BMW – CleanThinking.de http://www.cleanthinking.de News und Hintergründe zu umweltfreundlichen Technologien und nachhaltiger Energiewende Sat, 16 Dec 2017 13:26:57 +0000 de-DE hourly 1 Byton zeigt erstes Premium-Elektroauto auf der CES http://www.cleanthinking.de/elektroauto/byton-zeigt-elektroauto-.suv-auf-ces-2018/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/byton-zeigt-elektroauto-.suv-auf-ces-2018/#respond Thu, 14 Dec 2017 11:27:43 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43967 Die Liste der chinesischen Startups, die Elektroautos auf den Markt bringen wollen, ist lang. Doch mit der Future Mobility Corporation und der Marke Byton drängt ein Cleantech-Unternehmen auf den Markt, das sich unterscheidet. Byton ist mehr von Apple inspiriert als von Tesla, heißt es. Die Kernkompetenz der Macher liegt nicht im elektrischen Antrieb, sondern in der Gestaltung des Innenraumes und in der Vernetzung. Hinter dem Startup stecken mächtige Konzerne. Viele Köpfe kommen von BMW. Im Januar präsentiert Future Mobility Corporation […]

Der Beitrag Byton zeigt erstes Premium-Elektroauto auf der CES erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Die Liste der chinesischen Startups, die Elektroautos auf den Markt bringen wollen, ist lang. Doch mit der Future Mobility Corporation und der Marke Byton drängt ein Cleantech-Unternehmen auf den Markt, das sich unterscheidet. Byton ist mehr von Apple inspiriert als von Tesla, heißt es. Die Kernkompetenz der Macher liegt nicht im elektrischen Antrieb, sondern in der Gestaltung des Innenraumes und in der Vernetzung. Hinter dem Startup stecken mächtige Konzerne. Viele Köpfe kommen von BMW. Im Januar präsentiert Future Mobility Corporation auf der CES 2018 sein erstes Elektroauto.

Byton macht den Fahrer zum UserElektroauto & CES  2018 News / 14.12.2017. Byton – alleine der Name verspricht schon das, was die Marke der in Shanghai, dem Silicon Valley und München ansässige Elektroauto-Startup Future Mobility Corporation ausdrücken will. Die Philosophie der Byton-Macher ist es, den Fahrer und seine Mitfahrer zu Usern zu machen und ihnen neue Freiräume während der Fortbewegung zu bieten.

Der Blick ins Interieur des Elektroautos zeigt bereits, wie sich die Manager diese Philosophie vorstellen: Der lange Monitor liefert genau die Informationen, die die User aktuell brauchen. Ganz gleich, in welchem Status sich das Auto gerade befindet: Fährt es autonom? Parkt es? Ist es kurz vor dem Losfahren und schon auf ein Ziel programmiert? 7

Byton ist ein Kunstwort mit Bedeutung in mehreren Sprachen. Aus dem Englischen ist es eine Abkürzung, die Byte und On verbindet – was die beschriebene Philosophie, ein mobiles Gadget sein zu wollen und eher von Apple als von Tesla inspiriert zu sein, hervorragend transportiert.

Hinter dem Unternehmen stecken Manager und Köpfe aus der Automobilbranche. Viele von Ihnen – einschließlich CEO & CTO Dr. Carsten Breitfeld und Dr. Daniel Kirchert (President, Mitgründer) haben eine Vergangenheit bei BMW – Breitfeld etwa hat entscheidend an der Entwicklung des BMW i8 mitgearbeitet. Im Hintergrund stehen Konzerne wie Foxconn und Tencent. In einer ersten Finanzierungsrunde hat Byton rund 240 Millionen US-Dollar eingesammelt.

Mitarbeiter mit BMW-Vergangenheit

Der Mitarbeiter, der die Produktion der Byton-Elektroautos auf 250.000 bis 350.000 hochfahren soll, hat das bereits für Toyota gemacht. Mehr als eine Milliarde Dollar wird in die chinesische Fertigung in Nanjing investiert, berichtet die Future Mobility Corporation. Die Aufstellung von FMC auf drei Kontinenten erfüllt ihren Zweck: Im Silicon Valley wird vor allem die Software entwickelt. In China sind das Headquarter und die Produktion angesiedelt. In München wird vor allem am Design und am Engineering gefeilt.

Vor allem mit dem deutschen KnowHow können die Elektrofahrzeuge von Byton zu echten Premiummodellen werden. Die ehemaligen BMW-Manager senden da schon mal Seitenhiebe in Richtung Tesla – Verareitungsqualität könne man besser, heißt es dann. Im Gegensatz zum ins Schlingern geratenen Startup Faraday Future will FMC nicht alles neu entwickeln, sondern sich auf die zur Philosophie passenden Lösungen konzentrieren.

Byton: Feuertaufe auf der CES

Die Feuertaufe wird das Elektroauto-Startup mit der Vorstellung des ersten Premium-Elektroautos auf der CES erleben. Im Inneren – so viel ist bekant – wird der 1,25 Meter lange Monitor dominieren. Ein weiteres Display, so groß wie ein iPad, ist direkt ins Lenkrad integriert. Konnektivität, autonomes Fahren und Vernetzung sind also die Aspekte, die ei Byton dominieren. Weniger Reichweite und Batteriekapazität.

Der Mittelklasse-SUV wird ab 2019 zu kaufen sein und einen 150-kW-Elektromotor haben. Apropos Reichweite: Zwei Pakete – eines mit 71 kWh und 320 Kilometer Reichweite, ein weiteres mit 95 kWh und 500 Kilometer – soll es dann geben. Preislich wird das Fahrzeug zwar Premium sein, aber mit 40.000 bis 45.000 US-Dollar nicht in der obersten Liga mitspielen. Strategische Partnerschaften ist FMC mit Bosch und Faurecia eingegangen.

Zunächst möchte FMC mit Byton den chinesischen Markt erobern: Auch mittelfristig soll 50 Prozent des Umsatzes in China gemacht werden. Angesichts dessen überrascht es ein wenig, dass FMC bislang keine Management-Position mit Chinesen besetzt hat – denn es ist gerade mit der Konkurrenz von 100 Elektroauto-Startups erforderlich, eine Marke so feinzujustieren, dass sie den chinesischen Konsumenten schmeckt.

Der Beitrag Byton zeigt erstes Premium-Elektroauto auf der CES erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/elektroauto/byton-zeigt-elektroauto-.suv-auf-ces-2018/feed/ 0
IAA 2017: BMW zeigt neuen BMW i3 und Sportsvariante http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/iaa-2017-bmw-zeigt-neuen-bmw-i3-und-sportsvariante-in-frankfurt/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/iaa-2017-bmw-zeigt-neuen-bmw-i3-und-sportsvariante-in-frankfurt/#respond Tue, 29 Aug 2017 06:29:47 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42945 Der BMW i3 wird neu  aufgelegt! BMW spendiert ihm gleich noch einen sportlichen Bruder, den BMW i3s. Wenige Tage vor der Weltpremiere auf der IAA zeigt diese Nachricht: BMW meint es ernst mit Elektromobilität. Dabei verliert der Münchner Automobilbauer die Reichweiten-Thematik nicht aus dem Auge. Beide Fahrzeuge, BMW i3 (blau) und BMW i3s (rot), werden mit Range Extender angeboten. Die Sportlichkeit und Dynamik im Design passt herausragend zu den spritzigen Fahr-Eigenschaften eines BMW Elektroautos.  Elektroauto News / 29. August 2017. […]

Der Beitrag IAA 2017: BMW zeigt neuen BMW i3 und Sportsvariante erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Der BMW i3 wird neu  aufgelegt! BMW spendiert ihm gleich noch einen sportlichen Bruder, den BMW i3s. Wenige Tage vor der Weltpremiere auf der IAA zeigt diese Nachricht: BMW meint es ernst mit Elektromobilität. Dabei verliert der Münchner Automobilbauer die Reichweiten-Thematik nicht aus dem Auge. Beide Fahrzeuge, BMW i3 (blau) und BMW i3s (rot), werden mit Range Extender angeboten. Die Sportlichkeit und Dynamik im Design passt herausragend zu den spritzigen Fahr-Eigenschaften eines BMW Elektroautos

BMW i3 und BMW i3s Elektroautos im VergleichElektroauto News / 29. August 2017. Dass der Siegeszug der Elektromobilität in vielen Bereichen nicht mehr zu stoppen ist, ist inzwischen eine Binsenweisheit. Wenngleich noch einige Probleme gelöst werden müssen (Reichweite, Recycling der Batterien, effizientere Produktion) wird zur IAA im September in Frankfurt auch und gerade von deutschen Automobilherstellern eine ganze Reihe von Neuheiten präsentiert, die dem unaufhaltsamen Trend zum Elektroauto entsprechen.

Facelift für den BMW i3

Elektroauto BMW i3 ganz spritzig im urbanen RaumBMW bringt den schon bekannten BMW i3 in einem Facelift mit zur Messe. Der Elektrosynchronmotor des neuen BMW i3 erzeugt eine Höchstleistung von 125 Kilowatt /170 PS. Sein maximales Drehmoment beträgt 250 Newtonmeter. Seine Energie bezieht das Fahrzeug aus der von der BMW Group entwickelten Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie mit einer Kapazität von 33 Kilowattstunden. Im NEFZ soll das eine Reichweite von 290 bis 300 Kilometer ermöglichen, im Alltagsbetrieb eher realistisch von 200 Kilometern. Der Stromverbrauch des BMW i3 liegt zwischen 13,6 und 13,1 Kilowattstunden je 100 Kilometer.

So sieht der BMW i3s im Innenraum ausEine noch sportlichere Ausprägung der lautlosen und lokal emissionsfreien Mobilität verkörpert der neue BMW i3s, dessen Elektromotor eine Höchstleistung von 135 Kilowatt/184 PS und ein maximales Drehmoment von 270 Newtonmeter erzeugt. Das Fahrzeug ist serienmäßig mit einem Sportfahrwerk ausgestattet. Die Weiterentwicklung seines Antriebs umfasst eine modifizierte Motorsteuerung und spezifische Leichtlauflager, mit denen die Spontaneität der Kraftentfaltung und der Leistungsverlauf bei höheren Drehzahlen weiter optimiert wurden. Im Bereich der maximalen Motordrehzahl liegen Leistung und Drehmoment des weiterentwickelten Antriebs um bis zu 40 Prozent über dem vom BMW i3 bekannten Niveau.

Seitlich: BMW i3s sportliches ElektroautoDer BMW i3s spurtet in 6,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht ein Höchsttempo von 160 km/h. Er kommt auf einen kombinierten Stromverbrauch von 14,3 kWh je 100 Kilometer im NEFZ. Seine elektrische Reichweite beläuft sich auf 280 Kilometer im NEFZ-Test. Im Alltagsbetrieb liegt sie bei 200 Kilometern.

BMW i3 und BMW i3s mit Range Extender

Optional wird für den BMW i3 und den BMW i3s ein Range Extender angeboten. Dieser besteht aus einem Zweizylinder-Ottomotor mit 28 kW/38 PS und verlängert die Reichweite beider Elektroautos entsprechend. Zur Serienausstattung gehören Voll-LED-Scheinwerfer. Abblend- und Fernlicht werden wie das Tagfahrlicht von LED-Einheiten erzeugt. Die neuen, nun ebenfalls in LED-Technik ausgeführten Fahrtrichtungsanzeiger sind als horizontales Band in die Frontschürze integriert.

Noch mehr Informationen zum BMW i3 gibt es auf der Seite des Unternehmens. Erste Fahraufnahmen sind hier im Video zu sehen:

(Videomaterial / Bildmaterial von BMW i3 und BMW i3s: BMW Group)

Der Beitrag IAA 2017: BMW zeigt neuen BMW i3 und Sportsvariante erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news/iaa-2017-bmw-zeigt-neuen-bmw-i3-und-sportsvariante-in-frankfurt/feed/ 0
Elektroauto: Die Reichweite steigt, die Produktpalette wird interessanter http://www.cleanthinking.de/elektroauto-2018-wird-das-jahr-des-elektroautos-41646/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-2018-wird-das-jahr-des-elektroautos-41646/#comments Thu, 20 Aug 2015 06:34:53 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41646 Audi, BMW, Fisker oder Porsche – wenn Tesla Motors mit seinem nächsten (Tesla Model X) und übernächsten (Tesla Model 3) Fahrzeug auf den Markt kommt, wird erstmals wirkliche Konkurrenz präsent sein. Die Internationale Automobil-Ausstellung im September in Frankfurt wird weitere Details offenbaren. Audi ist bereits fleißig dabei, immer neue Details eines Elektro-SUVs der Premiummarke zu veröffentlichen. 20. August 2015. Die Zeit der Elektromobilität wird in den kommenden Jahren endlich anbrechen. Mit der zunehmenden Verbreitung von PV-Anlagen und Stromspeichersystemen in Ein- […]

Der Beitrag Elektroauto: Die Reichweite steigt, die Produktpalette wird interessanter erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Audi, BMW, Fisker oder Porsche – wenn Tesla Motors mit seinem nächsten (Tesla Model X) und übernächsten (Tesla Model 3) Fahrzeug auf den Markt kommt, wird erstmals wirkliche Konkurrenz präsent sein. Die Internationale Automobil-Ausstellung im September in Frankfurt wird weitere Details offenbaren. Audi ist bereits fleißig dabei, immer neue Details eines Elektro-SUVs der Premiummarke zu veröffentlichen.

20. August 2015. Die Zeit der Elektromobilität wird in den kommenden Jahren endlich anbrechen. Mit der zunehmenden Verbreitung von PV-Anlagen und Stromspeichersystemen in Ein- und Mehrfamilienhäusern, wird der Reiz, den Strom „veredelt“ zu nutzen, immer größer. Denn, wer seinen Solarstrom ins Netz einspeist, bekommt eine geringe Einspeisevergütung – wer den PV-Strom direkt oder nach Zwischenspeicherung in sein Elektroauto packt, kommt Tausende Kilometer weit damit: Und spart kräftig.

Die zunehmende Verbreitung von Stromspeichern ist einer der Gründe, warum sich Elektroautos durchsetzen. Hinzu kommt die Logik der niedrigen Betriebskosten bei gleichzeitig hohen Anschaffungskosten: Die Kosten werden plötzlich viel besser kalkulierbar. So gibt es die ersten Taxi-Unternehmer, die komplett auf Elektroautos umstellen. Für Flottenbetreiber oder Handwerker, die viel innerstädtisch unterwegs sind, macht Elektromobilität schon eine Weile Sinn.

Im nächsten Schritt steigt nun die Reichweite der Elektroautos, die auf den Markt kommen. Und die Produktvielfalt wächst – so dass auch für diejenigen, für die Elektromobilität durch mangelnde Alternativen der gewünschten Marke keine Alternative darstellte, bald eine echte Chance haben, ein Fahrzeug zu bekommen.

Einige Entwicklungen im Überblick:

  • Die Elektroautoschmiede Fisker, die vor einigen Jahren in Insolvenz rutschte, könnte bald unter chinesischer Führung zurückkehren, berichtet das Handelsblatt. Eine Autofabrik in Kalifornien sei bereits angemietet worden.
  • Audi möchte 2018 einen Elektro-SUV auf den Markt bringen mit mindestens 500 km Reichweite und Batteriezellen von LG Chem und Samsung SDI. Audi e-tron quattro concept zeigen, das einen Ausblick auf das Großserien-Elektroauto aus Ingolstadt geben soll. Das manager-magazin berichtet: „Schön langsam setzt auch bei deutschen Automanagern ein Umdenken ein.“
  • Porsche plant eine kleinere Version des Panamera als Elektrofahrzeug – Kreisel Electric hat bereits eine Umbauversion präsentiert (als Protoyp), meldet ecomento.tv

Diese Entwicklungen, die auch um Entwicklungen bei BMW und Daimler ergänzt werden könnten, zeigen, welche Wirkung der relative Erfolg des Tesla Model S auch in Deutschland hat. BMW, Daimler und Audi merken, dass sie in wichtigen Märkten wie den USA drohen, den elektrischen Anschluss zu verlieren. Der Marktanteil deutscher Elektroautos in den USA liegt bei mageren neun Prozent.

Letztlich wird 2018 das Jahr des Elektroautos werden – und bis 2020 wird die Vielfalt der Elektroautos so wachsen, dass Reichweiten-Thematik im Grunde keine Rolle mehr spielen wird. Darauf und darüber sollten wir uns alle freuen. Das Zeitalter der umweltfreundlichen und effizienten Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten.

(Bildquelle: Audi AG)

Der Beitrag Elektroauto: Die Reichweite steigt, die Produktpalette wird interessanter erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/elektroauto-2018-wird-das-jahr-des-elektroautos-41646/feed/ 2
Elektroauto: Tesla Model III soll 3er BMW-Reihe angreifen http://www.cleanthinking.de/elektroauto/tesla-model-iii-kommt-2017-fuer-35000-dollart http://www.cleanthinking.de/elektroauto/tesla-model-iii-kommt-2017-fuer-35000-dollart#respond Wed, 16 Jul 2014 08:08:45 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=39884 Der Elektroauto-Pionier Tesla Motors plant das Volksauto. 2017 kommt – so bestätigte Elon Musk jetzt gegenüber Auto Express – das Elektroauto Tesla Model III auf den Markt. Das Fahrzeug soll vor allem als Konkurrent zur BMW 3er Serie positioniert werden – und greift damit einen der etablierten deutschen Autobauer frontal an. Ursprünglich sollte das neue Elektroauto Model E heissen – hier entschied sich CEO Elon Musk aber dagegen. 16. Juli 2014. Nach dem Model S und dem Model X (SUV) […]

Der Beitrag Elektroauto: Tesla Model III soll 3er BMW-Reihe angreifen erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Der Elektroauto-Pionier Tesla Motors plant das Volksauto. 2017 kommt – so bestätigte Elon Musk jetzt gegenüber Auto Express – das Elektroauto Tesla Model III auf den Markt. Das Fahrzeug soll vor allem als Konkurrent zur BMW 3er Serie positioniert werden – und greift damit einen der etablierten deutschen Autobauer frontal an. Ursprünglich sollte das neue Elektroauto Model E heissen – hier entschied sich CEO Elon Musk aber dagegen.

Elektroauto Tesla Model III16. Juli 2014. Nach dem Model S und dem Model X (SUV) soll das dritte massentaugliche Fahrzeug von Tesla also Tesla Model III heißen. Der Grund für die Umbenennung des ursprünglich Model E genannten Autos, ist, dass Ford den Begriff Model E schützen ließ und ihn verwenden wollte. Daher begann das Nachdenken über den richtigen Fahrzeugnamen bei Tesla von vorne.

Wie das Online-Magazin Auto Express weiter berichtet, soll das Model III von Tesla 2016 vorgestellt und ab 2017 verkauft werden. Dabei soll das Fahrzeug auf einer neuen Plattform basieren, die vom Briten Chris Porritt – früher tätig u.a. für Aston Martin – entwickelt wurde. In Großbritannien plant Tesla den Aufbau eines Entwicklungszentrums.

Tesla Model III 20 Prozent kleiner als Model S?

Gerüchten zufolge soll das Tesla Model III rund 20 Prozent kleiner sein als das Model S – der Verkaufspreis soll den Zielen zufolge bei 35.000 Dollar liegen. Kern für die Preisreduktion ist, dass Tesla damit kalkuliert die Batteriepreise durch den Aufbau einer Gigafactory in den USA signifikant senken zu können.

Tesla hat den Beitrag des Online-Magazins bestätigt – die Bezeichnung Tesla Model III wird also definitiv so in den Markt kommen.

Alle News zu Tesla lesen Sie hier.

Der Beitrag Elektroauto: Tesla Model III soll 3er BMW-Reihe angreifen erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/elektroauto/tesla-model-iii-kommt-2017-fuer-35000-dollart/feed/ 0
BMW setzt weiter auf Akkus von Samsung in Elektroautos http://www.cleanthinking.de/elektroauto/bmw-setzt-bei-bmw-i8-auf-akkus-von-samsung http://www.cleanthinking.de/elektroauto/bmw-setzt-bei-bmw-i8-auf-akkus-von-samsung#respond Tue, 15 Jul 2014 20:04:30 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=39872 Wer künftig einen BMW i3, einen BMW i8 oder ein anderes Elektroauto aus dem Hause BMW fahren will, wird auch weiterhin mit Samsung-Batteriezellen unterwegs sein. Während der Elektroauto-Pionier Tesla weiter auf die Akkus vom japanischen Konkurrenten Panasonic/Sanyo setzt, gab BMW heute bekannt, die Lieferbeziehungen zu Samsung SDI ausweiten zu wollen. 15. Juli 2014. Mittelfristig sollen die Stückzahlen durch die wachsende Nachfrage nach Elektroautos wie dem BMW i3 oder dem BMW i8 beitragen. Außerdem wurde die technologische Weiterentwicklung der Batteriezellen vereinbart. […]

Der Beitrag BMW setzt weiter auf Akkus von Samsung in Elektroautos erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Wer künftig einen BMW i3, einen BMW i8 oder ein anderes Elektroauto aus dem Hause BMW fahren will, wird auch weiterhin mit Samsung-Batteriezellen unterwegs sein. Während der Elektroauto-Pionier Tesla weiter auf die Akkus vom japanischen Konkurrenten Panasonic/Sanyo setzt, gab BMW heute bekannt, die Lieferbeziehungen zu Samsung SDI ausweiten zu wollen.

Elektroauto BMW i3 und Hybridsportwagen BMW i8

Elektroauto BMW i3 und Hybridsportwagen BMW i8 – beide sind Cleantech (Quelle: BMW/Presse)

15. Juli 2014. Mittelfristig sollen die Stückzahlen durch die wachsende Nachfrage nach Elektroautos wie dem BMW i3 oder dem BMW i8 beitragen. Außerdem wurde die technologische Weiterentwicklung der Batteriezellen vereinbart. Schon seit 2009 funktioniert die Partnerschaft zwischen BMW und Samsung im Bereich der Elektromobilität. Die Auslieferung des Elektro-Sportwagens BMW i8 hat im Juni in einigen Hauptmärkten begonnen.

Die Batteriezellen sind Lithium-Ionen-Speicher. Bereits bei der Fertigung der Zellen berücksichtigt Samsung nach eigener Aussage die umweltschonende Herstellung und spätere Materialrückgewinnung. Sämtliche Hochvoltspeicher für BMW i3, BMW i8 und weitere Hybridautos entstehen auf einer Montagelinie im BMW Wekt in Dingolfing. Zugeliefert werden lediglich die Zellen, ansonsten handelt es sich bei den Hochvoltspeichern um eine komplette Eigenentwicklung und Produktion.

Der Beitrag BMW setzt weiter auf Akkus von Samsung in Elektroautos erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/elektroauto/bmw-setzt-bei-bmw-i8-auf-akkus-von-samsung/feed/ 0
Elektromobilität unplugged http://www.cleanthinking.de/elektroauto/elektromobilitaet-unplugged-daimler-und-bmw-entwickeln-gemeinsam-loesung-fuer-kabelloses-induktives-laden-von-elektrofahrzeugen http://www.cleanthinking.de/elektroauto/elektromobilitaet-unplugged-daimler-und-bmw-entwickeln-gemeinsam-loesung-fuer-kabelloses-induktives-laden-von-elektrofahrzeugen#respond Wed, 09 Jul 2014 09:35:49 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=39660 Das Aufladen von Elektroautos über Kabelstränge ist mitunter gefährlich, im Winter dreckig und meistens lästig. Daher gehört dem kabellosen Aufladen durch Induktion die Zukunft – BMW und Daimler haben sich nun entschlossen, im Bereich des induktiven Ladens von Elektofahrzeugen zusammenzuarbeiten. Die Allianz lässt hoffen, dass dann auch eine entsprechende Infrastruktur entsteht, die von allen Fahrzeugen genutzt werden kann. 9. Juli 2014. Bei Bussen mit Elektroantrieb ist es teilweise schon Realität: Die Busse fahren auf eine vorgesehene Fläche – etwa an […]

Der Beitrag Elektromobilität unplugged erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Das Aufladen von Elektroautos über Kabelstränge ist mitunter gefährlich, im Winter dreckig und meistens lästig. Daher gehört dem kabellosen Aufladen durch Induktion die Zukunft – BMW und Daimler haben sich nun entschlossen, im Bereich des induktiven Ladens von Elektofahrzeugen zusammenzuarbeiten. Die Allianz lässt hoffen, dass dann auch eine entsprechende Infrastruktur entsteht, die von allen Fahrzeugen genutzt werden kann.

BMW und Daimler gemeinsam für kabelloses Laden von Elektrofahrzeugen9. Juli 2014. Bei Bussen mit Elektroantrieb ist es teilweise schon Realität: Die Busse fahren auf eine vorgesehene Fläche – etwa an der Haltestelle – und bekommen per Induktion neue Energie. Ohne Aufwand für den Fahrer oder irgendeine Gefährdung durch gespannte Kabel. Mit Daimler und BMW haben sich nun zwei der wichtigen Autobauer entschlossen, gemeinsam entsprechende Lösungen für kabelloses Laden zu entwickeln. Elektromobilität unplugged – sozusagen.

Mercedes-Benz wird diese „unplugged“-Technologie in einer Testflotte mit dem S 500 PLUG IN HYBRID erproben, um für das Laden der Hochvolt-Batterie eine echte S-Klasse Lösung hinsichtlich Komfort und einfacher Bedienung zu entwickeln. Im September wird Mercedes-Benz den S 500 PLUG IN HYBRID in den Markt einführen: Er bietet eine Leistung von 325 kW und 650 Nm Drehmoment, sprintet in nur 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und kann rein elektrisch 33 km weit fahren. Der zertifizierte Verbrauch beträgt 2,8 Liter/100 km, das entspricht einer Emission von 65 g CO2/km, wobei der Praxisverbrauch ebenfalls ausgezeichnet ist. Der S 500 PLUG-IN HYBRID gilt als die erste zertifizierte Dreiliter-Luxuslimousine der Welt.

