Stromspeicher – CleanThinking.de http://www.cleanthinking.de News und Hintergründe zu umweltfreundlichen Technologien und nachhaltiger Energiewende Sat, 16 Dec 2017 13:26:57 +0000 de-DE hourly 1 Umkämpfter Stromspeicher-Markt: Hager Group übernimmt E3/DC http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/stromspeicher-markt-hager-group-uebernimmt-e3dc-43961-2/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/stromspeicher-markt-hager-group-uebernimmt-e3dc-43961-2/#respond Wed, 13 Dec 2017 19:53:05 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=43961 Der deutsche Markt für Stromspeicher für Privat, Gewerbe, Quartier und Industrie ist klein und umkämpft. Für Platzhirsche bietet das die Möglichkeit, die Technologie weiterzuentwickeln und wirklich nachhaltig zu wachsen. Genau das hat die Hager Group nun offenbar vor: Das Familienunternehmen aus dem Saarland hat mit E3/DC aus Osnabrück einen dieser Platzhirsche übernommen – und zwar vom norddeutschen Energieversorger EWE. Stromspeicher News / 13.12.2017. Die Hager Group, Spezialist für elektrotechnische Installationen in Wohn-, Industrie- und Gewerbeimmobilien, steigt in den deutschen Stromspeicher-Markt […]

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Der deutsche Markt für Stromspeicher für Privat, Gewerbe, Quartier und Industrie ist klein und umkämpft. Für Platzhirsche bietet das die Möglichkeit, die Technologie weiterzuentwickeln und wirklich nachhaltig zu wachsen. Genau das hat die Hager Group nun offenbar vor: Das Familienunternehmen aus dem Saarland hat mit E3/DC aus Osnabrück einen dieser Platzhirsche übernommen – und zwar vom norddeutschen Energieversorger EWE.

Stromspeicher Hersteller E3/DC gehört jetzt zu HagerStromspeicher News / 13.12.2017. Die Hager Group, Spezialist für elektrotechnische Installationen in Wohn-, Industrie- und Gewerbeimmobilien, steigt in den deutschen Stromspeicher-Markt ein. Das traditionsreiche Familienunternehmen mit einem Jahresumsatz von 1,9 Milliarden Euro hat die Osnabrücker E3/DC GmbH von EWE übernommen. Die Übernahme soll zum 1. Januar kommenden Jahres wirksam werden.

Stromspeicher als ideale Ergänzung des Portfolios

E3/DC gilt neben Sonnen, SENEC und Solarwatt als einer der Platzhirsche im deutschen Stromspeicher-Markt. Für Hager ist das Portfolio der Osnabrücker eine „ideale Ergänzung“ zu den außerdem angetenen Energiemanagement-Komponenten. Hager ist Spezialist für Technikzentralen, aber auch für Ladesäulen für Elektrofahrzeuge und die Steuerungs-Software. Das Leistungsspektrum reicht von der Energieverteilung über die Leitungsführung und Sicherheitstechnik bis zur intelligenten Gebäudesteuerung.

Durch die Integration von E3/DC in die Hager Group steigen nun die Entwicklungschancen der Produkte rund um Stromspeicher. Gerade in den Sektoren, in denen Hager bereits aktiv ist, dürften sich auch Vertriebschancen ergeben. Und schließlich ist Hager mit eigener Produktion in 25 Ländern aktiv: Die Internationalisierung dürfte das ebenfalls entscheidend erleichtern.

Mit dem Schritt der Veräußerung verlässt EWE die Wertschöpfungsstufe der Herstellung von Produkten und positioniert sich weiterhin als Anbieter von Dienstleistungen. In Hager erhält E3/DC einen geeigneten Partner zur Bewältigung der nächsten Wachstumsstufe. EWE vermarktet die E3/DC-Hausspeichersysteme im EWE-Gebiet unter einer anderen Marke. Eine Kooperation soll weiterhin bestehen bleiben.

Hinweis: Der Autor dieses Artikels war früher als PR-Berater für E3/DC aktiv. Derzeit bestehen keine Geschäftsbeziehungen.

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IKEA vertreibt Stromspeicher von sonnen in UK http://www.cleanthinking.de/stromspeicher-news/ikea-vertreibt-stromspeicher-von-sonnen-in-grossbritannien/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher-news/ikea-vertreibt-stromspeicher-von-sonnen-in-grossbritannien/#respond Mon, 28 Aug 2017 05:00:13 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42935 IKEA entwickelt sich zu einem interessanten Player für Smart Home, LEDs, Erneuerbare Energien – und jetzt auch Energiespeicherung. In Großbritannien vertreibt der einstige Möbelverkäufer inzwischen auch Stromspeicher. Genauer gesagt die Stromspeicher von sonnen und LG. Wird es dieses Angebot bald auch in Deutschland geben? Stromspeicher News / 28. August 2017. Beginnend bei 3.000 Pfund gibt es in Großbritannien ein „Solar Battery Storage“ von IKEA und Solarcentury. Solarcentury ist einer der führenden Solarunternehmen auf der Insel. Ziel ist es – in Deutschland […]

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IKEA entwickelt sich zu einem interessanten Player für Smart Home, LEDs, Erneuerbare Energien – und jetzt auch Energiespeicherung. In Großbritannien vertreibt der einstige Möbelverkäufer inzwischen auch Stromspeicher. Genauer gesagt die Stromspeicher von sonnen und LG. Wird es dieses Angebot bald auch in Deutschland geben?

sonnen und IKEA UK sind PartnerStromspeicher News / 28. August 2017. Beginnend bei 3.000 Pfund gibt es in Großbritannien ein „Solar Battery Storage“ von IKEA und Solarcentury. Solarcentury ist einer der führenden Solarunternehmen auf der Insel. Ziel ist es – in Deutschland ist das schon länger gelernt – 70 Prozent des selbst produzierten Ökostroms vom eigenen Dach auch im eigenen Haushalt zu verbrauchen.

Der gewöhnliche Haushalt kann mit einer PV-Anlage maximal 40 Prozent des Stroms selbst verbrauchen – die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz ist mit Verlusten verbunden im Vergleich zum Eigenverbrauch. Hier ist die Situation ganz ähnlich wie heutzutage in Deutschland. In Kombination mit einem Stromspeicher soll das anders werden: Bis zu 80 Prozent der Energie sollen dann vom eigenen Dach kommen.

IKEA möchte damit seinen Kunden dabei helfen, etwas Gutes für die Umwelt und ihren eigenen Geldbeutel zu tun. Die Energiekosten für Haushalte steigen in UK dieses Jahr um 15 Prozent – umso wichtiger und wertvoller ist es, hier entgegen zu wirken. Übrigens können IKEA-Kunden das „Solar Battery Storage“ auch direkt online bestellen über den Solarcentury-Kalkulator. Hier finden sie heraus, wie viel Geld sie sparen können bzw. wann sich ihre Anfangsinvestition amortisiert.

Günstige LEDs bei IKEA kaufen

IKEA ist vom Preisniveau her kein übertrieben teurer Fachhändler, das ist klar. Dementsprechend ist der Einstieg des Handelsriesen in den Markt für Stromspeicher in Großbritannien auch ein Signal an der Preisfront – womöglich wird es in UK nun einen scharfen Wettbewerb zwischen der Tesla Powerwall und den bei IKEA erhältlichen Systemen geben.

Und IKEA wäre nicht das weltbekannte schwedische Möbelhaus, würde es sich mit diesem Angebot zufrieden geben. Die Serie günstiger LED-Produkte heißt RYET und LEDARE – auch damit drängt IKEA in einen neuen Bereich und möchte die – vermutlich – künstlich hoch gehaltenen LED-Preise endlich brechen. Relativ neu im Sortiment sind die TRADFRI LED-Produkte, die via Smart Home-System steuerbar sind:

Hier einige TRADFRI Produkte von IKEA günstig kaufen:

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Tesla zieht mit Tesla Tiny House durch Australien http://www.cleanthinking.de/energie-news/tesla-zieht-mit-tesla-tiny-house-durch-die-lande/ http://www.cleanthinking.de/energie-news/tesla-zieht-mit-tesla-tiny-house-durch-die-lande/#respond Mon, 14 Aug 2017 16:11:23 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42754 Tesla Tiny House: Für Tesla ist Australien ein ganz wichtiger Markt. Um die langen Distanzen zu überbrücken und nah bei den Menschen zu sein, hat sich das Cleantech-Unternehmen etwas besonderes einfallen lassen, berichtet electrek: Es nimmt ein kleines, autarkes Haus mit dem Tesla Model X „huckepack“ und kurvt damit durch Australien. Energie News / 14. August 2017. Tesla sagt dazu, man wolle der Allgemeinheit so auch zeigen, wie man regenerative Energie erzeugt, speichert und sie für den Verbrauch im eigenen Haus […]

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Tesla Tiny House: Für Tesla ist Australien ein ganz wichtiger Markt. Um die langen Distanzen zu überbrücken und nah bei den Menschen zu sein, hat sich das Cleantech-Unternehmen etwas besonderes einfallen lassen, berichtet electrek: Es nimmt ein kleines, autarkes Haus mit dem Tesla Model X „huckepack“ und kurvt damit durch Australien.

Telsa Tiny HouseEnergie News / 14. August 2017. Tesla sagt dazu, man wolle der Allgemeinheit so auch zeigen, wie man regenerative Energie erzeugt, speichert und sie für den Verbrauch im eigenen Haus benutzen kann. Natürlich hat das Tesla Tiny House eine Powerwall an Bord, wird mit den unternehmenseigenen Photovoltaik-Modulen (2 kWp)  mit Energie versorgt und ist so stets autark im Betrieb. Außerdem enthält es ein „Tesla Mobile Design Studio“ und einen Konfigurator, um mit Hausbesitzern gleich die passende Kombination aus Energieerzeugung und Energiespeicherung zu entwickeln.

Auf der australischen Tesla-Webseite ist folgendes zum Tesla Tiny House zu lesen:

Tesla Tiny House: Melbourne ruftTesla is hitting the road across Australia in a tiny house powered by 100% renewable energy. Join us at one of our upcoming locations to experience how Powerwall and solar can seamlessly integrate to power an entire home.

We want to bring the Tesla Tiny House to you, so you can fully experience what it means to be self-powered. Our next stop could be in your town, tell us where you’d like to see us.

Das Tesla Tiny House hat Abmessungen von 6 * 2,2 * 4 Meter und wiegt schlappe zwei Tonnen. In Australien soll die Tour alle wichtigen Städte erreichen – es gibt aber auch die Möglichkeit, nach einem Termin auf der Tour zu fragen. Es sollen gezielt 1:1-Gesprächssituationen erzeugt werden.

Tesla sieht großes Potenzial in Australien

Tesla Tiny House in MelbourneAustralien hat großes Potenzial: 15 Prozent der Haushalte haben bereits Photovoltaikanlagen – rund 1,5 Millionen. Tesla-Manager gehen davon aus, dass bald alle dieser Haushalte auch Speichersysteme haben werden – auch ein Grund für sehr viele frühzeitige Installationen der Powerwall der 2. Generation. Da kommt eine Tour mit dem Tesla Tiny House gerade zur richtigen Zeit.

Außerdem des Endkunden-Marktes sorgt Tesla in Australien ebenfalls für Furore: Tesla hat einen Vertrag für den Bau eines 129 MWh-Speichers auf Energieversorger-Ebene gewonnen.

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Mieterstrom: Kabinett beschließt Mieterstromgesetz http://www.cleanthinking.de/energiewende/mieterstrom-bundeskabinett-beschliesst-mieterstromgesetz/ http://www.cleanthinking.de/energiewende/mieterstrom-bundeskabinett-beschliesst-mieterstromgesetz/#respond Wed, 26 Apr 2017 11:55:55 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42562 Mieterstrom wird nach dem Willen des Bundeskabinetts in Zukunft besser gestellt: Den Entwurf des entsprechenden Gesetzes zum Thema Mieterstrom („Mieterstromgesetz“) hat das Bundeskabinett heute verabschiedet. Es sieht vor, dass Vermieter, die Energieversorger werden, zwar EEG-Umlage in voller Höhe entrichten müssen, gleichzeitig bekommen sie aber einen Mieterstromzuschlag, der die Einnahmen durch den Stromverkauf auf die Mieter ergänzt. So sollen 3,8 Millionen Wohnungen und Mieter auch in die Energiewende einbezogen werden. 26. April 2017. Mieterstrommodelle wie das des Henne-Hauses in Oldenburg werden […]

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Mieterstrom wird nach dem Willen des Bundeskabinetts in Zukunft besser gestellt: Den Entwurf des entsprechenden Gesetzes zum Thema Mieterstrom („Mieterstromgesetz“) hat das Bundeskabinett heute verabschiedet. Es sieht vor, dass Vermieter, die Energieversorger werden, zwar EEG-Umlage in voller Höhe entrichten müssen, gleichzeitig bekommen sie aber einen Mieterstromzuschlag, der die Einnahmen durch den Stromverkauf auf die Mieter ergänzt. So sollen 3,8 Millionen Wohnungen und Mieter auch in die Energiewende einbezogen werden.

Mieterstrom wie beim Henne-Haus in Oldenburg wird gesetzlich geregelt

Dr. Thomas Henne: Vermieter und Energieversorger (Bild: E3/DC / Fotograf: Andreas Burmann)

26. April 2017. Mieterstrommodelle wie das des Henne-Hauses in Oldenburg werden in Zukunft für Vermieter und Mieter noch attraktiver. Nach dem Willen der Bundesenergieministerin Brigitte Zypries soll es künftig einen Mieterstromzuschlag geben, wenn der Vermieter zum Energieversorger wird. Je nach Anlagengröße erhält der Vermieter einen Zuschlag zwischen 3,81 Cent pro Kilowattstunde und 2,21 Cent je Kilowattstunde zusätzlich zu dem Erlös, den er beim Stromverkauf an seine Mieter erzielt.

Der Mieterstromzuschlag wird über die EEG-Umlage finanziert – diese wird für den Vermieter auch weiterhin in voller Höhe fällig. Für den restlichen Strom, der nicht von den Mietern abgenommen wird und ins Netz eingespeist wird, erhält der Anlagenbetreiber wie bisher die Einspeisevergütung aus dem EEG – derzeit sind das ca. 12 Cent je Kilowattstunde.

Mieterstrom günstiger als Grundversorger

Der Vorteil: Anders als beim Strombezug aus dem Netz fallen beim Mieterstrom wie bisher keine Netzentgelte, Konzessionsabgaben, Umlagen und Stromsteuer an, weil dieser Strom nicht ins Netz eingespeist wird. Zum Schutz der Mieter gibt es für Mieterstrommodelle einen Höchstpreis des direkt von der Photovoltaikanlage kommenden Stroms von 90 Prozent des örtlichen Grundversorgertarifs.

Eine Umfrage von LichtBlick hat zuletzt ergeben, dass das Interesse an Strom direkt vom Dach des eigenen Mietshauses bei vielen Mietern auf großes Interesse stößt. 66 Prozent der befragten Mieter können sich vorstellen, Mieterstrom zu beziehen. Das Wahlrecht bleibt ihnen im Modell aber erhalten: Niemand wird gezwungen, mit dem eigenen Vermieter einen Stromvertrag zu schließen.

Die Energieerzeugung vom eigenen Dach eines Mehrfamilienhauses bietet das Potenzial, sogenannter Flatrate-Mieten, bei denen die Nebenkosten für Strom nicht mehr nach Verbrauch, sondern verrechnet mit der Miete, also als Pauschale abgerechnet werden. Solche Modelle sind durchaus zukunftsfähig.

Vor der Verabschiedung müssen natürlich noch Bundestag und Bundesrat entsprechend zustimmen. Dies soll aber vor der Bundestagswahl im September noch passieren – also bis zur Sommerpause, die in wenigen Wochen beginnt.

(Bild: E3/DC / Fotograf: Andreas Burmann)

Hinweis: Der Autor dieses Beitrags ist beratend für Discovergy (im Bild oben abgebildet) und Laudeley Betriebstechnik tätig. Außerdem betreibe ich
die im Beitrag verlinkte Seite hennehaus.de ohne kommerziellen Hintergrund.

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Mercedes-Benz startet Auslieferung des Energiespeichers http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/mercedes-benz-energiespeicher-deutsche-accumotive-und-daimler-starten-auslieferung-42550-2/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/mercedes-benz-energiespeicher-deutsche-accumotive-und-daimler-starten-auslieferung-42550-2/#respond Wed, 26 Apr 2017 09:21:33 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42550 Die Markt für Stromspeicher für Zuhause lebt inzwischen von vielen Ankündigungen und Marketing-Phrasen. Umso erfreulicher ist es, wenn Marktteilnehmer wie Mercedes-Benz ihren Worten auch Taten folgen lassen. Die Daimler-Tochter Deutsche Accumotive hat jetzt mit der Auslieferung vom Mercedes-Benz Energiespeicher begonnen – bislang kamen die Daimler-Speicher eher in industriellen Großprojekten mit dem Ziel der Bereitstellung von Primärregelenergie zum Einsatz. 26. April 2017. „Das Interesse an unserem Mercedes-Benz Energiespeicher ist sehr groß. Wir haben bereits eine Vielzahl an Bestellungen vorliegen“, sagt Harald […]

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Die Markt für Stromspeicher für Zuhause lebt inzwischen von vielen Ankündigungen und Marketing-Phrasen. Umso erfreulicher ist es, wenn Marktteilnehmer wie Mercedes-Benz ihren Worten auch Taten folgen lassen. Die Daimler-Tochter Deutsche Accumotive hat jetzt mit der Auslieferung vom Mercedes-Benz Energiespeicher begonnen – bislang kamen die Daimler-Speicher eher in industriellen Großprojekten mit dem Ziel der Bereitstellung von Primärregelenergie zum Einsatz.

Mercedes-Benz Energiespeicher: Auslieferung gestartet

Daimler startet Auslieferung von Mercedes-Benz Energiespeichern für Privathaushalte ;
Daimler starts deliveries of Mercedes-Benz energy storage units for private homes;

26. April 2017. „Das Interesse an unserem Mercedes-Benz Energiespeicher ist sehr groß. Wir haben bereits eine Vielzahl an Bestellungen vorliegen“, sagt Harald Kröger, der Leiter Entwicklung Elektrik/Elektronik und E-Drive Mercedes-Benz Cars. Beim Vertrieb kooperiert Mercedes-Benz unter anderem. mit EnBW, SMA und einigen Großhändlern – diese Partner bieten auch die nötige Anzahl an Fachinstallationspartnern für Beratung, Planung und Installation der Speichersysteme direkt vor Ort beim Kunden.

Bis zu acht Batteriemodule mit einem Energieinhalt von jeweils 2,5 Kilowattstunden können zu einem Mercedes-Benz Energiespeicher mit bis zu 20 Kilowattstunden kombiniert werden. So lässt sich in Haushalten, die über eine eigene Photovoltaikanlage verfügen, der überschüssige Solarstrom zwischenspeichern. Private Hauseigentümer können durch die Verbindung von regenerativen Energiequellen und einem lokalen Batteriespeicher den Eigenverbrauch an Strom auf bis zu 65 Prozent steigern und somit ihre eigene „private Energiewende“ gestalten.

Mercedes-Benz Energiespeicher direkt bei Mercedes-Benz kaufen

Der Endkundenpreis für die Eigenstromerzeugung ergibt sich aus einem individuellen Paket der Systemkomponenten – und wird beim Kundenkontakt errechnet. Diese können sich aus Photovoltaikanlage, Wechselrichter, Energiemanagement und dem Mercedes-Benz Energiespeicher sowie der Installationskosten zusammensetzen. Neben der Ansprache eines qualifizierten Fachbetriebs haben Endkunden außerdem die Möglichkeit, ihre Bestellung direkt bei Mercedes-Benz zu platzieren.

Daimler baut seine Produktionskapazitäten konsequent aus und investiert rund 500 Millionen Euro in den Bau einer zweiten Batteriefabrik am Standort der Deutschen Accumotive in Kamenz. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2017 geplant.

(Quelle: Mercedes-Benz / Deutsche Accumotive)

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Batterierecycling: Eine Milliarde Batterien pro Jahr http://www.cleanthinking.de/batterierecycling-redux-recycelt-eine-milliarde-batterien-pro-jahr/ http://www.cleanthinking.de/batterierecycling-redux-recycelt-eine-milliarde-batterien-pro-jahr/#respond Tue, 21 Jun 2016 14:17:30 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42306 Eine Fabrik zum Batterierecycling der REDUX GmbH wird künftig Altbatterien aus 20 europäischen Ländern wiederaufbereiten – 25.000 Tonnen pro Jahr. In Offenbach ist dafür im Juni eine neue High-Tech-Anlage in Betrieb gegangen. Verbesserte Technologien sollen den Weg für eine boomende Branche bereiten, denn durch die wachsende Bedeutung von Elektromobilität  und Stromspeichern sowie dem ungebrochenen Hype um Smartphones und Tablets wird effizientes Batterierecycling immer wertvoller. 21.06.2016. Batterien für den Hausgebrauch sind nicht nur alltägliche Speichermedien, sondern enthalten oft auch Schwermetalle, die die […]

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Eine Fabrik zum Batterierecycling der REDUX GmbH wird künftig Altbatterien aus 20 europäischen Ländern wiederaufbereiten – 25.000 Tonnen pro Jahr. In Offenbach ist dafür im Juni eine neue High-Tech-Anlage in Betrieb gegangen. Verbesserte Technologien sollen den Weg für eine boomende Branche bereiten, denn durch die wachsende Bedeutung von Elektromobilität  und Stromspeichern sowie dem ungebrochenen Hype um Smartphones und Tablets wird effizientes Batterierecycling immer wertvoller.

Redux recycelt Batterien21.06.2016. Batterien für den Hausgebrauch sind nicht nur alltägliche Speichermedien, sondern enthalten oft auch Schwermetalle, die die Umwelt belasten. Ihre Entsorgung und Aufbereitung ist entsprechend aufwändig, denn Batterien gehören noch immer in den Sondermüll. Das Unternehmen REDUX hat sich als Pionier für Batterierecycling einen Namen gemacht und ist inzwischen Weltmarktführer in der Branche.

An seinem Standort in Dietzenbach war REDUX an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. „Dort konnten im Jahr maximal 12.000 Tonnen Altbatterien verarbeitet werden“, so Geschäftsführer Holger Kuhlmann. Neben dem Firmen-Hauptsitz in Bremerhaven ging deshalb im Juni eine größere und modernere Recyclinganlage in Offenbach in Betrieb, die Batterien aus 20 europäischen Ländern wiederverwertet. Mit neuen, verbesserten Technologien wird angestrebt, einen echten Wertstoffkreislauf bei Gerätebatterien zum industriellen Standard zu machen. Alte Batterien werden in ihre Bestandteile zerlegt und als Sekundärrohstoffe wieder für die Batterieherstellung eingesetzt – so sieht die spezielle Recyclingmethode von REDUX aus.

Mehr Kapazität zum Batterie-Recycling in Offenbach„Neben den wirtschaftlichen und ökologischen Vorteilen verbessert sich durch dieses Verfahren und die neue Anlage auch die stoffliche Verwertungsquote“, sagt Holger Kuhlmann. 25.000 Tonnen – rund eine Milliarde Batterien – diese riesige Menge will die REDUX GmbH in Offenbach pro Jahr recyceln. Das entspricht einem Achtel aller EU-weit gesammelten Batterien. Die Sortierung erfolgt laut Unternehmen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 Batterien in der Sekunde. Zwei Millionen Euro hat das Unternehmen in den neuen Standort investiert, knapp 40 Mitarbeiter sollen hier arbeiten.

Auch beim Recycling von Lithium-Batterien, die z.B. in Elektroautos, Laptops oder Mobiltelefonen verwendet werden, strebt REDUX die Marktführerschaft an. Dafür setzt es auf die Kompetenzen des österreichischen Unternehmens Saubermacher, das kürzlich die 100-prozentigen Anteile von REDUX übernommen hat. Saubermacher betreibt im Bereich Lithium-Batterien seit fünf Jahren intensive Forschungsarbeit. Alkali-Mangan- und Zink-Kohle-Batterien, die mit von REDUX recycelten Batteriebestandteilen hergestellt werden, sind bereits seit 2015 erfolgreich auf dem Markt.

