Erneuerbare Energien – CleanThinking.de http://www.cleanthinking.de News und Hintergründe zu umweltfreundlichen Technologien und nachhaltiger Energiewende Sat, 16 Dec 2017 13:26:57 +0000 de-DE hourly 1 Industrial Solar macht energieintensive Industrie erneuerbar http://www.cleanthinking.de/industrial-solar-cleantech-unternehmen-macht-industrie-erneuerbar/ http://www.cleanthinking.de/industrial-solar-cleantech-unternehmen-macht-industrie-erneuerbar/#respond Mon, 19 Dec 2016 08:14:32 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42392 Industrial Solar, Cleantech-Unternehmen aus Freiburg, ist darauf spezialisiert, die Energieversorgung energieintensiver Industrieunternehmen nachhaltig auf erneuerbare Energien umzustellen. Dabei ist die Ausgründung des Fraunhofer ISE-Instituts stets an ganzheitlichen Technologiekonzepten interessiert. Mit dem solarthermischen Fresnel-Kollektor ist im Laufe der Zeit eine Technologie entwickelt worden, die Wärme und Kälte besonders effizient bereitstellt – und mit der kein anderes Unternehmen weltweit mehr Erfahrung hat als der Global Player Industrial Solar. Einerseits ist Industrial Solar als Global Player in vielen Regionen der Welt in Projekte […]

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Industrial Solar aus Freiburg ist in vielen Regionen als Dienstleister gefragtIndustrial Solar, Cleantech-Unternehmen aus Freiburg, ist darauf spezialisiert, die Energieversorgung energieintensiver Industrieunternehmen nachhaltig auf erneuerbare Energien umzustellen. Dabei ist die Ausgründung des Fraunhofer ISE-Instituts stets an ganzheitlichen Technologiekonzepten interessiert. Mit dem solarthermischen Fresnel-Kollektor ist im Laufe der Zeit eine Technologie entwickelt worden, die Wärme und Kälte besonders effizient bereitstellt – und mit der kein anderes Unternehmen weltweit mehr Erfahrung hat als der Global Player Industrial Solar.

Einerseits ist Industrial Solar als Global Player in vielen Regionen der Welt in Projekte involviert – andererseits aber durch den Standort Freiburg und die Nähe zum Fraunhofer-Institut auch der Heimat verbunden. Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme modifiziert Industrial Solar bestehende Technik mit ganzheitlichen Lösungen durch den Einsatz erneuerbarer Energien.

Fresnel-Kollektorfeld mit 272 kW in Südafrika

Industrial Solar betreibt Fresnel-Kollektorfeld in Südafrika

Erfolgreich ist die Technologie des Fresnel-Kollektor beispielsweise seit zwei Jahren beim südafrikanischen Mobilfunkanbieter, MTN, in Johannesburg in Betrieb. Das dortige Fresnel-Kollektorfeld mit einer thermischen Peakleistung von 272 Kilowatt betreibt eine zweistufige Absorptionskältemaschine mit einer Kühlleistung von 330 Kilowatt. „Das Besondere ist, dass die Kälte zur Kühlung eines Datacenters verwendet wird“, erzählt Geschäftsführer Tobias Schwind stolz, verantwortlich u.a. für den afrikanischen Markt. Dadurch werden der Verbrauch fossiler Brennstoffe und CO2-Emissionen reduziert.

Das südafrikanische Projekt wurde im Rahmen des „dena-Solarprogramms“ gefördert. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) unterstützt Solarunternehmen bei der Erschließung von Auslandsmärkten. „In Zielländern werden Solarthermie-, Photovoltaik- und solare Kühlungsanlagen öffentlichkeits- und werbewirksam auf Einrichtungen installiert“, so Schwind.

Für Engagement in Entwicklungs- und Schwellenländern ausgezeichnet

Im Februar 2016 erhielt das Unternehmen den IKU Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks in der Kategorie „Technologietransfer für herausragende Innovation“. Geehrt wurde Industrial Solar für sein solarthermisches Fresnel-Kollektorsystem für industrielle Prozesswärme. Der Einsatz des Fresnel-Kollektors ist insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern bedeutsam. „Ortsansässige werden in das System eingearbeitet und halten es selber in Stand. Das schafft Arbeitsplätze und hält die Wertschöpfung in der Region“, so Zahler.

Neben dem Fresnel-Kollektor integriert die Firma auch andere Technologien in die Gesamtsysteme – und optimiert damit stets bestehende Anlagen. Das Unternehmen konzentriert sich bewusst auf energieintensive Industrieunternehmen, da die Industrie im Mittel etwa doppelt so viel thermische wie elektrische Energie benötigt. Die Vormontage der Anlagenbestandteile findet in Deutschland statt. Die Endmontage vor Ort verringert durch den kompakten Transport CO2-Emissionen. „Unsere Vision ist die Vollversorgung der Industrie mit 100 Prozent erneuerbaren Energien“, blickt Zahler voraus.

(Bildrechte Industrial Solar)

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Strasse der Zukunft: Cleantech-Unternehmen verändern den Luftraum http://www.cleanthinking.de/strasse-der-zukunft-cleantech-unternehmen-veraendern-luftraum-42374 http://www.cleanthinking.de/strasse-der-zukunft-cleantech-unternehmen-veraendern-luftraum-42374#comments Wed, 14 Dec 2016 14:36:20 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42374 Der Blick über die Stadt, raus aus den Fenstern der Wolkenkratzer wird sich radikal verändern. Drohnen, Ultraleichtflugzeuge und Gyrocopter werden das Bild prägen und damit den Luftraum zur Strasse der Zukunft machen. Ziel ist es, kurze Strecken schneller zu überwinden, den gewöhnlichen Straßenverkehr und dessen Lärm- und Schadstoffemissionen zu reduzieren. Den disruptiven Wandel vorantreiben wollen gleich mehrere deutsche Ingenieurteams, die an durchaus unterschiedlichen Konzepten für die Mobilität der Zukunft arbeiten. Joystick statt Lenkrad: Eines der Cleantech-Unternehmen, die kleine Elektro-Flugzeuge für […]

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Der Blick über die Stadt, raus aus den Fenstern der Wolkenkratzer wird sich radikal verändern. Drohnen, Ultraleichtflugzeuge und Gyrocopter werden das Bild prägen und damit den Luftraum zur Strasse der Zukunft machen. Ziel ist es, kurze Strecken schneller zu überwinden, den gewöhnlichen Straßenverkehr und dessen Lärm- und Schadstoffemissionen zu reduzieren. Den disruptiven Wandel vorantreiben wollen gleich mehrere deutsche Ingenieurteams, die an durchaus unterschiedlichen Konzepten für die Mobilität der Zukunft arbeiten.

Joystick statt Lenkrad: Eines der Cleantech-Unternehmen, die kleine Elektro-Flugzeuge für Jedermann auf den Markt bringen möchten, ist Lilium Aviation aus Bayern. Das vierköpfige Gründerteam hat gerade für Aufsehen gesorgt: 10 Millionen Euro Venture Capital konnten in einer Finanzierungsrunde eingesammelt werden. Quasi seit dem Start schon wird Lilium von Höhle-der-Löwen-Investor Frank Thelen unterstützt.

Lilium-Jet: Flugzeug für Jedermann

Strasse der Zukunft: Lilium Aviation und der Traum vom Flugzeug für JedermannDer Lilium-Jet soll von zwölf Elektroturbinen auf jedem Flügel angetrieben werden und senkrecht starten können. Die Akkus sollen bei einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit von 300 km/h für 500 Kilometer reichen – Die Strecke von München nach Leipzig lässt sich damit in weniger als zwei Stunden zurücklegen. Herzstück ist das computergesteuerte System, das den Flugvorgang „supereinfach“ machen soll. Einen Flugschein für Ultraleichtflugzeuge braucht es laut heutiger Luftfahrtordnung trotzdem.

Einen anderen Ansatz hat das Team von Rotorvox gewählt. Bei dem Fluggerät handelt es sich um einen Gyrocopter, dessen Rotor während des Fluges nicht durch einen Motor, sondern alleine vom Fahrtwind angetrieben wird. Ein Pusher-Motor hinter der Pilotenzelle sorgt für Vortrieb. Auftrieb hingegen entsteht durch die sogenannte Autorotation des Rotors.

Leben retten mit dem Rotorvox RV2

Tiefensee zu Besuch bei RotorvoxDer Rotorvox RV2 soll mit seinen spezifischen Vorteilen vor allem gegenüber Hubschraubern punkten: Die Betriebskosten sind günstiger, das Landen auf der Autobahn oder in der Nähe eines Hauses oder einer Unfallstelle viel einfacher möglich als mit dem Hubschrauber. Den Liegend-Transport in einem ihrer Prototypen hat das Thüringer Cleantech-Unternehmen schon vor einiger Zeit mit Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee unter Beweis gestellt.

Der Volocopter des Karlsruher Cleantech-Unternehmens E-Volo schaffte im März dieses Jahres seinen ersten bemannten Flug. „Der Flug war total super“, sagte E-Volo-Geschäftsführer Alexander Zosel im Anschluss. Bereits seit Februar 2016 verfügt der Volocopter VC200 über eine vorläufige Verkehrszulassung als Ultraleicht-Luftfahrtgerät. Der Prototyp der aktuellen Generation, basierend auf einer Struktur aus Faserverbundwerkstoffen und damit in Leichtbauweise gefertigt, wurde zuletzt auch per Fernsteuerung u.a. Dynamik- und Flugmanöver-Tests unterzogen. Der Volocopter beherrscht neben dem Reiseflug die Fähigkeit zum senkrechten Starten und Landen sowie auf der Stelle schweben. Erklärtes Entwicklungsziel der Karlsruher e-volo GmbH ist es, das sicherste Luftsportgerät der Welt zu bauen. Dabei steht auch die Emissionsfreiheit des Flugverkehrs als Vision im Zentrum.

Volocopter VC200: Schubkraft durch Rotoren

Der Volocopter VC200 ist voll elektrisch angetrieben. Die Elektromotoren der 18 Antriebseinheiten werden von neun unabhängigen Akkus versorgt. Der Leistungsbedarf des VC200 beträgt im Schwebezustand bei einem Abfluggewicht von 450 Kilogramm je nach Luftdruck/Temperatur in etwa 45 Kilowatt. Die für den der Schwerkraft entgegengesetzten Auftrieb nötige Schubkraft erzeugen beim Volocopter mehrere individuell und unabhängig angetriebene Rotoren mit jeweils zwei feststehenden Blättern. Im Unterschied zum Hubschrauber kann beim VC200 der Anstellwinkel der einzelnen Rotorblätter nicht verstellt werden.

Strasse der Zukunft wird der Luftraum

Den Traum, nicht nur Kurzstrecken mit dem Elektroflieger zu schaffen, träumt schließlich auch Rafael Domjan: Der Schweizer Abenteurer – mit dem Solar-Schiff PlanetSolar umrundete er einst die Welt – möchte mit dem Solarflieger SolarStratos erstmals den Flug in die Stratosphäre wagen. Verbrennungsmotoren würden bei niedrigem Druck und Temperaturen von Minus 80 Grad ihren Dienst verweigern – Elektromotoren hingegen können den widrigen Bedingungen Stand halten. An dem Projekt sind auch die Österreicher von Kreisel Electric beteiligt, deren besonders leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus für den Stratosphären-Flug ausgewählt wurden.

SolarStratos auf Höhenflug

Das Ziel des Projekts könnte sein, eines Tages auch mit Passagierflugzeugen in der Stratosphäre zu fliegen und durch die verkürzte Strecke die Flugdauer massiv zu verringern. Doch davor ist für 2018 zunächst einmal der rund fünfstündige Jungfernflug der SolarStratos geplant. 2018 wird überhaupt ein besonderes Jahr: Sowohl Lilium Aviation als auch E-Volo wollen 2018 das „Fliegen für Jedermann“ aus der Taufe heben. Werden sich bis dahin die Regularien für das Fliegen in niedriger Höhe so wandeln, dass das möglich und die Strasse der Zukunft der Luftraum wird?

(Bildrechte: e-volo, SolarStratos, Lilium Aviation, Rotorvox)

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Effiziente Biogasgewinnung bei hohem Ligninanteil http://www.cleanthinking.de/mwk-bionik-biogasgewinnung-bei-hohem-ligninanteil/ http://www.cleanthinking.de/mwk-bionik-biogasgewinnung-bei-hohem-ligninanteil/#respond Tue, 15 Nov 2016 09:20:50 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42341 MWK Bionik GmbH ist ein Lösungsanbieter für bionische Produkte und Bioenergie-Erzeugnisse. Mit dem Fokus auf die Verbindung von Anlagenbau und Mikrobiologie und der resultierenden Entwicklung eines BMT- Systems, schafft MWK Bionik eine effizientere und flexiblere Roh- und Reststoffverwertung in Biogasanlagen. Die Innovation von nachhaltiger Energie im regenerativen Markt ist die Passion von MWK Bionik. 15. November 2016. Das oberbayerische Unternehmen mit Sitz in Bad Endorf wird morgen im Finale der StartGreen Awards vertreten sein. Als eines von vielen Cleantech-Unternehmen setzte sich die […]

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MWK Bionik GmbH ist ein Lösungsanbieter für bionische Produkte und Bioenergie-Erzeugnisse. Mit dem Fokus auf die Verbindung von Anlagenbau und Mikrobiologie und der resultierenden Entwicklung eines BMT- Systems, schafft MWK Bionik eine effizientere und flexiblere Roh- und Reststoffverwertung in Biogasanlagen. Die Innovation von nachhaltiger Energie im regenerativen Markt ist die Passion von MWK Bionik.

mwk-foto-personal15. November 2016. Das oberbayerische Unternehmen mit Sitz in Bad Endorf wird morgen im Finale der StartGreen Awards vertreten sein. Als eines von vielen Cleantech-Unternehmen setzte sich die MWK Bionik GmbH in der Kategorie „Junge Unternehmen“ durch. Im Vorentscheid stellte Geschäftsführer, Matthias Wackerbauer, seine 2005 gegründete Firma vor. Mit seiner 17-jährigen Erfahrung in der Biogas-Branche gehört er zu den „alten Hasen“, die mit viel Know-How im Bereich erneuerbare Technologien trumpfen.

„Das Unternehmen wurde aus dem Ansporn heraus gegründet, effizienter und umweltschonender regenerative Energie durch Biogas zu produzieren“, so Wackerbauer. Das von MWK Bionik entwickelte BMT-System ist ein Meilenstein in der Biogas-Branche. Es ist ein „gezieltes Zusammenspiel von biologischen, mechanischen und thermokatalytischen Prozessen“, sagt der Geschäftsführer Wackerbauer. Durch das BMT-System gelingt das Vergären ligninhaltiger Materialien wie Stroh, Pflanzen- und Holzresten, auch Blättern und kleinen Ästen, um so günstigere Einsatzstoffe für Biogasanlagen zu ermöglichen.

„Die herkömmlichen Verfahren zum Lignin-Aufschluss verursachten bisher hohe Celluloseverluste und schlechte Gaserträge, und sind unrentabel“, so Wackerbauer. Das BMT-System kann jetzt bis zu 90 Prozent der organischen Trockensubstanz, z.B. Stroh, in Biogas umwandeln. Durch die Verwendung des Abfallproduktes Stroh werden die sonst für Mais genutzte Anbauflächen (Monokultur) wieder für andere Feldfrüchte frei. Dadurch wird die Akzeptanz von Biogasanlagen in der Bevölkerung deutlich erhöht.

mwk-foto-panorama

Energie aus Zuckerrohr-Abfällen

Insbesondere in Entwicklungs-und Schwellenländern bietet die BMT-Technologie eine hervorragende Möglichkeit der Nahrungsmittelkonkurrenz durch den Anbau von Lebensmittelpflanzen für die Energieproduktion zu begegnen, indem nur noch Roh- und Reststoffe, wie z.B. der aus der Zuckerrohrherstellung entstehende Abfall Bagasse verwertet werden. So können z.B. die bei der Verarbeitung von Zuckerrohr jährlich anfallenden Millionen Tonnen Bagasse für die Energieproduktion eingesetzt werden. Dies reduziert nicht nur die Abfallberge, sondern auch den Ausstoß von CO2 und Methan.

Auch in Zukunft wird die MWK Bionik GmbH bei der Roh- und Reststoffnutzung effizientere und ökologisch noch bessere Lösungen für Biogasanlagen entwickeln. Zunächst gilt es, viele optimierungsbedürftige Biogasanlagen auf Strohvergärung umzurüsten. Das klare Ziel ist, den Anfall von Kohlendioxid durch diese Technologie deutlich zu reduzieren.

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Tesla will Stromspeicher Powerwall Ende des Jahres nach Deutschland bringen http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/tesla-stellt-powerwall-vor/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/tesla-stellt-powerwall-vor/#comments Fri, 01 May 2015 05:35:14 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41388 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Tesla Motors, bislang für seine elektrischen Automodelle Tesla Roadster und Tesla Model S bekannt, will den Umbau des Energiesystems auf Erneuerbare Energien entscheidend beschleunigen. Hierzu stellte Elon Musk, CEO von Tesla Motors, die Produktlinie Tesla Energy vor. Die oft schnöde Hausbatterie, die in Deutschland durch Unternehmen wie den Technologieführer E3/DC durchaus Bekanntheit hat, wird damit zum Lifestyle-Objekt. Geschickt verknüpft […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Tesla Motors, bislang für seine elektrischen Automodelle Tesla Roadster und Tesla Model S bekannt, will den Umbau des Energiesystems auf Erneuerbare Energien entscheidend beschleunigen. Hierzu stellte Elon Musk, CEO von Tesla Motors, die Produktlinie Tesla Energy vor. Die oft schnöde Hausbatterie, die in Deutschland durch Unternehmen wie den Technologieführer E3/DC durchaus Bekanntheit hat, wird damit zum Lifestyle-Objekt. Geschickt verknüpft Musk die Einführung einer technisch nicht überlegenen Technologie mit der Vision von der CO2-freien Welt.

1. Mai 2015. Tesla Motors hat die Tesla Powerwall (mehr Infos auf der Webseite des Unternehmens), einen Stromspeicher auf Basis der auch im Tesla Model S verbauten Lithium-Ionen-Akkus, zu einem Preis von 3.500 US-Dollar angekündigt. In der Präsentation am Firmensitz von Tesla Motors in Kalifornien sagte Musk in scharfen Worten, bisherige Stromspeicher für Zuhause seien zu teuer, zu schwer und letztlich zu wenig sexy. All dies will Tesla Motors im neuen Geschäftsfeld Tesla Energy nun ändern.

Dabei soll die Tesla Powerwall sowohl für mit wie auch ohne eine PV-Anlage funktionieren – in den USA schwanken die Strompreise, so dass die Energiekosten dadurch reduziert werden können, dass Strom aus dem Netz nur dann bezogen wird, wenn die Preise nicht am höchsten sind. Vergleichbar ist dieser Gedanke vielleicht mit dem Einsatz von Nachtspeicherheizungen in Deutschland. Die Tesla Powerwall liefert zwei Kilowatt kontinuierliche Leistung und in der Spitze drei Kilowatt.

Die Tesla Powerwall soll besonders einfach und vollautomatisch sein. D.h. Tesla verspricht die Installation in einer Stunde. Das ist eine unglaublich schnelle Frist – wenn man dies mit dem Installationsaufwand vergleicht, der notwendig ist, um die Batterie manches deutschen Konkurrenten zu installieren. Dazu kann die Powerwall mit ihren 10 kWh-Stunden modular kombiniert werden – neun Stromspeicher können gemeinsam angeschlossen werden. Ob das über die Steckdose funktioniert oder auf anderem Wege, ist bislang unklar.

Lesen Sie auch unsere Analyse: Wie Teslas LichtBlick die deutsche Energiewende verändern könnte

Selbstverständlich soll die Tesla Powerwall mit dem Internet verbunden sein – auch ein Bereich, in dem der deutsche Technologieführer E3/DC bislang die Standards gesetzt hat. Das Osnabrücker Technologieunternehmen hat derzeit fast 2.000 Systeme verkauft und erweitert diese via Internet sukzessive um zusätzliche Funktionen. Dadurch wird auch die Effizienz zunehmend verbessert.

Kommt die Tesla Powerwall auf den deutschen Markt?

Medienberichten zufolge wird die Tesla Powerwall auch bis Jahresende auf den deutschen Markt kommen. Diese Botschaft überrascht, weil sich die Bedingungen für Stromspeicher in den USA und in Europa aufgrund von Spannungsebenen, aufgrund der Dreiphasigkeit der deutschen Stromnetze und einiger anderer Kriterien deutlich voneinander unterscheiden. Dass Tesla Energy bereits auf diese unterschiedlichen Anforderungen vorbereitet ist, wird nicht nur von Dr. Andreas Piepenbrink, CEO der E3/DC GmbH bezweifelt.

Hinzu kommt: Der deutsche Markt für Stromspeicher bietet bislang Platz für rund 15.000 Verkäufe von Stromspeichern – ob eine Beschleunigung durch die Preispolitik von Tesla möglich wird und so überhaupt signifikante Absatzmengen für Tesla machbar werden? Der deutsche Markt gilt auch aufgrund seiner Regularien als schwierig – hier sind also deutliche Zweifel angebracht.

Dennoch, eines ist klar: Abseits der technischen Details, die nicht wirklich klar geworden sind: Mit der Option, die Tesla Powerwall in vielen unterschiedlichen Farben zu bekommen, mit seiner PR-Power und dem moderaten Preis hat Tesla jetzt schon eine Duftmarke gesetzt und die Aufmerksamkeit für das Produkt Stromspeicher als sinnvolle Ergänzung zu Photovoltaikanlagen generiert. Diese neue Bekanntheit und das Drücken von Stromspeichern in Richtung eines Lifestyle-Produktes, wird auch den deutschen Markt rasch beleben.

Elon Musk verspricht mit der Tesla Powerwall, die Abmessungen von 1300 * 860 * 180 Millimeter haben wird, Unabhängigkeit und geistige Freiheit. Er adressiert bei weitem nicht nur die typischen Märkte, in denen Photovoltaikanlagen bereits eine entscheidende Rolle spielen: Er adressiert auch die Regionen, in denen Stromnetze überhaupt nicht vorhanden oder extrem unzuverlässig sind. Diese Aussage in Kombination mit der Preisankündigung ist Teslas große Überraschung.

Eine weitere Überraschung: Das Tesla-Event am Abend in Kalifornien wurde komplett mit den Powerpacks von Tesla mit Energie versorgt – das Gebäude hat eine PV-Anlage auf dem Dach, die am Tag ausreichend Energie produziert, um ein Event dieser Größenordnung durchzuführen. Musk zeigte einen Powermeter in Front vieler Powerpacks, die die Größe eines Kühlschranks haben, und bewies: Kein Strombezug aus dem Netz notwendig.

Weitere Informationen:

Ihre Meinung ist gefragt: Wird die Tesla Powerwall „The Next Big Thing“?

 

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Wie ein lokales Smart Grid in Wertachau entsteht http://www.cleanthinking.de/smart-grid/rwe-und-lechwerke-bauen-lokales-smart-grid-in-der-siedlung-wertachau-bei-augsburg-auf/ http://www.cleanthinking.de/smart-grid/rwe-und-lechwerke-bauen-lokales-smart-grid-in-der-siedlung-wertachau-bei-augsburg-auf/#respond Fri, 04 Jul 2014 06:58:02 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=39515 Das „Smart Grid“, also das schlaue Stromnetz, das auf Angebot und Nachfrage von Strom reagieren kann, ist das zentrale Element einer Energiewende, wie wir sie von CleanThinking definieren. Denn das „Smart Grid“ funktioniert zunächst quartiersweise: steuert und erzeugt beispielsweise den Strom für und die Geräte von einer gewissen Anzahl von Haushalten eines Wohngebietes. Dazu werden mit Blockheizkraftwerken und Speichern auch die Winterlücken geschlossen. Wie ein solches lokales Smart Grid in der Realität funktioniert, zeigen jetzt zwei Unternehmen in der Nähe […]

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Das „Smart Grid“, also das schlaue Stromnetz, das auf Angebot und Nachfrage von Strom reagieren kann, ist das zentrale Element einer Energiewende, wie wir sie von CleanThinking definieren. Denn das „Smart Grid“ funktioniert zunächst quartiersweise: steuert und erzeugt beispielsweise den Strom für und die Geräte von einer gewissen Anzahl von Haushalten eines Wohngebietes. Dazu werden mit Blockheizkraftwerken und Speichern auch die Winterlücken geschlossen. Wie ein solches lokales Smart Grid in der Realität funktioniert, zeigen jetzt zwei Unternehmen in der Nähe von Augsburg.

Smart Grid in der Nähe von Augsburg: Smart Operator als HerzstückSchwabmünchen / 4. Juli 2014. Mehr als 110 Haushalte sind an eines der größten Smart Grid-Projekte Deutschlands in Schwabmünchen, genauer in der Siedlung Wertachau, angeschlossen. Technisch umfasst es die Steuerungseinheit „Smart Operator“, ein zentraler Batteriespeicher, intelligente Stromzähler in den Haushalten sowie Haushaltsgeräte, die sich nach Bedarf steuern lassen.

Die Lechwerke (LEW) und RWE Deutschland haben das lokale Smart Grid nach zwei Jahren Vorbereitungszeit zum Leben erweckt. Es ist eines von drei „Smart Operator“-Projekten, die der Energiekonzern RWE bundesweit gerade umsetzt. Im Ort sind mehr als 20 Photovoltaikanlagen vorhanden, die mit den zentralen Komponenten kommunizieren.

Smart Operator als Gehirn des Smart Grid

So funktioniert der Smart Operator von RWE, Lechwerke und PSI

Gesteuert werden alle Bausteine, etwa intelligente Haushaltsgeräte und Heizsysteme, Batteriespeicher oder eine regelbare Ortsnetzstation, durch den Smart Operator. Er ist quasi das Gehirn des intelligenten Netzes. Der kleine, kompakte Computer managt mit einer speziell für das Projekt programmierten Software selbstständig das Ortsnetz und die intelligenten Bausteine.

Das Smart-Operator-Projekt in der Wertachau wurde im Mai 2012 gestartet. Insgesamt wurden 160 alte Stromzähler durch Smart Meter von den LEW ersetzt. Sie messen Spannung und Verbrauch eines Haushalts und übertragen die ermittelten Werte über ein Glasfasernetz. In der zweiten Projektphase wurde das Netz um intelligente Bausteine wie Energiespeicher, Wärmepumpen und intelligente Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler oder Wäschetrockner erweitert. Neben dem zentralen Batteriespeicher wurde auch eine Ladesäule für Elektroautos in Betrieb genommen. Den Projektteilnehmern werden Elektroautos zum Testen zur Verfügung gestellt.

Smart Operator-System lernt permanent dazu

Außerdem wurde der Smart Operator in das Stromnetz integriert. Er ermittelt unter anderem anhand von Wetterprognosen die zu erwartenden Einspeisungen sowie Lasten, Aufnahmefähigkeit und Speichermöglichkeiten im Stromnetz. Er stimmt diese Faktoren auf Basis der aktuellen Messwerte aufeinander ab und bringt sie in Einklang. Der von der PSI AG, einem Spezialanbieter für Netzleittechnik, entwickelte Smart Operator arbeitet auf Basis eines von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) entwickelten Steuerungsmodells.

Bis Ende 2015 wollen die Lechwerke und RWE praktische Erfahrungen beim Betrieb des intelligenten Stromnetzes sammeln. Dabei lernt das Smart-Operator-System permanent dazu und optimiert den Einsatz der Bausteine immer weiter, sodass Stromerzeugung und -verbrauch in der Siedlung möglichst im Einklang sind.

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Energiewende: Kleiner Stromspeicher für’s Wohnzimmer http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/energiewende-kleiner-stromspeicher-ecube-von-ecubesystems-fuers-wohnzimmer/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/energiewende-kleiner-stromspeicher-ecube-von-ecubesystems-fuers-wohnzimmer/#comments Wed, 02 Jul 2014 07:19:18 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=39434 Die Debatte um die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch und das Gerücht, es werde keine Bagatellgrenze geben, hat am Markt für Stromspeicher und Photovoltaik für reichlich Verunsicherung gesorgt. Doch viele in der Branche wissen: Die Energiewende der Bürger ist nicht aufzuhalten. Der Grund sind Produkte wie Plug-In-Solarmodule, die ohne großen Installationsaufwand genutzt und betrieben werden können. Jetzt stellt e.cube systems aus Ritterhude eine intelligente Ergänzung zu den Solarmodulen mit Wechselrichter vor: Den Stromspeicher e.cube Standard, der durchaus einen Platz im Wohnzimmer finden […]

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Die Debatte um die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch und das Gerücht, es werde keine Bagatellgrenze geben, hat am Markt für Stromspeicher und Photovoltaik für reichlich Verunsicherung gesorgt. Doch viele in der Branche wissen: Die Energiewende der Bürger ist nicht aufzuhalten. Der Grund sind Produkte wie Plug-In-Solarmodule, die ohne großen Installationsaufwand genutzt und betrieben werden können. Jetzt stellt e.cube systems aus Ritterhude eine intelligente Ergänzung zu den Solarmodulen mit Wechselrichter vor: Den Stromspeicher e.cube Standard, der durchaus einen Platz im Wohnzimmer finden könnte…

e.cube Standard, der Stromspeicherwürfel für die EnergiewendeRitterhude / 1. Juli 2014. Die weiter zu erwartenden stark steigenden Strompreise – Experten gehen von 50 Cent je Kilowattstunde im Jahr 2020 aus – bringen ganz neue Ideen und Produkte hervor, die auch Mietern oder Eigentümern kleinerer Wohnungen ermöglichen, sich ein Stück unabhängig zu machen von den ansteigenden Kosten. Eine solche Möglichkeit bieten so genannte Plug-In-Solarmodule, über die wir schon verschiedentlich berichtet haben. Diese haben einen Wechselrichter an Bord und speisen direkt in die Balkonsteckdose ein.

Nachteil: Die Wechselrichter-Solarmodule speisen immer dann Strom ins Hausnetz ein, wenn gerade die Sonne scheint – nicht dann, wenn der Bedarf besonders groß ist. Dieses Problem wird bis heute von vielen Anbietern solcher Solarmodule für die Steckdose totgeschwiegen. Auch die Netzbetreiber und Energieversorger sehen diese Einspeisung ins Stromnetz nicht so gerne. Die Ritterhuder Firma e.cube systems hat sich nun mit einer Lösung beschäftigt und als Ergänzung zu den Solarmodulen für die Steckdose auch einen Stromspeicher für die Steckdose entwickelt.




Der Stromspeicherwürfel e.cube Standard ist die ideale Ergänzung zu den Solarmodulen. Der Stromspeicher für’s Wohnzimmer ist in mehreren Größenklassen mit 1,2, 2,4 und 3,6 Kilowatt Speicherkapazität und 250 bzw. 350 Wp. Er wird immer dann tätig, wenn entweder ein Bezug aus dem Stromnetz droht oder aber eine Einspeisung ins Netz. Die durch die Solarmodule gewonnene Energie wird also entweder im Würfel zwischengespeichert oder aber direkt auf einer der drei Phasen im Haushalt verbraucht.

Lastkurve exakt abdecken

Bei richtiger Auslegung des Systems, das dann aus einem Stromspeicherwürfel (mit Lithium-Ionen-Technik) der unterschiedlichen Größenklassen sowie den Solarmodulen am Balkon besteht, kann die gesamte Lastkurve des Kunden in den sonnigeren Monaten abgedeckt werden. Platz für mindestens 4 oder 5 Solarmodule sollte am Balkon aber mindestens sein. Für vollständige Autarkie in kleinen Wohnungen wäre aber zusätzlich ein Generator oder eben ein Teilbezug aus dem Netz notwendig.

e.cube System: Stromspeicherwürfel und Solarmodule kombiniertWer nicht seine gesamte Last abdecken kann, dem gelingt zumindest die Abdeckung des Strom der kontinuierlich für Standbyverbraucher wie Fernseher, Ladegeräte etc. Machen das viele Menschen in Deutschland, wird das die großen Energieversorger mächtig schmerzen: Mit dem so genannten Grundlaststrom lassen sich die besten Gewinne erwirtschaften, weil dieser Verbrauch so schön vorhersehbar ist. e.cube systems will genau hier entgegen wirken.