Bodenplatte mit Primärspule und Sekundärspule im Auto notwendig

Induktives Laden von Elektroautos - überwacht mit dem iPad

Das induktive Lade-System besteht aus zwei Komponenten: einer Sekundärspule im Fahrzeugboden sowie einer Bodenplatte mit integrierter Primärspule, die unterhalb des Autos – zum Beispiel auf dem Garagenboden – platziert wird. Die elektrische Energie wird berührungslos, ohne Ladekabel, mit einer Leistung von 3,6 kW übertragen. Mit einem Wirkungsgrad von mehr als 90 Prozent lassen sich die Hochvolt-Batterien im Fahrzeug so effizient, komfortabel und sicher aufladen. Daimler und BMW haben sich auf die gemeinsame Entwicklung und den Einsatz einer einheitlichen Technologie zum induktiven Laden von Elektroautos und Plug-In-Hybridfahrzeugen verständigt.

Der Betrieb der induktiven Ladeeinrichtung kann witterungsunabhängig erfolgen. Auch bei Regen oder Schnee ist die Stromeinspeisung nicht beeinträchtigt, da sämtliche elektrisch leitenden Komponenten des Systems geschützt sind. Die Primärspule kann daher auch im Freien installiert werden. Auch während des Ladevorgangs bleibt die elektromagnetische Abstrahlung auf die Umwelt auf ein minimales Maß beschränkt. Der Zwischenraum zwischen Primär- und Sekundärspulen wird permanent überwacht, das Registrieren von Fremdkörpern führt unverzüglich zum Abbruch des Ladevorgangs.

BMW hat sich zum Ziel gesetzt, mittelfristig die Serieneinführung von zuverlässigen, verschleißfreien und benutzerfreundlichen Lösungen zum induktiven Laden zu realisieren. Dabei soll sowohl die Nutzung der  Energiespeicher des BMW i3 und i8 als auch der Hochvoltbatterien künftiger Plug-In-Hybrid-Modelle möglich werden. Ein weiteres Ziel der Entwicklungsarbeit ist die Realisierung möglichst kurzer Ladezeiten bei der berührungslosen Energieübertragung. Ähnlich wie die schon heute verfügbare BMW i Wallbox bieten auch künftige Systeme für die induktive Stromeinspeisung die Möglichkeit, den Ladevorgang per Smartphone zu aktivieren und zu beobachten.

Der Beitrag Elektromobilität unplugged erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/elektroauto/elektromobilitaet-unplugged-daimler-und-bmw-entwickeln-gemeinsam-loesung-fuer-kabelloses-induktives-laden-von-elektrofahrzeugen/feed/ 0
Linde mischt beim europäischen Wasserstoff-Projekt HyFive mit http://www.cleanthinking.de/brennstoffzelle/linde-an-wasserstoff-projekt-hyfive-beteiligt-38417/ http://www.cleanthinking.de/brennstoffzelle/linde-an-wasserstoff-projekt-hyfive-beteiligt-38417/#respond Fri, 04 Apr 2014 07:35:24 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38417 Die Vorteile des Wasserstoffantriebs – hohe Reichweite und kurze Betankungszeit – führen dazu, dass immer mehr Unternehmen sowie staatliche und öffentliche Institutionen die Verbreitung dieser Technologie unterstützen. Jüngstes Beispiel ist die Gründung der europaweiten Initiative ‚HyFIVE‘ am gestrigen, 3. April 2014 in London. London / Wasserstoff News. Im Beisein des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt London, Kit Malthouse, haben fünf führende Automobilhersteller sowie Energie- und Gaseunternehmen, die Greater London Authority und das Brüsseler Fuel Cell and Hydrogen Joint Undertaking (FCH JU) […]

Der Beitrag Linde mischt beim europäischen Wasserstoff-Projekt HyFive mit erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Die Vorteile des Wasserstoffantriebs – hohe Reichweite und kurze Betankungszeit – führen dazu, dass immer mehr Unternehmen sowie staatliche und öffentliche Institutionen die Verbreitung dieser Technologie unterstützen. Jüngstes Beispiel ist die Gründung der europaweiten Initiative ‚HyFIVE‘ am gestrigen, 3. April 2014 in London.

London / Wasserstoff News. Im Beisein des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt London, Kit Malthouse, haben fünf führende Automobilhersteller sowie Energie- und Gaseunternehmen, die Greater London Authority und das Brüsseler Fuel Cell and Hydrogen Joint Undertaking (FCH JU) ihre Zusammenarbeit vereinbart. Weitere Partner sind BMW, Daimler, Honda, Hyundai, Toyota, Copenhagen Hydrogen Network, ITM Power oder OMV. 

Das Förderprojekt mit einem Umfang von 38 Millionen Euro hat das Ziel, den Bau weiterer Wasserstofftankstellen mit der Auslieferung der ersten Brennstoffzellen-Serienfahrzeuge in Europa zu koordinieren. In diesem Rahmen wird Linde unter anderem das Linde Hydrogen Center (LHC) in Unterschleißheim den frühen Nutzern von Wasserstoff-Pkw zugänglich machen. Im LHC erprobt und demonstriert Linde seit 2006 seine neueste Betankungs-, Mess- und Steuertechnik.

Linde auch bei CEP und H2Mobility dabei

Als Gründungsmitglied wichtiger Initiativen wie der CEP (Clean Energy Partnership) und der H2Mobility setzt sich Linde dafür ein, dem umweltverträglichen Energieträger Wasserstoff zum Durchbruch zu verhelfen. Linde verfügt über umfassende Kompetenzen und langjährige Erfahrung im Bereich Wasserstoff. Bereits seit mehr als einhundert Jahren stellt Linde das Gas in großtechnischem Maßstab für seine Industriekunden her. Zudem war Linde eines der ersten Unternehmen, das vor rund 25 Jahren das Potenzial von Wasserstoff als umweltfreundlicher Kraftstoff erkannt und sich der Weiterentwicklung der entsprechenden Technologien gewidmet hat.

Ebenfalls ein Baustein von HyFIVE wird eine neue Wasserstofftankstelle in Bozen, Südtirol, die Linde für das Institut für Innovative Technologien (IIT) errichtet hat. Der Wasserstoff wird vor Ort mittels Elektrolyse durch Strom aus erneuerbaren Ressourcen produziert. Von Mai 2014 an sollen fünf Stadtbusse und zehn Autos damit betankt werden.

(Dieser Beitrag erschien am 4. April 2014 auf CleanThinking.de)

Der Beitrag Linde mischt beim europäischen Wasserstoff-Projekt HyFive mit erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/brennstoffzelle/linde-an-wasserstoff-projekt-hyfive-beteiligt-38417/feed/ 0
Elektroauto: BMW Leipzig sucht weitere ActiveE-Tester http://www.cleanthinking.de/elektroauto/BMW-leipzig-sucht-weitere-activee-tester-36584/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/BMW-leipzig-sucht-weitere-activee-tester-36584/#respond Fri, 24 Jan 2014 12:55:27 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36584 Seit Mai 2013 sind in und um Leipzig 15 BMW ActiveE bei bisher 29 Berufspendlern im täglichen Einsatz und haben seitdem über 200.000 Kilometer zurückgelegt – im Durchschnitt waren es rund 105 Kilometer pro Tag. Für die letzten beiden Projektphasen werden wieder Bewerber gesucht. Bei dem Projekt „LangstreckE“ geht es im Kern um die Fragestellung, wie ein Elektrofahrzeug auch im Grenzbereich der verfügbaren Batteriereichweite komfortabel eingesetzt werden kann. Nach Abschluss der ersten beiden Nutzerphasen hat sich gezeigt, dass 90 Prozent der Nutzer […]

Der Beitrag Elektroauto: BMW Leipzig sucht weitere ActiveE-Tester erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Seit Mai 2013 sind in und um Leipzig 15 BMW ActiveE bei bisher 29
Berufspendlern im täglichen Einsatz und haben seitdem über 200.000 Kilometer zurückgelegt – im Durchschnitt waren es rund 105 Kilometer pro Tag. Für die letzten beiden Projektphasen werden wieder Bewerber gesucht. Bei dem Projekt „LangstreckE“ geht es im Kern um die Fragestellung, wie ein Elektrofahrzeug auch im Grenzbereich der verfügbaren Batteriereichweite komfortabel eingesetzt werden kann. Nach Abschluss der ersten beiden Nutzerphasen hat sich gezeigt, dass 90 Prozent der Nutzer mit dem BMW ActiveE zufrieden sind und einem Freund mit ähnlichem Fahrprofil ebenfalls ein Elektrofahrzeug empfehlen würden.

BMW sucht weitere Elektroauto TesterIm Mittel sind 79 Prozent der Nutzer der Ansicht, dass der BMW ActiveE eine ausreichende Reichweite für den Alltag bietet. Zwar beschäftigen sich 76 % oftmals während der Fahrt mit der verbleibenden Restreichweite, doch pro Monat kommt es trotz der hohen Fahrleistung im Schnitt nur zu zwei bis drei Situationen, in denen sich Nutzer durch den verbleibenden Radius tatsächlich gestresst fühlen. In früheren Studien hat sich gezeigt, dass die Reichweitenangst eher aus der anfänglichen Unerfahrenheit im Umgang mit einem Elektrofahrzeug resultiert und sich nach und nach legt. Dass diese Schlussfolgerung zutrifft lässt sich auch daran ablesen, dass die Nutzer mit zunehmender Erfahrung längere Strecken mit dem BMW ActiveE zurücklegten. Die längsten Tagesfahrstrecken über alle Nutzer bewegten sich dabei zwischen 90 und 265 Kilometern.

Gleichzeitig versuchten 93 Prozent der Nutzer, die Einflussfaktoren auf die Reichweite ihres Wagens besser zu verstehen. Dies trauten sich nach der ersten Nutzungswoche bereits gut zwei Drittel zu, gegen Ende der dreimonatigen Nutzungsphase waren es alle Nutzer (100 Prozent). In jeder der fünf Phasen bekommen je 15 Privatnutzer für einen Zeitraum von 12 Wochen einen rein elektrisch betriebenen BMW ActiveE überlassen, mit dem sie ihren täglichen Arbeitsweg zurücklegen.

Mindestens 70 Kilometer pro Tag

 

Voraussetzung für die Auswahl dieser Personen ist, dass sie mindestens 70 Kilometer pro Tag fahren. Im Fokus stehen sowohl das Nutzerverhalten als auch technische Aspekte: Wie kommen Privatnutzer eines Elektrofahrzeugs damit zurecht, wenn sie regelmäßig in den Grenzbereich der Batterie-Reichweite kommen. Wie muss die Rekuperation ansprechen, um einen möglichst großen Nutzen für Effizienz und Komfort zu haben?

[wp_campaign_2]

Dr. Julian Weber, Leiter Innovationsprojekte bei BMW: „Wir haben aufgrund seiner technischen Daten schon erwartet, dass der BMW ActiveE eine gute Figur abgeben wird. Dieses überaus positive Feedback freut uns aber ganz besonders und bestätigt uns darin, dass Elektromobilität reif für den Massenmarkt ist.“ Das Projekt läuft noch bis Herbst 2014. Für die letzten beiden Phasen sucht die Technische Universität Chemnitz noch Bewerber, die sich hier bewerben können.

(Dieser Beitrag erschien am 24.1.2014 auf CleanThinking.de)

Der Beitrag Elektroauto: BMW Leipzig sucht weitere ActiveE-Tester erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/elektroauto/BMW-leipzig-sucht-weitere-activee-tester-36584/feed/ 0
Europäischer Standard für Laden von Elektroautos wird wahrscheinlicher http://www.cleanthinking.de/europaeischer-standard-fur-laden-von-elektroautos-wird-wahrscheinlicher/ http://www.cleanthinking.de/europaeischer-standard-fur-laden-von-elektroautos-wird-wahrscheinlicher/#respond Fri, 08 Mar 2013 07:30:13 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=35025 Nach der europaweiten Standardisierung des Typ-2-Steckers für Elektromobilität zeichnet sich nun die Einigung auf eine internationale Norm für die Datenkommunikation an der Ladesäule ab. Erst dieser Standard ermöglicht den reibungslosen Austausch von Daten zwischen Elektroautos, Ladestationen und Stromnetzen, damit Elektromobilisten per Plug & Charge (Einstecken & Laden) komfortabel ihr Auto laden und erneuerbare Energien für das Laden von Elektroautos direkt genutzt werden können. Cleantech, Elektroauto News / Dortmund. Das Förderprojekt „eNterop“ von BMW, Continental, Daimler, Fraunhofer, RWE Effizienz, Siemens, der […]

Der Beitrag Europäischer Standard für Laden von Elektroautos wird wahrscheinlicher erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Nach der europaweiten Standardisierung des Typ-2-Steckers für Elektromobilität zeichnet sich nun die Einigung auf eine internationale Norm für die Datenkommunikation an der Ladesäule ab. Erst dieser Standard ermöglicht den reibungslosen Austausch von Daten zwischen Elektroautos, Ladestationen und Stromnetzen, damit Elektromobilisten per Plug & Charge (Einstecken & Laden) komfortabel ihr Auto laden und erneuerbare Energien für das Laden von Elektroautos direkt genutzt werden können.

Elektromobilität enteropCleantech, Elektroauto News / Dortmund. Das Förderprojekt „eNterop“ von BMW, Continental, Daimler, Fraunhofer, RWE Effizienz, Siemens, der TU Dortmund und Volkswagen unterstützt die Verbreitung des neuen Kommunikationsstandards. Die Projektpartner werden lizenzfrei offen verfügbare Programmiercodes erstellen und Testverfahren entwickeln, mit denen auch kleine und mittelständische Unternehmen ihre neuen Elektromobilitätsprodukte am gemeinsamen Datenstandard ausrichten können. 4,6 Millionen Euro beträgt das Gesamtvolumen des zweijährigen bundesweiten Projekts. Die Hälfte steuert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bei.

RWE Effizienz engagiert sich seit 2009 für den Aufbau des Elektromobilitätsmarktes in Deutschland und Europa. Der Infrastrukturdienstleister ist aktuell an einer Reihe von Förderprojekten zur Elektromobilität in Deutschland beteiligt sowie Mitglied der EU-Förderinitiative Green eMotion. Bei den deutschlandweiten Förderprojekten ist RWE besonders in Berlin und Nordrhein-Westfalen tätig. Forschungsschwerpunkte liegen auf der Entwicklung von neuen Ladetechnologien sowie von innovativer Informations- und Kommunikationstechnologie, damit Elektromobilisten sicher und komfortabel laden können und Ökostrom optimal für das Laden eingesetzt werden kann. RWE Effizienz ist mit über 2.000 intelligenten Ladepunkten einer der führenden Betreiber von smarter Ladeinfrastruktur in Deutschland und Europa. Das Unternehmen wird bis 2015 einen hohen einstelligen Millionenbetrag in diese Projekte investieren.

[wp_campaign_1]

Der Beitrag Europäischer Standard für Laden von Elektroautos wird wahrscheinlicher erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/europaeischer-standard-fur-laden-von-elektroautos-wird-wahrscheinlicher/feed/ 0
BMW i3: BMW beginnt mit der Inszenierung des Megacity Vehicle http://www.cleanthinking.de/bmw-i3-bmw-beginnt-mit-der-inszenierung-des-megacity-vehicle/ http://www.cleanthinking.de/bmw-i3-bmw-beginnt-mit-der-inszenierung-des-megacity-vehicle/#respond Tue, 12 Feb 2013 08:30:53 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=34142 Gute Laune-Start am Strand, entspannte Musik, Bilder von der Smartphone-App und dem Abziehen des Ladesteckers: Der Münchner Autobauer BMW hat mit der minutiös geplanten Inszenierung seines ersten Elektroauto-Modells, dem BMW i3, begonnen. Im Internet kursiert ein Video, das den BMW i3 in Szene setzt und einfach Laune aufs BMW-Elektroauto-Fahren machen soll. Ob das gelingt, sollte jeder selbst entscheiden. Cleantech und Elektroauto Magazin / München. Der Elektromotor des BMW i3 Concept Coupé erbringt eine Leistung von 125 kW/170 PS (und ein […]

Der Beitrag BMW i3: BMW beginnt mit der Inszenierung des Megacity Vehicle erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Gute Laune-Start am Strand, entspannte Musik, Bilder von der Smartphone-App und dem Abziehen des Ladesteckers: Der Münchner Autobauer BMW hat mit der minutiös geplanten Inszenierung seines ersten Elektroauto-Modells, dem BMW i3, begonnen. Im Internet kursiert ein Video, das den BMW i3 in Szene setzt und einfach Laune aufs BMW-Elektroauto-Fahren machen soll. Ob das gelingt, sollte jeder selbst entscheiden.

Cleantech und Elektroauto Magazin / München. Der Elektromotor des BMW i3 Concept Coupé erbringt eine Leistung von 125 kW/170 PS (und ein maximales Drehmoment von 250 Nm). Dabei wird die Kraft über ein einstufiges Getriebe direkt auf die Hinterräder übertragen. Seine Energie bezieht der Elektromotor aus den leistungsstarken Lithium-Ionen-Batteriezellen, die passgenau in den Fahrzeugunterboden eingebaut sind. Die drei Fahrmodi COMFORT, ECO PRO und ECO PRO+ ermöglichen dem Fahrer die Auswahl zwischen höchstmöglichem Fahrkomfort, erweiterter sowie maximaler Reichweite. Somit können Sie das Fahrzeug ganz auf Ihre Bedürfnisse einstellen.

Das Coupé ist mit dem BMW ConnectedDrive-Navigationssystem ausgestattet, das auf die spezifischen Anforderungen der Elektromobilität zugeschnitten ist. Das Kernstück dieser Navigationsfunktion bildet eine dynamische Reichweitenanzeige, die alle relevanten Faktoren wie Ladezustand der Batterie, Fahrstil, topografische Bedingungen und sogar die aktuelle Verkehrslage berücksichtigt. Auf Wunsch des Fahrers wird eine nahegelegene Ladestation angezeigt, die per Knopfdruck reserviert werden kann. Das System informiert den Fahrer außerdem über die Ladezeit der Batterie, um die Rück- oder die Weiterfahrt zum nächsten Ziel antreten zu können. Mit diesen umfassenden Funktionen kann der Fahrer des BMW i3 Concept Coupé seine Mobilität genau, zuverlässig und bequem steuern.

Weitere Informationen zum BMW i3 gibt es auch bei uns im Cleantech Lexikon.

Der Beitrag BMW i3: BMW beginnt mit der Inszenierung des Megacity Vehicle erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/bmw-i3-bmw-beginnt-mit-der-inszenierung-des-megacity-vehicle/feed/ 0
IBM entwickelt ersten B2B-Marktplatz für EU-Projekt Green eMotion http://www.cleanthinking.de/ibm-entwickelt-ersten-b2b-marktplatz-fur-eu-projekt-green-emotion/ http://www.cleanthinking.de/ibm-entwickelt-ersten-b2b-marktplatz-fur-eu-projekt-green-emotion/#respond Thu, 20 Dec 2012 05:45:11 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=31877 IBM unterstützt die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in Europa: Im Rahmen des EU-Elektromobilitätsprojekts Green eMotion hat das Unternehmen federführend den Protoypen einer dafür notwendigen IT-Infrastruktur entwickelt. Sie ermöglicht erstmals länderübergreifend Energieversorgern, Automobilherstellern, Anbietern von Ladestationen und anderen Unternehmen eine gemeinsame Plattform zu nutzen, über die sie ihre Dienstleistungen rund um Elektromobilität verknüpfen und anbieten können. Die Plattform basiert auf IBM SmartCloud Enterprise und IBM WebSphere Commerce. Cleantech und Elektroauto News / Böblingen. Ziel des Projekts Green eMotion der Europäischen Union ist […]

Der Beitrag IBM entwickelt ersten B2B-Marktplatz für EU-Projekt Green eMotion erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
IBM unterstützt die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in Europa: Im Rahmen des EU-Elektromobilitätsprojekts Green eMotion hat das Unternehmen federführend den Protoypen einer dafür notwendigen IT-Infrastruktur entwickelt. Sie ermöglicht erstmals länderübergreifend Energieversorgern, Automobilherstellern, Anbietern von Ladestationen und anderen Unternehmen eine gemeinsame Plattform zu nutzen, über die sie ihre Dienstleistungen rund um Elektromobilität verknüpfen und anbieten können. Die Plattform basiert auf IBM SmartCloud Enterprise und IBM WebSphere Commerce.

Cleantech und Elektroauto News / Böblingen. Ziel des Projekts Green eMotion der Europäischen Union ist es, bis 2015 eine europaweit verfügbare Infrastruktur für Nutzer von Elektrofahrzeugen zu schaffen, um beispielsweise Interoperabilität ein grenzübergreifend einheitliches Bezahlsystem für Elektroladestationen ähnlich dem Handy-Roaming zu ermöglichen. An dem Projekt sind neben IBM noch 42 weitere Unternehmen wie Energieversorger und Elektrofahrzeughersteller sowie Städte und Hochschulen aus ganz Europa beteiligt.

E-Mobility B2B-Marketplace von IBM

Ein zentrales Element dieser Infrastruktur wurde jetzt unter Leitung des deutschen IBM Forschungs- und Entwicklungszentrums entwickelt: Der so genannte E-Mobility B2B-Marketplace. Hersteller und Anbieter von Dienstleistungen rund um Elektromobilität können dort in einer auf offenen Standards basierenden Cloud Computing-Umgebung ihre Angebote integrieren und miteinander verknüpfen. Der Vorteil für Halter von Elektrofahrzeugen: Sie finden zukünftig in vielen europäischen Ländern eine einheitliche Infrastruktur für das Laden und Bezahlen des Stroms vor.

„Eine Cloud Computing-Umgebung ist aus unserer Sicht die beste Plattform für diese Art von Marktplatz. Sie lässt sich leicht erweitern, wenn weitere Angebote eingebunden werden sollen und skaliert mit der Anzahl der Elektrofahrzeuge. Darüber hinaus ist es für B2B-Partner auch wichtig, ihre Daten zu analysieren, um die Dienstleistungen ständig zu verbessern. Dafür bieten wir in der IBM SmartCloud Enterprise mit IBM WebSphere Commerce eine entsprechende Lösung an“, sagt Volker Fricke, verantwortlicher IT Architect bei IBM.

Der E-Mobility Marketplace startet in verschiedenen Modellregionen für Elektromobilität in Europa – beispielsweise auch in Berlin. Weitere Partner des Green eMotion Projektes sind u.a. Bosch, Siemens, RWE, Alstom, SAP, BMW, Daimler, die Stadt Berlin und TÜV Nord.

[wp_campaign_1]

Der Beitrag IBM entwickelt ersten B2B-Marktplatz für EU-Projekt Green eMotion erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/ibm-entwickelt-ersten-b2b-marktplatz-fur-eu-projekt-green-emotion/feed/ 0
BMW und Boeing kooperieren beim Recycling von Carbonfasern http://www.cleanthinking.de/bmw-und-boeing-kooperieren-beim-recycling-von-carbonfasern/ http://www.cleanthinking.de/bmw-und-boeing-kooperieren-beim-recycling-von-carbonfasern/#respond Thu, 13 Dec 2012 08:00:42 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=31637 Die BMW Group und Boeing haben eine Vereinbarung zur gemeinsamen Forschung für das Recycling von Carbonfasern unterschrieben. Weitere Themen der Zusammenarbeit sollen der Austausch von Know-How in der Carbonverarbeitung und die Prüfung von Möglichkeiten der Automatisierung von Fertigungsprozessen sein. Cleantech, Recycling News / München, USA. Die BMW Group und Boeing haben eine Vereinbarung zur gemeinsamen Forschung für das Recycling von Carbonfasern unterschrieben. Weitere Themen der Zusammenarbeit sollen der Austausch von Know-How in der Carbonverarbeitung und die Prüfung von Möglichkeiten der […]

Der Beitrag BMW und Boeing kooperieren beim Recycling von Carbonfasern erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Die BMW Group und Boeing haben eine Vereinbarung zur gemeinsamen Forschung für das Recycling von Carbonfasern unterschrieben. Weitere Themen der Zusammenarbeit sollen der Austausch von Know-How in der Carbonverarbeitung und die Prüfung von Möglichkeiten der Automatisierung von Fertigungsprozessen sein.

Die Zukunft ist Leichtbau: Elektroautos von BMW haben eine Hülle aus Carbonfasern

Cleantech, Recycling News / München, USA. Die BMW Group und Boeing haben eine Vereinbarung zur gemeinsamen Forschung für das Recycling von Carbonfasern unterschrieben. Weitere Themen der Zusammenarbeit sollen der Austausch von Know-How in der Carbonverarbeitung und die Prüfung von Möglichkeiten der Automatisierung von Fertigungsprozessen sein.

Boeing und BMW: Pioniere beim Einsatz von Carbonfasern

Sowohl Boeing als auch die BMW Group leisten Pionierarbeit beim Einsatz von Carbonfasern in ihren Produkten. Die BMW Group wird ab Ende 2013 mit dem BMW i3 und anschließend mit dem BMW i8 erstmals zwei Fahrzeuge mit einer Fahrgastzelle aus Carbon auf den Markt bringen. Der 787 Dreamliner von Boeing besteht zu 50 Prozent aus Carbonfaserverbundstoffen. Das Recycling von Produktions-Reststoffen und am Ende des Produktlebenszyklus ist für beide Unternehmen daher von entscheidender Bedeutung.

[wp_campaign_2]

„Mit Boeing haben wir den passenden Partner für eine Zusammenarbeit im Bereich Carbon gefunden“, so Herbert Diess, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Entwicklung. „Boeing verfügt über viele Jahre weitreichender Erfahrung des Einsatzes von Carbon in der Luftfahrt. Die BMW Group hat sich in der Serienproduktion von Carbon-Teilen durch spezielle Fertigungsmethoden einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung erarbeitet. Mit dieser Kooperation können wir das Know-How unserer Branchen bei nachhaltigen Produktlösungen zusammenführen.“

Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung werden Boeing und die BMW Group Simulationen von Fertigungsprozessen mit Carbonfasern und verschiedene Ideen für die Automatisierung der Fertigung austauschen. Die Kooperationsvereinbarung ist die erste zwischen den beiden Unternehmen.

