Smart Grid und Smart Metering sowie die damit verbunden Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken sind bei den Verbrauchern in Deutschland und der Welt bisher eher unbekannt: So weiß nur jeder Dritte Bürger, dass es künftig eine Fülle neuer Stromprodukten und Tarife geben wird, die eng mit dem Ausbau des Stromnetzes zum Smart Grid verbunden sind. Konkret ist auch eine Skepsis zu den schon ab 2011 verpflichtend anzubietenden zeitvariablen Tarifmodellen vorhanden. Dies sind die zentralen Ergebnisse der Studie “Understanding Consumer Preferences in Energy Efficiency”, die die Management- und Technologie-Beratung Accenture jetzt veröffentlicht hat. Diese zeigt, wie sich die Rolle der Energieversorger verschiebt: Diese sind künftig nicht mehr nur als Investoren gefragt, sondern vor allem als Dienstleister für Beratung und Service. Den ganzen Beitrag lesen »
Immer mehr Forschungseinrichtungen beschäftigen sich mit dem großen Thema Energieeffizienz und den kleineren Segmenten Smart Metering oder Eco-Fahrsysteme. So beispielsweise der interdisziplinäre Forschungsschwerpunkt Risiko und Nachhaltige Technikentwicklung ZIRN (Prof. Ortwin Renn, Dr. Birgit Mack) der Universität Stuttgart. Für die beiden Forschungsprojekte zu intelligenten Stromzählern (Smart Meter) in Haushalten sowie Eco-Fahrassistenten in Automobilen sucht die Universität Stuttgart nun Probanden, die im Oktober in Leipzig an entsprechenden Gruppengesprächen aus Verbrauchersicht teilnehmen.
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Aktuelle Studien belegen, dass die deutschen Verbraucher mit dem Begriff “Smart Meter” nach wie vor sehr wenig anfangen können. Obgleich intelligente Stromzähler seit Jahresbeginn bei Neubauten und größeren Renovierungen eingebaut werden müssen, können 91 Prozent der deutschen Verbraucher den Begriff nicht einordnen. Das ist eines der Ergebnisse der Studie “Erfolgsfaktoren von Smart Metering aus Verbrauchersicht“, die Forsa im Auftrag des Bundesverbandes Verbraucherzentralen (vzbv) vorgelegt hat.
Laut der represäntativen Umfrage finden 71 Prozent der Verbraucher die Idee der intelligenten Stromzähler und damit den eigenen Energieverbrauch zu kontrollieren, dagegen gut. Dies zeigt, dass eine große Bereitschaft existiert, sich mit dieser neuen Technologie zu beschäftigen. Eine Studie der Boston Consulting Group (”Smart Metering Survey“) kam vor kurzem zu ähnlichen Ergebnissen: Hier monierten die Verbraucher, die Energieversorger würden zu wenig über Chancen der neuen Geräte aufklären. Den ganzen Beitrag lesen »
Geschrieben von Martin Jendrischik, 31. Mai 2010, Rubrik: Energieeffizienz, 2 Kommentare
Bislang ist die Haltung von Stadtwerken und Energieversorgern im Hinblick auf den Einbau von Smart Meters (intelligenten Stromzählern) verhalten bis zurückhaltend. Und dies, obwohl der Einbau der Smart Meter seit Jahresbeginn unter bestimmten Voraussetzungen zur Pflicht geworden ist.
- Woran hakt es derzeit noch?
- Liegt es an der vermeintlich schwachen Akzeptanz der Smart Meter in der Bevölkerung?
- Wie können intelligente Zähler flächendeckend eingeführt werden?
Mit diesen und ähnlichen Fragestellungen hat die Bundesnetzagentur Anfang Juli 2009 ein Konsortium aus Beratungsunternehmen beauftragt: Ecofys Germany, die Freiburger Forschungsgruppe Energie- und Kommunikationstechnologien EnCT GmbH sowie die Sozietät Becker Büttner Held, Berlin, haben jetzt die Ergebnisse von zwei Gutachten veröffentlicht. Den ganzen Beitrag lesen »
Die Deutsche Telekom mit ihrer Tochtergesellschaft T-Systems und der Schweizer Konzern ABB wollen gemeinsame Lösungen für das intelligente Stromnetz entwickeln (Smart Grid). Dies meldet die Süddeutsche Zeitung ohne Quellen zu nennen.
Gerade jetzt zum Jahreswechsel sind das Smart Grid sowie die intelligenten Stromzähler (Smart Meter) in aller Munde, da der Einbau dieser Smart Meter ab Januar unter bestimmten Voraussetzungen Pflicht wird. Experten rechnen damit, dass Ende 2010 etwa 400.000 Installationen getätigt sein werden. Bis 2016 soll es dann nur noch digitale Stromzähler in Deutschland geben.
Inzwischen berichten neben der Süddeutschen auch das Handelsblatt und Spiegel Online über die Kooperation und liefern weitere interessante Details. Demnach gebe es einen Vorvertrag, der im Januar festgezurrt werden soll. Letztlich sollten durch die Kooperation technische Lösungen entstehen, mit denen sich die flexiblen Stromtarife der Energieversorger bequem und sicher abrechnen lassen.
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Verschlafen die Energieversorgungsunternehmen in Deutschland (EVUs) den Einstieg ins Smart Metering? Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Markteinschätzung, die die Unternehmensberater von Steria Mummert Consulting heute veröffentlicht hat. Die Berater gehen davon aus, dass bis 2015 jeder zweite deutsche Haushalt mit “innovativen Zählern” ausgestattet sein werde und damit in der Lage sei, den Energieverbrauch zu überwachen und ggf. auch zu steuern im Sinne von Energieeffizienz.
Die Analysten von Steria Mummert consulting vermissen bei den Energieversorgern vor allem zukunftsweisende Konzepte, wie die – zugegeben – hohen Investitionskosten sich amortisieren könnten und zum Teil auf den Kunden umgewälzt werden können. Nur eine Minderheit entwickle schon differenzierte Produkte zur zeitlichen Verbrauchssteuerung oder Flatrates, die Verbrauchern Anreize zum Energiesparen geben.
Wieso sind die Versorger so zurückhaltend?
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