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Neuer Stromspeicher MAVERO bringt Farbe in Heizungskeller oder Garage http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/stromspeicher-mavero-von-kreisel-electric/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/stromspeicher-mavero-von-kreisel-electric/#comments Wed, 15 Jun 2016 20:20:29 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42267 „Ma Vero“ aus dem Italienischen bedeutet „aber wahr“: Der Heimspeicher, den das österreichische Familienunternehmen Kreisel Electric GmbH, gerade präsentiert hat, hört auf diesen wohlklingenden Namen. MAVERO ist ein Stromspeicher, der optische Besonderheiten mit hohen Wirkungsgraden von 96 Prozent (nach Herstellerangaben) koppelt. Mit dem neuen Speicher wird der Kampf um Marktanteile gerade in Deutschland noch weiter zunehmen.  Wichtige Player auf dem Stromspeichersektor sind neben Tesla mit der Powerwall, auch Sonnen mit der Sonnenbatterie, E.ON mit Aura, Solarwatt mit MyReserve oder E3/DC […]

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„Ma Vero“ aus dem Italienischen bedeutet „aber wahr“: Der Heimspeicher, den das österreichische Familienunternehmen Kreisel Electric GmbH, gerade präsentiert hat, hört auf diesen wohlklingenden Namen. MAVERO ist ein Stromspeicher, der optische Besonderheiten mit hohen Wirkungsgraden von 96 Prozent (nach Herstellerangaben) koppelt. Mit dem neuen Speicher wird der Kampf um Marktanteile gerade in Deutschland noch weiter zunehmen. 

Wichtige Player auf dem Stromspeichersektor sind neben Tesla mit der Powerwall, auch Sonnen mit der Sonnenbatterie, E.ON mit Aura, Solarwatt mit MyReserve oder E3/DC mit dem Hauskraftwerk S10. Eine tolle Übersicht der aktuellen Generation aller Speichersysteme für Häuser und Gewerbe wird die kommende Woche beginnende ees Europe in München bieten (parallel zur Intersolar). Einen direkteren Vergleich zwischen Powerwall und MAVERO gibt es übrigens auch hier beim Energy Storage Report (Englisch).

Mavero WallDabei sticht besonders das Preis-Leistungsverhältnis hervor: „Wir liegen derzeit bei 700 Euro je Kilowattstunde, Tesla mit der Powerwall bei 1.000“, verkündet Co-Geschäftsführer Markus Kreisel. Bedeutet übersetzt: die kleinste MAVERO-Variante mit einer nutzbaren Kapazität von 8 Kilowattstunden wird ca. 5.600 Euro kosten. Ein Wechselrichter und die Installation nicht einbezogen.

MAVERO ist modular aufgebaut und kann trotz seines Gewichts zwischen 70 und 170 Kilogramm von einer Person alleine installiert werden. Dadurch sollen die Kosten gering gehalten werden. Ein Akkupack wiegt 18 Kilo. Der modulare Aufbau ermöglicht auch die spätere, einfach Ausweitung der Kapazität – dazu werde dann lediglich eine neue Abdeckung benötigt.

Elegantes Farbenspiel: Stromspeicher MAVERO Das DC-Stromspeichersystem von Kreisel ist nicht der kleinste oder kompakteste Speicher am Markt. Seine Maße beginnen bei 1400 * 1050 * 150 Millimetern. Am liebsten hat es MAVERO mollig warm, wie Markus Kreisel betonte. „25 Grad Celsius, also im Heizungsraum, ist optimal“, so der Österreicher.

Neben einer App zur Steuerung und zum Nachvollziehen des aktuellen Speicherstatus hat der neue Speicher für regenerative Energien eine lifestylige Besonderheit: Statt einem Display, das den Ladezustand anzeigt, ist ringsrum eine Anzeige in unterschiedlichen Farbe möglich: Von Rot wie Störung bis zu sattem Grün als Zeichen für volle Ladung.

Seit heute ist MAVERO reservierbar. Mehr Eindrücke gibt es im Video:

Hinweis: Cleantech Media unterstützte Kreisel Electric 2016 in einem Projekt bei der Pressearbeit.

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Powercaps: Sprinter und Marathonläufer für Industrie und Energiewende http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/powercaps-sprinter-und-marathonlaeufer-fuer-industrie-und-energiewende/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/powercaps-sprinter-und-marathonlaeufer-fuer-industrie-und-energiewende/#respond Wed, 30 Dec 2015 11:02:49 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=42058 Der Sprinter und der Marathonläufer in einem – beim Menschen wird man dieses Phänomen auf gutem Niveau wohl kaum antreffen. Zu speziell sind die Anforderungen. Bei Energiespeicher-Technologien ist die Kombination von Marathonläufer und Sprinter hingegen möglich – und für die Energiewende, aber auch für viele Industrieanwendungen, mehr als sinnvoll. Jetzt entwickelt das Karlsruhe Institut of Technology in einem vom Land Baden-Württemberg  geförderten Projekt, Stromspeicher, die die Stärken beider Lösungen nutzen: Powercaps. Stromspeicher und Energiewende News, 30. Dezember 2015.Dabei ist der […]

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Der Sprinter und der Marathonläufer in einem – beim Menschen wird man dieses Phänomen auf gutem Niveau wohl kaum antreffen. Zu speziell sind die Anforderungen. Bei Energiespeicher-Technologien ist die Kombination von Marathonläufer und Sprinter hingegen möglich – und für die Energiewende, aber auch für viele Industrieanwendungen, mehr als sinnvoll. Jetzt entwickelt das Karlsruhe Institut of Technology in einem vom Land Baden-Württemberg  geförderten Projekt, Stromspeicher, die die Stärken beider Lösungen nutzen: Powercaps.

KIT entwickelt Powercaps als Hybridspeicher für Industrie und Energiewende

Modulherstellung der Powercaps: Ein Roboter verschweißt einzelne Zellen zu Modulen, die anschließend zu einem Energiespeicher verschaltet werden. (Bild: KIT)

Stromspeicher und Energiewende News, 30. Dezember 2015.Dabei ist der Marathonläufer der typische Batteriespeicher: Er kann viel Strom speichern, braucht aber lange dafür und hat eine relativ begrenzte Zyklenzahl. Der Sprinter hingegen ist der Kondensator oder Ultrakondensator – kann sehr viel Strom ganz schnell für einen begrenzten Zeitraum speichern – ist aufgrund seiner exorbitant hohen Zyklenzahl beispielsweise geeignet, um Lastspitzen abzufedern. Gerade bei der Technologie der Ultrakondensatoren gab es in letzter Zeit massive Fortschritte: Unternehmen wie Maxwell oder Skeleton verkünden Verbesserungen in rascher Abfolge. Dabei spielt u.a. das Material Graphen eine bedeutende Rolle.

Um die Energiewende zu schaffen, insbesondere um Schwankungen im Millisenkunden-Bereich ausgleichen zu können, sind Ultrakondensatoren extrem wertvoll. Doch, so sieht es offensichtlich auch das KIT, macht es noch mehr Sinn, den Marathonläufer Batterie mit dem Sprinter Ultrakondensator zu kombinieren. Das KIT bezeichnet diese Hybridspeicher als Powercaps. Im Rahmen des vom Land Baden-Württemberg mit 25 Millionen Euro geförderten Projekts FastStorage BW II sollen solche Powercaps nun entwickelt werden.

Technischer Aufbau der Powercaps

Die Powercaps bestehen aus zwei großflächigen Elektroden. Anders als bei herkömmlichen Kondensatoren sind die Elektroden aber nicht identisch aufgebaut und statt einem Dielektrikum erstreckt sich zwischen ihnen ein Elektrolyt, der positive Ionen zur Verfügung stellt. Ähnlich wie bei einer Batterie besteht eine Elektrode aus Metalloxiden, an der ein Redoxprozess bewirkt wird. Die zweite Elektrode ist wie bei einem Kondensator aus Kohlenstoffmaterial. Anders als in einer Batterie wird Energie nicht in einer chemischen Reaktion, sondern im elektrischen Feld – wie beim Ultrakondensator – zwischen positiven Ionen und Elektronen gespeichert.

Die redoxaktiven Materialien im Kondensator vergrößern die effektive Betriebsspannung und die elektrische Felddichte, woraus direkt ein überproportionaler Anstieg der Speicherkapazität des Kondensators folgt. Powercaps können dadurch etwa doppelt so viel Energie wie klassische Kondensatoren speichern und gleichzeitig theoretisch bis zu 10-mal mehr elektrische Leistung bereitstellen wie eine Batterie, so das KIT.

Das KIT entwickelt, baut und testet nun die Speicher-Prototypen, die aus Powercap-Zellen bestehen: Es wird untersucht, wie man die Speichermodule per Roboter teil-automatisch verschweißen kann und dabei Schweißparameter und Prozessgeschwindigkeit optimiert. Ein passendes Gehäusedesign wird entwickelt, welches eine homogene Zellbelastung und ausreichende Kühlung gewährleistet. Von zentraler Bedeutung wird die Entwicklung einer angemessenen elektronischen Betriebssteuerung sein, die den sicheren und ökonomischen Betrieb des Moduls überwacht. Hier bauen die KIT-Forscher auf ihre langjährigen Erfahrungen mit Batterie-Management-Systemen auf.

Die ersten Prototypen wollen die Forscher in der Intralogistik testen, etwa bei elektrisch betriebenen Regalbediengeräten, Gabelstaplern oder autonomen Transportsystemen in Hochregallagern oder Produktionshallen. „Bei jeder Hebe- oder Bremsbewegung kann Energie zurückgewonnen und im Powercap gespeichert werden“, so Grün. Hier könnten die Powercaps Lösungen zur Energie-Rückgewinnung effizienter oder überhaupt erst möglich machen. Gleichzeitig würden sie durch stark verkürzte Ladezeiten die Verfügbarkeit netzunabhängiger elektrischer Transporthelfer erhöhen.

Einsatzfelder für Powercaps in der Industrie

Das Einsatzgebiet der Powercaps erstreckt sich über alle Tätigkeitsfelder, in denen ungleichmäßiger Strombedarf gedeckt werden muss. Beispielsweise können sie für unterbrechungsfreie Stromversorgungen oder auch zur Frequenzregulierung im Stromnetz eingesetzt werden. Zusätzlich könnten sie von großem Interesse für produzierende Unternehmen mit hohem Strombedarf sein, da sich so teure Lastspitzen durch die Pufferung des Strombezuges reduzieren lassen.

„Neben dem Nachweis der technologischen Machbarkeit steht in dem Projekt auch die Wirtschaftlichkeit dieser Hybridlösungen im Fokus“, erklärt Olaf Wollersheim, der das Projekt Competence E am KIT leitet. „So wird auf den Einsatz kostengünstiger und umweltschonender Materialien und Verarbeitungsprozesse geachtet.“ Mit den hier entwickelten Powercaps soll ein signifikanter Beitrag zum Wissen über Energiespeicherzellen geleistet werden, welcher durch den steigenden Energiebedarf und durch die Versorgungsschwankungen im Sektor der erneuerbaren Energien absolute Notwendigkeit besitzt. So können ganz neue Wege in der Speicherung von elektrischer Energie beschritten werden.

Projektpartner sind neben dem KIT und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung auch VARTA, SEW, Viastore, FhG ICT, ISW, EEP, ZSW, Freudenberg, IFSW, FESTOOL, Daimler und Porsche.

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Elektroauto: Die Reichweite steigt, die Produktpalette wird interessanter http://www.cleanthinking.de/elektroauto-2018-wird-das-jahr-des-elektroautos-41646/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto-2018-wird-das-jahr-des-elektroautos-41646/#comments Thu, 20 Aug 2015 06:34:53 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41646 Audi, BMW, Fisker oder Porsche – wenn Tesla Motors mit seinem nächsten (Tesla Model X) und übernächsten (Tesla Model 3) Fahrzeug auf den Markt kommt, wird erstmals wirkliche Konkurrenz präsent sein. Die Internationale Automobil-Ausstellung im September in Frankfurt wird weitere Details offenbaren. Audi ist bereits fleißig dabei, immer neue Details eines Elektro-SUVs der Premiummarke zu veröffentlichen. 20. August 2015. Die Zeit der Elektromobilität wird in den kommenden Jahren endlich anbrechen. Mit der zunehmenden Verbreitung von PV-Anlagen und Stromspeichersystemen in Ein- […]

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Audi, BMW, Fisker oder Porsche – wenn Tesla Motors mit seinem nächsten (Tesla Model X) und übernächsten (Tesla Model 3) Fahrzeug auf den Markt kommt, wird erstmals wirkliche Konkurrenz präsent sein. Die Internationale Automobil-Ausstellung im September in Frankfurt wird weitere Details offenbaren. Audi ist bereits fleißig dabei, immer neue Details eines Elektro-SUVs der Premiummarke zu veröffentlichen.

20. August 2015. Die Zeit der Elektromobilität wird in den kommenden Jahren endlich anbrechen. Mit der zunehmenden Verbreitung von PV-Anlagen und Stromspeichersystemen in Ein- und Mehrfamilienhäusern, wird der Reiz, den Strom „veredelt“ zu nutzen, immer größer. Denn, wer seinen Solarstrom ins Netz einspeist, bekommt eine geringe Einspeisevergütung – wer den PV-Strom direkt oder nach Zwischenspeicherung in sein Elektroauto packt, kommt Tausende Kilometer weit damit: Und spart kräftig.

Die zunehmende Verbreitung von Stromspeichern ist einer der Gründe, warum sich Elektroautos durchsetzen. Hinzu kommt die Logik der niedrigen Betriebskosten bei gleichzeitig hohen Anschaffungskosten: Die Kosten werden plötzlich viel besser kalkulierbar. So gibt es die ersten Taxi-Unternehmer, die komplett auf Elektroautos umstellen. Für Flottenbetreiber oder Handwerker, die viel innerstädtisch unterwegs sind, macht Elektromobilität schon eine Weile Sinn.

Im nächsten Schritt steigt nun die Reichweite der Elektroautos, die auf den Markt kommen. Und die Produktvielfalt wächst – so dass auch für diejenigen, für die Elektromobilität durch mangelnde Alternativen der gewünschten Marke keine Alternative darstellte, bald eine echte Chance haben, ein Fahrzeug zu bekommen.

Einige Entwicklungen im Überblick:

  • Die Elektroautoschmiede Fisker, die vor einigen Jahren in Insolvenz rutschte, könnte bald unter chinesischer Führung zurückkehren, berichtet das Handelsblatt. Eine Autofabrik in Kalifornien sei bereits angemietet worden.
  • Audi möchte 2018 einen Elektro-SUV auf den Markt bringen mit mindestens 500 km Reichweite und Batteriezellen von LG Chem und Samsung SDI. Audi e-tron quattro concept zeigen, das einen Ausblick auf das Großserien-Elektroauto aus Ingolstadt geben soll. Das manager-magazin berichtet: „Schön langsam setzt auch bei deutschen Automanagern ein Umdenken ein.“
  • Porsche plant eine kleinere Version des Panamera als Elektrofahrzeug – Kreisel Electric hat bereits eine Umbauversion präsentiert (als Protoyp), meldet ecomento.tv

Diese Entwicklungen, die auch um Entwicklungen bei BMW und Daimler ergänzt werden könnten, zeigen, welche Wirkung der relative Erfolg des Tesla Model S auch in Deutschland hat. BMW, Daimler und Audi merken, dass sie in wichtigen Märkten wie den USA drohen, den elektrischen Anschluss zu verlieren. Der Marktanteil deutscher Elektroautos in den USA liegt bei mageren neun Prozent.

Letztlich wird 2018 das Jahr des Elektroautos werden – und bis 2020 wird die Vielfalt der Elektroautos so wachsen, dass Reichweiten-Thematik im Grunde keine Rolle mehr spielen wird. Darauf und darüber sollten wir uns alle freuen. Das Zeitalter der umweltfreundlichen und effizienten Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten.

(Bildquelle: Audi AG)

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Intersolar: „Flüssigspeicher“ für die private Stromversorgung http://www.cleanthinking.de/intersolar/fluessigspeicher-fuer-privathaushalte/ http://www.cleanthinking.de/intersolar/fluessigspeicher-fuer-privathaushalte/#comments Thu, 11 Jun 2015 05:00:27 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41448 Stationäre Redox-Flow-Batterien – „Flüssigspeicher“ –  kamen bislang zumeist in großer Ausführung und in Industriebetrieben zum Einsatz. Jetzt hat ein traditionsreiches Technologieunternehmen aus Freudenstadt im Schwarzwald erstmals einen kleinen Speicher für Privathaushalte und Gewerbebetriebe entwickelt. Auf der morgen beginnenden Intersolar Europe in München wird die Serie EverFlow Compact Storage der SCHMID Energy Systems GmbH einem breiten Messepublikum  präsentiert. cleanthinking.de, 9. Juni 2015. Er soll langlebig und robust sein, bis zu 10.000 Lade- und Entladezyklen ermöglichen, äußerst flexibel zum Einsatz kommen und über eine skalierbare Energie- […]

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Stationäre Redox-Flow-Batterien – „Flüssigspeicher“ –  kamen bislang zumeist in großer Ausführung und in Industriebetrieben zum Einsatz. Jetzt hat ein traditionsreiches Technologieunternehmen aus Freudenstadt im Schwarzwald erstmals einen kleinen Speicher für Privathaushalte und Gewerbebetriebe entwickelt. Auf der morgen beginnenden Intersolar Europe in München wird die Serie EverFlow Compact Storage der SCHMID Energy Systems GmbH einem breiten Messepublikum  präsentiert.

EverFlow Compact Storagecleanthinking.de, 9. Juni 2015. Er soll langlebig und robust sein, bis zu 10.000 Lade- und Entladezyklen ermöglichen, äußerst flexibel zum Einsatz kommen und über eine skalierbare Energie- und Leistungsdichte verfügen. Der neuartige Stromspeicher EverFlow ist „Made in Germany“ und verspricht einige Vorteile im Vergleich zu anderen Lösungen. Zur Intersolar startet die SCHMID Energy Systems GmbH nun den Vertrieb ihrer neuen Stromspeicherserie EverFlow Compact Storage.

Sie gilt als weltweit erstes Serienprodukt für den privaten Haushalt, das auf Basis der so genannten Vanadium-Redox-Flow-Batterietechnologie (VRFB) funktionier­­­t. Bei Redox-Flow-Batterien finden Energiespeicherung und -umwandlung, anders als bei klassischen Batteriesystemen, nicht am selben Ort statt, sondern räumlich voneinander getrennt. Gespeichert wird in einem flüssigen Elektrolyten. Danach erfolgt die Auslagerung in einen externen Tank. Dort wird die Energie nach Bedarf umgewandelt, was die beliebige Skalierbarkeit des Systems ermöglicht. Weitere Vorteile des „Flüssigspeichers“ liegen neben seiner 100-prozentigen Recyclingfähigkeit in seiner hohen Sicherheit, denn Vanadium-Redox-Systeme sind weder brennbar noch explosiv.

Die Speicher der EverFlow Compact Storage-Serie helfen bei der Maximierung des Eigenverbrauchs von selbst produziertem grünem Strom im Ein- und Mehrfamilienhaus oder im Gewerbebetrieb. Gespeichert werden kann Strom aus unterschiedlichen Quellen – von der  Photovoltaikanlage, über Windräder bis hin zu Blockheizkraftwerken (BHKW). Die Kopplung erfolgt AC-seitig.

Auch zur Zwischenspeicherung und bedarfsgerechten Bereitstellung von elektrischer Energie für E-Tankstellen eignen sich die Speicher des Industrieunternehmens. Sie stellen zwischen 6,7 und 30 nutzbare kWh bei einer Leistung von 2 und 5kW zur Verfügung, sind fernwartungsfähig und mit einem Microcontroller zur Überwachung und Optimierung der Lade- und Entladezyklen ausgestattet. Durch die Trennung von Speicher und Leistungseinheit ergibt sich für verschiedene Anwendungen eine jeweils passende Systemkonfiguration.

Kleine Ausführung: Klein wie ein Kühlschrank

Die kleinste Ausführung des EverFlow Speichers benötigt nach Angaben des Herstellers nicht mehr Platz als ein Kühlschrank, ist jedoch mit 1,2 Tonnen viel schwerer als ein klassischer Batteriespeicher. Trotz des Gewichts ist der Einsatz des Speichers keineswegs nur in Neubauten – wo eine Anlieferung per Kran möglich erscheint – möglich. Denn der Speicher wird zunächst ohne Stack und ohne Elektrolyt in den Keller, die Garage oder ein frostsicheres Nebengebäude gestellt. Dieser Bestandteil des Systems wiegt ungefähr 200 Kilogramm. Erst anschließend wird der Stack eingesetzt und schließlich vor Ort der Elektrolyt, der am meisten Gewicht besitzt, eingefüllt.

Ein weiterer Nachteil von Redox-Flow-Batterien liegt in der niedrigen Energiedichte von 10 bis 30 Wh/kg. Die Kosten für ein VRFB-System liegen nach Angaben des Unternehmens im Bereich von 1.500 Euro / Kilowattstunde. Die Kosten verringern sich je mehr Energie im Vergleich zur Leistung gespeichert wird. Die günstigsten Systemkosten pro Kilowattstunde werden mit dem 5 kW / 30kWh-Speicher erreicht.

Neben ihrem neuen Heimspeichersystem EverFlow Compact Storage bietet die SCHMID Group schon seit geraumer Zeit Container-Storage-Systeme im Leistungsbereich von 15 bis 45kW und bis zu 150kWh Speichergröße an, die ebenfalls auf dem Redox-Flow-Prinzip basieren.  Das Unternehmen produziert mit circa 1.400 Mitarbeitern in Deutschland, der Schweiz, China und den USA und ist weltweit mit zahlreichen Vertriebs- und Service-Niederlassungen vertreten

Insgesamt erweckt dieses Produkt den Eindruck, dass Redox-Flow-Systeme zunehmend an Bedeutung gewinnen. Zuletzt hatte die Nanoflowcell AG ein Auto vorgestellt, dass die Energie ebenfalls in einer Flussbatterie speichert. Den Stromspeicher EverFlow stellt die SCHMID Group auf der Intersolar in Halle A2, am Stand 120 vor.

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Analyse: Wie Teslas LichtBlick die deutsche Energiewende verändern könnte http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/analyse-wie-tesla-lichtblick-die-deutsche-energiewende-veraendert/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/analyse-wie-tesla-lichtblick-die-deutsche-energiewende-veraendert/#comments Fri, 01 May 2015 11:20:09 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41398 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Tesla Motors hat heute morgen deutscher Zeit einen weiteren Überraschungs-Coup gelandet: Das Cleantech-Unternehmen aus den USA gab eine Kooperation mit dem deutschen Ökostromanbieter LichtBlick AG bekannt. Der Versorger hat Interesse daran, Teslas Powerwall Home Battery zu vermarkten – und deren Kapazitäten dann in einem virtuellen Kraftwerk zu bündeln. Hierfür ist LichtBlick mit der eigenen Software SchwarmDirigent prädestiniert. Die deutsche […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Tesla Motors hat heute morgen deutscher Zeit einen weiteren Überraschungs-Coup gelandet: Das Cleantech-Unternehmen aus den USA gab eine Kooperation mit dem deutschen Ökostromanbieter LichtBlick AG bekannt. Der Versorger hat Interesse daran, Teslas Powerwall Home Battery zu vermarkten – und deren Kapazitäten dann in einem virtuellen Kraftwerk zu bündeln. Hierfür ist LichtBlick mit der eigenen Software SchwarmDirigent prädestiniert. Die deutsche Energiewende erlebt mit dem heutigen Tag eine bedeutende Zäsur – das Drängen ausländischer Konzerne wie Tesla auf den Markt zeigt das Politikversagen im Rahmen der Energiewende. Eine Analyse.

1. Mai 2015. Tesla Energy heißt die neue Marke, die Elon Musk mit seinem Unternehmen Tesla Motors etablieren will. Als ersten Auslandsmarkt peilt der ehrgeizige und clevere Unternehmer den deutschen Markt an. Hier, so die Logik, gibt es mit 1,4 Mio. Solaranlagen einen perfekt vorbereiteten Markt und mit mehr als 25 Prozent erneuerbarer Energien genügend Druck, stationäre oder virtuelle Großspeicher aufzubauen. Ein Bereich übrigens, in den auch andere, aber deutsche Autobauer in den kommenden Monaten drängen werden. Um in diesen Markt hineinzurutschen, kündigt Tesla tagesaktuell eine Kooperation mit einem der wenigen großen Ökostromversorger LichtBlick an.

