Noch in der vergangenen Saison hat er an den schnellsten Rennboliden der Welt gearbeitet und bei dem Honda Nachfolgerennstall „Brawn GP Formula One Team“ unter anderem die Konstruktion des Formel 1-Renners von Weltmeister Jenson Button verantwortet. Jetzt stellt der ehemalige technische Direktor im Formel 1-Zirkus, Jörg Zander, sein technisches Know How in den Dienst der automobilen Zukunftsindustrie, sprich: des Elektroautos.
Der Technik-Fachmann tritt mit seiner JZ Engineering GmbH in Zukunft gemeinsam mit Stefan Klostermann und Matthias Schmid, den Gründern und Geschäftsführern der in München ansässigen trive GmbH, an, das automobile Stadtbild gründlich zu verändern. Gemeinsam will das erfahrene Team ein elektrobetriebenes Stadtfahrzeug auf den Markt bringen, das sowohl unter Umweltgesichtspunkten, aber auch im Hinblick auf Styling, Technik und Preis höchste Ansprüche erfüllt. „Noch in diesem Jahr werden wir der Öffentlichkeit einen seriennahen Prototypen präsentieren, bis dahin werden wir das Fahrzeug aber noch geheim halten“, verrät Matthias Schmid. Den ganzen Beitrag lesen »
2013 könnte das Jahr der Elektrautos werden: Neben den Plänen von BMW, dann ein Stadtauto – produziert im Leipziger BMW-Werk – auf den Markt bringen zu wollen, macht nun auch Volkswagen Hoffnung auf eine Elektroauto-Variante seines neuen Kleinstwagen UP!, der bereits im kommenden Jahr auf den Markt kommen wird. Ab 2013 soll es dann die Elektro-Variante geben – nicht in kleinen Stückzahlen, sondern gleich in Großserie.
Dies kündigte VW-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg kürzlich gegenüber den “vdi nachrichten” an. Dabei solle die Karosserie identisch sein mit den benzin- und dieselgetriebenen Versionen. Unterschiede gebe es dagegen in der Bodenstruktur, da die Batterie natürlich untergebracht werden müsse.
Allerdings ist die Prognose über den möglichen Absatz des Kleinstwagens E-Up! mehr als düster: Er rechne für 2020 mit einem Anteil der Elektroautos von 1,5 bis 2 Prozent bei den Neuzulassungen – bezogen auf den Gesamtmarkt von 3,5 Millionen Autos wären dies höchstens 70.000 Fahrzeuge. Zum Vergleich: Die Bundesregierung will bis dahin eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen sehen. Den ganzen Beitrag lesen »
BMW und Daimler bzw. Mercedes arbeiten an der Mobilität der Zukunft, die in jedem Fall elektrisch sein dürfte. So tauchten über das Wochenende Gerüchte in den Medien auf, wonach der bayerische Automobilhersteller BMW an seinem Leipziger Standort schon ab 2013 Elektroautos bauen will – immerhin zwei Jahre früher als bisher geplant. Aus dem Pilotprojekt “Project i” solle eine ganze Modellserie entstehen, hieß es. U.a. dürfte dazu das elektrogetriebene Stadtauto “Megacity Vehicles” gehören.
Unternehmensangaben zufolge hat der Standort Leipzig den Zuschlag erhalten, weil dort die flexibelste Fabrik des Konzerns stehe, die in der Lage sei, schnell zusätzliche Kapazitäten aufzubauen. Klar ist: Rund um das schöne Firmengelände von BMW in Leipzig ist noch viel Platz, um rasch erschlossen zu werden. Auch aus diesem Grunde setzt BMW so stark auf den Standort in Sachsen.
Für die neue Elektroauto-Flotte will BMW erstmalig Carbon-Teile in Großserie verwenden. Hierzu wurde 2009 extra ein Joint Venture gegründet, dessen Produktion u.a. im bayerischen Landshut angesiedelt ist.
Mercedes F800 Style: Forschungsfahrzeug mit grünen Ideen
Eine ebenfalls interessante News gibt es aus dem Hause Daimler bzw. Mercedes zu vermelden. Mit dem F800 Style, einem Forschungsfahrzeug, will Daimler unter Beweis stellen, dass grüne Technologien und bedingt schafstofffreie Elektromobilität auch in Luxusfahrzeugen möglich sind. Den ganzen Beitrag lesen »
“Unüberbrückbare strategische und operative Meinungsverschiedenheiten” haben zu erheblichen Trubulenzen bei der Mindset Holding AG geführt: Wie das Unternehmen mitteilte, traten gestern neben der gesamten Geschäftsleitung auch Verwaltungsrat Paolo Tumminelli sowie das Engineering Team zurück. Die Mindset AG versucht, ein unkonventionelles Elektroauto zur Serienreife zu entwickeln.
Hintergrund für die Turbelenzen beim Schweizer Cleantech Startup ist die bislang gescheiterte Finanzierung. Schon im Mai 2009 kämpfte das Unternehmen um sein Überleben, das es öffentlich verkündete möglichst rasch 109 Millionen Euro zu benötigen. Seitdem war es – abgesehen von den Plänen, das Auto Mindset in Ostdeutschland produzieren zu wollen – still geworden um die Mindset Holding AG und deren ehrgezige Elektroauto-Pläne.