Technisch realisiert wird der Automatismus durch ständige Kommunikation zwischen Stromzähler und Energiesparwürfel: Droht eine Einspeisung des durch die Wechselrichter-Module e.cube L240 erzeugten Stroms, wird der Speicher aktiv und speichert den Strom. Droht Netzbezug, gibt der e.cube Standard Energie ins Hausnetz ab und versorgt den entsprechenden Verbraucher. Dieses Prinzip funktioniert dreiphasig und im Millisekundenbereich. Eine Maximierung des Eigenverbrauchs wird dauerhaft erreicht.

Stromspeicherwürfel bei Leben mit der Energiewende TV

Vorgestellt wurde der Stromspeicherwürfel kürzlich auch ausführlich in der Web TV-Sendung „Leben mit der Energiewende TV“, die hier abgerufen werden kann:



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Eigenverbrauch: Wie andere Länder den Eigenverbrauch behandeln http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien/eigenverbrauch-wie-andere-laender-den-eigenverbrauch-behandeln/ http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien/eigenverbrauch-wie-andere-laender-den-eigenverbrauch-behandeln/#comments Fri, 27 Jun 2014 05:51:33 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38769 Es ist schon grotesk: Am heutigen Freitag wird Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel das EEG 2014 durch den Bundestag peitschen, um damit eine Regelung zu schaffen, die eine Belastung des selbst erzeugten und verbrauchten Stroms etwa von Mietern in Mehrparteienhäusern oder von kleinen und mittelständischen Unternehmen vorsieht. Diejenigen, die bewusst weniger Einspeisevergütung einplanen und damit die EEG-Umlage schonen, sollen nun draufzahlen. Für elektrische Energie, die nicht transportiert und mehrfach gewandelt werden muss. Wie behandeln andere Länder dieses Thema Eigenverbrauch? Leipzig, Berlin / […]

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Es ist schon grotesk: Am heutigen Freitag wird Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel das EEG 2014 durch den Bundestag peitschen, um damit eine Regelung zu schaffen, die eine Belastung des selbst erzeugten und verbrauchten Stroms etwa von Mietern in Mehrparteienhäusern oder von kleinen und mittelständischen Unternehmen vorsieht. Diejenigen, die bewusst weniger Einspeisevergütung einplanen und damit die EEG-Umlage schonen, sollen nun draufzahlen. Für elektrische Energie, die nicht transportiert und mehrfach gewandelt werden muss. Wie behandeln andere Länder dieses Thema Eigenverbrauch?

Klenke 1

Unternehmer wie Herr Klenke verbrauchen ihren selbst erzeugten Strom selbst. Doch die Regierung will Eigenverbraucher zur Kasse bitten. Grotesk.

Leipzig, Berlin / 27. Juni 2014. Gegen die eigenen Gutachter beschließt Bundesenergieminister nun die Belastung des Eigenverbrauchs. Die Bagatellgrenze von 10 kW schon zwar private Haushalte – diejenigen, die sich mit Elektroautos komplett autark machen könnten dank Mikro-BHKW und anderer Technologien, müssen in Zukunft aber zahlen. Diese Kosten an die EEG-Umlage zu koppeln ist der völlig falsche Weg. Ein Weg, den andere Länder nicht beschreiten.

Unsere Nachbarn aus Österreich erheben ein Stromnetzentgelt auf selbst erzeugen und verbrauchten Strom. Aber: Nach einem Beschluss der Regierungsparteien vom 21. Mai werden die ersten selbst erzeugten und selbst verbrauchten 25.000 Kilowattstunden von der Eigenverbrauchsabgabe ausgenommen. Damit sind über 90 Prozent der in Betrieb befindlichen Anlagen von der Eigenverbrauchsabgabe befreit. Im Juli will das Parlament das Gesetz beschließen. Zuvor hatte es u.a. eine Petition gegeben, die die Parteien zum Einlenken brachte.

Auch Portugal denkt nach einem Bericht der Photon, die sich auf die Zeitung ‚Publico‘ beruft, über eine Regelung zum Eigenverbrauch nach. Betreiber kleiner Anlagen sollen künftig ihren Strom selbst verbrauchen und Überschüsse ins Netz einspeisen dürfen. Und zwar zu Marktpreisen, abzüglich zehn Prozent Netzkosten. Damit könnte der abgewürgte Markt für kleine PV-Anlagen in Portugal wieder kräftig in Gang kommen. Die Portugiesen begünstigen den Eigenverbrauch also sogar.

In der Schweiz trat zum 1. April eine geänderte Energieverordnung in Kraft. Sie sieht unter anderem einmalige Investitionsbeiträge für kleine Photovoltaik-Anlagen und eine Regelung für den Eigenverbrauch von Solarstrom vor. Die Schweizer Energieverornung stärkt seitdem den PV-Eigenverbrauch.

Eigenverbrauch ist keine Todsünde, das muss immer wieder betont werden. Wir alle sollten uns von den politischen Debatten nicht von unserem Weg abbringen lassen. Der Strom, der dort verbraucht wird, wo er erzeugt wird, ist volkswirtschaftlich sinnvoll – so die Effizienz stimmt. Er trägt zur Entlastung der Netze bei und schon gleichzeitig das EEG-Konto, weil keine Einspeisevergütung gezahlt wird. Das sollte die Regierung unterstützen. Und nicht belasten… In einer Stunde beginnt die Debatte im Deutschen Bundestag…

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Gabriel droht weitere EEG-Reformen an http://www.cleanthinking.de/eeg-reform/uveh-fordert-erhoehung-der-bagatellgrenze-auf-30-kw-im-erneuerbaren-energien-gesetz-2014/ http://www.cleanthinking.de/eeg-reform/uveh-fordert-erhoehung-der-bagatellgrenze-auf-30-kw-im-erneuerbaren-energien-gesetz-2014/#respond Thu, 26 Jun 2014 04:59:30 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38729 „Gerade einmal eine Entlastung von 40 Euro pro Jahr für eine Durchschnittsfamilie“ – dieser und viele andere Sätze, die Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel jetzt bei einer BDEW-Tagung sprachen, zeigen, wie abgehoben und SPD-fern der Parteivorsitzende der sozialdemokratischen Partei Deutschlands geworden ist. Gabriel bezog sich bei obiger Aussage auf die Ausnahmen beim EEG für energieintensive Unternehmen. Die Einsparung von 40 Euro pro Jahr, sei auch durch einen Anbieterwechsel zu erreichen. Ohne Worte. Spätestens 2016 droht die nächste EEG-Reform. Berline / 26. Juni […]

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„Gerade einmal eine Entlastung von 40 Euro pro Jahr für eine Durchschnittsfamilie“ – dieser und viele andere Sätze, die Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel jetzt bei einer BDEW-Tagung sprachen, zeigen, wie abgehoben und SPD-fern der Parteivorsitzende der sozialdemokratischen Partei Deutschlands geworden ist. Gabriel bezog sich bei obiger Aussage auf die Ausnahmen beim EEG für energieintensive Unternehmen. Die Einsparung von 40 Euro pro Jahr, sei auch durch einen Anbieterwechsel zu erreichen. Ohne Worte. Spätestens 2016 droht die nächste EEG-Reform.

EEG 2014Berline / 26. Juni 2014. Wessen Interessen der Bundesenergieminister einseitig vertritt, zeigte sich bei der BDEW-Konferenz eindeutig. „Der BDEW hat einen großen Beitrag dazu geleistet, dass wir klüger geworden sind“, sagte Gabriel laut pv magazine-Redakteurin Sandra Enkhardt mit Blick auf die zahlreichen Beratungstreffen, die es mit Verbandsmitgliedern gab. Der BDEW ist die Interessenvertretung der großen Energiekonzerne mit besten Kontakten in Richtung Politik.

Das EEG und die Energiewende hätten „viele Großverdiener“ in den vergangenen Jahren hervorgebracht, so Gabriel abfällig. Mittlerweile gebe es eine Vielzahl ökonomischer Interessen, die bei einer Reform berücksichtigt werden müssten. Bei Änderungen sei dann immer irgendwer betroffen. Zugleich verteidigte Gabriel auf der Veranstaltung die mit der EU ausgehandelten Industrieprivilegien, die den energieintensiven Unternehmen bei der EEG-Umlage zustehen sollen.

Eine Verschärfung hätte „gerade einmal“ eine Entlastung von 40 Euro im Jahr für einen Durchschnittshaushalt zur Folge gehabt, den man in Berlin auch durch einen Anbieterwechsel erreichen könne, sagte der Minister. Er zeigte Unverständnis für Forderungen, dass auch in diesem Punkt immer „Spareffekte für die EEG-Umlage“ erwartet worden sein.

Eine neuerliche EEG-Reform soll es bereits 2016 geben. Für Betreiber von Solaranlagen, für Entwickler und Errichter von PV-Anlagen, für Speicherhersteller und für Mieter und Eigenheimbesitzer ist diese Aussage eher als Drohung zu verstehen. Zudem brachte der SPD-Politiker eine europäische Energieagenda 2020 oder 2030 ins Gespräch. Die Option „Eigenverbrauch“ bezeichnete Gabriel als „Ausweg“. Wir sagen: Eigenverbrauch ist die richtige Lösung, um den Gesetzen dieser Regierung aus dem Weg zu gehen. Wer die vier großen Energiekonzerne und deren Kohlekraftwerke retten will und dies als einziges Ziel verfolgt, auf den ist kein Verlass.

Bagatellgrenze für Eigenverbrauch zu niedrig

Unterdessen hat der Zentralverband des Elektro-Handwerks ZVEH die Einführung einer Bagatellgrenze von 10 kW grundsätzlich begrüßt, sie aber als insgesamt zu niedrig entlarvt. Der Grund: Die Förderung von Speichersystemen geht bis zu 30 kW – dem müsste die Bagatellgrenze eigentlich angepasst werden. Sonst gibt der Staat an einer Stelle Geld aus, dass er an der gleichen Stelle wieder zurückholt. Das ist ja nun mal mehr als destruktiv. Besser sie die Befreiung von Anlagen mit einer Leistung von 100 Kilowatt, so der ZVEH.

Ein gutes Beispiel für ein kleines Unternehmen, das mit intelligenter Technologie-Kombination auf Eigenverbrauch und Energiewende setzt, finden Sie hier.

In Österreich gibt es übrigens auch eine „Sonnensteuer“. Dort hat der Gesetzgeber nach einer erfolgreichen Petition die Bagatellgrenze auf einen Jahresertrag von 25.000 Kilowattstunden angehoben. Somit sind dort sowohl kleine Unternehmen wie auch Privathaushalte von der Abgabe auf Eigenverbrauch nicht betroffen. Wie Portugal und die Schweiz mit dem Thema Eigenverbrauch umgehen, erfahren Sie hier.

Der Deutsche Bundestag könnte sich morgen bei der Verabschiedung des EEG 2014 daran ein Beispiel nehmen…

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Reaktionen zum EEG: Neustart für Energiewende missglückt http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien-gesetz/reaktionen-zum-eeg-2014-verbaende-kritisieren-gesetz-scharf/ http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien-gesetz/reaktionen-zum-eeg-2014-verbaende-kritisieren-gesetz-scharf/#respond Tue, 24 Jun 2014 13:26:33 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38708 Aus Sicht der Branchenverbände, ist das in den letzten Zügen befindliche EEG 2014 ein weiterer, schwerer Rückschlag auf dem Weg zu einer Energieerzeugung, die den Namen „regenerativ“ verdient. Die Energiewende ist mit dem heutigen Tag wieder einen Schritt ins Stocken geraten – doch trotz aller Bremserei: Die Energiewende ist „alternativlos“, auch wenn Bundeskanzlerin, die dieses Wort so gerne missbraucht, ausgerechnet bei diesem Thema nicht von „alternativlos spricht. Wir haben die wichtigen Reaktionen zusammengefasst. Leipzig, Berlin / 24. Juni 2014. Der […]

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Aus Sicht der Branchenverbände, ist das in den letzten Zügen befindliche EEG 2014 ein weiterer, schwerer Rückschlag auf dem Weg zu einer Energieerzeugung, die den Namen „regenerativ“ verdient. Die Energiewende ist mit dem heutigen Tag wieder einen Schritt ins Stocken geraten – doch trotz aller Bremserei: Die Energiewende ist „alternativlos“, auch wenn Bundeskanzlerin, die dieses Wort so gerne missbraucht, ausgerechnet bei diesem Thema nicht von „alternativlos spricht. Wir haben die wichtigen Reaktionen zusammengefasst.

Leipzig, Berlin / 24. Juni 2014. Der Bundesverband Erneuerbare Energien hat das EEG 2014 als Rückschritt für die Erneuerbaren Energien bezeichnet. „Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hatte einen Neustart für die Energiewende angekündigt – erreicht hat er jetzt das Gegenteil“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. „Verpflichtende Direktvermarktung und Ausschreibungen bremsen den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien und erhöhen gleichzeitig Aufwand und Kosten des Gesamtsystems.“

Auch die Belastung des selbst erzeugten Ökostroms mit 40 Prozent der EEG-Umlage im Jahr 2017 (nach 30 und 35 Prozent in den Jahren 2015 und 2016) bringe keinen Vorteil für das EEG-Konto, behindere aber innovative Modelle zur Versorgung von Mehrfamilienhäusern oder Supermärkten mit sauberem Strom, kritisiert Falk. Die vorgesehene Bagatellgrenze von 10 Kilowatt sei viel zu niedrig

Die flexible, regelfähige Bioenergie werde durch die EEG-Novelle sogar in ihrer Existenz bedroht, so der Verband weiter. Die Vergütungshöhen für die Einsatzstoffe der Anlagen seien so gering, dass selbst der extrem niedrige Ausbaukorridor von 100 Megawatt pro Jahr bei Weitem nicht genutzt werden könne. Die Biogasbranche rechne mit lediglich 6 Megawatt pro Jahr.

Insgesamt sei dies ein schlechter Tag für den Klimaschutz, so Falk. „Mit dieser EEG-Reform wird Deutschland seine eigenen Ziele verfehlen und international ein schlechtes Vorbild abgeben.“ Dass die Politik ihre Aufgabe so mangelhaft erfüllt habe, sei für die Erneuerbaren-Branche aber kein Grund zum Verzagen. „Die vielen Bürger, Unternehmen und Energiegenossenschaften werden weiterhin hart dafür arbeiten, dass die Energiewende erfolgreich fortgesetzt wird“, sagt Falk.

Bekenntnis zur Bürgerenergie fehlt

Ein Aspekt, den auch das Bündnis Bürgeenergie e.V. durchaus sieht, aber kritisiert, dass im Gesetz keine Maßnahme enthalten sei, die weitere Anreize für mehr Bürgerenergie schaffe: „Das Bekenntnis zur Bürgerenergie, immer wieder von Politikern und auch Energieminister Gabriel vorgetragen, hat sich im Gesetzestext in Luft aufgelöst. Schlimmer noch, im neuen EEG gibt es nur Maßnahmen, die Bürgern den Marktzugang drastisch erschweren und keine einzige, die ihr helfen würde“, so Dr. Thomas Banning, Vorstandsvorsitzender der Initiative. Bürgerenergie sei das Zugpferd der Energiewende. Fast jede zweite Kilowattstunde Strom aus Erneuerbaren wird durch Anlagen in Bürgerhand produziert.

Für Udo Möhrstedt von IBC Solar ist das neue Gesetz schlcith der „Ausstieg aus der Energiewende“. „Der Beschluss der Regierungskoalition zur EEG-Novelle ist in Wirklichkeit der Ausstieg aus der Energiewende wie wir sie kennen: Solare Selbstversorger werden dadurch für ihren Beitrag zum Klimaschutz bestraft. Kohlekraftwerke hingegen werden bevorzugt. Ich appelliere deswegen an die Bundestagsabgeordneten und den Bundesrat, diesen Ausstieg aus der Energiewende nicht zum Gesetz werden zu lassen und die Zustimmung zu verweigern!“ Ob sein Wunsch am Freitag im Deutschen Bundestag in Erfüllung geht, wenn die zweite und dritte Lesung des Gesetzes stattfindet?

BSW-Solar fordert Bundesrat zur Blockade auf

Carsten Körnig vom BSW-Solar hat unterdessen den Bundesrat zur Blockade aufgerufen. Dort soll das EEG, das nicht zustimmungspflichtig ist, am 11. Juli erörtert werden. Körnig: „Wir sind schockiert und zutiefst betroffen, wie die Energiewende und das Gemeinwohl mit Füßen getreten werden. Wenn jetzt der Bundesrat das Ruder nicht in letzter Minute noch herumreißt, wird aus einem Gesetz zum Ausbau Erneuerbarer Energien ein Gesetz zum Vorrang der Kohle. Mit dem Fuß auf der Bremse ist die Energiewende nicht zu schaffen. Klimaschützer werden bestraft, Klimasünder finanziell entlastet. Das ist eine verkehrte Welt. Das hat mit Umwelt- und Verbraucherschutz nichts zu tun. Anstatt die Bürger vor den Folgen des Klimawandels zu schützen und die Energiewende voranzutreiben, schützt die Politik die Interessen weniger fossiler Energiekonzerne. Diese stemmen sich gegen den Verlust weiterer Marktanteile und wollen mit aller Macht verhindern, dass die Menschen und Unternehmen die Energieerzeugung zunehmend selbst in die Hand nehmen.“

Körnig weiter: „Bürger und Mittelstand waren bislang die Treiber der Energiewende. Sie jetzt mit einer „Sonnensteuer“ zu belasten, wenn sie Ökostrom für den Eigenbedarf oder die Mieterversorgung erzeugen wollen, ist unbegreiflich. Es ist auch verfassungsrechtlich höchst angreifbar, dass gleichzeitig die größten Verursacher des Klimaproblems weder für den verursachten Schaden aufkommen noch für die Energiewende zahlen müssen.“ Nach den Beschlüssen der Regierungskoalition sollen sowohl der Kohlebergbau als auch große industrielle Verbraucher fossiler Energie von der EEG-Umlage weitgehend befreit werden.

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EEG-Reform: Bagatellgrenze für Eigenverbrauch kommt http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien-gesetz/eeg-2014-mit-eigenverbrauchsbelastung-steht/ http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien-gesetz/eeg-2014-mit-eigenverbrauchsbelastung-steht/#comments Tue, 24 Jun 2014 12:51:51 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38703 Am Freitag wird die EEG-Reform bzw. das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2014 im deutschen Bundestag verabschiedet. In hektischen Sitzungen und mit spitzer Feder wurde bis heute an den Entwürfen herumgeschraubt. Dabei wurde erstaunlicherweise mehr mit der EU-Kommission verhandelt als in den Ausschüssen des Deutschen Bundestages. Diese mussten ihre heutigen Sitzungen kurioserweise ohne Regierungsvorlagen ergebnislos auf heute, 18 Uhr verschieben. Mittlerweile haben sich CDU/CSU und SPD aber auf Regelungen zum Eigenverbrauch, für Privathaushalte besonders wichtig, verständigt. Berlin / 24. Juni 2014. Das wichtigste für […]

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Am Freitag wird die EEG-Reform bzw. das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2014 im deutschen Bundestag verabschiedet. In hektischen Sitzungen und mit spitzer Feder wurde bis heute an den Entwürfen herumgeschraubt. Dabei wurde erstaunlicherweise mehr mit der EU-Kommission verhandelt als in den Ausschüssen des Deutschen Bundestages. Diese mussten ihre heutigen Sitzungen kurioserweise ohne Regierungsvorlagen ergebnislos auf heute, 18 Uhr verschieben. Mittlerweile haben sich CDU/CSU und SPD aber auf Regelungen zum Eigenverbrauch, für Privathaushalte besonders wichtig, verständigt.

EEG 2014Berlin / 24. Juni 2014. Das wichtigste für Besitzer von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen sowie Mieter vorneweg: Die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch muss erst ab einer Bagatellgrenze von 10 Kilowatt und einem jährlichen Verbrauch von 10 Megawattstunden bezahlt werden. Normale Einfamilienhaushalte sind von der neuen Abgabe auf selbst erzeugten und verbrauchten Strom etwa aus PV-Anlagen oder Mikro-BHKWs nicht betroffen. Das ist gut so und ein kleiner Schritt für die Cleantech-Branche, um ein wenig durchatmen zu können.

Info: Wie andere Länder das Thema Eigenverbrauch regeln, haben wir uns hier angeschaut.

Wildwuchs mit PV-Anlagen und Speichern?

Das EEG ist in Bezug auf die Regelungen zum Eigenverbrauch – typisch für politische Entscheidungen – zwei, drei Jahre hinter der Realität zurück. Denn: Für viele neue PV-Anlagenbesitzer rechnet es sich bereits heute, nicht mehr nur eine Anlage zu haben, die Einspeisevergütung „verdient“. Sondern vielmehr ist es attraktiv geworden, Stromkosten zu sparen, in dem man den Eigenverbrauch durch Einbeziehung eines Stromspeichers erhöht. Die Logik der EEG-Umlage hätte aber eher den alten Zustand betroffen: Privatleute bauen PV-Anlagen überdimensioniert, um möglichst viel Einspeisevergütung zu kassieren. Diese Betreiber würden dann durch Verrechnung mit der EEG-Umlage nur ein bißchen weniger Rendite erwirtschaften.

Info: Reaktionen der Medien auf die EEG Reform 2014 finden Sie hier.

Aber: Durch die Reduzierung der Einspeisevergütung ist das für Neuanlagen-Betreiber schon länger kein Thema mehr. Also gibt es immer mehr Kunden, die PV-Anlagen oder Mikro-BHKWs mit Speichersystemen kombinieren und auf die Maximierung des Eigenverbrauchs abzielen. Die PV-Anlagen sind dann anders dimensioniert, so dass im Jahresmittel 73 Prozent und mehr Eigenverbrauch möglich wird. Einspeisung und Einspeisevergütung laufen hier eher „nebenher“ und spielen für die Wirtschaftlichkeit eine untergeordnete Rolle.

Info: Den 1. Teil unserer neuen Serie „Energiewende Best Practice“ finden Sie hier.

Dementsprechend kann es zu einer Situation kommen, dass es dem Betreiber einer KWK-Anlage mitsamt eines Speichersystem lukrativ wird, die PV-Anlage künftig gar nicht mehr über das EEG anzumelden – so verzichtet er auf ein paar Euro Einspeisevergütung im Jahr, muss aber umgekehrt auch keine EEG-Umlage auf Eigenverbrauch bezahlen. Setzen sich Elektroautos zunehmend durch, könnten in Zukunft auch immer mehr Einfamilienhaushalte „zu viel“ produzieren und würden nicht mehr unter die Bagatellgrenze fallen. Verzichten diese Kunden auf Einspeisung, wird auch das Lastmanagement, das mit den Speichern betrieben werden kann, erschwert.




Genau an dieser Stelle ist das Gesetz schon heute hinter der Realität zurück: Ein Wildwuchs mit PV-Anlagen und Speichern könnte die Folge sein. Neben Guerilla-PV gibt es womöglich dann auch Guerilla-Speicher. Damit wird die Energiewende wohl kaum planbarer und die Kosten werden nicht sinken.

Supermärkte und Unternehmen betroffen

Supermärkte und Unternehmen, die sich über eine PV-Anlage oder anders mit Eigenverbrauchs-Strom versorgen, sind ab 2015 von der EEG-Umlage betroffen und müssen einen anteilig EEG-Umlage bezahlen. Auch Industrieunternehmen werden entsprechend belastet. Die Regierung einigte sich grundsätzlich auf einen Anteil von 40 Prozent der EEG-Umlage – der schrittweise ab 2015 eingeführt werden soll.

Für Supermärkte und vor allem kleine Unternehmen ist diese EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch ein herber Rückschlag. Die, die die Energiewende unbedingt wollen, werden belastet und bestraft. Eine Konsequenz könnte auch hier sein, dass sich immer mehr Unternehmen abnabeln und sich komplett autark versorgen – beispielsweise auf Diesel-Generatoren setzen, um die Stromlücke im Winter ausgleichen zu können. Auch das kann nicht im Sinne der Energiewende sein, sondern ist zu kurz gesprungen.

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Italien will Solarförderung rückwirkend ändern http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien/solar/italien-will-solarfoerderung-rueckwirkend-aendern/ http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien/solar/italien-will-solarfoerderung-rueckwirkend-aendern/#respond Mon, 23 Jun 2014 08:39:15 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38701 Die italienische Regierung hat beschlossen, die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen zu senken. Nach dem Energiegesetz (Conto Energia) zugesagte Fördertarife für Solaranlagen mit einer Leistung von mehr als 200 Kilowatt sollen entweder pauschal um 10 Prozent reduziert oder auf einen verlängerten Förderzeitraum neu verteilt werden. Italien, 23. Juni 2014. „Investoren müssen sich darauf einstellen, dass sich in Italien die Bedingungen für den Bezug der Tarife ändern. Wie die Regelung ausfallen wird, ist noch nicht endgültig beschlossen. Aber nach dem jetzigen Stand bekommt […]

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Die italienische Regierung hat beschlossen, die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen zu senken. Nach dem Energiegesetz (Conto Energia) zugesagte Fördertarife für Solaranlagen mit einer Leistung von mehr als 200 Kilowatt sollen entweder pauschal um 10 Prozent reduziert oder auf einen verlängerten Förderzeitraum neu verteilt werden.

Kleine Solarstromspeicher GrafikItalien, 23. Juni 2014. „Investoren müssen sich darauf einstellen, dass sich in Italien die Bedingungen für den Bezug der Tarife ändern. Wie die Regelung ausfallen wird, ist noch nicht endgültig beschlossen. Aber nach dem jetzigen Stand bekommt die bisherige Verlässlichkeit Risse“, erklärt Roberto Pera, Partner von Rödl & Partner in Rom.

Hintergrund der Maßnahmen ist das Ziel, mittelständische Unternehmen bei den Stromkosten zu entlasten. Träger von nach dem Conto Energia geförderten PV-Anlagen werden zwischen zwei Optionen entscheiden müssen: Entweder sie stimmen einer Ausdehnung des Förderzeitraums von aktuell 20 auf 24 Jahre verbunden mit einer anteiligen prozentualen Absenkung der Jahr für Jahr zu beziehenden Fördertarife zu, oder sie akzeptieren eine pauschale Verringerung der Fördertarife in Höhe von 10 Prozent unter Beibehaltung des ursprünglich vorgesehenen Förderzeitraums von 20 Jahren.

Um die im Falle der Verlängerung des Förderzeitraums entstehenden wirtschaftlichen Nachteile zu überbrücken ist vorgesehen, dass die Unternehmen eine staatliche Finanzierung erhalten. Sie soll durch Garantien der staatlichen Cassa Depositi e Prestiti gedeckt sein werden, eine Institution, die mit der KfW in Deutschland vergleichbar ist.

„Wir sehen die Regelung sehr kritisch, weil sie rückwirkend in die finanzielle Planung der Investoren eingreift“, betont Svenja Bartels, Partner von Rödl & Partner in Padua. „Es ist fraglich, ob dieses Vorgehen nach internationalem und italienischem Recht zulässig ist. Wir empfehlen den betroffenen Unternehmen, das Gesetzesdekret abzuwarten und dann über entsprechende Maßnahmen zu entscheiden.“

Ähnlich wie in Spanien könnte es auch in Italien zu rechtlichen Schritten kommen, wenn Italien tatsächlich bereits gemachte Zusagen brechen sollte. „Sollten nach geltendem Recht erworbene Zusagen, auf Grundlage derer Investitionsentscheidungen getroffen wurden, rückwirkend zum Nachteil der Investoren geändert werden, werden wir die Einleitung eines Schiedsverfahrens prüfen“, betont Stefan Brandes, Managing Partner von Rödl & Partner Italien.

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Mobilitätswende: 100.000 Fahrzeuge, aber Anteil Biokraftstoffe rückläufig http://www.cleanthinking.de/energiewende/mobilitaetswende-mit-elektroautos-geht-nur-langsam-voran/ http://www.cleanthinking.de/energiewende/mobilitaetswende-mit-elektroautos-geht-nur-langsam-voran/#respond Fri, 25 Apr 2014 05:20:03 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38540 Während der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung dynamisch wächst, steht die Wende bei den im Verkehrssektor verwendeten Energieträgern noch aus. Auch wenn es bei der Elektromobilität mit erstmals mehr als 100.000 Fahrzeugen mit teil- oder vollelektrischem Antrieb, einer Vielzahl von elektrischen Zweirädern und wachsenden Leistungen des Schienenpersonenverkehrs positive Entwicklungen gibt, sind weiterhin rund 95 Prozent der für Mobilität eingesetzten Energie fossilen Ursprungs. Der Anteil von Biokraftstoffen, die auch kurzfristig für einen klimafreundlicheren Pkw-Verkehr sorgen könnten, ist 2013 sogar um […]

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Während der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung dynamisch wächst, steht die Wende bei den im Verkehrssektor verwendeten Energieträgern noch aus. Auch wenn es bei der Elektromobilität mit erstmals mehr als 100.000 Fahrzeugen mit teil- oder vollelektrischem Antrieb, einer Vielzahl von elektrischen Zweirädern und wachsenden Leistungen des Schienenpersonenverkehrs positive Entwicklungen gibt, sind weiterhin rund 95 Prozent der für Mobilität eingesetzten Energie fossilen Ursprungs. Der Anteil von Biokraftstoffen, die auch kurzfristig für einen klimafreundlicheren Pkw-Verkehr sorgen könnten, ist 2013 sogar um 0,6 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Energiewende muss auch die Mobilitätswende einschließen. 100.000 Elektroautos fahren auf deutschen Straßen.Berlin / Energiewende News. „Die Energiewende darf sich nicht nur auf den Strombereich beschränken, während der Einsatz Erneuerbarer Energien im Wärme- und Verkehrssektor stagniert oder sogar rückläufig ist. Mobilität ist ein hohes Gut, das auch in Zukunft für alle verfügbar sein muss – aber eben umwelt- und klimafreundlich“, kommentiert Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien den bislang unterdurchschnittlichen Anteil Erneuerbarer Energien im Verkehrssektor.

Rund 20 Prozent des deutschen Treibhausgasausstoßes resultiert aus dem weiter zunehmenden Transport von Menschen und Gütern, ein Großteil dabei aus dem Straßenverkehr, insbesondere durch Pkw. „Wer mehr Klimaschutz und weniger Abhängigkeit von importiertem Erdöl will, muss Erneuerbare Energien auch im Verkehrssektor verstärkt zum Einsatz bringen“, so Vohrer.

Der Einsatz regenerativer Energiequellen ist dabei sowohl über Elektromobilität als auch über Biokraftstoffe möglich. Bei der Elektromobilität sind positive Tendenzen zu sehen: So sind im ersten Quartal 2014 nach Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes erstmals mehr als 100.000 Hybrid- und Elektroautos auf Deutschlands Straßen unterwegs gewesen.

Insbesondere das Wachstum bei den reinen Elektroautos ist dabei eindrucksvoll: Während zu Jahresanfang insgesamt etwa 12.000 solcher Fahrzeuge in Deutschland zugelassen waren, sind allein zwischen Januar und März dieses Jahres fast 2.000 neue Stromer verkauft worden. Zusammen mit den schon heute hohen Verkaufszahlen von Elektro-Zweirädern, insbesondere Pedelecs, zeigt sich hier die wachsende Akzeptanz der elektromobilen Fortbewegung in Deutschland.

