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Archiv des Tags ‘Smart Metering’

Smart Grid Studie: Nur jeder dritte Verbraucher weiß über zeitvariable Tarife bescheid

accenture-logo_gruenSmart Grid und Smart Metering sowie die damit verbunden Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken sind bei den Verbrauchern in Deutschland und der Welt bisher eher unbekannt: So weiß nur jeder Dritte Bürger, dass es künftig eine Fülle neuer Stromprodukten und Tarife geben wird, die eng mit dem Ausbau des Stromnetzes zum Smart Grid verbunden sind. Konkret ist auch eine Skepsis zu den schon ab 2011 verpflichtend anzubietenden zeitvariablen Tarifmodellen vorhanden. Dies sind die zentralen Ergebnisse der Studie “Understanding Consumer Preferences in Energy Efficiency”, die die Management- und Technologie-Beratung Accenture jetzt veröffentlicht hat. Diese zeigt, wie sich die Rolle der Energieversorger verschiebt: Diese sind künftig nicht mehr nur als Investoren gefragt, sondern vor allem als Dienstleister für Beratung und Service. Den ganzen Beitrag lesen »


Smart Metering News: Verbraucher wollen intelligente Stromzähler

verbraucherzentrale bundesverbandAktuelle Studien belegen, dass die deutschen Verbraucher mit dem Begriff “Smart Meter” nach wie vor sehr wenig anfangen können. Obgleich intelligente Stromzähler seit Jahresbeginn bei Neubauten und größeren Renovierungen eingebaut werden müssen, können 91 Prozent der deutschen Verbraucher den Begriff nicht einordnen. Das ist eines der Ergebnisse der Studie “Erfolgsfaktoren von Smart Metering aus Verbrauchersicht“, die Forsa im Auftrag des Bundesverbandes Verbraucherzentralen (vzbv) vorgelegt hat.

Laut der represäntativen Umfrage finden 71 Prozent der Verbraucher die Idee der intelligenten Stromzähler und damit den eigenen Energieverbrauch zu kontrollieren, dagegen gut. Dies zeigt, dass eine große Bereitschaft existiert, sich mit dieser neuen Technologie zu beschäftigen. Eine Studie der Boston Consulting Group (”Smart Metering Survey“) kam vor kurzem zu ähnlichen Ergebnissen: Hier monierten die Verbraucher, die Energieversorger würden zu wenig über Chancen der neuen Geräte aufklären. Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von Martin Jendrischik, 31. Mai 2010, Rubrik: Energieeffizienz, 2 Kommentare


Gutachten: Wie gelingt die flächendeckende Einführung intelligenter Zähler?

Bislang ist die Haltung von Stadtwerken und Energieversorgern im Hinblick auf den Einbau von Smart Meters (intelligenten Stromzählern) verhalten bis zurückhaltend. Und dies, obwohl der Einbau der Smart Meter seit Jahresbeginn unter bestimmten Voraussetzungen zur Pflicht geworden ist.

  • Woran hakt es derzeit noch?
  • Liegt es an der vermeintlich schwachen Akzeptanz der Smart Meter in der Bevölkerung?
  • Wie können intelligente Zähler flächendeckend eingeführt werden?

Mit diesen und ähnlichen Fragestellungen hat die Bundesnetzagentur Anfang Juli 2009 ein Konsortium aus Beratungsunternehmen beauftragt: Ecofys Germany, die Freiburger Forschungsgruppe Energie- und Kommunikationstechnologien EnCT GmbH sowie die Sozietät Becker Büttner Held, Berlin, haben jetzt die Ergebnisse von zwei Gutachten veröffentlicht. Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von Martin Jendrischik, 19. Mai 2010, Rubrik: Cleantech Deutschland, Energieeffizienz, Kommentare schreiben


Rückblende Stadtwerke 2010: “Wir brauchen Smart Markets”

Stadtwerke 2010 (Quelle: Euroforum)

Jahrestagung Stadtwerke 2010 (Quelle: Euroforum)

Anfang Mai fand in Berlin die 14. Euroforum-Jahrestagung “Stadtwerke 2010″ mit vielen Vorträgen und Diskussioinen rund um Smart Grid, Smart Metering und zeitvariable und kundenfreundliche Tarife (Smart Tariffs?) statt. Klar ist: Die Energieversorger (EVU) und Stadtwerke müssen weg von der reinen Stromverteilung hin zu intelligenten Stromnetzen, die insbesondere darauf reagieren können, dass Erneuerbare Energien wie Wind, Sonne und Wellen nur bedingt planbar erzeugt werden. Weitere Themen bei der Jahrestagung waren die Auswirkungen einer möglichen Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken sowie der anhaltende Trend zur Rekommunalisierung von Stadtwerken.

Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, brachte es zum Auftakt auf den Punkt: “Wir brauchen Smart Markets” und brachte mit Smart Markets gleich einen neuen Begriff in die Diskussion, der die Einzelbereiche wie Smart Grid, Smart Home oder Smart Metering zusammenfügt. Ziel sei es, so Kurth weiter, eine aktive Handlungsplattform für eine intelligente Vernetzung in einem wettbewerblichen Rahmen zu schaffen. Die Möglichkeiten intelligenter Stromnetze und Stromzähler müssten zu einem Tarifsystem führen, das die Kunden für ein vernünftiges Energieverbrauchsverhalten belohne.