Joint Venture von SGL Group und BMW Group

Gemeinsam mit der SGL Group hat die BMW Group im Rahmen des Joint Venture SGL Automotive Carbon Fibers LLC in Moses Lake, Washington State (USA), ein neues, hochmodernes Carbonfaserwerk errichtet. Das Werk ist ein wichtiger Bestandteil der von beiden Unternehmen verfolgten Strategie zur Automatisierung der Fertigung von ultraleichten carbonfaserverstärkten Kunststoffen für den Einsatz in zukünftigen Fahrzeugkonzepten. Die in Moses Lake produzierten Carbonfasern werden ausschließlich für den BMW i3 und den BMW i8 der BMW Group verwendet.

Die Carbonfasern werden am Standort Wackersdorf zu textilen Gelegen verarbeitet, die am Standort Landshut zu Leichtbau-Karosseriekomponenten aus CFK für den BMW i3 weiterverarbeitet werden. Die Montage der Fahrzeuge wird im BMW Werk Leipzig erfolgen.Sowohl Boeing als auch die BMW Group leisten Pionierarbeit beim Einsatz von Carbonfasern in ihren Produkten. Die BMW Group wird ab Ende 2013 mit dem BMW i3 und anschließend mit dem BMW i8 erstmals zwei Fahrzeuge mit einer Fahrgastzelle aus Carbon auf den Markt bringen.

Der 787 Dreamliner von Boeing besteht zu 50 Prozent aus Carbonfaserverbundstoffen. Das Recycling von Produktions-Reststoffen und am Ende des Produktlebenszyklus ist für beide Unternehmen daher von entscheidender Bedeutung.

[wp_campaign_3]

 

Der Beitrag BMW und Boeing kooperieren beim Recycling von Carbonfasern erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/bmw-und-boeing-kooperieren-beim-recycling-von-carbonfasern/feed/ 0
Wohn-Kraftwerk speichert Energie im Outdoor-Gehäuse von Rittal http://www.cleanthinking.de/wohn-kraftwerk-speichert-energie-im-outdoor-gehause-von-rittal/ http://www.cleanthinking.de/wohn-kraftwerk-speichert-energie-im-outdoor-gehause-von-rittal/#respond Tue, 20 Nov 2012 06:45:42 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=31181 Das Hightech-Einfamilienhaus „Effizienzhaus Plus“ in Berlin vollbringt ein Kunststück: Es erzeugt mehr Energie als es verbraucht. Was nicht verbraucht wird, speichert das Wohn-Kraftwerk in Hochleistungsbatterien – Lithium-Ionen-Batterien. Das Besondere dabei: Der Speicher mit einer Leistungskapazität von 40 kW besteht aus gebrauchten Fahrzeugbatterien des Elektro-Mini von BMW und ist in einem Outdoor-Gehäuse von Rittal sicher untergebracht. Gebäude / Cleantech News. Mein Haus, meine Tankstelle: So lässt sich das „Effizienzhaus Plus“ in der Bundeshauptstadt treffend bezeichnen. Im Inneren sorgt ausgefeilte Gebäudeleit- und […]

Der Beitrag Wohn-Kraftwerk speichert Energie im Outdoor-Gehäuse von Rittal erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Das Hightech-Einfamilienhaus „Effizienzhaus Plus“ in Berlin vollbringt ein Kunststück: Es erzeugt mehr Energie als es verbraucht. Was nicht verbraucht wird, speichert das Wohn-Kraftwerk in Hochleistungsbatterien – Lithium-Ionen-Batterien. Das Besondere dabei: Der Speicher mit einer Leistungskapazität von 40 kW besteht aus gebrauchten Fahrzeugbatterien des Elektro-Mini von BMW und ist in einem Outdoor-Gehäuse von Rittal sicher untergebracht.

Gebäude / Cleantech News. Mein Haus, meine Tankstelle: So lässt sich das „Effizienzhaus Plus“ in der Bundeshauptstadt treffend bezeichnen. Im Inneren sorgt ausgefeilte Gebäudeleit- und Klimatisierungstechnik dafür, den Energiebedarf so gering wie möglich zu halten. Eine rund 160 Quadratmeter große Solaranlage – verteilt auf dem Dach und den Fassadenflächen – erzeugt pro Jahr 16.000 Kilowattstunden Strom, der abzüglich des aktuellen Eigenverbrauchs von den Batterien in einem Outdoor-Gehäuse von Rittal gespeichert wird.

Das robuste Gehäuse aus der CS Toptec-Serie kam deshalb zum Einsatz, weil Akkus aus Sicht des Brandschutzes nicht unproblematisch sind. „Die installierte Leistung entspricht 7280 Laptop-Akkus“, rechnet Kurt Speelmanns, Referatsleiter des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung mit Sitz in Bonn, vor. Mit der Energiespeicherlösung geht man unter anderem der Frage nach, wie lange sich ausgediente Autobatterien in ihrem „Second Life“ noch effektiv nutzen lassen.

Rittal-Gehäuse integriert auch drei Batteriewechselrichter

Robust, kompakt und unauffällig: Das Gehäuse von Rittal integriert neben den gebrauchten Autobatterien weitere Steuerungs- und Kommunikationstechnik sowie drei Batteriewechselrichter. Sie haben die Aufgabe, die Batterien dann zu laden, wenn die solare Erzeugung höher ist, als der Verbrauch. Im umgekehrten Fall übernehmen die Batterien die dreiphasige Versorgung. Übersteigt die Stromgewinnung den eigenen Bedarf, werden zunächst die Batterien der zwei Elektro-Autos geladen und erst dann der Strom ins Netz eingespeist.

Damit die Technik des „Kraftwerkspeichers“ auch während heißer Sommermonate sowie bei hoher Verlustleistung der installierten Technik noch zuverlässig arbeiten kann, verfügt das doppeltürige CS Toptec-Gehäuse zur Kühlung über zwei Luft-Luft-Wärmetauscher. Zudem sorgt ein doppelwandiger Gehäuseaufbau mit Luftschlitzen oben und unten für einen Kamineffekt, so dass bei Sonneneinstrahlung ständig kühle Luft von Bodennähe nach oben gesogen wird.

[wp_campaign_1]

Der Beitrag Wohn-Kraftwerk speichert Energie im Outdoor-Gehäuse von Rittal erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/wohn-kraftwerk-speichert-energie-im-outdoor-gehause-von-rittal/feed/ 0
Fokus auf CleanTech-Anwendungen zahlt sich aus http://www.cleanthinking.de/fokus-auf-cleantech-anwendungen-zahlt-sich-aus/ http://www.cleanthinking.de/fokus-auf-cleantech-anwendungen-zahlt-sich-aus/#respond Fri, 19 Oct 2012 07:52:35 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=30666 Bedenkt man die weiterhin steigenden Energiepreise ist eine verbesserte Energieeffizienz unumgänglich, um Kosten auf einem wettbewerbsfähigen Niveau zu halten. Produkte und Verfahren zur Verbesserung der Energieeffizienz sind daher zunehmend gefragt. Laut Prognosen wird der CleanTech-Leitmarkt Energieeffizienz bis 2025 ein Volumen von 1.236 Milliarden Euro erreichen. Ein saarländisches Unternehmen mit derzeit rund 240 Mitarbeitern wird mit seiner neu entwickelten Hochleistungsoberfläche einen Teil zum Wachstum beisteuern. CleanTech & Effizienz News/ Göttelborn. Einen Beweis, dass es sich lohnt in CleanTech-Anwendungen zu investieren, erbrachte […]

Der Beitrag Fokus auf CleanTech-Anwendungen zahlt sich aus erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Bedenkt man die weiterhin steigenden Energiepreise ist eine verbesserte Energieeffizienz unumgänglich, um Kosten auf einem wettbewerbsfähigen Niveau zu halten. Produkte und Verfahren zur Verbesserung der Energieeffizienz sind daher zunehmend gefragt. Laut Prognosen wird der CleanTech-Leitmarkt Energieeffizienz bis 2025 ein Volumen von 1.236 Milliarden Euro erreichen. Ein saarländisches Unternehmen mit derzeit rund 240 Mitarbeitern wird mit seiner neu entwickelten Hochleistungsoberfläche einen Teil zum Wachstum beisteuern.

CleanTech & Effizienz News/ Göttelborn. Einen Beweis, dass es sich lohnt in CleanTech-Anwendungen zu investieren, erbrachte die Nanogate AG.  Das saarländische Unternehmen erhielt einen Auftrag zur Produktveredlung von einem weltweit führenden Anbieter von Heizsystemen mit Energieeffizienzschichten. Diese innovative Beschichtung wurde von Nanogate selbst entwickelt und bescherte dem Unternehmen den Durchbruch in einem Volumenmarkt, in dem zukünftig jährlich mehr als 100. Mio. Euro umgesetzt werden können.
Nanogate ist hierbei sowohl für die Materialentwicklung und -herstellung als auch die laufende Serienproduktion verantwortlich. Das erwartete jährliche Umsatzvolumen im sechsstelligen Euro-Bereich, soll jedoch erst der Anfang gewesen sein: in den nächsten Quartalen erwartet das Unternehmen weitere Aufträge.  Der Auftrag bestätigt nach Angaben des Konzerns die Strategie, leistungsstarke CleanTech-Anwendungen zu entwickeln, die den Ressourcenverbrauch minimieren.

Das Unternehmen und seine Tätigkeitsfelder

Nanogate ist ein international führendes Unternehmen, welches sich auf die Veredelung und Entwicklung Hochleistungsoberflächen spezialisierte. Bereits seit 1999 ist das Unternehmen im Bereich der Nanotechnologie am Markt und zählt daher zu den Vorreitern der Branche. Dabei deckt das Unternehmen ein breites Branchen- und Funktionsspektrum ab, denn es kann zusätzliche Funktionen in Materialien und Oberflächen integrieren. Dazu zählen neben antibakteriellen, antihaftenden, korrosionsschützenden und ultragleitfähigen Eigenschaften auch die erwähnten Energieeffizienzschichten.

Neben dem Automobil- und Maschinenbau, dem Gebäude- und Interieursektor sind auch die Bereich Sport, Freizeit und funktionelle Textilindustrie Nutznießer der Nanogate Kompetenzen. Zu bisherigen Kunden des saarländischen Unternehmens zählten bisher namhafte Unternehmen wie Audi, BMW, Bosch-Siemens Haushaltsgeräte, OPEL und die REWE International AG.

Als Systemhaus bietet Nanogate die gesamte Wertschöpfungskette vom Rohstoffeinkauf über die Synthese und Formulierung von Materialsystemen bis hin zur Veredelung und Produktion der Oberfläche. Dabei fokussiert sich Nanogate besonders auf die Beschichtung von Kunststoffen und Metallen und legt dabei auch auf eine hohe optische Qualität Wert.

Energieeffizienz-Systeme als Wachstumsmotor

Die innovative Energieeffizienz-Oberfläche basiert auf der Produktlinie permaProtect, die Nanogate im Rahmen einer umfassenden Innovationsoffensive entwickelt hatte. Die von Nanogate entwickelte Hochleistungsoberfläche sorgt dafür, dass der Wirkungsgrad der beschichteten Wärmetauscher über lange Zeit konstant bleibt. Weitere Vorteile der Beschichtung: Wartungs- und Reinigungsintervalle sowie Lebensdauer der Heizung verlängern sich deutlich.

Eine Schutzschicht schützt zudem vor Korrosion und anhaftenden Verbrennungsrückständen, welche bisher die Systeme verschmutzen. Dadurch verringern sich Wärmeübergang und Energieeffizienz der Heizung. Durch die anti-adhäsive Funktion der Wärmeübergang bei der beschichteten Variante weitgehend erhalten, macht den Wärmetauscher somit effizienter und genügt gleichzeitig höheren Qualitätsstandards.

In den kommenden Monaten sollen mit Nanogate-Technologie ausgestattete Heizsysteme schrittweise in den einzelnen Märkten eingeführt sowie auf internationalen Leitmessen wie der ISH 2013 in Frankfurt/Main präsentiert werden.

[wp_campaign_2]

Der Beitrag Fokus auf CleanTech-Anwendungen zahlt sich aus erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/fokus-auf-cleantech-anwendungen-zahlt-sich-aus/feed/ 0
Elektromobilität verbindet: 25 MINI E für Testnutzer in München http://www.cleanthinking.de/elektromobilitaet-verbindet-25-mini-e-fur-testnutzer-in-muenchen/ http://www.cleanthinking.de/elektromobilitaet-verbindet-25-mini-e-fur-testnutzer-in-muenchen/#comments Thu, 09 Aug 2012 07:24:41 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=29010 Das Schaufenster Elektromobilität von Bayern und Sachsen steht unter dem Motto „Elektromobilität verbindet“ und möchte die Marktvorbereitung für Elektromobilität in den beiden Bundesländern mit reichlich Projekten begleiten. Jetzt haben Bayern, Sachsen gemeinsam mit den Partnern BMW und TU München das erste Projekt des Schaufensters Elektromobilität gestartet. 25 Testnutzer bekommen Elektroautos MINI E. Cleantech, Elektroauto News / München. Ziel des Projektes ist ein Vergleich des Fahrverhaltens von Nutzern, die regelmäßig oder eben nur gelegentlich Elektrofahrzeuge fahren. In den kommenden fünf Monaten […]

Der Beitrag Elektromobilität verbindet: 25 MINI E für Testnutzer in München erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Das Schaufenster Elektromobilität von Bayern und Sachsen steht unter dem Motto „Elektromobilität verbindet“ und möchte die Marktvorbereitung für Elektromobilität in den beiden Bundesländern mit reichlich Projekten begleiten. Jetzt haben Bayern, Sachsen gemeinsam mit den Partnern BMW und TU München das erste Projekt des Schaufensters Elektromobilität gestartet. 25 Testnutzer bekommen Elektroautos MINI E.

Cleantech, Elektroauto News / München. Ziel des Projektes ist ein Vergleich des Fahrverhaltens von Nutzern, die regelmäßig oder eben nur gelegentlich Elektrofahrzeuge fahren. In den kommenden fünf Monaten werden 25 Testfahrerinnen und Testfahrer mit dem elektrisch angetriebenen MINI auf Münchens Straßen unterwegs sein. 15 Münchner Privatpersonen konnten heute mit ihrem elektrisch betriebenen MINI E nach Hause fahren. Weitere 10 MINI E wurden an die Stadtwerke München und den Flughafen München für den Flotteneinsatz übergeben.

BMW Group seit 2009 mit Nutzertests

Der Feldversuch im Rahmen des Schaufensters ist die Fortsetzung des bereits abgeschlossenen Testlaufs in der Modellregion München aus dem Jahr 2011 – weltweit führte die BMW Group seit 2009 Nutzertests mit über 600 MINI E durch, die bisher rund 16 Millionen Kilometer zurückgelegt haben. Die zusätzlichen Erfahrungen des Münchner Versuchs fließen direkt in die Entwicklung der BMW i Fahrzeuge ein. Der in Leipzig produzierte BMW i3 wird 2013 als erstes rein elektrisches Serienfahrzeug der BMW Group eingeführt. Interessierte Kunden können sich ab 10. September 2012 für die zweite Nutzungsphase bewerben, die Anfang 2013 beginnt.

Der Beitrag Elektromobilität verbindet: 25 MINI E für Testnutzer in München erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/elektromobilitaet-verbindet-25-mini-e-fur-testnutzer-in-muenchen/feed/ 2
Continental unterstützt Serieneinführung von Car-to-X-Kommunikation http://www.cleanthinking.de/continental-unterstuetzt-serieneinfuehrung-von-car-to-x-kommunikation/ http://www.cleanthinking.de/continental-unterstuetzt-serieneinfuehrung-von-car-to-x-kommunikation/#respond Mon, 06 Aug 2012 09:06:23 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=28878 Cleantech, Mobilität News / Frankfurt am Main. Ab heute ist die komplette Versuchsflotte eines der weltweit größten Feldtests zum Thema Car-to-X-Kommunikation auf deutschen Straßen unterwegs. Im Rahmen des Forschungsprojekts simTD (Sichere Intelligente Mobilität – Testfeld Deutschland) arbeiten 17 Partner (u.a. BMW, Volkswagen und Deutsche Telekom) daran, den Straßenverkehr mittels Vernetzung und Informationsaustausch sicherer, effizienter und entspannter zu machen. Dafür werden Kommunikationstechnologien eingesetzt, die den erfassbaren Bereich eines Fahrzeugs um ein Vielfaches vergrößern, so dass Gefahren erkannt und Fahrer rechtzeitig gewarnt […]

Der Beitrag Continental unterstützt Serieneinführung von Car-to-X-Kommunikation erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Cleantech, Mobilität News / Frankfurt am Main. Ab heute ist die komplette Versuchsflotte eines der weltweit größten Feldtests zum Thema Car-to-X-Kommunikation auf deutschen Straßen unterwegs. Im Rahmen des Forschungsprojekts simTD (Sichere Intelligente Mobilität – Testfeld Deutschland) arbeiten 17 Partner (u.a. BMW, Volkswagen und Deutsche Telekom) daran, den Straßenverkehr mittels Vernetzung und Informationsaustausch sicherer, effizienter und entspannter zu machen. Dafür werden Kommunikationstechnologien eingesetzt, die den erfassbaren Bereich eines Fahrzeugs um ein Vielfaches vergrößern, so dass Gefahren erkannt und Fahrer rechtzeitig gewarnt werden können.

Homepage des Projekts simTD zur Einführung der Car-to-X-Kommunikation

Im Rahmen von simTD entwickelte der internationale Automobilzulieferer Continental die Kommunikationseinheit CCU (Communication Control Unit), die das Austauschen von Informationen über verschiedene Kanäle wie zum Beispiel UMTS oder Automotive WLAN ermöglicht. Via GPS werden zudem Daten zur Positionierung und Zeitsynchronisation gewonnen. Die Kommunikationseinheit bildet gemeinsam mit einer Anwendungseinheit, die innerhalb des simTD-Projekts vom Projektpartner Bosch entwickelt wurde, die ITS (Intelligent Transportation Systems) Vehicle Station, die in allen simTD-Versuchsfahrzeugen eingesetzt wird. Bei der Entwicklung bestand die Herausforderung vor allem darin, die Kommunikationsprozesse über die Grenzen des Autos hinweg so zu vereinheitlichen, dass eine gemeinsame Basis geschaffen wurde, auf der fahrzeugübergreifende Informationen ausgetauscht werden können.

simTD-Projektpartner sind:

  • Adam Opel AG,
  • AUDI AG,
  • BMW AG,
  • BMW Forschung und Technik GmbH,
  • Daimler AG (simTD-Projektleitung),
  • Ford Forschungszentrum Aachen GmbH,
  • Volkswagen AG,
  • Robert Bosch GmbH,
  • Continental,
  • Deutsche Telekom AG,
  • Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.,
  • Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI),
  • Technische Universität Berlin,
  • Technische Universität München,
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes,
  • Universität Würzburg,
  • Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement und
  • Stadt Frankfurt am Main.

Gefördert und unterstützt wird das Projekt durch die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Bildung und Forschung (BMBF), Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sowie durch das Land Hessen, den Verband der Automobilindustrie e.V. und das Car 2 Car Communication Consortium.

Der Beitrag Continental unterstützt Serieneinführung von Car-to-X-Kommunikation erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/continental-unterstuetzt-serieneinfuehrung-von-car-to-x-kommunikation/feed/ 0
BMW Elektroautos: Wie BMW den Vertrieb für BMW i3 und BMW i8 plant http://www.cleanthinking.de/wie-bmw-den-vertrieb-fuer-elektroauto-bmw-i3-und-hybridsportwagen-bmw-i8-ankurbelt/ http://www.cleanthinking.de/wie-bmw-den-vertrieb-fuer-elektroauto-bmw-i3-und-hybridsportwagen-bmw-i8-ankurbelt/#comments Fri, 08 Jun 2012 05:21:17 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=27778 Cleantech & Elektromobilität News / Leipzig. BMW bereitet sein Leipziger Vorzeigewerk derzeit um, um dort ab 2013 das reine Elektroauto, den BMW i3, und später den Hybridsportwagen BMW i8 vom Band rollen zu lassen. Doch nicht nur im Leipziger BMW Werk wird kräftig vorbereitet: Auch das Vertriebsnetz wird konsequent auf die neuen Herausforderungen mit den ersten Elektroautos von BMW, die in gewissen Stückzahlen verkauft werden sollen, angepasst. Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, hat sich BMW inzwischen für bundesweit 45 Händler […]

Der Beitrag BMW Elektroautos: Wie BMW den Vertrieb für BMW i3 und BMW i8 plant erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
BMW Elektroautos: Wie BMW den Vertrieb für BMW i3 und BMW i8 plant

BMW Elektroautos: Wie BMW den Vertrieb für BMW i3 und BMW i8 plant

Cleantech & Elektromobilität News / Leipzig. BMW bereitet sein Leipziger Vorzeigewerk derzeit um, um dort ab 2013 das reine Elektroauto, den BMW i3, und später den Hybridsportwagen BMW i8 vom Band rollen zu lassen. Doch nicht nur im Leipziger BMW Werk wird kräftig vorbereitet: Auch das Vertriebsnetz wird konsequent auf die neuen Herausforderungen mit den ersten Elektroautos von BMW, die in gewissen Stückzahlen verkauft werden sollen, angepasst. Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, hat sich BMW inzwischen für bundesweit 45 Händler entschieden, die so genannte i-Partner werden sollen. BMW sieht sich bei den Modellen BMW i3 und BMW i8 u.a. aufgrund ihrer Karosserien aus Carbon als Vorreiter in Sachen Elektromobilität.

Die sauberen Modelle i3 und i8 sollen in den BMW-Verkaufsräumen bei den bundesweit bislang 45 Partnern farblich attraktiv hervorgehoben werden und einen eigenständigen Bereich erhalten. Beim ausgesuchten Händlernetz achtet BMW genau darauf, die Tücken des BMW i3 – die noch mangelnde Reichweite des Elektroautos – möglichst zu klein zu halten. Jeder BMW i3 solle mit einer Batterieladung die nächste Werkstatt erreichen können. So lautet die interne Zielvorgabe.

[wp_campaign_1]

Wie schnell die neuen Elektroautos Akzeptanz finden werden, ist dabei völlig unklar. Das hänge auch davon ab, ob es eine Prämie für Elektrofahrzeuge geben werde oder nicht. Und, natürlich, bedingt dies auch die Frage, wie sich der Benzinpreis entwickeln wird – je teurer Benzin ist, umso attraktiver wird der neue BMW i3 für potenzielle Käufer.

Unterdessen wird das Image von BMW immer besser: Wie die Financial Times Deutschland berichtet, belegt BMW inzwischen beim etablierten Ranking der Unternehmensberatung „Reputation Institute“ den weltweit ersten Platz. Dabei schob sich die Automarke im Jahresvergleich an Google, Apple und Walt Disney vorbei auf den ersten Platz. Das Reputation Institute verglich das Ansehen von 100 weltweit tätigen Firmen.  An der Untersuchung nahmen weltweit 47.000 Verbraucher teil.

Der Beitrag BMW Elektroautos: Wie BMW den Vertrieb für BMW i3 und BMW i8 plant erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/wie-bmw-den-vertrieb-fuer-elektroauto-bmw-i3-und-hybridsportwagen-bmw-i8-ankurbelt/feed/ 1
Massentaugliche Elektromobilität für das urbane Umfeld http://www.cleanthinking.de/bmw-daimler-siemens-continental-und-texas-instruments-beteiligen-sich-an-elektroauto-projekt-visiom/27164/ http://www.cleanthinking.de/bmw-daimler-siemens-continental-und-texas-instruments-beteiligen-sich-an-elektroauto-projekt-visiom/27164/#respond Sun, 20 May 2012 08:14:47 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=27164 Cleantech & Mobilität News / München. Elektrofahrzeuge, angetrieben von Strom aus erneuerbaren Energien, sind eine attraktive Option für die Mobilität im stadtnahen Raum. Doch bisherige Konzepte sind entweder zu schwer und zu teuer oder sie erreichen nicht das im Markt gewünschte Sicherheitsniveau. Im Rahmen des Verbundprojekts Visio.M erarbeiten nun Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) gemeinsam mit Automobil-Ingenieuren der Industrie Konzepte für Elektroautos, die nicht nur effizient und sicher sondern auch preiswert herzustellen sein sollen. Konsortialführer ist die BMW AG. […]

Der Beitrag Massentaugliche Elektromobilität für das urbane Umfeld erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
E-Fahrzeug MUTE, Technische Universität München

E-Fahrzeug MUTE, Technische Universität München

Cleantech & Mobilität News / München. Elektrofahrzeuge, angetrieben von Strom aus erneuerbaren Energien, sind eine attraktive Option für die Mobilität im stadtnahen Raum. Doch bisherige Konzepte sind entweder zu schwer und zu teuer oder sie erreichen nicht das im Markt gewünschte Sicherheitsniveau. Im Rahmen des Verbundprojekts Visio.M erarbeiten nun Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) gemeinsam mit Automobil-Ingenieuren der Industrie Konzepte für Elektroautos, die nicht nur effizient und sicher sondern auch preiswert herzustellen sein sollen. Konsortialführer ist die BMW AG. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt hat ein Gesamtvolumen von 10,8 Millionen Euro.

Elektroautos sind leise und verursachen im Fahrbetrieb keine Abgase. Daher gelten sie als wichtige Option für die zukünftige individuelle Mobilität im städtischen und stadtnahen Bereich. Doch auf dem Weg zu marktfähigen Elektrofahrzeugen sind noch wesentliche technologische Hürden zu überwinden. Bisherige Elektrokleinfahrzeuge bieten nur eine minimale Fahrzeugsicherheit und sind daher nicht massenmarktfähig. Elektroautos, die von benzinbetriebenen Modellen abgeleitet wurden, sind in der Regel zu schwer und benötigen daher große und teure Batterien.

Im Verbundprojekt Visio.M des Bundesforschungsministeriums erforschen namhafte Unternehmen der deutschen Automobilindustrie zusammen mit Wissenschaftlern der TU München Möglichkeiten, wie kleine, effiziente Elektrofahrzeuge so sicher und preiswert gebaut werden können, dass sie einen nennenswerten Anteil am Massenmarkt erreichen. Das daraus abzuleitende Visionäre Mobilitätskonzept soll ein Fahrzeug sein, das die Anforderungen der Zulassungsklasse L7e erfüllt (Leistung: 15 kW, max. Leergewicht: 400 kg (ohne Batterie)).