„Diese Zunahmen sind sehr erfreulich, angesichts von insgesamt über 43 Millionen Pkw in Deutschland bislang jedoch erst ein kleiner Anfang für die Energiewende im Verkehrssektor“, bewertet Vohrer die Entwicklungen und betont zugleich: „Die Elektromobilität kann ihre klima- und energiepolitischen Vorteile nur dann ausspielen, wenn sie mit Strom aus ausschließlich Erneuerbaren Energien gespeist wird.“

Um bereits kurzfristig deutliche Reduktionen des Treibhausgasausstoßes der Bestandsflotte zu realisieren, eignen sich Biokraftstoffe besonders gut. Diese haben den Vorteil, dass sie schon heute erprobt, großflächig verfügbar und problemlos in der großen Bestandsflotte einsetzbar sind. “Selbst wenn der Pkw-Verkehr langfristig größtenteils elektrisch abgewickelt wird, bleiben auch auf Dauer nur schwerlich elektrifizierbare Verkehrsträger wie der Schwerlast- oder der Luftverkehr. Hier haben die Biokraftstoffe auch künftig ihren Platz in einem klimafreundlichen Mobilitätsmix“, so Vohrer..

Leider geht der Einsatz von Biokraftstoffen in Deutschland jedoch zurück, im letzten Jahr von 5,9 auf 5,3 Prozent Anteil am Kraftstoffverbrauch. Dabei ist gesetzlich eigentlich eine Quote von 6,25 Prozent vorgeschrieben, bis 2020 sollen in Deutschland und der EU sogar 10 Prozent Erneuerbare Energien im Verkehr erreicht werden. Da es über 2020 hinaus keine weiteren Ziele gibt, ist die weitere Entwicklung sehr unklar. „Wir brauchen heute effizientere Fahrzeuge, mehr Engagement für die Biokraftstoffe, auf Dauer ein deutliches Wachstum der Elektromobilität und vor allem feste Ziele über 2020 hinaus“, fasst Vohrer die notwendigen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Energiewende auch im Verkehrssektor zusammen.

(Dieser Beitrag über die Energiewende erschien am 25.4.2014 auf CleanThinking.de)

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Energiewende: Größter Batteriespeicher Europas erhält Akkus http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/groesster-batteriespeicher-europas-erhaelt-akkus-fuer-energiewende/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/groesster-batteriespeicher-europas-erhaelt-akkus-fuer-energiewende/#respond Mon, 14 Apr 2014 09:07:29 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38485 Der größte kommerzielle Batteriespeicher Europas befindet sich kur vor der Fertigstellung. Seit September 2013 lässt der kommunale Energieversorger WEMAG in Schwerin Lankow vom Berliner Unternehmen Younicos den 5MW/5MWh-Batteriespeicher auf Basis von Lithium-Ionen-Akkus errichten. Im März erfolgte die Lieferung und Installation der Mittelspannungs-Transformatoren und -Schaltanlage. Seit der zweiten Aprilwoche werden die 25.600 Akkuzellen eingebracht. Der Netzanschluss wird noch vor Ostern realisiert, mit einem ersten Betriebstest der Anlage wird Ende Mai gerechnet. Schwerin / Stromspeicher News. Die Lithium-Manganoxid-Zellen stammen vom südkoreanischen Hersteller Samsung […]

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Der größte kommerzielle Batteriespeicher Europas befindet sich kur vor der Fertigstellung. Seit September 2013 lässt der kommunale Energieversorger WEMAG in Schwerin Lankow vom Berliner Unternehmen Younicos den 5MW/5MWh-Batteriespeicher auf Basis von Lithium-Ionen-Akkus errichten. Im März erfolgte die Lieferung und Installation der Mittelspannungs-Transformatoren und -Schaltanlage. Seit der zweiten Aprilwoche werden die 25.600 Akkuzellen eingebracht. Der Netzanschluss wird noch vor Ostern realisiert, mit einem ersten Betriebstest der Anlage wird Ende Mai gerechnet.

Younicos WEMAG BatteriespeicherSchwerin / Stromspeicher News. Die Lithium-Manganoxid-Zellen stammen vom südkoreanischen Hersteller Samsung SDI. Das Unternehmen schickte koreanische Mitarbeiter, die eine Eingangsprüfung durchführen und die Installation der 1.600 Trays überwachen. Diese enthalten jeweils 16 einzelne Akkus. Anschließend erfolgt die Verkabelung der Kommunikationsmodule, bevor die einzelnen Elemente elektrisch verschaltet werden.

„Wir hoffen auf eine störungsfreie Erprobungsphase, nachdem das Projekt bislang sehr gut im Zeitplan liegt,“ so Thomas Pätzold, Technischer Vorstand der WEMAG AG. Er dankte dem Projektpartner Younicos für die bisherige reibungslose Zusammenarbeit. Die Spezialisten für intelligente Netzspeicher errichten die Anlage schlüsselfertig für die WEMAG.

Schwankende Einspeisung erneuerbarer Energien ausgleichen

Das Batteriekraftwerk mit einer Leistung von 5 MW soll das Stromnetz stabilisieren, auch bei schwankender Einspeisung erneuerbarer Energien. Die Akkus liefern ihre Leistung innerhalb von Sekundenbruchteilen und stellen damit das Regelpotenzial einer konventionellen 50 MW Turbine bereit. Dadurch wird Kapazität frei, die für Strom aus Wind und Sonne genutzt werden kann. Das ist das Ziel der Speicherexperten von Younicos, die weltweit mehrere derartige Akkuspeicher errichten.

“Leistungsfähige und intelligente Speicher wie der Wemag-Batteriepark sind der Schlüssel zu einem effizienterem, grünerem und wirtschaftlichen Energiesystem. Nur so können wir das alte, fossile nukleare System in dem Maße kleiner machen, wie das neue, erneuerbare und dezentrale System wächst,” erklärt Clemens Triebel, technischer Vorstand von Younicos.

Der Schweriner Batteriespeicher soll trotz seines Pilotcharakters wirtschaftlich betrieben werden. „Nach der Anschubfinanzierung durch das Innovationsprogramm des Bundesumweltministeriums in Höhe von 1,3 Mio. Euro wird der Großspeicher sein Geld am Primärregelenergiemarkt verdienen“, erklärte Pätzold. Die dafür notwendige Prüfung durch den Netzbetreiber 50 Hertz Transmission – die sogenannte Präqualifikation – ist für den Sommer geplant. Die feierliche Inbetriebnahme des Batteriespeichers soll im August oder September erfolgen.

(Dieser Beitrag erschien am 14.4.2014 auf CleanThinking.de)

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Wird neben der Kohle auch Fracking in Deutschland salonfähig? http://www.cleanthinking.de/energiewende/ipcc-bericht-agora-energiewende-kohlestrom-wird-zum-problem-fuer-energiewende/ http://www.cleanthinking.de/energiewende/ipcc-bericht-agora-energiewende-kohlestrom-wird-zum-problem-fuer-energiewende/#respond Mon, 14 Apr 2014 07:36:55 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38473 Fukushima ist drei Jahre her – und nicht nur in den Köpfen vieler Politiker längst in Vergessenheit geraten. Kein Wunder: Die CDU hat die nachfolgende Bundestagswahl gewonnen und ist weiterhin mit der Kanzlerin Merkel dabei, die „Geschicke“ dieses Landes zu steuern. Mittlerweile wird die Langfrist-Strategie von CDU – und nicht minder von der SPD – ersichtlich: Steinkohle und Braunkohle soll noch Jahrzehnte die Basis der hiesigen Stromerzeugung darstellen. Vom klimaschädlichen Verbrennen dieses Kohlenstoffträgers wird keinen Millimeter abgerückt. Berichte von IPCC […]

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Fukushima ist drei Jahre her – und nicht nur in den Köpfen vieler Politiker längst in Vergessenheit geraten. Kein Wunder: Die CDU hat die nachfolgende Bundestagswahl gewonnen und ist weiterhin mit der Kanzlerin Merkel dabei, die „Geschicke“ dieses Landes zu steuern. Mittlerweile wird die Langfrist-Strategie von CDU – und nicht minder von der SPD – ersichtlich: Steinkohle und Braunkohle soll noch Jahrzehnte die Basis der hiesigen Stromerzeugung darstellen. Vom klimaschädlichen Verbrennen dieses Kohlenstoffträgers wird keinen Millimeter abgerückt. Berichte von IPCC und Agora Energiewende warnen.

Berlin / Energiewende News. Zur Erreichung der Klimaschutzziele ist eineEnergiewende bei Wärme und Verkehr sowie ein nationaler „Kohle-Konsens“ nötig. Zu dieser Erkenntnis gelangt eine neue Analyse des Think Tanks Agora Energiewende. Deutschland erlebe derzeit das „Energiewende-Paradox“: Steigende Treibhausgas-Emissionen trotz steigender Anteile Erneuerbarer Energien. Eine im Vorfeld der Veröffentlichung des IPCC-Berichts zu Klimaschutzmaßnahmen veröffentlichte Analyse von Agora Energiewende zeigt nun: Die steigenden Emissionen in Deutschland sind nicht auf den Atomausstieg zurückzuführen. Verantwortlich ist vielmehr die Verdrängung der Erdgas-Stromerzeugung durch Stein- und Braunkohle sowie fehlende CO2-Reduktionen in den Bereichen Wärme, Verkehr und Industrie.

Agora Stromerzeugungsmix Energiewende

Während die Treibhausgasemissionen in Deutschland zwischen 1990 und 2010 stetig gefallen sind, steigen sie seit 2011 wieder. Dies gilt sowohl für die Gesamt-Treibhausgasemissionen als auch für den Bereich der Energiewirtschaft. Hintergrund sind zwei Trends: Innerhalb des Stromsektors wird zwar die wegfallende Stromerzeugung der Kernkraft nach Fukushima durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien überkompensiert, zudem sank der Stromverbrauch. Gleichzeitig aber verdrängen Braun- und Steinkohle-Kraftwerke am Strommarkt die CO2-ärmeren Gaskraftwerke, und die Stromexporte steigen. Der Trend zur Kohle wurde bestimmt durch den Preisverfall im europäischen CO2-Emissionshandel bei gleichzeitig hohen Gas- und fallenden Steinkohlepreisen.

Und was macht die Politik im Zuge der Debatte um ein neues EEG? Die ostdeutschen Bundesländer fordern für die klimaschädliche Braunkohle aus dem heimischen Revier EEG-Ausnahmen, wie sie auch der Steinkohle zugedacht werden. Darüber berichtete kürzlich die Berliner Zeitung ausführlich.

Die Analyse der Agora Energiewende kann hier nachgelesen werden.

Franz Alt warnt vor Fracking in Deutschland

Unterdessen warnt Franz Alt, journalistisches Urgestein der Erneuerbare Energien-Debatte in Deutschland, davor, dass Fracking von Schiefergas in Deutschland hoffähig werden könnte. In einem Kommentar für PV MAGAZINE schreibt Alt, in Berlin werde zunehmend über die Gasgewinnung durch Fracking diskutiert. Putins Gas sei viel zu teuer und unsicher, einen Gaskrieg mit Russland könne man nicht wollen – letzter Ausweg also das Einpressen von Chemie-Wasser-Cocktails in die Erde, um selber die letzten Kubikmeter Gas auszupressen, die die Erde über Millionen von Jahren „produziert“ hat?

Es ist ernüchternd, mit welchem Tempo der Irrsinn von Kohle und Atom un Deutschland weitergeführt wird. Das Umkehr-Tempo ist peinlich für Deutschland in der ganzen Welt – andere Länder haben dem einstigen Marktführer für Umwelttechnologien längst den Rang abgelaufen. Energiewende in Deutschland? Die war einmal.

Dabei liegen die Gründe für einen Mix aus Solarenergie, Windenergie, Bioenergie sowie Wasserenergie und Geothermie auf der Hand –  zutreffender als es der Wissenschaftler Harald Lesch beschreibt, kann man den Zwang zur Energiewende, zum Umsteuern gar nicht ausdrücken:

IPCC: Es kostet nicht die Welt, den Planeten zu retten

IPCC-Bericht 2014Am vergangenen Wochenende wurde auch der neueste Bericht des IPCC veröffentlicht. Mit dabei ist auch Ottmar Edenhofer, der sich seit Jahrzehnten mit Fragen der Klimaerwärmung beschäftigt. Die Aussage des IPCC ist eindeutig: Zehn bis zwanzig Jahre habe die Welt noch Zeit, um den Klimawandel zu moderaten Kosten aufzuhalten. Hauptziel solle eine Veränderung des Energiemixes sein. Dabei könnten nach Ansicht des IPCC neben Solarenergie und Windenergie auch andere Technologien wie Atomkraft zum Einsatz kommen.

Insbesondere der wachsende Anteil an Kohlekraftwerken macht aber einen Strich durch die Rechnung: CO2-Zertifikatehandel ist faktisch ausgesetzt, immer mehr Kohlekraftwerke gehen auch in Deutschland ans Netz. Die Bundesregierung zementiert den Anteil der Kohle am Strommix gerade bis 2040 – auch dann sollen noch 40 Prozent der Energieerzeugung aus Kohle stammen. Dieser Weg von Sigmar Gabriel und Angela Merkel ist unfassbar ambitionslos.

Der fünfte Sachstandsbericht des IPCC wird heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt – und kann hier heruntergeladen werden.

(Dieser Beitrag erschien am 14.4.2014 auf CleanThinking.de)

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Nachrüstung von 400.000 Photovoltaikanlagen in 2014 geplant http://www.cleanthinking.de/solarenergie/photovoltaikanlagen-muessen-nachgeruestet-werden-fuer-die-energiewende/ http://www.cleanthinking.de/solarenergie/photovoltaikanlagen-muessen-nachgeruestet-werden-fuer-die-energiewende/#respond Mon, 14 Apr 2014 06:21:03 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38464 50,2-Hertz ist eine magische Frequenz für das Stromnetz: Stimmen Angebot und Nachfrage von Strom nicht zu jeder Millisekunde überein, droht ein Blackout. Bislang waren die Wechselrichter von Photovoltaikanlagen auf eine einheitliche Abschaltfrequenz von 50,2-Hertz optimiert. Doch bei steigender Menge an Photovoltaikanlagen ist das Risiko, dass zu viele Anlagen zeitgleich abgeschaltet werden, gestiegen. Daher folgt nun seit Jahresbeginn eine Art „Netz-Update“ für Photovoltaikanlagen: 400.000 Solaranlagen sind betroffen. Berlin / Smart Grid & Solarenergie News. Bis Ende Mai 2014 soll die zweite […]

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50,2-Hertz ist eine magische Frequenz für das Stromnetz: Stimmen Angebot und Nachfrage von Strom nicht zu jeder Millisekunde überein, droht ein Blackout. Bislang waren die Wechselrichter von Photovoltaikanlagen auf eine einheitliche Abschaltfrequenz von 50,2-Hertz optimiert. Doch bei steigender Menge an Photovoltaikanlagen ist das Risiko, dass zu viele Anlagen zeitgleich abgeschaltet werden, gestiegen. Daher folgt nun seit Jahresbeginn eine Art „Netz-Update“ für Photovoltaikanlagen: 400.000 Solaranlagen sind betroffen.

Berlin / Smart Grid & Solarenergie News. Bis Ende Mai 2014 soll die zweite Welle der 50,2-Hertz-Umrüstaktion von rund 90.000 mittelgroßen Anlagen zwischen 30 und 100 Kilowattpeak (kWp) abgeschlossen sein, der Rest bis Ende des Jahres. Das gab Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, kürzlich bekannt. Insgesamt müssen in Deutschland über 400.000 Photovoltaikanlagen nachgerüstet werden. Die meisten davon stehen in Bayern und Baden-Württemberg. Kleinanlagen unter 10 Kilowattpeak und seit 2012 in Betrieb genommene Anlagen sind von der Umrüstpflicht ausgenommen.

Als die Nachrüstung im vergangenen Jahr begann, kam es zu Startschwierigkeiten. Die Fragebögen, die die Netzbetreiber an die Anlagenbetreiber versendet hatten, wurden vielfach fehlerhaft zurückgeschickt. Neuen Schwung gab es durch internetgestützte Ausfüllhilfen. Die Fehlerquote bei den Fragebögen ist seither nicht mehr so hoch. Die erste Nachrüstungswelle betraf vor allem die großen PV-Anlagen mit einer Leistung von über 100 kWp. Jetzt sind die Anlagen von zehn bis 30 kWp und die mittelgroßen von 30 bis 100 kWp an der Reihe. Das heißt, nun steht auch die Nachrüstung einiger klassischer Dachanlagen privater Betreiber an.

Photovoltaikanlagen müssen nachgerüstet werden

Durch ein Update der Wechselrichter in den Solarstromanlagen soll verhindert werden, dass sich alle betroffenen Anlagen gleichzeitig abschalten, wenn es zu Netzstörungen kommt. „Genau wie die Netzbetreiber sind auch die Besitzer der Photovoltaikanlagen Teil der Stromversorgung in Deutschland. Wir appellieren daher an alle, zu einem reibungslosen Umsetzungsprozess beizutragen“, so Vohrer. Nach der Nachrüstung werden sich die Solarstromanlagen schrittweise kontrolliert abschalten und damit zur Netzstabilität beitragen. Die Anlagenbetreiber haben keine Nachteile durch diese Änderung.

Bis wann muss wer seine Photovoltaikanlage nachrüsten?

  • Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 kWp (Inbetriebnahme nach dem 30.4.2001 und 1.1.2012) bis zum 31.8.2013 (bis auf wenige Fälle abgeschlossen)
  • Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 30 kWp (Inbetriebnahme nach dem 30.4.2001 und vor 1.1.2009) bis zum 31.5.2014
  • Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 10 kWp (Inbetriebnahme nach dem 31.8.2005 und vor dem 1.1.2012) bis zum 31.12.2014

Weitere Informationen sowie eine Ausfüllhilfe für den Abfragebogen finden Anlagenbetreiber und Installateure auf den Internetseiten der beteiligten Verbände unter http://www.bdew.de/internet.nsf/id/502-hertz-problem-de, http://www.solarwirtschaft.de/nachruestung.html oder http://www.zveh.de/50-2-hz.

(Dieser Beitrag über die Nachrüstung von Photovoltaikanlagen erschien am 14.4.2014 auf CleanThinking.de)

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Energiewende-Demonstrationen: Wie der Energiewende-Samstag in den Medien wirkt http://www.cleanthinking.de/energiewende-demonstrationen-fuer-energiewende-und-gegen-gabriels-energiewendepolitik/ http://www.cleanthinking.de/energiewende-demonstrationen-fuer-energiewende-und-gegen-gabriels-energiewendepolitik/#respond Sun, 23 Mar 2014 13:32:23 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38318 Die Bevölkerung macht mobil gegen die Pläne von Bundesenergieminister Sigmar Gabriel, die Energiewende in Deutschland durch Eigenverbrauchs-Abgaben und andere Maßnahmen massiv zu gefährden. Der Vizekanzler schwingt sich auf, die Interessen der Industrie derart in den Vordergrund zu rücken, dass die Energiewende der Bürger, die Bürgerenergiewende, kaum noch Chancen haben könnte. Am gestrigen Samstag demonstrierten viele Tausend Bürger hierzu überall in Deutschland unter dem Motto „Energiewende retten“. Die CleanThinking.de hat sich die Reaktionen der Medien auf die Demonstrationen einmal näher angesehen. […]

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Die Bevölkerung macht mobil gegen die Pläne von Bundesenergieminister Sigmar Gabriel, die Energiewende in Deutschland durch Eigenverbrauchs-Abgaben und andere Maßnahmen massiv zu gefährden. Der Vizekanzler schwingt sich auf, die Interessen der Industrie derart in den Vordergrund zu rücken, dass die Energiewende der Bürger, die Bürgerenergiewende, kaum noch Chancen haben könnte. Am gestrigen Samstag demonstrierten viele Tausend Bürger hierzu überall in Deutschland unter dem Motto „Energiewende retten“. Die CleanThinking.de hat sich die Reaktionen der Medien auf die Demonstrationen einmal näher angesehen.

Aufruf zur Demonstration: ENergiewende retten

Aufruf zur Demonstration

Leipzig / Energiewende News. In Kiel kamen nach Angaben des NDR 5.000 Menschen zur Energiewende-Demo, im Bayerischen Fröttmaning kamen 4.000 Menschen zu Füßen des Münchner Windkraftrades in Fröttmaning, in Mainz und Wiesbaden demonstrierten nach Angaben der Allgemeinen Zeitung 2.500 Menschen. Dazu gab es Demonstrationen in Hannover, Düsseldorf, Potsdam, Freiburg und Wiesbaden – also in den wichtigsten Landeshauptstädten der Bundesländer Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Hessen sowie Schleswig-Holstein.

„Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom“ – die Parolen der Energiewende-Befürworter sind eindeutig und beziehen sich ausschließlich auf die Art der Energieerzeugung in Deutschland. Wie wäre es, wenn man gleichzeitig für mehr Energieeffizienz und damit den effizienteren Umgang mit produzierter Energie auf die Straße gehen würde. Gerade kürzlich legte wieder eine Studie die Potenziale der Energieeffizienz dar.

Tagesthemen berichten über abgeschaltete Gaskraftwerke

Die Tagesthemen nahmen die Energiewende-Demonstrationen gestern zum Anlass für einen Beitrag, der die Lage eine Stadtwerks darstellt, der überlegt, sein hochmodernes Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk kurz nach dem Start im vergangenen Sommer bereits wieder vom Netz zu nehmen. Gaskraftwerke werden benötigt,  um den Strom, der aus Solarenergie und Windenergie ins Netz eingespeist wird, aber kurzfristigen Schwankungen unterliegt, auszugleichen. Da in Deutschland aber immer mehr Kohlekraftwerke ans Netz gehen (100 am Netz, 16 weitere im Bau), haben es Gaskraftwerke schwer. Würde der CO2-Zertifikatemechanismus in Europa funktionieren, würde Kohlestrom verteuert und Strom aus Gas hätte größere Chancen.

Mehr als 30.000 Menschen auf den Straßen – von den Medien werden sie oft als reine Umweltschützer bezeichnet. Natürlich ist das ein guter Begriff, aber es geht um viel mehr für Deutschland: Es geht um Wettbewerbsfähigkeit, es geht um Versorgungssicherheit – die kann mit Kohle und Fracking nur in Gefahr geraten. Die CleanThinking.de-Redaktion hat die Vorteile der Energiewende einmal als „Zweite Rendite der Energiewende“ beschrieben – hier der Beitrag dazu.

Die besten Berichte zu den Energiewende-Demonstrationen im Überblick:

Fazit: Bislang sind die Berichte der Medien eher rein nachrichtlich-beschreibend zu sehen. Geben die Demonstrationen der dezentralen Energiewende in Deutschland nochmal einen Schub? Unklar.

(Dieser Beitrag erschien am 23.3.2014 auf CleanThinking.de)

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Energiespeicher Niederrhein: Vorzeigeprojekt für die Region http://www.cleanthinking.de/energiespeicher/energiespeicher-niederrhein-vorzeigeprojekt-der-region-37186 http://www.cleanthinking.de/energiespeicher/energiespeicher-niederrhein-vorzeigeprojekt-der-region-37186#respond Thu, 20 Feb 2014 07:55:39 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=37186 Die Produktion von Strom aus Erneuerbaren Energien ist Schwankungen unterworfen, was unter Umständen zu einem Stromüberschuss führt. Im „Energiespeicher Niederrhein“, so der offizielle Name der Projektidee, sollen diese überschüssigen Strommengen dazu genutzt werden, Druckluft in Kavernen zwischenzuspeichern. Die Energie der Druckluft kann dann mittels Turbine und Generator kurzfristig in Strom zurückgewandelt und wieder ins Netz eingespeist werden. CleanTech & Energiespeicher News / Wesel. Zu den größten Herausforderungen der Energiewende gehören zweifelsohne der Auf- und Ausbau von Speichertechnologien. Eine Idee für […]

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Die Produktion von Strom aus Erneuerbaren Energien ist Schwankungen unterworfen, was unter Umständen zu einem Stromüberschuss führt. Im „Energiespeicher Niederrhein“, so der offizielle Name der Projektidee, sollen diese überschüssigen Strommengen dazu genutzt werden, Druckluft in Kavernen zwischenzuspeichern. Die Energie der Druckluft kann dann mittels Turbine und Generator kurzfristig in Strom zurückgewandelt und wieder ins Netz eingespeist werden.

Überschüssiger Strom aus dem Energienetz wird genutzt, um mit einem Kompressor Luft zu verdichten. Diese Druckluft wird in den Kavernen gespeichert.  Benötigt das Netz Energie, wird mit der Druckluft der Antrieb einer Gasturbine unterstützt und mit einem Generator Strom erzeugt

Überschüssiger Strom aus dem Energienetz wird genutzt, um mit einem Kompressor Luft zu verdichten. Diese Druckluft wird in den Kavernen gespeichert. Benötigt das Netz Energie, wird mit der Druckluft der Antrieb einer Gasturbine unterstützt und mit einem Generator Strom erzeugt. Quelle: PVG GmbH

CleanTech & Energiespeicher News / Wesel. Zu den größten Herausforderungen der Energiewende gehören zweifelsohne der Auf- und Ausbau von Speichertechnologien. Eine Idee für eine neue Speicheranlage wurde in der vergangenen Woche in der Nähe der Stadt Wesel der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit einem bekannten und auch bewährten, aber gleichzeitig innovativ bearbeiteten Verfahren soll eine Zwischenspeicherung von Strom aus Erneuerbaren Energien in unterirdischen Hohlräumen erfolgen. Die Rede ist von so genannten Kavernen. Der Energiespeicher soll südöstlich von Wesel errichtet werden. Initiatoren sind zwei Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen: die Thyssen Vermögensverwaltung GmbH und die PVG GmbH – Resources Services & Management.

Thyssen Vermögensverwaltung: „Grünes Vorzeigeprojekt“

Der Geschäftsführer der Thyssen Vermögensverwaltung Dr. Gerd Hagenguth ist überzeugt, dass die Region mit dem Energiespeicher Niederrhein ein „grünes Vorzeigeprojekt“ erhielt. Der Speicher leiste einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende und unterstütze die Integration der Erneuerbaren Energien sowie die Netzstabilität. Das komme der Region zu Gute.

Kavernen bieten eine im Praxisbetrieb bereits erprobte und zuverlässige Möglichkeit, Druckluft unterirdisch, sicher und umweltschonend zu speichern. Die Salzschichten unter dem Ufermannshof eignen sich nach derzeitigem Kenntnisstand gut für die Einrichtung von Kavernen. Die Untergrundspeicher- und Geotechnologiesysteme GmbH hat im Auftrag der Projektinitiatoren eine erste Voruntersuchung durchgeführt. Die Thyssen Vermögensverwaltung verfügt über die Steinsalzrechte unter der betrachteten Fläche in der Lokation Ufermannshof.

Weitere Möglichkeiten werden betrachtet

Ergänzende Erkundungen der Salzlagerstätte seien geplant, so die Initiatoren. Die Projektidee befinde sich jedoch derzeit noch in einem frühen Stadium. In der momentanen Phase richte man das Augenmerk auf weitergehenden Untersuchungen, die die Machbarkeit des Vorhabens sicherstellen sollen. Ziel sei es weiterhin, neben den zusätzlichen technischen Arbeiten ein Marktmodell zu entwickeln, das den Betreibern von Energiespeichern kalkulierbare Investitionsbedingungen bietet.

Politik und Bürger werden informiert

Das Projekt hat Veränderungen in der Natur und Landschaft zur Folge. Im Zuge der Projektidee findet daher ein breit angelegter Dialog statt. Politik und Bürger werden kontinuierlich über Hintergründe und den aktuellen Projektstand informiert. So werden beispielsweise auf der Internetpräsenz www.energiespeicher-niederrhein.de aktualisierte Informationen eingestellt, ein Bürgertelefon eingerichtet und je nach Projektfortschritt öffentliche Infoveranstaltungen durchgeführt.

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Netzbetreiber Avacon nutzt Energiespeicher von SiG Solar http://www.cleanthinking.de/energiespeicher/netzbetreiber-setzt-auf-energiespeicher-sunstorage-von-sig-solar-14446/ http://www.cleanthinking.de/energiespeicher/netzbetreiber-setzt-auf-energiespeicher-sunstorage-von-sig-solar-14446/#respond Fri, 14 Feb 2014 06:03:00 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=37124 Die Avacon AG startet mit der SiG Solar GmbH gemeinsam in die zweite Runde des „e-Home Energieprojektes 2020“: Insgesamt 22 SunStorage-Energiespeichersysteme sollen bis April 2014 in Privathaushalten der niedersächsischen Gemeinden Stuhr und Weyhe installiert werden. Acht Energiespeicher werden im Rahmen eines weiteren Projektes der Avacon AG mit verschiedenen Kommunen in Büroräumen, öffentlichen Gebäuden und Kindergärten angeschlossen. Stuhr / Energiespeicher News. Das „e-Home Energieprojekt 2020“ wurde 2011 von Avacon ins Leben gerufen und untersucht anhand von aktuell 27 Testhaushalten im Süden […]

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Die Avacon AG startet mit der SiG Solar GmbH gemeinsam in die zweite Runde des „e-Home Energieprojektes 2020“: Insgesamt 22 SunStorage-Energiespeichersysteme sollen bis April 2014 in Privathaushalten der niedersächsischen Gemeinden Stuhr und Weyhe installiert werden. Acht Energiespeicher werden im Rahmen eines weiteren Projektes der Avacon AG mit verschiedenen Kommunen in Büroräumen, öffentlichen Gebäuden und Kindergärten angeschlossen.

SunStorage AvaconStuhr / Energiespeicher News. Das „e-Home Energieprojekt 2020“ wurde 2011 von Avacon ins Leben gerufen und untersucht anhand von aktuell 27 Testhaushalten im Süden Bremens die Auswirkungen des veränderten Einspeise- und Verbraucherverhaltens auf die Stromnetze. Mit finanzieller Unterstützung durch Avacon erhielten die teilnehmenden Haushalte eine Photovoltaikanlage, ein Elektro-Auto, eine Klimaanlage sowie intelligente Stromzähler, so genannte Smart Meter. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN).

„Wir freuen uns, den Zuschlag erhalten zu haben und nun Teil dieses deutschlandweit einzigartigen Projektes zu sein“, sagt Jan-Christian Schröder, Geschäftsführer der SiG Solar GmbH. Sein Unternehmen hatte sich im vergangenen Jahr gegen zahlreiche Mitbewerber durchgesetzt. „Schon bald profitieren die Projektteilnehmer nicht mehr nur tagsüber vom günstigen Sonnenstrom, sondern auch am Abend und in der Nacht“, so Schröder.

Bei den verwendeten Energiespeicher-Modellen handelt es sich um 25 SunStorage SMART L mit einer nominalen Speicherkapazität von jeweils 11 Kilowattstunden und 5 SunStorage SMART M mit einer nominalen Speicherkapazität von jeweils 5,5 Kilowattstunden.

„Wir freuen uns, dass sich mit 22 Haushalten so viele Teilnehmer für ein Speichersystem entschieden haben, obwohl die Anschaffung nicht verpflichtend ist“, sagt Jens Tiekenheinrich, Leiter des e-Home Energieprojektes. Im Jahr 2013 wurde beschlossen, das Projekt bis 2017 fortzuführen und Energiespeicher einzubeziehen.

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„Die Erweiterung des Projektes um Energiespeicher ist ein logischer Schritt, um das Zusammenspiel von Speichersystemen und Verteilnetz unter realen Bedingungen zu analysieren und zu bewerten“, sagt Dietmar Geckeler, Abteilungsleiter Energiespeichersysteme bei SiG Solar.