Gleichzeitig verkündet Elon Musk mit dem Stromspeicher Powerwall Home Battery echte Kampfpreis von 3.000 (7 kWh) bzw. 3.500 (10 kWh) bzw. 25.000 (100 kWh) für die Batterien in unterschiedlichen Größen. Bei genauerem Hinsehen wird klar: Bei diesen Preisen fehlt das, was der Installateur draufschlagen wird. Und: Es ist kein Wechselrichter enthalten. Kurzum: Die Preise für Endkunden werden deutlich teurer, aber angesichts der langen Garantien (10+10 Jahre) immer noch verhältnismäßig günstig sein.

Dazu ist regelrecht Bewegung im Hintergrund im deutschen Markt: Der deutsche Energieversorger EWE, der nach dem Kauf der VNG umsatzmäßig die Nr. 3 in Deutschland ist, hat mit E3/DC ein Tochterunternehmen, das als einer der führenden Anbieter in diesem Segment im deutschen Markt gilt. Mit fast 2.000 installierten Systemen zählt das Hauskraftwerk S10 zu den wichtigsten und besten Stromspeichersystemen im deutschen Markt.

Zeitgleich kündigen sich die Markteintritte von großen Playern wie Samsung, Sony und LG in Kooperation mit anderen Partnern an. All diese Player drängen auf einen Markt, in dem bislang lediglich 15.000 Systeme verkauft werden. Trotzdem: Marketinglawinen werden den deutschen Markt in den kommenden 2-5. Jahren überschwemmen und den Heimspeicher zum Standardprodukt in Elektronikfachmärkten oder Baumärkten machen. Wie viele Systeme der deutsche Markt aufnehmen kann, ist allerdings unklar.

Das Interesse ausländischer Konzerne am deutschen Markt ist dagegen offensichtlich. Hier zeigt sich, das Versagen vieler Politiker, die deutsche Hersteller im Regen stehen lassen. Der Gedanke einer wirklich sinnvollen Energiewende: Deutschland entwickelt die Technologien, die anschließend etwa in den Schwellenländern wie Indien oder Brasilien für richtige Veränderungen etwa im Hinblick auf den Klimaschutz sorgen, wird vollkommen ins Gegenteil verkehrt: Tesla und Co. werden  den deutschen Markt mit gigantischem Aufwand „umdrehen“ und anschließend in ihre Heimatländer und die Schwellenländer angehen.

Für deutsche Anbieter entsprechender Technologien wird der internationale Markt damit noch viel schwerer als er ohnehin schon ist – der Verdrängungswettbewerb lässt einige Hersteller bereits zurück. Nun wird sich der Wettbewerb noch mehr verschärfen und es werden wohl kaum konzernunabhängige junge, innovative Unternehmen zurückbleiben. Die deutsche Energiewende wird künftig von den Bürgern im Zusammenspiel mit ausländischen Konzernen gemacht.

Wenige deutsche Partnerunternehmen wie LichtBlick und womöglich der eine oder andere Heizungsbauer werden profitieren – viele andere werden auf der Strecke bleiben. Zumal Tesla mit SolarCity einen Player an der Hand hat, der im Zuge der deutschen Markteinführung ebenfalls auf den hiesigen Markt drängen dürfte – offen bleibt lediglich, wer den Wärmemarkt und den Markt für effiziente Produkte bestimmen wird – insbesondere für effiziente Produkte sind amerikanische Hersteller bislang nicht bekannt. Der japanische Konzern Panasonic, der mit Sanyo auch einen Batterieproduzenten hat, dagegen schon.

Zur Tesla-News geht es hier.

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Tesla will Stromspeicher Powerwall Ende des Jahres nach Deutschland bringen http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/tesla-stellt-powerwall-vor/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/tesla-stellt-powerwall-vor/#comments Fri, 01 May 2015 05:35:14 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41388 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Tesla Motors, bislang für seine elektrischen Automodelle Tesla Roadster und Tesla Model S bekannt, will den Umbau des Energiesystems auf Erneuerbare Energien entscheidend beschleunigen. Hierzu stellte Elon Musk, CEO von Tesla Motors, die Produktlinie Tesla Energy vor. Die oft schnöde Hausbatterie, die in Deutschland durch Unternehmen wie den Technologieführer E3/DC durchaus Bekanntheit hat, wird damit zum Lifestyle-Objekt. Geschickt verknüpft […]

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Tesla Motors, bislang für seine elektrischen Automodelle Tesla Roadster und Tesla Model S bekannt, will den Umbau des Energiesystems auf Erneuerbare Energien entscheidend beschleunigen. Hierzu stellte Elon Musk, CEO von Tesla Motors, die Produktlinie Tesla Energy vor. Die oft schnöde Hausbatterie, die in Deutschland durch Unternehmen wie den Technologieführer E3/DC durchaus Bekanntheit hat, wird damit zum Lifestyle-Objekt. Geschickt verknüpft Musk die Einführung einer technisch nicht überlegenen Technologie mit der Vision von der CO2-freien Welt.

1. Mai 2015. Tesla Motors hat die Tesla Powerwall (mehr Infos auf der Webseite des Unternehmens), einen Stromspeicher auf Basis der auch im Tesla Model S verbauten Lithium-Ionen-Akkus, zu einem Preis von 3.500 US-Dollar angekündigt. In der Präsentation am Firmensitz von Tesla Motors in Kalifornien sagte Musk in scharfen Worten, bisherige Stromspeicher für Zuhause seien zu teuer, zu schwer und letztlich zu wenig sexy. All dies will Tesla Motors im neuen Geschäftsfeld Tesla Energy nun ändern.

Dabei soll die Tesla Powerwall sowohl für mit wie auch ohne eine PV-Anlage funktionieren – in den USA schwanken die Strompreise, so dass die Energiekosten dadurch reduziert werden können, dass Strom aus dem Netz nur dann bezogen wird, wenn die Preise nicht am höchsten sind. Vergleichbar ist dieser Gedanke vielleicht mit dem Einsatz von Nachtspeicherheizungen in Deutschland. Die Tesla Powerwall liefert zwei Kilowatt kontinuierliche Leistung und in der Spitze drei Kilowatt.

Die Tesla Powerwall soll besonders einfach und vollautomatisch sein. D.h. Tesla verspricht die Installation in einer Stunde. Das ist eine unglaublich schnelle Frist – wenn man dies mit dem Installationsaufwand vergleicht, der notwendig ist, um die Batterie manches deutschen Konkurrenten zu installieren. Dazu kann die Powerwall mit ihren 10 kWh-Stunden modular kombiniert werden – neun Stromspeicher können gemeinsam angeschlossen werden. Ob das über die Steckdose funktioniert oder auf anderem Wege, ist bislang unklar.

Lesen Sie auch unsere Analyse: Wie Teslas LichtBlick die deutsche Energiewende verändern könnte

Selbstverständlich soll die Tesla Powerwall mit dem Internet verbunden sein – auch ein Bereich, in dem der deutsche Technologieführer E3/DC bislang die Standards gesetzt hat. Das Osnabrücker Technologieunternehmen hat derzeit fast 2.000 Systeme verkauft und erweitert diese via Internet sukzessive um zusätzliche Funktionen. Dadurch wird auch die Effizienz zunehmend verbessert.

Kommt die Tesla Powerwall auf den deutschen Markt?

Medienberichten zufolge wird die Tesla Powerwall auch bis Jahresende auf den deutschen Markt kommen. Diese Botschaft überrascht, weil sich die Bedingungen für Stromspeicher in den USA und in Europa aufgrund von Spannungsebenen, aufgrund der Dreiphasigkeit der deutschen Stromnetze und einiger anderer Kriterien deutlich voneinander unterscheiden. Dass Tesla Energy bereits auf diese unterschiedlichen Anforderungen vorbereitet ist, wird nicht nur von Dr. Andreas Piepenbrink, CEO der E3/DC GmbH bezweifelt.

Hinzu kommt: Der deutsche Markt für Stromspeicher bietet bislang Platz für rund 15.000 Verkäufe von Stromspeichern – ob eine Beschleunigung durch die Preispolitik von Tesla möglich wird und so überhaupt signifikante Absatzmengen für Tesla machbar werden? Der deutsche Markt gilt auch aufgrund seiner Regularien als schwierig – hier sind also deutliche Zweifel angebracht.

Dennoch, eines ist klar: Abseits der technischen Details, die nicht wirklich klar geworden sind: Mit der Option, die Tesla Powerwall in vielen unterschiedlichen Farben zu bekommen, mit seiner PR-Power und dem moderaten Preis hat Tesla jetzt schon eine Duftmarke gesetzt und die Aufmerksamkeit für das Produkt Stromspeicher als sinnvolle Ergänzung zu Photovoltaikanlagen generiert. Diese neue Bekanntheit und das Drücken von Stromspeichern in Richtung eines Lifestyle-Produktes, wird auch den deutschen Markt rasch beleben.

Elon Musk verspricht mit der Tesla Powerwall, die Abmessungen von 1300 * 860 * 180 Millimeter haben wird, Unabhängigkeit und geistige Freiheit. Er adressiert bei weitem nicht nur die typischen Märkte, in denen Photovoltaikanlagen bereits eine entscheidende Rolle spielen: Er adressiert auch die Regionen, in denen Stromnetze überhaupt nicht vorhanden oder extrem unzuverlässig sind. Diese Aussage in Kombination mit der Preisankündigung ist Teslas große Überraschung.

Eine weitere Überraschung: Das Tesla-Event am Abend in Kalifornien wurde komplett mit den Powerpacks von Tesla mit Energie versorgt – das Gebäude hat eine PV-Anlage auf dem Dach, die am Tag ausreichend Energie produziert, um ein Event dieser Größenordnung durchzuführen. Musk zeigte einen Powermeter in Front vieler Powerpacks, die die Größe eines Kühlschranks haben, und bewies: Kein Strombezug aus dem Netz notwendig.

Weitere Informationen:

Ihre Meinung ist gefragt: Wird die Tesla Powerwall „The Next Big Thing“?

 

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Teslas Strategie: Energiewende mit Elektroauto, Stromspeicher und Photovoltaik http://www.cleanthinking.de/elektroauto/tesla-strategie-ernergiewende-mit-elektroauto-stromspeicher-und-photovoltaik/ http://www.cleanthinking.de/elektroauto/tesla-strategie-ernergiewende-mit-elektroauto-stromspeicher-und-photovoltaik/#respond Fri, 13 Mar 2015 09:00:28 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41324 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Während die Damen und Herren in den Vorstandsetagen der etablierten (insbesondere deutschen) Autokonzerne zunehmend nervös werden dürften, macht Elon Musk mit Tesla Motors weiter sein eigenes Ding. 2.000 Schnellladestationen hat der Elektroauto-Pionier inzwischen weltweit installiert – die prestigeträchtigen Routen von San Francisco nach Los Angeles oder in Richtung Las Vegas selbstverständlich eingeschlossen. Gleichzeitig baut Tesla seine Gigafactory in flotter […]

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Während die Damen und Herren in den Vorstandsetagen der etablierten (insbesondere deutschen) Autokonzerne zunehmend nervös werden dürften, macht Elon Musk mit Tesla Motors weiter sein eigenes Ding. 2.000 Schnellladestationen hat der Elektroauto-Pionier inzwischen weltweit installiert – die prestigeträchtigen Routen von San Francisco nach Los Angeles oder in Richtung Las Vegas selbstverständlich eingeschlossen. Gleichzeitig baut Tesla seine Gigafactory in flotter Geschwindigkeit auf – Elon Musk persönlich twitterte kürzlich persönlich Fotos von einem Besuch vor Ort und kommentierte, das etwa 20 Prozent der Fabrik bereits fertig seien. Tesla Motors leistet unglaubliche Pionier-Arbeit für die Elektromobilität weltweit – und will künftig auch den Markt für Hausbatterien – also Stromspeicher für den heimischen Keller oder Hauswirtschaftsraum aufmischen.

CleanThinking, 13. März.2015. Noch ist Tesla Motors viel kleiner als Apple oder andere Unternehmen, die derzeit einen öffentlichen Ansturm erleben. Aber Tesla Motors hat schon heute eine Revolution angestoßen: Ohne Tesla wäre die Elektromobilität bis heute im Luxus-Segment nicht angekommen. Tesla-Fahrer sind Pioniere, Markenbotschafter und Teil einer Gesamtstrategie, die Elon Musk vor einigen Jahren entwickelt hat.

Hierzu zählt auch die enge Verzahung mit dem Cleantech-Unternehmen SolarCity, das nicht nur von Musk mitgegründet wurde, sondern auch strategisch perfekt zu dem passt, was Musk mit Tesla Motors vor hat. SolarCity erlebt in den USA derzeit einen regelrechten Hype, denn das Unternehmen verknüpft den Bau von Photovoltaik-Anlagen mit einer flexiblen Finanzierung über Kreditkarte, Leasing und Co. Das führt derzeit in den USA dazu, dass der Ausbau der Photovoltaik in den Städten rasant voranschreitet – die Photovoltaik hat in den USA langen Anlauf benötigt, aber kommt jetzt umso rasanter zum Durchbruch.

Besonders spannend wird es dann, wenn Musks Gigafactory Lithium-Ionen-Speicher vollautomatisch produziert und verbilligt. Denn im Jahr 2020 will Musk dann knapp ein Drittel dieser Speicherzellen nicht für den Antrieb von Elektroautos, sondern für den Einbau in Hausbatterien verwenden – der Dreiklang Elektromobilität, Hausbatterien und Photovoltaik wird dann vollendet werden. Auch deutsche Technologie-Unternehmen wie E3/DC setzen auf die Akkus, die Tesla in Zusammenarbeit mit Panasonic entwickelt und in der Gigafactory produzieren wird.

Der Hype um Tesla und sein Elektroauto Tesla Model S, das neue Maßstäbe gesetzt hat, weil „Auto neu gedacht“ wurde, wird in den kommenden Jahren anhalten. Dabei eifert Musk in vielen Bereichen Apple und Steve Jobs nach. Für die Energiewende ist der Kampf dieser beiden Unternehmen gegeneinander, die zunehmend um die gleiche Klientel kämpfen werden, ein Segen. Der Aufbau der Infrastruktur durch Tesla und die Überzeugung der Tesla-Fahrer mit dem Auto Tesla Model S sind wichtige Schritte, um die Elektromobilität zu etablieren. Weitere Schritte in Richtung Energiewende im übergreifenden Sinne, werden ganz sicher folgen.

Tesla? Tesla! Nikola – erfahren Sie jetzt mehr über den Namensgeber von Tesla Motors

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Mit Stromspeicher: Wie sich Carsten Fischer „unabhängig macht“ http://www.cleanthinking.de/mit-stromspeicher-wie-sich-carsten-fischer-unabhaengig-macht/ http://www.cleanthinking.de/mit-stromspeicher-wie-sich-carsten-fischer-unabhaengig-macht/#comments Mon, 26 Jan 2015 09:40:27 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=41098 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Ja! Es ist möglich und machbar. Immer mehr Hausbesitzer hierzulande „machen sich unabhängig“, weil sie sich von der Last steigender Strom- und Heizkostenpreise unabhängig machen wollen. Dabei zeigen Beispiele, wie das von Carsten Fischer aus Dülmen: Autarkie ist mit Photovoltaik-Anlage, Stromspeicher und KWK-Anlage durchaus möglich. Dabei können sogar zwei Elektroautos mit versorgt werden. Typisch für solche Fälle: Hohe Anfangsinvestitionen, […]

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Ja! Es ist möglich und machbar. Immer mehr Hausbesitzer hierzulande „machen sich unabhängig“, weil sie sich von der Last steigender Strom- und Heizkostenpreise unabhängig machen wollen. Dabei zeigen Beispiele, wie das von Carsten Fischer aus Dülmen: Autarkie ist mit Photovoltaik-Anlage, Stromspeicher und KWK-Anlage durchaus möglich. Dabei können sogar zwei Elektroautos mit versorgt werden. Typisch für solche Fälle: Hohe Anfangsinvestitionen, die sich langfristig rechnen.

Schickes Haus mit viel Technik drin: PV, Speicher und KWK26. Januar 2014. Das Haus der Fischers in Dülmen in NRW hat 220 Quadratmeter Wohnfläche und ist ein kleines Technikwunder. Vier Technologien sorgen dafür, dass Carsten Fischer kaum noch Stromkosten hat: Das Hauskraftwerk S10 E8 Hybrid von E3/DC ist ein intelligentes Stromspeichersystem, das sämtliche Einergieflüsse im Haus steuert. Mit einer Speicherkapazität von 13,8 Kilowattstunden ist es recht groß dimensioniert – damit auch die beiden Elektroautos Tesla Model S und Opel Ampera versorgt werden können.

Um das zu gewährleisten, hat Fischer neben dem Hauskraftwerk auch die innovative Wallbox von E3/DC gekauft. Das Gerät ermöglicht rein solares Nachladen. Also, immer dann, wenn das Haus perfekt versorgt ist, die Lithium-Speicher voll sind und ein Einspeisung ins öffentliche Netz „droht“, wird mit der überschüssigen Solarenergie das aktuell angeschlossene Elektroauto geladen. Selbstverständlich sind auch andere Modi mit der Wallbox von E3/DC möglich, aber das solare Nachladen ist eine der Marktinnovationen, die das Gerät auszeichnen.

Hauskraftwerk und Wallbox von E3/DC bei Carsten Fischer in DülmenDie Photovoltaikanlage auf dem Pultdach der Fischers erzeugt 8,1 Kilowatt in der Spitze und hilft damit enorm, bei der Deckung des täglichen Strombedarfs. Sie ist nach Südwesten ausgerichtet. Im Sommer unterstützt zudem eine Solarthermie-Anlage bei der Warmwasser-Bereitung. Im Winter hingegen setzt Fischer auf eine Mikro-KWK-Anlage von Viessmann. Die Vitotwin 300-W hat einen Stirling-Motor und gilt damit als besonders robust und langlebig. Um unabhängig von fossilen Energieträgern zu sein, betreibt Fischer sein KWK-Gerät mit Biogas.

„Die Technologien arbeiten Hand in Hand und versorgen uns zuverlässig mit Strom und Wärme“, sagt Fischer gut ein Jahr nach der Installation des Stromspeichers. „Das Ganze zu beobachten macht mir als Technikfan Spaß und ich finde es super, dass wir entsprechend unserer Möglichkeiten die Umwelt schonen können.“

Carsten Fischer kontrolliert die Energieflüsse am Hauskraftwerk S10Mit der E3/DC-App für das iPad kann Fischer auch von der Arbeit aus stets verfolgen, was seine Energieflüsse zuhause gerade machen. Herzstück seiner neuen Haustechnik ist das von E3/DC bereitgestellte Hauskraftwerk, das auch den Namen „Hauskraftwerk“ zurecht trägt – denn es hat den Wechselrichter, also die Erzeugung von elektrischer Energie für den Hausgebrauch, bereits integriert.

„Das Hauskraftwerk ist äußerst kompakt und aus einem Guß“, ist Fischer überzeugt. „Es steuert die Erträge und Verbräuche vollautomatisch und intelligent entsprechend der jeweiligen Gegebenheiten.“ Dabei wirkt der Stromspeicher „mit Intelligent“ quasi wie ein Tresor – denn es sorgt dafür, dass bei der Energieverteilung im Haus jede Kilowattstunde ideal verwendet wird. Und das, was gespeichert wird, kann mit geringsten Verlusten zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden. Das entlastet langfristig nicht nur den Geldbeutel von Familie Fischer, sondern auch das öffentliche Stromnetz.

Übrigens: Mehr Infos zu Herrn Fischer gibt es auch im Film „Bauen mit der Energiewende“. Außerdem ist heute dazu eine Geschichte in der aktuellen WirtschaftsWoche (ab S. 64) erschienen. Diese kann hier als E-Magazin bezogen werden. (Bilder: Jürgen Hüpohl / E3/DC)

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Rezensiert: Energiespeicher von Michael Sterner und Ingo Stadler http://www.cleanthinking.de/rezensiert-energiespeicher-von-michael-sterner-und-ingo-stadler/ http://www.cleanthinking.de/rezensiert-energiespeicher-von-michael-sterner-und-ingo-stadler/#respond Sun, 19 Oct 2014 17:46:54 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=40837 Ausgelöst durch zwei Studien ist zuletzt eine Debatte darüber entbrannt, ob für die Umsetzung der Energiewende nun Energiespeicher nötig sind oder nicht. Dabei werden die Erkenntnisse der Wissenschafter oft missverständlich wiedergegeben. Deren Botschaft lautet: Energiespeicher sind nötig und müssen heute entwickelt werden, damit sie ab 2020 auch wirtschaftlich einsatzfähig sind. Insofern ist das Standardwerk, das Prof. Michael Sterner und Prof. Ingo Stadler gerade auf den Markt bringen (Vorverkauf bereits möglich, erscheint am 14. November) eine Pflichtlektüre für all jene, die […]

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Ausgelöst durch zwei Studien ist zuletzt eine Debatte darüber entbrannt, ob für die Umsetzung der Energiewende nun Energiespeicher nötig sind oder nicht. Dabei werden die Erkenntnisse der Wissenschafter oft missverständlich wiedergegeben. Deren Botschaft lautet: Energiespeicher sind nötig und müssen heute entwickelt werden, damit sie ab 2020 auch wirtschaftlich einsatzfähig sind. Insofern ist das Standardwerk, das Prof. Michael Sterner und Prof. Ingo Stadler gerade auf den Markt bringen (Vorverkauf bereits möglich, erscheint am 14. November) eine Pflichtlektüre für all jene, die sich strategisch mit der Energiewende befassen. Denn Sterner und Stadler verkünden bereits im Vorwort: Es gibt genügend Speicher-Technologien, sie müssen nur richtig in den Markt geführt werden.

19. Oktober 2014. Energiespeicher sind für die Energiewende, wie sie Deutschland vor hat, unverzichtbar. Dabei ist ein Energiespeicher laut Definition der Autoren eine energietechnische Einrichtung, welche die drei folgenden Prozesse beinhaltet: Einspeichern (Laden), Speichern und Ausspeichern (Entladen). Dabei wird zwischen primären und sekundären Energiespeichern unterschieden.

Schon in dieser Definition zeigt sich die Klarheit der Sprache und der Argumentation der beiden Autoren im Energiespeicher-Buch. Sie beschreiben nicht nur, sondern bewerten und ordnen ein in die Bedeutung der jeweiligen Energiespeicher-Technologie für die Energiewende. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Debatte über strategisch geplante Speicher-Technologien, um eine eher dezentrale Energieversorgung der Zukunft realisieren zu können.

Die Autoren gehen weit über die die Beschreibung von Technologien zum Energiespeichern hinaus. Insbesondere die Einordnung des Speicherbedarfs in den drei Sektoren Strom, Wärme und Kraftstoffe ist ein Ertrag, den der Leser dieses Buches ziehen kann. Durch die Beschreibung von Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Speichertechnologien gelingt auch der Schritt zur wirtschaftlichen Analyse, welche Speicher wie sinnvoll eingesetzt werden können. Das Buch lebt von seinen Grafiken und Illustrationen und ist allgemein-akademisch verständlich – setzt kein Ingenieur-Fachwissen o.ä. voraus.

Einige Inhaltsaspekte des Energiespeicher-Fachbuches im Überblick:

  • Speicherbedarf in der Stromversorgung
  • Speicherbedarf in der Wärmeversorgung
  • Speicherbedarf im Verkehrssektor
  • Technologien der Energiespeicherung: Von elektrischen und elektrochemischen Energiespeichern über chemische und mechanische Technologien bis zu thermischen Energiespeichern.
  • Lastmanagement
  • Überblick über technische und ökonomische Parameter
  • Speicherintegration zur Kopplung unterschiedlicher Energiesektoren

Das Lehr- und Fachbuch richtet sich nicht nur an Studenten, sondern auch an Ingenieure, andere Wisseschaftler, aber auch an Praktiker wie Energieplaner und Energiewirtschaftler. Mehr zum Thema Stromspeicher gibt es in unserem Themenspecial. Weitere Informationen zum Buch gibt es auch bei springer.com.