[wp_campaign_1]

Die Verbundpartner nutzen im Projekt das von der TU München entwickelte Elektrofahrzeug MUTE, um Innovationen und neue Technologien für Fahrzeugsicherheit, Antrieb, Energiespeicher und Bedienkonzept auf ihre Umsetzbarkeit unter den Rahmenbedingungen der Großserienproduktion zu erforschen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der sicherheitstechnischen Auslegung. Im Visio.M-Fahrzeugkonzept soll trotz minimalem Gewicht ein Sicherheitsniveau realisiert werden, das dem Schutz in gängigen Autos mit Verbrennungsmotor ebenbürtig ist.

An Visio.M beteiligen sich, neben den Automobilkonzernen BMW AG (Konsortialführer) und Daimler AG, die TU München als wissenschaftlicher Partner, sowie die Autoliv B.V.& Co.KG, die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), die Continental Automotive GmbH, die E.ON AG, die Finepower GmbH, die Hyve AG, die IAV GmbH, die Innoz GmbH, die Intermap Technologies GmbH, die LION Smart GmbH, die Neumayer Tekfor Holding GmbH, die Siemens AG, die Texas Instruments Deutschland GmbH und die TÜV Süd AG. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Schwerpunktprogramms „Schlüsseltechnologien für die Elektromobilität – STROM“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Der Beitrag Massentaugliche Elektromobilität für das urbane Umfeld erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/bmw-daimler-siemens-continental-und-texas-instruments-beteiligen-sich-an-elektroauto-projekt-visiom/27164/feed/ 0
Nasspressverfahren für carbonfaserverstärkte Kunststoffe http://www.cleanthinking.de/nasspressverfahren-fuer-carbonfaserverstaerkte-kunststoffe-von-johnson-controls/27093/ http://www.cleanthinking.de/nasspressverfahren-fuer-carbonfaserverstaerkte-kunststoffe-von-johnson-controls/27093/#respond Thu, 17 May 2012 11:55:53 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=27093 Cleantech & Effizienz News / Burscheid. Carbonfaserverstärkte Kunststoffe sollen in der Zukunft u.a. für die Karosserie von Autos oder aber für die Rotorblätter von Windkraftanlagen Verwendung finden. Als Vorreiter in diesem Sektor gelten BMW und SGL Carbon (siehe CleanThinking vom September 2011), die die Karosserie für den BMW i3 aus CFk entwickeln. Auch Johnson Controls, bekannt als Automobilzulieferer im Bereich Innenausstattung und Elektronik, steigt nun in die Fertigung ultraleichter Karosserieteile aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen ein. Dazu setzt der im rheinischen Burscheid […]

Der Beitrag Nasspressverfahren für carbonfaserverstärkte Kunststoffe erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Johnson Controls setzt sein Know-how auf dem Gebiet der Naturfaser-Prozesstechnologie für die Serienherstellung von ultraleichten Karosserieteilen aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen ein.

Johnson Controls produziert ultraleichte Karosserieteile mit effizientem Prozess (Bild: obs/Johnson Controls Automotive Experience)

Cleantech & Effizienz News / Burscheid. Carbonfaserverstärkte Kunststoffe sollen in der Zukunft u.a. für die Karosserie von Autos oder aber für die Rotorblätter von Windkraftanlagen Verwendung finden. Als Vorreiter in diesem Sektor gelten BMW und SGL Carbon (siehe CleanThinking vom September 2011), die die Karosserie für den BMW i3 aus CFk entwickeln. Auch Johnson Controls, bekannt als Automobilzulieferer im Bereich Innenausstattung und Elektronik, steigt nun in die Fertigung ultraleichter Karosserieteile aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen ein. Dazu setzt der im rheinischen Burscheid in Deutschland beheimatete Konzern auf das Know-How in der so genannten Naturfaser-Prozesstechnologie.

Bislang war die Herstellung der sehr leichten Carbon-Komponenten mit hohem Aufwand und einem erheblichen Anteil von Handarbeit verbunden. „Wir zählen zu den Pionieren bei der Großserienfertigung von Carbon-Teilen in der Automobilindustrie. Möglich macht dies unser innovativer Produktionsprozess“, sagt Han Hendriks. Der neue Prozess basiert auf einem Nasspressverfahren, das Johnson Controls seit 2003 zur Herstellung von Holzfaser-Komponenten für den Fahrzeuginnenraum einsetzt.

Bei dem nun adaptierten Verfahren wird eine mit Harz vorgetränkte Matte aus Carbonfasern zwischen die Formwerkzeuge gelegt und dann verpresst. Das überflüssige Harz entweicht während des Pressvorgangs am Formrand. Dies ermöglicht eine sehr hohe Faserdichte in den Karosserieteilen. Johnson Controls beliefert bereits einen namhaften Automobilhersteller mit seinen innovativen Carbon-Komponenten.

[wp_campaign_1]

Der Beitrag Nasspressverfahren für carbonfaserverstärkte Kunststoffe erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/nasspressverfahren-fuer-carbonfaserverstaerkte-kunststoffe-von-johnson-controls/27093/feed/ 0
Leipzig: Ostdeutsches Energieforum verlangt Antworten zur Energiewende http://www.cleanthinking.de/erstes-ostdeutsches-energieforum-in-leipzig-eroeffnet/26891/ http://www.cleanthinking.de/erstes-ostdeutsches-energieforum-in-leipzig-eroeffnet/26891/#respond Thu, 10 May 2012 07:46:49 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=26891 Cleantech & Energie News / Leipzig. In Leipzig hat um 9 Uhr das Ostdeutsche Energieforum begonnen. Hartmut Bunsen, Sprecher der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlins, sagte in seiner Begrüßungsrede als Organisator: „Wir müssen das Tempo anziehen und die Energiewende zur Chefsache von Bundeskanzlerin Angela Merkel machen. Wir begreifen das Energieforum als Denkfabrik, die jährlich stattfinden soll, und die Fragen stellen will.“ Darauf solle die Bundesregierung dann antworten und in den kommenden Jahren solle überprüft werden, ob die Energiewende wirklich […]

Der Beitrag Leipzig: Ostdeutsches Energieforum verlangt Antworten zur Energiewende erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Homepage Ostdeutsches EnergieforumCleantech & Energie News / Leipzig. In Leipzig hat um 9 Uhr das Ostdeutsche Energieforum begonnen. Hartmut Bunsen, Sprecher der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlins, sagte in seiner Begrüßungsrede als Organisator: „Wir müssen das Tempo anziehen und die Energiewende zur Chefsache von Bundeskanzlerin Angela Merkel machen. Wir begreifen das Energieforum als Denkfabrik, die jährlich stattfinden soll, und die Fragen stellen will.“ Darauf solle die Bundesregierung dann antworten und in den kommenden Jahren solle überprüft werden, ob die Energiewende wirklich vorankomme. „Wir haben nur noch maximal 10 Jahre Zeit, um aus der Atomenergie auzusteigen, aber im vergangen Jahr hat sich kaum etwas bewegt“, kritisierte Bunsen. Er erwarte, dass das Bundeswirtschaftsministerium ohne Kompetenzstreitigkeiten mit der Umsetzung der Energiewende beauftragt werde. Schirmherr des Ostdeutschen Energieforums ist Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler, der aber seine Teilnahme absagen musste.

„Man hat das Gefühl, dass heutzutage in Deutschland alle gegen alles sind“, so Bunsen weiter. Man könne nicht gleichzeitig gegen die Atomenergie sein, was nationaler Konsens sei, aber gleichzeitig auch den dringend notwendigen Netzausbau verteufeln. „Wir müssen die Energiewende gemeinsam anpacken und im Konsens umsetzen“, so Bunsen weiter. Pikant: Vor dem Congress Center Leipzig hatten heute morgen vor Beginn des Forums Umweltverbände, darunter Greenpeace, für eine andere Energiepolitik demonstriert. Kern der Demonstrationen, denen sich auch Bündnis 90/Die Grünen aus Ostdeutschland anschlossen: Bis 2030 solle es in Ostdeutschland auch gelingen, aus der Kohleverstromung auszusteigen. Dabei verwiesen die Kritiker vor allem auf den schlechten Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken. Momentan ist die Kohlekraft in Ostdeutschland mit Vattenfall und MIBRAG noch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Im Ostdeutschen Energieforum wird über die Kohle, als „Eckpfeiler der ostdeutschen Energiepolitik“ diskutiert.

Dr. Bernhard Heitzer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, vertrat Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler beim Ostdeutschen Energieforum. „Ich bin sehr erfreut, dass hier eine wirklich wichtige energiepolitische Tagung ins Leben gerufen wird“, so Heitzer. Es gebe kein anderes Projekt in der deutschen Wirtschaftsgeschichte, bei dem eine Bundesregierung so viele Maßnahmen auf den Weg gebracht habe, sagte Heitzer und reagierte damit auch auf die Kritik von Hartmut Bunsen, es habe sich im vergangenen Jahr kaum etwas bewegt. „Ich kann Ihnen versichern, die Bundesregierung bringt die Energiewende mit Vernunft und Augenmaß voran“, sagte Heitzer. Ende dieses Jahres wird ein Monitoringbericht vorgelegt. „In den fünf Kernbereichen Netzausbau, Kraftwerksneubau, Energieeffizienz, Erneuerbare Energie und Energieforschung hat die Bundesregierung umfangreiche Maßnahmenbündel beschlossen.“ Beispielhaft nannte er die KWK-Novelle oder das Energieforschungsprogramm. „Im Monatsrhythmus kommen neue Maßnahmen hinzu.“

Gleichzeitig warnte Heitzer vor übertriebenen Erwartungen. Die Energiewende sei kein Projekt für wenige Monate, sondern für 40 Jahre bis ins Jahr 2050. Ökonomische Vernunft müsse auch im Solarsektor die Richtschnur sein. Heitzer kritisierte, die F&E-Quote in der Solarbranche liege lediglich bei 2,5 Prozent.Dies  sei zu wenig und müsse gesteigert werden, so der Staatssekretär sinngemäß.

Nedim Cen: Photovoltaik spielt wichtige Rolle bei der Energiewende

Nedim Cen, Vorstandsvorsitzender des in Schieflage geratenen Photolltaik-Unternehmens Q-Cells, stellte anschließend Thesen vor und begründete diese höchst sachlich und teilweise aus Sicht der klassischen Energiewirtschaft. „Die zunehmende Dezentralisierung der Energieversorgung ist unaufhaltsam und notwendig“, so Cen in seinem Vortrag beim Ostdeutschen Energieforum. Doch der Strukturwandel könne nur im Miteinander erfolgreich gelingen. Cen ging auch auf den Merit-Order-Effekt ein, der zugleich mit Stolz und mit Sorge betrachtet werden könne. „Dank des Angebots von Solarstrom zu Spitzenlastzeiten in den Mittagsstunden, sinkt der Börsenstrompreis genau dann erheblich, wenn besonders viel Strom gebraucht wird“, so Cen.

Dies mache die Solarbranche durchaus stolz. Problematisch sei es aber, wenn dadurch beispielsweise Gaskraftwerke nicht mehr rentabel betrieben werden und der Bau nicht finanzierbar werden würde. Dazu merkte der Manager an, gerade stromintensive Großunternehmen würden sich oft den Strom von der Börse holen und damit von den geringeren Kosten profitieren. Und das, obwohl dieser Teil der Industrie gleichzeitig von Netzentgelten befreit sei.

„Photovoltaik und Windenergie ergänzen sich überall auf der Welt nahezu perfekt“, sagte Cen. „Wir müssen aber den intelligenten Mix finden, damit wir die technische und finanzielle Herausforderung der Energiewende bewältigen können.“ Als eine der größten Aufgaben bezeichnete der Q-Cells-Manager es, ein Umdenken in den Köpfen herbeizuführen. Gräben zwischen fossilen und erneurbaren Energien dürften nicht so tief bleiben, wie sie jetzt schienen. Onshore gegen Offshore-Windenergie oder Photovoltaik gegen Biogas – das könne nicht funktionieren. „Der Strukturwandel kann nur im Miteinander aller Akteure gelingen“, lautete Cens zweite These folgerichtig.

Zuletzt betonte Cen in seiner dritten These, die erneuerbaren Energien böten den etablierten Energieversorgern große Chancen, verlangten aber deren Initiative. „Die Frage ist nun, werden neue Unternehmen sein, die etwa Themen wie Solar-Leasing zum Erfolg führen oder sind es die etablierten großen Player wie die Telekom?“ den Großkonzernen böten sich insgesamt viele Vorteile, etwa bei der Finanzierung von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien.

„Meistens beginnt es mit Banalitäten“ – Prof. Klaus Töpfer beim Energieforum

Der Exekutivdirektor des IASS Institute for Advanced Sustainability Studies und frühere Umweltminister Klaus Töpfer sagte in seinem Redebeitrag, der zum Teil launischen Höhepunkt des ersten Tages avancierte, Energiewende bedeute für ihn immer dreierlei: Strom, Wärme und Mobilität so zu gestalten, dass es sauber, zukunftsfähig und nachhaltig sei. Dabei dürfe nicht immer nur vom Ende her gedacht werden: „Das Smart Grid in seiner Endausbaaustufe brauchen wir, keine Frage. Aber das hinzubekommen ist keine Aufgabe von Monaten, sondern von Jahrzehnten“, so Töpfer. Daher gehe es kaum noch um Stabilität, sondern vielmehr um Kreativität auch kleine Lösungen zu denken, die etwas das Energiespeicherproblem beheben könnten. Als Beispiel nannte Töpfer ein Gespräch mit einer großen Handelskette, die in der Lage wäre, alle Kühltruhen um zwei Grad nach oben oder nach unten zu fahren. Dadurch ließen sich immense Mengen Strom speichern.

„Ich bin sehr auch an den kleinen Lösungen interessiert“, so Töpfer. „Das mögen zwar teilweise banale Beispiele gewesen sein, die ich nannte und wofür ich mich im Grunde entschuldigen müsste, aber meistens beginnt ein neues Zeitalter mit Banalität.“ In diesem Sinne sei es wichtig, eben auch die kleinen Dinge wie lokale Smart Grids umzusetzen, die das große Ziel des übergreifenden Smart Grids nicht behinderten.

Wirtschaftsvertreter diskutieren über die Energiewende

Bis Freitag Nachmittag werden beim Ostdeutschen Energieforum u.a. der Vorstandsvorsitzende von Q-Cells, Dr. Nedim Cen, und das Vorstandsmitglied der Verbundnetz Gas AG, Dr. Claus-Dieter Barbknecht sowie Gabriele Riedmann de Trinidad, Vice President Strategic Market Energy der T-Systems International GmbH, als Referenten auftreten. Dabei sind auch Prof. Dr. Klaus Töpfer und Dr. Ingo Luge, Vorstandsvorsitzender der E.ON Energie AG. Dabei sind auch Vertreter von BMW, Schueco, Porsche, Viessmann oder VERBIO.

CleanThinking.de, Unterstützer des Ostdeutschen Energieforums, wird diesen Beitrag im Laufe des Tages mehrfach aktualisieren und gleichzeitig via Twitter unter dem Hashtag #OE12 live berichten. Lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag Ostdeutsche Energieexperten fordern Antworten zur Energiewende.

Der Beitrag Leipzig: Ostdeutsches Energieforum verlangt Antworten zur Energiewende erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/erstes-ostdeutsches-energieforum-in-leipzig-eroeffnet/26891/feed/ 0
Stromspeicher Kolibri wird Teil des größten Akkukraftwerks in Europa http://www.cleanthinking.de/stromspeicher-kolibri-als-teil-akkukraftwerk-neuigkeiten-von-dbm-energy-und-mirko-hannemann/26757 http://www.cleanthinking.de/stromspeicher-kolibri-als-teil-akkukraftwerk-neuigkeiten-von-dbm-energy-und-mirko-hannemann/26757#comments Sun, 06 May 2012 11:14:19 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=26757 Cleantech & Energie News / Berlin, Frankfurt am Main. Mirko Hannemann und sein Team lassen sich nicht unterkriegen. Seit einigen Monaten ist es zwar still geworden um DBM Energy – und von der Kolibri Power Systems AG hört man auch keine Neuigkeiten. Dennoch zeigt sich die Strategie der neuen Konzern-Holding unter dem Dach der Kolibri Power Systems AG immer deutlicher: Elektromobilität ist nicht mehr im Fokus von Mirko Hannemann und dem Management des Unternehmens. Vielmehr will DBM Energy mit dem […]

Der Beitrag Stromspeicher Kolibri wird Teil des größten Akkukraftwerks in Europa erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Kolibri-Erfinder Mirko HannemannCleantech & Energie News / Berlin, Frankfurt am Main. Mirko Hannemann und sein Team lassen sich nicht unterkriegen. Seit einigen Monaten ist es zwar still geworden um DBM Energy – und von der Kolibri Power Systems AG hört man auch keine Neuigkeiten. Dennoch zeigt sich die Strategie der neuen Konzern-Holding unter dem Dach der Kolibri Power Systems AG immer deutlicher: Elektromobilität ist nicht mehr im Fokus von Mirko Hannemann und dem Management des Unternehmens. Vielmehr will DBM Energy mit dem eigenen Kolibri-Akku, der einst eine Rekordfahrt eines Elektroautos von München nach Berlin ermöglichte, einen wichtigen Teil zur Lösung des Speicherproblems von Erneuerbaren Energien lösen. Und ist am Bau von Europas größtem Akku-Speicherkraftwerk beteiligt.

Die Webseite von DBM Energy und der Kolibri Power Systems AGist mal wieder im Stealth Modus, wie der Screenshot zeigt:

Im Stealth Mode: Die Homepage der Kolibri Power Systems AG

Im Stealth Mode: Homepage der Kolibri Power Systems AG

Sie birgt aber interessante Informationen, die einige im Web kursierende Spekulationen rund um DBM Energy entkräften bzw. bestätigen: Die Kolibri Power Systems AG hat ihren Geschäftssitz in Frankfurt am Main, Neue Mainzer Straße (nicht: Landstraße) 75. Im Vorstand sitzt nicht etwa Erfinder Mirko Hannemann, sondern Dr. Helmut Naber und Richard Leitermann. Richard Leitermann wird DBM Energy u.a. auch beim eMobility Summit in Berlin (21./22. Mai) repräsentieren. Leitermann ist Rechtsanwalt in Frankfurt am Main – mit Firmenanschrift an der oben genannten Adresse der Kolibri Power Systems AG. Leitermann ist u.a. Mitglied beim Institute for Energy Law in Berlin und beschäftigt sich u.a. mit Telekommunikationsrecht (vgl. Vita Dr, Leitermann).

[wp_campaign_1]

Besser zum Geschäft von DBM Energy passt da schon Dr. Helmut Naber: Er war bis Ende 2010 Leiter Knowledge Transfer bei der MAN AG und arbeitete zuvor als Unternehmensberater. Neben diesen erfahrenen Managern, die Mirko Hannemann den Rücken für die Entwicklung der Technologie und die Abwicklung von Projekten freihalten sollen, wurde der Aufsichtsrat der Holding – wie bereits berichtet – mit Richard Gaul (ehemals BMW) und u.a. auch dem ehemaligen Deutsche-Bank-Manager Thomas Rüschen (Gründungsmitglied Desertec), besetzt.

Alleine diese personelle Struktur zeigt: DBM Energy bzw. die Kolibri Power Systems AG meint es wirklich ernst und ist in der Technologieentwicklung nach dem Umzug nach Berlin Adlershof deutlich vorangekommen. Hier, in einer Halle mit Solardach, sollen im Laufe des Jahres bis zu 60 Mitarbeiter arbeiten. Adlershof wird als Entwicklungszentrum der DBM Energy fungieren, während Frankfurt am Main offensichtlich zum Verwaltungssitz der Holding werden könnte.

Akkukraftwerke sind nun im Fokus der Produktentwicklung. Über Ostern, so berichtet adlershof.de, wurde das erste Akkukraftwerk einsatz- und versandfertig gemacht. In einem blauen Industriecontainer können nach den Worten Hannemanns Kolibiri-Akkus mit einer Kapazität von bis zu fünf Megawattstunden installiert werden – mit anderen Speichern umfasse ein solcher Container derzeit etwa eine Megawattstunde, zieht Hannemann den Vergleich. Welches Gewicht das Akkukraftwerk hat und wie viel es den Empfänger kostet, ist aber weiter unbekannt.

Installiert werden soll das Akkukraftwerk in einem Umspannwerk in Rheinland-Pfalz, in der Nähe der Grenze zu Frankreich. Es soll als Notstromreserve dienen und ca. 500 Haushalte über 24 Stunden unabhängig mit Strom versorgen. Das Projekt in Rheinland-Pfalz scheint nur eines von mehreren Projekten zu sein, über die DBM Energy Mitte des Jahres berichten und Einzelheiten bekannt geben wird. Es ist ein neues, gutes Vorgehen: Erst „liefern“, dann „trompeten“. Eine neue Seriosität bei DBM Energy, die nicht immer greifbar war in den vergangenen drei Jahren.

Der Beitrag Stromspeicher Kolibri wird Teil des größten Akkukraftwerks in Europa erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/stromspeicher-kolibri-als-teil-akkukraftwerk-neuigkeiten-von-dbm-energy-und-mirko-hannemann/26757/feed/ 11
Elektromobilität: Schwergewichte gründen hubject GmbH http://www.cleanthinking.de/elektromobilitaet-schwergewichte-gruenden-hubject/25625/ http://www.cleanthinking.de/elektromobilitaet-schwergewichte-gruenden-hubject/25625/#respond Sun, 18 Mar 2012 17:25:15 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=25625 CleanTech & Mobilität News / Berlin. Cleantech bedeutet Schnittstelle – und Cleantech bedeutet oft, dass Unternehmen unterschiedlicher Branchen eng kooperieren, um an der Schnittstelle ihrer Technologien neue, saubere und effizientere Technologien zu entwickeln oder gemeinsam notwendige Investitionen zu stemmen. Beispiel für diese Cleantech-Denkweise ist die neue Gesellschaft hubject GmbH. Das Berliner Unternehmen ist ein Zusammenschluss von BMW, Bosch, Daimler, EnBW, RWE und Siemens. Gemeinsames Ziel mit hubject ist der Aufbau und Betrieb einer Datenplattform zur Vernetzung von Mobilitäts- und Fahrzeuganbietern […]

Der Beitrag Elektromobilität: Schwergewichte gründen hubject GmbH erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
hubject Elektromobilität für LadeinfrastrukturCleanTech & Mobilität News / Berlin. Cleantech bedeutet Schnittstelle – und Cleantech bedeutet oft, dass Unternehmen unterschiedlicher Branchen eng kooperieren, um an der Schnittstelle ihrer Technologien neue, saubere und effizientere Technologien zu entwickeln oder gemeinsam notwendige Investitionen zu stemmen. Beispiel für diese Cleantech-Denkweise ist die neue Gesellschaft hubject GmbH. Das Berliner Unternehmen ist ein Zusammenschluss von BMW, Bosch, Daimler, EnBW, RWE und Siemens. Gemeinsames Ziel mit hubject ist der Aufbau und Betrieb einer Datenplattform zur Vernetzung von Mobilitäts- und Fahrzeuganbietern im Bereich der Ladeinfrastruktur.

Dabei ist die Zahl der Partner mit BMW, Bosch, Daimler, EnBW, RWE und Siemens keineswegs erschöpft: Man verstehe sich als offene Plattform und strebe die Einbindung möglichst vieler Partner an, teilte die hubject GmbH mit. Der Zusammenschluss zeigt aber auch, dass es die schwergewichtigen Energie-, Automobil- und Industriekonzerne tatsächlich ernst meinen mit dem Thema Elektromobilität. Ein Fakt, der zuletzt schon immer mal wieder in Frage gestellt worden war.

hubject: Leicht zugängliche, vernetzte Ladeinfrastruktur

Mit hubject soll eine leicht zugängliche, vernetzte Ladeinfrastruktur realisiert werden. Verschiedene Technologien der Elektromobilität müssen miteinander verknüpft werden. Dazu wird in den kommenden Monaten neben dem Aufbau der technischen Plattform auch ein eindeutiges Kompatibilitätslogo entwickelt. Dieses Logo solle dem Kunden zeigen, dass ein Ladepunkt Teil eines Partnernetzwerkes sei. Im Hintergrund sollen Roaming- und Clearing-Dienste einheitlich über die Softwareplattform der hubject GmbH realisiert werden. Mit nur einer Abrechnung des individuellen Vertragspartners können Elektromobilisten dann die Ladeinfrastruktur von unterschiedlichen Betreibern nutzen.

Mit Hilfe der kundenfreundlichen Nutzung der Ladeinfrastruktur soll die Elektromobilität nicht nur weiter ausgebaut werden, sondern auch innerhalb der Bevölkerung eine breite Akzeptanz finden. Der Testbetrieb der neuen Serviceplattform in Deutschland ist ab Spätsommer geplant. Geschäftsführer der hubject GmbH wird Patrick Müller.

Weitere Informationen:

Homepage der hubject GmbH: www.hubject.com

Elektromobilität News: http://www.cleanthinking.de/category/mobilitaet/

Der Beitrag Elektromobilität: Schwergewichte gründen hubject GmbH erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/elektromobilitaet-schwergewichte-gruenden-hubject/25625/feed/ 0
Hannover Messe 2012: CFK-Werkstoffe spielen bedeutende Rolle http://www.cleanthinking.de/cfk-werkstoffe-auf-hannover-messe/51234/ http://www.cleanthinking.de/cfk-werkstoffe-auf-hannover-messe/51234/#respond Wed, 14 Mar 2012 13:27:46 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=25509 Cleantech & Effizienz News / Hannover, Burscheid. Im Rahmen der Hannover Messe 2012 wird auch der Einsatz von CFK-Werkstoffen – also von carbon-faserverstärkten Kunststoffen – eine bedeutende Rolle spielen. Der deutsche Fachverband für faserverstärkte Kunststoffe/Composites AVK (Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e. V.) wird sich im Rahmen der Industrieschau in Hannover mit seinen Mitgliedsunternehmen präsentieren. CFK-Werkstoffe sollen in Zukunft verstärkt eingesetzt werden, da die Herstellung und Nutzung umweltschonend und nachhaltig funktioniert. Der Autobauer BMW setzt bei seinem Elektroauto BMW i3 und seinem […]

Der Beitrag Hannover Messe 2012: CFK-Werkstoffe spielen bedeutende Rolle erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Hannover Messe 2012 - FlaggenCleantech & Effizienz News / Hannover, Burscheid. Im Rahmen der Hannover Messe 2012 wird auch der Einsatz von CFK-Werkstoffen – also von carbon-faserverstärkten Kunststoffen – eine bedeutende Rolle spielen. Der deutsche Fachverband für faserverstärkte Kunststoffe/Composites AVK (Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e. V.) wird sich im Rahmen der Industrieschau in Hannover mit seinen Mitgliedsunternehmen präsentieren. CFK-Werkstoffe sollen in Zukunft verstärkt eingesetzt werden, da die Herstellung und Nutzung umweltschonend und nachhaltig funktioniert. Der Autobauer BMW setzt bei seinem Elektroauto BMW i3 und seinem Hybridauto BMW i8 auf Karosserien aus solchen Werkstoffen.