Der Einsatz intelligenter Zähler müsse zu flexiblen Tarifen und einer ganz neuen Tarifphilosophie bei den Versorgern führen, so Kurth. Ein aktives und intelligentes Netz binde alle Akteure von der Erzeugung bis zum Kunden ein und verknüpfe Kommunikationsfunktionen mit der Energieversorgung. „In einem Innovationsprozess kann nicht alles von der Regulierungsbehörde festgelegt werden“, betonte er.

Die Verantwortung läge auch bei den Marktteilnehmern. Die Verteilnetzbetreiber seien beispielsweise entscheidende Treiber für die Bereitstellung von Stromtankstellen für die Elektromobilität. Kosteneinsparungspotenziale bei der Modernisierung der Netze könnten die Verteilnetzbetreiber heben, indem sie Grabungsarbeiten für neue Energie- und Glasfasernetze zusammen betreiben würden. Den ganzen Beitrag lesen »


Smart Grid News: ABB übernimmt Ventyx

Ventyx LogoDer Schweizer Konzern ABB ist vielfachdafür aufgefallen, bei Zukunftstechnologien wie dem Smart Grid weltweit ganz vorne mit dabei zu sein. Nun gibt es eine neuerliche Smart Grid News aus dem Hause ABB. Das Unternehmen hat den Softwareanbieter Ventyx, bekannt als Spezialist für Energiemanagement- und Smart-Grid-Software übernommen.

Für Ventyx greift der schweizerische Konzern ABB tief in die Portokasse: Für eine Milliarde US-Dollar übernimmt ABB das Cleantech-Unternehmen Ventyx von Vista Equity Partners. Damit schwingt sich ABB auch zu einem der führenden Anbieter für Softwarelösungen zum Energiemanagement im Rahmen eines intelligenten Stromnetzes, dem Smart Grid, auf.

Was genau macht Ventyx so interessant für ABB?

Ventyx agiert international und bietet Software für die Energie- und die Versorgungsbranche sowie für komplexe Grossanlagen von Industrie-Unternehmen. Dabei handelt es sich beispielsweiseum Software für den Energiehandel, das Energiebvetriebsmanagement oder die Energieanalyse. Darüber hinaus bietet Ventyx einen ganz wichtigen Baustein für das zukünftige Smart Grid: Nämlich eine Softwarelösung für die Planung und Prognose des Strombedarfs einschließlich der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen.

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Geschrieben von Martin Jendrischik, 7. Mai 2010, Rubrik: Cleantech Europe, Energieeffizienz, Energieverbrauch, Kommentare schreiben


Siegerporträt: GreenPocket GmbH gewinnt Venture Lounge

greenpocket_logo_finalAm 4. Februar fand in Bonn die erste Venture Lounge des Jahres statt, die traditionell von CatCap Corporate Finance und Neuhaus Partners veranstaltet wird. Teil-Thema war in diesem Fall Cleantech – und prompt gewann mit der GreenPocket GmbH aus Köln auch ein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell sich in erster Linie an Energieversorger richtet und den EVU dabei helfen soll, mit Smart Metering Geld zu verdienen bzw. “Kundennähe durch Smart Metering” zu erreichen.

Klar ist: Die Energieversorger in Deutschland stehen mit der partiellen Einführung von Smart Metering u.a. bei Neubauten und großen Renovierungen zum 1. Januar 2010 vor zentralen Herausforderungen. Sie müssen plötzlich mit einer steigenden Datenmenge zurecht kommen und wissen nicht, wie sie diese sinnvoll so aufbereiten können, dass gleichzeitig ihr Kunde, der Endverbraucher, dazu motiviert wird, Strom zu sparen und effizienter mit Energie umzugehen.

Genau an diesem Punkt setzt die GreenPocket GmbH mit ihrer Energy Expert Engine sowie den Energy Monitoring Tools wie einem Webportal, einer iPhone-App, einer iPod-App oder Wandgerät und Newsletter an.

Dr. Thomas Goette GreenPocket GmbH“Wir haben die Energy Expert Engine auf Basis der J2EE-Technologie entwickelt, die über unterschiedliche Algorithmen und Heuristiken ermöglicht, Smart-Metering-Daten zu interpretieren und für den Endverbraucher zu visualisieren”, berichtet Dr. Thomas Goette, CEO der GreenPocket GmbH.

Letztlich biete, so Dr. Goette weiter, die GreenPocket-Technologie drei ganz entscheidende Vorteile:

  • Intelligenz: Damit sind Aufarbeitung, Analyse und die Interpretation der Daten gemeint
  • Mehrwert für den Verbraucher: Die hohe Anmutungsqualität des Designs und dessen Benutzerfreundlichkeit führt zu wichtigen Steuerungsimpulsen bei den Verbrauchern, die letztlich dazu beitragen, Energie effizienter einzusetzen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass sowohl Push- als auch Pull-Medien eingesetzt werden, die den Verbraucher aktiv oder passiv über Neuigkeiten, Tipps usw. informieren.
  • Flexibilität des Gesamtsystems: Die Technologie und deren Implementierung ist einfach und über alle gängigen Schnittstellen möglich. Außerdem erhält der Energieversorger genau die Bausteine, die er aus seinem individuellen Bedarf heraus benötigt.

Die Abbildung veranschaulicht einerseits, welche Daten sich über “Heuristiken und Algorithmen” visualisieren lassen Den ganzen Beitrag lesen »


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