Das Buch „Energiespeicher – Bedarf, Technologien, Integration“ kann hier vorbestellt werden:

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BMW setzt weiter auf Akkus von Samsung in Elektroautos http://www.cleanthinking.de/elektroauto/bmw-setzt-bei-bmw-i8-auf-akkus-von-samsung http://www.cleanthinking.de/elektroauto/bmw-setzt-bei-bmw-i8-auf-akkus-von-samsung#respond Tue, 15 Jul 2014 20:04:30 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=39872 Wer künftig einen BMW i3, einen BMW i8 oder ein anderes Elektroauto aus dem Hause BMW fahren will, wird auch weiterhin mit Samsung-Batteriezellen unterwegs sein. Während der Elektroauto-Pionier Tesla weiter auf die Akkus vom japanischen Konkurrenten Panasonic/Sanyo setzt, gab BMW heute bekannt, die Lieferbeziehungen zu Samsung SDI ausweiten zu wollen. 15. Juli 2014. Mittelfristig sollen die Stückzahlen durch die wachsende Nachfrage nach Elektroautos wie dem BMW i3 oder dem BMW i8 beitragen. Außerdem wurde die technologische Weiterentwicklung der Batteriezellen vereinbart. […]

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Wer künftig einen BMW i3, einen BMW i8 oder ein anderes Elektroauto aus dem Hause BMW fahren will, wird auch weiterhin mit Samsung-Batteriezellen unterwegs sein. Während der Elektroauto-Pionier Tesla weiter auf die Akkus vom japanischen Konkurrenten Panasonic/Sanyo setzt, gab BMW heute bekannt, die Lieferbeziehungen zu Samsung SDI ausweiten zu wollen.

Elektroauto BMW i3 und Hybridsportwagen BMW i8

Elektroauto BMW i3 und Hybridsportwagen BMW i8 – beide sind Cleantech (Quelle: BMW/Presse)

15. Juli 2014. Mittelfristig sollen die Stückzahlen durch die wachsende Nachfrage nach Elektroautos wie dem BMW i3 oder dem BMW i8 beitragen. Außerdem wurde die technologische Weiterentwicklung der Batteriezellen vereinbart. Schon seit 2009 funktioniert die Partnerschaft zwischen BMW und Samsung im Bereich der Elektromobilität. Die Auslieferung des Elektro-Sportwagens BMW i8 hat im Juni in einigen Hauptmärkten begonnen.

Die Batteriezellen sind Lithium-Ionen-Speicher. Bereits bei der Fertigung der Zellen berücksichtigt Samsung nach eigener Aussage die umweltschonende Herstellung und spätere Materialrückgewinnung. Sämtliche Hochvoltspeicher für BMW i3, BMW i8 und weitere Hybridautos entstehen auf einer Montagelinie im BMW Wekt in Dingolfing. Zugeliefert werden lediglich die Zellen, ansonsten handelt es sich bei den Hochvoltspeichern um eine komplette Eigenentwicklung und Produktion.

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Energiewende: Kleiner Stromspeicher für’s Wohnzimmer http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/energiewende-kleiner-stromspeicher-ecube-von-ecubesystems-fuers-wohnzimmer/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/energiewende-kleiner-stromspeicher-ecube-von-ecubesystems-fuers-wohnzimmer/#comments Wed, 02 Jul 2014 07:19:18 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=39434 Die Debatte um die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch und das Gerücht, es werde keine Bagatellgrenze geben, hat am Markt für Stromspeicher und Photovoltaik für reichlich Verunsicherung gesorgt. Doch viele in der Branche wissen: Die Energiewende der Bürger ist nicht aufzuhalten. Der Grund sind Produkte wie Plug-In-Solarmodule, die ohne großen Installationsaufwand genutzt und betrieben werden können. Jetzt stellt e.cube systems aus Ritterhude eine intelligente Ergänzung zu den Solarmodulen mit Wechselrichter vor: Den Stromspeicher e.cube Standard, der durchaus einen Platz im Wohnzimmer finden […]

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Die Debatte um die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch und das Gerücht, es werde keine Bagatellgrenze geben, hat am Markt für Stromspeicher und Photovoltaik für reichlich Verunsicherung gesorgt. Doch viele in der Branche wissen: Die Energiewende der Bürger ist nicht aufzuhalten. Der Grund sind Produkte wie Plug-In-Solarmodule, die ohne großen Installationsaufwand genutzt und betrieben werden können. Jetzt stellt e.cube systems aus Ritterhude eine intelligente Ergänzung zu den Solarmodulen mit Wechselrichter vor: Den Stromspeicher e.cube Standard, der durchaus einen Platz im Wohnzimmer finden könnte…

e.cube Standard, der Stromspeicherwürfel für die EnergiewendeRitterhude / 1. Juli 2014. Die weiter zu erwartenden stark steigenden Strompreise – Experten gehen von 50 Cent je Kilowattstunde im Jahr 2020 aus – bringen ganz neue Ideen und Produkte hervor, die auch Mietern oder Eigentümern kleinerer Wohnungen ermöglichen, sich ein Stück unabhängig zu machen von den ansteigenden Kosten. Eine solche Möglichkeit bieten so genannte Plug-In-Solarmodule, über die wir schon verschiedentlich berichtet haben. Diese haben einen Wechselrichter an Bord und speisen direkt in die Balkonsteckdose ein.

Nachteil: Die Wechselrichter-Solarmodule speisen immer dann Strom ins Hausnetz ein, wenn gerade die Sonne scheint – nicht dann, wenn der Bedarf besonders groß ist. Dieses Problem wird bis heute von vielen Anbietern solcher Solarmodule für die Steckdose totgeschwiegen. Auch die Netzbetreiber und Energieversorger sehen diese Einspeisung ins Stromnetz nicht so gerne. Die Ritterhuder Firma e.cube systems hat sich nun mit einer Lösung beschäftigt und als Ergänzung zu den Solarmodulen für die Steckdose auch einen Stromspeicher für die Steckdose entwickelt.




Der Stromspeicherwürfel e.cube Standard ist die ideale Ergänzung zu den Solarmodulen. Der Stromspeicher für’s Wohnzimmer ist in mehreren Größenklassen mit 1,2, 2,4 und 3,6 Kilowatt Speicherkapazität und 250 bzw. 350 Wp. Er wird immer dann tätig, wenn entweder ein Bezug aus dem Stromnetz droht oder aber eine Einspeisung ins Netz. Die durch die Solarmodule gewonnene Energie wird also entweder im Würfel zwischengespeichert oder aber direkt auf einer der drei Phasen im Haushalt verbraucht.

Lastkurve exakt abdecken

Bei richtiger Auslegung des Systems, das dann aus einem Stromspeicherwürfel (mit Lithium-Ionen-Technik) der unterschiedlichen Größenklassen sowie den Solarmodulen am Balkon besteht, kann die gesamte Lastkurve des Kunden in den sonnigeren Monaten abgedeckt werden. Platz für mindestens 4 oder 5 Solarmodule sollte am Balkon aber mindestens sein. Für vollständige Autarkie in kleinen Wohnungen wäre aber zusätzlich ein Generator oder eben ein Teilbezug aus dem Netz notwendig.

e.cube System: Stromspeicherwürfel und Solarmodule kombiniertWer nicht seine gesamte Last abdecken kann, dem gelingt zumindest die Abdeckung des Strom der kontinuierlich für Standbyverbraucher wie Fernseher, Ladegeräte etc. Machen das viele Menschen in Deutschland, wird das die großen Energieversorger mächtig schmerzen: Mit dem so genannten Grundlaststrom lassen sich die besten Gewinne erwirtschaften, weil dieser Verbrauch so schön vorhersehbar ist. e.cube systems will genau hier entgegen wirken.

Technisch realisiert wird der Automatismus durch ständige Kommunikation zwischen Stromzähler und Energiesparwürfel: Droht eine Einspeisung des durch die Wechselrichter-Module e.cube L240 erzeugten Stroms, wird der Speicher aktiv und speichert den Strom. Droht Netzbezug, gibt der e.cube Standard Energie ins Hausnetz ab und versorgt den entsprechenden Verbraucher. Dieses Prinzip funktioniert dreiphasig und im Millisekundenbereich. Eine Maximierung des Eigenverbrauchs wird dauerhaft erreicht.

Stromspeicherwürfel bei Leben mit der Energiewende TV

Vorgestellt wurde der Stromspeicherwürfel kürzlich auch ausführlich in der Web TV-Sendung „Leben mit der Energiewende TV“, die hier abgerufen werden kann:



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Energiewende Best Practice: Hauskraftwerk und Net Metering bei Klenke Elektrotechnik http://www.cleanthinking.de/energiewende-best-practice/energiewende-hauskraftwerk-und-net-metering-und-photovoltaik-am-beispiel-klenke-elektrotechnik/ http://www.cleanthinking.de/energiewende-best-practice/energiewende-hauskraftwerk-und-net-metering-und-photovoltaik-am-beispiel-klenke-elektrotechnik/#comments Thu, 26 Jun 2014 11:55:48 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38755 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Die Verunsicherung bei Mietern, Besitzern von Eigenstumswohnungen und Häusern sowie bei kleinen und mittelständischen Unternehmern ist groß: Wie können sich diese Personen/Unternehmen unabhängig machen von weiter steigenden Strompreisen? Die Politik will mit dem EEG 2014 und den weiteren Schritten in Richtung eines EEG 2016 und EEG 2017 zusätzliche Belastungen einführen anstatt Unternehmen und Privatpersonen dazu zu animieren, die persönliche […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Die Verunsicherung bei Mietern, Besitzern von Eigenstumswohnungen und Häusern sowie bei kleinen und mittelständischen Unternehmern ist groß: Wie können sich diese Personen/Unternehmen unabhängig machen von weiter steigenden Strompreisen? Die Politik will mit dem EEG 2014 und den weiteren Schritten in Richtung eines EEG 2016 und EEG 2017 zusätzliche Belastungen einführen anstatt Unternehmen und Privatpersonen dazu zu animieren, die persönliche Energiewende durch Maximierung des Eigenverbrauchs zu realisieren. Wir wollen in Zukunft in unserer Serie „Energiewende Best Practice“ zeigen, dass Energiewende im kleinen und großen Maßstab möglich ist. Mehr dazu am Ende dieses ersten Beitrags aus der Serie „Energiewende Best Practice“.

Klenke 1Ritterhude / 26. Juni 2014. Während viele Firmen über die steigenden Strom- und Wärmekosten klagen, hat die Klenke Elektrotechnik GmbH & Co. KG ihre eigene Energiewende in die Tat umgesetzt. Dank der intelligenten Verknüpfung von hochisoliertem Gebäude, E3/DC-Hausspeicher, Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach und Infrarotheizungen in den Räumen hat sich das Unternehmen aus Ritterhude von steigenden Strompreisen unabhängig gemacht.

Wärme dank PV-Strom, Net Metering und Infrarotheizung

Auf dem Dach des neu errichteten und im Herbst 2013 eingeweihten Firmengebäudes erzeugen zwei PV-Anlagen genügend Strom für Eigenverbrauch und Wärme. Die größere Anlage mit einer Leistung von 18 KW sorgt über Net Metering für die Wärmeversorgung des Bürogebäudes. Der erzeugte Strom wird über die Einspeisevergütung ins Netz eingespeist und bei Bedarf – vorwiegend im Winter – etwa zum gleichen Preis zurückgekauft. Das Stromnetz fungiert sozusagen als Stromspeicher.

Klenke 2In jedem der neun Räume des Unternehmensgebäudes befinden sich Infrarotheizungen an der Decke, die in 1.600 Heizstunden die Räume konstant auf 19 Grad Celsius erwärmen. „Durch die Strahlungsheizung genügt die Temperatur, um sich wohl zu fühlen“, berichtet E3/DC Silberpartner Holger Laudeley von Laudeley Betriebstechnik. Jede Infrarotheizung benötigt 1.500 kWh pro Jahr, so dass das gesamte Gebäude mit lediglich ca. 12.000 kWh warm wird. So kommt Klenke auf einen Wärmeverbrauch von 40 kWh je m² und Jahr – und verfügt damit laut Energieeinsparverordnung über ein höchst wirtschaftliches Niedrigenergiehaus (Grenzwert 50 kWh je m² und Jahr). Hier werden verschiedene Technologien zur Königsklasse der Energiewende vereint.

Klenke 5

Ein weiterer Vorteil von Infrarot-Heizungen: Es ist keine aufwändige Istallation einer Heizungsanlage und sind auch keine Wartungsarbeiten notwendig. „Zu beachten ist aber, dass Strahlungsheizungen nur in hochisolierten Gebäuden sinnvoll sind. Eine Nachrüstung im Bestand ist daher nicht empfehlenswert“, erklärt Laudeley weiter.

Stromversorgung über Photovoltaik und S10 Hauskraftwerk

Die zweite Photovoltaikanlage hat eine Leistung von 6,24 kWp und wird mit einem E3/DC-Hauskraftwerk S10 kombiniert. So erreicht Klenke höchste Autarkiegrade von 70 Prozent im Jahresmittel. Selbst Ende November konnte sich das Unternehmen autark mit Strom versorgen.

klenke 3
Das E3/DC-Hauskraftwerk regelt die Stromversorgung dabei vollautomatisch. Es misst die Verbrauchsdaten des gesamten Gebäudes und bezieht diese in den Eigenverbrauch mit ein. Das Installations-Prinzip lautet „Mount and Use“ – weder an den elektrischen Einrichtungen noch an den Steckdosen der Verbraucher müssen Veränderungen vorgenommen werden.

Die Vorteile der Energiewende für Unternehmer Klenke

Thorsten Klenke ist selbst Elektriker und überzeugt: „Photovoltaik in Kombination mit Stromspeicher wird für die Elektriker das werden, was für den Klempner die Brennwertgasheizung ist – ein Standardgerät der Haustechnik.“ Er selbst schätzt das gute Handling und die einfache Anschlussweise des Hauskraftwerks. Dies mache das Gerät ideal für Handwerker.

Klenke 4

Besonders die sehr übersichtliche Darstellung der Verbrauchswerte am Speicher selbst und über die App sagen ihm zu. „Außerdem erklärt sich das Gerät nach der Inbetriebnahme faktisch von selbst“, so Klenke weiter. Ob er das Gerät seinen Kollegen und anderen Werbetreibenden empfehlen würde? „Auf jeden Fall! Man kann als Unternehmer sein Geld nicht besser als in die eigene Energieversorgung investieren.“

Berichten Sie uns via mj@cleanthinking.de von Personen, Herstellern und tollen Referenzprojekten – schicken Sie uns fertige Referenzbeiträge oder Stichworte und Kontaktdaten zu den relevanten Personen. Wir prüfen im Rahmen unserer Serie „Energiewende Best Practice“ sämtliche Einsendungen nach redaktionellen Kriterien und bringen die interessantesten Geschichten einem breiten Publikum über CleanThinking.de sowie unsere Newsletter und unsere Facebook-Seite zu Gesicht. Lassen Sie uns gemeinsam anpacken und jedem aufzeigen: Energiewende geht! Jetzt und nicht später! Intelligent investieren lohnt sich! (Fotos: E3/DC / www.photog.de)

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Schon 48.500 Euro: Crowdfunding von DZ-4 auf dem Weg zum Erfolg http://www.cleanthinking.de/crowdfunding/dz-4-mit-solar-erfolgreich-bei-crowdfunding-econeers/ http://www.cleanthinking.de/crowdfunding/dz-4-mit-solar-erfolgreich-bei-crowdfunding-econeers/#respond Thu, 26 Jun 2014 05:28:07 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38733 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Das Crowdfunding-Projekt läuft noch 58 Tage, doch schon nach wenigen Stunden, ist die Fundingschwelle von 100.000 Euro in greifbare Nähe gerückt. Während Venture Capitalists und andere Investoren nicht mehr in Solarenergie investieren, sind Unternehmen wie das Cleantech-Startup DZ-4 für Endverbraucher höchst lukrativ. 5 Prozent Rendite erhalten die Crowdfunding-Investoren, die in bestehende Projekte von DZ-4 via econeers investieren. Für Investoren […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Das Crowdfunding-Projekt läuft noch 58 Tage, doch schon nach wenigen Stunden, ist die Fundingschwelle von 100.000 Euro in greifbare Nähe gerückt. Während Venture Capitalists und andere Investoren nicht mehr in Solarenergie investieren, sind Unternehmen wie das Cleantech-Startup DZ-4 für Endverbraucher höchst lukrativ. 5 Prozent Rendite erhalten die Crowdfunding-Investoren, die in bestehende Projekte von DZ-4 via econeers investieren. Für Investoren lachhaft, für Privatleute eine deutlich attraktive Rendite angesichts der Niedrigzinspolitik.

DZ-4 Crowdfunding gestartetDresden, Hamburg / 26. Juni 2014. DZ-4, Deutschlands erstem dezentralen Stromversorger, gelingt mit diesem Crowdfunding-Angebot eine weitere Innovation im deutschen Solarmarkt: Zum ersten Mal wurde ein standardisiertes Portfolio kleiner Solarstromanlagen auf Basis eines professionellen Geschäftsmodells für PV-Eigenverbrauch errichtet. Zudem wurde von DZ-4 für das Portfolio, bei dem die Hälfte der Anlagen über zusätzliche Stromspeicher verfügt, eine weitgehend EEG-unabhängige Finanzierungsbasis geschaffen. Auf dieser Basis konnte ein strukturiertes Beteiligungsangebot entwickelt werden, das bisher nur für große Solarparks oder Windparks möglich war.

Die Anlagen bleiben weiterhin im Eigentum von DZ-4. Investoren haben die Möglichkeit, auf Beträge zwischen 250 Euro und maximal 10.000 Euro eine attraktive jährliche Verzinsung zu erzielen. Dies geschieht in Form eines partiarischen Darlehens an die DZ-4 Betriebsgesellschaft I mbH, in der die ersten 28 DZ-4 Anlagen gebündelt sind. Von den Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 468.000 Euro, sollen mindestens 100.000 Euro (Fundingschwelle) und höchstens 180.000 Euro (Fundinglimit) über das Crowdfunding eingeworben werden. Alle Investoren erhalten auf Ihre Investitionssumme eine feste jährliche Verzinsung in Höhe von 4,5% sowie eine gewinnabhängige Ausschüttung. Die Laufzeit des Darlehens beträgt zehn Jahre bei einer jährlichen Tilgung in Höhe von zehn Prozent.

Mehr zu DZ-4 gibt es auch im Video zum Crowdfunding:

DZ-4 Crowdfunding Film from DZ-4 GmbH on Vimeo.

Für DZ-4 Gründer und Geschäftsführer Tobias Schütt ist es deshalb ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen, „weil wir mit diesem schlüssigen Stromversorgungskonzept für den privaten Haushalt einen neuen Standard setzen: Wir spielen die Stärken der Photovoltaik und der Energiewende aus: nachhaltig, dezentral, weitestgehend förderungsunabhängig und nun auch bürgerfinanziert. Vor allem ist das Crowdfunding für DZ-4 im Wachstumsmodus eine interessante Form der Refinanzierung, die wir nun mit Abschluss des ersten Portfolios ausprobieren möchten.“ Florian Berghausen, Co-Gründer von DZ-4 ergänzt: „Auch gibt das Crowdfunding allen DZ-4 Interessierten, die als direkte DZ-4 Kunden mangels Dach nicht, oder noch nicht, in Frage kommen, die Möglichkeit, Teil der DZ-4 Erfolgsgeschichte zu werden.“

Bilder mehrerer DZ-4-Anlagen finden Sie hier:

DZ-4 Solaranlage mit Speicher von E3DC

DZ-4 Solaranlage 3

DZ-4 Solaranlage 2

DZ-4 Solaranlage 1

Interessierte Investoren finden unter www.econeers.de/dz4 das detaillierte Angebot. Um den vollständigen Businessplan zu sehen und die Investition zu tätigen, ist eine einmalige Registrierung bei Econeers notwendig. Das Crowdfunding startete mit einer vorgeschalteten Exklusivphase am 24. Juni um 12:00 Uhr, in der nur persönlich eingeladene DZ-4 Kontakte mittels eines Passwortes Zugriff erhalten. Die Exklusivphase ist auf 100.000 Euro beschränkt und endet nach Erreichen dieses Betrages beziehungsweise spätestens nach einer Woche, am 1. Juli um 12:00 Uhr.

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EEG-Reform: Bagatellgrenze für Eigenverbrauch kommt http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien-gesetz/eeg-2014-mit-eigenverbrauchsbelastung-steht/ http://www.cleanthinking.de/erneuerbare-energien-gesetz/eeg-2014-mit-eigenverbrauchsbelastung-steht/#comments Tue, 24 Jun 2014 12:51:51 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=38703 Am Freitag wird die EEG-Reform bzw. das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2014 im deutschen Bundestag verabschiedet. In hektischen Sitzungen und mit spitzer Feder wurde bis heute an den Entwürfen herumgeschraubt. Dabei wurde erstaunlicherweise mehr mit der EU-Kommission verhandelt als in den Ausschüssen des Deutschen Bundestages. Diese mussten ihre heutigen Sitzungen kurioserweise ohne Regierungsvorlagen ergebnislos auf heute, 18 Uhr verschieben. Mittlerweile haben sich CDU/CSU und SPD aber auf Regelungen zum Eigenverbrauch, für Privathaushalte besonders wichtig, verständigt. Berlin / 24. Juni 2014. Das wichtigste für […]

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Am Freitag wird die EEG-Reform bzw. das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2014 im deutschen Bundestag verabschiedet. In hektischen Sitzungen und mit spitzer Feder wurde bis heute an den Entwürfen herumgeschraubt. Dabei wurde erstaunlicherweise mehr mit der EU-Kommission verhandelt als in den Ausschüssen des Deutschen Bundestages. Diese mussten ihre heutigen Sitzungen kurioserweise ohne Regierungsvorlagen ergebnislos auf heute, 18 Uhr verschieben. Mittlerweile haben sich CDU/CSU und SPD aber auf Regelungen zum Eigenverbrauch, für Privathaushalte besonders wichtig, verständigt.

EEG 2014Berlin / 24. Juni 2014. Das wichtigste für Besitzer von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen sowie Mieter vorneweg: Die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch muss erst ab einer Bagatellgrenze von 10 Kilowatt und einem jährlichen Verbrauch von 10 Megawattstunden bezahlt werden. Normale Einfamilienhaushalte sind von der neuen Abgabe auf selbst erzeugten und verbrauchten Strom etwa aus PV-Anlagen oder Mikro-BHKWs nicht betroffen. Das ist gut so und ein kleiner Schritt für die Cleantech-Branche, um ein wenig durchatmen zu können.

Info: Wie andere Länder das Thema Eigenverbrauch regeln, haben wir uns hier angeschaut.

Wildwuchs mit PV-Anlagen und Speichern?

Das EEG ist in Bezug auf die Regelungen zum Eigenverbrauch – typisch für politische Entscheidungen – zwei, drei Jahre hinter der Realität zurück. Denn: Für viele neue PV-Anlagenbesitzer rechnet es sich bereits heute, nicht mehr nur eine Anlage zu haben, die Einspeisevergütung „verdient“. Sondern vielmehr ist es attraktiv geworden, Stromkosten zu sparen, in dem man den Eigenverbrauch durch Einbeziehung eines Stromspeichers erhöht. Die Logik der EEG-Umlage hätte aber eher den alten Zustand betroffen: Privatleute bauen PV-Anlagen überdimensioniert, um möglichst viel Einspeisevergütung zu kassieren. Diese Betreiber würden dann durch Verrechnung mit der EEG-Umlage nur ein bißchen weniger Rendite erwirtschaften.

Info: Reaktionen der Medien auf die EEG Reform 2014 finden Sie hier.

Aber: Durch die Reduzierung der Einspeisevergütung ist das für Neuanlagen-Betreiber schon länger kein Thema mehr. Also gibt es immer mehr Kunden, die PV-Anlagen oder Mikro-BHKWs mit Speichersystemen kombinieren und auf die Maximierung des Eigenverbrauchs abzielen. Die PV-Anlagen sind dann anders dimensioniert, so dass im Jahresmittel 73 Prozent und mehr Eigenverbrauch möglich wird. Einspeisung und Einspeisevergütung laufen hier eher „nebenher“ und spielen für die Wirtschaftlichkeit eine untergeordnete Rolle.

Info: Den 1. Teil unserer neuen Serie „Energiewende Best Practice“ finden Sie hier.

