Cleanthinking.de – Cleantech und Energie News

Cleanthinking.de: Cleantech Wirtschaftsmagazin für die saubere Energie der Zukunft

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Samsung beteiligt sich an Nanosys

Samsung Electronics hat nach eingehender Technologie-Prüfung 15 Millionen US-Dollar in das in Palo Alto im Silicon Valley beheimatete Unternehmen Nanosys Inc. investiert. An dem kalifornischen Cleantech-Unternehmen ist auch die deutsche Nanostart AG beteiligt. Die beiden Unternehmen werden zusammenarbeiten, um eine neue Generation von Hochleistungsprodukten in den Bereichen Solar, LED, Speichermedien, Halbleiter und Displaytechnologie hervorzubringen. Die Kooperation soll darüber hinaus die Entwicklung kommerzieller Anwendungen von Nanomaterialien für die Märkte Elektronik und Dünnschicht-Solarzellen beschleunigen. Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von Martin Jendrischik, 13. Aug 2010, Rubrik: Cleantech Deutschland, Cleantech Worldwide, Kommentare schreiben


Thüringens Wirtschaftsminister Machnig im Cleantech-Interview: “Die ThEGA wird das zentrale Greentech-Kompetenzzentrum”

ThEGA DeckblattEnde Juni gründete der Freistaat Thüringen mit der Thüringer Energie- und Greentech-Agentur ThEGA eine eigenständige, regionale Energieagentur, um die Akteure aus Wirtschaft, Hochschulen, Verbänden, Landkreisen und Kommunen im Sinne von Greentech zusammenzubringen (Cleanthinking.de berichtete). Cleanthinking.de-Chefredakteur Martin Jendrischik wollte vom thüringischen SPD-Wirtschaftsminister Matthias Machnig u.a. wissen, wie er Greentech im Verhältnis zu Cleantech definiert, welche Ziele die ThEGA verfolgt und ob nicht eine bundesländerübergreifende Kräftebündelung sinnvoll sein könnte.

Cleanthinking.de: Sehr geehrter Herr Machnig- wie kam es zu der Idee, die Thüringer Energie- und Greentech-Agentur (ThEGA) ins Leben zu rufen?

Wirtschaftsminister Machning: Zu den wichtigsten Leitmärkten der Zukunft gehören die Erneuerbare-Energien-Branche, die Energieeffizienz, die Rohstoff- und Materialeffizienz und die Recyclingwirtschaft. Hier liegen große Potenziale für Unternehmen. Die industrie- und arbeitsmarktpolitische Bedeutung der Greentech-Branche wird weiter wachsen.  Deutschland ist im Bereich Greentech Weltmarktführer und muss die gigantischen Potenziale für Wachstum und Beschäftigung nutzen. Über 300 000 Menschen arbeiten heute allein innerhalb der Erneuerbaren-Energien-Branche.

Nach den Prognosen verschiedenster Forschungsinstitute können wir in Deutschland bis 2020 mit bis zu 2 Millionen neuen Jobs im Bereich der Grünen Technologien rechnen. Daran knüpfen wir an. Mit der ThEGA schaffen wir ein Instrument, das Thüringen zum „Grünen Motor Deutschlands“ und damit zum Vorreiter für grünes Wachstum machen wird.

Cleanthinking.de: Wir sind ein Cleantech-Wirtschaftsmagazin – wir meinen damit alle Technologien, Produkte usw. die die Ressourcen schonen und Energie effizienter verbrauchen. Wie definieren Sie im Kontrast dazu „Greentech“?

Matthias Machning Wirtschaftsminister ThüringenWirtschaftsminister Machning: Unter Greentech verstehen wir ein Querschnittsfeld, das sich in sechs wesentliche Leitmärkte unterteilt: Dazu zählt erstens die Erzeugung von Strom und Wärme durch Erneuerbare Energien, die Energieeffizienz und die Verringerung von Emissionen. Zweites die Durchsetzung einer nachhaltigen Mobilität z.B. über die Umstellung auf Elektroautos. Dann gibt es die Leitmärkte im Bereich der  Rohstoff- und Materialeffizienz.

Schließlich spielen Recycling-Technologien, die die Vermeidung, Wiederverwertung und nachhaltige Entsorgung zum Ziel haben, eine wichtige Rolle. Hier hat Deutschland bereits einen Weltmarktanteil von gut 30 Prozent. Und zu guter Letzt steht das Thema einer nachhaltigen Wasserwirtschaft auf der Agenda, bei dem es z.B. um effiziente Wassernutzung geht.

