
Der türkische Photovoltaikspezialist Solimpeks - jetzt mit einer Niederlassung in München
Dass der türkische Markt für Solarenergie interessant für deutsche Unternehmen ist – das wissen wir bereits seit einigen Jahren. Umgekehrt sind türkische Solartechnologie-Spezialisten in Deutschland bislang kaum aktiv.
Dies ändert sich jetzt: Denn der führende türkische Hersteller für Solaranlagen, die Solimpeks Solar Energy Corp., hat jetzt die erste Auslandsniederlassung in München eröffnet.
Zunächst will das Unternehmen, das schon 30 Jahre Markterfahrung mitbringt, fünf Arbeitsplätze im Vertrieb schaffen – mittelfristig soll am Standort München auch Forschung und Entwicklung angesiedelt werden. Die neue Solimpeks Solar GmbH ist somit die Tochtergesellschaft – der Mutterkonzern hat seinen Sitz in Konya, rund 300 Kilometer südlich von Ankara. Dort beschäftigt das Unternehmen mehr als 300 Mitarbeiter und exportiert seine Produkte in 60 Länder weltweit. Den ganzen Beitrag lesen »
Conergy startet Anfang März 2010 das erste, bundesweite Pilotprojekt zum Thema Eigenverbrauch. Ziel: Besitzer einer Solaranlage sollen selbst produzierten Strom nicht nur in das Stromnetz einspeisen sondern im eigenen Haushalt verwenden. Durch “EIGENVERBRAUCH JETZT!” soll die Abhängigkeit vom Strom der Energieversorger verringert werden, die nach wie vor Kohle und Atomenergie zur Energieproduktion verwenden.
Bis zur Jahresmitte will Conergy die Eigenverbrauch-Pilotphase abschließen. Ab Juli 2010 soll dann die neue Conergy-Lösung offiziell in Deutschland erhältlich sein. Den ganzen Beitrag lesen »
Geschrieben von admin, 11. Feb 2010, Rubrik: Allgemein, 1 Kommentar
Die Erzeugung von Solarstrom ist nicht nur umweltschonend, sondern hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Mit der Verbesserung des Wirkungsgrades von polykristallinen Siliziumzellen und wachsenden Fortschritten in der Dünnschicht-Photovoltaik entdecken immer mehr Hersteller auch den Markt für mobile Solar-Ladegeräte.
Hersteller wie “Better Energy Systems” (Solio), “Energy Trends” oder “Suntrica” bieten deshalb verstärkt Produkte zum Laden von Mobiltelefonen, Funkgeräten und Consumer Electronics an. Dank ihrer kompakten Bauform können diese im Outdoor-Bereich eingesetzt werden und eignen sich für Bergwanderer ebenso wie für Skifahrer und mobile Einsatzkräfte.
Das finnische Unternehmen “Suntrica“ verwendet nach eigenen Angaben als erster Hersteller flexible Dünnschicht-Solarzellen in mobilen Ladegeräten und möchte zudem Menschen in Entwicklungsländern mit einem besonders robusten und preisgünstigen Modell unterstützen. Den ganzen Beitrag lesen »
Nach wie vor ist die Aufregung groß im Internet über die Berichte der WirtschaftsWoche zur Netzparität und die im Kommentar getätigten Äußerungen von Roland Tichy, dem Chefredakteur der WirtschaftsWoche, zu den Stichworten Netzparität, Hartz IV und Solarsubventionen. Wir von Cleanthinking.de freuen uns sehr, dass wir zu diesen kontroversen Themen ein Interview mit dem Leiter des Deutschen CleanTech Instituts (DCTI), Philipp Wolff, führen konnten – Wir finden: Prädikant: Lesenwert!
Cleanthinking.de: Herr Wolff, die WirtschaftsWoche berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe, die Netzparität bei Solardachanlagen sei erreicht. Dabei bezieht sich das Magazin auch auf Ihre CleanTech Studienreihe Solarenergie – wie stehen Sie dazu?
Philipp Wolff: Erst einmal freuen wir uns natürlich, dass wir mit der WirtschaftsWoche einen starken, unabhängigen Medienpartner an unserer Seite haben, der das Thema CleanTech so prominent auf die öffentliche Agenda setzt. Die Berichterstattung in dieser Woche zeigt doch, dass die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und alternative Energieerzeugung unsere Gesellschaft heute mehr denn je bewegen.
