weit verbreiteten Antrieb mit Verbrennungsmotoren in vielen Eigenschaften überlegen. Dazu zählen:

  • der viel höhere Wirkungsgrad,
  • die vorteilhafte Drehmomentcharakteristik des Elektromotors,
  • die vorteilhafte Leistungscharakteristik des Elektromotors,
  • der einfachere Aufbau des Antriebsstrangs,
  • Elektroautos verfügen kaum über Verschleißteile, sind also weniger wartungsintensiv als klassische Autos mit Verbrennungsmotor,
  • die Emissionsfreiheit in Bezug auf Schadstoffe und Lärm, zumindest wenn das Elektroauto mit regenerativer Energie betankt wird.

Im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren verfügt das Elektroauto meistens über geringere Reichweiten. Dies ist in erster Linie auf die vergleichsweise geringeren Energiemengen zurückzuführen, die beim bisherigen Stand der Technik in Energiespeichern wie Lithium-Ion-Akkus mitgeführt werden können.

Die Akku-Ttechnologie für das Elektroauto erlebte in den vergangenen Jahren eine intensive Weiterentwicklung, etwa durch die Anforderungen tragbarer Elektronikgeräte wie Notebooks und Mobiltelefonen, wodurch höhere Energiedichten, ein schnelleres Aufladen und eine höhere Sicherheit erreicht werden konnten. Dennoch verbleibt die Energiedichte von Akkumulatoren immer noch deutlich unter der von Flüssigbrennstoffen wie Benzin.

Wie die Elektroauto Revolution starten wird

Der Trend hin zum Elektroauto hat – wie in diesem Artikel ausführlich geschildert – eine ganze Reihe von Gründen. Einer der wichtigsten Gründe ist, dass Elektroautos lokal emissionsfrei unterwegs sind. Wohl gemerkt tragen Elektroautos aufgrund der aufwändigen Produktion von Lithium-Ionen-Akkus einen Umwelt-Rucksack mit sich herum, der erst nach einigen Tausend Kilometern Reichweite – je nach Studie und Ausgangsbetrachtung – abgenommen werden kann.

Dennoch: Gerade der innerstädtische Transportverkehr, seien es Busse, die eine klar definierte Strecke und Distanz fahren, seien es innerstädtische Postzusteller oder Handwerker: Für sie lohnt sich das Elektroauto oder der Elektro-Transporter schon heute. Denn die höheren Anschaffungskosten werden durch geringen Betriebs-, Wartungs-, Reparatur- und Versicherungskosten nach wenigen Jahren aufgefangen.

Und damit kann es dank Elektromobilität in den Innenstädten sauberer werden – nicht nur in Singapur oder Peking, wo der Smog inzwischen so schlimm ist, dass man ohne Gasmaske kaum noch aus dem Hand gehen kann – sondern auch in Stuttgart und anderen deutschen Städten, die teilweise unter nicht optimaler Luft leiden. Auch Lärmemissionen werden mit Elektroautos reduziert – die Postfrau, die den Motor laufen lässt beim Zustellen von Paketen macht dann ebenso weniger Geräusche.

Die Elektroauto Revolution wird also in den Innenstädten starten, weil die Reichweiten sich für Überlandverkehr noch verbessern müssen.

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