Dementsprechend kann es zu einer Situation kommen, dass es dem Betreiber einer KWK-Anlage mitsamt eines Speichersystem lukrativ wird, die PV-Anlage künftig gar nicht mehr über das EEG anzumelden – so verzichtet er auf ein paar Euro Einspeisevergütung im Jahr, muss aber umgekehrt auch keine EEG-Umlage auf Eigenverbrauch bezahlen. Setzen sich Elektroautos zunehmend durch, könnten in Zukunft auch immer mehr Einfamilienhaushalte „zu viel“ produzieren und würden nicht mehr unter die Bagatellgrenze fallen. Verzichten diese Kunden auf Einspeisung, wird auch das Lastmanagement, das mit den Speichern betrieben werden kann, erschwert.




Genau an dieser Stelle ist das Gesetz schon heute hinter der Realität zurück: Ein Wildwuchs mit PV-Anlagen und Speichern könnte die Folge sein. Neben Guerilla-PV gibt es womöglich dann auch Guerilla-Speicher. Damit wird die Energiewende wohl kaum planbarer und die Kosten werden nicht sinken.

Supermärkte und Unternehmen betroffen

Supermärkte und Unternehmen, die sich über eine PV-Anlage oder anders mit Eigenverbrauchs-Strom versorgen, sind ab 2015 von der EEG-Umlage betroffen und müssen einen anteilig EEG-Umlage bezahlen. Auch Industrieunternehmen werden entsprechend belastet. Die Regierung einigte sich grundsätzlich auf einen Anteil von 40 Prozent der EEG-Umlage – der schrittweise ab 2015 eingeführt werden soll.

Für Supermärkte und vor allem kleine Unternehmen ist diese EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch ein herber Rückschlag. Die, die die Energiewende unbedingt wollen, werden belastet und bestraft. Eine Konsequenz könnte auch hier sein, dass sich immer mehr Unternehmen abnabeln und sich komplett autark versorgen – beispielsweise auf Diesel-Generatoren setzen, um die Stromlücke im Winter ausgleichen zu können. Auch das kann nicht im Sinne der Energiewende sein, sondern ist zu kurz gesprungen.

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Stromspeicher für die private und gesellschaftliche Energiewende http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/#respond Sat, 21 Jun 2014 09:30:47 +0000 http://www.cleanthinking.de/?page_id=38003 Wenn es um das Gelingen der privaten wie gesellschaftlichen Energiewende in Deutschland geht, fällt nicht selten der Satz „Ohne Stromspeicher gelingt das Mega-Projekt Energiewende nicht.“ Das ist prinzipiell richtig. Aber es lohnt sich, einmal einen Blick darauf zu werfen, ob es mit den Stromspeichern wirklich so kompliziert ist oder der Weg zur persönlichen Energiewende doch gar nicht so komplex ist. Leipzig / Stromspeicher Hintergrund. Viele Tausend Beispiele aus dem Bereich Eigenheim und Gewerbebetrieb zeigen, dass Batteriespeicher heute schon wirtschaftlich sinnvoll hohe […]

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Wenn es um das Gelingen der privaten wie gesellschaftlichen Energiewende in Deutschland geht, fällt nicht selten der Satz „Ohne Stromspeicher gelingt das Mega-Projekt Energiewende nicht.“ Das ist prinzipiell richtig. Aber es lohnt sich, einmal einen Blick darauf zu werfen, ob es mit den Stromspeichern wirklich so kompliziert ist oder der Weg zur persönlichen Energiewende doch gar nicht so komplex ist.

Leipzig / Stromspeicher Hintergrund. Viele Tausend Beispiele aus dem Bereich Eigenheim und Gewerbebetrieb zeigen, dass Batteriespeicher heute schon wirtschaftlich sinnvoll hohe Eigenverbrauchsquoten ermöglichen. 1,4 Mio. Solaranlagen sind in Deutschland bereits verbaut – viele versorgen Privathäuser und kleine Gewerbebetriebe zuverlässig mit Strom. Für den Eigenverbrauch eignet sich nur ein kleiner Teil des Stroms: Weil Stromerzeugung, abhängig vom Sonnenschein, und Strombedarf nicht übereinstimmen. Daher kommen Stromspeicher bei der Energiewende ins Spiel – für Privathaushalte und kleine Gewerbebetriebe vor allem Batteriespeicher auf Basis der langlebigen Lithium-Ionen-Technologie. Diese Stromspeicher tragen dazu bei, den Eigenverbrauchsanteil von 30 auf mehr als 70 Prozent zu erhöhen. 

Ohne Verhaltensänderung ist ein 70-prozentiger Eigenverbrauchs-Anteil machbar. Dabei ist aber stets auf die individuellen Gegebenheiten im Haus oder Gewerbebetrieb zu achten – und auf die richtige Abstimmung zwischen der Stromerzeugungsanlage und dem Energiemanagement des Stromspeichers.

Merke: Stromspeicher erhöhen den Eigenverbrauch auf 70 Prozent und mehr.

In unserem Themenspecial rund um Stromspeicher, Batteriespeicher und Photovoltaikspeicher finden Sie grundlegende Informationen zum Thema Stromspeicherung, die von der CleanThinking.de-Redaktion ständig erweitert werden. Zum Schnellzugriff auf die vielfältigen Infos nutzen Sie bitte unser Inhaltsverzeichnis:

Eigenheimbesitzer sollten über PV + Stromspeicher nachdenken

Die Energiewende lässt sich für viele Bauherren und Eigenheimbesitzer durch Kombination mehrerer Energiewende-Technologien realisieren. Dabei spielen Stromspeicher eine wichtige Rolle. Als Stromerzeugungs-Technologien kommen heute vor allem Photovoltaikanlagen einerseits und Mikro-BHKWs, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung funktionieren, in Frage. Um beispielsweise in Inselnetzsystemen komplette Autarkie zu erreichen, kann auch die Einschaltung von Windkraftanlagen bzw. von Diesel-Generatoren notwendig sein.

Immer mehr setzt es sich durch, im Winter Mikro-BHKWs einzusetzen und im Sommer, wenn der Wärmebedarf durch Heizen gering ist, zusätzlich Brauchwasser-Wärmepumpen zu nutzen. Diese Wärmepumpen sind preiswert und effizient. Die Mikro-BHKWs hingegen können so im Sommer geschont werden, weil sie nicht ständig wärmegeführt an- und ausgeschaltet werden müssen.

Dabei muss die Auslegung der Haustechnik keineswegs beim Thema Strom aufhören – vielmehr ist im Kontext der Wandel der Energieversorgung insbesondere der Wärmebereich zu betrachten. Denn hier liegen – aufgrund veralteter Heizungstechnologien in Deutschlands Häusern – die größten Einsparpotenziale.

Energiewende hört nicht beim Strom(speicher) auf

So errechnete das Cleantech-Startup Thermondo kürzlich, dass der Anteil der Wärme bei 52 Prozent am Gesamtenergieverbrauch in Deutschland liegt. Der Gebäudesektor ist dabei dominierend mit 41 Prozent. Und von diesem Gebäudeenergieverbrauch entfallen 85 Prozent auf Heizung und Warmwasser. Laut Deutscher Energie-Agentur ließe sich daher im Gebäudesektor der Energieverbrauch durch Heizung und Warmwasser um bis zu 43 Prozent senken, würden alle Gebäude in Deutschland mit modernen Heizungen und effizienter Wärmedämmung ausgestattet.

Startup Thermondo zur Bedeutung des Wärmebereichs für die Energiewende

Startup Thermondo zur Bedeutung des Wärmebereichs für die Energiewende

 Merke: Von den 20 Millionen Gebäuden in Deutschland haben 85 Prozent veraltete Heizungen.

Energiewende lebt von eingesparten Kilowattstunden

Und der Think Tank für Energiewende-Themen Agora Energiewende hat errechnet, dass jede eingesparte Kilowattstunde gesamtgesellschaftlich enorme Vorteile beschert: Ein einer Studie wurde ein Preis für eine eingesparte Kilowattstunde errechnet. Demnach bewirkt jede eingesparte Kilowattstunde Strom eine Kosteneinsparung im Stromsystem zwischen 11 und 15 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2035. Die Kosten für viele Effizienzmaßnahmen hingegen werden als wesentlich günstiger eingeschätzt – somit gesamtgesellschaftlich und, bei entsprechender Förderung, auch für den Einzelnen sinnvoll.

Um den Exkurs abzuschließen: Neben den genannten Energieerzeugungstechnologien KWK und Photovoltaik kommen auch Wärmepumpen und Infrarotheizungen in Frage, die den erzeugten Strom nutzen, um effizient zu heizen. Bei der Auswahl und der richtigen Auslegung der individuelle besonders geeigneten Energieerzeugungstechnologie ist der Installateur des Vertrauens aus der eigenen Region sicherlich gerne behilflich.

Merke: Stromerzeugungstechnologien können KWK oder PV-Anlagen sein. Zur Wärmeerzeugung eignen sich Wärmepumpen und Infrarotheizungen besonders.

Offene vs. geschlossene Stromspeicher

Im Zuge der Energiewende wird in Deutschland inzwischen auch darüber diskutiert, ob geschlossene Batteriespeicher oder Pumpspeicher die entscheidende Lösung sein können. Denn diese Speicherarten haben einen Makel: Sie können nur die Energie wieder abgeben, die zuvor gespeichert wurde (mal von Wirkungsgradverlusten abgesehen). Anders ist das bei Systemen, die offen sind: Etwa der Nutzung von Ökostrom zur Gewinnung von Wasserstoff als Zwischenprodukt. Wasserstoff ist immer dann gut nutzbar, wenn es an Kohlenstoff gebunden wird.
Wird also grüner Wasserstoff etwa angedockt an eine Raffinerie produziert und dort Benzin, Diesel oder Kerosin beigemengt, ist dies der einfachste Weg, regenerative Energien aus dem Stromsektor in den Kraftstoff- oder Mobilitätssektor zu überführen. Damit könnte ein offenes Speichersystem entstehen, das nicht für jede zwischenzuspeichernde Kilowattstunde einen eigenen Speicher benötigt. Wichtig dafür wäre nur, dass dementsprechend die Beimischung grünen Wasserstoffs auch politisch anerkannt wird. Aber dies steht offenbar kurz bevor.

Welche Arten von Stromspeichern unterscheiden wir?

Bei den Arten von Stromspeichern werden grundsätzlich vier Typen unterschieden, wenngleich heutzutage für die Belange der Energiewende für Eigenheime und kleine und mittlere Gewerbebetriebe vor allem die Batteriespeicher in Frage kommen. Dennoch hier ein Überblick über die Stromspeicher-Arten:

  • Mechanische Speicher wie etwa Schwungradspeicher basieren in ihrer Funktionsweise auf dem Prinzip der rotierenden Massen. In diesen rotierenden Massen wird gespeichert, und zwar in Abhängigkeit der Gesamt-Masse, der Massen-Trägheit sowie der Drehzahl. Je höher, desto mehr Energie muss zum Beschleunigen der Massen investiert werden und desto mehr Energie ist darin gespeichert. Mehr zum Thema Schwungradspeicher auch hier. Ebenfalls zu den mechanischen Speichern werden die Druckluftspeicher sowie Pumspeicherkraftwerke gezählt.
  • Elektrische Energiespeicher meinen Supraleiter-Spulen und Kondensatoren.
  • Die Speicherung thermischer Energie gelingt heutzutage besonders über Wärme- und Fernwärmespeicher. Unterschieden wird zwischen Nieder- und Hochtemperaturspeichern sowie Kurzzeitspeichern und Langzeitspeicher.
  • Chemische Energie kann in organischer oder anorganischer Form vorhanden sein. Hier wird meist elektrische Energie, die sich grundsätzlich nicht problemfrei speichern lässt, auf Basis chemischer Reaktionsketten indirekt zur Speicherung gebracht. Insbesondere werden dafür Batterien und Akkumulatoren unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung verwendet. Lithium-Ionen-Akkus etwa von Panasonic sind beispielsweise im Automobilsektor jahrzehntelang erprobt und zählen daher auch im Bereich der häuslichen Batteriespeicher zu den gebräuchlichsten Speichern. Organische Speicher sind beispielsweise Wasserstoffspeicher.

Weitere Informationen insbesondere zu Batteriespeichern folgen in den kommenden Wochen. Bis dahin finden Sie weitere Informationen auch in unserer Stromspeicher-Serie aus dem Jahr 2013.

Welchen Nutzen bringen Stromspeicher?

Der Nutzen von Stromspeichern erklärt sich auf zweierlei Weise: Einerseits sollen damit Netzschwankungen, die dadurch entstehen, dass nie exakt vorgesagt werden kann, wie viel Sonnen- und Windstrom exakt in die öffentlichen Stromnetze eingespeist wird, ausgeglichen werden. Dies ist ein Kennzeichen der Energiewende, dem einerseits durch flexibleren Verbrauch, aber auch durch Zwischenspeicherung begegnet werden muss. Außerdem sollte als Ergänzung zu Solarenergie und Windenergie auf flexible Kraftwerkstypen wie etwa Blockheizkraftwerke gesetzt werden.

Darüber hinaus hat der Nutzen der Stromspeicher vor allem mit der Veränderung gesetzlicher Rahmenbedingungen zu tun. Mit dem Beginn der Photovoltaik-Revolution in Deutschland vor 10, 15 Jahren hatten Anlagenbetreiber nur ein Ziel: Möglichst viel Solarenergie auf dem eigenen Dach produzieren und ins Netz einspeisen, um entsprechende Einspeisevergütungen zu erhalten. Inzwischen sind Solaranlagen so günstig geworden und die Einspeisevergütung im Erneuerbare-Energien-Gesetz derart reduziert, dass sich dieses klassische Modell für viele Anlagenbetreiber nicht mehr lohnt.

Lukrativer Eigenverbrauch dank intelligenter Stromspeicher

Vielmehr ist der Eigenverbrauch von Solarstrom in den Fokus gerückt: Allerdings stehen Erzeugung und Verbrauch nicht im Einklang miteinander – auch nicht beim privaten Eigenheimbesitzer, der tagsüber Energie produziert und vor allem Abends und am Wochenende Energie verbrauchen möchte. Somit kann im klassischen Konzept nur ein Eigenverbrauch von 30 Prozent realisiert werden – unabhängig von der Anlagengröpße.

Die Lösung bieten Stromspeicher, etwa auf Basis der Lithium-Ionen-Technologie von Panasonic: Mit diesen Stromspeichern ist die Steigerung des Eigenverbrauchs auf 70 Prozent und darüber problemlos möglich. Dem Eigenverbrauch wird Vorrang eingeräumt vor der geförderten Einspeisung ins öffentliche Netz. Der selbst erzeugte und verbrauchte oder zunächst zwischengespeicherte Strom ist günstiger als der Strom vom Energieversorger. Dabei werden die Stromspeicher zunehmend intelligent und dienen dazu, sämtliche Energieflüsse etwa im Einfamilienhaus zu steuern – auch und gerade diese zentrale Steuerung trägt erheblich zur Effizienzsteigerung bei.

Volkswirtschaftlich gedacht werden durch die Verteilung von Stromspeichern und die Steigerung des Eigenverbrauchs Netze entlastet und Transportverluste reduziert. Nach dem Motto: Die beste Energie ist die, die gar nicht transportiert werden muss, erfüllen Stromspeicher hier eine ganz wichtige volkswirtschaftliche Funktion. Sinken die Preise etwa der Lithium-Ionen-Technologie von Panasonic/Sanyo weiter, wird die Kombination von unterschiedlichen Erzeugungsarten (KWK, PV, Kleinwindkraft) und intelligenten Stromspeicher-Systemen immer interessanter.

Eigenverbrauch mit Stromspeichern maximieren

Die Nutzung von selbst erzeugtem Strom etwa aus Solaranlagen oder Mikro-BHKWs rein zur Eigenversorgung ist in den ersten Monaten des Jahres 2014 ins Gerede gekommen. Im Zuge der Debatte über eine Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) forderte u.a. der Verband der Energieunternehmen, der BDEW, der Eigenverbrauch müsse belastet werden. Ergebnis war die Idee des Bundesenergieministers Sigmar Gabriel, auch auf den Eigenverbrauch die EEG-Umlage „anteilig“ zu verlangen. Dies führt dazu, dass auch Strom, der über qualitativ hochwertige Stromspeicher etwa mit Lithium-Ionen-Technik zwischengepeichert wird, künstlich verteuert wird.

Die Entscheidung darüber, in welcher Höhe die Abgabe auf den selbst erzeugten und selbst verbrauchten Strom sein wird, fällt Ende Juni 2014. Klar ist: Mit der Belastung des Eigenverbrauchs von 2 bis 5 Cent je Kilowattstunde wird die Kombination aus Stromspeicher und PV- oder KWK-Anlage für deutlich weniger Menschen attraktiv. Dem Strompreis hingegen wird die Belastung des Eigenverbrauchs nicht im Ansatz etwas nützen. Hier entsteht ein – auch volkswirtschaftlich gesehen – kontraproduktives Bürokratiemonster, das den Herstellern hochwertiger Stromspeicher-Systeme massive Probleme bereiten dürfte.

Das Ergebnis könnte zweierlei sein: Einerseits werden die Menschen, die es sich leisten können und wollen, dafür sorgen, komplett unabhängig zu werden und keinen Anschluss mehr ans Stromnetz zu benötigen – dann fällt auch keine EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch mehr an. Klar ist aber auch: Diese Personen brauchen zur Überbrückung der Winterlücke entweder sehr große Speichersysteme oder aber zB einen Diesel-Generator zur Versorgung, wenn die Sonne nicht ausreichend Energie im Winter liefert. Dass die zusätzliche Verbreitung von Diesel-Generatoren nicht im Sinne der Energiewende sein kann, dürfte auch klar sein.

Die zweite Konsequenz könnte sein, dass zunehmend auf billige und qualitativ minderwertige Speichersysteme gesetzt wird – Blei-Akkus beispielsweise halten eine Weile und müssen oft schon nach sechs bis acht Jahren ersetzt werden. Lithium-Ionen-Technik hingegen ist nur dann sicher, wenn ein gutes Batteriemanagement stattfindet. Würden hier zunehmend Billigimporte aus China verbaut, wäre dies ebenfalls nicht im Ansatz im Sinne der Energiewende.

Literatur zum Thema Stromspeicher

Seit das Thema Eigenverbrauch mit Stromspeichern als Ergänzung für mehr als 1,3 Millionen Photovoltaikanlagen in Deutschland immer populärer wird, gibt es auch zunehmend Studien, Marktübersichten und andere Bücher, die sowohl dem Laien wie auch dem Installateur dabei helfen, entsprechende Anlagen richtig zu dimensionieren. An dieser Stelle möchten wir Ihnen dazu gerne einen Überblick liefern:

„Die smarte Batterie – Ihre persönliche Unabhängigkeitserklärung an Energieversorger, Ölstaaten, und Rohstoffspekulanten“

Amazon hat das Buch in der Kindle-Edition im Sortiment: Die smarte Batterie
beantwortet auf 77 Seiten insbesondere folgende Fragen:
Warum sollte ich mich überhaupt unabhänginger von fossilen Energieträgern machen?
Wie kann ich klimaneutralen Strom nicht nur erzeugen, sondern auch speichern?
Wie dimensioniere ich einen Stromspeicher richtig und wo platziere ich ihn?
Zu kaufen gibt es das Buch hier in der Kindle-Edition für 25 Euro. (Affiliate-Link)

„Energiewirtschaftliche Potenzialanalyse für Stromspeicher sowie für den Einsatz von flexiblen Energieanlagen: Für eine Stromversorgung mit 100% regenerativen Energien im Landkreis Harz“

Stromspeicher BuchHier liegt eine Stromspeicher Studie vor, wie eine 100% regenerative Stromversorgung des Landkreises Harz gelingen kann. Dabei geht es um eine energiewirtschaftliche Potenzialanalyse für Stromspeicher sowie für den Einsatz von flexiblen Energieanlagen. Es geht also eher übergreifend im Kontext der Energiewende um die Frage, wie und wo Stromspeicher gebraucht werden, um das Stromnetz stabil zu halten.
Die Region Harz gilt aufgrund zahlreicher Projekte auch zum Thema Smart Grid und Elektromobilität als Vorzeige-Region für das Ausprobieren solcher Lösungen.
Zu kaufen gibt es das Buch hier für 44,99 Euro. (Affiliate-Link)

(Dieser Beitrag von Martin Jendrischik erschien am 19.3.2014 auf CleanThinking.de. Letztes Update erfolgte am 24.4.2014)

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In Aachen entsteht ein 5-Megawatt-Batteriegroßspeicher http://www.cleanthinking.de/energiespeicher/5-megawatt-batteriegrossspeicher-von-eon-und-sma-in-aachen-entsteht/ http://www.cleanthinking.de/energiespeicher/5-megawatt-batteriegrossspeicher-von-eon-und-sma-in-aachen-entsteht/#respond Thu, 13 Feb 2014 17:41:42 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=37111 Das E.ON Energy Research Center an der RWTH Aachen, der Energieversorger E.ON SE, die Batteriehersteller Exide Technologies GmbH mit seiner Geschäftseinheit GNB® Industrial Power und beta-motion GmbH sowie der Wechselrichter-Hersteller SMA Solar Technology AG werden in diesem Jahr den weltweit ersten modularen Batteriegroßspeicher mit einer Leistungsklasse von fünf Megawatt in Aachen errichten. Aachen / Stromspeicher News. Das Projekt mit dem Titel „M5BAT“ (Modularer multi-Megawatt multi-Technologie Mittelspannungsbatteriespeicher) wird im Rahmen der „Förderinitiative Energiespeicher“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit insgesamt […]

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Das E.ON Energy Research Center an der RWTH Aachen, der Energieversorger E.ON SE, die Batteriehersteller Exide Technologies GmbH mit seiner Geschäftseinheit GNB® Industrial Power und beta-motion GmbH sowie der Wechselrichter-Hersteller SMA Solar Technology AG werden in diesem Jahr den weltweit ersten modularen Batteriegroßspeicher mit einer Leistungsklasse von fünf Megawatt in Aachen errichten.

RWTH EONAachen / Stromspeicher News. Das Projekt mit dem Titel „M5BAT“ (Modularer multi-Megawatt multi-Technologie Mittelspannungsbatteriespeicher) wird im Rahmen der „Förderinitiative Energiespeicher“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit insgesamt 6,5 Millionen Euro gefördert. Die Besonderheit von „M5BAT“ ist der modulare Aufbau des Speichers, bei dem unterschiedliche Batterie-Technologien optimal miteinander verknüpft werden. So werden Lithium-Ionen-Batterien beispielsweise als kurzfristige Leistungsspeicher eingesetzt, Hochtemperatur-Batterien eignen sich für die Energiebereitstellung über mehrere Stunden und Bleibatterien kommen sowohl bei kurzen als auch bei mittleren Entladezeiten zum Einsatz.

Die geplante Leistungsklasse sowie die hohe Modularität machen das Batteriespeichersystem weltweit einmalig und eröffnen ein breites Spektrum möglicher Anwendungsfelder. Das Projekt wird sich im ersten Schritt auf folgende Einsatzzwecke konzentrieren: Die Integration Erneuerbarer Energien, die Erprobung einer dezentralen Bereitstellung von Regelleistung für einen stabilen Netzbetrieb sowie den Stromhandel und die damit verbundene Nutzung von Strompreisdifferenzen.

„Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland gewinnen intelligente Netze und Techniken zur Speicherung großer Energiemengen immer stärker an Bedeutung. E.ON investiert im Rahmen seiner Technologie- und Innovationsaktivitäten bereits seit Jahren in ein breites Spektrum von Zukunftstechnologien. Hierbei sind Batteriespeicher besonders interessant, da sie – anders als Druckluftspeicher oder Pumpspeicherwerke – weder an geografische Voraussetzungen geknüpft sind noch langer Planungsfristen bedürfen“, so E.ON Technologievorstand Leonhard Birnbaum.

E.ON verantwortet sowohl die Planung und den Aufbau der Batteriespeicheranlage sowie die Entwicklung und Erprobung von Vermarktungsstrategien zukünftiger Produkte im Energiemarkt. Forschungsseitig werden letztere Aktivitäten vom IAEW der RWTH Aachen begleitet. Der Betrieb der Anlage, die Systemintegration sowie die wissenschaftliche Begleitung des Projektes erfolgen durch das E.ON Energy Research Center an der RWTH Aachen.