(Dieser Beitrag über die SunStorage Energiespeicher von SiG Solar erschien am 14.2.2014 auf CleanThinking.de)

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In Aachen entsteht ein 5-Megawatt-Batteriegroßspeicher http://www.cleanthinking.de/energiespeicher/5-megawatt-batteriegrossspeicher-von-eon-und-sma-in-aachen-entsteht/ http://www.cleanthinking.de/energiespeicher/5-megawatt-batteriegrossspeicher-von-eon-und-sma-in-aachen-entsteht/#respond Thu, 13 Feb 2014 17:41:42 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=37111 Das E.ON Energy Research Center an der RWTH Aachen, der Energieversorger E.ON SE, die Batteriehersteller Exide Technologies GmbH mit seiner Geschäftseinheit GNB® Industrial Power und beta-motion GmbH sowie der Wechselrichter-Hersteller SMA Solar Technology AG werden in diesem Jahr den weltweit ersten modularen Batteriegroßspeicher mit einer Leistungsklasse von fünf Megawatt in Aachen errichten. Aachen / Stromspeicher News. Das Projekt mit dem Titel „M5BAT“ (Modularer multi-Megawatt multi-Technologie Mittelspannungsbatteriespeicher) wird im Rahmen der „Förderinitiative Energiespeicher“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit insgesamt […]

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Das E.ON Energy Research Center an der RWTH Aachen, der Energieversorger E.ON SE, die Batteriehersteller Exide Technologies GmbH mit seiner Geschäftseinheit GNB® Industrial Power und beta-motion GmbH sowie der Wechselrichter-Hersteller SMA Solar Technology AG werden in diesem Jahr den weltweit ersten modularen Batteriegroßspeicher mit einer Leistungsklasse von fünf Megawatt in Aachen errichten.

RWTH EONAachen / Stromspeicher News. Das Projekt mit dem Titel „M5BAT“ (Modularer multi-Megawatt multi-Technologie Mittelspannungsbatteriespeicher) wird im Rahmen der „Förderinitiative Energiespeicher“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit insgesamt 6,5 Millionen Euro gefördert. Die Besonderheit von „M5BAT“ ist der modulare Aufbau des Speichers, bei dem unterschiedliche Batterie-Technologien optimal miteinander verknüpft werden. So werden Lithium-Ionen-Batterien beispielsweise als kurzfristige Leistungsspeicher eingesetzt, Hochtemperatur-Batterien eignen sich für die Energiebereitstellung über mehrere Stunden und Bleibatterien kommen sowohl bei kurzen als auch bei mittleren Entladezeiten zum Einsatz.

Die geplante Leistungsklasse sowie die hohe Modularität machen das Batteriespeichersystem weltweit einmalig und eröffnen ein breites Spektrum möglicher Anwendungsfelder. Das Projekt wird sich im ersten Schritt auf folgende Einsatzzwecke konzentrieren: Die Integration Erneuerbarer Energien, die Erprobung einer dezentralen Bereitstellung von Regelleistung für einen stabilen Netzbetrieb sowie den Stromhandel und die damit verbundene Nutzung von Strompreisdifferenzen.

„Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland gewinnen intelligente Netze und Techniken zur Speicherung großer Energiemengen immer stärker an Bedeutung. E.ON investiert im Rahmen seiner Technologie- und Innovationsaktivitäten bereits seit Jahren in ein breites Spektrum von Zukunftstechnologien. Hierbei sind Batteriespeicher besonders interessant, da sie – anders als Druckluftspeicher oder Pumpspeicherwerke – weder an geografische Voraussetzungen geknüpft sind noch langer Planungsfristen bedürfen“, so E.ON Technologievorstand Leonhard Birnbaum.

E.ON verantwortet sowohl die Planung und den Aufbau der Batteriespeicheranlage sowie die Entwicklung und Erprobung von Vermarktungsstrategien zukünftiger Produkte im Energiemarkt. Forschungsseitig werden letztere Aktivitäten vom IAEW der RWTH Aachen begleitet. Der Betrieb der Anlage, die Systemintegration sowie die wissenschaftliche Begleitung des Projektes erfolgen durch das E.ON Energy Research Center an der RWTH Aachen.

Die Hersteller Exide Technologies GmbH, beta-motion GmbH und SMA Solar Technology AG liefern die technischen Komponenten und betreuen deren Erprobung während des Betriebs. Exide Technologies setzt in diesem Projekt die innovativen VRLA Gel-, und Kupferstreckmetalltechnologie ein, die sich besonders durch ihre Zyklenfestigkeit und Hochstromeigenschaften auszeichnen. Die hochleistungsfähigen Li Ionen Batterien der beta-motion GmbH werden zum effizienten Lastmanagement beitragen.

Die hoch flexiblen Batterie-Wechselrichter von SMA ermöglichen dabei die Skalierbarkeit und Modularität des Systems. Der Fördermittelgeber wird durch den Projektträger Jülich (PTJ) repräsentiert. Der Baubeginn des Batteriegroßspeichers ist für Herbst 2014, die Inbetriebnahme im Jahr 2015 geplant.

(Dieser Beitrag über das Stromspeicher-Projekt M5BAT erschien am 13.2.2014 auf CleanThinking.de)

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Lageenergiespeicher: Pilotprojekt möglicherweise schon 2015 http://www.cleanthinking.de/cleantech-startup/energiespeicher-lageenergiespeicher-pilotprojekt-moeglicherweise-schon-2015-heindl-energy-14444/ http://www.cleanthinking.de/cleantech-startup/energiespeicher-lageenergiespeicher-pilotprojekt-moeglicherweise-schon-2015-heindl-energy-14444/#comments Fri, 07 Feb 2014 07:54:04 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=37043 „Lageenergiespeicher: 2.000 GWh in einem Felsblock“ war ein Beitrag überschrieben, in  dem uns Prof. Eduard Heindl vor einiger Zeit seine Idee des Lageenergiespeichers näher brachte. Das Konzept sorgt seitdem für Furore in Deutschland und darüber hinaus. Inzwischen hat Heindl u.a. eine GmbH, die Heindl Energy GmbH, gegründet und kommt einer Machbarkeitsstudie zu seinem Energiespeicher der Zukunft immer näher. Jetzt gab der Informatik-Professor aus Baden-Württemberg den Kollegen der Energie + Technik ein bemerkenswertes Interview.  Stuttgart / Cleantech, Energiespeicher News. Schon in […]

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„Lageenergiespeicher: 2.000 GWh in einem Felsblock“ war ein Beitrag überschrieben, in  dem uns Prof. Eduard Heindl vor einiger Zeit seine Idee des Lageenergiespeichers näher brachte. Das Konzept sorgt seitdem für Furore in Deutschland und darüber hinaus. Inzwischen hat Heindl u.a. eine GmbH, die Heindl Energy GmbH, gegründet und kommt einer Machbarkeitsstudie zu seinem Energiespeicher der Zukunft immer näher. Jetzt gab der Informatik-Professor aus Baden-Württemberg den Kollegen der Energie + Technik ein bemerkenswertes Interview. 

Lageenergiespeicher von Heindl Energy im ModellStuttgart / Cleantech, Energiespeicher News. Schon in einem Jahr könnte demnach ein erste Pilotprojekt in Angriff genommen werden, so Prof. Eduard Heindl im Interview. Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie erstellt, auf deren Basis dann weitere Investoren für die Projektierung und die Planung des Pilotprojektes gewonnen werden sollen. Die Machbarkeitssudie für den Lageenergiespeicher soll eventuell schon Ende diesen Jahres vorgestellt werden können.

Als wichtigste technische Herausforderung bezeichnet Heindl im Interview mit Energie + Technik die Dichtung – insbesondere weil es sich um eine Ringdichtung über mehrere 100 Meter bei einem Druck von 40 bar handeln würde.

Das erste Pilotprojekt könne etwa 200 Megawattstunden Kapazität bei einem Radius von 50 Metern haben. Apropos Radius: Nach den Worten Heindls wird der Preis des Speichers sehr stark von seinem Radius abhängen. Der Pilot werde im Bereich von 100 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazitäten liegen. Zum Vergleich: Die Kosten für eine in der Bleibatterie gespeicherte Kilowattstunde liegen bei 150 Euro. 

(Dieser Beitrag über den Lageenergiespeicher von Eduard Heindl erschien am 7.2.2014 auf CleanThinking.de)

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Energie-Kommune Jena vollzieht regionale Energiewende http://www.cleanthinking.de/energiewende/energie-kommune-jena-vollzieht-regionale-energiewende-14127/ http://www.cleanthinking.de/energiewende/energie-kommune-jena-vollzieht-regionale-energiewende-14127/#respond Sat, 01 Feb 2014 16:08:48 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36890 Die Universitätsstadt Jena ist mit etwa 106.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Thüringens und steht mit Namen wie Carl Zeiss, Ernst Abbe und Otto Schott für herausragende Geistesgrößen und gleichzeitig erfolgreiche Unternehmer im Bereich der Optik und Glasverarbeitung. Jena geht den Weg in eine regenerative Zukunft gemeinsam mit den Gemeinden im Umland und mit den Bürgern vor Ort. Über eine Energiegenossenschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger auch an den Jenaer Stadtwerken beteiligen und sich für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren […]

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Die Universitätsstadt Jena ist mit etwa 106.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Thüringens und steht mit Namen wie Carl Zeiss, Ernst Abbe und Otto Schott für herausragende Geistesgrößen und gleichzeitig erfolgreiche Unternehmer im Bereich der Optik und Glasverarbeitung. Jena geht den Weg in eine regenerative Zukunft gemeinsam mit den Gemeinden im Umland und mit den Bürgern vor Ort. Über eine Energiegenossenschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger auch an den Jenaer Stadtwerken beteiligen und sich für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien vor Ort einsetzen. Für ihr Engagement ist Jena heute als „Energie-Kommune“ ausgezeichnet worden.

Jena Solaranlage EnergiewendeEnergiewende News / Jena, Thüringen. „Unsere Stadtwerke sind für die Herausforderungen der Energiewende auf vielen Ebenen gut vorbereitet“, berichtet Oberbürgermeister Albrecht Schröter. „Seit 2011 versorgen die Stadtwerke die Bürgerinnen und Bürger mit einem Strommix ohne Kernkraft, seit Sommer 2013 ausschließlich mit grünem Strom aus Wasserkraft. Auch Ökogas und Fernwärme gehört zum Produktangebot. Zusätzlich können sich die Menschen vor Ort über eine Energiegenossenschaft an den Stadtwerken beteiligen.“

Für die Beteiligung an den Stadtwerken Energie Jena-Pößneck sollen mehr als acht Millionen Euro eingesammelt werden. Derzeit sind es knapp 7,5 Millionen. Ein Anteil kostet 500 Euro und verspricht mit einem Zinssatz von vier Prozent eine interessante Anlage. Über die Beteiligung an den Stadtwerken verspricht sich die Energiegenossenschaft außerdem eine Bürgerstimme bei der Ausrichtung der Unternehmenspolitik.

„Ziel der Energiegenossenschaft ist es, die Initiative der Stadtwerke beim Ausbau der Erneuerbaren Energien zu verstärken und die Energiewende vor Ort erlebbar zu gestalten“, berichtet Oberbürgermeister Schröter. „Außerdem soll die regionale Energieerzeugung intensiviert und mit dem regionalen Verbrauch zusammengebracht werden.“

Die Verbindung von regionaler Erzeugung und regionalem Verbrauch versuchen die Jenaer Stadtwerke bereits in vielen verschiedenen Projekten umzusetzen. Für das Wärmenetz werden zunehmend regionale Potenziale nutzbar gemacht. „Nur mit der Akzeptanz der Projekte vor Ort und der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wird die Energiewende ihre dynamische Entwicklung beibehalten“, ist Oberbürgermeister Schröter überzeugt.

„Das Beispiel Jena zeigt, dass Stadtwerke gut beraten sind, das Engagement der Bürgerinnen und Bürger für die Energiewende zu unterstützen“, sagt Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE).

(Dieser Beitrag über die regionale Energiewende in der Stadt Jena erschien am 1.2.2014 auf CleanThinking.de)

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Studie der Agora Energiewende: EEG-Umlage kann auf 5 Cent sinken http://www.cleanthinking.de/eeg-reform/studie-der-agora-energiewende-zeigt-wege-auf-14108/ http://www.cleanthinking.de/eeg-reform/studie-der-agora-energiewende-zeigt-wege-auf-14108/#respond Sat, 01 Feb 2014 09:00:26 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36709 Würden die Industrie-Sonderregelungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf energieintensive und exportorientierte Unternehmen begrenzt und die Eigenstromerzeugung teilweise in die EEG-Finanzierung einbezogen, würde die EEG-Umlage um 20 Prozent von derzeit 6,24 Cent auf etwa 5 Cent pro Kilowattstunde sinken. Ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden würde so (inklusive der Mehrwertsteuer-Effekte) um mehr als 50 Euro jährlich entlastet. Das ist das Ergebnis eines Reformvorschlags, den das Öko-Institut im Auftrag von Agora Energiewende erarbeitet hat. Der Studie liegt der Vorschlag zugrunde, […]

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Studie Agora EnergiewendeWürden die Industrie-Sonderregelungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf energieintensive und exportorientierte Unternehmen begrenzt und die Eigenstromerzeugung teilweise in die EEG-Finanzierung einbezogen, würde die EEG-Umlage um 20 Prozent von derzeit 6,24 Cent auf etwa 5 Cent pro Kilowattstunde sinken. Ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden würde so (inklusive der Mehrwertsteuer-Effekte) um mehr als 50 Euro jährlich entlastet. Das ist das Ergebnis eines Reformvorschlags, den das Öko-Institut im Auftrag von Agora Energiewende erarbeitet hat.

Der Studie liegt der Vorschlag zugrunde, große gewerbliche Stromverbraucher künftig stärker als bisher an der Finanzierung der Energiewende zu beteiligen. Dass diese Großverbraucher in den vergangenen Jahren immer stärker von der Zahlung der Ökostromumlage befreit wurden, hatte im Dezember auch die EU-Kommission moniert und deshalb ein Beihilfeverfahren gegen Deutschland eingeleitet.

Weitere Hintergründe zu Gabriels Reformplänen gibt es hier.

Zudem begünstigt die derzeitigen Regelungen Großunternehmen gegenüber dem Mittelstand und führen dazu, dass Unternehmen umstrukturiert werden, um die Zahlung der Ökostromumlage nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) zu vermeiden. Gleiches gilt für den Trend, immer mehr Kraftwerke zur Eigenproduktion von Strom aus diesem Grund zu installieren. Dadurch entsteht ein sich selbst verstärkenden Effekt, der die EEG-Umlage immer weiter ansteigen lässt.

Infolge der vermehrten Eigenstromproduktion sowie der Ausweitungen der Befreiungen in den vergangenen Novellen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, hat sich daher die privilegierte Strommenge von 14 Prozent im Jahr 2004 auf aktuell rund 30 Prozent mehr als verdoppelt. Alle nicht-befreiten Stromverbraucher müssen daher eine umso höhere Ökostromumlage zahlen. Gerade an diesem Punkt gibt es zu Gabriels EEG 2.0-Plänen breiten Widerstand. 

Reform der Ausnahmen nötig

„Wir benötigen eine Reform dieser Ausnahmen. Sie muss die Wertschöpfung und Arbeitsplätze in energieintensiven und exportorientierten Industrien sichern und gleichzeitig die Fehlentwicklungen der Vergangenheit korrigieren. Zudem muss die Reform die Bedenken der EU-Kommission ausräumen, sonst stehen die Industrie-Ausnahmen insgesamt auf dem Spiel“, sagt Dr. Patrick Graichen, Direktor des von der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation getragenen Denk- und Politiklabors Agora Energiewende.

Ob Unternehmen künftig noch privilegiert werden, soll dem Vorschlag zufolge daran gekoppelt werden, ob sie aufgrund von europarechtlichen Kriterien auch unter die Strompreiskompensationsregel des EU-Emissionshandels fallen. Davon profitieren 15 zentrale Sektoren, darunter die Eisen-, Stahl-, Aluminium-, Kupfer-, Chemie- und Papierindustrie. Die bisherige Kopplung der Privilegierung an die Höhe des jährlichen Stromverbrauchs soll hingegen ersatzlos entfallen.

Auch begünstigte Unternehmen sollen sich künftig zu einem kleinen Teil an der Finanzierung der Energiewende beteiligen. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass für sie eine EEG-Umlage von 0,5 bis 0,6 Cent pro Kilowattstunde – etwa zehn Prozent des normalen Satzes – zumutbar ist. Denn diese Großverbraucher profitieren bereits durch die aufgrund der Energiewende stark gesunkenen Großhandelspreise deutlich stärker.

Zudem soll auf den Verbrauch von selbst produziertem Strom – er ist bislang komplett von der Ökostromumlage ausgenommen – künftig eine geringe EEG-Umlage fällig werden. Stromverbrauch von diesen dezentralen Erzeugungsanlagen soll laut Konzept einen Nachlass von 3,5 Cent auf die EEG-Umlage erhalten.

Im Ergebnis würden diese Regelungen die Menge des privilegierten Stromverbrauchs von derzeit 160 Terawattstunden um rund 30 Prozent auf etwa 113 Terawattstunden jährlich reduzieren. Umgerechnet auf die EEG-Umlage des Jahres 2014 entspräche dies einer Senkung von derzeit 6,24 Cent auf etwa 5 Cent pro Kilowattstunde.

„Der Vorschlag zielt auf einen Ausgleich der Interessen von Energie-, Industrie- und Verbraucher-Seite. Agora Energiewende stellt diesen Reformvorschlag für die anstehende EEG-Novelle im Rahmen eines offenen Wettstreits um die besten Ideen für die Energiewende zur Diskussion“, sagt Agora-Direktor Graichen. Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

(Dieser Beitrag über die Studie der Agora Energiewende ist am 27.1.2014 auf CleanThinking.de erschienen)

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Auf Schlammschlacht folgt Sonnenschein http://www.cleanthinking.de/Solarenergie/solarpark-in-emden-36728 http://www.cleanthinking.de/Solarenergie/solarpark-in-emden-36728#respond Wed, 29 Jan 2014 08:20:13 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36728 CleanTech & Solar News / Emden.  Die Solarfirma F&S solar hinterlässt auf dem ehemaligen Kasernengelände im Emdener Ortsteil Barenburg tiefen Eindruck Das Sonnenkraftwerk, das in diesen Tagen fertiggestellt wird, weist beeindruckende Zahlen auf: Die auf gut acht Hektar Fläche mit rund 15.000 Solarmodulen errichtete Grünstrom-Anlage besitzt eine Spitzenleistung von 3.750 Kilowatt. Die Arbeiten fanden unter reichlich schlammigen Bedingungen statt, wie Uwe Czypiorski, Technischer Geschäftsführer von F&S solar, berichtet. „Die Witterung war äußerst problematisch, durch den häufigen Regen war der Untergrund stark […]

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Der Solarpark Emden. Quelle: F&S solar concept GmbH

CleanTech & Solar News / Emden.  Die Solarfirma F&S solar hinterlässt auf dem ehemaligen Kasernengelände im Emdener Ortsteil Barenburg tiefen Eindruck Das Sonnenkraftwerk, das in diesen Tagen fertiggestellt wird, weist beeindruckende Zahlen auf: Die auf gut acht Hektar Fläche mit rund 15.000 Solarmodulen errichtete Grünstrom-Anlage besitzt eine Spitzenleistung von 3.750 Kilowatt. Die Arbeiten fanden unter reichlich schlammigen Bedingungen statt, wie Uwe Czypiorski, Technischer Geschäftsführer von F&S solar, berichtet. „Die Witterung war äußerst problematisch, durch den häufigen Regen war der Untergrund stark aufgeweicht. Deshalb mussten wir sehr vorsichtig über das Gelände fahren und konnten nicht immer die gleichen Spuren benutzen“, so Czypiorski. Nach der Begrünung der Anlage werde von den Spuren aber nichts mehr zu sehen sein.

Grünstrom für 1.055 Haushalte

Durch die jährlich prognostizierten 3.692.765 Kilowatt-Stunden sauberen Sonnenstroms können gegenüber herkömmlicher Kohleverstromung jährlich 2.548 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendoxids eingespart werden. Mit dem dort produzierten Grün-Strom kann man rechnerisch 1.055 Haushalte versorgen.

Die Ausrichtung der Solarmodule und die Höhe des Trägergestells seien speziell auf die Gegebenheiten im Park zugschnitten. Dadurch könne der Ertrag laut Unternehmensangaben oft deutlich über die von unabhängigen Stellen errechneten Prognosen steigern. Die Anlage selbst sei zertifiziert und TÜV geprüft.Allein 112 Kilometer Kabel für die Modul-Verdrahtung mussten verlegt werden, dazu kamen noch neun Kilometer Hauptleitung für den Anschluss an das Stromnetz. Zudem lobt der Installateur die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Emden, den regionalen Handwerkern und dem dortigen Energieversorger. Der Standort habe gute Sonneneinstrahlwerte. Das Gelände liege direkt an der Autobahn. Wenn der Solarpark fertig ist, wird er 24 Stunden am Tag vom F&S solar-Firmensitz in Euskirchen aus fernüberwacht.

(Dieser Beitrag über den Solarpark Emden erschien am 29.01.2014 auf CleanThinking.de)

 

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Siemens-Speicher Siestorage im Forschungsprojekt green2store http://www.cleanthinking.de/energiespeicher/forschungsprojekte-restore2050-und-green2store-mit-siemens-siestorage-beginnen-36628/ http://www.cleanthinking.de/energiespeicher/forschungsprojekte-restore2050-und-green2store-mit-siemens-siestorage-beginnen-36628/#respond Mon, 27 Jan 2014 08:00:18 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36628 Am EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY haben zu Jahresbeginn die Arbeiten zu den im Rahmen der „Förderinitiative Energiespeicher“ von der Bundesregierung unterstützten Forschungsprojekten „RESTORE 2050“ und „green2store“ begonnen. Damit ist das Oldenburger Institut an gleich zwei Projekten dieses Programms beteiligt, das bundesweit bis zu 200 Millionen Euro an Fördergeldern bereitstellt. In Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt green2store hatte Siemens im Dezember einen Auftrag der Süwag Energie AG erhalten, einen Energiespeicher vom Typ Siestorage zur Netzstabilisierung und zur Pufferung volatiler Energieeinspeisung aus Wind- und […]

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Am EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY haben zu Jahresbeginn die Arbeiten zu den im Rahmen der „Förderinitiative Energiespeicher“ von der Bundesregierung unterstützten Forschungsprojekten „RESTORE 2050“ und „green2store“ begonnen. Damit ist das Oldenburger Institut an gleich zwei Projekten dieses Programms beteiligt, das bundesweit bis zu 200 Millionen Euro an Fördergeldern bereitstellt. In Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt green2store hatte Siemens im Dezember einen Auftrag der Süwag Energie AG erhalten, einen Energiespeicher vom Typ Siestorage zur Netzstabilisierung und zur Pufferung volatiler Energieeinspeisung aus Wind- und Solaranlagen in das Verteilnetz zu liefern.

Siemens Modular aufgebauter Stromspeicher SiestorageDer individuell gefertigte Speicher Siestorage basiert auf Lithium-Ionen-Batterien und hat in dieser Ausführung eine Kapazität von 135 Kilowattstunden (kWh). Die Süwag Energie AG wird den Speicher im Rahmen des Forschungsprojekts im Verbund mit anderen dezentralen Speichern einsetzen. Installiert wird der Speicher im NiederspannungsVerteilnetz der Gemeinde Flein, südlich von Heilbronn.

Für die Süwag Energie AG schaltet Siemens zunächst drei Batterieschränke des Südkoreanischen Batterieherstellers LG Chem parallel und schließt diese an die speziell für Energiespeicher-Anwendungen optimierten 4Q-IGBT-Umrichter auf der Gleichstromseite an. Die Parallelschaltung weiterer Batterieschränke ist bereits vorgesehen.

Passende C-Rate realisierbar mit Siestorage

Forschungsprojekt green2store mit SIemens Speicher Siestorage

Forschungsprojekt green2store mit SIemens Speicher Siestorage

Mit dem modularen Energiespeichersystem Siestorage lassen sich auf Basis von Lithium-Ionen-Batterien für jeden Anwendungsfall die passende C-Rate in einem Bereich von c > 0,5 bis c < 3 realisieren. Die C-Rate beschreibt den Quotient aus Strom und Kapazität und damit den maximalen Strom der Batterie in Bezug auf ihre Kapazität. Sie gibt den Kehrwert der Zeit an, für die eine Lithium-Ionen-Batterie der genannten Kapazität mit dem maximalen Entladestrom entladen werden kann.

Die gemeinsame Initiative der Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie Bildung und Forschung (BMBF) hat das Ziel, bis zum Jahr 2050 eine gleichbleibend hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten, selbst wenn der Strombedarf zu 80 Prozent aus Erneuerbaren Energien gedeckt wird. Dazu sollen notwendige technologische Durchbrüche und Kostensenkungen unterstützt sowie ein Beitrag zur schnellen Markteinführung neuer Energiespeicher geleistet werden.

Überregional verteilte Speichersysteme im Verbund

Im Projekt „green2store“ erforschen die Wissenschaftler, wie sich überregional verteilte Speichersysteme im Verbund nutzen lassen, um eine bessere Bewirtschaftung für Erneuerbare Energien zu erreichen. „Basierend auf der Idee des ‚Cloud-Computings‘ wollen wir den Benutzern über ein Netzwerk mehrere dezentrale Speicher dynamisch an den Bedarf angepasst zur Verfügung zu stellen“, erklärt Frank Schuldt, „green2store“-Projektleiter bei NEXT ENERGY. „Dadurch lassen sich die Speicherkapazitäten nicht nur wesentlich effektiver nutzen, sondern können auch von verschiedenen Akteuren nach Bedarf genutzt werden“.

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Innerhalb des Projekts, an dem neben der EWE AG als Konsortialführer acht weitere Partner beteiligt sind, befasst sich NEXT ENERGY im Schwerpunkt mit den Anforderungen an elektrische Energiespeicher für das Cloud-Konzept. So werden Alterungsmodelle entwickelt, Lebenszyklus-Analysen vorgenommen und die ökologische Bilanz inklusive der Emissionen von der Herstellung bis zum Recycling ermittelt. Am Ende des auf vier Jahre angelegten Forschungsvorhabens sollen eine wirtschaftliche Bewertung sowie Erfahrungen über den regulatorischen Rahmen bei der integrativen Nutzung dezentraler Speicher stehen.

Länderübergreifendes Stromverbundsystem?

Mit dem Stromversorgungssystem des Jahres 2050 befasst sich das auf drei Jahre ausgelegte Forschungsvorhaben „RESTORE 2050“. Als Projektkoordinator setzt NEXT ENERGY dabei gemeinsam mit der Universität Oldenburg und der Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH den europäischen Maßstab an: „Wir wollen herausfinden, wie sich ein länderübergreifendes Stromverbundsystem optimieren lässt, das nahezu ausschließlich aus Erneuerbaren Energien gespeist wird“, erklärt Dr. Thomas Vogt, „RESTORE 2050“-Projektleiter bei NEXT ENERGY.

Dazu werden zum einen vorhandene Studien verglichen und analysiert. Ergänzend wird mittels computergestützter Modellsimulationen untersucht, wie sich solch ein System durch einen cleveren Ausbau der Erneuerbaren Energien und durch technologische Lösungen positiv beeinflussen lässt. Neben der Organisation von zwei Experten-Workshops werden sich die Projektaktivitäten bei NEXT ENERGY vor allem auf die Bewertung zukünftiger Speichertechnologien und auf Optionen des Lastmanagements auf Übertragungsnetzebene konzentrieren.

(Dieser Beitrag erschien am 27.1.2014 auf CleanThinking.de)

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Gabriels EEG 2.0: Weshalb der Energie-Soli unsolidarisch ist http://www.cleanthinking.de/eeg-reform/energie-soli-auf-eigenverbrauch-ist-unsolidarisch-36580/ http://www.cleanthinking.de/eeg-reform/energie-soli-auf-eigenverbrauch-ist-unsolidarisch-36580/#respond Fri, 24 Jan 2014 13:00:09 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36580 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. In den vergangenen Tagen haben wir immer wieder über die Pläne von Bundesenergieminister Sigmar Gabriel für eine EEG-Reform  (vgl. auch: Gabriels EEG 2.0 macht Energiewende teurer) berichtet, dass der Vizekanzler mit dem Begriff EEG 2.0 überschrieben hat. Nach anfänglicher Ratlosigkeit in der Branche der Erneuerbaren Energien regt sich nun Widerstand (vgl. auch: Energische Protest-Welle gegen Gabriels EEG 2.0 rollt an) gegen Teile […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

In den vergangenen Tagen haben wir immer wieder über die Pläne von Bundesenergieminister Sigmar Gabriel für eine EEG-Reform  (vgl. auch: Gabriels EEG 2.0 macht Energiewende teurer) berichtet, dass der Vizekanzler mit dem Begriff EEG 2.0 überschrieben hat. Nach anfänglicher Ratlosigkeit in der Branche der Erneuerbaren Energien regt sich nun Widerstand (vgl. auch: Energische Protest-Welle gegen Gabriels EEG 2.0 rollt angegen Teile der Pläne Gabriels: Für die EEG-Umlage auf Eigenverbrauchsstrom hat sich inzwischen ein neuer Begriff gebildet. Doch klares Nachdenken darüber zeigt: Der „Energie-Soli“ ist gerade nicht solidarisch. Hier muss die Nachbesserung des Reförmchens von Minister Gabriel ansetzen.

Sigmar Gabriel Vizekanzler Energieminister SPDDer Bundesregierung und der klass. Energiewirtschaft ist es ein Dorm im Auge: Eigenverbrauchsstrom. Immer mehr Unternehmen und Gewerbetreibende versorgen sich mit Strom, den sie selber produziert haben. War das in den vergangenen Jahren aufgrund der noch nicht erreichten Netzparität der Photovoltaik nur ein kleines Problem, hat es sich mittlerweile herumgesprochen: Photovoltaikstrom vom Dach des Unternehmens, einer Halle oder vom Feld nebenan ist billiger, wenn er selbst verbraucht wird, als Strom von örtlichen Energieversorger.

Hinzu kommt: Speichertechnologien wie die des Cleantech-Unternehmens E3/DC aus Osnabrück (siehe Video von Leben mit der Energiewende TV) werden immer intelligenter und sorgen dafür, dass Autarkiegrade steigen. Etwa von 30 Prozent auf bis zu 73 Prozent bei Einfamilienhausbesitzern. Speicher und PV kombiniert, das rechnet sich also.

Somit ist der Dorn im Auge der klass. Energiewirtschaft und der Politik tiefer eingedrungen und bereitet Schmerzen: Eine selbst produzierte und verbrauchte Kilowattstunde bringt weder dem Staat noch dem Energieversorger Geld. Um diesen Selbstversorger-Trend zu stoppen, sollen neue Anlagen für den Eigenverbrauch nun 90 Prozent der derzeitigen Ökostromumlage von 6,24 Cent je Kilowattstunde zahlen – also rund 5,6 Cent. Begründet wird dies mit einer „Entsolidarisierung“ derjenigen, die sich für eine Eigenverbrauchs-Anlage entschieden haben. Doch kann das Argument stimmen?

Energie-Soli: BSW übt scharfe Kritik

Aus vielen Ecken kommt inzwischen harsche Kritik am so schön Energie-Soli getauften Konzept: Der Bundesverband Solarwirtschaft hat ausgerechnet, der geplante Energie-Soli auf Solaranlagen würde nur 70 Mio. Euro in diesem Jahr einbringen. Die Ökostrumumlage 2013 in Höhe von 19,4 Milliarden Euro könne um ganze 0,36 Prozent reduziert werden – macht das alles dann wirklich Sinn?

Derjenige, der eine Eigenverbrauchsanlage betreibt, nutzt das Stromnetz deutlich weniger als der, der 100 Prozent seines Stroms vom Energieversorger bezieht. Das ist logisch und wird doch über den reduzierten Strombezug abgedeckt – wer nur 30 Prozent vom Energieversorger bezieht, zahlt eben auch weniger EEG-Umlage und Mehrwertsteuer. So ist das nunmal. Gleichzeitig entlastet der Eigenverbrauchs-Investor das EEG-Konto, weil er auf eine Einspeisevergütung verzichtet. Somit trägt er doppelt dazu bei, die Kosten für die Energiewende zu reduzieren.