Cleanthinking.de: Was sind denn, ganz konkret, die Ziele der neuen Agentur für Energie und Greentech?

Wirtschaftsminister Machning: Die ThEGA wird das zentrale Greentech-Kompetenzzentrum sein.  Sie soll die Akteure aus Wirtschaft, Hochschulen, Verbänden, Landkreisen und Kommunen zusammenbringen und deren Aktivitäten bündeln, sie soll FuE-Projekte unterstützen, über Förderungen beraten usw.

In 2011 werden wir ein Demonstrationszentrum (ThEGAZ) -  das Schaufenster der ThEGA – einrichten, das die Themen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht.

Cleanthinking.de: Welche Voraussetzungen bringt die Thüringer Wirtschaft mit?

Wirtschaftsminister Machning: Die Voraussetzungen im Freistaat sind gut: Thüringer Unternehmen sind auf nahezu allen Greentech-Leitmärkten vertreten. Das Produkt- und Leistungsspektrum ist dabei oftmals über mehrere Branchen und Technologiefelder verteilt. Derzeit können etwa 450 Unternehmen und wirtschaftsnahe Dienstleister dem Bereich der Umwelttechnologien zugeordnet werden. Sie erwirtschaften pro Jahr einen Umsatz von etwa 2 Milliarden Euro und beschäftigen mehr als 15.000 Arbeitnehmer.

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Geschrieben von Martin Jendrischik, 23. Jul 2010, Rubrik: Cleantech Deutschland, Kommentare schreiben


Cleantech-Interview mit Jörg Sperling von WHEB Ventures: “Energieeffizienz ein möglicher Investitionsschwerpunkt!”

Jörg Sperling Porträt„The Clean Tech Pioneers“ – so nennen sich die Finanzierer von WHEB Ventures selbst und belegen diesen Anspruch immer wieder durch sinnvolle Investments und ertragreiche Exits. Kürzlich schloss WHEB Ventures die Kapitaleinwerbung für den neuen WHEB Ventures Private Equity Fund 2 LP mit einer Fondsgröße von 125 Millionen Euro ab. Von zwölf angedachten Investments hat WHEB Ventures bereits sieben getätigt: Zuletzt sorgte das millionenschwere Investment in das Energieeffizienz-Unternehmen VIA Optronics und friedola®TECH GmbH (Kunststoffverarbeitung) für Aufmerksamkeit. Den ganzen Beitrag lesen »


Erfolgreicher Exit: Cleantech Invest veräußert SiC Processing AG

Sic Processing AG LogoDie Cleantech Invest AG, eine Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf Investitionen in Erneuerbare Energien, Umwelt- und Klimaschutz im deutschsprachigen Raum, hat einen  Cleantech-Exit erfolgreich abgeschlossen: Die Beteiligung am Familienunternehmen, der SiC Processing AG, wurde jetzt vollständig an den Nordic Capital Fund VII veräußert. SiC Processing AG ist ein weltweit führender Dienstleister in der Wiederaufbereitung und Verarbeitung von Sägesuspension für die Herstellung von Silizium-Wafern. Das Unternehmen erzielt über 90 Prozent seiner Umsätze mit Kunden aus der Photovoltaik-Industrie, zählt aber auch führende Hersteller der Halbleiterindustrie zu seinen Kunden. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte das Unternehmen Umsätze in Höhe von ca. 100 Mio. EU Den ganzen Beitrag lesen »


Cleantech-Interview mit Dr. Gottfried Neuhaus: “Liberalisierung des Energiemarktes bietet Investitionschancen für Venture Capital”

Dr. Gottfried Neuhaus, Neuhaus PartnersEnde Mai haben die Venture-Capital-Fonds Neuhaus Partners (Hamburg), High-Tech Gründerfonds (Bonn) und namentlich nicht genannte Business Angels eine knapp siebenstellige Investition in das Startup-Unternehmen NEXT Kraftwerke GmbH aus Köln bekannt gegeben. Cleanthinking.de hatte die Gelegenheit, Dr. Gottfried Neuhaus, Managing Partner von Neuhaus Partners, nach seinem neuesten Investment zu befragen. Außerdem gibt uns der erfahrene Unternehmer Tipps, worauf sein Fonds bei Gründerteams schaut und welche Fehler Gründer vermeiden sollten.

CT: Herr Dr. Neuhaus, was genau macht die NEXT Kraftwerke eigentlich?