Die Hersteller Exide Technologies GmbH, beta-motion GmbH und SMA Solar Technology AG liefern die technischen Komponenten und betreuen deren Erprobung während des Betriebs. Exide Technologies setzt in diesem Projekt die innovativen VRLA Gel-, und Kupferstreckmetalltechnologie ein, die sich besonders durch ihre Zyklenfestigkeit und Hochstromeigenschaften auszeichnen. Die hochleistungsfähigen Li Ionen Batterien der beta-motion GmbH werden zum effizienten Lastmanagement beitragen.

Die hoch flexiblen Batterie-Wechselrichter von SMA ermöglichen dabei die Skalierbarkeit und Modularität des Systems. Der Fördermittelgeber wird durch den Projektträger Jülich (PTJ) repräsentiert. Der Baubeginn des Batteriegroßspeichers ist für Herbst 2014, die Inbetriebnahme im Jahr 2015 geplant.

(Dieser Beitrag über das Stromspeicher-Projekt M5BAT erschien am 13.2.2014 auf CleanThinking.de)

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Stromspeicher: Kurzzeitspeicher sparen ab 2030 richtig Geld http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/kurzzeitspeicher-sparen-laut-dena-studie-ab-2030-richtig-geld-14444/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/kurzzeitspeicher-sparen-laut-dena-studie-ab-2030-richtig-geld-14444/#comments Thu, 13 Feb 2014 12:08:20 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=37098 In der Debatte um die angebliche „Systemrelevanz“ von konventionellen Kraftwerken begrüßt Younicos die jetzt veröffentlichte Studie „Systemdienstleistungen 2030“ der Deutschen Energieagentur (dena). Die Studie zeigt: Schon bei einem Jahresanteil von 35 Prozent erneuerbarer Energien werden inflexible Kohlekraftwerke zum Bremsklotz und Kostentreiber der Energiewende, während leistungsfähige Kurzzeitspeicher gemeinsam mit Erneuerbaren eine sichere und stabile Stromversorgung garantieren können. Berlin / Cleantech & Stromspeicher News. Kurzzeitspeicher gleichen Schwankungen im Stromnetz deutlich schneller, genauer und insgesamt effizienter aus als konventionelle Erzeuger. Schon ab 2030 […]

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In der Debatte um die angebliche „Systemrelevanz“ von konventionellen Kraftwerken begrüßt Younicos die jetzt veröffentlichte Studie „Systemdienstleistungen 2030“ der Deutschen Energieagentur (dena). Die Studie zeigt: Schon bei einem Jahresanteil von 35 Prozent erneuerbarer Energien werden inflexible Kohlekraftwerke zum Bremsklotz und Kostentreiber der Energiewende, während leistungsfähige Kurzzeitspeicher gemeinsam mit Erneuerbaren eine sichere und stabile Stromversorgung garantieren können.

dena Studie SystemdienstleistungenBerlin / Cleantech & Stromspeicher News. Kurzzeitspeicher gleichen Schwankungen im Stromnetz deutlich schneller, genauer und insgesamt effizienter aus als konventionelle Erzeuger. Schon ab 2030 spart das jährlich fast eine Viertelmilliarde Euro. Dazu erklärt Clemens Triebel, Gründer und technischer Vorstand des Berliner Cleantech-Unternehmens Younicos:

„Die dena-Zahlen ermöglichen uns, endlich eine rationale technische Debatte über den besten Weg in ein erneuerbares Energiesystem. Sie machen deutlich: Wenn wir die Energiewende erfolgreich umsetzen und bezahlbar halten wollen, müssen wir das alte fossil-nukleare System in dem Maße zurückfahren in dem wir das erneuerbare System größer machen. Leistungsfähige Speicher, die kurzzeitige Schwankungen im Stromnetz ausgleichen, sind dazu der entscheidende Hebel:

Jedes Megawatt an installierter Batterieleistung ersetzt das Zehnfache an sonst für die stabile Stromversorgung benötigter konventioneller Kraftwerksleistung. Das entlastet unsere Netze und spart Kosten.“

Nach der Studie würde die Installation von Batteriespeichern mit einer Leistung von insgesamt 551 Megawatt jährlich 241,6 Millionen Euro gegenüber der bisherigen, konventionellen Systemführung sparen.

Triebel weiter: „Die Studienergebnisse sind eindeutig: Wir müssen heute – im Jahr 2014 – die richtigen Weichen stellen, denn in wenigen Jahren muss der Systemumbau bereits abgeschlossen sein. Es ist nicht einzusehen, dass die hohen Kosten, die fossile Kraftwerke durch ihre Inflexibilität verursachen, auf die Allgemeinheit abgewälzt werden, und sich dadurch effizientere Technologien nicht durchsetzen.

Die dena-Studie wurde von der ef Ruhr durchgeführt. RWE Deutschland AG und Statkraft Markets GmbH nahmen als Gäste beratend teil. Als Mitträger der Studie waren neben der Younicos AG folgende Unternehmen in der Projektsteuerungsgruppe vertreten: 50Hertz Transmission GmbH, ABB AG, Amprion GmbH, BELECTRIC Solarkraftwerke GmbH, E.DIS AG, EnBW Regional AG, ENERCON GmbH, EWE NETZ GmbH, Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH, N- ERGIE Netz GmbH, SMA Solar Technology AG, TenneT TSO GmbH, TransnetBW GmbH, Westnetz GmbH.

Younicos errichtet derzeit für den Schweriner Ökostromanbieter WEMAG den europaweit ersten kommerziellen Batteriepark. Schon ab Mitte 2014 wird der Großspeicher mit einer Leistung von 5 Megawatt und mit einer Kapazität von 5 Megawattstunden die Netzfrequenz im windreichen West-Mecklenburg stabilisieren.

Zudem errichtet das auf die wirtschaftliche und technische Netzintegration Erneuerbare spezialisierte Berliner Unternehmen den derzeit größten intelligenten Netzspeicher Europas. Das vollautomatisierte 6 Megawatt/10 Megawattstunden Smarter Network Storage (SNS) Batteriekraftwerk wird am Umspannwerk in Leighton Buzzard nordöstlich von London installiert. Es wird hauptsächlich zur Frequenzregelung eingesetzt, spart aber durch Lastverschiebungen zusätzlich Netzausbauausgaben von über 6 Millionen Britischen Pfund.

Die Studie der dena ist hier zu finden: http://www.dena.de/projekte/energiesysteme/dena-studie-systemdienstleistungen-2030.html

(Dieser Beitrag erschien am 13.2.2014 auf CleanThinking.de)

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Sonnenbatterie macht seine Stromspeicher mit Danfoss intelligent http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/wechselrichterhersteller-danfoss-und-sonnenbatterie-kombinieren-bei-stromspeichern-14130/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/wechselrichterhersteller-danfoss-und-sonnenbatterie-kombinieren-bei-stromspeichern-14130/#respond Sun, 02 Feb 2014 17:34:29 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36901 Die Sonnenbatterie GmbH, Hersteller des gleichnamigen Stromspeichers Sonnenbatterie, setzt zukünftig auf die Steuereinheit von Danfoss Solar Inverters. Diese „Intelligent“ soll künftig aus den Stromspeichern von Sonnenbatterie intelligente, private Heim-Kraftwerke machen. Wildpoldsried / Energiespeicher News. Die Danfoss FLX sowie TLX Wechselrichterserien sind nach Angaben des Cleantech-Unternehmens aus Wildpoldsried perfekt auf die Sonnenbatterie abgestimmt und lassen sich so einfach kombinieren. Mit der Steuereinheit von Danfoss Solar Inverters, der CLX Monitoringlösung oder einem Solarlog 200 PM, wird darüber hinaus sichergestellt, dass maximal 60 Prozent […]

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Die Sonnenbatterie GmbH, Hersteller des gleichnamigen Stromspeichers Sonnenbatterie, setzt zukünftig auf die Steuereinheit von Danfoss Solar Inverters. Diese „Intelligent“ soll künftig aus den Stromspeichern von Sonnenbatterie intelligente, private Heim-Kraftwerke machen.

Wie funktioniert die Sonnenbatterie? Funktionsweise

Funktionsweise: Wie funktioniert die Sonnenbatterie?

Wildpoldsried / Energiespeicher News. Die Danfoss FLX sowie TLX Wechselrichterserien sind nach Angaben des Cleantech-Unternehmens aus Wildpoldsried perfekt auf die Sonnenbatterie abgestimmt und lassen sich so einfach kombinieren. Mit der Steuereinheit von Danfoss Solar Inverters, der CLX Monitoringlösung oder einem Solarlog 200 PM, wird darüber hinaus sichergestellt, dass maximal 60 Prozent der installierten Modulleistung in das Stromnetz eingespeist wird. Im Vergleich dazu schafft E3/DC Autarkiegrade im Jahresmittel von 73 Prozent.

Sonnenbatterie Stromspeicher

Danfoss ist mit 23.000 Mitarbeitern weltweit einer der größten Anbieter von Kühl- und Wärmetechnik, sowie Industrieautomatik und PV-Wechselrichtern. Mit dieser neuen Zusammenarbeit konnte die Sonnenbatterie einen wichtigen Partner mit internationaler Bedeutung für sich gewinnen und so gestärkt in das neue Jahr starten.

(Dieser Beitrag über die Sonnenbatterie und Danfoss erschien am 3.2.2014 auf CleanThinking.de / Bildquelle: Sonnenbatterie / Danfoss)

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Gabriels EEG 2.0: Weshalb der Energie-Soli unsolidarisch ist http://www.cleanthinking.de/eeg-reform/energie-soli-auf-eigenverbrauch-ist-unsolidarisch-36580/ http://www.cleanthinking.de/eeg-reform/energie-soli-auf-eigenverbrauch-ist-unsolidarisch-36580/#respond Fri, 24 Jan 2014 13:00:09 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36580 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. In den vergangenen Tagen haben wir immer wieder über die Pläne von Bundesenergieminister Sigmar Gabriel für eine EEG-Reform  (vgl. auch: Gabriels EEG 2.0 macht Energiewende teurer) berichtet, dass der Vizekanzler mit dem Begriff EEG 2.0 überschrieben hat. Nach anfänglicher Ratlosigkeit in der Branche der Erneuerbaren Energien regt sich nun Widerstand (vgl. auch: Energische Protest-Welle gegen Gabriels EEG 2.0 rollt an) gegen Teile […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3/DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

In den vergangenen Tagen haben wir immer wieder über die Pläne von Bundesenergieminister Sigmar Gabriel für eine EEG-Reform  (vgl. auch: Gabriels EEG 2.0 macht Energiewende teurer) berichtet, dass der Vizekanzler mit dem Begriff EEG 2.0 überschrieben hat. Nach anfänglicher Ratlosigkeit in der Branche der Erneuerbaren Energien regt sich nun Widerstand (vgl. auch: Energische Protest-Welle gegen Gabriels EEG 2.0 rollt angegen Teile der Pläne Gabriels: Für die EEG-Umlage auf Eigenverbrauchsstrom hat sich inzwischen ein neuer Begriff gebildet. Doch klares Nachdenken darüber zeigt: Der „Energie-Soli“ ist gerade nicht solidarisch. Hier muss die Nachbesserung des Reförmchens von Minister Gabriel ansetzen.

Sigmar Gabriel Vizekanzler Energieminister SPDDer Bundesregierung und der klass. Energiewirtschaft ist es ein Dorm im Auge: Eigenverbrauchsstrom. Immer mehr Unternehmen und Gewerbetreibende versorgen sich mit Strom, den sie selber produziert haben. War das in den vergangenen Jahren aufgrund der noch nicht erreichten Netzparität der Photovoltaik nur ein kleines Problem, hat es sich mittlerweile herumgesprochen: Photovoltaikstrom vom Dach des Unternehmens, einer Halle oder vom Feld nebenan ist billiger, wenn er selbst verbraucht wird, als Strom von örtlichen Energieversorger.

Hinzu kommt: Speichertechnologien wie die des Cleantech-Unternehmens E3/DC aus Osnabrück (siehe Video von Leben mit der Energiewende TV) werden immer intelligenter und sorgen dafür, dass Autarkiegrade steigen. Etwa von 30 Prozent auf bis zu 73 Prozent bei Einfamilienhausbesitzern. Speicher und PV kombiniert, das rechnet sich also.

Somit ist der Dorn im Auge der klass. Energiewirtschaft und der Politik tiefer eingedrungen und bereitet Schmerzen: Eine selbst produzierte und verbrauchte Kilowattstunde bringt weder dem Staat noch dem Energieversorger Geld. Um diesen Selbstversorger-Trend zu stoppen, sollen neue Anlagen für den Eigenverbrauch nun 90 Prozent der derzeitigen Ökostromumlage von 6,24 Cent je Kilowattstunde zahlen – also rund 5,6 Cent. Begründet wird dies mit einer „Entsolidarisierung“ derjenigen, die sich für eine Eigenverbrauchs-Anlage entschieden haben. Doch kann das Argument stimmen?

Energie-Soli: BSW übt scharfe Kritik

Aus vielen Ecken kommt inzwischen harsche Kritik am so schön Energie-Soli getauften Konzept: Der Bundesverband Solarwirtschaft hat ausgerechnet, der geplante Energie-Soli auf Solaranlagen würde nur 70 Mio. Euro in diesem Jahr einbringen. Die Ökostrumumlage 2013 in Höhe von 19,4 Milliarden Euro könne um ganze 0,36 Prozent reduziert werden – macht das alles dann wirklich Sinn?

Derjenige, der eine Eigenverbrauchsanlage betreibt, nutzt das Stromnetz deutlich weniger als der, der 100 Prozent seines Stroms vom Energieversorger bezieht. Das ist logisch und wird doch über den reduzierten Strombezug abgedeckt – wer nur 30 Prozent vom Energieversorger bezieht, zahlt eben auch weniger EEG-Umlage und Mehrwertsteuer. So ist das nunmal. Gleichzeitig entlastet der Eigenverbrauchs-Investor das EEG-Konto, weil er auf eine Einspeisevergütung verzichtet. Somit trägt er doppelt dazu bei, die Kosten für die Energiewende zu reduzieren.

Mit dem Energie-Soli kommt nun ein dritter Punkt hinzu: Plötzlich wird eine Abgabe erhoben auf Strom, der selber produziert, gespeichert und verbraucht wird. Das ist, als würde jemand jeden Tag im eigenen Garten vorbeischauen und Mehrwertsteuer erheben auf den selbst gegessenen Apfel des Apfelbaums oder die selbst gezüchtete Tomate. Solidarisch kann das nicht sein, sondern schlicht: fragwürdig.

Immerhin: Kleine Anlagen bis 10 kW werden vom Energie-Soli ausgenommen. Aber: Auch Bestandsanlagen sollen rund 1 Cent je Kilowattsunde „Energie-Soli“ bezahlen. Laut einem Papier aus dem Bundesumweltministerium werden 2014 rund acht Prozent des deutschen Stromverbrauchs wegen des Eigenverbrauchs von der Umlage befreit (50 Terawattstunden). Ein Rechenbeispiel: Würde diese Summe mit einem Cent „Energie-Soli“ belegt, wären etwa 500 Millionen Euro zu zahlen. Ob das juristisch wirklich haltbar ist, darüber wird es allerdings noch Diskussionen geben.

Klar ist: Für den kleinen Handwerksbetrieb, der sich eine PV-Anlage aufs Dach gesetzt hat, um Energiekosten zu reduzieren, ist der Energie-Soli ein Schlag ins Gesicht. Die Entwicklung zusätzlicher Geschäftsmodelle, die den Eigenverbrauch von Strom, der aus ökologischer Sicht gewünscht sein müsste, erhöhen, wird massiv erschwert. Für die Erneuerbare Energien-Branche und die Unternehmen, die Speicher für Photovoltaikanlagen produzieren, wird der deutsche Markt nicht einfacher.

Der EEG-Reformentwurf müsse jetzt dringend im weiteren politischen Prozess nachgebessert werden, um die Energiewende nicht zu einer reinen Konzernveranstaltung zu machen, fordert der Bundesverband Solarwirtschaft. Präsident Dr. Günther Häckl: „Die Mehrheit der Bevölkerung will die Energiewende und die Bürger wollen selbst an ihr teilhaben. Wer das Umweltengagement der Menschen und des Mittelstandes bremst, lässt entscheidendes Potenzial der Energiewende ungenutzt. Die Vermutung liegt nahe, dass mit dieser Maßnahme nur die konventionelle Energiewirtschaft vor lästiger Erzeugungskonkurrenz geschützt werden soll.“

(Dieser Beitrag erschien am 24.1.2014 auf CleanThinking.de / Bildnachweis: SPD / Videonachweis: Leben mit der Energiewende)

Hinweis: Martin Jendrischik, Chefredakteur von CleanThinking.de, ist auch als Kommunikationsberater für die E3/DC GmbH tätig. Beim untenstehenden Artikel handelt es sich um einen sorgfältig recherchierten Beitrag, der ähnlich in renommierten Fachmedien erschienen ist. Mehr dazu hier: http://www.cleanthinking.de/?p=53

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Energiespeicher: Durchbruch für Zucker-Brennstoffzelle http://www.cleanthinking.de/brennstoffzelle/durchbruch-bei-energiespeicher-zucker-brennstoffzelle-36499/ http://www.cleanthinking.de/brennstoffzelle/durchbruch-bei-energiespeicher-zucker-brennstoffzelle-36499/#respond Wed, 22 Jan 2014 11:23:42 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36499 Eine Brennstoffzelle mit Zucker-Antrieb? Genau daran tüfteln jetzt Y. H. Percival Zhang und sein Partner Zhiguang Zhu vom Virginia Tech College of Agriculture and Life Sciences. Es sei nur logisch, dass man sich mit der natürlichen Energie des Zuckers beschäftige, so Y.H. Percival Zhang in einer Presseinformation. „Zucker ist ein perfektes, natürliches Material zur Energiespeicherung“, so die Wissenschaftler. Das Team der Virginia Tech hat eine Brennstoffzelle entwickelt, die mit dem Mehrfachzucker Maltodextrin betrieben wird und günstiger, nachfüllbar und biologisch abbaubar […]

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Eine Brennstoffzelle mit Zucker-Antrieb? Genau daran tüfteln jetzt Y. H. Percival Zhang und sein Partner Zhiguang Zhu vom Virginia Tech College of Agriculture and Life Sciences. Es sei nur logisch, dass man sich mit der natürlichen Energie des Zuckers beschäftige, so Y.H. Percival Zhang in einer Presseinformation. „Zucker ist ein perfektes, natürliches Material zur Energiespeicherung“, so die Wissenschaftler. Das Team der Virginia Tech hat eine Brennstoffzelle entwickelt, die mit dem Mehrfachzucker Maltodextrin betrieben wird und günstiger, nachfüllbar und biologisch abbaubar sein soll.

Brennstoffzelle mit Zucker

Y.H. Percival Zhang (rechts), und Zhiguang Zhu zeigen die Zucker-Brennstoffzelle (Quelle: Virginia Tech)

Y.H. Percival Zhang haben ihre Erkenntnisse im Journal „Nature Communications“ veröffentlicht. Wenngleich bereits andere Zucker-Batterien entwickelt worden sind: Diese Zucker-Brennstoffzelle soll eine besonders hohe Energiedichte aufweisen und besonders lange brauchen, bis sie nachgefüllt werden muss. Wichtig: Die Zucker-Brennstoffzelle kommt tatsächlich ohne Platin aus – erst kürzlich zeigte eine Studie, dass Brennstoffzellen-Autos eher unwahrscheinlich sind, weil die Platin-Preise immens sind.

So funktioniert die Brennstoffzelle: Das Maltodextrin wird unter Einsatz unterschiedlicher Enzyme oxidiert. Zusammen mit der Umgebungsluft erzeugt die Brennstoffzelle elektrischen Strom, wobei als Abfallprodukt Wasser zurückbleibt. Die Bio-Brennstoffzelle kommt ohne das Edelmetall Platin aus, das in herkömmlichen Brennstoffzellen genutzt wird. Weiterer Vorteil ist, dass ihr Treibstoff – anders als Wasserstoff oder Methanol, mit denen sonst Brennstoffzellen betrieben werden – nicht explosiv oder brennbar ist. Dadurch wird das Nachfüllen ungefährlich. Sowohl die Enzyme wie auch der Treibstoff sind biologisch abbaubar.

Schon in drei Jahren soll die Zucker-Brennstoffzelle Handys, Videospiele und andere mobile Endgeräte antreiben können. Die Innovation könnte dazu beitragen, viele Tonnen toxischen Batterie-Mülls, den es alleine in den USA gibt, zu ersetzen. Das Nachladen des „Zuckers“ als Antrieb für die Brennstoffzelle soll jedenfalls so einfach sein, wie das Befüllen eines Füllers mit Tinte.

(Dieser Beitrag erschien am 22.1.2014 auf CleanThinking.de)

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Kolibri Power Systems AG gewinnt Auftrag der TU Clausthal http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/kolibri-power-systems-ag-gewinnt-auftrag-der-tu-clausthal-36100/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher/kolibri-power-systems-ag-gewinnt-auftrag-der-tu-clausthal-36100/#comments Thu, 02 Jan 2014 05:00:36 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=36100 Es ist ruhig geworden im vergangenen Jahr um die Kolibri Power Systems AG, das ehemals von Mirko Hannemann geführte Unternehmen. Doch mittlerweile mehren sich die Anzeichen dafür, dass die in der Öffentlichkeit kaum in Erscheinung tretende Firma still und heimlich an der Serienfertigung ihrer Akku-Technologie gearbeitet hat – und zunehmend Projekte und Erfolge zu verzeichnen sind. Mittlerweile gehört das Unternehmen auch der europäischen Organisation „European Association fort Storage and Energy“ an, was auf eine gute Vernetzung in der Branche hindeutet. […]

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Webseite der Kolibri Power Systems AG

Positive Entwicklungen im Hintergrund bei der Kolibri Power Systems AG

Es ist ruhig geworden im vergangenen Jahr um die Kolibri Power Systems AG, das ehemals von Mirko Hannemann geführte Unternehmen. Doch mittlerweile mehren sich die Anzeichen dafür, dass die in der Öffentlichkeit kaum in Erscheinung tretende Firma still und heimlich an der Serienfertigung ihrer Akku-Technologie gearbeitet hat – und zunehmend Projekte und Erfolge zu verzeichnen sind. Mittlerweile gehört das Unternehmen auch der europäischen Organisation „European Association fort Storage and Energy“ an, was auf eine gute Vernetzung in der Branche hindeutet.

In einer aktuellen Stellenausschreibung für die Position eines/einer Teamassistent/in positioniert sich die Kolibri Power Systems AG als eine „Firma, die Speichersysteme mit sehr hohem Wirkungsgrad entwickelt, produziert und lizensiert“. Dies deutet darauf hin, dass der Vertrieb der Akku-Technologie nicht zu den Kernaufgaben des Unternehmens zählt – sondern ausschließlich über eine Art „Kolibri Inside“ vermarktet wird. Weiter heißt es in der Stellenausschreibung: „Die dabei verwendete Kolibri AlphaPolymer Technologie zählt heute zu den führenden Systemen der modernen Stromspeicherung.“ Die Stellenausschreibung des Unternehmens kann u.a. bei stepstone nachgelesen werden.

Die Kolibri Power Systems AG hat sich seit 2010, als Mirko Hannemann zur Rekordfahrt im Elektroauto ‚lekker mobil‘ ansetzte, von einem Startup scheinbar zu einem Industrieunternehmen in ruhigerem Fahrwasser gemausert. Die Personalveränderungen scheinen abgeschlossen zu sein – entscheidende Figur ist Helmuth von Grolmann, der mit seiner Firma EQCAP GmbH signifikant an der Kolibri Power Systems AG beteiligt ist (zum 31.12.2011 betrug die Beteiligung 49 Prozent).
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Der Speichermarkt in Deutschland, Europa und global gewinnt zunehmend an Bedeutung (vgl. auch den Beitrag ‚Ohne Speicher geht es nicht‘ der Schweizer ‚Finanz und Wirtschaft‘). Allgemein bekannt ist, dass sich die Kolibri Power Systems AG nicht auf mobile Speicher für die Elektromobilität fokussiert, sondern seine Technologie zur Quartiersspeicherung serienreif machen möchte. Seit Juli 2013 vertreibt Winaico Speichersysteme mit Kolibri-Technologie unter dem Label WINAICO EnergyStorage.