Mit dem Energie-Soli kommt nun ein dritter Punkt hinzu: Plötzlich wird eine Abgabe erhoben auf Strom, der selber produziert, gespeichert und verbraucht wird. Das ist, als würde jemand jeden Tag im eigenen Garten vorbeischauen und Mehrwertsteuer erheben auf den selbst gegessenen Apfel des Apfelbaums oder die selbst gezüchtete Tomate. Solidarisch kann das nicht sein, sondern schlicht: fragwürdig.

Immerhin: Kleine Anlagen bis 10 kW werden vom Energie-Soli ausgenommen. Aber: Auch Bestandsanlagen sollen rund 1 Cent je Kilowattsunde „Energie-Soli“ bezahlen. Laut einem Papier aus dem Bundesumweltministerium werden 2014 rund acht Prozent des deutschen Stromverbrauchs wegen des Eigenverbrauchs von der Umlage befreit (50 Terawattstunden). Ein Rechenbeispiel: Würde diese Summe mit einem Cent „Energie-Soli“ belegt, wären etwa 500 Millionen Euro zu zahlen. Ob das juristisch wirklich haltbar ist, darüber wird es allerdings noch Diskussionen geben.

Klar ist: Für den kleinen Handwerksbetrieb, der sich eine PV-Anlage aufs Dach gesetzt hat, um Energiekosten zu reduzieren, ist der Energie-Soli ein Schlag ins Gesicht. Die Entwicklung zusätzlicher Geschäftsmodelle, die den Eigenverbrauch von Strom, der aus ökologischer Sicht gewünscht sein müsste, erhöhen, wird massiv erschwert. Für die Erneuerbare Energien-Branche und die Unternehmen, die Speicher für Photovoltaikanlagen produzieren, wird der deutsche Markt nicht einfacher.

Der EEG-Reformentwurf müsse jetzt dringend im weiteren politischen Prozess nachgebessert werden, um die Energiewende nicht zu einer reinen Konzernveranstaltung zu machen, fordert der Bundesverband Solarwirtschaft. Präsident Dr. Günther Häckl: „Die Mehrheit der Bevölkerung will die Energiewende und die Bürger wollen selbst an ihr teilhaben. Wer das Umweltengagement der Menschen und des Mittelstandes bremst, lässt entscheidendes Potenzial der Energiewende ungenutzt. Die Vermutung liegt nahe, dass mit dieser Maßnahme nur die konventionelle Energiewirtschaft vor lästiger Erzeugungskonkurrenz geschützt werden soll.“

(Dieser Beitrag erschien am 24.1.2014 auf CleanThinking.de / Bildnachweis: SPD / Videonachweis: Leben mit der Energiewende)

Hinweis: Martin Jendrischik, Chefredakteur von CleanThinking.de, ist auch als Kommunikationsberater für die E3/DC GmbH tätig. Beim untenstehenden Artikel handelt es sich um einen sorgfältig recherchierten Beitrag, der ähnlich in renommierten Fachmedien erschienen ist. Mehr dazu hier: http://www.cleanthinking.de/?p=53

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Gewinner des Georg-Salvamoser-Preises 2014 stehen fest http://www.cleanthinking.de/gewinner-des-georg-salvamoser-preises-2014-stehen-fest/ http://www.cleanthinking.de/gewinner-des-georg-salvamoser-preises-2014-stehen-fest/#respond Fri, 24 Jan 2014 11:29:17 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36560 Mit dem Georg Salvamoser Preis werden Menschen und Institutionen ausgezeichnet, die sich auf dem Weg zu erneuerbaren Energien nicht aufhalten lassen und mit ihren Projekten Vorbild für andere sind. Er gilt als einer der höchstdotierten Umweltpreise Deutschlands und wird in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. Namensgeber ist der Freiburger Solarpionier und  Unternehmer Georg Salvamoser (1950-2009). Die  Auszeichnung wird von der Freiburg sowie der Georg-Salvamoser-Stiftung ausgelobt. CleanTech & Energiewende News / Freiburg. Die zwei mit jeweils 20.000 Euro dotierten Hauptpreise gehen […]

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Mit dem Georg Salvamoser Preis werden Menschen und Institutionen ausgezeichnet, die sich auf dem Weg zu erneuerbaren Energien nicht aufhalten lassen und mit ihren Projekten Vorbild für andere sind. Er gilt als einer der höchstdotierten Umweltpreise Deutschlands und wird in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. Namensgeber ist der Freiburger Solarpionier und  Unternehmer Georg Salvamoser (1950-2009). Die  Auszeichnung wird von der Freiburg sowie der Georg-Salvamoser-Stiftung ausgelobt.

CleanTech & Energiewende News / Freiburg. Die zwei mit jeweils 20.000 Euro dotierten Hauptpreise gehen in diesem Jahr an die Gemeinde Saerbeck in Nordrhein-Westfalen für das kommunale Projekt „Bioenergiepark“ sowie an die bürgerfinanzierte Solarcomplex AG in Singen (Hegau) für das „solargestützte Nahwärmenetz Büsingen“. Im vergangenen Jahr ging der Hauptpreis an die Nahwärme Schönstadt eG in Hessen für das Projekt „größtes Nahwärmenetz Deutschlands in Bürgerhand“. Einen Sonderpreis erhält 2014 das familiengeführte Freiburger Hotel für das außergewöhnliche Engagement bei der Nutzung erneuerbarer Energien.

Hauptpreisträger 1: Bioenergiepark der Gemeinde Saerbeck

Saerbeck

Bioeneriepark der Gemeinde Saerbeck. Quelle: Georg-Savamoser-Stiftung / Stadt Freiburg

Auf dem 90 Hektar großen Gelände eines ehemaligen Munitionsdepots hat die Gemeinde Saerbeck einen innovativen Bioenergiepark mit einem großen Solarkraftwerk, sieben Windkraftanlagen und zwei Biomassekraftwerken errichtet (insgesamt 29 MW). Damit erzeugt die Gemeinde im nördlichen Münsterland doppelt so viel Strom, wie ihre Bürger und die Betriebe im Ort benötigen.

Eine Besonderheit: Das Eigenkapital für die insgesamt 70 Mio. Euro Investitionsmittel kam ausschließlich von örtlichen Investoren. Durch einen Energielehrpfad und eine gläserne Heizzentrale motiviert die Kommune ihre Bürger und eine zunehmende Zahl von Besuchern zum Nachahmen. Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt: „Als Plusenergiegemeinde rückt Saerbeck in eine neue, zukunftsweisende Dimension der Energiewende vor. Sie zeigt, dass die Potenziale für 100 Prozent erneuerbare Energien auf lokaler Ebene im Überfluss vorhanden und auch finanzier- und umsetzbar sind.“

Hauptpreisträger 2: Solarcomplex AG für das solargestützte Nahwärmenetz Büsingen

Solarcomplex

Solarcomplex AG für das solargestützte Nahwärmenetz Büsingen. Quelle: Georg-Savamoser-Stiftung / Stadt Freiburg

Dass eine erneuerbare Vollversorgung auch im Wärmebereich möglich ist und dabei Solarthermie wirtschaftlich integriert werden kann, zeigt das zweite Gewinnerprojekt „Solargestütztes Nahwärmenetz Büsingen“ der Solarcomplex AG in Singen. Dort wurde eine Holzheizzentrale mit über 1.000 m² hocheffizienten Vakuumröhrenkollektoren kombiniert.

Die Jury begründet: „Die Solarcomplex AG zeigt auf, dass der bislang vorherrschende ökonomische Interessenkonflikt zwischen Solarthermie und Biomasse in gemeinsamen Wärmenetzen überwunden werden kann.“ Dies gebe Wachstumsimpulse für die thermische Kollektorindustrie. Gleichzeitig würden regional begrenzte Holzressourcen geschont.

Sonderpreisträger: Hotel Victoria in Freiburg

Hotel

Astrid und Bertram Späth aus Freiburg. Quelle: Georg-Savamoser-Stiftung / Stadt Freiburg.

Für ihr überdurchschnittliches Engagement bei der Nutzung erneuerbarer Energien in ihrem familiengeführten Hotel Victoria erhält Familie Späth aus Freiburg in diesem Jahr einen Sonderpreis.

Passivhausstandard, Pelletheizung und thermische Solarenergie sorgen für eine 100-prozentige Deckung des Wärmebedarfs des Hotels. Gekühlt wird das 1875 erbaute Hotel mit der Kälte des Grundwassers. Eine Photovoltaikanlage und Klein-windräder auf dem Hoteldach sowie der Bezug von Ökostrom garantieren in der Summe eine 100 Prozent erneuerbare Strombilanz.

Jetzt möchte die Familie Späth, gemeinsam mit anderen grünen Hotels in Europa, sich im Rahmen der Initiative „Sleep Green Hotels“ für die Verbreitung ihrer Erfahrungen mit dem umweltschonenden Hotelbetrieb einsetzen. „Hiermit sorgt das Hotel für einen wichtigen Impuls für eine 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung in einer bislang zu wenig beachteten Tourismusbranche“, begründet die Jury die Vergabe des Sonderpreises.

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Erneuerbare Energien: Von der Innovation zur Profitabilität http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien/von-der-innovation-zur-profitabilitaet-36530/ http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien/von-der-innovation-zur-profitabilitaet-36530/#respond Thu, 23 Jan 2014 09:36:05 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36530 Das „Labor Deutschland“ sollte die Welt lehren, wie die erneuerbaren Energien gefördert und zu einer der Säulen einer Volkswirtschaft werden können. Doch die Realität sieht heute anders aus: Durch die staatliche Bezuschussung verpassten die Solarhersteller den Anschluss an die internationale Konkurrenz, im Bereich Offshore-Windparks gibt es Probleme mit dem Anschluss an die Netze und das EEG steht nun auch im Fokus der Brüsseler Kommission. Wie eine neue Analyse der globalen Strategie- und Innovationsberatung Arthur D. Little zeigt, werden die erneuerbaren […]

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Das „Labor Deutschland“ sollte die Welt lehren, wie die erneuerbaren Energien gefördert und zu einer der Säulen einer Volkswirtschaft werden können. Doch die Realität sieht heute anders aus: Durch die staatliche Bezuschussung verpassten die Solarhersteller den Anschluss an die internationale Konkurrenz, im Bereich Offshore-Windparks gibt es Probleme mit dem Anschluss an die Netze und das EEG steht nun auch im Fokus der Brüsseler Kommission. Wie eine neue Analyse der globalen Strategie- und Innovationsberatung Arthur D. Little zeigt, werden die erneuerbaren Energien erst durch industrielle Innovation wirklich konkurrenzfähig mit konventionellen Energien.

Grundtenor: Technische Innovationen sind nur die eine Seite der Herausforderung, denn ebenso wichtig ist es, sie im operativen Betrieb möglichst schnell in die Rentabilität zu bringen.

Two Realities for RenewablesObwohl Erneuerbare wie Onshore-Wind und Photovoltaik in großem Umfang in den Markt gehen und in den nächsten Jahren auch ohne Subventionierung wettbewerbsfähig werden, gibt es in Deutschland nur wenige nachhaltig erfolgreiche Hersteller. Insbesondere in der Photovoltaik sind aus den einstigen Innovationsführern Pleiteunternehmen geworden. Vor dieser scheinbar widersprüchlichen Situation stellt sich die Frage, warum einige Unternehmen florieren, während andere in die Insolvenz gehen. Die Berater von Arthur D. Little haben in der neuen Publikation „Two Realities for Renewables“ die wichtigsten Erfolgsfaktoren und Handlungsleitlinien herausgearbeitet, mit denen Innovationen langfristig Profitabilität und Wachstum ermöglichen:

  • „Fast Follower“ und „Last-Mover“ sind häufig erfolgreicher am Markt als „Pioniere“, denn eine innovative und überlegene Technologie ist keine grundsätzliche Bedingung für kommerziellen Erfolg. So verhindert die massive Subventionierung der „Pioniere“ oftmals die Industrialisierung der Innovation, was vor allem bei der Photovoltaik überdeutlich geworden ist.
  • Die Untersuchung zeigt zudem, dass insbesondere diejenigen Unternehmen florieren, die ihr Hauptaugenmerk auf wettbewerbsfähige Kosten- und Preisstrukturen legen und mit reifen Technologien am Markt sind. Zumeist sind die „Follower“ diejenigen, die die Industrialisierung einer Innovation besser beherrschen als die „Pioniere“.
  • Vielfach entscheiden kontinuierliche, aber vor allem strategische Innovationen über Erfolg und Misserfolg. Daher sollten sich die Innovationsbemühungen der Unternehmen auf Aspekte konzentrieren, die den Kunden am wichtigsten sind – in diesem Fall sind es die Energiekosten.

Als Antwort auf die Frage „Was bedeutet das für Energieinnovationen und deren Förderung?“ leiten sich zwei strategische Ansätze ab:

„Innovate to Lead“: Die Innovationsbemühungen der Unternehmen müssen auf Marktführerschaft ausgerichtet sein. Agile Unternehmen verfolgen hier eine Strategie der Technologieführerschaft gepaart mit schneller Reaktionsfähigkeit auf Veränderungen im Marktumfeld. Im Kern der Strategie stehen zudem die Diversifizierung der Technologiebasis, sowie Partnerschaften mit Kunden und Technologieentwicklern. Als „Innovate to Lead“-Beispiel kann das dänische Unternehmen Novozymes genannt werden, das führend in Biotechnologie und speziell im Einsatz von Enzymen zur Herstellung von Biokraftstoffen ist.

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„Innovate to Optimize“: Unternehmen kombinieren ihre Fähigkeiten in Sachen Kostenführerschaft mit dem effizienten Einsatz reiferer Technologien. Erfolgsfaktoren dieser Strategie sind die Geschwindigkeit, mit der sie einem anerkannten „First Mover“ folgt, sowie die Begrenzung von Hochrisiko-Investments. Stattdessen wird signifikant in Technologien investiert, die sich bereits als nützlich und risikoärmer erwiesen haben. Dieses strategische Vorgehen lässt sich bei Unternehmen wie Siemens und GE im Bereich der Windkraftanlagen beobachten.

Detaillierte Informationen finden Sie in Arthur D. Littles Publikation „Two Realities for Renewables“.

(Dieser Beitrag erschien am 23.1.2014 auf CleanThinking.de)

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Gabriels EEG 2.0: EEG-Umlage auf Eigenverbrauch auch für Bestandsanlagen? http://www.cleanthinking.de/eeg-reform/gabriels-eeg2-eegumlage-auf-eigenverbrauch-auch-fuer-bestandsanlagen-36513/ http://www.cleanthinking.de/eeg-reform/gabriels-eeg2-eegumlage-auf-eigenverbrauch-auch-fuer-bestandsanlagen-36513/#comments Thu, 23 Jan 2014 06:30:02 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36513 Überraschende Konkretisierung von Sigmar Gabriel, der mit seinem Eckpunktepapier für das EEG 2.0 eine Flut an Beschwerden ausgelöst hat. Betreiber von Kraftwerken, die für den Eigenverbrauch Strom erzeugen, werden nun an den EEG-Zahlungen beteiligt. Die Bundesregierung rechnet daraus – insbesondere aus Einnahmen von industriellen Eigenverbrauchsanlagen – mit Einnahmen in Höhe von 500 Mio. Euro. Neue Anlagen sollen die EEG-Umlage grundsätzlich bezahlen – für bestehende Anlagen galt bis gestern eigentlich die Devise: Bestandsschutz. Unterdessen wird auch klarer, wie hoch die EEG-Umlage […]

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Überraschende Konkretisierung von Sigmar Gabriel, der mit seinem Eckpunktepapier für das EEG 2.0 eine Flut an Beschwerden ausgelöst hat. Betreiber von Kraftwerken, die für den Eigenverbrauch Strom erzeugen, werden nun an den EEG-Zahlungen beteiligt. Die Bundesregierung rechnet daraus – insbesondere aus Einnahmen von industriellen Eigenverbrauchsanlagen – mit Einnahmen in Höhe von 500 Mio. Euro. Neue Anlagen sollen die EEG-Umlage grundsätzlich bezahlen – für bestehende Anlagen galt bis gestern eigentlich die Devise: Bestandsschutz.

Sigmar Gabriel Vizekanzler Energieminister SPDUnterdessen wird auch klarer, wie hoch die EEG-Umlage sein soll: Wie pv magazine berichtet, soll künftig bei Neuanlagen mit neuen Energien oder KWK 70 Prozent der EEG-Umlage für den selbst erzeugten und verbrauchten Strom gezahlt werden. Das wären momentan 4,37 Cent pro Kilowattstunde. Eigenverbrauchsanlagen mit konventionellen Energien sollen demnach 90 Prozent der EEG-Umlage zahlen. Für Altanlagen werde die „Begünstigung des Jahres 2013 in Höhe der EEG-Umlage von 5,28 Cent je Kilowattstunde fortgeschrieben“, heißt es in der Kabinettsvorlage, die gebilligt wurde. Das ergäbe derzeit eine Umlage von 0,67 Cent pro Kilowattstunde für Eigenverbrauch aus Altanlagen.

Die EEG-Umlage auf Eigenverbrauchsstrom gilt demnach für alle Anlagen, die mehr als 10 Kilowatt erzeugen. Viele Dachbesitzer sind davon nicht betroffen – aber die Bagatellgrenze wurde von Sigmar Gabriel ziemlich niedrig angesetzt. Für neue Eigenerzeugungskraftwerke soll die Umlage zu 90 Prozent fällig werden, das wären nach derzeitigem Stand etwa 5,5 Cent pro Kilowattstunde. Für erneuerbare Energien und Kraft-Wärme-Kopplung ist ein reduzierter Satz von 70 Prozent vorgesehen.

Damit wird Gabriel insbesondere die Industrie zusätzlich belasten: Wie Bizz Energy Today schreibt, liegt der industrielle Eigenverbrauch bei 35 bis 38 Terrawattstunden pro Jahr. Demnach würde eine Beteiligung von knapp einem Cent pro Kilowattstundemit rund 350 Millionen Euro pro Jahr zu Buche schlagen.  Große Chemiewerke, aber auch Stahl- und Aluminiumhersteller erzeugen traditionell hohe Mengen Strom und Wärme selbst. In den vergangenen Jahren wurde die Eigenerzeugung noch einmal ausgebaut.

Betroffen sind auch KWK-Anlagen, die Gebäude beheizen und gleichzeitig Strom erzeugen. Die Erzeugung im dezentralen Eigenverbrauch liegt laut einer Prognos-Studie bei 11 bis 13 Terawattstunden. Demnach geht es um etwa 120 Millionen Euro. Der Eigenverbrauch von Strom aus Photovoltaik lag 2013 bei zwei bis drei Terawattstunden. Die Deutsche Bahn erzeugt etwa fünf Terawattstunden Strom, müsste also mit etwa 50 Millionen Euro Belastung rechnen. Insgesamt liegt die Eigenerzeugung laut Prognos bei 56 Terawattstunden pro Jahr. Das Gesamtvolumen der zusätzlichen Belastungen überschreitet also die 500-Millionen-Euro-Grenze.

Kommentar: EEG-Umlage auf Eigenverbrauch fragwürdig

Mit dieser Regelung bringt Energieminister Sigmar Gabriel viele Tausend PV-Anlagenbetreiber in Bedrängnis – deren Kalkulation vor 3, 5 oder 10 Jahren für die Betriebsdauer der PV-Anlage sind nun weitgehend hinfällig. Eine EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch hat den Makel, dass es doch ökologisch wie ökonomisch ideal ist, Strom dort zu verbrauchen, wo er erzeugt wird. Mit der frühzeitigen Einführung dieser Umlage, wird genau das erschwert. Denn gerade jetzt fingen Eigenverbrauchs-Anlagen an, sich zu rechnen – gerade für kleine Gewerbebetriebe, die auf 10 kW Leistung kommen.

Generell ist es nachvollziehbar, dass beispielsweise Unternehmen, die sich zu 70 Prozent selbst versorgen, auch einen Beitrag dazu leisten müssen, dass die Stromnetze weiter nutzbar bleiben. Aber die Kopplung an die ohnehin in ihrer Berechnung fragwürdigen gesamten EEG-Umlage, ist ein schwerer Fehler. Denn der auch durch den Merit-Order-Effekt ausgelöste Anstieg der EEG-Umlage wird nun voll auch auf die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch umschlagen.

Das wird zu erheblichen Schwierigkeiten führen und ist kein Neustart der Energiewende, sondern ein Herumdoktern an einzelnen kleinen Stellschrauben.

(Dieser Beitrag erschien am 23.1.2014 auf CleanThinking.de / Bildnachweis: SPD)

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Lohnendes Geschäftsmodell: Fraunhofer IWES legt Finanzierungsstrategie für die Energiewende vor http://www.cleanthinking.de/energiewende/energiewende-lohnendes-geschaeftsmodell-zeigt-studie-fraunhofer-iwes-36500/ http://www.cleanthinking.de/energiewende/energiewende-lohnendes-geschaeftsmodell-zeigt-studie-fraunhofer-iwes-36500/#respond Wed, 22 Jan 2014 10:15:38 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36500 Und noch eine Studie, die wie die des FÖS zeigt: Energiewende rechnet und lohnt sich – auch und gerade volkswirtschaftlich. Doch die alles dominierende Kostenfrage muss ersetzt werden. Denn diese Sichtweise greift nach Überzeugung der Experten vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) jedoch zu kurz. In ihrer kürzlich veröffentlichten Studie „Geschäftsmodell Energiewende“ zeigen die Wissenschaftler, dass Investitionen in die Energiewende durchaus rentabel sind und wie sie bis 2050 finanziert werden könnten. „Unsere umfangreichen Berechnungen belegen, dass die Energiewende auch […]

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Und noch eine Studie, die wie die des FÖS zeigt: Energiewende rechnet und lohnt sich – auch und gerade volkswirtschaftlich. Doch die alles dominierende Kostenfrage muss ersetzt werden. Denn diese Sichtweise greift nach Überzeugung der Experten vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) jedoch zu kurz. In ihrer kürzlich veröffentlichten Studie „Geschäftsmodell Energiewende“ zeigen die Wissenschaftler, dass Investitionen in die Energiewende durchaus rentabel sind und wie sie bis 2050 finanziert werden könnten.

„Unsere umfangreichen Berechnungen belegen, dass die Energiewende auch unter sehr konservativen Annahmen, insbesondere für institutionelle Anleger ein hochattraktives Geschäft ist“, erklärt IWES-Institutsleiter Prof. Clemens Hoffmann. Selbst ehrgeizige Ziele wie die Vollversorgung mit erneuerbaren Energien sind nach seiner Überzeugung wirtschaftlich darstellbar. „Das Kostenargument ist also für klimapolitische Entscheidungen nicht mehr zielführend.“

Fossile Energien kosten Deutschland 83 Milliarden Euro im Jahr

Energiewende Kosten Fraunhofer IWES

Kosten- und Erlösbetrachtung ohne Kapitalkosten bei gleichbleibenden Preisniveau für fossile Brennstoffe: Bei der Kosten-Nutzen-Bilanzierung werden die Brennstoffkosteneinsparungen den Investitionen gegenübergestellt. Der Deckungsbeitrag (gestrichelte rote Linie) als Differenz zwischen Brennstoffeinsparung und Investition dient dabei auch als Kenngröße für die Wirtschaftlichkeit des Projektes (© Fraunhofer IWES)

Grundidee ist es, den kapitalkostenintensiven Investitionen in die notwendigen neuen Technologien die Einsparungen gegenüber zu stellen, die durch den Rückbau der betriebskostenintensiven Technologien im Bereich der fossilen Brennstoffe erzielt werden. Denn damit sind sinkende Ausgaben für Primärenergie und deren Importe verbunden.

Die Experten gehen davon aus, dass die Investitionen in die Infrastruktur der erneuerbaren Energien so gesteuert werden können, dass die Kosten für die fossile Primärenergie von derzeit 83 Milliarden Euro pro Jahr über einen Zeitraum von 40 Jahren praktisch auf Null abgesenkt werden können. Nach ihren Berechnungen wird auf diesem Weg in 15-20 Jahren der Punkt erreicht, an dem die Ausbaukosten für die erneuerbaren Energien und die Beschaffungskosten für die fossile Energie zusammen genommen die heutigen Primärenergiekosten unterschreiten.

Break-Even für erneuerbare Energien in 15-20 Jahren

„Nach Erreichung dieses Break-Even werden die Energiekosten kontinuierlich absinken und in rund 30 Jahren, wenn der Ausbau erneuerbarer Energien weitgehend beendet ist, sind Investitionen hauptsächlich für den Erhalt der neu aufgebauten Infrastruktur (Repowering) notwendig. Diese fallen damit pro Jahr deutlich geringer aus als während der Transformationsphase“, prognostiziert der Leiter der Studie, Norman Gerhardt. Rund 300-380 Milliarden Euro müssten nach seinen Angaben bis zum Break-Even vorfinanziert und in den folgenden Jahrzehnten getilgt werden. Selbst bei einem gleichbleibenden Preisniveau für fossile Energieträger rechnen die IWES-Experten bis 2050 mit einer inflationsbereinigten Verzinsung der Darlehen von 2,3 Prozent. Dieser Betrag könne sogar vier bis sieben Prozent betragen, wenn die Preise für Öl und Erdgas steigen. Dabei sind die Kosten für Treibhausgasmissionen noch nicht berücksichtigt.

Energiewende bietet attraktive Kapitalanlagen

„Eine Anlage, deren Rendite von der Leistungsfähigkeit der deutschen Industriegesellschaft abgesichert wird, gehört für potenzielle Kapitalgeber zu den attraktivsten Anlagen überhaupt“, sagt IWES-Chef Hoffmann. Attraktivität bedeutet Langzeitstabilität, Risikominimalität und hohe Renditeerwartung. Die Langzeitstabilität begründet sich darin, dass alle neuen Infrastrukturen Hochtechnologien sind. Die damit verbundene wirtschaftliche Kraft hängt ab von Standortfaktoren der industriellen Organisation, Rechtssicherheit und Qualität des Bildungswesens. Die Anlage ist unabhängig von schwer beeinflussbaren Veränderungen im Markt der fossilen Energieträger und damit risikoarm. Die Renditeerwartung knüpft sich zudem an ein globales Marktwachstum, in dem Deutschland derzeit eine Führungsposition behaupten kann. Ausgangspunkt der Studie ist ein Vollversorgungsszenario für Strom, Wärme und Verkehr für das Jahr 2050.

Neue Anwendungen für erneuerbaren Strom in den Sektoren Wärme und Verkehr

Um dieses Szenario umsetzen und die prognostizierten wirtschaftlichen Vorteile erschließen zu können, müssen nach Überzeugung der IWES-Wissenschaftler alle Energiesektoren in den Blick genommen werden: „Im Moment fokussiert sich die Kosten-Nutzen-Diskussion zu stark auf den Stromsektor“, erklärt Gerhardt. Hier seien wegen des nach wie vor hohen Einsatzes von Braunkohle und Kernenergie durch den Ausbau erneuerbarer Energien aber kaum Kosteneinsparungen möglich. Nach Ansicht des Experten ist es für die Gegenfinanzierung jetzt wichtig, neue Anwendungen für erneuerbaren Strom in den Sektoren Wärme und Verkehr sowie die Energieeffizienz intensiv voranzutreiben.

Zum einen müssten die Potenziale in der Elektromobilität sowohl im Personenverkehr, als auch im Schwerlastverkehr, wie z.B. durch Oberleitungs-LKWs ausgeschöpft werden. Wärmepumpen sollten den Niedertemperaturbedarf zu ca. 75 Prozent abdecken und im Industriebereich sollte die Power-to-Heat-Technologie vermehrt zum Einsatz kommen. Zum anderen müsste durch Effizienzmaßnahmen der herkömmliche Stromverbrauch um 25 Prozent gesenkt werden sowie im Wärmebereich die Gebäudedämmung und die Installation besserer Heizungsanlagen forciert werden.

Modernes Management und Masterplan

„Die Energiewende ist ein industriell-politisches Großprojekt, das ein modernes Management erfordert“, betont Hoffmann. Um grobe Fehlinvestitionen zu vermeiden hält der IWES-Institutsleiter einen Masterplan für unerlässlich, der verbindliche Ziele benennt, auf Basis der Energiebilanzen die benötigte Infrastruktur festlegt und eine Finanzierungsstrategie festschreibt. Dass die Finanzierungsfrage prinzipiell lösbar sei, belege die vorliegende Studie. Zudem sei das für die Energiewende nötige Kapital durchaus vorhanden, so Hoffmann.

Energiewende als große, globale Geschäftschance

Gefragt sind nach Überzeugung der Fraunhofer-Wissenschaftler nun der Gesetzgeber, die Regulierungsbehörden und die Finanzwirtschaft, um die für eine regenerative Vollversorgung notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Der erste wichtige Schritt sei die politische Implementierung des Finanzierungsplans. Die Energiewende sei eine große, globale Geschäftschance und ein erfolgreiches deutsches Energiewende-Projekt könne dem Kampf gegen den Klimawandel weltweit entscheidenden Aufwind verleihen, betont Hoffmann abschließend. Hierbei bringe das Fraunhofer IWES als unabhängiges Forschungsinstitut seine Expertise gerne ein.

(Dieser Beitrag erschien am 22.1.2014 auf CleanThinking.de)

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Erneuerbare Energien: Allianz investiert 400 Mio. Euro in 2013 http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien-allianz-investiert-400-mio-in-windparks-und-solarparks-36475/ http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien-allianz-investiert-400-mio-in-windparks-und-solarparks-36475/#respond Tue, 21 Jan 2014 09:25:42 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36475 Im vergangenen Jahr hat die Allianz Capital Partners (ACP) über 400 Millionen Euro der Allianz Versicherungsgesellschaften in insgesamt neun Windparks auf vier europäischen Märkten inves-tiert. Die Gesamtinvestitionen der Allianz in erneuerbare Energien belaufen sich nun auf mehr als 1,75 Milliarden Euro. Jüngster Erwerb der ACP ist der 24-Megawatt-Windpark Cottbuser See in Brandenburg, Deutschland. Allianz Capital Partners, die Investitionsplattform der Allianz für alternative Anlageformen, konnte erstmals im Jahr 2005 ein Investment im Bereich der erneuerbaren Energien erwerben. Inzwischen hält die ACP […]

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Im vergangenen Jahr hat die Allianz Capital Partners (ACP) über 400 Millionen Euro der Allianz Versicherungsgesellschaften in insgesamt neun Windparks auf vier europäischen Märkten inves-tiert. Die Gesamtinvestitionen der Allianz in erneuerbare Energien belaufen sich nun auf mehr als 1,75 Milliarden Euro. Jüngster Erwerb der ACP ist der 24-Megawatt-Windpark Cottbuser See in Brandenburg, Deutschland.

Mit Windpark Cottbuser See umfasst Portfolio der Allianz Capital Partners nun 43 Windparks und sieben Solarparks Allianz Capital Partners, die Investitionsplattform der Allianz für alternative Anlageformen, konnte erstmals im Jahr 2005 ein Investment im Bereich der erneuerbaren Energien erwerben. Inzwischen hält die ACP einen Bestand von 43 Windparks und sieben Solaranlagen in Frankreich, Deutschland, Italien und Schweden. Die Allianz zählt heute zu den größten Investoren im Bereich der erneuerbaren Energien.