Neuhaus: NEXT ist ein Spezialist für die Vermarktung von Kleinerzeugungsanlagen auf dem Strommarkt. Das Unternehmen integriert Notstromaggregate, Blockheizkraftwerke und Biogasanlagen über eine intelligente Vernetzung am sogenannten Minutenreservemarkt. Der Zusammenschluss dieser Anlagen macht ungenutzte Ressourcen für den Strommarkt verfügbar. Mit diesem virtuellen Regelkraftwerk haben Anbieter kleiner Erzeugungsanlagen die Chance, am Strommarkt teilzunehmen.

Hintergrund: Stromnetze können aus physikalischen Gründen keinen Strom speichern. Daher müssen Kraftwerke immer genau so viel Strom produzieren, wie von den Stromverbrauchern in jedem Augenblick gerade benötigt wird. Allerdings schwankt sowohl die Stromproduktion als auch die Stromverbrauch im Zeitverlauf. Regelmäßige Schwankungen bereiten keine Probleme – sie kann man vorhersehen – z.B. das Einschalten der Kochherde zur Mittagszeit.

Aber es gibt auch unregelmäßige und kurzfristige Schwankungen: So ist die Stromproduktion von Windenergieanlagen direkt von der Windgeschwindigkeit abhängig. Große kommerzielle Kraftwerke können aus technischen Gründen nicht beliebig schnell hoch- und heruntergeregelt werden, so wie man bei einem Auto Gas geben oder bremsen kann. Zum Ausgleich braucht man daher die Regelleistung. Diese wird zum Großteil durch Spitzenlastkraftwerke zur Verfügung gestellt, die bei Bedarf binnen weniger Sekunden in Betrieb gehen können. Die von NEXT Kraftwerke angebotene Minutenreserve ist ein Teil dieser Regelleistung.

CT: Den Minutenreservermarkt gab es ja schon immer. Was ist denn plötzlich so interessant daran, dass sich ein Investor dafür interessiert?

Neuhaus: Durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien sind neue Herausforderungen für die Stromnetze entstanden. Die Stromproduktion von Wind- und Solar-Kraftwerken hängt mit dem – wechselhaften – Wetter zusammen. Durch den Ausbau dieser Kraftwerke steigt damit auch der Bedarf an Regelleistung im Stromnetz. Man muss wissen, dass die Kosten für die Bereitstellung der Regelleistung erheblich sein können. Dafür müssen die Übertragungsnetzbetreiber ja besondere Kraftwerke vorhalten, die schnell gestartet werden können. Deren Stromproduktionskosten sind daher vergleichsweise hoch. Insgesamt also ein interessanter Markt mit steigendem Bedarf und ordentlichen Preisen.

CT: Was sind die Gründe für das Investment von Neuhaus Partners in die NEXT Kraftwerke?

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Geschrieben von Markus Czerner, 20. Jun 2010, Rubrik: Cleantech Deutschland, Erneuerbare Energie, Kommentare schreiben


VC News: Neue Private Equity Fonds mit Schwerpunkt Cleantech

WHEB Ventures Clean Technology PioneersIn den letzten Tagen konnten gleich zwei junge Privat Equity Fonds mit Schwerpunkt Cleantech ihr “Final Closing” bekanntgeben. Neben dem Fonds des Venturers WHEB Ventures (“The Clean Technology Pioneers”) mit Sitz in London und München, der global in Cleantech-Projekte investiert, wurde erstmalig ein Privat Equity Fond in Südafrika aufgebaut. Hier steckt die Private Equity Firma “Evolution” dahinter.

Aber der Reihe nach: WHEB Ventures ist eine der führenden Firmen für Private Equity im Bereich Cleantech. Zu Team von WHEB Ventures gehören beispielsweise Jörg Sperling, Thilo von Selchow und Mike Mattner. Sperling kommt ursprünglich aus der Halbleiterindustrie und nahm u.a. führende Positionen bei AMD ein. Anschließend war er mehrere Jahre bei Ridgewood Capital, einem amerikanischen Energiefonds tätig. Mike Mattner war u.a. Forschungsleiter bei Degussa und promovierte am Lehrstuhl des Nobelpreisträgers E.O. Fischer. Thilo von Selchow ist seit 1999 CEO der ZMD AG. Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von Martin Jendrischik, 9. Jun 2010, Rubrik: Cleantech Deutschland, Cleantech Worldwide, Saubere Produkte, 1 Kommentar


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