„Automatisch, permanent in Echtzeit, gleichen Kolibri Speicher die Stromlast zwischen Netz und Verbraucher aus und entkoppeln damit die Stromerzeugung vollständig vom Verbrauch.“ – so heißt es überdies in einem Flyer zum Produkt „Raywaver“ – dabei handelt es sich um eine vertikale Windkraftanlage.

Kolibri Power Systems AG gewinnt Ausschreibung der TU Clausthal

Und noch ein weiterer, kleiner Baustein deutet auf erfolgreiche Geschäfte des Frankfurter Unternehmens hin: Den Auftrag „BESIC Batteriesystem Typ 2 (Feststoffelektrolyt“ der TU Clausthal bzw. des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen in Goslar hat die Kolibri Power Systems AG gewonnen. Bekannt ist, dass es sich um einen Dienstleistungsauftrag handelt mit dem Ziel der Lieferung eines Hochvolt-Batteriesystems und entsprechender Akkumulatoren auf Basis der Li-Ion-Technologie im Wert von 495.000 Euro. Bei der Vergabe handelte es sich um ein „Verhandlungsverfahrens ohne vorherige Auftragsbekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union“. Eine öffentliche Ausschreibung hatte zuvor scheinbar keine brauchbaren Gebote erbracht.

Wie es mit dem – möglicherweise zum Industrieunternehmen gereiften – einstigen Cleantech-Hoffnungsträger weitergehen wird, werden wir von CleanThinking auch in Zukunft eng verfolgen. Lassen wir uns überraschen…

(Erschienen bei CleanThinking.de am 2.1.2014)

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Speichersysteme: E3DC bringt dreiphasiges DC-Stromspeichersystem http://www.cleanthinking.de/speichersysteme-e3dc-bringt-dreiphasiges-dc-stromspeichersystem/ http://www.cleanthinking.de/speichersysteme-e3dc-bringt-dreiphasiges-dc-stromspeichersystem/#respond Tue, 07 May 2013 05:40:35 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=35779 Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil. Die Verbindung von Smart Home-Technologien, Speichersystemen und Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen oder Mini-BHKWs im Ein- oder Mehrfamilienhaus könnte in Zukunft zentral über intelligente Speichersysteme hergestellt werden. Der Osnabrücker Hersteller E3DC hat jetzt das nach eigenen Angaben weltweit erste, integrierte, echt 3-phasige DC-Stromspeichersystem in Serie auf den Markt gebracht. Das Hauskraftwerk S10 birgt viele Vorteile. Ein entscheidender Vorteil ist die Einfachheit der […]

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Hinweis: Ich, Martin Jendrischik, bin für die im untenstehenden Text erwähnte E3DC GmbH als PR-Berater tätig. Mehr dazu in meinem Autorenprofil.

Die Verbindung von Smart Home-Technologien, Speichersystemen und Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen oder Mini-BHKWs im Ein- oder Mehrfamilienhaus könnte in Zukunft zentral über intelligente Speichersysteme hergestellt werden. Der Osnabrücker Hersteller E3DC hat jetzt das nach eigenen Angaben weltweit erste, integrierte, echt 3-phasige DC-Stromspeichersystem in Serie auf den Markt gebracht. Das Hauskraftwerk S10 birgt viele Vorteile. Ein entscheidender Vorteil ist die Einfachheit der Installation. Bislang lag in der Komplexität der System ein entscheidendes Handicap für die Marktdurchdringung.

Speichersystem E3DC speichert Strom aus regenerativer EnergieerzeugungCleantech, Stromspeicher News / Osnabrück. Das System S10 von E3DC, einem der innovativsten Speicherhersteller Deutschlands, ist bereits mehr als 400 mal in Deutschland produziert werden und soll künftig den gesamten Bereich zwischen 15 kWp Erzeugung und 15 kWh Speicherung lückenlos abdecken. Wird E3DC optimal ausgelegt, ist der Autarkie-Grad der Nutzer entsprechend hoch: Im Jahresmittel liegt der nach Angaben des Unternehmens bei 73 Prozent. Dabei sind Stromverbräuche zwischen 2.000 und 12.000 kWh für gewerbliche Verbraucher möglich.

E3DC bietet 5 bis 12 kW Leistung

Konkret bietet E3DC jetzt drei neue Speichersysteme mit 5, 8 und 12 kW Leistung (AC), die ab Ende Juli in Serie gefertigt und zum Kunden geliefert werden. Das Produktprogramm wird somit insbesondere im Gewerbebereich ergänzt. Die eigene Wechselrichterentwicklung auf Basis NPC® Technik trägt dazu bei, das weltweit erstmals ein Haus mit echt dreiphasigem Hausnotstrom insbesondere bei Tag mit Sonnenlicht (kein Batteriebetrieb) und bei Nacht versorgt werden kann. Das Gehäuse ist platzsparend, das System modular erweiterbar. Auf die Lithium-Ionen-Speicher gibt es eine Garantie von sieben Jahren.

E3DC setzt auf Sperrwandlertechnik

Dabei setzt das Technologieunternehmen aus Osnabrück auf die so genannte Sperrwandlertechnik zur Batterie, da hier der Wirkungsgrad besonders hoch ist. Außerdem kommen Batteriezellen zum Einsatz, die seit 20 Jahren in der Masse gefertigt werden und daher sämtliche Skaleneffekte in Qualität und Preis bereits hinter sich gelassen haben.

Alle News zu E3DC finden Sie hier. Alle News zum Thema Stromspeicher, finden Sie hier.

(Quelle: Pressemitteilung  des Unternehmens, eigene Recherchen)

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Vattenfall, Gildmeister und Hochtief neue Mitglieder im Bundesverband Energiespeicher http://www.cleanthinking.de/vattenfall-gildmeister-und-hochtief-neue-mitglieder-im-bundesverband-energiespeicher/ http://www.cleanthinking.de/vattenfall-gildmeister-und-hochtief-neue-mitglieder-im-bundesverband-energiespeicher/#respond Fri, 08 Mar 2013 06:45:48 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=35009 Energiespeicher News / Düsseldorf. Erst kürzlich landeten wir von CleanThinking mit der Stromspeicher-Serie von Christian Wiesner einen Volltreffer, der reichlich Echo ausgelöst hat. Jetzt zeigt sich auch an anderer Stelle wieder mal, wie sehr das Thema Energiespeicher und Stromspeicher rund um die Energiewende unter den Nägeln brennt. Der erst Ende September 2012 in Berlin gegründete Bundesverband Energiespeicher (BVES) hat in den vergangenen Wochen mehr als 30 neue Mitglieder gewonnen. Dem Spitzenverband gehören jetzt u.a. NEC Europe, Gildemeister Energy Solutions, Hochtief Solutions […]

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Mitglieder Bundesverband EnergiespeicherEnergiespeicher News / Düsseldorf. Erst kürzlich landeten wir von CleanThinking mit der Stromspeicher-Serie von Christian Wiesner einen Volltreffer, der reichlich Echo ausgelöst hat. Jetzt zeigt sich auch an anderer Stelle wieder mal, wie sehr das Thema Energiespeicher und Stromspeicher rund um die Energiewende unter den Nägeln brennt. Der erst Ende September 2012 in Berlin gegründete Bundesverband Energiespeicher (BVES) hat in den vergangenen Wochen mehr als 30 neue Mitglieder gewonnen. Dem Spitzenverband gehören jetzt u.a. NEC Europe, Gildemeister Energy Solutions, Hochtief Solutions AG, SMA Solar Technology AG, Clariant, GP JoulePower One, Enernovum, Deutsche Energieversorgung, McPhy Energy  und Vattenfall an.

BVES LOgo„Dieser enorme Mitgliederzulauf macht deutlich, dass die wachsende Branche der Energiespeicherunternehmen organisiert und auf Bundesebene kompetent vertreten sein möchte“, erklärt Prof. Dr. Eicke R. Weber, Gründungspräsident des BVES. Ziel des Verbandes sei es, so Prof. Weber weiter, die relevanten Entscheidungsträger der Branche unter einem Dach zu vereinen und durch ein starkes Kontaktnetzwerk die Marktentwicklung zu beschleunigen.

Dass die Kompetenz des neu gegründeten BVES in verschiedenen Fachgremien bereits nach kurzer Zeit gefragt ist, wertet Prof. Weber als ersten Erfolg. „Die Institutionen und Mitgliedsunternehmen verfügen über ein breites Know-how zu allen Themen der Energiespeichertechnologie und bieten
dieses Wissen auch politischen Entscheidungsträgern an“, sagt Prof. Eicke Weber. So beraten Vertreter des BVES beispielsweise Gremien beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Redaktorsicherheit (BMU) und beim Ministerium für Umwelt, Klima und  Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg.

Die erste Informations- und Mitgliederversammlung des BVES findet am Dienstag, den 19. März 2013, am Rande des Energy Storage Summits auf der Messe in Düsseldorf statt. Dabei sollen u. a. weitere Arbeitsgruppen gebildet, ein Maßnahmenplan entwickelt und die Rolle der Energiespeicher im Zuge der Roadmap der Energiewende diskutiert werden. Die Veranstaltung steht auch Nicht-Mitgliedern offen und wird durch eine gemeinsame Abendveranstaltung abgerundet.

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Fraunhofer-Forscher entwickeln große Redox-Flow-Batterien http://www.cleanthinking.de/fraunhofer-forscher-entwickeln-grosse-redox-flow-batterien/ http://www.cleanthinking.de/fraunhofer-forscher-entwickeln-grosse-redox-flow-batterien/#respond Wed, 06 Mar 2013 11:30:51 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=34969 Sonne und Wind liefern immer mehr Strom – allerdings unregelmäßig. Leistungsfähige elektrische Energiespeicher sollen das künftig ausgleichen. Fraunhofer-Forschern ist nun ein wichtiger Durchbruch gelungen: Sie haben eine Redox-Flow-Batterie mit einer Zellgröße von 0,5 Quadratmeter entwickelt, was einer Stackleistung von 25 kW entspricht. Das ist achtmal größer als die bisherigen DIN-A4-Blatt großen Systeme. Auf der Hannover Messe stellen sie den neuartigen Stromspeicher erstmals vor (8. bis 12. April). Cleantech, Stromspeicher News / Hannover. Redox-Flow-Batterien bieten eine gute Möglichkeit, um die Schwankungen […]

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Sonne und Wind liefern immer mehr Strom – allerdings unregelmäßig. Leistungsfähige elektrische Energiespeicher sollen das künftig ausgleichen. Fraunhofer-Forschern ist nun ein wichtiger Durchbruch gelungen: Sie haben eine Redox-Flow-Batterie mit einer Zellgröße von 0,5 Quadratmeter entwickelt, was einer Stackleistung von 25 kW entspricht. Das ist achtmal größer als die bisherigen DIN-A4-Blatt großen Systeme. Auf der Hannover Messe stellen sie den neuartigen Stromspeicher erstmals vor (8. bis 12. April).

Fraunhofer-Forscher stellen Protoyp einer Redox-Flow-Batterie auf der Hannover Messe 2013 vor.Cleantech, Stromspeicher News / Hannover. Redox-Flow-Batterien bieten eine gute Möglichkeit, um die Schwankungen bei erneuerbaren Energien auszugleichen und eine stetige Versorgung zu sichern. Sie speichern elektrische Energie in chemischen Verbindungen, den flüssigen Elektrolyten. Die Ladung und Entladung der Elektrolyten findet dabei in kleinen Reaktionskammern statt. Mehrere dieser Zellen werden nebeneinander zu Stapeln, Stacks, aufgereiht. Doch bislang liefern die auf dem Markt verfügbaren etwa DIN-A4-Blatt großen Batterien (1/16 Quadratmeter) nur eine Leistung von 2,3 Kilowatt (kW).

Hintergrund Redox-Flow-Zelle: Die Redox-Flow-Zelle (Red für Reduktion = Elektronenaufnahme, Ox für Oxidation = Elektronenabgabe) ist ein Akkumulator. Sie speichert Energie in Elektrolytlösungen. Diese fließen aus Tanks durch eine Zelle, die in einem chemischen Prozess daraus Strom erzeugt. Am weitesten verbreitet ist die Vanadium-Redox-Flow-Batterie. Die Ladung und Entladung des Vanadiums findet in kleinen Reaktionskammern statt. Mehrere dieser Zellen sind nebeneinander zu Stapeln, Stacks, aufgereiht. Das erhöht die Leistung der Batterie. Redox-Flow-Batterien bieten einige Vorteile: Sie sind kostengünstig, robust, langlebig und lassen sich individuell anpassen.

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen konnten nun die Größe der Stacks und damit die Leistungsfähigkeit deutlich erhöhen. Dank eines neuen Designs ist es ihnen gelungen, Stacks mit 0,5 Quadratmeter Zellgröße zu fertigen. Das ist achtmal größer als die bisherigen Systeme und entspricht einer Leistung von 25 kW. Diese Batterie präsentieren die Wissenschaftler auf der Hannover Messe am Fraunhofer-Stand der Allianz Energie in Halle 13, Stand C10. Der Prototyp verfügt über einen Wirkungsgrad von bis zu 80 Prozent. Er kann mit Strömen von bis zu 500 Ampere belastet werden.

Durchbruch für Redox-Flow-Batterie

Zunächst erprobten die Fraunhofer-Wissenschaftler neue Membranmaterialien, forschten am Batteriemanagement und dem Batteriedesign. Strömungssimulationen halfen dabei, den Aufbau der Zellen zu optimieren. Die Forscher haben die Batterien dann komplett neu designt und so den Durchbruch geschafft. „Die größte Herausforderung bestand darin, dass wir für das Scale-up einen komplett neuen Aufbau der Stacks entwickeln mussten, um Batterien in dieser Leistungsstärke zu konzipieren“, erklärt Dr. Jens Burfeind, Gruppenleiter Elektrochemische Speicher am Fraunhofer UMSICHT.

Die UMSICHT-Experten arbeiten gemeinsam mit ihren Kollegen vom Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT und vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in einem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) geförderten Projekt intensiv an Redox-Flow-Batterien. Am Institut in Oberhausen steht für die Forschungsarbeiten eines der größten Testlabore für Redox-Flow-Batterien europaweit zur Verfügung.

„Uns ist mit dem Redesign des Batterie-Stacks ein sehr wichtiger Schritt gelungen auf dem Weg, Redox-Flow-Batterien zu entwickeln, die zum Beispiel 2000 Haushalte mit Strom versorgen können“, sagt Dr. Christian Dötsch, der den Bereich Energie am Fraunhofer UMSICHT leitet. Dazu wären etwa zwei Megawatt Leistung nötig. Als nächstes konkretes Ziel stehe daher zunächst die Entwicklung eines Stacks in der Größe von zwei Quadratmetern und einer Leistung von 100 kW auf der Agenda.

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Stromspeicher: Von der Batterie über den Pumpspeicher bis zum Schwungrad http://www.cleanthinking.de/stromspeicher-serie/ http://www.cleanthinking.de/stromspeicher-serie/#respond Mon, 25 Feb 2013 08:21:36 +0000 http://www.cleanthinking.de/?page_id=34812 Die Thematik der Energiespeicher und Stromspeicher für die Energiewende ist seit einiger Zeit bekannt. Doch während die Bundesregierung im Februar 2013 ein Förderprogramm für Energiespeicher-Technologien aus Kostengründen verschiebt, gibt es bereits eine ganze Reihe von Alternative rund um Stromspeicher. Diese Alternative hat Christian Wiesner, Vertriebschef des Cleantech-Unternehmens Rotokinetik UG, in überzeugender Art und Weise beleuchtet. Die Dokumentation der Stromspeicher-Serie erschien im Februar 2013 bei CleanThinking.de als Wochenserie. Stromspeicher Hintergrund / Hamburg, Leipzig. Die Stromspeicher-Serie von Christian Wiesner unterteilt sich in […]

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Siemens Modular aufgebauter Stromspeicher SiestorageDie Thematik der Energiespeicher und Stromspeicher für die Energiewende ist seit einiger Zeit bekannt. Doch während die Bundesregierung im Februar 2013 ein Förderprogramm für Energiespeicher-Technologien aus Kostengründen verschiebt, gibt es bereits eine ganze Reihe von Alternative rund um Stromspeicher. Diese Alternative hat Christian Wiesner, Vertriebschef des Cleantech-Unternehmens Rotokinetik UG, in überzeugender Art und Weise beleuchtet. Die Dokumentation der Stromspeicher-Serie erschien im Februar 2013 bei CleanThinking.de als Wochenserie.

Stromspeicher Hintergrund / Hamburg, Leipzig. Die Stromspeicher-Serie von Christian Wiesner unterteilt sich in insgesamt fünf Teile. Hier finden Sie die Links zu allen fünf Serien-Teilen in der Übersicht. Überdies besteht die Möglichkeit, die Serie komplett als pdf-Dokument zu erhalten.

Schicken Sie uns einfach eine E-Mail an stromspeicher@cleanthinking.de mit dem Betreff „Stromspeicher-Serie“ und wir senden Ihnen das pdf-Dokument zu Ihrer Verwendung kostenlos zu. 

Die Inhalte des pdf-Dokumentes können ohne Änderung oder in unveränderten Teilstücken auf Webseiten verwendet werden. Voraussetzung ist die Verlinkung auf CleanThinking.de.

Die Stromspeicher-Serie von Christian Wiesner in der Kapitelübersicht:

Besonders interessant im Kontext der besten Stromspeicher-Technologien für die Energiewende sind die Schwungradspeicher, die Christian Wiesner im Rahmen der Serie in Kapital 5 eindrucksvoll beschreibt. Als Ergänzung ist auch dieses Video zur Einordnung der Schwungradspeicher-Technologie zu empfehlen:

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Teil 5 der Wochenserie Stromspeicher: Schwungradspeicher von Beacon Power, Temporial Power und Rotokinetik UG http://www.cleanthinking.de/wochenserie-stromspeicher-schwungradspeicher-von-rotokinetik-und-beacon-power/ http://www.cleanthinking.de/wochenserie-stromspeicher-schwungradspeicher-von-rotokinetik-und-beacon-power/#comments Sun, 24 Feb 2013 15:35:33 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=34718 CleanTech & Energiespeicher News. In der vergangen Woche begann CleanThinking.de mit einer Wochenserie zum Thema Stromspeicher, die am heutigen Monat mit dem Thema Schwungradspeicher abgeschlossen wird. Schwungradspeicher sind grundsätzlich eine sehr alte Technologie. Sie waren von jeher Bestandteil diverser Maschinen, bei denen eine diskontinuierliche Energieabgabe egalisiert werden musste. Das Grundprinzip der Schwungradspeicher basiert darauf, dass in rotierenden Massen Energie gespeichert wird und zwar in Abhängigkeit der Gesamt-Masse, der Massen-Trägheit und der Drehzahl. Je höher, desto mehr Energie muss zum Beschleunigen der Massen investiert werden […]

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CleanTech & Energiespeicher News. In der vergangen Woche begann CleanThinking.de mit einer Wochenserie zum Thema Stromspeicher, die am heutigen Monat mit dem Thema Schwungradspeicher abgeschlossen wird. Schwungradspeicher sind grundsätzlich eine sehr alte Technologie. Sie waren von jeher Bestandteil diverser Maschinen, bei denen eine diskontinuierliche Energieabgabe egalisiert werden musste. Das Grundprinzip der Schwungradspeicher basiert darauf, dass in rotierenden Massen Energie gespeichert wird und zwar in Abhängigkeit der Gesamt-Masse, der Massen-Trägheit und der Drehzahl. Je höher, desto mehr Energie muss zum Beschleunigen der Massen investiert werden und desto mehr Energie ist darin gespeichert.

Kurzer Rückblick auf die bislang erschienenen Teile der Serie: Den Anfang machten dezentrale Speicher-Technologien auf Basis der Schwerkraft (hier nachlesen). Danach ging es um neue Batterie-Technologien fernab der Lithium-Ionen-Varianten (hier nachlesen). Anschließend wurde die Energiespeicherung in Seen und Gewässern genauer beleuchtet (hier nachlesen). Gestern ging es schließlich um PHES (hier nachlesen). Der Autor der Serie “Neue Technologien für dezentrale Stromspeicher” ist Christian Wiesner, Vertriebsleiter der ROTOKINETIK UG, aus Hamburg. Im heutigen und damit letzten Teil beschäftigt er sich mit Schwungradspeichern.




Kommerziell eingesetzt werden Schwungräder heute vielfach in USV-Anwendungen, also bei unterbrechungsfreien Spannungsversorgungen. Gerade weil die Technologie an sich schon so bekannt ist, mag er erstaunlich klingen, dass gerade jetzt versucht wird, aus Schwungradspeichern ernstzunehmende Alternativen zu Batterien zu bauen, mit durchaus beachtlichen Speicherkapazitäten. Das hängt im wesentlichen mit der Erfindung eines unglaublichen Werkstoffes zusammen, nämlich mit modernen Glasfaser- und Kohlenfaser-verstärkten Kunststoffen (GFK und CFK). Diese weisen eine unglaublich hohe Festigkeit in Faserrichtung auf, wesentlich höher als selbst festeste Stähle, und erlaubten es den Konstrukteuren der Schwungradspeicher mit den so gefertigten Rotoren immer höhere Drehzahlen zu erreichen, ohne dass diese durch die immensen Flieh-Kräfte zerrissen werden.

Extrem hohe Drehzahlen

Allgemein bekannt wurden diese modernen, mit teilweise aberwitzigen Drehzahlen von bis 80.000 U/min rotierenden CFK-Schwungräder aber erst mit dem Formel-1-Team von Frank Williams, die, anstatt wie die anderen Teams einfach Batterien einzusetzen, in ihren Renner einen kleinen Schwungradspeicher eingebaut hatten (bis das von der FIA verboten wurde).

Warum Williams sich für ein Schwungrad entschied, ebenso wie Porsche für den 911 Hybrid-Rennwagen mit dem Porsche im Jahr 2012 das 24h- Langstreckenrennen am Nürburgring gewann, liegt auf der Hand: Moderne Schwungräder mit CFK-Rotoren weisen eine höhere spezifische Speicher-Kapazität als selbst die besten Lithium-Ionen-Akkus auf (kWh/kg), und lassen sich zudem mit sehr hohen Leistungen in wenigen Sekunden aufladen, und auch wieder entladen.

Versucht man dies mit Batteriezellen, verschleißen sie bereits nach wenigen Ladezyklen. Gerade im Rennsport dauern die Ladevorgänge beim Bremsen oft nur wenige Sekunden, und die so gespeicherte Energie muss dann schnell wieder abgegeben werden, für den danach anstehenden Beschleunigungsvorgang. Für diesen Einsatzzweck sind Schwungradspeicher geradezu prädestiniert, sie können mit extrem hohen Leistungen be- und wieder entladen werden. Leider sind sie aber auch deutlich teurer als Batterien, speziell in den Versionen die mit sehr hohen Drehzahlen arbeiten, und die Lager der Rotoren werden bei diesen Drehzahlen auch sehr belastet, weshalb sie oft ausgetauscht werden müssen.

Für den Einsatz als dezentrale Stromspeicher im allgemeinen Stromnetz kommen solche Schwungradspeicher im Allgemeinen für solche Einsatzzwecke in Frage, bei denen hohe Leistungen bei einer relativ kleinen Speicherkapazität gefordert sind, also bei der Frequenzregelung, und als Pufferspeicher bei schnellen Lastspitzen. Im Folgenden sehen wir uns die in diesem Segment aktiven Unternehmen einmal an.

BEACON Power, USA

Schwungradspeicher Beacon PowerKaum ein Unternehmen im Bereich der Energiespeicherung hat in den letzten Jahren so viel Aufsehen erregt wie BEACON Power. Mit einem großzügigen Kredit in Höhe von 42 Mio US$ vom DoE (Department of Energy) ausgestattet, machten sie sich daran einen Speicherpark mit 200 (!) ihrer Schwungradspeicher zu bauen, in Stephentown, etwas außerhalb von New York. Der Zweck des Parks war die Eignung der eigenen Schwungradspeicher für die Frequenzregelung zu beweisen, und damit auch noch direkt Geld zu verdienen, über den Verkauf dieses Service an das New Yorker Netz. Leider haben sich die Bostoner damit etwas übernommen, sie gingen in Konkurs und die schönen Steuergelder mussten erst mal abgeschrieben werden.