David Jones, Head of Renewable Energy bei Allianz Capital Partners: „Wir freuen uns über die Fortschritte, die wir 2013 auf einem für Investitionen immer wettbewerbsfähiger gewordenen europäischen Windmarkt gemacht haben. Auch 2014 werden Erneuerbare Energien für die Allianz zu den bevorzugten alternativen Assetklassen gehören. Wir halten weiterhin nach Möglichkeiten in Deutschland, Frankreich und Italien Ausschau. Unter Berücksichtigung von Rendite-/Risikogesichtspunkten streben wir auch eine geographische Erweiterung an.“

Anfang 2013 konnte die Gruppe den circa 80 Kilometer südlich von Berlin gelegenen 76-Megawatt Windpark Dahme erwerben. Im weiteren Jahresverlauf akquirierte die ACP fünf weitere Windparks mit insgesamt 64 Megawatt in Frankreich sowie das 30-Megawatt-Wind¬projekt Erchie in Italien. Außerdem investierte die Allianz in den Bau des 72-Megawatt-Pro¬jekts Maevaara in Schweden, das bis Ende 2014 in Betrieb geht. Mit diesen Investitionen und dem Markteintritt in Schweden kann die Allianz auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken.

Die Investitionen der Allianz in erneuerbare Energien verfügen über eine Stromerzeugungskapazität von über 1.000 Megawatt. Sie können damit den jährlichen Strombedarf von über einer halben Million europäischen Haushalten abdecken – vergleichbar mit der Größe einer Stadt wie Brüssel.

(Dieser Beitrag über das Erneuerbare Energien-Portfolio der Allianz Capital Partners erschien am 21.1.2014 auf CleanThinking.de)

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„Blaue Energie“: EU-Kommission stellt Aktionsplan zur Nutzung von Meeresenergie vor http://www.cleanthinking.de/ozeanenergie/oettinger-will-mehr-blaue-energie-aus-dem-meer-36456/ http://www.cleanthinking.de/ozeanenergie/oettinger-will-mehr-blaue-energie-aus-dem-meer-36456/#respond Mon, 20 Jan 2014 17:25:50 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36456 Die Kommissionsmitglieder Maria Damanaki und Günther Oettinger haben heute einen neuen Aktionsplan vorgestellt, mit dem die weitere Entwicklung der Gewinnung erneuerbarer Meeresenergie in Europa gefördert werden soll. Zentraler Bestandteil dieses Aktionsplans ist die Einrichtung eines Meeresenergieforums (Ocean Energy Forum), in dem die Beteiligten zusammenfinden werden, um Kapazitäten aufzubauen und die Zusammenarbeit zu fördern. Der Aktionsplan soll dazu beitragen, den sich erst entwickelnden Sektor der blauen Energie zur industriellen Reife zu bringen. Der Begriff der Meeresenergie umfasst alle Technologien zur Gewinnung […]

Der Beitrag „Blaue Energie“: EU-Kommission stellt Aktionsplan zur Nutzung von Meeresenergie vor erschien zuerst auf CleanThinking.de.

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Die Kommissionsmitglieder Maria Damanaki und Günther Oettinger haben heute einen neuen Aktionsplan vorgestellt, mit dem die weitere Entwicklung der Gewinnung erneuerbarer Meeresenergie in Europa gefördert werden soll. Zentraler Bestandteil dieses Aktionsplans ist die Einrichtung eines Meeresenergieforums (Ocean Energy Forum), in dem die Beteiligten zusammenfinden werden, um Kapazitäten aufzubauen und die Zusammenarbeit zu fördern. Der Aktionsplan soll dazu beitragen, den sich erst entwickelnden Sektor der blauen Energie zur industriellen Reife zu bringen. Der Begriff der Meeresenergie umfasst alle Technologien zur Gewinnung erneuerbarer Energie aus unseren Meeren und Ozeanen mit Ausnahme der Offshore-Windenergie. Die Nutzung dieser Energiequellen könnte dazu beitragen, den Kohlendioxidausstoß der EU-Volkswirtschaften weiter zu senken und eine sichere und verlässliche erneuerbare Energiequelle für Europa zu erschließen.

Oettinger will mehr blaue EnergieDie für maritime Angelegenheiten und Fischerei zuständige EU-Kommissarin Maria Damanaki erklärte: „Wie unsere Strategie für blaues Wachstum verdeutlicht, können die Meere und Ozeane ein enormes Wirtschaftswachstum in Gang setzen und so dringend benötigte Arbeitsplätze entstehen lassen. Indem wir der Meeresenergiebranche helfen, sich voll zu entwickeln, können wir dieses Potenzial durch Innovation verwirklichen und gleichzeitig die Versorgung Europas mit sauberer, erneuerbarer Energie sichern.“

EU-Energiekommissar Günther Oettinger erklärte dazu: „Meeresenergie hat ein beträchtliches Potenzial für die Erhöhung der Energieversorgungssicherheit. Diese Mitteilung soll dazu beitragen, die technologische Innovation zu fördern sowie die Ziele der Strategie „Europa 2020“ und anschließender Strategien zu erreichen. Durch die Entwicklung einer breiten Palette erneuerbarer Energiequellen, zu der die Meeresenergie zählt, wird auch deren Integration in das europäische Energiesystem erleichtert.“

Die im Bereich der Meeresenergie verfügbaren Ressourcen liegen weltweit über unserem derzeitigen und auch über unserem absehbaren künftigen Energiebedarf. Diese Energie kann in zahlreichen Formen gewonnen werden, beispielsweise als Wellenenergie und Gezeitenenergie. Die Nutzung der Meeresenergie würde Europa auf dem Weg zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft ein ganzes Stück voranbringen und gleichzeitig die Abhängigkeit der EU von fossilen Brennstoffen verringern und somit die Energieversorgungssicherheit erhöhen. Darüber hinaus könnte die Meeresenergie dazu beitragen, Schwankungen in der Stromerzeugung aus anderen erneuerbaren Energiequellen, wie Wind- und Sonnenenergie, auszugleichen und so ein gleichbleibendes Gesamtangebot an erneuerbaren Energien im Netz gewährleisten. Außerdem können im Bereich Meeresenergie neue hochwertige Arbeitsplätze entstehen, vor allem auch in Europas Küstengebieten, die oft unter hoher Arbeitslosigkeit leiden.

Trotz dieses unbestrittenen Potenzials steht dieser vielversprechende Sektor vor mehreren Herausforderungen, die bewältigt werden müssen, bevor auf diesem Gebiet spürbare wirtschaftliche und umweltpolitische Vorteile erzielt werden können und die Branche mit anderen Formen der Energieerzeugung konkurrieren kann: Die Technologiekosten sind hoch, und es ist schwierig, eine Finanzierung zu bekommen. Es bestehen beträchtliche Infrastrukturhindernisse, z. B. Netzanschlussprobleme oder ein unzureichender Zugang zu geeigneten Hafenanlagen und fehlende Spezialschiffe. Es gibt administrative Hindernisse, z.B. komplexe Zulassungs- und Genehmigungsverfahren, die zu Verzögerungen und Kostensteigerungen führen können.

Umweltprobleme müssen gelöst werden, was mehr Forschung und einen verbesserten Informationsaustausch über die Umweltauswirkungen erfordert. Die Kommission unterstützt bereits verschiedene Initiativen auf dem Gebiet der Meeresenergie. Durch diesen Meeresenergie-Aktionsplan wird nun ein Forum geschaffen, um vorhandenes Wissen und bestehende Fachkompetenzen zusammenzuführen, Synergien zu erzeugen, kreative Lösungen hervorzubringen und die Entwicklung dieses Sektors voranzutreiben. Der Plan soll den Beteiligten helfen, einen strategischen Fahrplan für den Meeresenergiesektor aufzustellen, der später als Grundlage für eine europäische Industrieinitiative dienen könnte.

Den Aktionsplan finden Sie hier: Aktionsplan Blaue Energie der EU

(Dieser Beitrag erschien am 20.1.2014 auf CleanThinking.de)

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Masdar PV mit neuer BIPV-Modulserie Binaa http://www.cleanthinking.de/solarenergie/masdar-pv-mit-neuer-bipv-modulserie-binaa-36452/ http://www.cleanthinking.de/solarenergie/masdar-pv-mit-neuer-bipv-modulserie-binaa-36452/#respond Mon, 20 Jan 2014 13:05:03 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36452 Die Masdar PV GmbH, Hersteller von Dünnschicht-PV-Modulen, treibt seine Produktoffensive im Bereich der bauwerkintegrierten Photovoltaik (BIPV) weiter voran. So erhielt das Ichtershäuser Unternehmen jetzt – als einziger Dünnschichthersteller überhaupt – die Zertifizierungen IEC 61646 und EN 61720 für seine individuellen BIPV-Aufmaßmodule. Damit liefert die gesamte Produktserie „Binaa“ (arabisch für Gebäude) nun auch TÜV-bestätigt eine dauerhafte Funktion bei gleichbleibender Qualität für Anwendungen in der Gebäudehülle. Für die Kunden von Masdar PV bedeutet dieser Schritt eine erneute Bestätigung der exzellenten Sicherheit und […]

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Die Masdar PV GmbH, Hersteller von Dünnschicht-PV-Modulen, treibt seine Produktoffensive im Bereich der bauwerkintegrierten Photovoltaik (BIPV) weiter voran. So erhielt das Ichtershäuser Unternehmen jetzt – als einziger Dünnschichthersteller überhaupt – die Zertifizierungen IEC 61646 und EN 61720 für seine individuellen BIPV-Aufmaßmodule. Damit liefert die gesamte Produktserie „Binaa“ (arabisch für Gebäude) nun auch TÜV-bestätigt eine dauerhafte Funktion bei gleichbleibender Qualität für Anwendungen in der Gebäudehülle.

Masdar PV DünnschichtherstellerFür die Kunden von Masdar PV bedeutet dieser Schritt eine erneute Bestätigung der exzellenten Sicherheit und Dauerhaftigkeit der „Binaa“-Produkte. Dabei überzeugten die Module, die auf der neuen BIPV-Linie am thüringischen Hauptsitz des Unternehmens gefertigt werden, unter anderem in Versuchen wie Dauer-, Temperaturwechsel-, Luftfeuchte- und Hageltests. Mit der somit erfolgten Bauartzulassung erweitern sich auch die Anwendungsmöglichkeiten der Module, etwa für architektonisch anspruchsvolle, individuelle Fassadenkonzepte.

Die nun erfolgte Zertifizierung gilt dabei für das gesamte Produktspektrum der „Binaa“-Serie und lässt Leistungen von Einzelmodulen bzw. im „Patchwork“ mehrerer Module bis zu 720Wp zu. Somit stehen Architekten und Bauträgern mit den Produktserien „Binaa classic“ (Basis-Aufmaßmodule), „Binaa color“ (farbige Module) und „Binaa visio“ (transparente Module) vielfältige Gestaltungsoptionen zur Verfügung.

BIPV-Module von Masdar PV können in variablen Größen, Transparenzen, Farben und Aufbauten realisiert werden. Die Module ersetzen dabei klassische Baumaterialien und übernehmen deren gestalterische und funktionale Eigenschaften als aktives Bauelement mit dem Zusatznutzen der umweltfreundlichen Energiewandlung.

(Dieser Beitrag erschien am 20.1.2014 auf CleanThinking.de)

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Frischer Wind: Aus REpower Systems SE wird Senvion SE http://www.cleanthinking.de/windenergie/suzlon-tochter-aus-repower-systems-wird-senvion-36434/ http://www.cleanthinking.de/windenergie/suzlon-tochter-aus-repower-systems-wird-senvion-36434/#respond Mon, 20 Jan 2014 11:34:29 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36434 Die REpower Systems SE, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft innerhalb der Suzlon Gruppe, einer der größten Windenergieanlagen-Hersteller der Welt, ändert ihren Namen: Das Unternehmen heißt ab sofort Senvion SE. Der Windenergieanlagen-Hersteller tritt nun weltweit mit seiner neuen Marke auf. Den Namen REpower hat das Unternehmen seit 2001 lizenziert genutzt. Die Lizenz gehört einem Schweizer Unternehmen, welches diesen Namen inzwischen selbst verwendet. Deshalb wurde bei dem Hamburger Unternehmen sowohl der Name als auch das gesamte äußere Erscheinungsbild umgestellt. Die grüne Farbgebung des Logos referiert ebenso wie […]

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Die REpower Systems SE, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft innerhalb der Suzlon Gruppe, einer der größten Windenergieanlagen-Hersteller der Welt, ändert ihren Namen: Das Unternehmen heißt ab sofort Senvion SE. Der Windenergieanlagen-Hersteller tritt nun weltweit mit seiner neuen Marke auf.

Senvion SE ist die neue Marke des Windenergieanlagenherstellers Suzlon. REpower Systems SE ist Geschichte.

Senvion SE ist die neue Marke des Windenergieanlagenherstellers Suzlon. REpower Systems SE ist Geschichte.

Den Namen REpower hat das Unternehmen seit 2001 lizenziert genutzt. Die Lizenz gehört einem Schweizer Unternehmen, welches diesen Namen inzwischen selbst verwendet. Deshalb wurde bei dem Hamburger Unternehmen sowohl der Name als auch das gesamte äußere Erscheinungsbild
umgestellt. Die grüne Farbgebung des Logos referiert ebenso wie die Namensbestandteile von Senvion auf das Tätigkeitsfeld der Erneuerbaren Energien: Das S steht für „Sustainability“, also die Nachhaltigkeit des Produktes, EN für „Energie“, VI für „Vision“ und ON als das englische Wort „on“ für angeschaltet.

Andreas Nauen, Vorstandsvorsitzender (CEO) – Senvion SE: „Wir haben jetzt nicht mehr nur
einzigartige Produkte und Services sondern auch einen Namen, den nur wir alleine führen. Wir, das sind über 3.300 Mitarbeiter weltweit, die mit ihrer Energie und Begeisterung arbeiten, um für jedes Projekt die beste Lösung zu finden. Unsere Kunden und Geschäftspartner spüren, dass sie bei uns immer an erster Stelle kommen. In unserem Logo wird dieser Anspruch durch die „1“ hervorgehoben. Als Senvion setzen wir unseren Weg als starke und innovative Marke der Windenergiebranche fort.“

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Die Senvion SE, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft innerhalb der Suzlon Gruppe, zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Windenergieanlagen im Onshore- und Offshore-Bereich. Das international agierende Maschinenbauunternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Windenergieanlagen für nahezu jeden Standort – mit Nennleistungen von 1,8 bis 6,15 Megawatt und Rotordurchmessern von 82 bis 152 Metern. Darüber hinaus bietet Senvion seinen Kunden projektspezifische Lösungen in den Bereichen Turnkey, Service und Wartung, Transport und Installation sowie Fundamentplanung und -bau.

Die Windenergieanlagen werden im REpower TechCenter in Osterrönfeld konstruiert und in den Werken Husum, Trampe und Bremerhaven sowie in Portugal, China und Indien gefertigt. Mit rund 3.300 Mitarbeitern weltweit kann das Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg auf die Erfahrungen aus der Fertigung und Installation von weltweit mehr als 5.000 Windenergieanlagen zurückgreifen. Senvion ist mit Vertriebspartnern, Tochtergesellschaften und Beteiligungen in europäischen Auslandsmärkten wie Frankreich, Belgien, Großbritannien, Schweden, Polen, Rumänien, Italien und Portugal, aber auch weltweit in den USA, China, Australien oder Kanada vertreten.

(Dieser Beitrag erschien am 20.1.2014 auf CleanThinking.de)

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GE liefert effiziente Gasturbine für Heizkraftwerk Berlin-Lichterfelde http://www.cleanthinking.de/energiewende/general-electric-liefert-effiziente-gasturbine-fuer-gud-kraftwwerk-berlin-lichterfelde-von-iberdrola-und-vattenfall-36430/ http://www.cleanthinking.de/energiewende/general-electric-liefert-effiziente-gasturbine-fuer-gud-kraftwwerk-berlin-lichterfelde-von-iberdrola-und-vattenfall-36430/#respond Mon, 20 Jan 2014 11:16:04 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36430 General Electric (GE) liefert mit einer effizienten 9F-Gasturbine das Herzstück für den Neubau des Heizkraftwerks Berlin-Lichterfelde. Zudem übernimmt das Unternehmen langfristige Serviceleistungen und die Wartung der Turbine. Auftraggeber des Neu-baus ist der schwedische Versorger Vattenfall, den Bau übernimmt die spanische Iberdrola Enginee-ring. Der Auftragswert des Liefer- und langfristigen Wartungsvertrags für GE beläuft sich auf rund 100 Millionen Euro. Die GE Gasturbine 9F ist für den Einsatz im 50-Hertz-Bereich entwickelt und ermöglicht ein schnelles Anfahren des Kraftwerks. Sie stellt eine hocheffiziente, […]

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General Electric (GE) liefert mit einer effizienten 9F-Gasturbine das Herzstück für den Neubau des Heizkraftwerks Berlin-Lichterfelde. Zudem übernimmt das Unternehmen langfristige Serviceleistungen und die Wartung der Turbine. Auftraggeber des Neu-baus ist der schwedische Versorger Vattenfall, den Bau übernimmt die spanische Iberdrola Enginee-ring. Der Auftragswert des Liefer- und langfristigen Wartungsvertrags für GE beläuft sich auf rund 100 Millionen Euro.

General Electric Heizkraftwerk GasturbineDie GE Gasturbine 9F ist für den Einsatz im 50-Hertz-Bereich entwickelt und ermöglicht ein schnelles Anfahren des Kraftwerks. Sie stellt eine hocheffiziente, zuverlässige und CO2-arme Stromerzeugung sicher. Durch die hohe Flexibilität bietet sie einen idealen Ausgleich zur schwankenden Einspeisung der Erneuerbaren Energieträger. Die Fähigkeit der Turbine zu zügigem Lastwechsel wird mit dem steigenden Anteil der Erneuerbaren im deutschen Strommix immer bedeutender.

„Ich freue mich sehr, dass wir Vattenfall überzeugen konnten, die bestehende Anlage durch unsere innovative Turbinentechnologie zu ersetzen. Die 9F-Turbine unterstützt den Weg der klimaschonenden Stromerzeugung in der deutschen Hauptstadt. Mit unserer Technologie tragen wir dazu bei, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und gestalten die Energiewende aktiv mit“, sagt Stephan Reimelt, CEO GE Ener-gy Deutschland.

Das moderne Gas-und-Dampfturbinen-Heizkraftwerk wird mit einer geplanten Leistung von 300 Megawatt Strom und knapp 230 Megawatt Fernwärme für Haushalte im Südwesten Berlins liefern. Die GE-Gasturbine selbst steuert mit 230 Megawatt Leistung den Löwenanteil an elektrischer Kapazität bei. Damit installiert GE zum ersten Mal eine Gasturbine dieses Typs auch in Deutschland.

Vattenfall hat im Jahr 2009 eine Vereinbarung mit dem Berliner Senat unterzeichnet, seine Kohlendi-oxidemissionen in der Hauptstadt bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 zu halbieren. Durch eine Kombination aus moderner Gas-und-Dampfturbinen-Technik und Fernwärmenutzung erreicht das neue Berliner Kraftwerk einen Brennstoffausnutzungsgrad von bis zu 85 Prozent. Das soll im Vergleich zur alten Anlage, die seit 1972 in Betrieb ist, mehr als 100.000 Tonnen CO2 im Jahr einsparen.

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Iberdrola Engineering wird für die gesamte Projektentwicklung verantwortlich sein, darin eingeschlos-sen sind Design, Beschaffung, Bau, Aufstellung und Inbetriebsetzung. GE blickt auf eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Iberdrola zurück. Während dieser seit knapp 100 Jahren bestehenden Kooperation haben die Unternehmen gemeinsam Energieprojekte in einer Vielzahl von Märkten entwickelt, in denen Iberdrola aktiv ist. Die Bauvorbereitungen für das neue Heizkraftwerk sind bereits angelaufen. Im Jahr 2016 soll die neue Anlage den kommerziellen Betrieb aufnehmen. Aktuell versorgt der Standort Berlin-Lichterfelde bereits 100.000 Haushalte mit Fernwärme.

(Dieser Beitrag erschien am 20.1.2014 auf CleanThinking.de)

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Windkraftbranche 2014: Auftrieb für Vestas, Nordex, PNE-WIND und Co. http://www.cleanthinking.de/energiewende/windkraftbranche/auftrieb-fuer-vestas-nordex-enercon-pne-wind-gruppe-36332/ http://www.cleanthinking.de/energiewende/windkraftbranche/auftrieb-fuer-vestas-nordex-enercon-pne-wind-gruppe-36332/#respond Thu, 16 Jan 2014 08:31:31 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36332 Die Lage bei den Anfang vergangenen Jahres ins Trudeln geratenen Herstellern von Windturbinen hat sich in den vergangenen Monaten deutlich aufgehellt. Rückenwind etwa bei Vestas und Nordex gibt die gute Auftragslage, die insbesondere bei Vestas extrem positiv auffällt. So fallen insbesondere mehrere große Aufträge für Vestas in den USA (110 MW und 150 MW Ende Dezember) ins Auge – aber auch die Aufträge aus Polen, Uruguay, Deutschland, Schottland oder Indien, die Vestas alleine zwischen Weihnachten 2013 und Neujahr 2014 verkündete. […]

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Die Lage bei den Anfang vergangenen Jahres ins Trudeln geratenen Herstellern von Windturbinen hat sich in den vergangenen Monaten deutlich aufgehellt. Rückenwind etwa bei Vestas und Nordex gibt die gute Auftragslage, die insbesondere bei Vestas extrem positiv auffällt. So fallen insbesondere mehrere große Aufträge für Vestas in den USA (110 MW und 150 MW Ende Dezember) ins Auge – aber auch die Aufträge aus Polen, Uruguay, Deutschland, Schottland oder Indien, die Vestas alleine zwischen Weihnachten 2013 und Neujahr 2014 verkündete.

Volle Auftragsbücher führen zu steigenden Aktienkursen bei Vestas und Nordex / Übernahmefantasien durch Goldwind oder Sinovel

Vestas- und Nordex-Aktien im Aufwind (Bild: Vestas)

Daneben verkündete Nordex weitere Aufträge der Stadtwerke München und die Einführung der Generation Delta auch in der Türkei. Auch Irland und Finnland stehen auf der Akquise-Liste von Nordex ganz oben am Ende des vergangenen Jahres. Nordex hilft auch die Fantasie, eines Tages womöglich von einem der chinesischen Konzerne übernommen zu werden. So haben die China-Giganten Goldwind und Sinovel führende deutsche Hersteller wie Nordex, Siemens oder Enercon längst überholt. Ein Verkauf ist auch laut Nordex-Vorstand Jürgen Zeschky durchaus denkbar.

Beim Konkurrent Enercon sieht die Lage weniger rosig aus: Jedenfalls macht der Konzern Schlagzeilen (etwa bei sonnewindwaerme.de), weil eine Enercon E-126 im Windpark Schneebergerhof im Donnersbergkreis kürzlcih eines ihrer Rotorblätter verloren hat. Betreiber des Windparks ist juwi – die Ursachenforschung hat begonnen. Viel Wind war zum Zeitpunkt des Absturzes, bei dem glücklicherweise niemand verletzt oder gefährdet wurde, nicht.

Eine Enercon E-126 im Windpark Schneebergerhof im Donnersbergkreis, Rheinland-Pfalz, hat eines ihrer Rotorblätter verloren. Die Ursache ist bislang unklar. Besonders starker Wind herrschte zum Zeitpunkt des Unfalls nicht.

Dennoch: Die insgesamt gute Auftragslage spiegelt sich auch in steigenden Umsatzerwartungen und einer äußerst positiven Entwicklung der Aktienkurse von Nordex, Vestas oder Enercon wieder. So berichtet deraktionaer auf seiner Internetseite, Nordex könne das Umsatzziel 2015 in Höhe von 1,5 Milliarden Euro bereits im laufenden Jahr erreichen.  Die Aktionäre freuts, wie die Kursentwicklung der Nordex-Aktie zeigt:


Nordex Aktie von finanzen.net


Noch wesentlich steiler ging es in den vergangenen zwölf Monaten mit der Aktie des Konkurrenten Vestas bergauf:

 

Auch PNE Wind Gruppe profitiert

Die insgesamt positive Entwicklung zeigt sich auch in der Lage der PNE WIND-Gruppe: Zum Jahresende 2013 hat der Husumer Projektierer WKN AG, ein Unternehmen der PNE WIND-Gruppe, mit den Projekten Kastorf und Kropp erneut zwei Windparks an die KGAL Unternehmensgruppe mit Sitz in Grünwald bei München verkauft. Anfang Januar gelang dfer Verkauf des Windparks Calau IIA (Brandenburg) der PNE WIND AG an die Hamburger Beteiligungsgesellschaft CEE. Die PNE WIND-Gruppe wolle sich verstärkt auf die Realisierung von Windparks in Deutschland konzentrieren, hieß es in einer Pressemitteilung der PNE WIND Gruppe. Die zur Gruppe gehörenden Windpark-Projektierer PNE WIND AG und WKN AG können in 2014 deutlich mehr Windenergie-Nennleistung in Deutschland realisieren als im Vorjahr.

In 2013 wurde von der PNE WIND AG der Bau von fünf Windpark-Projekten mit 35 MW Nennleistung durchgeführt oder begonnen. Dabei handelt es sich um die Windparks „Zernitz II“, „Langwedel II“, „Göricke Söllenthin“, „Söllenthin II“ und „Calau IIA“. In zwei dieser Windparks werden derzeit letzte Arbeiten durchgeführt. Außerdem liegen der PNE WIND AG bereits Baugenehmigungen für weitere Windparks mit 22 Windenergieanlagen und einer Nennleistung von rund 58 MW vor. Die PNE WIND AG plant kurzfristig mit dem Bau dieser Projekte zu beginnen. Diese Windpark-Projekte, für die die Finanzierung und die Lieferung der Windenergieanlagen bereits gesichert sind, sollen in 2014 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden.

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Auch für weitere Windparks, die sich derzeit in den Genehmigungsverfahren befinden, werden die Genehmigungen kurzfristig erwartet. Insgesamt steht damit ein Volumen von Windparks in Bau, genehmigt und kurz vor der Genehmigung von etwa 160 MW zur Realisierung an. Die notwendige Fremdkapitalfinanzierung für diese Investitionen von mehr als 200 Mio. Euro konnte bereits mit sechs deutschen und europäischen Banken gesichert werden. Die mehrheitlich zur PNE WIND-Gruppe gehörende WKN AG hat in 2013 den Windpark „Ebersgrün“ mit vier Windenergieanlagen und 8,2 MW Nennleistung komplett fertiggestellt. Außerdem liegen derzeit Baugenehmigungen für drei Windpark-Projekte mit 14 Windenergieanlagen und einer Nennleistung von knapp 41 MW vor.

Martin Billhardt, Vorstandsvorsitzender der PNE WIND AG: „Wir sind mit unseren erfahrenen Teams in der Projektentwicklung auf einem guten Weg, 2014 zu einem der erfolgreichsten Jahre in der Projektumsetzung zu machen. Auch hat sich gezeigt, dass die Finanzierung von Windpark-Projekten durch Banken gesichert ist. Aber nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland erwarten wir bei der PNE WIND AG und in der Gruppe weitere Fortschritte bei den von uns entwickelten Projekten.“

In der Aktie spiegelt sich die Entwicklung allerdings deutlich weniger wieder als bei Vestas oder Nordex:


PNE WIND-Chart von finanzen.net


(Dieser Beitrag über Vestas, Nordex, Enercon und PNE-WIND erschien am 16.1.2014 auf CleanThinking.de)

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inVENTer vereinfacht Steuerung von Lüftungssystemen http://www.cleanthinking.de/ish-2013-inventer-vereinfacht-steuerung-von-lueftungssystemen/ http://www.cleanthinking.de/ish-2013-inventer-vereinfacht-steuerung-von-lueftungssystemen/#respond Thu, 07 Mar 2013 12:35:45 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=34995 Vom 12. bis 16. März 2013 präsentiert die Öko-Haustechnik inVENTer GmbH aus Löberschütz in Thüringen auf der ISH in Frankfurt am Main zwei Neuentwicklungen aus dem Bereich dezentrale Lüftungssysteme: Ein innovatives Lüftungssystem für den Dachbereich sowie einen neuen bedienerfreundlichen Regler für die dezentralen Lüftungssysteme von inVENTer. Das Messepublikum empfangen die Lüftungsexperten am Stand D 82 (Halle 11.1) im Nachbau einer Wohnung mit kontrollierter Wohnraumlüftung. Funktion, Wirkung und Einbau von dezentralen Lüftungsanlagen werden anhand dieses Standkonzeptes veranschaulicht. Cleantech, ISH News / […]

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Vom 12. bis 16. März 2013 präsentiert die Öko-Haustechnik inVENTer GmbH aus Löberschütz in Thüringen auf der ISH in Frankfurt am Main zwei Neuentwicklungen aus dem Bereich dezentrale Lüftungssysteme: Ein innovatives Lüftungssystem für den Dachbereich sowie einen neuen bedienerfreundlichen Regler für die dezentralen Lüftungssysteme von inVENTer. Das Messepublikum empfangen die Lüftungsexperten am Stand D 82 (Halle 11.1) im Nachbau einer Wohnung mit kontrollierter Wohnraumlüftung. Funktion, Wirkung und Einbau von dezentralen Lüftungsanlagen werden anhand dieses Standkonzeptes veranschaulicht.

Cleantech, ISH News / Jena, Frankfurt am Main. Im Rahmen der ISH 2013 präsentiert inVENTer der Öffentlichkeit erstmals den Regler ZR8 für die dezentralen iV-Lüftungsanlagen. Einfach per Drehschalter ermöglicht der Regler ZR8 die Steuerung eines Lüftungssystems in den zwei Betriebsarten Wärmerückgewinnung und Durchlüftung. Der neue inVENTer-Regler ermöglicht nach Herstellerangaben die Ansteuerung von bis zu zwei inVENTer Lüftungssystemen und ist in den Ausführungen Standard und Flat erhältlich.

Der Einsatz des ZR8-Flat empfiehlt sich in Räumen mit der Anforderung, das Lüftungssystem zur Einhaltung von Feuchteschutzlüftung nicht abzuschalten. In beiden Ausführungen lässt sich der Luftvolumenstrom in jeder Betriebsart stufenlos per Drehknopf einstellen. Die LED-Anzeige verrät den Nutzern auf einen Blick, in welcher Betriebsart das Lüftungssystem aktiv ist. „Der ZR8 zeichnet sich durch eine unkomplizierte Montage sowie sein einfaches Bedienkonzept aus“, so inVENTer-Geschäftsführer Peter Moser zur Neuentwicklung. „Gemäß unserem Versprechen – Wir machen Lüften genial einfach – sorgen wir mit dem ZR8 für eine spielend einfache Steuerung von Lüftungsanlagen in Wohnung, Haus oder Büro.“

Dachlüftungssystem inVENTer iV14V-Top

Lüftungssystem Inventer ISH 2013

Lüftungssystem inVENTer iV14V-Top

Ein weiteres inVENTer-Messehighlight auf der ISH ist das neue Dachlüftungssystem inVENTer iV14V-Top. Dieses Lüftungssystem löst ein bislang großes Problem im Bereich
der dezentralen Lüftungstechnik: „Auf einem schrägen Dach sind Regen und Schnee, die von außen in den Lüfter eindringen würden, ein großes Problem“, erklärt Moser. Handelsübliche Lüfter mit Wärmerückgewinnung können darum nicht in Dachwohnungen eingebaut werden.

Mit dem Dachlüftungssystem inVENTer iV14V-Top ermöglicht das Löberschützer Unternehmen, auch Wohn- und Arbeitsräume in Dachgeschoss-Bereich sinnvoll und gesundheitsfördernd zu belüften, um krankheitserregende Feuchteschäden und Schimmel zu vermeiden. Dank der Wärmerückgewinnung ist das neue Dachlüftungssystem gleich allen weiteren dezentralen Lüftungssystemen von inVENTer eine lohnende Energiesparmaßnahme.

Die ISH, Weltleitmesse für die Erlebniswelt Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik und
Erneuerbare Energien, ist die weltgrößte Leistungsschau für den Verbund von Wasser und
Energie. Thematisch deckt diese Plattform in Breite und Tiefe alle Aspekte zukunftsweisender Gebäudelösungen ab.