CFK-Produkte auf der Hannover Messe 2012

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) präsentiert auf der Solutions Area im Rahmen der Hannover Messe eine Felge aus CFK mit einem Eigengewicht von nur 1,5 Kilogramm. Gegenüber einer vergleichbaren Felge aus Aluminium bedeutet das eine Gewichtsersparnis von 2,5 Kilogramm. Auch der Fertigungsprozess der CFK-Felge wurde am KIT analysiert und optimiert. Mit dem Einsatz des Vacuum-Assisted-Resin-Transfer-Moulding-Prozesses (VARTM-Prozess) können gegenüber einem Pregpreg-/Autoklav-Verfahren die Materialkosten und Fertigungszeit gesenkt werden.

Wabenstrukturen aus CFK für Satellitenantennen, CCORE, zeigt die Firma INVENT GmbH. Die Waben aus dem Kohlefaserverbundwerkstoff weisen ein geringes Raumgewicht, hohe Steifigkeit und Temperaturstabilität auf. Für die Fertigung dieser Waben wurde eine spezielle Fertigungstech-nologie entwickelt. Sie ermöglicht es, die Wabenstruktur auf die erfor-derlichen Eigenschaften im Einsatz – zumeist in optischen Strukturen oder Reflektorantennen – in der Raumfahrtindustrie auszurichten.

[wp_campaign_3]

In Form von Live-Demonstrationen werden auch Testverfahren für Bauteile aus Verbundwerkstoffen gezeigt: Die Firma GMA Werkstofftechnik GmbH zeigt die Ultraschallprüfung. Die Techni-sche Universität Chemnitz präsentiert die Strukturprüfung mit Sensoren innerhalb des Bauteils im Betrieb. Denn insbesondere in dynamisch belasteten Bauteilen aus Verbundwerkstoffen ist die Qualitätssicherung ein bedeutendes Thema.

Johnson Controls setzt auf CFK-Werkstoffe

Unterdessen haben der amerikanische Automobilzulieferer Johnson Controls und die Fraunhofer-Einrichtung für Polymermaterialien und Composite, PYCO – Entwickler hochvernetzter Polymere entlang der gesamten Prozesskette – eine langfristige Kooperation vereinbart. Beide wollen auf dem Gebiet der faserverstärkten Kunstoffe für den Einsatz im Automobilbau zusammenarbeiten.  Im Fokus der gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsarbeit stehen recycle- und reparierbare Polymersysteme mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften. Besonderes Augenmerk legen die Partner dabei auch auf ganzheitlich energieeffiziente Produktionsverfahren.

Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit wollen Johnson Controls und die Fraunhofer-Einrichtung PYCO ihr neues Technikum im brandenburgischen Wildau weiter ausbauen und dort innovative Verarbeitungstechnologien implementieren.

In eigener Sache: CleanThinking.de ist Medienpartner der IndustrialGreenTec, die vom 23. bis 27. April 2012 im Rahmen der Hannover Messe 2012 ihre Premiere feiert.

Der Beitrag Hannover Messe 2012: CFK-Werkstoffe spielen bedeutende Rolle erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/cfk-werkstoffe-auf-hannover-messe/51234/feed/ 0
In Szene gesetzt: BMW i3 und BMW i8 im Video http://www.cleanthinking.de/auto-bmw-elektroauto/88712/ http://www.cleanthinking.de/auto-bmw-elektroauto/88712/#respond Mon, 27 Feb 2012 08:20:32 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=25154 CleanTech & Mobilität News / München. Ganz gemächlich setzt sich bei den deutschen Autobauern der Trend zum Elektroauto bzw. Hybridauto durch. Zwar mögen die Mühlen manchem zu langsam Malen – dennoch: Das Engagement für Imagekampagnen und die Konkretisierung zahlreicher Elektroauto-Ankündigungen zeigen, dass Elektromobilität auch beim Auto trotz vieler Unkenrufe kommen wird. Der Münchner Autobauer BMW etwa nimmt jetzt bereits viel Marketing-Geld in die Hand, um eine Imagekampagne für die neue Produktlinie BMW i zu starten – darunter sollen u.a. die […]

Der Beitrag In Szene gesetzt: BMW i3 und BMW i8 im Video erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
BMW i3 und BMW i8 werden in Sachsen produziert

Hat der Produktionsstandort Sachsen (BMW i3, BMW i8) Chancen, Schaufenster für Elektromobilität zu werden?

CleanTech & Mobilität News / München. Ganz gemächlich setzt sich bei den deutschen Autobauern der Trend zum Elektroauto bzw. Hybridauto durch. Zwar mögen die Mühlen manchem zu langsam Malen – dennoch: Das Engagement für Imagekampagnen und die Konkretisierung zahlreicher Elektroauto-Ankündigungen zeigen, dass Elektromobilität auch beim Auto trotz vieler Unkenrufe kommen wird. Der Münchner Autobauer BMW etwa nimmt jetzt bereits viel Marketing-Geld in die Hand, um eine Imagekampagne für die neue Produktlinie BMW i zu starten – darunter sollen u.a. die Modelle des Elektroauto BMW i3 und der Hybrid-Sportwagens BMW i8 in den Markt eingeführt werden.

BMW setzt mit seinen i-Modellen auf nachhaltige Mobilität – und hat sich scheinbar dafür entschieden, auf den Elektromotor als Antriebstechnologie zu setzen und diesen ggf. mit einem Range Extender zu verknüpfen. Kernstück der Elektroautos von BMW unter der Marke i (BMW i3 und BMW i8) ist das moderne Design in Verbindung mit der innovativen Karosserie aus Carbonfasern (CFK).

[wp_campaign_2]

Jetzt hat BMW i einen Werbespot mit dem BMW i3 Concept und dem BMW i8 Concept veröffentlicht: Darin wird erstmals ein sauberes Image für die neue BMW-Marke BMW i erzeugt.

Weitere Informationen:

BMW i3 im Cleantech Lexikon
BMW i8 im Cleantech Lexikon

Der Beitrag In Szene gesetzt: BMW i3 und BMW i8 im Video erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/auto-bmw-elektroauto/88712/feed/ 0
A9 wird zum Exempel für Langstrecken-Elektromobilität http://www.cleanthinking.de/a9-wird-zum-exempel-fuer-langstrecken-elektromobilitaet/24792 http://www.cleanthinking.de/a9-wird-zum-exempel-fuer-langstrecken-elektromobilitaet/24792#respond Mon, 13 Feb 2012 05:43:31 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=24792 CleanTech & Mobilität News / München, Dresden. Sachsen und Bayern bewerben sich gemeinsam für ein Schaufenster Elektromobilität des Bundes. Eines der Kernthemen der Bewerbung, die unter dem Motto „Elektromobilität verbindet Bayern und Sachsen“ steht, behandelt das Thema „Mobilität über lange Strecken“. Im Zentrum dieses Thema steht der Aufbau von Ladeinfrastruktur an der A9, die von München über Ingolstadt, Nürnberg, Bayreuth und Hof bis Leipzig führt. Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um auf der A9 rein elektrisch von München nach Leipzig […]

Der Beitrag A9 wird zum Exempel für Langstrecken-Elektromobilität erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Bayern Sachsen Schaufenster Elektromobilität A9CleanTech & Mobilität News / München, Dresden. Sachsen und Bayern bewerben sich gemeinsam für ein Schaufenster Elektromobilität des Bundes. Eines der Kernthemen der Bewerbung, die unter dem Motto „Elektromobilität verbindet Bayern und Sachsen“ steht, behandelt das Thema „Mobilität über lange Strecken“. Im Zentrum dieses Thema steht der Aufbau von Ladeinfrastruktur an der A9, die von München über Ingolstadt, Nürnberg, Bayreuth und Hof bis Leipzig führt.

Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um auf der A9 rein elektrisch von München nach Leipzig zu gelangen?

Am Olympiapark in München sollen Schnellladestationen eingerichtet, die Strecke entlang der Autobahn bis nach Leipzig ‚elektrifiziert’ werden. Dabei soll der Abstand bis zur jeweils nächsten Ladegelegenheit eine Distanz von 90 Kilometer nicht überschreiten. Es wird überlegt, die Modellstrecke sogar von Leipzig bis Berlin zu verlängern sowie über Salzburg bis Wien auszubauen.

An der Langstreckenmobilität sind Unternehmen wie Audi, BMW, Siemens, E.ON sowie die regionalen Energieversorger der jeweiligen Streckenabschnitte beteiligt. Einen besonderen Wert legt das Projekt darauf, standardisierte Steckverbinder einzusetzen und Geschäftsmodelle für den Betrieb der Ladestationen an den Raststätten und Autohöfen zu etablieren. Ein Operation-Center übernimmt die Aufgabe, den Betrieb und die Nutzung der Ladeinfrastruktur festzuhalten, um Daten für die Entwicklung von Geschäftsmodellen zu gewinnen. Zielgruppen für dieses Projekt sind sowohl Berufspendler, die einen Teil der Strecke auf ihrem Weg zur Arbeit nutzen, als auch Touristen und Geschäftsreisende.

Schaufenster für Elektromobilität

Am 16. Januar 2012 war der Abgabestichtag für die Bewerbung bei der Ausschreibung des Bundes um ein ‚Schaufenster Elektromobilität’. Drei bis fünf ‚Schaufensterregionen’ sollen deutschlandweit entstehen. Insgesamt 180 Millionen Euro hat die Bundesregierung dafür in Aussicht gestellt. Bayern und Sachsen sind mit einer gemeinsamen Bewerbung angetreten. Einreicher ist ein Konsortium führender Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand. Beide Freistaaten haben ihre Unterstützung für diese Bewerbung zugesichert. Das bayerisch-sächsische Vorhaben umfasst 80 Einzelprojekte mit einem Projektvolumen von über 200 Millionen Euro. Mehr als 150 Partner sind beteiligt.

Der Beitrag A9 wird zum Exempel für Langstrecken-Elektromobilität erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/a9-wird-zum-exempel-fuer-langstrecken-elektromobilitaet/24792/feed/ 0
Konsortium will Komfort bei Nutzung von Elektroauto verbessern http://www.cleanthinking.de/konsortium-will-komfort-bei-nutzung-von-elektroauto-verbessern/ http://www.cleanthinking.de/konsortium-will-komfort-bei-nutzung-von-elektroauto-verbessern/#respond Mon, 30 Jan 2012 06:00:06 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=24181 CleanTech & Mobilität News / Essen. Die sechs Industriekonzerne BMW, Robert Bosch GmbH, Mercedes-Benz Cars, EnBW AG, RWE Deutschland AG und Siemens wollen im ersten Halbjahr 2012 ein Gemeinschaftsunternehmen gründen. Ziel ist eine offene Plattform, die den vereinfachten Datenaustausch innerhalb der künftigen Ladeinfrastruktur ermöglicht. Fahrer von Elektrofahrzeugen sollen künftig überall schnell und einfach laden können, ohne sich Gedanken machen zu müssen, welcher Anbieter die jeweilige Ladestation betreibt. Dazu gehören auch eine einheitliche Authentifizierung an der Ladestation sowie eine transparente Abrechnung […]

Der Beitrag Konsortium will Komfort bei Nutzung von Elektroauto verbessern erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
CleanTech & Mobilität News / Essen. Die sechs Industriekonzerne BMW, Robert Bosch GmbH, Mercedes-Benz Cars, EnBW AG, RWE Deutschland AG und Siemens wollen im ersten Halbjahr 2012 ein Gemeinschaftsunternehmen gründen. Ziel ist eine offene Plattform, die den vereinfachten Datenaustausch innerhalb der künftigen Ladeinfrastruktur ermöglicht. Fahrer von Elektrofahrzeugen sollen künftig überall schnell und einfach laden können, ohne sich Gedanken machen zu müssen, welcher Anbieter die jeweilige Ladestation betreibt. Dazu gehören auch eine einheitliche Authentifizierung an der Ladestation sowie eine transparente Abrechnung durch den individuellen Vertragspartner. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde jetzt unterschrieben.

Industriekonsortium für Elektromobilität

Bild: RWE Effizienz GmbH

Auf Basis einer industrieübergreifenden, offenen Datenplattform für die Vernetzung von Mobilitäts- und Fahrzeuganbietern im Bereich der Ladeinfrastruktur soll zukünftig deutschlandweit der Komfort bei der Nutzung von Elektrofahrzeugen deutlich erhöht werden. Mit diesem Ziel haben die BMW, Bosch und Daimler sowie EnBW, RWE und Siemens die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens im ersten Halbjahr 2012 vereinbart. Die sechs Partner unterzeichneten dazu eine Absichtserklärung in Stuttgart.

Gegenwärtig verfügen die meisten Marktteilnehmer, die öffentliches Laden anbieten, noch über eigene Authentifizierungs- und Abrechnungsmethoden, die untereinander nicht kompatibel sind. Mit ihrer Initiative wollen die sechs Unternehmen eine softwarebasierte, offene Plattform etablieren und so die Elektromobilität in Deutschland weiter vorantreiben. Neben der Unterstützung unterschiedlicher Abrechnungssysteme stellt die neue Plattform daher die Vernetzung von Zugangs-, Lade- und Serviceprozessen sowie die Erweiterung des Produktangebotes und der Dienstleistungen rund um die Elektromobilität in den Fokus. Technische „Insellösungen“ sollen dabei so weit wie möglich integriert werden.

Dienstleistern aus unterschiedlichsten Branchen im Bereich der Elektromobilität und ihren Kunden soll die offene Plattform die Nutzung einer bundesweiten Infrastruktur zu marktfähigen Kosten ermöglichen. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, dass mit neuen nutzerorientierten Geschäftsmodellen auch eine schnelle Marktdurchdringung und eine höhere Akzeptanz der Elektromobilität erreicht werden kann.

Der Beitrag Konsortium will Komfort bei Nutzung von Elektroauto verbessern erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/konsortium-will-komfort-bei-nutzung-von-elektroauto-verbessern/feed/ 0
Mobilitätswende: Leise Revolution http://www.cleanthinking.de/mobilitaetswende-leise-revolution/ http://www.cleanthinking.de/mobilitaetswende-leise-revolution/#respond Mon, 16 Jan 2012 09:00:15 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=23712 CleanTech & Mobilität News / Leipzig. Ein wichtiger Bestandteil der Energiewende im Sinne eines umfassenden Ansatzes ist die Veränderung unseres Mobilitätsverhaltens. In Mitteldeutschland hat diese Mobilitätswende an vielen Stellen begonnen: Im Rahmen der Modellregion für Elektromobilität Sachsen verfügen Stadt Leipzig und Leipziger Verkehrsbetriebe etwa über die größte Elektroauto-Flotte einer Kommune in ganz Deutschland. Im Leipziger BMW-Werk rollen seit einigen Wochen die ersten Elektroautos vom Typ BMW Active E vom Band – wenn auch nur in einer Kleinserie. Dazu verfügt die […]

Der Beitrag Mobilitätswende: Leise Revolution erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Energiewende auf mitteldeutsch: REGJO Magazin 4/2011CleanTech & Mobilität News / Leipzig. Ein wichtiger Bestandteil der Energiewende im Sinne eines umfassenden Ansatzes ist die Veränderung unseres Mobilitätsverhaltens. In Mitteldeutschland hat diese Mobilitätswende an vielen Stellen begonnen: Im Rahmen der Modellregion für Elektromobilität Sachsen verfügen Stadt Leipzig und Leipziger Verkehrsbetriebe etwa über die größte Elektroauto-Flotte einer Kommune in ganz Deutschland. Im Leipziger BMW-Werk rollen seit einigen Wochen die ersten Elektroautos vom Typ BMW Active E vom Band – wenn auch nur in einer Kleinserie.

Dazu verfügt die Region traditionell über eine Vielzahl an Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen – vom Leichtbau-Zentrum Sachsen über die efw Suhl GmbH, die gerade den Elektroroller e-Schwalbe auf den Markt bringt, bis zur Mitteldeutschen Fahrradwerke AG aus Sangerhausen – die der Region eigentlich gute Chancen eröffnen würden, sich als Schaufenster für Elektromobilität öffentlichkeitswirksam zu positionieren.

Doch seit einem Gespräch des Bundestagsabgeordneten Wolfgang Tiefensee mit sächsischen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden Ende September hat sich kaum etwas bewegt. Im Januar müsste Mitteldeutschland eine Projektskizze bei der Bundesregierung einreichen, falls eine gemeinsame Bewerbung von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen angepeilt würde. Doch während Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig dynamisch und öffentlichkeitswirksam zunächst für sein Land als Schaufenster für Elektromobilität und seit Oktober für eine gemeinsame Bewerbung Mitteldeutschlands warb, kamen aus den anderen Ländern zunächst kaum Signale, diese gemeinsame Bewerbung zu versuchen.

[wp_campaign_2]

Im Gegenteil: das sächsische Kabinett entschied erst Ende November, 15 Millionen Euro für die Bewerbung als Schaufenster Elektromobilität zur Verfügung zu stellen. Ob dieses Geld für eine mitteldeutsche, eine rein sächsische oder eine Bewerbung in anderer Konstellation genutzt werden soll, blieb unklar. In jedem Fall verstrich durch die mitteldeutsche Uneinigkeit viel Zeit. „Dieser Zeitverlust ist ärgerlich und die allgemein zögerliche Haltung führt zu Irritationen bei Unternehmen und Verbänden“, kritisiert Christian Grötsch von der Agentur eCONTACT. Das Verfahren finde in Sachsen ohne Transparenz statt: „Wie soll ohne Beteiligung und Information die Einbindung aller relevanten Akteure in eine Bewerbung gelingen, die Öffentlichkeit als wesentliches Element der Ausschreibung vorsieht?“

Auch wenn diese Chance auf Fördergelder im Rahmen der Schaufensterregionen für Elektromobilität verspielt werden sollte: Elektromobilität als leise Revolution setzt sich vor allem in den mitteldeutschen Städten Leipzig, Dresden oder Erfurt langsam durch. Die Menschen wollen alternative und saubere Antriebe – und das auch gerne schneller als geplant.

Der Beitrag Mobilitätswende: Leise Revolution erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/mobilitaetswende-leise-revolution/feed/ 0
Elektroauto per Induktion aufladen http://www.cleanthinking.de/elektroauto-per-induktion-aufladen/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-per-induktion-aufladen/#comments Fri, 30 Dec 2011 09:33:28 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=23032 Elektroauto News / Baden-Württemberg, Japan. Das Elektroauto per Induktion aufladen ist vielleicht nicht ein ganz so gewichtiger Menschheitstraum wie der vom Fliegen. Dennoch gibt es einen starken Wunsch, dass sich die Technologie der Induktion gerade beim Aufladen im Bereich Mobilität, vom Elektroauto oder E-Bike, in den kommenden Jahren durchsetzen wird. Unter Induktion versteht man generell das Entstehen einer elektrischen Spannung durch Änderung der magnetischen Flussdichte. Beim Elektroauto ist das Prinzip wie folgt: Das Elektroauto wird mit einer speziellen Ladespule ausgerüstet […]

Der Beitrag Elektroauto per Induktion aufladen erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Aufbau des Prototypen von Daimler und Conductix-WampflerElektroauto News / Baden-Württemberg, Japan. Das Elektroauto per Induktion aufladen ist vielleicht nicht ein ganz so gewichtiger Menschheitstraum wie der vom Fliegen. Dennoch gibt es einen starken Wunsch, dass sich die Technologie der Induktion gerade beim Aufladen im Bereich Mobilität, vom Elektroauto oder E-Bike, in den kommenden Jahren durchsetzen wird. Unter Induktion versteht man generell das Entstehen einer elektrischen Spannung durch Änderung der magnetischen Flussdichte. Beim Elektroauto ist das Prinzip wie folgt: Das Elektroauto wird mit einer speziellen Ladespule ausgerüstet und über eine Ladespule im Boden positioniert – und dabei kabellos und per Induktion aufgeladen. Doch wie ist der Wirkungsgrad und wird sich Elektroauto per Induktion aufladen im Alltag bewähren? Inzwischen laufen gleich mehrere Praxistests mit Beteiligung deutscher Cleantech-Unternehmen. CleanThinking liefert den Überblick.

Vorbild: Induktionsherd und Induktionskochfeld

Laden per Induktion und damit kabellos und energieeffizient ist generell schon in unserem Alltag angekommen: Etwa beim Induktionsherd oder dem Induktionskochfeld oder aber bei elektrischen Zahnbürsten, die per Induktion aufgeladen werden können. Die Vorteile beim Induktionsherd liegen u.a. darin, dass etwa Wasser schneller zum Kochen gebracht werden kann, weil die erzeugte Hitze besser genutzt wird. Gleichzeitig bestehen durch den Induktionsherd kaum noch Gefahren, sich die Finger zu verbrennen – gerade für Müttern verleiht das ein Gefühl der Sicherheit.

Daimler testet Induktion mit A-Klasse E-Cell

Daimler und Conductix-Wampfler setzen auf induktive Energieübertragung

Daimler und Conductix-Wampfler setzen auf induktive Energieübertragung

Inzwischen versuchen zahlreiche Unternehmen wie Daimler, BMW, Siemens, Nissan, Conductix-Wampfler oder SEW-Eurodrive, das Laden per Induktion auf den Alltag mit dem Elektroauto im intelligenten Haus zu integrieren. So kommt beispielsweise ab Mitte März eine technisch modifizierte Version der Mercedes-Benz A-Klasse E-Cell in Berlin in dem vom BMU geförderten Projekt „Effizienzhaus-Plus mit Elektromobilität“ zum Einsatz. Dabei will Daimler insbesondere Erfahrungen mit der Induktions-Technologie im Praxiseinsatz sammeln – die grundsätzliche Machbarkeit, Elektroautos per Induktion sicher und effizient aufzuladen, ist längst bewiesen. Prof. Herbert Kohler, Leiter E-Drive & Future Mobility in der Forschung und Vorentwicklung der Daimler AG betont allerdings, es seien noch einige technische und finanzielle Fragen zu lösen,  um die Markttauglichkeit dieser Technologie wirklich bewerten zu können.

[wp_campaign_2]

Dazu wurde das Gebäude ganzheitlich konzipiert und das Thema Elektromobilität nahtlos integriert. So fügen sich sowohl die induktive als auch die kabelgebundene Ladevorrichtung harmonisch in die Architektur des Hauses ein. Ab März 2012 wird eine 4-köpfige Familie das Haus 15 Monate lang bewohnen und in diesem Zeitraum verschiedene Elektrofahrzeuge nutzen, um das Zusammenspiel einer neuen Gebäudegeneration mit der Elektromobilität im Alltag zu erleben und zu erfahren.

Alternativ zum Laden mit Kabel kann das Elektroauto Mercedes-Benz A-Klasse E-CELL induktiv geladen werden: Dabei wird der Ladestrom berührungsfrei durch ein elektromagnetisches Feld übertragen. Sowohl das Fahrzeug als auch der entsprechende Abstellplatz am „Effizienzhaus-Plus“ sind mit entsprechenden Spulen ausgerüstet. Ein spezielles Anzeigesystem unterstützt den Fahrer dabei, sein Fahrzeug optimal über der in den Boden eingelassenen Ladespule zu positionieren, die nur durch eine Abdeckplatte erkennbar ist. Gemeinsam mit Conductix-Wampfler und Röchling Automotive KG hat Daimler diese Technik bereits in einem Förderprojekt des Bundesumweltministeriums prototypisch umgesetzt und deren Funktionsfähigkeit unter Beweis gestellt. Im Rahmen des Praxistests soll jetzt die Alltagstauglichkeit der neuen Technologie ausgiebig erprobt werden.

Der Beitrag Elektroauto per Induktion aufladen erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/elektroauto-per-induktion-aufladen/feed/ 1
Schaufenster für Elektromobilität: Sachsen und Bayern verbünden sich http://www.cleanthinking.de/elektromobilitaet-sachsen-und-bayern-gemeinsam/ http://www.cleanthinking.de/elektromobilitaet-sachsen-und-bayern-gemeinsam/#respond Wed, 14 Dec 2011 06:40:57 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=22685 Elektromobilität News / Sachsen, Bayern. Eine Überraschung ist die gestrige Meldung, dass Bayern und Sachsen gemeinsam eine Projektskizze für die Förderung als „Schaufenster für Elektromobilität“ abgeben, nicht mehr. Generell ist es jedoch verwunderlich, dass Sachsen nicht zusammen mit Sachsen-Anhalt und Thüringen eine mitteldeutsche Bewerbung bevorzugt. Womöglich war aus Sicht der sächsischen Landesregierung und deren Wirtschaftsminister Sven Morlok die Aussicht, durch die Kooperation einen Partner wie BMW an Bord zu haben verlockender als etwa ein kleineres Netzwerk innerhalb Sachsens mit Leipzig […]

Der Beitrag Schaufenster für Elektromobilität: Sachsen und Bayern verbünden sich erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
sachsen und bayern schaufenster für Elektromobilität

Die Wirtschaftsminister Martin Zeil (Bayern) und Sven Morlok (Sachsen) bei der Unterzeichnung. Bild: Wirtschaftsministerium Sachsen

Elektromobilität News / Sachsen, Bayern. Eine Überraschung ist die gestrige Meldung, dass Bayern und Sachsen gemeinsam eine Projektskizze für die Förderung als „Schaufenster für Elektromobilität“ abgeben, nicht mehr. Generell ist es jedoch verwunderlich, dass Sachsen nicht zusammen mit Sachsen-Anhalt und Thüringen eine mitteldeutsche Bewerbung bevorzugt. Womöglich war aus Sicht der sächsischen Landesregierung und deren Wirtschaftsminister Sven Morlok die Aussicht, durch die Kooperation einen Partner wie BMW an Bord zu haben verlockender als etwa ein kleineres Netzwerk innerhalb Sachsens mit Leipzig als Mittelpunkt zu knüpfen.

