Die Deutsche Telekom mit ihrer Tochtergesellschaft T-Systems und der Schweizer Konzern ABB wollen gemeinsame Lösungen für das intelligente Stromnetz entwickeln (Smart Grid). Dies meldet die Süddeutsche Zeitung ohne Quellen zu nennen.
Gerade jetzt zum Jahreswechsel sind das Smart Grid sowie die intelligenten Stromzähler (Smart Meter) in aller Munde, da der Einbau dieser Smart Meter ab Januar unter bestimmten Voraussetzungen Pflicht wird. Experten rechnen damit, dass Ende 2010 etwa 400.000 Installationen getätigt sein werden. Bis 2016 soll es dann nur noch digitale Stromzähler in Deutschland geben.
Inzwischen berichten neben der Süddeutschen auch das Handelsblatt und Spiegel Online über die Kooperation und liefern weitere interessante Details. Demnach gebe es einen Vorvertrag, der im Januar festgezurrt werden soll. Letztlich sollten durch die Kooperation technische Lösungen entstehen, mit denen sich die flexiblen Stromtarife der Energieversorger bequem und sicher abrechnen lassen.
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Verschlafen die Energieversorgungsunternehmen in Deutschland (EVUs) den Einstieg ins Smart Metering? Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Markteinschätzung, die die Unternehmensberater von Steria Mummert Consulting heute veröffentlicht hat. Die Berater gehen davon aus, dass bis 2015 jeder zweite deutsche Haushalt mit “innovativen Zählern” ausgestattet sein werde und damit in der Lage sei, den Energieverbrauch zu überwachen und ggf. auch zu steuern im Sinne von Energieeffizienz.
Die Analysten von Steria Mummert consulting vermissen bei den Energieversorgern vor allem zukunftsweisende Konzepte, wie die – zugegeben – hohen Investitionskosten sich amortisieren könnten und zum Teil auf den Kunden umgewälzt werden können. Nur eine Minderheit entwickle schon differenzierte Produkte zur zeitlichen Verbrauchssteuerung oder Flatrates, die Verbrauchern Anreize zum Energiesparen geben.
Wieso sind die Versorger so zurückhaltend?
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Unter der Aufsicht des Fraunhofer ISE wird jetzt erstmals demonstriert werden, wie sich mit Hilfe eines integrierten Smart Metering Konzeptes alles Funktionalitäten eines Smart Grids realisieren lassen. Denn: Die zunehmende Integration Eneuerbarer Energie in das Stromnetz erfordert neue Managementkonzepte, um die Potenziale vollständig erschließen zu können. Die Chancen sind klar: Einerseits besteht die Möglichkeit, die Stromkosten zu senken, andererseits soll die intelligente Nutzung der Erneuerbaren Energien zur Senkung von Spitzenlasten führen.
Die Demonstration erfolgt im Rahmen des InnoNet-Verbundprojekts DEMAX (Dezentrales Energie- und NetzMAnagement mit fleXiblen Stromtarifen). Dafür wurde ein Energiemanagement- und Kommunikationssystem entwickelt, mit dessen Hilfe dezentrale Erzeger und Lasten aus dem gewerblichen und privaten Bereich am Energiemarkt teilnehmen können. Zentrale Komponente dabei stellt ein internetfähiges “Embedded System” dar, welches eine netzwerkbasierte Kommunikation über flexible Medien gestattet. Den ganzen Beitrag lesen »
Den Energieverbrauch senken und die Energieeffizienz steigern – Lands+Gyr, der Schweizer Hersteller von Smart Metering Lösungen, soll bei diesem Ziel eine führende Rolle einnehmen. Jetzt hat das Cleantech-Unternehmen aus Zug eine Kapitalerhöhung von 100 Millionen US-Dollar durchgeführt, um den schnellen Rollout seiner Stromzähler fortführen zu können.
Die Kapitalerhöhung ist eine weitere positive Nachricht aus dem Hause Landis+Gyr. Im Oktober hatte der Smart-Metering-Spezialist eine umfangreiche Zusammenarbeit mit Siemens Energy zur Erreichung der Interoperabilität in zukunftsorientierten Smart-Metering-Lösungen bekannt gegeben. Im Zuge dessen wurde auch die Erarbeitung gemeinsamer Standards vereinbart. Diese sollen den Energieversorgungsunternehmen Sicherheit bei ihren Investitionen in ein intelligendes Stromnetz (Smart Grid) geben.
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Die globalen CleanTech Investitionen sind – befeuert durch staatliche Investitionsprogramme – im dritten Quartal 2009 wieder deutlich gestiegen. Das gaben die Cleantech Group und Deloitte in der vergangenen Woche bekannt. Demnach wurden die wieder steigenden Investitionen vor allem von Cleantech Investments in Solarstrom und allgemein die staatlichen Förderprogramme ausgelöst.
Die vorläufigen Resultate für das 3. Quartal für Clean Technology Venture Investments in Nordamerika, Europa, China und Indien lagen bei 1,59 Milliarden Dollar – bezogen auf 134 Unternehmen, die entsprechende Finanzierungen erhielten. Positiv ist, dass die Investitionen damit nach dem schwachen 4. Quartal 2008 und dem noch schwächeren 1. Quartal 2009 wieder deutlich an Fahrt gewonnen haben: Im dritten Quartal wurde 10 Prozent mehr investiert als im 2. Quartal 2009, und – und das ist besonders auffällig – 42 Prozent geringer als im dritten Quartal des vergangenen Jahres als von der Wirtschaftskrise noch nicht allzu viel zu spüren war. Da das 4. Quartal 2008 erheblich schwächer war, dürfen wir mit einem rasanten Anstieg im kommenden Q4 ausgehen im Vorjahresvergleich.
Intelligente Stromzähler (Smart Meter) sollen dem Verbraucher künftig anzeigen, wo wann welche Menge Strom verbraucht wird. Nach einer Richtlinie der EU müssen ab 2010 in allen Neubauten Smart Meter eingebaut werden. Doch werden die modernen Zähler von den Verbrauchern eigentlich gewünscht? Damit hat sich jetzt eine Studie der Ludwigs-Maximiliam Universität zu München (LMU), genauer: das Institut für Information, Organisation und Management von Prof. Arnold Picot beschäftigt.
Zentrales Ergebnis:
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