Alle News zur ISH 2013 lesen Sie hier.

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SMA startet 50,2 Hz-Umrüstung von Photovoltaikanlagen http://www.cleanthinking.de/sma-startet-50-2-hz-Problem-umruestung-von-photovoltaikanlagen/ http://www.cleanthinking.de/sma-startet-50-2-hz-Problem-umruestung-von-photovoltaikanlagen/#respond Tue, 12 Feb 2013 07:10:04 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=34128 Die SMA Solar Technology AG (SMA) beginnt mit der Umsetzung des ersten Auftrags im Rahmen der gesetzlich vorgegebenen 50,2 Hz-Umrüstaktion. Das Unternehmen wird rund 900 Photovoltaikanlagen eines Netzbetreibers in Süddeutschland gemäß der SystemStabilitätsVerordnung umrüsten. Bis Dezember 2014 müssen in Deutschland rund 400 000 Photovoltaikanlagen mit mehr als einer Million Wechselrichtern nachgerüstet werden. Dadurch soll verhindert werden, dass sich bei Überschreiten einer Netzfrequenz von 50,2 Hz alle Anlagen gleichzeitig abschalten und damit die Stabilität des europäischen Verbundnetzes gefährden. Cleantech und Solar […]

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Die SMA Solar Technology AG (SMA) beginnt mit der Umsetzung des ersten Auftrags im Rahmen der gesetzlich vorgegebenen 50,2 Hz-Umrüstaktion. Das Unternehmen wird rund 900 Photovoltaikanlagen eines Netzbetreibers in Süddeutschland gemäß der SystemStabilitätsVerordnung umrüsten. Bis Dezember 2014 müssen in Deutschland rund 400 000 Photovoltaikanlagen mit mehr als einer Million Wechselrichtern nachgerüstet werden. Dadurch soll verhindert werden, dass sich bei Überschreiten einer Netzfrequenz von 50,2 Hz alle Anlagen gleichzeitig abschalten und damit die Stabilität des europäischen Verbundnetzes gefährden.

SMA Solar Technology AGCleantech und Solar Magazin / Niestetal. „Im Rahmen der 50,2 Hz-Umrüstung unterstützt SMA Kunden als Universaldienstleister und übernimmt auf Wunsch auch die Datenerhebung für die Energieversorger“, erklärt Bernd Lamskemper, Leiter SMA Service Deutschland. Die Erhebung der Daten der betroffenen PV-Anlagen ist nötig, damit die Energieversorger vor Beginn der Nachrüstung die Umrüstpläne erstellen können. Hierfür bietet SMA ein maßgeschneidertes Onlineportal an, in das Betreiber von Photovoltaikanlagen ihre Daten schnell und bequem eingeben können. Die Zugangsdaten erhalten die Anlagenbetreiber per Post.

Je nach Auftragslage und regionaler Verteilung wird SMA intensiv mit regionalen Fachhandwerksbetrieben zusammen arbeiten, die dann in den Regionen die Umrüstarbeiten im Auftrag von SMA vornehmen. Zur optimalen Vorbereitung auf die Umrüstung können sich Elektrofachkräfte in der SMA Solar Academy für die Nachrüstung von SMA Wechselrichtern qualifizieren. „Gemeinsam mit unseren Partnern stellen wir sicher, dass die von uns durchgeführten Umrüstungen in ganz Deutschland frist- und fachgerecht abgewickelt werden. Weitere Umrüstaufträge sind bereits in Vorbereitung“, so Lamskemper.

Warum ist die 50,2 Hz-Umrüstung nötig?

Nach den alten, bis Ende 2011 gültigen Anschlussregeln für Photovoltaikanlagen mussten sich Wechselrichter beim Überschreiten von 50,2 Hz Netzfrequenz schlagartig vom Netz trennen. Bereits seit mehreren Jahren ist die Gesamtleistung aller allein in Deutschland einspeisenden PV-Anlagen aber so groß, dass deren zeitgleiche Abschaltung die Stabilität des europäischen Verbundnetzes gefährden könnte.

SMA hatte bereits im Sommer 2009 auf das „50,2 Hz-Problem“ hingewiesen und mit Inkrafttreten einer Übergangsregelung im vergangenen Frühjahr unverzüglich reagiert: Alle Wechselrichter des Medium Power Segments, die ab Mai 2011 ausgeliefert wurden, verfügen bereits über die Kennlinienfunktion der seit 1. Januar 2012 verbindlichen VDE-Anwendungsregel 4105 und sind daher von den Umrüstungen nicht betroffen. Wechselrichter in älteren Bestandsanlagen, die den neuen Anschlussregeln noch nicht entsprechen, müssen jedoch sukzessive nachgerüstet werden. Im Wesentlichen betroffen sind PV-Anlagen am Niederspannungsnetz, die nach dem 30. August 2005 ans Netz gegangen sind und deren Leistung 10 kWp überschreitet. Bei den Umrüstungen wird der zulässige Frequenzbereich entsprechend angepasst.

Für Anlagenbetreiber ist die Umrüstung der PV-Anlage kostenlos. Sie müssen allerdings den Abfragebogen ihres Netzbetreibers sorgfältig ausfüllen und innerhalb der gesetzlichen Frist von vier Wochen zurücksenden. Andernfalls droht eine Reduzierung der Einspeisevergütung. Der gesetzliche Rahmen zur 50,2 Hz-Umrüstung ist in der SystemStabilitätsVerordnung festgehalten, die im Juli 2012 von der Bundesregierung verabschiedet wurde.

Weitere Informationen finden Anlagenbetreiber und Installateure auf der SMA Webseite unter www.SMA.de/Nachruestungen.

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Trend am Investmentmarkt: Grün am Bau http://www.cleanthinking.de/trend-am-investmentmarkt-gruen-am-bau/ http://www.cleanthinking.de/trend-am-investmentmarkt-gruen-am-bau/#respond Sat, 09 Feb 2013 12:45:47 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=34040 Trends und neue Märkte gaben lange am Investmentmarkt den Ton an. Virtuos gestrickte Konzepte beeindruckten nicht nur Privatanleger. Nach dem Motto: egal wie und wo, Hauptsache das Geld arbeitet. Das hat sich geändert. Immer mehr Menschen möchten wissen, wo und wie ihr Geld arbeitet und legen Wert auf Anlagen, die Sinn machen. Es wundert nicht, dass auch das wachsende Umweltbewusstsein der Deutschen eine wichtige Rolle auf dem Anlagenmarkt spielt. Cleantech News / Nürnberg. Ob es sich um Projekte im Bereich […]

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Trends und neue Märkte gaben lange am Investmentmarkt den Ton an. Virtuos gestrickte Konzepte beeindruckten nicht nur Privatanleger. Nach dem Motto: egal wie und wo, Hauptsache das Geld arbeitet. Das hat sich geändert. Immer mehr Menschen möchten wissen, wo und wie ihr Geld arbeitet und legen Wert auf Anlagen, die Sinn machen. Es wundert nicht, dass auch das wachsende Umweltbewusstsein der Deutschen eine wichtige Rolle auf dem Anlagenmarkt spielt.

Green BuildingCleantech News / Nürnberg. Ob es sich um Projekte im Bereich erneuerbare Energien handelt oder um Energieeffizienz und Energieeinsparung geht – die Nachfrage am Finanzmarkt ist groß. Nachhaltigkeit und Transparenz stehen im Vordergrund der Entscheidung. Dies ist sicher auch der Grund, dass UDI, ein Pionier im Bereich grünes Geld, ein neues Beteiligungsangebot in sein Sortiment nimmt: Den Fonds für ein Green Building in Nürnberg. „Ein Stück Energiewende zum Anfassen, man sieht eine Immobilie entstehen“, freut sich Georg Hetz, UDI-Geschäftsführer.

„Der Ausbau regenerativer Energien und vor allem das Thema Energiesparen sind zentrale Bausteine für die Energiewende. Wenn man bedenkt, dass 40% des Energieverbrauchs und 36% der europaweiten CO2-Emmissionen von Gebäuden verursacht werden, dann müssen unsere Immobilien einfach effizienter werden. Mit und in Green Buildings wird hierfür viel getan“, so Hetz weiter. UDI geht mit seinem Immobilienbeteiligungsangebot neue Wege und setzt dennoch die Linie solider, grüner Fonds konsequent fort.

Im Nürnberger Bürokomplex „FrankenCampus“ entsteht ein Green Building, das sich durch hohe Ressourceneffizienz in den Bereichen Energie, Wasser und Material auszeichnet. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat das Projekt mit dem Gold-Gütesiegel vorzertifiziert. Die Heizenergie des Gebäudes wird größtenteils über eine Wärmepumpe zur Nutzung von Geothermie erbracht, völlig unabhängig von Fernwärme, Gas und Öl. Die Pumpe wird von Solarmodulen angetrieben, die sich auf dem Gebäudedach und auf Teilen der Fassade befinden. Hinzu kommt ein energetisch ausgeklügeltes Klimaanlagensystem.

Die Vermeidung schädlicher Umwelteinflüsse auch über die Bauphase hinaus, baubiologische Begleitung während des Baus, eine wartungsfreie Architektur, die optimale Infrastruktur und gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel bestimmten die Planung. Auch an ausreichend Steckdosen für Elektroautos in der Tiefgarage und Personal-Fahrräder für kleine Besorgungen wurde gedacht. Die Mieter sollen verpflichtet werden, beispielsweise nur biologisch abbaubare Putzmittel zu verwenden. Noch vieles mehr findet sich auf der Agenda, damit in dem Gebäude auch zukünftig die Ökologie im Vordergrund steht.

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Der erste Spatenstich ist bereits erfolgt. Für die bauliche Umsetzung arbeitet UDI mit dem erfahrenen Bauträger KIB zusammen, der in der Metropolregion seit mehr als 75 Jahren Gewerbeimmobilien plant, baut und betreibt. Der renommierte Experte für nachhaltiges Bauen, Prof. Dr. Norbert Fisch, begleitet das ökologische Konzept. Obwohl die Fertigstellung des Gebäudes erst Ende des Jahres geplant ist, ist die Immobilie bereits zum größten Teil vermietet.
Das Gebäude ist Objekt des „UDI Green Building Fonds I“. Mit einer Beteiligung können Anleger von soliden jährlichen Auszahlungen von 5,75% bis 7% profitieren und die Laufzeit von 13 Jahren ist überschaubar. Besonders spannend bei diesem Angebot: Anleger und Interessenten können den Baufortschritt beobachten und sind eingeladen im Rahmen einer Infoveranstaltung am 9. April erstmalig die Baustelle zu besichtigen. Der Spezialist für energieeffiziente Gebäude Professor Dr. Fisch, KIB-Geschäftsführer Norbert Grund und Georg Hetz von der UDI werden gleich anschließend im Südpunkt zu dem Projekt referieren und sich den Fragen der Besucher stellen.

„Der Einsatz schonender Technologien und die Energieeffizienz eines Gebäudes bieten in Zeiten steigender Rohstoff- und Energiepreise messbar ökonomische Vorteile“, erklärt Hetz. „Nicht nur für Mieter, die Nebenkosten sparen, sondern auch für Anleger! Die hohe Energieeffizienz erhöht die Wertstabilität des Gebäudes.“ Immobilien sind seit jeher Anlegers Liebling. Inflationsausgleich und Sicherheit spielen bei der Entscheidung für Sachwerte dieser Art eine große Rolle. Die Beteiligung an einem Green Building verbindet Renditechancen mit einem guten Gefühl, etwas für die Umwelt und die Zukunft zu tun.

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General Electric integriert Speicher in Windenergieanlage http://www.cleanthinking.de/general-electric-integriert-speicher-in-windenergieanlage/ http://www.cleanthinking.de/general-electric-integriert-speicher-in-windenergieanlage/#respond Mon, 04 Feb 2013 10:48:26 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=33914 General Electric (GE) hat jetzt eine Windenergieanlage vorgestellt, die 25 Prozent effizienter und 15 Prozent ertragreicher sein soll als bisherige GE-Windenergieanlagen. Damit sollen höhere Renditen an Schwachwind-Standorten realisiert werden können. Weitere Details zur WEA 2.5-120 haben wir im untenstehenden Beitrag zusammengestellt. Cleantech & Windenergie News / USA. Es sind im Kern drei Komponenten, die die WEA 2.5-120 von General Electric zur ersten intelligenten Windenergieanlage von GE machen: Die Anlage verfügt über einen integrierten Energiespeicher, über eine moderne Steuereinheit sowie Vorhersage-Algorithmen. […]

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General Electric (GE) hat jetzt eine Windenergieanlage vorgestellt, die 25 Prozent effizienter und 15 Prozent ertragreicher sein soll als bisherige GE-Windenergieanlagen. Damit sollen höhere Renditen an Schwachwind-Standorten realisiert werden können. Weitere Details zur WEA 2.5-120 haben wir im untenstehenden Beitrag zusammengestellt.

Cleantech & Windenergie News / USA. Es sind im Kern drei Komponenten, die die WEA 2.5-120 von General Electric zur ersten intelligenten Windenergieanlage von GE machen: Die Anlage verfügt über einen integrierten Energiespeicher, über eine moderne Steuereinheit sowie Vorhersage-Algorithmen. Entwickelt im Taller-Tower-Design ist die Windenergieanlage mit einer Nabenhöhe von beachtlichen 139 Metern eine gute Wahl für dicht bewaldete Gegenden. Solche Bereiche gibt es überwiegend in Kanada etwa, oder in Europa.

Jede Sekunde analysiert die WEA 2.5-120 zehntausende Datenpunkte und kommuniziert über das Industrie-Internet mit benachbarten Anlagen, Wartungstechnikern und Kunden. Mit ihrer fortschrittlichen Technologie kann die WEA 2.5-120 im Vergleich zu aktuellen Anlagen von GE nicht nur die Leistung von Windparks steigern, sondern auch die Wartungsproduktivität erhöhen und neue Umsatzpotentiale für Kunden erschließen.

Erste WEA 2.5-120 soll in den Niederlanden entstehen

Im Laufe des letzten Jahres hatte GE in Kalifornien die Koppelung von Windenergie und Stromspeicherung – und damit die planbare Einspeisung von Leistung ins Netz – erfolgreich demonstrieren können. Die Errichtung eines ersten Windenergieanlage 2.5-120 Prototyps ist für nächsten Monat in den Niederlanden vorgesehen.

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Bosch plant Riesenbatterie als Reserve für 400 Einfamilienhäuser http://www.cleanthinking.de/bosch-plant-riesenbatterie-als-reserve-fuer-400-einfamilienhaeuser/ http://www.cleanthinking.de/bosch-plant-riesenbatterie-als-reserve-fuer-400-einfamilienhaeuser/#respond Mon, 04 Feb 2013 10:05:12 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=33909 Ob das schon die Zukunft ist? Oder womöglich doch eher die Gegenwart in der Hoffnung auf noch mehr Realitätsnähe in der Zukunft… Bosch will jetzt zusammen mit einem Bürgerwindparl im norddeutschen Braderup eine Riesenbatterie installieren, die in ihren Dimensionen einer kleinen Turnhalle mit 600 Quadratmeter Grundfläche ähnelt. Ziel der neuen Gesellschaft Energiespeicher Nord GmbH & Co. KG ist es, viele neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Speicher die Stromnetze stabilisieren. Cleantech, Energiespeicher News / Braderup, Stuttgart. Von Braderup sind es […]

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Ob das schon die Zukunft ist? Oder womöglich doch eher die Gegenwart in der Hoffnung auf noch mehr Realitätsnähe in der Zukunft… Bosch will jetzt zusammen mit einem Bürgerwindparl im norddeutschen Braderup eine Riesenbatterie installieren, die in ihren Dimensionen einer kleinen Turnhalle mit 600 Quadratmeter Grundfläche ähnelt. Ziel der neuen Gesellschaft Energiespeicher Nord GmbH & Co. KG ist es, viele neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Speicher die Stromnetze stabilisieren.

Cleantech, Energiespeicher News / Braderup, Stuttgart. Von Braderup sind es nur wenige Kilometer bis zur Nordseeküste oder nach Sylt. Durch den schnellen Ausbau der Windenergie sind die Netze im Norden Deutschlands oft überlastet. Dann müssen einzelne Windparks vom Netz genommen werden – und die Energie des Windes bleibt ungenutzt. Um diese Verluste zu vermeiden, wird Bosch neben den vom Bürgerwindpark geplanten sechs Windanlagen in Braderup das neue Batteriesystem in Megawatt-Größe bauen, betreiben und ins Stromnetz integrieren.

Die Batterie kann vier Stunden lang eine Leistung von einem Megawatt abgeben, hat also eine Kapazität von vier Megawattstunden. Damit können rechnerisch etwa 400 Einfamilienhäuser für einen ganzen Tag mit Strom versorgt werden. Die Windräder sollen laut Plan bis zum Juli 2013, die Batterie bis zum Dezember einsatzbereit sein. Angeschlossen wird der Park ans Stromnetz der E.ON Hanse.

Die Robert Bosch GmbH und der Bürgerwindpark BWP Braderup-Tinningstedt GmbH & Co. KG haben die Gründung der Energiespeicher Nord GmbH & Co. KG vereinbart. Die neue Gesellschaft betreibt das Batteriesystem und übernimmt dessen Steuerung. Gespeist wird sie mit der Energie von den geplanten sechs Windrädern (jeweils 3,3 Megawatt).

Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch entwickelt die Steuerungselektronik, übernimmt die Systemintegration und testet in Braderup verschiedene Betriebsvarianten. Dazu gehören unter anderem der Stromhandel an der Strombörse und die Stabilisierung des Stromnetzes. Diese Tests sollen den technischen und wirtschaftlichen Nutzen des Speichers belegen und wertvolle Hinweise für neue kommerzielle Projekte liefern.

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Energiewende: H-TEC Systems liefert PEM-Elektrolyseur an Fraunhofer ISE http://www.cleanthinking.de/energiewende-h-tec-systems-liefert-pem-elektrolyseur-an-fraunhofer-ise/ http://www.cleanthinking.de/energiewende-h-tec-systems-liefert-pem-elektrolyseur-an-fraunhofer-ise/#comments Tue, 11 Dec 2012 06:45:06 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=31542 Wichtiger Schritt in der Energiespeicherung mit Zukunftstechnologie Power-to-Gas: H-TEC Systems (Tochter von GP JOULE) hat jetzt eomem PEM-Elektrolyseur an das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE geliefert. PEM-Elektrolyseur als Schlüsseltechnologie zur Bindung von Energieüberschüssen aus Solar- und Wind-Energie in Wasserstoff. Cleantech News / Freiburg, Lübeck. Soll die Energiewende in Deutschland gelingen, sind effiziente Speichertechnologien in Zukunft unabdingbar. Das Lübecker Unternehmen H-TEC Systems hat jetzt im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundvorhabens „Speicherung elektrischer Energie aus regenerativen Quellen […]

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Wichtiger Schritt in der Energiespeicherung mit Zukunftstechnologie Power-to-Gas: H-TEC Systems (Tochter von GP JOULE) hat jetzt eomem PEM-Elektrolyseur an das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE geliefert. PEM-Elektrolyseur als Schlüsseltechnologie zur Bindung von Energieüberschüssen aus Solar- und Wind-Energie in Wasserstoff.

Technologie der Energiewende: Elektrolyseur EL30 von H-TEC

Cleantech News / Freiburg, Lübeck. Soll die Energiewende in Deutschland gelingen, sind effiziente Speichertechnologien in Zukunft unabdingbar. Das Lübecker Unternehmen H-TEC Systems hat jetzt im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundvorhabens „Speicherung elektrischer Energie aus regenerativen Quellen im Erdgasnetz – H2O Elektrolyse und Synthese von Gaskomponenten“ einen Polymer-Elektrolyt-Membran (PEM)-Elektrolyseur an das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg im Breisgau ausgeliefert.

„Leistungsfähige Wasserstoff-Elektrolyseure bilden die Schlüsseltechnologie für eine lokal geprägte, dezentrale Energie-Infrastruktur“, sagt Ove Petersen, zugleich Geschäftsführer von H-TEC und GP JOULE. „Mit dem Konzept Power-to-Gas erübrigen sich einerseits die von den energieintensiven Industrien so oft beschworenen Versorgungsrisiken und andererseits wird die vorhandene Infrastruktur besser ausgenutzt. Wir arbeiten unter Hochdruck daran, die Speicherkapazitäten der Geräte sukzessive auszubauen und Unternehmen innovative und günstige Lösungen bei der dezentralen Stromspeicherung zu ermöglichen.“

Power-to-Gas als Technologie der Energiewende

Im Rahmen des Verbundvorhabens sollen neue Verfahren und Komponenten der “Power-to-Gas“-Technologie entwickelt werden. Ziel ist es, ein hochdynamisches und effizientes System zu entwickeln, mit dem Energieüberschüsse aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne langfristig und in großen Mengen chemisch, in Form von Methan gebunden werden können. Hier stellt die Wasserstofferzeugung per Elektrolyse-Verfahren eine entscheidende Schlüsseltechnologie dar.

Mit dem nun ausgelieferten Elektrolyseur EL30 des Unternehmens H-TEC Systems ist es gelungen, ein in Serie produzierbares System zu entwickeln und erstmals auszuliefern, dass in den Bereichen Flexibilita?t, Wirkungsgrade und Wirtschaftlichkeit Maßsta?be setzt. Aufgabe des Fraunhofer ISE ist es, die Kopplung des PEM-Elektrolyseurs mit erneuerbaren Energien wie Windkraft und Solarenergie zu untersuchen und zu optimieren. Die elektrische Anschlussleistung der von H-TEC angebotenen PEM-Elektrolyseure wird zunächst im Bereich von 2 bis 200 Kilowatt liegen. Das Unternehmen prüft derzeit die Möglichkeit, in den kommenden Jahren größere Einheiten der Leistungsklasse um 1 Megawatt zu entwickeln.

Neben der Nutzung zur Methanisierung ist erneuerbar produzierter Wasserstoff auch anderweitig als Energieträger nutzbar. Bis zu einem Anteil von 2-5 Prozent kann er beispielsweise dem Erdgas direkt beigemischt werden und dient auch in dieser Form Haushalten und der Industrie als nachhaltiger Energielieferant. Daneben kann Wasserstoff mit Hilfe von Brennstoffzellen oder in Blockheizkraftwerken (BHKW) dezentral in Strom und Wärme zurückverwandelt werden bzw. im Bereich der Mobilität den Bedarf an Benzin und Diesel mindern. Von der PEM-Elektrolyse profitieren auf diese Weise regenerative Energielösungen, industrielle Anwendungen, Notstromversorgungen, Insellösungen sowie der Bereich Elektromobilität.

Technische Ausstattung: H-TEC EL30 Elektrolyseur

Die H-TEC EL30 Elektrolyseure sind anschlussfertige Komplettsysteme und bestehen aus einer Elektrolyseeinheit, einer Wasseraufbereitung und einem Spannungswandler als Netzanschluss. Das Herzstück ist ein 30 bar PEM-Elektrolyse-Stack, der zusammen mit einem speziellen Kühlsystem, einer Wasserrückfu?hrung, dem Systemmanagement, einer optionalen Trocknung und einer intelligenten Steuerung die Elektrolyseeinheit bildet. Doch so komplex die Geräte sind, so einfach ist ihr praktischer Einsatz, denn es handelt sich um betriebsbereite, direkt anschlussfa?hige Komplettsysteme. Sie ermöglichen, je nach Kundenanforderung, bei einer Leistungsaufnahme beim Einzelgerät von bis zu 18 kW und einer Wasserstoffproduktion von bis zu 3,6 m3/h eine unkomplizierte Installation, Inbetriebnahme und Handhabung.

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Innovativ für die Energiewende – Bilanz der Renexpo 2012 http://www.cleanthinking.de/innovativ-fur-die-energiewende-bilanz-der-renexpo-2012/ http://www.cleanthinking.de/innovativ-fur-die-energiewende-bilanz-der-renexpo-2012/#respond Mon, 03 Dec 2012 05:45:49 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=31505 Unsere künftige Versorgung mit Energie wird „einfach und umweltfreundlich“ – das unter Beweis zu stellen, war eine der Aufgaben, der sich die Messe RENEXPO Austria gestellt hat. Mit mehr als 100 ausstellenden Unternehmen und über 3.000 Besuchern ging das Messe-Event am 1. Dezember 2012 zu Ende. Die Schwerpunkte lagen auf innovativen Produkten, Technologien und Dienstleistungen – elf begleitende Fachtagungen rundeten das Programm ab. Cleantech News / Salzburg. Ein Highlight der Renexpo Austria war der Energie Talk: Dr. Barbara Schmidt, Generalsekretärin […]

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Unsere künftige Versorgung mit Energie wird „einfach und umweltfreundlich“ – das unter Beweis zu stellen, war eine der Aufgaben, der sich die Messe RENEXPO Austria gestellt hat. Mit mehr als 100 ausstellenden Unternehmen und über 3.000 Besuchern ging das Messe-Event am 1. Dezember 2012 zu Ende. Die Schwerpunkte lagen auf innovativen Produkten, Technologien und Dienstleistungen – elf begleitende Fachtagungen rundeten das Programm ab.

Wasserkraft als Teil der österreichischen Energiewende war Thema der Renexpo (Bildquelle: WAM GmbH )

Cleantech News / Salzburg. Ein Highlight der Renexpo Austria war der Energie Talk: Dr. Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Österreichs E-Wirtschaft, Dr. Hans Kronberger, Präsident des Bundesverbands Photovoltaic Austria und Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur diskutierten über Österreichs Chancen für die Energiewende. Tenor: Alle Energieformen werden gebraucht.

Schwerpunktthemen der Messe waren ansonsten Photovoltaik, Wasserkraft, Kraft-Wärme-Kopplung und Energie-Plus-Gebäude. Die Renexpo gilt als Innovationsmesse für Erneuerbare Energien. Besonders hervor stach hierbei die Darstellung der österreichischen Wasserkraft-Szene – die Internationale Wasserkraft-Fachausstellung hat sich zu einer der wichtigsten europaweiten Plattformen für die Wasserkraftbranche entwickelt. Zur schon traditionellen 4. Internationalen Kleinwasserkraftkonferenz kam im Kongress-Bereich in diesem Jahr noch ein Seminar für Wasserkraft-Betreiber hinzu.

Die Photovoltaik hat sich inzwischen als zweiter großer Messe-Schwerpunkt etablieren können. Die Ausstellerzahl wuchs in diesem Bereich um fast 50 Prozent. Zum zweiten Mal bot die RENEXPO® Austria der österreichischen PV-Branche eine professionelle Plattform. Zusätzliche Informationen erhielten Tagungsteilnehmer im 1. Seminar PV Groß-Dachanlagen. Im dritten Schwerpunkt ging es um die Kraft-Wärme-Kopplung und den Markt für Mini- und Mikro-KWK in Österreich. Dieser Messeschwerpunkt soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden.

Ganz neu im Mittelpunkt stand das Thema Energie-Plus-Gebäude: Das 1. Symposium brachte im Rahmen der RENEXPO® Austria die wesentlichen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammen, um gemeinsam Impulse für die Zukunft zu generieren.

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EEG-Umlage 2014: Korridor zwischen 4,89 und 5,74 Cent http://www.cleanthinking.de/eeg-umlage-2014-korridor-zwischen-489-und-574-cent/ http://www.cleanthinking.de/eeg-umlage-2014-korridor-zwischen-489-und-574-cent/#respond Thu, 22 Nov 2012 09:45:34 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=31338 In der aktuellen Debatte um die Energiewende warnt der Übertragungsnetzbetreiber TenneT wieder einmal vor Stromengpässen im zu erwartenden harten Winter 2012/13. Ob reine Panikmache oder durch harte Fakten belegt: Die Debatte wird die Debatte um Strompreise und Strompreiserhöhungen – aus welchen Gründen auch immer – weiter anheizen. Während Studien belegen, dass die Strompreissteigerungen nicht auf die Erneuerbaren Energien zurückzuführen sind, wird das in der öffentlichen Debatte kaum wahrgenommen. Energiewende News. Umso interessanter ist in diesem Kontext die kürzlich veröffentlichte EEG-Mittelfristprognose […]

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In der aktuellen Debatte um die Energiewende warnt der Übertragungsnetzbetreiber TenneT wieder einmal vor Stromengpässen im zu erwartenden harten Winter 2012/13. Ob reine Panikmache oder durch harte Fakten belegt: Die Debatte wird die Debatte um Strompreise und Strompreiserhöhungen – aus welchen Gründen auch immer – weiter anheizen. Während Studien belegen, dass die Strompreissteigerungen nicht auf die Erneuerbaren Energien zurückzuführen sind, wird das in der öffentlichen Debatte kaum wahrgenommen.

Energiewende News. Umso interessanter ist in diesem Kontext die kürzlich veröffentlichte EEG-Mittelfristprognose der vier Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW. Denn im Rahmen dieser Prognose stellten die Netzbetreiber auch eine Prognose der „realistischen Bandbreite der EEG-Umlage 2014“ vor. Die EEG-Umlage dürfte demnach zwischen 4,89 und 5,74 Cent je Kilowattstunde liegen, prognostizieren die Übertragungsnetzbetreiber heute. Damit könnte die EEG-Umlage 2014 wieder sinken – sehr wahrscheinlich erscheint dieses Szenario allerdings nicht.

Für 2017 erwarten die Netzbetreiber eine installierte Leistung von 111 Gigawatt aus erneuerbaren Energiequellen. Konkret stammen davon 55 Gigawatt aus Solar und 47 Gigawatt aus Wind. Die erwartete Jahresarbeit liegt für das genannte Jahr bei mehr als 200 Terawattstunden (TWh), was annähernd einer Verdoppelung gegenüber den Werten von 2011 entspricht. Dabei wird davon ausgegangen, dass 2017 ein gutes Drittel der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien (72 TWh) feste Vergütungssätze nach §16 EEG in Anspruch nehmen wird, die als Vergütungen von rund 13 Milliarden Euro an die Anlagenbetreiber zu zahlen sind.

Markprämienmodell mit 120 Terrawattstunden

Zusätzlich wird mit einer Zahlung von 12,6 Milliarden Euro an diejenigen Anlagen gerechnet, die sich im Marktprämienmodell befinden und eine prognostizierte Erzeugungsmenge von 120 TWh aufweisen. Hinzu kommen für 2017 prognostizierte 3,38 TWh für weitere Formen der Direktvermarktung sowie 6,85 TWh an Photovoltaik-Erzeugung, die durch die Anlagenbetreiber selbst verbraucht werden.

Die für die Berechnung notwendigen Werte der EEG-Mittelfristprognose und des umlagepflichtigen Letztverbrauchs wurden im Auftrag der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber von unabhängigen Gutachtern ermittelt. Wie hoch die EEG-Umlage 2014 tatsächlich ausfallen wird, wird im Oktober 2013 entschieden. Angesichts der Bundestagswahl im September kommenden Jahres, wird die politische Festlegung der EEG-Umlage 2014 mit großer Spannung erwartet.

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Energiewende in Marokko: Startschuss für Solarthermie-Kraftwerk Ouarazate http://www.cleanthinking.de/energiewende-in-marokko-startschuss-fur-solarthermie-kraftwerk-ouarzazate/ http://www.cleanthinking.de/energiewende-in-marokko-startschuss-fur-solarthermie-kraftwerk-ouarzazate/#respond Tue, 20 Nov 2012 09:45:30 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=31232 Am gestrigen Montag haben der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die marokkanische Projektgesellschaft Moroccon Agency for Solar Energy (MASEN) in Anwesenheit des marokkanischen Königs einen Darlehensvertrag für das erste größere solarthermische Kraftwerk Marokkos in Höhe von 100 Millionen Euro unterzeichnet. Dieses erste Kraftwerk wird eine Leistung von 160 Megawatt haben. Durch weitere zu bauende Anlagen wird am Standort Ouarzazate eine Gesamtkapazität von 500 Megawatt installiert. Energie News. „Durch die Realisierung dieses […]

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Am gestrigen Montag haben der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die marokkanische Projektgesellschaft Moroccon Agency for Solar Energy (MASEN) in Anwesenheit des marokkanischen Königs einen Darlehensvertrag für das erste größere solarthermische Kraftwerk Marokkos in Höhe von 100 Millionen Euro unterzeichnet. Dieses erste Kraftwerk wird eine Leistung von 160 Megawatt haben. Durch weitere zu bauende Anlagen wird am Standort Ouarzazate eine Gesamtkapazität von 500 Megawatt installiert.