Fakt ist: Die Landesregierung Sachsens hat bereits vor einiger Zeit 15 Mio. Euro für die Bewerbung bzw. daraus hervorgehende Projekte rund um Elektromobilität zur Verfügung gestellt. Der Freistaat Bayern hat im Rahmen seiner Fünf-Punkte-Strategie insgesamt mehr als 100 Millionen Euro für den Ausbau der Forschungslandschaft, das Schaufensterprojekt und die bayerischen Modellkommunen bereitgestellt.

Jetzt wurde eine entsprechende Vereinbarung zwischen Bayern und Sachsen in München unterzeichnet. Ziel solle es nun sein, dass sich Unternehmen und Forschungsinstitute aus beiden Ländern mit abgestimmten Konzepten in Form einer gemeinsamen Bewerbung an der Ausschreibung des Bundes beteiligen.

[wp_campaign_2]

Beim Projekt „Schaufenster für Elektromobilität“ handelt es sich um große regionale Demonstrations- und Pilotvorhaben zum Thema Elektromobilität, die die deutsche Technologiekompetenz international sichtbar machen sollen. Der Förderumfang durch den Bund beträgt bundesweit insgesamt 180 Millionen Euro. Weitere Mittel sollen von Unternehmen, Regionen und Ländern hinzukommen. Bis 16. Januar 2012 können die Konzepte zum „Schaufenster Elektromobilität“ eingereicht werden. Die von einer Fachjury auszuwählenden drei bis fünf Teilnehmer werden im März 2012 bekannt gegeben. Das Projekt „Schaufenster für Elektromobilität“ läuft maximal drei Jahre.

Der Beitrag Schaufenster für Elektromobilität: Sachsen und Bayern verbünden sich erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/elektromobilitaet-sachsen-und-bayern-gemeinsam/feed/ 0
Lithium-Ionen-Batterien: BMW und Toyota forschen gemeinsam http://www.cleanthinking.de/bmw-und-toyota-erforschen-energiespeicher-fuer-elektroauto/ http://www.cleanthinking.de/bmw-und-toyota-erforschen-energiespeicher-fuer-elektroauto/#respond Thu, 01 Dec 2011 08:08:17 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=22376 Cleantech News / München, Japan. Die BMW Gruppe und die Toyota Motor Corporation wollen strategisch enger zusammenrücken. Heute gaben BMW und Toyota bekannt, dass sie gemeinsam Grundlagenforschung im Bereich der Lithium-Ionen-Batterietechnologie für das Elektroauto betreiben wollen. Dabei solle es um die Lithium-Ionen-Batterien der „nächsten Generation“ gehen. Darüber hinaus liefert die BMW Group verbrauchsschonende Dieselmotoren an Toyota Motor Europe. Generell wollen die beiden Unternehmen weitere mögliche Projekte im Bereich umweltfreundlicher Technologien prüfen. BMW und Toyota wollen bessere Fahrzeuge bauen „Mit diesem […]

Der Beitrag Lithium-Ionen-Batterien: BMW und Toyota forschen gemeinsam erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
BMW und Toyota erforschen Lithium-Ionen-Batterien der nächsten GenerationCleantech News / München, Japan. Die BMW Gruppe und die Toyota Motor Corporation wollen strategisch enger zusammenrücken. Heute gaben BMW und Toyota bekannt, dass sie gemeinsam Grundlagenforschung im Bereich der Lithium-Ionen-Batterietechnologie für das Elektroauto betreiben wollen. Dabei solle es um die Lithium-Ionen-Batterien der „nächsten Generation“ gehen. Darüber hinaus liefert die BMW Group verbrauchsschonende Dieselmotoren an Toyota Motor Europe. Generell wollen die beiden Unternehmen weitere mögliche Projekte im Bereich umweltfreundlicher Technologien prüfen.

BMW und Toyota wollen bessere Fahrzeuge bauen

„Mit diesem Schritt bündeln wir unsere Kräfte, um die Entwicklung von Umwelttechnologien und unsere Innovationsführerschaft im jeweiligen Segment voranzutreiben“, so Norbert Reithofer, Vorstandsvorsitzender der BMW AG. Akio Toyoda, Präsident der Toyota Motor Corporation, betonte: „Um die Entwicklung der Automobilindustrie und der Gesellschaft voranzutreiben, werden beide Unternehmen ihr umfangreiches Wissen und ihre Erfahrung – zunächst bei umweltfreundlichen Technologien – in die Kooperation einbringen, um immer bessere Fahrzeuge zu bauen.“

Die engere Kooperation von Toyota und BMW ist eine von zahlreichen „Elefantenhochzeiten“, die sich gerade im Bereich Elektromobilität in jüngster Zeit herausgebildet haben.

[wp_campaign_3]

Ungewöhnlich ist dabei, dass anders als etwa bei der Kooperation von Volvo und Siemens, in diesem Fall zwei OEMs der Automobilbranche an einem Strang ziehen wollen. Strategisch macht die Liaison aber vor allem für BMW Sinn: Zu vermuten steht, dass BMW auch Interesse am Know-How der Japaner im Bereich der Hybridtechnologie haben dürfte. Dort hinken die Europäer dem japanischen Autobauer Toyota nach wie vor hinterher.

Der Beitrag Lithium-Ionen-Batterien: BMW und Toyota forschen gemeinsam erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/bmw-und-toyota-erforschen-energiespeicher-fuer-elektroauto/feed/ 0
BMW beteiligt sich direkt an SGL Carbon http://www.cleanthinking.de/bmw-beteiligt-sich-direkt-an-sgl-carbon/ http://www.cleanthinking.de/bmw-beteiligt-sich-direkt-an-sgl-carbon/#respond Mon, 21 Nov 2011 06:30:40 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=21850 Cleantech News / München, Wiesbaden. Die Kooperation zwischen dem Karbonspezialisten SGL Carbon und dem Autobauer BMW wird immer intensiver: War BMW bislang über die Beteiligungsgesellschaft von Susanne Klatten nur indirekt an der SGL Group beteiligt, hat die BMW AG nun offiziell 15,16 Prozent der Anteile am Wiesbadener Cleantech-Unternehmen SGL Group AG übernommen. Über den Direkteinstieg von BMW bei SGL Group war seit Oktober spekuliert worden (CleanThinking.de berichtete). Damit verstärkt BMW den Kampf um SGL Group und deren Kompetenz im Bereich […]

Der Beitrag BMW beteiligt sich direkt an SGL Carbon erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Das US-amerikanische Carbonwerk von BMW und SGL Carbon

Das US-amerikanische Carbonwerk von BMW und SGL Carbon (Quelle: BMW)

Cleantech News / München, Wiesbaden. Die Kooperation zwischen dem Karbonspezialisten SGL Carbon und dem Autobauer BMW wird immer intensiver: War BMW bislang über die Beteiligungsgesellschaft von Susanne Klatten nur indirekt an der SGL Group beteiligt, hat die BMW AG nun offiziell 15,16 Prozent der Anteile am Wiesbadener Cleantech-Unternehmen SGL Group AG übernommen. Über den Direkteinstieg von BMW bei SGL Group war seit Oktober spekuliert worden (CleanThinking.de berichtete). Damit verstärkt BMW den Kampf um SGL Group und deren Kompetenz im Bereich carbonfaserverstärkter Kunststoffe. Zuletzt hatte auch Konkurrent Volkswagen seine Anteile an SGL Group erhöht.

Die BMW Group und die SGL Group betreiben bereits ein Joint Venture. An dem Gemeinschaftsunternehmen hält die SGL Group 51 Prozent und die BMW Group 49 Prozent der Anteile. Die beiden Partner haben in Moses Lake, Washington State (USA), zusammen ein neues, hochmodernes Carbonfaserwerk errichtet. Das Werk ist ein wichtiger Bestandteil der von beiden Unternehmen verfolgten Strategie zur Industrialisierung von CFK für den Einsatz in zukünftigen Fahrzeugkonzepten.

[wp_campaign_1]

Die in Moses Lake produzierten Carbonfasern werden an den Standorten in Wackersdorf und Landshut weiterverarbeitet. Dabei liefert Wackersdorf textile Gelege aus Carbonfasern, die im BMW Werk in Landshut zu Leichtbau-Karosseriekomponenten aus CFK für den BMW i3 und BMW i8 verarbeitet werden. Die Montage der beiden Fahrzeuge wird im BMW Werk Leipzig erfolgen. Der BMW i3, das erste Serien-Elektrofahrzeug der BMW Group, wird 2013 auf den Markt kommen, der Sportwagen BMW i8 folgt zeitnah danach.

Der Beitrag BMW beteiligt sich direkt an SGL Carbon erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/bmw-beteiligt-sich-direkt-an-sgl-carbon/feed/ 0
5 Fragen an… Wulf-Peter Schmidt von Ford http://www.cleanthinking.de/5-fragen-an-wulf-peter-schmidt-von-ford/ http://www.cleanthinking.de/5-fragen-an-wulf-peter-schmidt-von-ford/#respond Fri, 18 Nov 2011 07:10:11 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=21773 Cleantech News / Köln. In der vergangenen Woche startete der Autobauer Ford die Serienfertigung seiner EcoBoost-Motorenfamilie, die deutlich effizienter und verbrauchsärmer sind als bisher verwendete Motoren (CleanThinking.de berichtete). Doch welche Rolle spielt eigentlich „Clean Thinking“ im Unternehmen Ford? Im Rahmen der Motorenpräsentation hatte CleanThinking.de-Redakteur Fabian Finke die Gelegenheit, dazu mit Dr.-Ing. Wulf-Peter Schmidt, dem Manager Sustainability / CO2 & Technical Specialist Vehicle Recycling der Ford Werke GmbH das folgende Interview zu führen: „5 Fragen an… Wulf-Peter Schmidt von Ford“. CleanThinking.de: […]

Der Beitrag 5 Fragen an… Wulf-Peter Schmidt von Ford erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Cleantech News / Köln. In der vergangenen Woche startete der Autobauer Ford die Serienfertigung seiner EcoBoost-Motorenfamilie, die deutlich effizienter und verbrauchsärmer sind als bisher verwendete Motoren (CleanThinking.de berichtete). Doch welche Rolle spielt eigentlich „Clean Thinking“ im Unternehmen Ford? Im Rahmen der Motorenpräsentation hatte CleanThinking.de-Redakteur Fabian Finke die Gelegenheit, dazu mit Dr.-Ing. Wulf-Peter Schmidt, dem Manager Sustainability / CO2 & Technical Specialist Vehicle Recycling der Ford Werke GmbH das folgende Interview zu führen: „5 Fragen an… Wulf-Peter Schmidt von Ford“.

CleanThinking.de: Herr Schmidt, alternative Antriebstechnologien sind derzeit in aller Munde. Ihr Konkurrent Daimler propagiert derzeit wieder die Brennstoffzelle, Opel prescht mit dem Opel Ampera als Elektroauto mit Range Extender vor und BMW setzt tendenziell auf reine Elektroautos sowie Hybridfahrzeuge. Wie positioniert sich Ford in dieser Thematik?

Ford Wulf-Peter Schmidt Sustainability OfficerSchmidt: Potenzial haben sowohl das Elektroauto als auch wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenautos. Infrastrukturell sind derzeit wasserstoffbetriebene Konzepte schwieriger umzusetzen. Ford verfolgt daher einen breiten Portfolio-Ansatz, bei dem alle Optionen verfolgt werden. Hierzu zählt dann aber auch die Verbesserung von Diesel- und Benzinfahrzeugen, die noch lange dominieren werden. Allerdings sehen wir hier einen steigenden Hybridanteil.

Dazu spielen auch alternative Kraftstoffe eine wichtige Rolle sowie die Elektro- und Hybridfahrzeuge. Die größten Potenziale sehen wir hier langfristig bei Plug-In Hybridfahrzeugen. Last but not least: Im Clean Energy Partnership Projekt in Berlin fahren nach wie vor zwei Brennstoffzellenfahrzeuge vom Typ Ford Focus. Wir sind breit aufgestellt – letztlich entscheidet der Kunde!

CleanThinking.de: Können Sie das noch etwas präzisieren – welche Modelle gibt es konkret von Ford?

Schmidt: Ja, gerne. Seit Sommer 2011 gibt es den Ford Transit Connect als batterieelektrisches Fahrzeug. In der zweiten Hälfte des kommenden Jahres kommt der Ford Focus als Elektrovariante auf den Markt. 2013 ist die Zeit dann reif für den Ford C-Max mit Hybrid und Plugin-Hybrid Antrieb sowie einen weiteren Hybrid Pkw. Generell engagiert sich Ford also erheblich im Rahmen der Elektromobilität – beispielsweise sind wir auch an E-Mobilitäts-Projekten in England (UK Ultra Low Carbon Vehicle Demonstrator) und in Deutschland (Projekt ColognE Mobil) beteiligt.

CleanThinking.de: Umweltschutz und „Clean Thinking“ sind bei Ford seit vielen Jahren fest verankert – welche Bemühungen der „Energiewende bei Ford“ setzen Sie gerade um?

[wp_campaign_3]

Schmidt: Im Sinne von „Cleantech“ oder „Clean Thinking“ führen  wir beispielsweise in allen Werken „Smart Meter“ ein, um die anlagenspezifischen Verbräuche zu ermitteln und entsprechende Verbesserungen im Hinblick auf Energieeffizienz und eine energiesparsame Produktion zu erreichen. Auch im Bereich der Energieerzeugung engagieren wir uns: In unseren Werken in Dagenham und Genk befinden sich Windräder, die die Produktion mit Strom zu versorgen.

Wir legen obendrein großen Wert auf den Bereich der Ressourceneffizienz: Allerdings sind wir in diesem Bereich bereits gut aufgestellt: Das gesetzte Ziel im Bereich „Zero Waste to Landfill“ wurde in drei Werken fast erreicht. In anderen Werken fehlen noch ein bis drei Prozent.

Der Beitrag 5 Fragen an… Wulf-Peter Schmidt von Ford erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/5-fragen-an-wulf-peter-schmidt-von-ford/feed/ 0
Siemens und BMW testen Ladesystem für Gleich- und Wechselstrom mit einer Ladedose http://www.cleanthinking.de/siemens-und-bmw-testen-ladesystem-fur-gleich-und-wechselstrom-mit-einer-ladedose/ http://www.cleanthinking.de/siemens-und-bmw-testen-ladesystem-fur-gleich-und-wechselstrom-mit-einer-ladedose/#respond Mon, 24 Oct 2011 06:30:52 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=21133 Elektroauto News / München. Nach dem Flottenversuch mit 40 MINI E in München erreichten die Partner Siemens und BMW im Projekt „Drive eCharged“ der Modellregion München einen weiteren Meilenstein durch die Entwicklung und Erprobung eines Ladesystems für Gleich- und Wechselstrom mit nur einer Ladedose. Hierzu wurden ein BMW ActiveE sowie eine neu entwickelte Gleichstrom-Ladesäule von Siemens in einem Pilotversuch getestet. Eingesetzt wird der bekannte Typ 2 Stecker nach IEC 62196-2. [wp_campaign_2] Damit wurde ein Ladesystem entwickelt und erprobt, das sowohl […]

Der Beitrag Siemens und BMW testen Ladesystem für Gleich- und Wechselstrom mit einer Ladedose erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Siemens und BMW mit Schnellladesystem für Elektroautos

Siemens und BMW mit Schnellladesystem für Elektroautos

Elektroauto News / München. Nach dem Flottenversuch mit 40 MINI E in München erreichten die Partner Siemens und BMW im Projekt „Drive eCharged“ der Modellregion München einen weiteren Meilenstein durch die Entwicklung und Erprobung eines Ladesystems für Gleich- und Wechselstrom mit nur einer Ladedose. Hierzu wurden ein BMW ActiveE sowie eine neu entwickelte Gleichstrom-Ladesäule von Siemens in einem Pilotversuch getestet. Eingesetzt wird der bekannte Typ 2 Stecker nach IEC 62196-2.

[wp_campaign_2]

Damit wurde ein Ladesystem entwickelt und erprobt, das sowohl für Wechselstrom als auch für Gleichstrom geeignet ist. Die Partner haben einen neuen Maßstab beim Schnellladen mit Gleichstrom von Elektrofahrzeugen gesetzt und die durchschnittliche Ladezeit auf ca. 30 Minuten verkürzt. Mit dem Schnellladen erschließen sich neue Nutzersegmente wie Flottenbetreiber und „Laternenparker“ ohne eigene Garage.

Im März 2010 wurde das Projekt zur Erprobung von Elektrofahrzeugen und für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur unter dem Motto „Gemeinsam für München“ von BMW, Siemens und den Stadtwerken München (SWM) ins Leben gerufen. Im September 2010 begann die erste Phase des Projekts im Rahmen eines Feldversuchs mit 40 MINI E und einer entsprechenden Ladeinfrastruktur. Bis Juni 2011 legten 40 MINI E 300-tausend Kilometer emissionsfrei in der Landeshauptstadt zurück.

[wp_campaign_1]

Gefördert wird das Projekt durch das Programm Modellregionen Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Das BMVBS setzt in acht Modellregionen hierzu bis Ende 2011 insgesamt 130 Millionen Euro ein. Koordiniert wird das Programm von der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

Der Beitrag Siemens und BMW testen Ladesystem für Gleich- und Wechselstrom mit einer Ladedose erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/siemens-und-bmw-testen-ladesystem-fur-gleich-und-wechselstrom-mit-einer-ladedose/feed/ 0
Steigt BMW direkt bei SGL Carbon ein? http://www.cleanthinking.de/steigt-bmw-direkt-bei-sgl-carbon-ein/ http://www.cleanthinking.de/steigt-bmw-direkt-bei-sgl-carbon-ein/#respond Mon, 17 Oct 2011 06:13:59 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=20842 Cleantech News / Wiesbaden, München. Die Gerüchte gibt es schon eine ganze Weile, das Joint Venture zwischen SGL Carbon und BMW macht viel Sinn: Jetzt prescht die Financial Times Deutschland vor und berichtet in ihrem Artikel darüber, BMW wolle direkt beim Cleantech-Unternehmen SGL Carbon einsteigen – und damit den Konkurrenz Volkswagen aus dem Feld schlagen. Susanne Klattens Beteiligungsgesellschaft ist an BMW beteiligt und gleichzeitig mit 29 Prozent an SGL Carbon. Volkswagen hatte zuletzt seine Anteile auf knapp unter zehn Prozent […]

Der Beitrag Steigt BMW direkt bei SGL Carbon ein? erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
The Carbon Company SGL GroupCleantech News / Wiesbaden, München. Die Gerüchte gibt es schon eine ganze Weile, das Joint Venture zwischen SGL Carbon und BMW macht viel Sinn: Jetzt prescht die Financial Times Deutschland vor und berichtet in ihrem Artikel darüber, BMW wolle direkt beim Cleantech-Unternehmen SGL Carbon einsteigen – und damit den Konkurrenz Volkswagen aus dem Feld schlagen. Susanne Klattens Beteiligungsgesellschaft ist an BMW beteiligt und gleichzeitig mit 29 Prozent an SGL Carbon. Volkswagen hatte zuletzt seine Anteile auf knapp unter zehn Prozent erhöht.

[wp_campaign_1]

Leichtbau ist einer der Megatrends im Automobilsektor in den kommenden Jahrzehnten gerade BMW möchte mit den Elektroautos BMW i3 und BMW i8 auf diese Stoffe setzen – die SGL Group bietet den OEMs das, was sie brauchen  Zugang zu entsprechenden Materialien. Kein Wunder also, dass BMW und VW um die Gunst des Wiesbadener Kohlefaserherstellers buhlen. Volkswagen will zusammen mit Voith eine Sperrminorität von 25 Prozent erreichen.

BMW könnte rund 20 Prozent der Aktien von SGL Carbon übernehmen, so Medienberichte. Klatten und BMW hätten dann mehr als 50 Prozent der Anteile. Die Aktie von SGL Carbon macht unterdessen im vorbörslichen Handel einen unglaublichen Satz nach oben: Bei tradegate.de wurde in den ersten Minuten des Handelstages ein Umsatz von 800.000 mit der Aktie gemacht. So stieg die Aktie zunächst um 6,42 Prozent auf 40,60 Euro.

Der Beitrag Steigt BMW direkt bei SGL Carbon ein? erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/steigt-bmw-direkt-bei-sgl-carbon-ein/feed/ 0
LED: Neue Runde im LED-Patentstreit von Osram, LG und Samsung http://www.cleanthinking.de/led-neue-runde-im-led-patentstreit-von-osram-lg-und-samsung/ http://www.cleanthinking.de/led-neue-runde-im-led-patentstreit-von-osram-lg-und-samsung/#respond Wed, 28 Sep 2011 07:00:19 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=19958 LED News / München, Südkorea. Der Streit zwischen den Konzernen um LED-Patente wird immer heftiger: Jetzt hat der südkoreanische Elektronikkonzern LG Electronics eine einstweilige Verfügung gegen die Nutzung von Produkten der Siemens-Tochter Osram „durch lokale Marken“ der von BMW und Audi beantragt. Damit greift der LED-Patentstreit, der sich bislang eher zwischen Osram, LG und Samsung abspielte, erstmalig auf Unternehmen über, die lediglich Produkte von beispielsweise Osram einsetzen. In der Vergangenheit hatte es hier zahlreiche Klagen und Gegenklagen gegeben. Amazon.de Widgets […]

Der Beitrag LED: Neue Runde im LED-Patentstreit von Osram, LG und Samsung erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Osram Aufbau einer LEDLED News / München, Südkorea. Der Streit zwischen den Konzernen um LED-Patente wird immer heftiger: Jetzt hat der südkoreanische Elektronikkonzern LG Electronics eine einstweilige Verfügung gegen die Nutzung von Produkten der Siemens-Tochter Osram „durch lokale Marken“ der von BMW und Audi beantragt. Damit greift der LED-Patentstreit, der sich bislang eher zwischen Osram, LG und Samsung abspielte, erstmalig auf Unternehmen über, die lediglich Produkte von beispielsweise Osram einsetzen. In der Vergangenheit hatte es hier zahlreiche Klagen und Gegenklagen gegeben.

LG wirft Osram vor, Patente im Hinblick auf LED zu verletzen. Osram wirft LG und Samsung Patentverletzungen vor. LG habe nun in den Patentstreit mit Osram auch Autobauer einbezogen, da die Patentverletzungen immer stärker die schnell wachsende LED-Industrie beeinträchtigten, so LG. Die LED-Technologie wird in den kommenden Jahren zum Milliardenmarkt werden, weil immer mehr Produkte die Leuchtdioden beinhalten werden. In den Startlöchern stecken darüber hinaus organische Leuchtdioden, die den Markteintritt aber erst in ein paar Jahren schaffen dürften.

Der Beitrag LED: Neue Runde im LED-Patentstreit von Osram, LG und Samsung erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/led-neue-runde-im-led-patentstreit-von-osram-lg-und-samsung/feed/ 0
IAA 2011: Ford mit dem Konzept eines E-Bikes http://www.cleanthinking.de/iaa-2011-ford-mit-dem-konzept-eines-e-bikes/ http://www.cleanthinking.de/iaa-2011-ford-mit-dem-konzept-eines-e-bikes/#respond Wed, 21 Sep 2011 11:00:40 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=19483 Elektromobilität News / Frankfurt am Main. Jetzt also auch Ford: Nach Daimler mit dem smart ebike, nach Peugeot mit dem e-Vivacity und einigen anderen, präsentiert nun auch Ford ein E-Bike für den urbanen Raum und will damit seine Elektrokompetenz unter Beweis stellen. Das berichtet das Branchenmagazin emissionslos.com. Vorgestellt wurde das Ford E-Bike im Rahmen der IAA 2011 – indes, die Wahrscheinlichkeit, dass aus der Studie jemals ein produziertes E-Bike wird, ist gleich 0. „Schuster bleib bei Deinen Leisten“, heißt ein […]

Der Beitrag IAA 2011: Ford mit dem Konzept eines E-Bikes erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Ford E-BikeElektromobilität News / Frankfurt am Main. Jetzt also auch Ford: Nach Daimler mit dem smart ebike, nach Peugeot mit dem e-Vivacity und einigen anderen, präsentiert nun auch Ford ein E-Bike für den urbanen Raum und will damit seine Elektrokompetenz unter Beweis stellen. Das berichtet das Branchenmagazin emissionslos.com. Vorgestellt wurde das Ford E-Bike im Rahmen der IAA 2011 – indes, die Wahrscheinlichkeit, dass aus der Studie jemals ein produziertes E-Bike wird, ist gleich 0.

„Schuster bleib bei Deinen Leisten“, heißt ein altes Sprichwort. Heute würde man wohl eher von der „Konzentration auf die Kernkompetenzen“ sprechen. Denn dass Ford jetzt einen eigenen E-Bike-Prototyp präsentiert, ist eher ein Akt der Verzweiflung als ein durchdachter Schachzug. Cleverer ist da Daimler mit dem smart ebike – der Autobauer hat sich einen lifestyligen Partner gesucht, diesen an sich gebunden und produziert mit diesem gemeinsam nun ein E-Bike, das durchaus Kultstatus erlangen könnte.

[wp_campaign_1]

Das Ford E-Bike Concept soll Bestandteil weiterer Ford-Studien rund um das Thema urbane Mobilität der Zukunft werden. Technisches Herzstück des Ford-Elektrofahrrads ist der trapezförmige Rahmen, der dank sorgfältiger Verarbeitung von Aluminium und Carbon nur 2,5 Kilogramm auf die Waage bringt. Die Räder sind im 6-Speichen-V-Design. Der Elektro-Antrieb dagegen bleibt weitgehend unsichtbar: Während sich der Elektromotor in der Nabe des Vorderrades befindet, wurde die Lithium-Ionen-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 85 Kilometern ermöglicht, unsichtbar im Rahmen integriert. Ein Display am Lenker bietet hilfreiche Streckeninfos und erlaubt dem Fahrer oder der Fahrerin die Auswahl aus drei unterschiedlichen Elektro-Fahrprogrammen: Economy, Comfort und Sport.