Wie geht es weiter bei Mindset?
Nach dem Rückzug von CEO Daniel Buchter und CFO Bernd Keller übernimmt nun Verwaltungsratspräsident Lorenzo Schmid die Geschicke des Unternehmens als CEO. Den ganzen Beitrag lesen »
Lange Jahre waren alltagstaugliche Elektrofahrzeuge nur ein Randdthema, doch ihre zunehmende Popularität steht außer Zweifel: Auf der SolarMobility 2010 zeigen etablierte Hersteller vom 16. bis 20. Februar ihre neuesten Entwicklungen. Interessierte können sich auf dem Messegleände in Halle 7.2 von den technischen Fortschritten im Fahrzeugbau überzeugen.
„Die SolarMobility 2010 ist wohl die größte Mobilitätsschau für innovative und praxistaugliche Elektromobile in Deutschland“, sagt Thomic Ruschmeyer, 1. Vorsitzender des Bundesverbandes Solare Mobilität e.V., welcher die SolarMobility veranstaltet. „Wir zeigen hier eine umfassende Palette von Autos, Pedelecs, Rollern und Transportern – allesamt mit Elektroantrieb –, die bereits heute käuflich sind.“
Parallel zur Mobilitätsausstellung veranstaltet der Bundesverband Solare Mobilität am 17. und 18. Februar eine SolarMobility-Konferenz. Diese wendet sich an Experten und Fachleute aus dem Bereich alternative Elektromobilität. Im Fokus liegen das Thema Effizienz sowie die essentielle Bedeutung von erneuerbaren Energien für die Zukunft der Elektromobilität. Das aktuelle Programm finden Sie hier. Den ganzen Beitrag lesen »
Jan Luis (36) hat im September 2009 viel Kritik einstecken müssen: Das Versprechen, den LUIS free als eines der ersten alltagstauglichen Elektroauto auf den Markt bringen zu wollen, konnte der Ahrensburger Unternehmer nicht einhalten. Erst kritisierten einige Medien die Qualität der Fahrzeuge, anschließend musste Luis die Notbremse ziehen. Grund: Schwierigkeiten mit einem Zulieferer führten zu monatelangen Verzögerungen des Verkaufsstarts. Geplant war der Verkauf des Elektroautos ab 9. September 2009.
LUIS 4U green: Offroader mit Elektroantrieb
Doch Luis ist hartnäckig und gibt nicht auf: Im Gespräch mit Cleanthinking.de-Chefredakteur Martin Jendrischik äußerte sich der Norddeutsche zur Lage auf dem Markt für Elektroautos, zur Situation seiner beiden Modelle LUIS free und dem City-SUV LUIS 4U und dazu, welche Markteintrittsbarrieren beispielsweise chinesische Elektroauto-Bauer überwinden müssen.
Cleanthinking.de: Herr Luis, der LUIS free, als eines der ersten, mehrsitzigen Elektroautos für die Stadt gedacht, kann nach wie vor nicht geliefert werden. Wie ist der aktuelle Stand der Dinge?
Jan Luis, LUIS AG: Wir stehen derzeit in Verhandlungen mit einer Firma, die für uns die Endmontage des LUIS free in Deutschland übernehmen kann. Im September vergangenen Jahres, als wir ursprünglich mit dem LUIS free auf den Markt kommen wollten, gab es Probleme mit einem Zulieferer in China, der das Chassis, also das Grundgerüst des Autos liefern sollte. Zum Glück haben wir rechtzeitig die Notbremse gezogen …
Cleanthinking.de: … aber die Medien haben Sie für das Vorgehen durchaus kritisiert. Wie kam es eigentlich zu der Idee, dass ein Zulieferer wie die LUIS AG, die zuvor eher im B2B-Geschäft von Videorückfahrsystemen bekannt war, Elektroautos bauen will?
Jan Luis, LUIS AG: Einerseits hatte ich selbst nach einem Elektroauto gesucht vor einigen Jahren – es war aber schlicht keines auf dem Markt. Außerdem hatten wir gemeinsam mit einem Joint-Venture-Partner die Fertigungsstraße eines Autobauers aus Japan übernommen. Auf dieser begannen wird dann, den LUIS 4U zu entwickeln und zu produzieren.
Cleanthinking.de: Das heißt, der LUIS 4U war das erste Elektroauto-Projekt Ihres Unternehmens? Dabei handelt es sich um einen Offroader oder?
Jan Luis, LUIS AG: Richtig. Den LUIS 4U, den es sowohl als Elektro-Variante als auch als sparsamen Benziner geben wird, verkaufen wir bereits seit einiger Zeit in Europa an Gewerbekunden. Eine stattliche Anzahl davon konnten wir bereits absetzen. Im zweiten Quartal 2010 wird es dann auch das Großserienfahrzeug geben, das der Endkunde bestellen kann.
Cleanthinking.de: Wie ist das Feedback Ihrer Kunden dazu? Den ganzen Beitrag lesen »