Energie News. „Durch die Realisierung dieses Kraftwerks verschafft Marokko einer kohlenstoffarmen und klimafreundlichen Zukunftstechnologie den Durchbruch und wird gleichzeitig die starke Abhängigkeit des Landes von Energieimporten verringern. Die Verwirklichung der ehrgeizigen Energiepläne hin zu einer Versorgung durch Erneuerbare Energien in vielen Ländern Nordafrikas rückt wieder einen Schritt näher“, sagte Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Die Investitionskosten für diese erste Phase belaufen sich auf etwa 750 Mio. EUR. Neben der deutschen Bundesregierung beteiligen sich die Europäische Kommission, die Europäische Investitionsbank (EIB), die französische Entwicklungsbank Agence Française de Développement (AFD) sowie die Weltbank und die Afrikanische Entwicklungsbank. Der deutsche Beitrag – BMZ, BMU und KfW – liegt bei 115 Mio. Euro (100 Mio. BMZ/KfW, 15 Mio. BMU). Für den weiteren Ausbau des Kraftwerkparks ist von deutscher Seite eine vielfach höhere Finanzierung in Aussicht gestellt.

Erneuerbare Energien in Marokko

Das Kraftwerk wird elektrische Energie für rund 530.000 Menschen erzeugen. Gegenüber der konventionellen Stromerzeugung werden jährlich circa. 310.000 Tonnen CO2-Ausstoss vermieden. Die deutsche Unterstützung leistet einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien in Marokko. Wie auch bei der Ausschöpfung des hervorragenden Windpotenzials durch die Finanzierung verschiedener Windparks leistet sie nun Pionierarbeit dabei, das solarthermische Potenzial zu heben.

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Cleantech Infrastrukturfonds von ThomasLloyd http://www.cleanthinking.de/cleantech-infrastrukturfonds-von-thomaslloyd/ http://www.cleanthinking.de/cleantech-infrastrukturfonds-von-thomaslloyd/#respond Sun, 18 Nov 2012 09:17:15 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=31133 Die auf die Bereiche Erneuerbare Energien und Cleantech spezialisierte, international tätige ThomasLloyd Group konnte für ihren Fonds ThomasLloyd CTI 20 (Cleantech Infrastrukturgesellschaft mbH & Co. KG) 40 Millionen Euro bei Investoren einwerben. Dieser Fonds investiert über die Cleantech Projektgesellschaft mbH gemeinsam mit führenden institutionellen Investoren als Co-Investor weltweit in die Entwicklung, den Bau und den Betrieb von Kraftwerken im Bereich der Erneuerbaren Energien. Cleantech News. Das Fonds-Management legt dabei höchsten Anspruch auf ein global wie technisch sehr breit diversifiziertes Portfolio […]

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Die auf die Bereiche Erneuerbare Energien und Cleantech spezialisierte, international tätige ThomasLloyd Group konnte für ihren Fonds ThomasLloyd CTI 20 (Cleantech Infrastrukturgesellschaft mbH & Co. KG) 40 Millionen Euro bei Investoren einwerben. Dieser Fonds investiert über die Cleantech Projektgesellschaft mbH gemeinsam mit führenden institutionellen Investoren als Co-Investor weltweit in die Entwicklung, den Bau und den Betrieb von Kraftwerken im Bereich der Erneuerbaren Energien.

Cleantech News. Das Fonds-Management legt dabei höchsten Anspruch auf ein global wie technisch sehr breit diversifiziertes Portfolio mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Projekten. Der Fokus liegt derzeit regional in Südostasien sowie Nord- und Südamerika und technologisch im Bereich Solarenergie, Windkraft und Biomasse.

„Aufgrund der steigenden Nachfrage gehen wir von einer Schließung des reinen Einmalanlagenfonds ThomasLloyd CTI 20 mit dem geplanten maximalen Emissionsvolumen von EUR 50 Mio. Eigenkapital spätestens zum Ende dieses Jahres aus“, erklärt Michael Sieg, Gründer und CEO von ThomasLloyd Group. Für interessierte Kapitalanleger bietet sich damit nur noch für wenige Wochen die Möglichkeit einer Zeichnung dieses Fonds. Die Mindestbeteiligung beträgt dabei 25.000 Euro. Die bereits ab dem ersten Monat gewährten und laut Brancheninformationsdienst kapital-markt intern (k-mi) auch erwirtschafteten Ausschüttungen liegen bei 18 Prozent jährlich und führen so zu einem schnellenKapitalrückfluss.

Wachstumssarke Märkte für Erneuerbare Energien

Bei der Cleantech Infrastrukturgesellschaft mbH & Co. KG profitieren Anleger dabei vom weltweiten Netzwerk von ThomasLloyd und dessen Zugang zu wachstumsstarken Märkten bei Erneuerbaren Energien. Die Beteiligung ist mit ihrem bisher eingeworbenen Gesamtvolumen von 40 Millionen Euro bereits vollständig investiert. „Über eine sehr breite Diversifizierung in global verteilte Cleantech-Infrastrukturprojekte bei denen ThomasLloyd die Projekte als Co-Investor über Joint-Ventures mitgestaltet, lassen sich so die möglichen Fehlinvestitionen erheblich minimieren“, so k-mi. Der aktuelle Geschäftsbericht weist aus, dass die bisherigen Ergebnisse über den Prospekterwartungen liegen.

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Bahnbrechend?! ABB entwickelt HGÜ-Hybridschalter http://www.cleanthinking.de/bahnbrechend-abb-entwickelt-hgu-hybridschalter/ http://www.cleanthinking.de/bahnbrechend-abb-entwickelt-hgu-hybridschalter/#respond Thu, 08 Nov 2012 07:34:54 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=30967 ABB bezeichnet die eigene Entwicklung als „bahnbrechende Erfindung“, Experten warnen jedoch vor verfrühter Euphorie. Klar ist: ABB hat den weltweit ersten Leistungsschalter (HGÜ-Hybridschalter) für die HGÜ-Technologie entwickelt und bringt damit Gleichstrom und Erneuerbare Energien im Rahmen der Energiewende enger zusammen. Cleantech News / Mannheim. ABB hat den weltweit ersten Leistungsschalter für die Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ) entwickelt. Dieser Schalter soll in nur 5 Millisekunden in der Lage sein, Gleichstrom zu „unterbrechen“ können. Der von ABB gefeierte Durchbruch soll eine seit 100 Jahren […]

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ABB bezeichnet die eigene Entwicklung als „bahnbrechende Erfindung“, Experten warnen jedoch vor verfrühter Euphorie. Klar ist: ABB hat den weltweit ersten Leistungsschalter (HGÜ-Hybridschalter) für die HGÜ-Technologie entwickelt und bringt damit Gleichstrom und Erneuerbare Energien im Rahmen der Energiewende enger zusammen.

Cleantech News / Mannheim. ABB hat den weltweit ersten Leistungsschalter für die Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ) entwickelt. Dieser Schalter soll in nur 5 Millisekunden in der Lage sein, Gleichstrom zu „unterbrechen“ können. Der von ABB gefeierte Durchbruch soll eine seit 100 Jahren bestehende Hürde für die Entwicklung von Gleichstromübertragungsnetzen, die eine effiziente Integration von erneuerbaren Energien über grosse Entfernungen ermöglichen, beseitigen. Nach Angaben des Schweizer Unternehmens, verhandelt das Unternemen bereits über erste Pilotprojekte mit Übertragungsnetzbetreibern.

ABB erfindet HGÜ-Hybridschalter

Die Entwicklung des HGÜ-Hybridschalters zählt zu den Vorzeige-Forschungsprojekten von ABB, das jährlich über 1 Milliarde US-Dollar in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit investiert. Das breit gefächerte Portfolio des Unternehmens und der Vorteil, sowohl Leistungshalbleiter, Stromrichter und Hochspannungskabel (Schlüsselkomponenten eines HGÜ-Systems) im eigenen Haus zu fertigen, seien bei dieser Neuentwicklung entscheidend gewesen, hieß es.

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HGÜ-Technologie ermöglicht den Ferntransport von Strom von entlegenen Wasserkraftwerken, die Anbindung von Offshore-Windparks, die Entwicklung visionärer Solarprojekte und die Verbindung verschiedener Stromnetze mit unterschiedlichen Frequenzen. ABB hat die HGÜ-Technologie vor fast 60 Jahren in Pionierarbeit entwickelt und ist auch heute noch mit vielen Innovationen Technologie- und Marktführer in diesem Bereich. Das Unternehmen hat über 70 HGÜ-Projekte mit einer installierten Leistung von insgesamt über 60.000 Megawatt (MW) ausgeführt und ist damit für die Hälfte der weltweit installierten Systeme verantwortlich.

ABB arbeitet an Multi-Terminal-Systemen

Der Einsatz der HGÜ-Technik hat in verschiedenen Teilen der Welt zu einer wachsenden Zahl von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen geführt. Der nächste logische Schritt besteht nun darin, die Leitungen zu verbinden und das Netz zu optimieren. ABB arbeitet bereits am Bau von Multi-Terminal-Systemen, und der innovative DC-Schalter markiert einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung von HGÜ-Netzen. Parallel zur Arbeit am neuen Hybrid-Schalter hat ABB ein HGÜ-Netzsimulationszentrum errichtet, das Lösungen für den Betrieb zukünftiger DC-Overlaynetze konzipiert.

Interessant: FTD-Redakteur Michael Gassmann hat bei Konkurrenten von ABB und Branchenexperten nachgefragt. Die Konkurrenten reagieren „verschnupft“ auf das Vorpreschen von ABB – die Experten warnen vor verfrühter Euphorie, weil beispielsweise nicht klar sei, wie marktreif das Produkt bereits sei und zunächst weitere Komponenten wie Kabel entwickelt werden müssen. Den FTD-Beitrag finden Sie hier.

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Schweizer Bundesrat konkretisiert die Eidgenössische Energiewende http://www.cleanthinking.de/schweizer-bundesrat-konkretisiert-die-eidgenossische-energiewende/ http://www.cleanthinking.de/schweizer-bundesrat-konkretisiert-die-eidgenossische-energiewende/#comments Thu, 04 Oct 2012 09:04:40 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=30466 Die Schweizer Energiestrategie 2050 belegt nicht nur den Nachholbedarf der Schweiz im Hinblick auf Erneuerbare Energien. Sie bietet auch Cleantech-Unternehmen aus Deutschland und anderen Ländern erhebliche Marktchancen. Eine Veranstaltung im November in Bern will die Player miteinander vernetzen. Cleantech News / Bern. Die Energiestrategie 2050 in der Schweiz wird durch die nächste Phase im Gesetzgebungsverfahren konkretisiert und mit Umsetzungsplänen unterlegt. Hiermit erhält die Schweizer Energiewende einen kräftigen Schub: Denn während neue erneuerbare Energien in anderen europäischen Ländern bereits einen erheblichen […]

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Die Schweizer Energiestrategie 2050 belegt nicht nur den Nachholbedarf der Schweiz im Hinblick auf Erneuerbare Energien. Sie bietet auch Cleantech-Unternehmen aus Deutschland und anderen Ländern erhebliche Marktchancen. Eine Veranstaltung im November in Bern will die Player miteinander vernetzen.

Cleantech News / Bern. Die Energiestrategie 2050 in der Schweiz wird durch die nächste Phase im Gesetzgebungsverfahren konkretisiert und mit Umsetzungsplänen unterlegt. Hiermit erhält die Schweizer Energiewende einen kräftigen Schub: Denn während neue erneuerbare Energien in anderen europäischen Ländern bereits einen erheblichen Anteil am Strom-Mix ausmachen, besteht in der Schweiz insbesondere nach dem beschlossenen Atomausstieg erheblicher Handlungs- und Nachholbedarf. Beim 1. Nationalen Kongress der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz treffen sich im November Politik und Wirtschaft, um Potenziale und Vorgehen der schweizerischen Energiewende im europäischen Kontext zu diskutieren.

Die Schweiz benötigt umfassende Investitionen in Energieeffizienz, den Ausbau der Wasserkraft, der Photovoltaik, der Windenergie und anderer erneuerbarer Energien, die Modernisierung von Stromnetzen und -speichern sowie die Energieforschung. „Mit der Energiestrategie 2050 schafft der Bundesrat die Rahmenbedingungen, um die längst überfälligen Investitionen für den Umbau des Energiesystems auszulösen“, beschreibt Stefan Batzli, Geschäftsführer der A EE Agentur für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, die Ausgangslage. „Der Ausbau von Energieerzeugungsanlagen, Speichern, Übertragungs- und Steuerungstechnik sowie die Verbesserung der Energieeffizienz bei den Verbrauchern eröffnet Anbietern entsprechender Lösungen sowie Investoren in den kommenden Jahren hervorragende Perspektiven.“

Nationaler Kongress der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz

Für Hersteller, Dienstleister und weitere Unternehmen, die sich in diesen Märkten in der Schweiz engagieren möchten, bietet der 1. Nationale Kongress der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz am 16. November in Bern (www.aee-kongress.ch) eine ideale Plattform, sich über die Schweizer Energiestrategie zu informieren und wichtige Akteure der Schweizer Energieszene zu treffen. Neue Impulse, technische Entwicklungen, strategische Ansätze und Marktchancen stehen im Mittelpunkt der vier zentralen Themen des Kongresses: „Erneuerbare Energien„, „Energieeffizienz„, „Netze und Speicher“ sowie „Finanzierung„.

Weitere Hintergründe zur Energiestrategie 2050 gibt es auch beim Bundesamt für Energie.

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Umbau des EEG: Funktionieren Quotenmodelle? http://www.cleanthinking.de/umbau-des-eeg-funktionieren-quotenmodelle/ http://www.cleanthinking.de/umbau-des-eeg-funktionieren-quotenmodelle/#comments Fri, 31 Aug 2012 07:13:24 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=29827 Die Kritik kam prompt und sie ist beißend: Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und die FDP wollen das Erneuerbare Energien Gesetz grundlegend reformieren und gegen so genannte Marktzuschläge ersetzen. Der Bundesverband Erneuerbare Energien hat sich zu diesem Vorschlag nun geäußert. Das „Quotenmodell“ sei weder neu noch werde er besser, umso häufiger er wiederholt werde, sagt BEE-Präsident Dietmar Schütz. Wichtigstes Argumente aus Sicht der EEG-Befürworter: Quotenmodelle hätten beispielsweise in Großbritannien und anderen Staaten nicht funktioniert. Cleantech, EEG News / Berlin. In Staaten, in […]

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Die Kritik kam prompt und sie ist beißend: Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und die FDP wollen das Erneuerbare Energien Gesetz grundlegend reformieren und gegen so genannte Marktzuschläge ersetzen. Der Bundesverband Erneuerbare Energien hat sich zu diesem Vorschlag nun geäußert. Das „Quotenmodell“ sei weder neu noch werde er besser, umso häufiger er wiederholt werde, sagt BEE-Präsident Dietmar Schütz. Wichtigstes Argumente aus Sicht der EEG-Befürworter: Quotenmodelle hätten beispielsweise in Großbritannien und anderen Staaten nicht funktioniert.

BEE-Präsident Dietmar Schütz kritisiert Idee des Quotenmodells

Cleantech, EEG News / Berlin. In Staaten, in denen Quotenmodelle praktiziert werden, wären sie bislang ohne Erfolg geblieben, so BEE-Präsident Schütz. Beispiel Großbritannien: Obwohl im Vereinigten Königreich deutlich mehr Wind wehe, seien dort Ende 2011 gerade einmal rund 7.000 Megawatt Windkraftleistung installiert gewesen – während es in Deutschland mehr als 28.000 Megawatt waren. „Und das, obwohl die durchschnittliche Windvergütung dort mit 13 Cent pro Kilowattstunde deutlich höher lag als in Deutschland“, erklärt Schütz.

Der Grund: Weil der britische Staat planwirtschaftlich die zu installierenden Mengen für Erneuerbare Energien festlegte und über Ausschreibungen versuchte, den günstigsten Anbieter zu finden, erhielt er nur Angebote von großen Unternehmen mit hohen Renditeerwartungen. Ein mittelständisch geprägter Markt mit neuen Akteuren konnte sich im britischen Stromsektor bis heute nicht entwickeln.

Untersuchungen der Beratungsgesellschaft Ernst&Young aus dem Jahr 2011 hätten überdies gezeigt, dass feste Einspeisetarife für Erneuerbare Energien in puncto Kosteneffizienz, Anwendbarkeit und Akteursvielfalt nicht nur den klassischen Quotensystemen überlegen sind, sondern auch so genannten Bonus-/Prämiensystemen.

Was bedeutet das Quotenmodell praktisch?

Beim Quotenmodell setzt der Staat eine bestimmte Menge an Strom aus Erneuerbaren Energien fest, die bereitgestellt werden muss. Die Einhaltung der Mengenvorgaben wird durch die Vergabe von Zertifikaten kontrolliert, die gehandelt werden können. Da Markt- und Handelspreise für Zertifikate schwanken, bleibt die Planungssicherheit für Anlagenbetreiber gering. Kapitalgeber zögern, neue Anbieter zu unterstützen, so dass in der Regel nur kapitalstarke, etablierte Marktteilnehmer Investitionen in Anlagen Erneuerbarer Energien riskieren. Hinzu kommt, dass Investoren durch ihre Planungsunsicherheit wegen der instabilen Strom- und Zertifikatepreise Risikoaufschläge verlangen, die sie auf den Kilowattstundenpreis weitergeben.

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Marktzuschläge sollen Einspeisevergütung für Ökostrom ersetzen http://www.cleanthinking.de/marktzuschlage-sollen-einspeisevergutung-fur-okostrom-ersetzen/ http://www.cleanthinking.de/marktzuschlage-sollen-einspeisevergutung-fur-okostrom-ersetzen/#respond Wed, 29 Aug 2012 05:44:52 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=29744 Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler hat vielfach angekündigt, seine Partei werde im Herbst einen Vorschlag für eine Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes vorlegen. Dabei soll die Förderung des Ökostroms, das bislang auf einer Vergütung für die Einspeisung von Strom basiert, neu geregelt werden. Jetzt wurden in der Süddeutschen Zeitung hierzu erste Informationen bekannt: Die FDP möchte Marktzuschläge zahlen, die auf den Börsenpreis für Strom aufgeschlagen werden sollen. Energiewende, Erneuerbare Energien News / Berlin. Die Förderung von Erneuerbaren Energien wird in Deutschland […]

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Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler hat vielfach angekündigt, seine Partei werde im Herbst einen Vorschlag für eine Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes vorlegen. Dabei soll die Förderung des Ökostroms, das bislang auf einer Vergütung für die Einspeisung von Strom basiert, neu geregelt werden. Jetzt wurden in der Süddeutschen Zeitung hierzu erste Informationen bekannt: Die FDP möchte Marktzuschläge zahlen, die auf den Börsenpreis für Strom aufgeschlagen werden sollen.

Marktzuschläge als Modell fürs Energiewende-Duo Altmaier/Rösler? (Quelle: BMU, Fotograf: Thomas Imo / photothek)

Energiewende, Erneuerbare Energien News / Berlin. Die Förderung von Erneuerbaren Energien wird in Deutschland mal wieder heiß diskutiert. Die Förderung von Photovoltaik-Strom wurde zusammengestrichen, die Förderung von Biokraftstoffen ist in der Diskussion „Tank vs. Teller“ steckengeblieben – hier wird wenig sachlich und von beiden Seiten recht einseitig debattiert. Etwas mehr Substanz würde der ganzen Debatte gut tun.

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Studie: Erneuerbare Energien 2050 nur mit neuem Marktdesign wettbewerbsfähig http://www.cleanthinking.de/studie-erneuerbare-energien-2050-nur-mit-neuem-marktdesign-wettbewerbsfahig/ http://www.cleanthinking.de/studie-erneuerbare-energien-2050-nur-mit-neuem-marktdesign-wettbewerbsfahig/#respond Wed, 22 Aug 2012 13:33:15 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=29615 Deutschland setzt bei der Stromerzeugung zukünftig auf einen deutlichen Ausbau der erneuerbaren Energien. Um diese ins Stromsystem zu integrieren und gleichzeitig die Versorgungssicherheit bei stark fluktuierender Erzeugung aus Wind- und Solarkraftwerken zu gewährleisten, wird Deutschland auch längerfristig einen ausgewogenen Technologiemix zwischen erneuerbaren Energien und konventionellen Kraftwerken benötigen. 2050 werden effiziente Gas- und Kohlekraftwerke voraussichtlich rund 60 Prozent der gesicherten Leistung stellen müssen – das heißt der Leistung, die zu jeder Zeit sicher zur Deckung der Nachfrage verfügbar ist. Das geht […]

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Deutschland setzt bei der Stromerzeugung zukünftig auf einen deutlichen Ausbau der erneuerbaren Energien. Um diese ins Stromsystem zu integrieren und gleichzeitig die Versorgungssicherheit bei stark fluktuierender Erzeugung aus Wind- und Solarkraftwerken zu gewährleisten, wird Deutschland auch längerfristig einen ausgewogenen Technologiemix zwischen erneuerbaren Energien und konventionellen Kraftwerken benötigen. 2050 werden effiziente Gas- und Kohlekraftwerke voraussichtlich rund 60 Prozent der gesicherten Leistung stellen müssen – das heißt der Leistung, die zu jeder Zeit sicher zur Deckung der Nachfrage verfügbar ist. Das geht aus einer Studie der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) hervor. Im Mittelpunkt stehen Konsequenzen, Grenzen und notwendige Maßnahmen einer Integration der erneuerbaren Energien in das Stromversorgungssystem.

Cleantech News / Berlin. Neben der Modernisierung des fossilen Kraftwerksparks bringt der geplante Ausbau der erneuerbaren Energien laut dena-Studie eine Fülle von Herausforderungen mit sich: So kann bei weiter ungesteuertem Ausbau der erneuerbaren Energien ein zunehmender Anteil ihrer Erzeugung nicht genutzt werden. Der Bedarf an gesicherter Leistung kann nicht vollständig durch inländische Anlagen gedeckt werden. Zudem wird Deutschland bis 2050 zum Netto-Stromimporteur, wobei dafür die grenzüberschreitenden Netze erheblich ausgebaut werden müssen. Weitere Herausforderungen liegen beim inländischen Ausbau von Netzen und Speichern sowie bei der flexiblen Regelung von Erzeugung und Nachfrage.

„Der Atomausstieg und der Ausbau der erneuerbaren Energien sind erst der Anfang“, betonte Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, bei der Präsentation der Studienergebnisse in Berlin. „Energiewende heißt auch: neue effiziente fossile Kraftwerke, mehr Netze, mehr Speicher, mehr Flexibilisierung bei Erzeugung und Nachfrage – und Energiesparen wo immer wirtschaftlich möglich. Die Rahmenbedingungen dafür müssen jetzt geschaffen werden. Unsere Studie zeigt, mit welchen grundsätzlichen Herausforderungen wir es zu tun haben.“

Untersucht wurde die Entwicklung des Stromsystems bis 2050 bei einem Ausbau des Anteils der erneuerbaren Energien auf über 80 Prozent des Bruttostromverbrauchs gemäß Leitszenario 2009 des Bundesumweltministeriums unter Fortführung der heutigen Rahmenbedingungen.

Konventionelle Kraftwerke auch 2050 noch in großem Umfang nötig

Um eine sichere Versorgung zu gewährleisten, kann die installierte Leistung der konventionellen Kraftwerke bis 2030 nur um rund 14 Prozent auf 83 Gigawatt und bis 2050 nur um 37 Prozent auf 61 Gigawatt im Vergleich zu 2010 zurückgehen. Die erneuerbaren Energien werden zwar 2050 über 80 Prozent des Stroms liefern, aber nur knapp 24 Prozent der gesicherten Leistung stellen, Speichertechnologien stellen rund 9 Prozent der gesicherten Leistung. 7 Prozent des Bedarfs an gesicherter Leistung müssten nach dem berechneten Szenario durch weitere Kraftwerke, die Modernisierung älterer Anlagen oder auf Basis von verbindlichen Verträgen aus dem Ausland bereitgestellt werden.

Bis 2050 werden neben den Atomkraftwerken auch die meisten derzeit noch aktiven Kohle-, Gas- und Ölkraftwerke stillgelegt sein. Die neuen fossilen Kraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 49 Gigawatt müssen gemäß Modellergebnis zum größten Teil bis 2020, spätestens bis 2030 gebaut werden. Hinzu kommen 12 Gigawatt konventionell befeuerte Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK). Ob diese Kapazitäten tatsächlich gebaut werden, ist fraglich, weil die Kraftwerke, mit Ausnahme der KWK-Anlagen, aufgrund des Vorrangs der erneuerbaren Energien immer weniger Betriebsstunden haben und sich unter den derzeitigen Rahmenbedingungen kaum noch wirtschaftlich rechnen.

Ab 2020 häufen sich Situationen mit temporären Überschüssen an Kraftwerksleistung

Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird in Zukunft stärker gesteuert und mit dem Netzausbau synchronisiert werden müssen. Ab 2020 wird es zunehmend zu Situationen kommen, in denen die Stromerzeugung die Nachfrage übersteigt, zum Beispiel bei gleichzeitig starkem Wind, starker Sonneneinstrahlung und niedrigem Verbrauch. Bis 2050 können rund 66 Terawattstunden beziehungsweise 15 Prozent des im Inland produzierten Stroms aus erneuerbaren Quellen weder im Inland noch im Ausland genutzt werden. Um die Anlagen in diesen Zeiten nicht abregeln zu müssen, wurden in der Studie drei Maßnahmen untersucht, die diesen Verlust insgesamt senken können: flexiblere Gestaltung der Einspeisung aus KWK-Anlagen, Errichtung zusätzlicher Speicherkapazitäten und stärkere Anpassung des Verbrauchs an die Erzeugung (Demand-Side-Management).

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Trotz dieser temporären Überschüsse wird sich Deutschland langfristig vom Netto-Stromexporteur zum Netto-Stromimporteur wandeln. 2050 wird Deutschland im Jahressaldo etwa 134 Terawattstunden – rund 22 Prozent des inländischen Stromverbrauchs – aus dem Ausland importieren müssen, wenn nicht zusätzliche Kraftwerke im Inland gebaut werden. Um die Importe, insbesondere von Strom aus erneuerbaren Energien, handhaben zu können, muss neben dem bestehenden europäischen Verbundnetz zusätzlich ein sogenanntes Overlaynetz eingerichtet werden, das große Strommengen mit wenig Verlust über große Entfernungen transportieren kann. Zusätzlich müssen die Übertragungs- und Verteilnetze in Deutschland erheblich ausgebaut und weiterentwickelt werden.

Ohne Änderung des Marktdesigns werden erneuerbare Energieträger zur Stromerzeugung auch 2050 nicht marktfähig sein

Die Stromversorgung wird 2050 auf Grundlage des Szenarios deutlich mehr kosten als heute. Ursache hierfür sind hohe Kosten für die deutlich höheren Stromerzeugungskapazitäten, den Aus- und Umbau der Netzinfrastruktur, für Reserve- und Regelenergie, Anbindung der Offshore-Windparks und Flexibilisierungsmaßnahmen wie Stromspeicher. Die erneuerbaren Energien würden unter dem heutigen Marktdesign auch im Jahr 2050 nicht marktfähig sein. Dies bedeutet, dass die Stromgestehungskosten erneuerbarer Energien nicht komplett über den Verkaufspreis an der Strombörse gedeckt werden und daher die Differenzkosten auch weiterhin auf den Endverbraucher umgelegt werden müssten.

„Wir brauchen ein neues Strommarktdesign“, sagte Kohler. „Dazu gehören ein europäischer Kapazitätsmarkt, damit sich das Bereithalten von gesicherter Kraftwerksleistung lohnt, und ein grundlegend reformiertes Erneuerbare-Energien-Gesetz, das die Erneuerbaren besser in den Markt und das Stromsystem integriert. Als Industrienation müssen wir uns allerdings auch fragen, wie sehr wir uns von Stromimporten abhängig machen wollen; und wie sehr andere Länder bereit sind, jederzeit Kapazitäten für den deutschen Energiebedarf zur Verfügung zu stellen. Die Selbstverständlichkeit, mit der manche davon ausgehen, dass Leistungsdefizite im deutschen Energiesystem durch Kraftwerke aus dem Ausland gedeckt werden können, ist verwunderlich. Das Ziel sollte sein, die Stromversorgung in Deutschland auch durch den bevorstehenden Wandlungsprozess hindurch möglichst aus eigener Kraft und zu vertretbaren Kosten zu sichern – mit einem ausgewogenen Mix aus erneuerbaren Energien, konventionellen Kraftwerken, Speichern, Netzausbau, Demand-Side-Management und einer maßgeblichen Steigerung der Energieeffizienz.“

Energieeffizienz und europäischer Binnenmarkt

Bei der Berechnung des Szenarios wurde angenommen, dass der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch in Deutschland bis 2050 gemäß dem Leitszenario 2009 des Bundesumweltministeriums auf über 80 Prozent ausgebaut wird. Für den Strombedarf wurde ein gleichbleibendes Niveau vorausgesetzt. Dies entspricht dem bisherigen Trend. Eine Senkung des Strombedarfs würde den Bedarf an Kraftwerkskapazitäten reduzieren. Deshalb sind Maßnahmen, die den Strombedarf senken, unbedingt zu befürworten.

Weiterhin geht die Studie von einem bisher nicht vorhandenen intakten europäischen Strommarkt mit barrierefreien Netzen aus. Zur Realisierung dieses Ziels bedarf es intensiver politischer Unterstützung und einer Europäisierung der Energiepolitik. So muss Deutschland bei der Gestaltung eines zukünftigen Strommarktdesigns, dem Aufbau einer gesicherten konventionellen Kraftwerksleistung und der Marktintegration der erneuerbaren Energien immer den europäischen Binnenmarkt als Rahmen berücksichtigen.

Harsche Kritik von Greenpeace

Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace hat die Studie der dena harsch kritisiert:

„Die Studie der dena ist ein Frontalangriff auf die Energiewende. Wer im Ernst behauptet, die deutsche Stromversorgung sei langfristig auf einen massiven Kohlesockel angewiesen, ignoriert jeglichen wissenschaftlichen Sachverstand, den technologischen Fortschritt und attackiert den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Energiewende erfordert eine vollständige Abkehr von fossilen Energieträgern wie Kohle und Atomkraft, da diese den Ausbau der Erneuerbaren blockieren. Dass dies bis 2050 möglich ist, haben zahlreiche Gutachten wissenschaftlich dargelegt.

Die Deutsche Energie Agentur verletzt erneut ihren öffentlichen Auftrag, die Energiewende voran zu treiben. Sie verkommt immer mehr zu einer reinen PR-Agentur für große Kohlestromerzeuger wie RWE, die diese Studie in Auftrag gegeben haben.“

Downloads der Studien-Ergebnisse

Die Studie „Integration der erneuerbaren Energien in den deutsch-europäischen Strommarkt“ wurde von der dena im Auftrag der RWE AG und in Zusammenarbeit mit dem Institut für elektrische Anlagen und Energiewirtschaft der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen erstellt.

Downloads der Studie „Integration der erneuerbaren Energien in den deutsch-europäischen Strommarkt“: Abschlussbericht sowie Auszug aus dem Endbericht hier ohne Umwege direkt im Browser möglich.

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