Das E-Bike verbindet Akku-Technologie aus dem Formel 1-Motorsport mit Komponenten aus der Fahrrad-Oberklasse. So wurde das Elektro-Antriebssystem durch hochwertige Bausteine ergänzt, inklusive einer Shimano Alfine 11-Gang-Nabenschaltung und dem 2012 Shimano Rapidfire-Umschalter. Anstelle der herkömmlichen Fahrradkette sorgt ein Riemenantrieb für saubere, direkte und effiziente Kraftübertragung.

Wünschenswert wäre es, wenn Ford gemeinsam mit einem Partner ein solches E-Bike tatsächlich realisieren würde. Dann wäre das Ford E-Bike in guter Gesellschaft zu den Zweirädern von Peugeot, Daimler, BMW und Co.

Der Beitrag IAA 2011: Ford mit dem Konzept eines E-Bikes erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/iaa-2011-ford-mit-dem-konzept-eines-e-bikes/feed/ 0
Studie von Bain & Company: Vom Automobilbauer zum Mobilitätsdienstleister http://www.cleanthinking.de/studie-von-bain-company-vom-automobilbauer-zum-mobilitaetsdienstleister/ http://www.cleanthinking.de/studie-von-bain-company-vom-automobilbauer-zum-mobilitaetsdienstleister/#respond Wed, 21 Sep 2011 07:00:49 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=19453 Elektroauto News / München. In Zukunft werden viele Großstädter nicht mehr auf einzelne Autos oder andere Verkehrsmittel zugreifen, sondern auf alternative Mobilitätsangebote ausweichen. Das ist ein Ergebnis der Studie „Vom Automobilbauer zum Mobilitätsdienstleister“, die die Strategieberatung Bain & Company jetzt vorgelegt hat. Obwohl viele Städter in der Zukunft kein Auto haben werden, möchten sie auf individuelle Mobilität nur ungern verzichten. Die Gründe für das geänderte Mobilitätsverhalten sind vor allem strengere Umweltauflagen und ein verändertes Nachfrageverhalten. Studie von Bain & Company: Vom […]

Der Beitrag Studie von Bain & Company: Vom Automobilbauer zum Mobilitätsdienstleister erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Bain and CompanyElektroauto News / München. In Zukunft werden viele Großstädter nicht mehr auf einzelne Autos oder andere Verkehrsmittel zugreifen, sondern auf alternative Mobilitätsangebote ausweichen. Das ist ein Ergebnis der Studie „Vom Automobilbauer zum Mobilitätsdienstleister“, die die Strategieberatung Bain & Company jetzt vorgelegt hat. Obwohl viele Städter in der Zukunft kein Auto haben werden, möchten sie auf individuelle Mobilität nur ungern verzichten. Die Gründe für das geänderte Mobilitätsverhalten sind vor allem strengere Umweltauflagen und ein verändertes Nachfrageverhalten.

Studie von Bain & Company: Vom Automobilbauer zum Mobilitätsdienstleister

Viele Automobilhersteller haben ihre Chance auf die Erschließung neuer Geschäftsfelder erkannt und pilotieren derzeit ergänzende Angebote wie Car Sharing oder kombinierte Dienste bis hin zur Mobilitätskarte. Allerdings haben die wenigsten Hersteller schon Geschäftsmodelle etabliert, die die Möglichkeiten der neuen Mobilität und ihr traditionelles Kerngeschäft mit Neuwagen, Ersatzteilen, Service und Finanzdienstleistungen vernetzen. Neu entstehende Geschäftsfelder wie Car Sharing, Elektromobilität, mobile Dienstleistungen und intermodale Mobilität können profitabel betrieben werden. Gleichzeitig drängen neue Spieler aus angrenzenden Bereichen in diese Geschäftsfelder wie zum Beispiel Autovermieter oder Car-Sharing-Spezialisten bis hin zu etablierten Technologiekonzernen wie Google oder Apple. Die Automobilbauer laufen dadurch Gefahr, die Schnittstelle zum Endkunden und damit die strategische Kontrolle zu verlieren.

[wp_campaign_1]

Die Herausforderung für die Hersteller liegt darin, traditionelle Pfade zu verlassen und vorhandenes Know-how völlig neu einzusetzen. Sie sind gefordert, diese neuen Angebote mit ihrem traditionellen Geschäftsmodell zu verbinden. „Eine Aufgabe, die in der Branche größtenteils ungelöst ist“, so Automobil-Experte Dr. Klaus Stricker, Partner bei Bain & Company. „Die Automobilhersteller müssen jetzt richtungsweisende Entscheidungen treffen, um ihr Geschäftsmodell auch für die Zukunft optimal und nachhaltig aufzustellen.“

Die Studie „Vom Automobilbauer zum Mobilitätsdienstleister“ von Bain & Company hat Trends, die zur Veränderung der urbanen Mobilitätsbedürfnisse führen, neue Geschäftsmodelle sowie integrative und innovative Strategien für die Automobilhersteller untersucht. Weiterhin analysiert die Studie neue Mobilitätsservices und -modelle und zeigt prinzipielle Möglichkeiten des Engagements für die Automobilhersteller auf.
Mobilitätsdienstleistungen mit hohem Wachstum

„Obwohl der traditionelle Automarkt vor allem durch die hohe Dynamik in den Schwellenländern wächst, gibt es in den Städten deutlich erkennbare Trends, die vom eigenen Auto über das ‚geteilte‘ Auto bis zur vernetzten Mobilität reichen“, so Bain-Experte Stricker.

Eine Entwicklung, die sich aufgrund der fortschreitenden Urbanisierung noch verschärfen wird: Bis 2020 werden rund 55 Prozent der Weltbevölkerung in urbanen Ballungszentren leben, 1995 waren es nur 45 Prozent. Doch schon heute fehlt es gerade in den Metropolen an Verkehrsinfrastruktur und Parkplätzen für das Fahren mit dem eigenen Auto. Daneben verliert das Auto als Statussymbol insbesondere unter Jüngeren in den Metropolen an Bedeutung. Nach Bain-Analysen haben die traditionellen Automobilhersteller noch höchstens 18 Monate, um integrierte Geschäftsmodelle zu entwickeln. Denn um beispielsweise das Potenzial der Elektromobilität auszuschöpfen, müssen auch Lösungen für Batterieleasing, „grünen Ladestrom“, die so genannte intelligente „Wallbox“ und eine funktionierende Ladeinfrastruktur bereitgestellt werden.

Newcomer wie „The Mobility House“ bieten pragmatische Ansätze

Bereits heute tummeln sich auf diesem Markt Newcomer, wie „The Mobility House“ in Salzburg, die sich den Herstellern als Partner mit schnellen, pragmatischen Ansätzen anbieten.

„Der Mobilitätsmarkt ist grundsätzlich interessant und wächst schnell, löst aber das bisherige Geschäftsmodell der Automobilindustrie nicht ab“, sagt Bain-Experte Stricker. „Neue Strategien rund um individuelle Mobilität sollten deshalb das Kerngeschäft ergänzen und die bestehenden Strukturen nutzen, wie zum Beispiel das Händlernetz oder Beziehungen zu Geschäftskunden.“

Viele Automobilhersteller haben bereits eigene Pilotprojekte zu Car Sharing und kombinierbaren Mobilitätsdiensten gestartet: Der französische PSA-Konzern testet mit seiner Marke Citroën ein umfangreiches Mobilitätsangebot, bei dem die Automarke als Mobilitäts- und Reiseagentur fungiert. Solche Angebote – auch von deutschen Herstellern – sind bisher jedoch nur fragmentiert vorhanden und kaum in die Kerngeschäftsprozesse der Automobilhersteller integriert. Daimler bietet mit „Car2Go“ Car Sharing in Ulm, Hamburg und Austin (Texas) an. BMW ist mit „DriveNow“ in München und Berlin präsent und VW startet mit „Quicar“ in Hannover. Berater Stricker: „Diese Projekte müssen im nächsten Schritt zu einem integrierten Ansatz weiterentwickelt werden, der die gesamte Bandbreite der neuen Mobilitätsangebote umfasst und sie systematisch mit dem existierenden Kerngeschäft verbindet.“

[wp_campaign_2]

Die Bain-Studie identifiziert vier Normstrategien für die Automobilhersteller, sich im Feld der neuen Mobilität zu positionieren:

  • Der „integrierte Mobilitätsdienstleister“
  • Der „Vermittler“
  • Der „Selektierer“
  • Der „Minimalist“

Die Hersteller müssen sich entscheiden, in welchem Segment der modernen Mobilität sie sich in Zukunft engagieren wollen und wie sie das in ihre bestehenden Strukturen und Kompetenzen integrieren können. „Entscheidend für den Erfolg einer integrierten Mobilitätsstrategie ist die Nähe zum eigentlichen Kerngeschäft des Herstellers“, sagt Klaus Stricker. „Nah an den Kernkompetenzen liegende Leistungen kann er selbst erbringen, weiter entfernt liegende sollten gemeinsam mit Partnern angeboten werden.“

Der Beitrag Studie von Bain & Company: Vom Automobilbauer zum Mobilitätsdienstleister erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/studie-von-bain-company-vom-automobilbauer-zum-mobilitaetsdienstleister/feed/ 0
IAA 2011: BMW zeigt Konzept eines Elektrorollers „BMW Concept e“ http://www.cleanthinking.de/iaa-2011-bmw-zeigt-konzept-elektroroller-bmw-concept-e/ http://www.cleanthinking.de/iaa-2011-bmw-zeigt-konzept-elektroroller-bmw-concept-e/#comments Tue, 13 Sep 2011 07:30:00 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=19049 München. Der Autobauer BMW präsentiert im Rahmen der IAA 2011 erstmalig das elektrische Designkonzept „BMW Concept e“. Damit will BMW Motorrad auch beim Thema Elektromobilität in absehbarer Zeit ein Angebot auf den Markt bringen. Das Designkonzept „BMW Concept e“ ist Teil des neuen Bereichs „Urban Mobility“, für den auch zwei neue BMW Maxi-Scooter entwickelt wurden. Diese fahren allerdings mit „leistungsstarken und effizienten“ Zweizylinder-Ottomotoren. Die Designstudie „BMW Concept e“ verkörpert die Vision eines elektrisch angetriebenen Scooters made by BMW Motorrad. Damit […]

Der Beitrag IAA 2011: BMW zeigt Konzept eines Elektrorollers „BMW Concept e“ erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Elektroroller BMW Concept eMünchen. Der Autobauer BMW präsentiert im Rahmen der IAA 2011 erstmalig das elektrische Designkonzept „BMW Concept e“. Damit will BMW Motorrad auch beim Thema Elektromobilität in absehbarer Zeit ein Angebot auf den Markt bringen. Das Designkonzept „BMW Concept e“ ist Teil des neuen Bereichs „Urban Mobility“, für den auch zwei neue BMW Maxi-Scooter entwickelt wurden. Diese fahren allerdings mit „leistungsstarken und effizienten“ Zweizylinder-Ottomotoren.

Die Designstudie „BMW Concept e“ verkörpert die Vision eines elektrisch angetriebenen Scooters made by BMW Motorrad. Damit will BMW den sich verändernden urbanen Mobilitätsbedürfnissen Rechnung tragen. Die Designer von BMW Motorrad entwickelten die Formensprache für den E-Scooter der Zukunft – elektrisch, digital, dynamisch. Die Formgebung sowie die Präzision in der Umsetzung reflektieren dabei die Kernwerte von BMW Motorrad: Emotion, Dynamik und Innovation.

[wp_campaign_2]

Gleichzeitig lassen das puristische, klare Design, die Farbgebung und die Wahl der Materialien auf ein cleanes, effizientes und gleichzeitig agiles Einspurfahrzeug schließen, mit dem man sich mühelos im Verkehr einer Großstadt bewegen kann.

Der Beitrag IAA 2011: BMW zeigt Konzept eines Elektrorollers „BMW Concept e“ erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/iaa-2011-bmw-zeigt-konzept-elektroroller-bmw-concept-e/feed/ 1
Elektroauto: smart fortwo electric drive fährt mit Ökostrom http://www.cleanthinking.de/elektroauto-smart-fortwo-electric-drive-faehrt-mit-oekostrom/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-smart-fortwo-electric-drive-faehrt-mit-oekostrom/#respond Sun, 11 Sep 2011 15:00:52 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=18928 Cleantech News / Stuttgart. Daimler setzt beim künftigen Image der Sub-Marke smart voll auf das grüne Image. Neben dem smart ebike, das nicht nur im Rahmen der Eurobike 2011 für Furore sorgte, aber nur teilweise eine Eigenentwicklung darstellt, will Daimler Medienberichten zufolge insbesondere dem smart fortwo electric drive ein sauberes Image verpassen. Das Elektroauto, das in der dritten Generation auf der IAA 2011 präsentiert werden wird, soll ausschließlich mit umweltfreundlichem Strom fahren. Dazu will Daimler in entsprechende Energieerzeugungskapazitäten in Zusammenarbeit […]

Der Beitrag Elektroauto: smart fortwo electric drive fährt mit Ökostrom erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
smart fortwo electric driveCleantech News / Stuttgart. Daimler setzt beim künftigen Image der Sub-Marke smart voll auf das grüne Image. Neben dem smart ebike, das nicht nur im Rahmen der Eurobike 2011 für Furore sorgte, aber nur teilweise eine Eigenentwicklung darstellt, will Daimler Medienberichten zufolge insbesondere dem smart fortwo electric drive ein sauberes Image verpassen. Das Elektroauto, das in der dritten Generation auf der IAA 2011 präsentiert werden wird, soll ausschließlich mit umweltfreundlichem Strom fahren. Dazu will Daimler in entsprechende Energieerzeugungskapazitäten in Zusammenarbeit mit Ökostromanbietern investieren. Daimler verfolgt damit ähnliche Ziele wie BMW und Volkswagen, die ebenfalls auf Erneuerbare Energien setzen. 

[wp_campaign_1]

Der Strom für die fünfstellige Anzahl der smart fortwo electric drives, die im Frühjahr 2012 auf die Straßen kommen sollen, soll ausschließlich von Ökostromanbietern kommen. Dabei sollen mit jedem Verkauf des smart Elektroautos zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden. Die häufig aufgrund des hohen Spritverbrauchs ihrer Flotten kritisierten Autobauer wittern im beginnenden Elektroauto-Zeitalter nun eine Chance, ihr Image zu verbessern und gleichzeitig den Kunden obendrein auch Ökostrom verkaufen zu können.

Der Beitrag Elektroauto: smart fortwo electric drive fährt mit Ökostrom erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/elektroauto-smart-fortwo-electric-drive-faehrt-mit-oekostrom/feed/ 0
CleanTech: BMW und SGL Carbon eröffnen Karbonfaser-Werk http://www.cleanthinking.de/cleantech-bmw-und-sgl-carbon-eroffnen-karbonfaser-werk/ http://www.cleanthinking.de/cleantech-bmw-und-sgl-carbon-eroffnen-karbonfaser-werk/#respond Mon, 05 Sep 2011 07:00:49 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=18541 CleanTech News / München, Wiesbaden. Die SGL Carbon Group, CleanTech-Unternehmen aus Wiesbaden, und der Autobauer BMW haben vergangene Woche ein gemeinsames Karbonfaser-Werk in den USA, genauer im US-Bundesstaat Washington, eröffnet. Ziel ist es, dass die Karbonfasern in Zukunft eine bahnbrechende Rolle im Automobil-Leichtbau spielen. BMW ist unterdessen davon überzeugt, dass Karbonfasern ein Schlüsselmaterial für die Autobranche des 21. Jahrhundertes sein wird. Das Werk in Moses Lake wird vom Gemeinschaftsunternehmen SGL Automotive Carbon Fibers betrieben. Insgesamt haben beide Unternehmen 100 Mio. […]

Der Beitrag CleanTech: BMW und SGL Carbon eröffnen Karbonfaser-Werk erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Das neue US-amerikanische Carbonwerk von BMW und SGL Carbon

Das neue US-amerikanische Carbonwerk von BMW und SGL Carbon (Quelle: BMW)

CleanTech News / München, Wiesbaden. Die SGL Carbon Group, CleanTech-Unternehmen aus Wiesbaden, und der Autobauer BMW haben vergangene Woche ein gemeinsames Karbonfaser-Werk in den USA, genauer im US-Bundesstaat Washington, eröffnet. Ziel ist es, dass die Karbonfasern in Zukunft eine bahnbrechende Rolle im Automobil-Leichtbau spielen. BMW ist unterdessen davon überzeugt, dass Karbonfasern ein Schlüsselmaterial für die Autobranche des 21. Jahrhundertes sein wird. Das Werk in Moses Lake wird vom Gemeinschaftsunternehmen SGL Automotive Carbon Fibers betrieben.

Insgesamt haben beide Unternehmen 100 Mio. Dollar in das Joint Venture investiert. Bis 2013 sollen 80 neue Arbeitsplätze entstehen. Die gesamte Elektrizität, die zur energieintensiven Produktion der Karbonfasern benötigt wird, stammt aus Wasserkraft. Die Karbonfasern sollen in den BMW-Eletroautos i3 und i8 eingesetzt werden. Im Bereich der E-Mobilität spielt der Faktor Leichtbau eine wichtige Rolle, da der Antriebsstrang samt Batterie strombetriebene Fahrzeuge deutlich schwerer macht als Autos mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren. BMW will durch den konsequenten Einsatz von Leichtbau das für typische Mehrgewicht von 250 bis 350 Kilogramm vollständig kompensieren.

[wp_campaign_1]

Der Beitrag CleanTech: BMW und SGL Carbon eröffnen Karbonfaser-Werk erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/cleantech-bmw-und-sgl-carbon-eroffnen-karbonfaser-werk/feed/ 0
IAA 2011: Erstmals mit Schwerpunkt und Fachkongress zu Elektromobilität http://www.cleanthinking.de/iaa-2011-erstmals-mit-schwerpunkt-und-fachkongress-zu-elektromobilitaet/ http://www.cleanthinking.de/iaa-2011-erstmals-mit-schwerpunkt-und-fachkongress-zu-elektromobilitaet/#respond Mon, 22 Aug 2011 09:30:04 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=17880 Elektromobilität News / Frankfurt a.M.. Die IAA 2011 wird in diesem Jahr am 15. September von Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet – und bietet erstmals eine eigenständige Halle zum Thema Elektromobilität. Die „Halle der Elektromobilität“ (4.0) umfasst nicht nur die klassischen OEMs wie Daimler, Opel, Chevrolet, Renault, Citroen, Mitsubishi und Peugeot, sondern auch kleinere Unternehmen wie German E-Cars, Zulieferer wie Bosch und Siemens sowie Unternehmen anderer Branche wie IBM, BASF oder E.ON. Selbstverständlich sind auch Verbände wie ZDK, VDE und Hochschulen […]

Der Beitrag IAA 2011: Erstmals mit Schwerpunkt und Fachkongress zu Elektromobilität erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Internationale Automobil-Ausstellung IAA 2011Elektromobilität News / Frankfurt a.M.. Die IAA 2011 wird in diesem Jahr am 15. September von Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet – und bietet erstmals eine eigenständige Halle zum Thema Elektromobilität. Die „Halle der Elektromobilität“ (4.0) umfasst nicht nur die klassischen OEMs wie Daimler, Opel, Chevrolet, Renault, Citroen, Mitsubishi und Peugeot, sondern auch kleinere Unternehmen wie German E-Cars, Zulieferer wie Bosch und Siemens sowie Unternehmen anderer Branche wie IBM, BASF oder E.ON. Selbstverständlich sind auch Verbände wie ZDK, VDE und Hochschulen sowie Bundesländer mit Gemeinschaftsständen vertreten.

[wp_campaign_1]

Dieser branchenübergreifende Auftritt solle die sich verändernde Wertschöpfungskette aufzeigen und deutlich machen, dass die Mobilität von morgen einer gemeinsamen Kraftanstrengung bedürfe, die weit über die bisherigen Grenzen von einzelnen Industriezweigen hinausführe, sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann.

„Es geht um Netzmanagement, regenerative Stromerzeugung, neue Komponenten und Werkstoffe, Leichtbau und Leistungselektronik, die Integration in Form von ‚Smart Communities‘ und ‚Smart Grid‘, um intermodale Konzepte wie Car-Sharing und Telematik-Dienste sowie nicht zuletzt um die gesamte Energiespeicherfrage, die die Entwicklung der Batteriezelle ebenso beinhaltet wie Recycling oder Packaging.“

Fachkongress Elektromobilität am 21. September

Das Interesse an diesem neuen Ansatz ist – gerade auch von Medien und Fachleuten – sehr groß, das zeigen die vielen Anfragen, die hierzu beim VDA eingehen. Zudem führt der VDA am 21. September gemeinsam mit anderen Industrieverbänden erstmals den „Fachkongress Elektromobilität“ im Congress-Center der Messe Frankfurt (CMF) durch. Dieser Kongress beleuchtet das Ecosystem Elektromobilität und damit die gesamte Wertschöpfungskette. Mit dabei sind u.a. Verteter von BMW, Bosch, Daimler, Volkswagen und Daimler.

Der Beitrag IAA 2011: Erstmals mit Schwerpunkt und Fachkongress zu Elektromobilität erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/iaa-2011-erstmals-mit-schwerpunkt-und-fachkongress-zu-elektromobilitaet/feed/ 0
BMW baut sein Werk in Leipzig zum grünen Vorzeige-Standort aus http://www.cleanthinking.de/bmw-baut-sein-werk-in-leipzig-zum-gruenen-vorzeige-standort-aus/ http://www.cleanthinking.de/bmw-baut-sein-werk-in-leipzig-zum-gruenen-vorzeige-standort-aus/#respond Mon, 22 Aug 2011 05:15:48 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=17832 CleanTech News / München, Leipzig. Die BMW Group AG, die 2013 die ersten Elektroautos BMW i3 und BMW i8 auf den Markt bringen möchte, will ihr Leipziger Werk zum Vorzeigestandort im Hinblick auf Nachhaltigkeit ausbauen. Einem Medienbericht der „Automobilwoche“ zufolge soll das BMW-Werk in Leipzig einen eigenen kleinen Windkraftpark mit vier Windkrafträdern erhalten. Diese sollen die Fertigung der geplanten Carbon-Autos BMW i3 und BMW i8 ermöglichen. Derzeit investiert BMW am Standort Leipzig 400 Mio. Euro in das „grüne“ Werk und […]

Der Beitrag BMW baut sein Werk in Leipzig zum grünen Vorzeige-Standort aus erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
BMW Werk Leipzig

Foto: BMW AG / Fotograf: Martin Klindtworth

CleanTech News / München, Leipzig. Die BMW Group AG, die 2013 die ersten Elektroautos BMW i3 und BMW i8 auf den Markt bringen möchte, will ihr Leipziger Werk zum Vorzeigestandort im Hinblick auf Nachhaltigkeit ausbauen. Einem Medienbericht der „Automobilwoche“ zufolge soll das BMW-Werk in Leipzig einen eigenen kleinen Windkraftpark mit vier Windkrafträdern erhalten. Diese sollen die Fertigung der geplanten Carbon-Autos BMW i3 und BMW i8 ermöglichen. Derzeit investiert BMW am Standort Leipzig 400 Mio. Euro in das „grüne“ Werk und schafft 800 Arbeitsplätze.

[wp_campaign_1]

In Zukunft sollen am Standort Leipzig 70 Prozent an Wasser und 50 Prozent an Energie pro Elektrofahrzeug eingespart werden. Der Leipziger BMW-Standort hat weiteres Potenzial: BMW-Chef Reithofer hatte bereits vor kurzem weitere Modelle aus der BMW i-Familie angekündigt – insofern könnten am Standort Leipzig in Zukunft noch mehr Elektroautos von BMW gebaut werden. Womöglich werden im Rahmen der eCartec 2011 oder der IAA 2011 weitere Details bekannt.

Von 214 Hektar Werksfläche sind derzeit etwas mehr als die Hälfte bebaut: Die Fabrikerweiterung für die Elektrofahrzeugproduktion mit 14 Hektar soll noch diesen Monat starten. BMW hat kürzlich für das Leipziger Werk eine Umwelterklärung veröffentlicht und bekennt sich darin nicht nur zur Nutzung Erneuerbarer Energien, sondern auch insbesondere zu Ressourcenschonung und Energieeffizienz.

Der Beitrag BMW baut sein Werk in Leipzig zum grünen Vorzeige-Standort aus erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/bmw-baut-sein-werk-in-leipzig-zum-gruenen-vorzeige-standort-aus/feed/ 0
BMW präsentiert heute seine „i“s der Öffentlichkeit http://www.cleanthinking.de/bmw-prasentiert-heute-seine-is-der-offentlichkeit/ http://www.cleanthinking.de/bmw-prasentiert-heute-seine-is-der-offentlichkeit/#respond Fri, 29 Jul 2011 06:45:19 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=17055 Mobilität News / Frankfurt am Main. Am heutigen Freitag wird BMW seine Elektrofahrzeuge der Öffentlichkeit vorstellen – nicht in München, wie üblich, sondern in Frankfurt im Vorfeld der IAA 2011 im September. Im Vorfeld wurden schon einige Details bekannt, die BMW heute zum Elektroauto BMW i3, zum Hybridsportwagen BMW i8 und zum geplanten Elektroroller verkünden wird. [wp_campaign_1] Der BMW i3 kommt mit reinem Elektroantrieb, einer Karosserie aus kohlfaserverstärktem Kunststoff, Platz für vier Personen. Die Kohlefasern stammen aus dem Joint Venture, […]

Der Beitrag BMW präsentiert heute seine „i“s der Öffentlichkeit erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
BMW i3 ElektroautoMobilität News / Frankfurt am Main. Am heutigen Freitag wird BMW seine Elektrofahrzeuge der Öffentlichkeit vorstellen – nicht in München, wie üblich, sondern in Frankfurt im Vorfeld der IAA 2011 im September. Im Vorfeld wurden schon einige Details bekannt, die BMW heute zum Elektroauto BMW i3, zum Hybridsportwagen BMW i8 und zum geplanten Elektroroller verkünden wird.

