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CleanTech? Definition

Produktion – die Wirtschaftszeitung für die deutsche Industrie hat in der aktuellen Ausgabe einen Schwerpunkt zum Thema CleanTech und beklagt das “Verschlafen” des Trendsunter vielen deutschen Unternehmen.

Gleichzeitig bringt Produktion eine Eingrenzung, was CleanTech ist:

Cleantech führt mehrere Industriezweige zusammen und beinhaltet folgende elf Segmente: Energieerzeugung, Energiespeicherung, Energie-Infrastruktur, Energie-Effizienz, Mobilität, Wasser und Abwasser, Luft und Umwelt, Werkstoffe, Fertigung, Landwirtschaft sowie Recycling und Abfall. Allgemein fallen unter den Begriff Cleantech alle Hightech-Verfahren, die Schadstoffe reduzieren, natürliche Ressourcen schonen und damit die Umwelt entlasten. Dabei geht es im Vergleich zu früheren Umwelttechnologien nicht um so genannte „end of the pipe“ Technologien. Das sind additive Umweltschutzverfahren, die den Produktionsprozess selbst nicht verändern, sondern die Umweltbelastung durch nachgeschaltete Maßnahmen, wie Partikelfilter oder Entschwefelungsanlagen, verringern.

Cleantech dagegen setzt auf integrierten Umweltschutz. Das heißt, die sauberen Technologien versuchen, das Übel an der Wurzel zu packen, Emission also erst gar nicht entstehen zu lassen. Beispielgebend sind da die erneuerbaren Energien wie Wind- und Wasserkraft, Photovoltaik, Solarthermie oder Biomasse.

Die Definition soll auch meinen Lesern verdeutlichen, woraus sich die CleanTech-Branche zusammensetzt und welche Bereiche dieses Blog abdecken soll. Der gesamte Beitrag “Wann zieht die deutsche Industrie endlich den ‘Cleantech’-Joker?” ist sehr lesenswert und kann hier als pdf heruntergeladen werden.

Geschrieben von Martin Jendrischik, 28. Jan 2009, Rubrik: Allgemein, Cleantech Deutschland, Kommentare schreiben


ersol: neues Dünnschichtmodul

Die ersol Thin Film GmbH, eine Tochtergesellschaft der Erfuter ersol
Solar Energy AG
(ersol), hat zum Jahresbeginn ein neues Dünnschichtmodul mit einer Frontscheibe aus gehärtetem Glas auf den Markt gebracht. Dies geht aus einer Pressemitteilung des thüringischen Unternehmens hervor, das seit vergangenem Jahr zur Bosch-Gruppe gehört.

ersol

Vorteil des auf „Nova®-T plus“ getauften Moduls: es verfügt dadurch über eine deutlich höhere mechanische Stabilität mit der Folge geringerer System- und Montagekosten und vielfältigeren Verwendungsmöglichkeiten nun auch in herkömmlichen Aufständerungssystemen. Materialkosten-Einsparungen von 25 Prozent sind laut ersol möglich.

Weitere tragische Nachricht aus dem Hause ersol: Der ehemalige Finanzvorstand bzw. Kaufmännische Leiter des Unternehmens (2006 bis 2008), Ekhard von Dewitz, starb bei einem tragischen Verkehrsunfall. Der Anteilnahme der ersol Belegschaft möchte sich die cleanthinking.de-Redaktion anschliessen.

Geschrieben von Martin Jendrischik, 24. Jan 2009, Rubrik: Cleantech Deutschland, Kommentare schreiben


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