Über die Netzparität, also die kostenmäßige Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom zu konventionell erzeugtem Strom wird seit Jahren hitzig diskutiert. Das hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab und ist in der Regel nicht mit einer Einzelfallberechnung zu beantworten. Richtig ist aber, dass gerade die Solartechnik in Deutschland in den vergangenen Jahren einen großen Schritt in Richtung Wettbewerbsfähigkeit gemacht hat. Auch und vor allem wegen der guten Rahmenbedingungen die das deutsche EEG vorsieht. Das ist positiv.
Bislang – und das kommt mir bei der Berichterstattung vielleicht etwas zu kurz – sind Solaranlagen allerdings noch nicht flächendeckend so kostengünstig einsetzbar wie in manchen Berechnungen angenommen. Gleichwohl zeigen die ersten Reaktionen aus dem Lager der Solarindustrie, dass bei der Solarförderung künftig noch Luft drin ist.
Cleanthinking.de: Welche zentralen Aussagen enthält besagte Studienreihe aus Ihrer Sicht – wohin steuert die Solarbranche?
Philipp Wolff: Die zentrale Aussage der Studienreihe ist schnell formuliert: Solarenergie ist heute schon eine wirklich ernstzunehmende Alternative der regenerativen Energieerzeugung mit einem enormen Potential für die Zukunft. Mir ist dabei aber eines ganz besonders wichtig.
Unsere Studie nimmt bewusst nicht nur die ökologischen Aspekte in den Blick, auch die wirtschaftliche Relevanz wird thematisiert. CleanTech ist keine „Gutmenschen-Branche“, CleanTech ist eine reale Zukunftsindustrie. Hier entstehen die Jobs von morgen. Die Solarindustrie ist dabei ein Modellfall, der zeigt wie schnell sich Nischentechnologien zu wirtschaftlich relevanten Zukunftsmärkten entwickeln können.
Den ganzen Beitrag lesen »
Geschrieben von Martin Jendrischik, 23. Sep 2009, Rubrik: Cleantech Deutschland, 1 Kommentar
Die Financial Times Deutschland hat gerade in einem Dossier einen Blick auf die aufstrebende Wind- und Solarbranche in den USA geworfen. Klares Fazit: Einige wenige deutsche Player sind bereits im amerikanischen Markt vertreten, aber viele Mittelständler scheuen die Investitionen ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu expandieren – oder es fehlen ihnen schlicht Kredite oder andere Finanzmittel. Gleichzeitig wollen Giganten wie General Electric ein ganz großes Stück vom Kuchen abbekommen und schrecken dabei auch nicht vor konsequenten Übernahmen deutschen Know-Hows zurück.
Den ganzen Beitrag lesen »
Kohle ist out, Solar ist in! Die chinesiche Regierung plant nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters eine massive Subventionierung von Solaranlagen im Reich der Mitte. Die Vorstellung, dass für die großen chinesischen Solarhersteller neben dem Exportmarkt nun auch ein signifikanter Binnenmarkt hinzukommt, sorgte sowohl an den amerikanischen Börsen als auch im Renixx World für ein wahres Kursfeuerwerk. Mehrere Aktien sprangen um 40 Prozent in die Höhe (vgl. Cleantech Aktien).
Angeblich sollen Solaranlagen mit einer Kapazität von mindestens 50 Kilowatt mit 20 Yuan (das entspricht 2,93 Dollar) pro Watt gefördert werden. Dadurch sollen vorrangig Schulen, Krankenhäuser und Regierungsgebäude mit Solaranlagen ausgestattet werden. Für den Informationsdienst EMFIS ist die Meldung ein Zeichen dafür, dass der weltweite Durchbruch der Solarenergie kurz bevorsteht.
Im deutschen TecDax spielte die Meldung heute morgen zunächst keine Rolle: Q-Cells startete beispielsweise nach den heftigen Wochengewinnen heute zunächst im Minus, erholt sich aber langsam (derzeit noch -2,22 Prozent). Zu den starken Gewinnern gehört heute aber SMA Solar, ein global aufgestellter Konzern, dessen Bewertung durchaus mit den chinesischen Ideen zu tun haben könnte.