[wp_campaign_1]

Der BMW i3 kommt mit reinem Elektroantrieb, einer Karosserie aus kohlfaserverstärktem Kunststoff, Platz für vier Personen. Die Kohlefasern stammen aus dem Joint Venture, das BMW zusammen mit SGL Carbon unterhält. Der BMW i3 erhält einen Drephasen-Synchron-Elektromotor mit 170 PS und gegenläufig öffnenden Türen. Die fließende C-Säule ist das designtechnische Charakterstück des Elektroautos von BMW. Der BMW i3 kommt mit fünf Türen und soll das erste vollwertige Elektroauto und das erste Produkt der Submarke BMW i werden. Mindestpreis: Mindestens 40.000 Euro…

Der BMW i8: sportlicher Gegenpol

Der BMW i8 ist der Gegenpol: Die Kombination aus Elektro- und Dieselmotor macht den i8 zum Supersportler. Er rollt auf großen, aber schmal wirkenden Rädern. Der Motor sitzt im Heck. Um die Sportlichkeit nicht zu gefährden, versucht BMW, an allen Ecken und Enden Gewicht einzusparen: Das Leergewicht soll bei 1,25 Tonnen liegen – 250 Kilo weniger als der Elektro-Mini auf die Straße bringt.

Zum BMW E-Scooter wurden zunächst keine weiteren Details bekant. Einige Infos gibt es in diesem Beitrag zum BMW E-Scooter.

Trotz aller Euphorie, die BMW erzeugen will: Es handelt sich wieder einmal nur um Konzeptfahrzeuge, die erst in ein paar Jahren (Der BMW i3 kommt 2013) auf den Markt kommen werden. Freude am Fahren kann damit momentan noch nicht ausgelöst werden. Aber vielleicht Freude an der Vorfreude aufs elektrische Fahren?

Der Beitrag BMW präsentiert heute seine „i“s der Öffentlichkeit erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/bmw-prasentiert-heute-seine-is-der-offentlichkeit/feed/ 0
BMW bringt Falt-Pedelecs für Olympia in London http://www.cleanthinking.de/bmw-bringt-falt-pedelecs-fur-olympia-in-london/ http://www.cleanthinking.de/bmw-bringt-falt-pedelecs-fur-olympia-in-london/#respond Mon, 25 Jul 2011 11:05:56 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=16847 Pedelec News / London, München. BMW will im kommenden Jahr die Olympischen Spiele in London elektromobilisieren. Das berichtet pedeleconline.de unter Berufung auf diverse Medienberichte, u.a. im BMW Blog. Demnach will BMW neben dem E-Mini und einem Elektroroller auch Falt-Pedelecs als Transportmittel für Sportler, Besucher und Funktionäre zur Verfügung stellen. Der Schritt von BMW wäre clever: London hat sich ohnehin der Elektromobilität verschrieben – neben dem weltweiten Imageeffekt würden viele der dann gelieferten Fahrzeuge sicherlich auch in London Käufer finden. [wp_campaign_1] […]

Der Beitrag BMW bringt Falt-Pedelecs für Olympia in London erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
BMW Falt-Pedelecs Olympia LondonPedelec News / London, München. BMW will im kommenden Jahr die Olympischen Spiele in London elektromobilisieren. Das berichtet pedeleconline.de unter Berufung auf diverse Medienberichte, u.a. im BMW Blog. Demnach will BMW neben dem E-Mini und einem Elektroroller auch Falt-Pedelecs als Transportmittel für Sportler, Besucher und Funktionäre zur Verfügung stellen. Der Schritt von BMW wäre clever: London hat sich ohnehin der Elektromobilität verschrieben – neben dem weltweiten Imageeffekt würden viele der dann gelieferten Fahrzeuge sicherlich auch in London Käufer finden.

[wp_campaign_1]

Zuletzt hatte Premium-Konkurrent Daimler angekündigt, ein Elektrofahrrad unter dem Dach der Marke Smart auf den Markt bringen zu wollen. Generell zeigt sich also: Saubere Mobilität wird bei den Herstellern zunehmend ganzheitlich gedacht. Viele Unternehmen kümmern sich derzeit nicht nur ums reine Elektroauto, sondern auch um die Möglichkeiten von Carsharing und Zweirädern mit Elektroantrieb. Dabei gelten BMW und Daimler im Gegensatz zu Volkswagen als Vorreiter im Vergleich der deutschen Premiumhersteller.

Der Beitrag BMW bringt Falt-Pedelecs für Olympia in London erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/bmw-bringt-falt-pedelecs-fur-olympia-in-london/feed/ 0
Opel und Europcar kooperieren für Elektromobilität http://www.cleanthinking.de/opel-und-europcar-kooperieren-fuer-elektromobilitaet/ http://www.cleanthinking.de/opel-und-europcar-kooperieren-fuer-elektromobilitaet/#respond Mon, 11 Jul 2011 11:20:54 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=16340 Rüsselsheim/St. Quentin en Yvelines. Die großen Autohersteller entwickeln sich zunehmend zu Dienstleistern rund um Mobilität. Während BMW etwa einen E-Scooter auf den Markt bringt und Daimler sich mit Car2Go für Carsharing einsetzt, hat Opel jetzt eine Vereinbarung mit Europcar über die Vermietung des Opel Ampera geschlossen. Opel und Europcar pro Elektromobilität Opel und Europcar setzen auf eine Bündelung der Kräfte, um die Einführung und Verbreitung der Elektromobilität voranzutreiben und gleich zum Ampera-Marktstart einem breiten Personenkreis die Gelegenheit zu geben, die […]

Der Beitrag Opel und Europcar kooperieren für Elektromobilität erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Opel Ampera als Mietwagen von EuropcarRüsselsheim/St. Quentin en Yvelines. Die großen Autohersteller entwickeln sich zunehmend zu Dienstleistern rund um Mobilität. Während BMW etwa einen E-Scooter auf den Markt bringt und Daimler sich mit Car2Go für Carsharing einsetzt, hat Opel jetzt eine Vereinbarung mit Europcar über die Vermietung des Opel Ampera geschlossen.

Opel und Europcar pro Elektromobilität

Opel und Europcar setzen auf eine Bündelung der Kräfte, um die Einführung und Verbreitung der Elektromobilität voranzutreiben und gleich zum Ampera-Marktstart einem breiten Personenkreis die Gelegenheit zu geben, die Vorzüge elektrischen Fahrens kennenzulernen. Die ersten Autos sind voraussichtlich ab November dieses Jahres zunächst in den Mietwagenstationen von Europcar in Deutschland verfügbar, kurz darauf in Belgien und den Niederlanden. Anfang 2012 folgen Frankreich, Italien, Portugal, Spanien und Großbritannien.

Einführungs-„Kurs“ für Mieter des Opel Ampera

Für künftige Ampera-Mieter gibt es einen kleinen Einführungs-Lehrgang, der ca. 15 Minuten dauert. Geschultes Personal informiert dann zu Themen wie Aufladung der Batterie und Reichweitenverlängerung sowie zu speziellen Funktionen wie den Anzeigen zu Energieverbrauch und -effizienz. Zur Sprache kommen auch Tipps zu möglichst energieeffizientem Fahren im Batteriebetrieb und zum Bremsen mit Energierückgewinnung. In Chats und Umfragen haben die Kunden Gelegenheit, Feedback zu geben.

[wp_campaign_1]

Europcar setzt sich seit langem für den Umweltschutz ein und hat sich zur Einhaltung einer zertifizierten Umweltcharta verpflichtet. Von diesem Engagement profitieren die Kunden, die auf eine grüne Flotte mit spritsparenden Modellen, Elektro- und Hybrid-Fahrzeugen zurückgreifen können. Bereits zum zweiten Mal erhielt Europcar anlässlich der World Travel Awards 2010 den Titel „The World’s Leading Green Transport Solution Company“.

Der Beitrag Opel und Europcar kooperieren für Elektromobilität erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/opel-und-europcar-kooperieren-fuer-elektromobilitaet/feed/ 0
Ist Carbazol der Schlüssel zum Elektroauto mit Brennstoffzelle? http://www.cleanthinking.de/ist-carbazol-der-schlussel-zum-elektroauto-mit-brennstoffzelle/ http://www.cleanthinking.de/ist-carbazol-der-schlussel-zum-elektroauto-mit-brennstoffzelle/#respond Thu, 30 Jun 2011 07:34:38 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=15965 Erlangen. Was die Autobild in ihrer Online-Ausgabe berichtet, könnte das Elektroauto endlich rentabel und sinnvoll machen. Denn: Ein Spezialist für thermische Verfahrenstechnik aus Erlangen, Prof. Wolfgang Arlt, hat eine Methode entwickelt, um in der Flüssigkeit Carbazol große Mengen Wasserstoff chemisch zu speichern und den Wasserstoff später wieder zurückzugewinnen. Die Autobild spricht dabei von „elektrischem Benzin“. Carbazol kommt im Steinkohlenteer und Erdöl vor und kann – so erklärt es wikipedia – thermisch oder photochemisch durch oxidativen Ringschluss aus Diphenylamin synthetisiert werden. […]

Der Beitrag Ist Carbazol der Schlüssel zum Elektroauto mit Brennstoffzelle? erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Prof. Wolfgang Arlt Uni ErlangenErlangen. Was die Autobild in ihrer Online-Ausgabe berichtet, könnte das Elektroauto endlich rentabel und sinnvoll machen. Denn: Ein Spezialist für thermische Verfahrenstechnik aus Erlangen, Prof. Wolfgang Arlt, hat eine Methode entwickelt, um in der Flüssigkeit Carbazol große Mengen Wasserstoff chemisch zu speichern und den Wasserstoff später wieder zurückzugewinnen. Die Autobild spricht dabei von „elektrischem Benzin“. Carbazol kommt im Steinkohlenteer und Erdöl vor und kann – so erklärt es wikipedia – thermisch oder photochemisch durch oxidativen Ringschluss aus Diphenylamin synthetisiert werden.

Ist Carbazol der Schlüssel zum Elektroauto mit Brennstoffzelle?

Das Ganze könnte so funktionieren:

  • Im Carbazol wird Wasserstoff chemisch gespeichert
  • Im Auto wird mit dem Wasserstoff die Brennstoffzelle zur Stromerzeugung betrieben
  • Zurück in den Tank fließt das entladene, energiearme Carbazol
  • An der Tankstelle wird das entladene Carbazol wieder gegen aufgeladenes ausgetauscht
  • Wiederaufbereitung des Carabozols könnte dezentral direkt an Orten erfolgen, an denen Strom erzeugt wird. Denn: Carabzol lässt sich ungefährlich und ohne Verluste über weite Strecken in Pipelines transporieren und in Tanks lagern.

Damit könnte dank des elektrischen Benzins Carbazol ein echter Kreislauf entstehen, wie Prof. Arlt in der Autobild betont:

„Carbazol ist als energietragende Substanz deswegen so gut, weil es sich um einen geschlossenen Kreislauf handelt. Die Atmosphäre wird nicht belastet, anders als bei der Nutzung fossiler Brennstoffe.“

Schenkt man der Autobild Glauben, ist bereits auch das Bundesverkehrsministerium begeistert vom Ansatz aus Erlangen. Im nächsten Schritt solle ein Forschungsantrag des Erlanger Instituts für Verfahrenstechnik über 400.000 Euro genehmigt werden.

BMW, MAN, Daimler und Siemens interessiert?

Und: Angeblich sind bereits Unternehmen wie BMW, MAN, Daimler und Siemens dabei, sich mit Carbazol im Auto zu befassen. Professor Arlt sieht zwar noch eine Entwicklungszeit von acht bis zehn Jahren – aber dieser Zeitrahmen ist auch nötig, um genügend Elektroautos auf die Straßen zu bringen.

Der Beitrag Ist Carbazol der Schlüssel zum Elektroauto mit Brennstoffzelle? erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/ist-carbazol-der-schlussel-zum-elektroauto-mit-brennstoffzelle/feed/ 0
Car-Sharing: BMW und Sixt dürfen mit „DriveNow“ loslegen http://www.cleanthinking.de/bmw-und-sixt-starten-car-sharing/ http://www.cleanthinking.de/bmw-und-sixt-starten-car-sharing/#respond Mon, 30 May 2011 08:20:45 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=14683 München. BMW – mit den Marken BMW i und MINI – sowie Sixt können mit ihrem „Premiumangebot für Car-Sharing“ loslegen. Die EU hat das kartellrechtliche Verfahren, das ursprünglich bereits im April abgeschlossen werden sollte, nun für beendet erklärt. BMW und Sixt planen eine Art Kurzzeit-Car-Sharing insbesondere für den urbanen Raum mit minutengenauer Abrechnung und sehr einfacher Buchung über einen Funkchip oder den im Führerschein eingebauten Chip. Unter der gemeinsamen Marke „DriveNow“ soll das moderne Mobilitätskonzept zunächst in München und später […]

Der Beitrag Car-Sharing: BMW und Sixt dürfen mit „DriveNow“ loslegen erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
BMW i, MINI und Sixt bieten Car-SharingMünchen. BMW – mit den Marken BMW i und MINI – sowie Sixt können mit ihrem „Premiumangebot für Car-Sharing“ loslegen. Die EU hat das kartellrechtliche Verfahren, das ursprünglich bereits im April abgeschlossen werden sollte, nun für beendet erklärt. BMW und Sixt planen eine Art Kurzzeit-Car-Sharing insbesondere für den urbanen Raum mit minutengenauer Abrechnung und sehr einfacher Buchung über einen Funkchip oder den im Führerschein eingebauten Chip. Unter der gemeinsamen Marke „DriveNow“ soll das moderne Mobilitätskonzept zunächst in München und später in Berlin angeboten werden.

Der offizielle Start für DriveNow soll nun am 9. Juni 2011 erfolgen: DriveNow setzt dabei konsequent auf effiziente Premiumfahrzeuge sowie umfassenden Service. Die Fahrzeuge lassen sich spontan überall dort anmieten und abstellen, wo Kunden sie benötigen. Damit unterscheidet sich DriveNow deutlich von Wettbewerbsangeboten. Die BMW Group bringt vor allem die Premiumfahrzeuge und die Technologien im Auto ein. Die Sixt AG stellt Premium-Services, Vermiet-Know-How, IT-Systeme sowie ein flächendeckendes Stationsnetzwerk zur Registrierung der Kunden zur Verfügung.

Die BMW Group bietet DriveNow unter der Submarke BMW i an. BMW i steht auch für innovative Mobilitätsdienstleistungen, um die Muttermarke BMW noch stärker als nachhaltige und zukunftsorientierte Marke zu positionieren. In München startet DriveNow mit rund 300 BMW 1er und MINI Modellen.

DriveNow: All Inclusive Preismodell

DriveNow wird ein einfaches, transparentes „all inclusive“ Preismodell anbieten. Die Nutzer entrichten lediglich einmalig eine Registrierungsgebühr von 29 Euro. Bei der Fahrzeugnutzung wird ein Minutentarif von 29 Cent (inkl. Mwst.) berechnet. Neben kostenlosen Parkmöglichkeiten im öffentlichen Innenstadtbereich stellt DriveNow darüber hinaus bedarfsorientiert kostenlose Stellplätze in ausgewählten Parkhäusern zur Verfügung.

Weiterführende Informationen:

DriveNow Website

BMW Elektroauto

Der Beitrag Car-Sharing: BMW und Sixt dürfen mit „DriveNow“ loslegen erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/bmw-und-sixt-starten-car-sharing/feed/ 0
Energiespeicher: Joint Venture Johnson Controls-Saft steht vor dem Aus http://www.cleanthinking.de/energiespeicher-johnsin-controls-saft/ http://www.cleanthinking.de/energiespeicher-johnsin-controls-saft/#respond Mon, 23 May 2011 11:00:23 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=14197 Das Joint Venture im Bereich Energiespeicher zwischen Johnson Controls und der französischen Saft Batteries (Johnson Controls-Saft), das eigentlich Lithium-Ion-Akku entwickeln sollte, steht vor dem Aus. Zwischen dem amerikanischen Konzern und dem französischen CleanTech-Unternehmen ist ein Rechtsstreit entbrannt. Kürzlich hat Johnson Controls nun vor dem Delaware Chancery Court rechtliche Schritte eingeleitet, um das Johnson Controls-Saft Joint Venture aufzulösen. Das Joint Venture wurde 2006 gegründet Der Hintergrund: Johnson Controls sieht offenbar eine Gefahr darin, sich im Feld der Energiespeicher alleine auf die […]

Der Beitrag Energiespeicher: Joint Venture Johnson Controls-Saft steht vor dem Aus erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Joint Venture im RechtsstreitDas Joint Venture im Bereich Energiespeicher zwischen Johnson Controls und der französischen Saft Batteries (Johnson Controls-Saft), das eigentlich Lithium-Ion-Akku entwickeln sollte, steht vor dem Aus. Zwischen dem amerikanischen Konzern und dem französischen CleanTech-Unternehmen ist ein Rechtsstreit entbrannt. Kürzlich hat Johnson Controls nun vor dem Delaware Chancery Court rechtliche Schritte eingeleitet, um das Johnson Controls-Saft Joint Venture aufzulösen. Das Joint Venture wurde 2006 gegründet

Der Hintergrund: Johnson Controls sieht offenbar eine Gefahr darin, sich im Feld der Energiespeicher alleine auf die Lithium-Ionen-Technologie zu konzentrieren. Angesichts der andauernden Weiterentwicklung von Antriebstechnologien für Kraftfahrzeuge und der Entstehung von neuen Märkten für fortschrittliche Batterien, vertritt Johnson Controls die Auffassung, dass das Unternehmen Zugang zu verschiedenen alternativen Technologien benötigt und in der Lage sein muss, sich im Bereich Energiespeicher-Systeme flexibel und breit aufzustellen sowie agieren zu können.

[wp_campaign_3]

Das eingeleitete Verfahren hat Medienberichten zufolge keinen Einfluss auf die bestehenden Verträge, Produktionsaufträge oder Produktionsanläufe von Johnson Controls-Saft. Produktionsverträge bestehen u.a. mit BMW, Daimler und Ford.

Der Beitrag Energiespeicher: Joint Venture Johnson Controls-Saft steht vor dem Aus erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/energiespeicher-johnsin-controls-saft/feed/ 0
Elektroauto News: BMW und Peugeot Citroen investieren 100 Mio. in Gemeinschaftsunternehmen http://www.cleanthinking.de/bmw-peugeot-citroen-elektroauto/ http://www.cleanthinking.de/bmw-peugeot-citroen-elektroauto/#respond Mon, 28 Feb 2011 14:58:59 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=9645 Diese Kooperation zwischen zwei Schwergewichten aus Deutschland und Frankreich kommt nicht überraschend – so detailliert haben der französische Automobilhersteller Peugeot Citroen und der deutsche Automobilkonzern BMW bisher noch nicht über ihre Pläne berichtet. Heute, kurz vor Eröffnung des Genfer Automobil-Salons war es nun soweit. Und? BMW und Peugeot Citroen wollen 100 Millionen Euro in die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmen stecken, das sowohl die Entwicklung und Produktion von Elektromotoren als auch die von Batterien vorantreiben soll. Ansässig soll das neue Unternehmen in München […]

Der Beitrag Elektroauto News: BMW und Peugeot Citroen investieren 100 Mio. in Gemeinschaftsunternehmen erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Diese Kooperation zwischen zwei Schwergewichten aus Deutschland und Frankreich kommt nicht überraschend – so detailliert haben der französische Automobilhersteller Peugeot Citroen und der deutsche Automobilkonzern BMW bisher noch nicht über ihre Pläne berichtet. Heute, kurz vor Eröffnung des Genfer Automobil-Salons war es nun soweit. Und? BMW und Peugeot Citroen wollen 100 Millionen Euro in die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmen stecken, das sowohl die Entwicklung und Produktion von Elektromotoren als auch die von Batterien vorantreiben soll. Ansässig soll das neue Unternehmen in München sowie im elsässischen Mühlhausen sein. Bereits heute morgen hatte die ‚FTD‘ berichtet, BMW hole die Entwicklung von Elektroautos nach Deutschland – die Produktion solle aber höchstwahrscheinlich in Zusammenarbeit mit Peugeot Citroen in Frankreich stattfinden.

Dabei legen BMW und Peugeot Citroen durchaus ein ansprechendes Tempo vor: Bis Ende des Jahres werden in München 400 Mitarbeiter eingestellt. In der Produktion in Frankreich sollen es mittelfristig 250 sein. Ziel des Gemeinschaftsunternehmens ist es, durch Synergieeffekte Kosten zu senken, standardisierte Teile zu entwickeln und – last but not least – die Entwicklung insgesamt zu beschleunigen. Ab 2014 sollen die in Frankreich gefertigten Teile wie Hochvoltspeicher, Elektromotoren, Generatoren, Elektronik, Ladegeräte und Software für Hybridsysteme in verschiedene Elektroautos oder Hybridautos der Konzerne eingebaut werden.

Peugeot hat mit dem Peugeot iOn bereits ein Elektroauto am Markt. Das erste BMW Elektroauto ist mit dem Megacity Vehicle BMW i3 für 2013 angekündigt. BMW will sowohl den BMW i3 als auch den BMW i8 in Leipzig produzieren.

Der Beitrag Elektroauto News: BMW und Peugeot Citroen investieren 100 Mio. in Gemeinschaftsunternehmen erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/bmw-peugeot-citroen-elektroauto/feed/ 0
Cleantech Shorties http://www.cleanthinking.de/cleantech-shorties-28022011/ http://www.cleanthinking.de/cleantech-shorties-28022011/#respond Mon, 28 Feb 2011 07:13:17 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=9641 Liebe CleanThinking-Leser — im März wird sich das Erscheinungsbild von CleanThinking.de als Ihrem Wirtschaftsmagazin für alle CleanTech-Themen gründlich ändern. Wir möchten Ihnen künftig eine noch bessere Mischung aus News-Artikeln und Hintergründigem anbieten. Bis es soweit ist, wird das aktuelle News-Angebot deutlich eingeschränkt. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, dann abonnieren Sie unseren RSS-Feed oder werden Sie Fan von CleanThinking.de bei Facebook – oder folgen Sie unseren Tweets bei Twitter. Ein neues Angebot von CleanThinking.de 2.0 werden tägliche Kurz-News sein. […]

Der Beitrag Cleantech Shorties erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
Liebe CleanThinking-Leser — im März wird sich das Erscheinungsbild von CleanThinking.de als Ihrem Wirtschaftsmagazin für alle CleanTech-Themen gründlich ändern. Wir möchten Ihnen künftig eine noch bessere Mischung aus News-Artikeln und Hintergründigem anbieten. Bis es soweit ist, wird das aktuelle News-Angebot deutlich eingeschränkt.

Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, dann abonnieren Sie unseren RSS-Feed oder werden Sie Fan von CleanThinking.de bei Facebook – oder folgen Sie unseren Tweets bei Twitter.

Ein neues Angebot von CleanThinking.de 2.0 werden tägliche Kurz-News sein. Einen Vorgeschmack liefern unseren Cleantech Shorties vom 28.02.2011.

CleanTech Shorties I: BMW will mind. 30.000 BMW i3 produzieren

Von seinem Elektroauto BMW i3 will der bayerische Automobilkonzern BMW ab 2013 deutlich mehr als 30.000 Einheiten pro Jahr verkaufen. Das berichten mehrere Medien unter Berufung auf einen Unternehmenssprecher. Unterdessen beklagt sich Hyundai über die neue Marke von BMW, die aus dem project i hervorgegangen ist: Wenn BMW i3 und BMW i8 auf den Markt kommen, sind die Hyundai-Bezeichnungen i10 oder i20 doch recht ähnlich – angeblich prüft Hyundai daher ein rechtliches Vorgehen gegenüber BMW.

CleanTech Shorties II: ZVEI will mind. 1 Mrd. für Batterieforschung

Friedhelm Loh, Präsident des ZVEI, hat die Bundesregierung aufgefordert, mindestens eine Milliarde Euro für die Batterieforschung und -entwicklung bereitzustellen. Beim 3. Kompetenztreffen Elektromobilität des ZVEI in Köln mit über 350 Besuchern präsentierte Loh acht Forderungen der deutschen Elektroindustrie zur Beschleunigung der Einführung von Elektromobilen. Neben der verstärkten Förderung der Batterieforschung müssten steuerliche Vorteile gelten wie die Befreiung von der Dienstwagenbesteuerung oder der Stromsteuer. Es müssten auch mehr Lehrstühle für Elektrochemie eingerichtet werden.

„Darüber hinaus schlagen wir vor, dass die öffentliche Hand mit gutem Beispiel vorangeht. Bis 2020 soll jedes zweite Auto im öffentlichen Dienst ein Elektroauto sein“, sagte Loh.

CleanTech Shorties III: Bundesumweltministerium lässt Erneuerbare Energien-Studie verschwinden

Das Bundesumweltministerium ist nach Angaben von Jakob Schlandt, Redakteur der Frankfurter Rundschau, damit gescheitert, eine Erneuerbare-Energien-Studie in der Schublade verschwinden zu lassen. Die Studie hält einen wesentlich schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie die Abschaltung fossiler Kraftwerke für möglich als es die Bundesregierung in ihrem Energiekonzept vorgesehen hat.

„Das Regierungskonzept wirkt im Vergleich mit der Leitstudie rückschrittlich und den Energieriesen nach dem Mund geschrieben. Besonders signifikant: Die Leitstudien-Autoren vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, vom Fraunhofer Iwes und vom Ingenieurbüro für neue Energien gehen davon aus, dass der Ökostromanteil in den nächsten Jahren drastisch ausgebaut werden kann.“

Der gesamte Beitrag der Frankfurter Rundschau kann hier nachgelesen werden: Studie des Bundesumweltministeriums – Unbequeme Öko-Potenziale

Sie haben auch eine Kurzmeldung, über die wir vielleicht schon morgen berichten sollen? Schicken Sie uns Ihre Info an kurz@cleanthinking.de – wir prüfen jede eingehende Meldung auf Relevanz. Klassische Pressemitteilungen senden Sie uns bitte an presse@cleanthinking.de. Danke!

Der Beitrag Cleantech Shorties erschien zuerst auf CleanThinking.de.

]]>
http://www.cleanthinking.de/cleantech-shorties-28022011/feed/ 0