Doch damit war die Geschichte nicht zu Ende, BEACON Power fand einen neuen Investor, und der führte die Anlage tatsächlich zu Ende. Nach Aussage des neuen CEO, Mr. Barry Brits, sind mittlerweile alle 200 Einheiten am Netz, jede mit 25 kWh Kapazität und 100 kW Leistung (gesamt 5 MWh und 20 MW), und die Verfügbarkeit beträgt >99 Prozent. Ingenieure wissen natürlich, dass das noch immer keine wirklich überwältigende Verfügbarkeit ist, auf ein Jahr gerechnet bedeutet das dass jede Einheit im Schnitt ca. 80 Stunden lang nicht zur Verfügung steht, z.B. weil sie gerade gewartet wird oder kaputt ist, jedoch weist das zumindest daraufhin dass die anfänglichen Kinderkrankheiten der Einheiten, die in der Spitze bei ca. 15.000 U/min arbeiten, erfolgreich kuriert wurden.

Das Konzept von BEACON Power basiert auf einem gewickelten Rotor aus CFK-Fasern, die mit Harz ausgegossen werden. Obwohl diese Rotoren prinzipiell enorme Belastungen aushalten, haben sie auch eine Achilles-Ferse, und diese liegt in der schwachen Verbindung von Faser zu Fase, die ja nur über den Klebeeffekt des Harzes gewährleistet ist. Bei höheren Drehzahlen, obwohl die Fasern selbst noch lange nicht am Ende sind, lösen sich die Harzbindungen der Fäden voneinander ab, es kommt zu einer ‚De-Laminierung‘ des gesamten Rotors. BEACON hat dazu einige interessante Patente, z.B. ändern sie die Vorspannung der CFK-Fäden beim Wickeln der Rotoren von innen nach außen, und können so diese Probleme besser in den Griff bekommen.

Der Schwachpunkt des BEACON-Konzeptes bleiben die hohen Kosten für die Einheiten, die gerade auch aus den teuren CFK-Rotoren und den speziellen Lagern resultieren, die hier eingesetzt werden müssen. Dennoch greift das Unternehmen jetzt die nächsten Projekte an, Mr. Brits kündigte neulich an dass der Speicherpark in Tyngsboro, MA, neu aufgerollt wird, und sprach über ein weiteres Projekt in Pennsylvania.

TEMPORAL Power, Kanada

Die Schwungrad-Version von Temportal Power, Cleantech-Unternehmen aus Kanada.Einen komplett anderen Weg beschreiten dagegen die Kollegen von Temporal Power in Kanada: Sie verzichten anscheinend auf teure CFK-Rotoren, und verwenden dafür lieber extrem hochfeste Stähle, angeblich für die NASA entwickelt. Das spart Kosten – auch Spezial-Stahl ist ja wesentlich billiger als CFK – und erlaubt es daher die Rotoren deutlich schwerer zu machen, so dass die Einheit, bei vermutlich etwas niedrigeren Drehzahlen, angeblich den doppelten Energieinhalt wie die von BEACON Power aufweist, nämlich 50 kWh. Das scheint derzeit der größte kommerziell verfügbare Schwungradspeicher zu sein, bei eindrucksvollen 500 kW je Einheit, und besonders eindrucksvoll sind die Angaben von TEMPORAL zur extrem niedrigen Selbstentladung von gerade mal 0,5% / Stunde. Wenn diese Angaben stimmen, ist den Kanadiern ohne Zweifel ein großer Wurf gelungen, jedoch gibt es wohl bisher noch keine direkten Erfahrungswerte mit den Einheiten.

Wie gut diese tatsächlich können sie jetzt bald beweisen, denn TEMPORAL Power haben ebenfalls den Auftrag für die Realisierung eines Speicherparks mit insgesamt 10 Einheiten erhalten, mit 5 MW Leistung und 500 kWh Kapazität, im Bundestaat Ontario.

AMBER Kinetics, USA

Wie um meine Einleitung zu diesem Artikel Lügen zu strafen trat vor Kurzem ein weiterer Anbieter für Schwungradspeicher aus den Plan, das Cleantech-Unternehmen AMBER Kinetics aus Kalifornien, die ebenfalls auf Spezialstahl für die Rotoren setzt, statt teurem CFK, mit dem Ziel die Drehzahlen zu senken und so Kosten zu sparen. Jedoch scheint das Unternehmen noch in einem sehr frühen Stadium zu sein, die Website enthält praktisch noch keine irgendwie verwertbaren Informationen, nicht mal die Kapazität ist angegeben, und Aufträge haben die Amerikaner wohl auch noch keine.

ROTOKINETIK, Hamburg

Zu guter Letzt erlaube ich mir noch ein wenig Eigenwerbung zu betreiben, für unser Konzept der RK-Akkumulatoren bei ROTOKINETIK in Hamburg. Warum nur, so mag sich der eine oder andere fragen, will außer BEACON Power niemand das Wundermaterial CFK für kommerzielle, stationäre Schwungradspeicher einsetzen?

Nun, diese Frage ist leicht zu beantworten: Neben den hohen Kosten durch das teure CFK-Material bereitet das sehr hohe Drehzahlniveau, auf dem diese wegen ihres niedrigen Gewichts betrieben werden müssen, in der Praxis große Schwierigkeiten mit dem Verschleiß der Lager. Stahl-Rotoren können erheblich schwerer ausgeführt werden, und können dann mit niedrigeren Drehzahlen arbeiten, was die Langlebigkeit erhöht und Kosten spart. Tatsächlich scheint das der Schlüssel für die wichtige Kostenreduktion bei Schwungradspeichern zu sein, und das würde bedeuten dass der große Aufwand, den BEACON Power betreiben, für stationäre Anwendungen gar nicht zielführend ist. Sehen wir uns die Formel für den Energieinhalt in einem Rotor dazu nochmal genau an:

E kin = ½ x ( ½ x m r ² ) x ( 2π x n ) ²  (Erklärung: (E kin = ½ Trägheitsmoment J x Drehgeschwindigkeit ω ²))

Wie sofort zu erkennen ist, gibt es tatsächlich zwei Größen, die im Quadrat in die Energie eingehen, nämlich wie zu erwarten die Drehzahl ‚n‘, aber eben auch der Radius ‚r‘ des Rotors, denn dieser geht im Quadrat in das Trägheits-Moment ein. Für mobile Einheiten, bei denen sehr viel Energie auf möglichst kleinem Raum und bei geringem Gewicht gespeichert werden soll, sind hohe Drehzahlen und leichte CFK-Rotoren also ganz klar das Mittel der Wahl.

Will man aber die Haltbarkeit der Einheiten verbessern und die Kosten reduzieren, so sollte man versuchen die Drehzahlen eher niedrig zu halten. Dann bietet es sich aber an den Radius der Rotoren zu vergrößern, denn auch so lassen sich sehr hohe Energien in diesen speichern !
Rotoren aus einem speziellen Stahl/CFK-Verbund

Bei unseren RK-Akkumulatoren sollen weder CFK- noch Stahl-Rotoren zum Einsatz kommen, viel mehr sollen diese in einem speziellen, harzfreien Verbund-Verfahren aus hochfesten Stahlblechen und CFK-Fäden hergestellt werden, und das in völlig neuen Dimensionen. Unser Team ist nämlich davon überzeugt dass Schwungradspeicher immer billiger werden können, je größer man sie baut. Die Rotoren unserer Einheiten sollen daher fast 25 Tonnen wiegen, und einen Durchmesser von 2,5 m aufweisen. Bei 6.000 U/min lässt sich so eine ganze Mega-Watt-Stunde an Energie speichern (1 MWh = 1.000 kWh), also 40-mal mehr als eine heute bekannte Einheit von BEACON Power.

Die sehr große Ausführung hat noch weitere Vorteile, sie ermöglicht den Einsatz von speziellen Komponenten, die helfen können weitere Kosten zu sparen: So wollen wir in den leistungsfähigen Versionen, mit bis zu 10 MW Ladeleistung, sogenannte DFIG-Generatoren einsetzen, um Kosten für die sehr teuren 4-Quadranten-Frequenz-Umrichtern zu sparen. Dieser Trick wird seit Jahren erfolgreich bei starken Windkraft-Anlagen eingesetzt, und hat sich dort bewährt. Bei kleinen Schwungrädern rechnet sich dieser Aufwand nicht, jedoch für größere Einheiten umso mehr. Die dazu notwendigen Bürsten, für das Einleiten der Induktionsströme in den Läufer des Motor-Generators, werden durch die im Gehäuse des Schwungradspeichers herrschende Niederdruck-Atmosphäre begünstigt, wegen des niedrigen Sauerstoff-Gehalts.

Für den Start der Rotoren, z.B. nach einer Wartung, erhalten sie zudem einen kleinen 100 kW Hilfsmotor, und dieser übernimmt noch zwei weitere Funktionen : Sollen die Einheiten über längere Zeit mit hohen Drehzahlen rotieren um die gespeicherte Energie zu halten, so kann der Hauptantrieb abgeschaltet werden, um Energie zu sparen. Den Antrieb übernimmt dann der Hilfsmotor, er ist stark genug um die Lagerreibung zu überwinden, was die Selbstentladung des Speichers enorm reduziert. Derselbe Hilfsmotor kann auch als Notstrom-Aggregat im Falle eines Stromausfalls dienen, so kann er die Hauptsteuerung noch über Stunden mit Strom versorgen, um kritische Betriebszustände zu vermeiden und nach dem Stromausfall schnell wieder einsatzbereit zu sein.

Wir planen unsere RK-Akkumulatoren derzeit in drei Varianten: In der günstigsten Ausführung mit ca. 2 MW Ladeleistung, die ca. 900.000,- € kosten wird, wollen wir in Wettbewerb mit Batterie-Containern mit ebenfalls 1 MWh Kapazität treten, mit deutlichen Vorteilen bei der Lebensdauer und der maximalen Anzahl der Lade-Zyklen (> 1 Mio.), einer akzeptablen Selbstentladung von ca. 2,0 – 2,5%/h, und bei absolut vergleichbaren Kosten.

Bei den beiden leistungsfähigen Varianten mit 5 und 10 MW kommen DFIG-Generatoren und Hilfsmotoren zum Einsatz. Die stärkste Version soll dann ca. 1,4 Mio. € kosten, und wäre in der Folge mit ca. 140,- € / kW Ladeleistung die derzeit mit großem Abstand kostengünstigste Stromspeichereinheit auf dem Markt, sogar große Pumpspeicherwerke (ca. 400 – 800,- € / kW) würde sie deutlich unterbieten können. Ideal geeignet wären die Einheiten daher für die Netz-Stabilisierung, z.B. bei Umspannwerken und Netzknoten. Durch die hohe Lade- und Entladeleistung von bis zu 10 MW, die zudem über 6 Minuten aufrecht erhalten werden können, stellen sie extrem leistungsfähige Puffer für Stadtwerke, Industriegebiete und größere Gemeinden dar.

Fazit

Leider stellt sich der Markt für Stromspeicher im Augenblick aber noch wenig positiv dar, im Gegenteil, die Einnahmen für Stromspeicher (siehe Pumpspeicherwerke) sind sogar rückläufig. Dabei bezweifelt niemand dass in diesem Land dringend Stromspeicher benötigt werden, wenn die Energiewende wirklich voll umfänglich gelingen soll.

Die Technologien dafür sind bereits in der Pipeline, ich hoffe dass ich Ihnen dazu mit dem Bericht zu neuen dezentralen Stromspeicher-Technologien einen guten Überblick verschaffen konnte. Nun liegt es an der Bundesregierung die richtigen Signale in den Markt zu senden, damit diese auch wirklich realisiert werden können.

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Der Beitrag Teil 5 der Wochenserie Stromspeicher: Schwungradspeicher von Beacon Power, Temporial Power und Rotokinetik UG erschien zuerst auf CleanThinking.de.

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Teil 4 der Stromspeicher-Serie: Transformed Heat Energy Storage THES http://www.cleanthinking.de/wochenserie-neue-technologien-fuer-dezentrale-stromspeicher-transformed-heat-energy-storage/ http://www.cleanthinking.de/wochenserie-neue-technologien-fuer-dezentrale-stromspeicher-transformed-heat-energy-storage/#comments Thu, 21 Feb 2013 13:45:11 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=34700 CleanTech & Energiespeicher News. In dieser Woche veröffentlicht CleanThinking.de täglich einen Beitrag zum Thema Energiespeicher. Den Anfang machten dezentrale Speicher-Technologien auf Basis der Schwerkraft (hier nachlesen). Danach ging es um neue Batterie-Technologien fernab der Lithium-Ionen-Varianten (hier nachlesen). Gestern wurde die Energiespeicherung in Seen und Gewässern genauer beleuchtet (hier nachlesen). Der Autor der Serie “Neue Technologien für dezentrale Stromspeicher” ist Christian Wiesner, Vertriebsleiter der ROTOKINETIK UG, aus Hamburg. Im heutigen vorletzten Teil beschäftigt er sich mit Transformed Heat Energy Storage. Kaum […]

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CleanTech & Energiespeicher News. In dieser Woche veröffentlicht CleanThinking.de täglich einen Beitrag zum Thema Energiespeicher. Den Anfang machten dezentrale Speicher-Technologien auf Basis der Schwerkraft (hier nachlesen). Danach ging es um neue Batterie-Technologien fernab der Lithium-Ionen-Varianten (hier nachlesen). Gestern wurde die Energiespeicherung in Seen und Gewässern genauer beleuchtet (hier nachlesen). Der Autor der Serie “Neue Technologien für dezentrale Stromspeicher” ist Christian Wiesner, Vertriebsleiter der ROTOKINETIK UG, aus Hamburg. Im heutigen vorletzten Teil beschäftigt er sich mit Transformed Heat Energy Storage.

PHES_SAIPEM

Zum Vergrößern bitte auf die Abbildung klicken!
Quelle: courtesy of SAIPEM, Frankreich

Kaum eine neue Stromspeicher-Technologie hat mein Interesse so stark erregt wie THES, oder voll ausgeschrieben Transformed Heat Energy Storage (DLR), bzw. Thermodynamic Electricity Storage (Saipem), in der Deutschen Literatur auch Thermopotentialspeicher genannt. Es besteht prinzipiell aus großen Wärmepumpen, in Verbindung mit thermischen Speichern für Hitze und Kälte, sowie einer Turbine für die Rückverstromung. Moderne thermische Speicher erlauben eine Speicherdauer von mehreren Tagen, und sogar einigen Wochen, ohne allzu große Verluste, speziell wenn sie groß genug ausgeführt werden. Hier das generelle Prinzip (siehe Abbildung: courtesy of SAIPEM, Frankreich).

Wichtig bei der Bewertung von THES ist Folgendes: Die allseits bekannten Gesetze des maximalen Wirkungsgrades eines reversiblen Carnot-Kreisprozesses gelten hier stellenweise nicht mehr, da die beiden Heiß- und Kaltstränge völlig voneinander entkoppelt sein und daher auch auf unterschiedlichen Thermopotentialen arbeiten können. Es handelt sich damit nicht mehr um einen konventionellen thermodynamischen Kreisprozess im Carnot’schen Sinne handelt.

So werden bei THES Wirkungsgrade von 75 bis  85 Prozent für den Gesamt-Prozess erwartet (Strom zu Strom, full roundtrip), bei Gestehungskosten von angeblich unter 100 Euro je Kilowattstunde Speicher-Kapazität. Die Anlagen benötigen keine Speicherbecken oder unterirdische Kavernen, sie können schlicht überall dort gebaut werden, wo sie gebraucht werden. Sie bestehen aus einfachen und völlig ungefährlichen Maschinenkomponenten. Im Folgenden werden einige bekannte Protagonisten des THES vorgestellt.

Isentropic Ltd., UK

Die englische Isentropic Ltd. scheint mit der kommerziellen Umsetzung von THES – unterstützt von der britischen Regierung – bisher am weitesten zu sein. Die Beschreibung des eigenen Verfahrens erweckt jedoch den Anschein, dass bei deren Prozess die Gesetze von Carnot sehr wohl gelten, jedoch möchte man wohl mit extrem effizienten (99 Prozent !), zudem reversiblen Wärmepumpen sehr nah an den theoretisch möglichen Wirkungsgrad herankommen. Die Unternehmenswebsite spricht von 72 bis 80 Prozent Gesamt-Wirkungsgrad.

Die thermischen Speicher werden auf der heissen Seite mit 500 Grad Celcius (773 Kelvin) betrieben, auf der kalten Seite mit etwa -160 Grad Celcius (113 Kelvin). Nach der  Formel n = 1 – (Tmin/Tmax) würde sich ein maximaler theoretischer Wirkungsgrad von 86,4 Prozent ergeben, da scheint es schon sehr optimistisch für die finale Anlage bei über 70 Prozent liegen zu wollen, da reale Anlagen doch in den meisten Fällen deutlich vom theoretischen Optimum abweichen?

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Zudem lassen die Engländer offen, wie sich diese Wirkungsgrade mit zunehmender Entleerung der Speicher entwickeln, also wenn die Temperaturen in beiden Speichern zu- bzw. abnehmen. Was jedoch wirklich höchst interessant ist, sind die prognostizierten Kosten von nur etwa 50 Euro pro Kilowattstunde Kapazität, angeblich mit der Aussicht diese Kosten auf unter 10 Euro je Kilowattstunde drücken zu können! Einen großen Anteil daran sollen die sehr einfachen thermischen Speicher haben, die mit „Gravel“ (=Kieselsteinen) realisiert werden sollen.

Die Fragen zur Machbarkeit, dem tatsächlich erreichbaren Wirkungsgrad und den realen Kosten sollte die Versuchsanlage mit rund 1,5 Megawatt Leistung teilweise beantworten können, die momentan aufgebaut wird.

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Wochenserie: Neue Technologien für dezentrale Stromspeicher http://www.cleanthinking.de/wochenserie-neue-technologien-fur-dezentrale-stromspeicher/ http://www.cleanthinking.de/wochenserie-neue-technologien-fur-dezentrale-stromspeicher/#comments Tue, 19 Feb 2013 09:04:06 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=34508 CleanTech & Energiespeicher News. In dieser Woche veröffentlicht CleanThinking.de täglich einen Beitrag zum Thema Energiespeicher. Den Anfang machen Dezentrale Speicher-Technologien auf Basis der Schwerkraft. Der Autor der Serie „Neue Technologien für dezentrale Stromspeicher“ ist Christian Wiesner, Vertriebsleiter der ROTOKINETIK UG, aus Hamburg. In der aktuellen Studie der DENA, der Deutschen Energieagentur, zum notwendigen Ausbau der Deutschen Verteilnetze bis 2030, taucht ein neuer Begriff auf : Der „dezentrale Stromspeicher“. Dieser unterscheidet sich von den bekannten Pumpspeicherwerken im wesentlichen dadurch, dass er direkt […]

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CleanTech & Energiespeicher News. In dieser Woche veröffentlicht CleanThinking.de täglich einen Beitrag zum Thema Energiespeicher. Den Anfang machen Dezentrale Speicher-Technologien auf Basis der Schwerkraft. Der Autor der Serie „Neue Technologien für dezentrale Stromspeicher“ ist Christian Wiesner, Vertriebsleiter der ROTOKINETIK UG, aus Hamburg.

In der aktuellen Studie der DENA, der Deutschen Energieagentur, zum notwendigen Ausbau der Deutschen Verteilnetze bis 2030, taucht ein neuer Begriff auf : Der „dezentrale Stromspeicher“. Dieser unterscheidet sich von den bekannten Pumpspeicherwerken im wesentlichen dadurch, dass er direkt oder nahe bei bei den Verbrauchern, also am sogenannten „Point-Of-Consumption“ (POC) installiert ist. Pumpspeicherwerke dagegen benötigen spezielle geologische Formationen, und diese finden sich meist eher nicht in der Nähe von Ballungsgebieten oder Industriezentren.

Nach Aussage der DENA sind diese dezentralen Stromspeicher sowohl Segen als auch Fluch, sie können helfen den notwendigen Ausbau der Verteilnetze um viele Milliarden Euro günstiger zu gestalten, von Einsparungen in Höhe von bis zu 20 Prozent der berechneten 27,5 bis 42,5 Milliarden Euro ist in der Studie die Rede. Das freilich nur wenn die Speicher netzentlastend betrieben werden, auch das Gegenteil ist aber möglich, und die DENA sieht darin dann ein potentielle Gefahr für die Netze.

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Für uns sollte das Grund genug sein uns diese dezentralen Stromspeicher näher anzusehen. Das bedeutet im Speziellen: Welche neuen Technologien stehen dafür zur Verfügung? Der klassische dezentrale Stromspeicher ist natürlich die Batterie, heute gerne und oft in der Form von Li-Ionen-Batterien. Im zweiten Teil dieser Artikelreihe werden wir daher auf einige neue, exotische Batterietypen eingehen. Hier im ersten Teil wollen wir uns aber auf die Schwerkraft konzentrieren, und über neue Speichertechnologien berichten die auf ihr basieren.

Gravity Power – GPM Module

GPM_Modul_Gravity_Power

Quelle: Website Gravity Power LLC

Das US-Unternehmen Gravity Power LLC, in Deutschland repräsentiert von der Gravity Power GmbH mit Geschäftsführer Horatio John von Freyend, hat zweifelsfrei eine der interessantesten neuen Technologien für dezentrale Stromspeicher vorgestellt. Ein sehr großer und schwerer Kolben – mittels spezieller Sägen direkt aus dem Fels geschnitten – wird dabei über Wasserdruck in einem unterirdischen Stollen nach oben gepumpt. Dafür wird Energie benötigt, die dann aber in der potenziellen Energie des schweren Kolbens gespeichert ist. Wird der Kolben wieder abgelassen, so treibt der entstehende Wasserdruck eine Turbine an, und diese produziert Strom.

Das Konzept erinnert sehr stark an den bekannten Lageenergiespeicher des Prof. Dr. Eduard Heindl, jedoch wird der Kolben nicht aus dem Erdreich angehoben, sondern arbeitet in einem unterirdischen Schacht. Der Flächenverbrauch kann so recht niedrig gehalten werden, und es sollte wohl auch einfacher sein dafür geeignete geologische Voraussetzungen zu finden, auch nahe bei den Verbrauchern. Gravity Power sehen den Hauptzweck der eigenen GPM-Einheiten als Tagesspeicher, also das Einspeichern von Strom in der Nacht, und der Verkauf der Energie während der Tagesspitzen. Daher sind die die geplanten Speicher-Kapazitäten auch deutlich niedriger, mit den ersten Einheiten peilt man 100 bis 200 Megawattstunden je Röhre an.

Mit dem Tunnelbauer Babendererde, ANDRITZ Hydro und Hochtief haben die Amerikaner jedenfalls kompetente Partner mit an Bord, man kann gespannt sein wo und wann die erste Einheit errichtet werden wird. Dr. Heindl wird es jedenfalls mit Fassung tragen, es ist sogar anzunehmen, dass einige der geplanten Verfahren bei beiden Technologien zum Einsatz kommen könnten. So könnte der Lageenergie-Speicher, der mit 1,6 Terrawattstunden Energiekapazität ja die Antwort auf den dringenden Bedarf nach Groß-Speichern und Saisonal-Speichern sein soll, am Ende vielleicht sogar noch von den Erfahrungen mit den GPM-Modulen profitieren.

Energy Cache

Energy_Cache_DPA_Handelsblatt

Quelle: Energy Cache, dpa 2

Das US-Unternehmen Energy Cache ist eines von mindestens drei Unternehmen, die etwas gemeinsam haben: Sie entwickeln Stromspeicher, und werden von Bill Gates, Inhaber von Microsoft und einer der reichsten Menschen der Erde, finanziert. Im Falle von Energy Cache denkt man zunächst an einen schlechten Witz, bis man sich auf deren Homepage das Video der Demo-Anlage angesehen hat: Über eine Seilbahn wird Kies in kleinen Gondeln einen Berg hinauf transportiert, natürlich unter Aufbietung von elektrischem Strom. So wird Energie in der potentiellen Energie der angehäuften Kieshaufen gespeichert.

Wird diese wieder benötigt, so lädt man den Kies wieder in die Gondeln, und der schwere Kies treibt die Seilbahn den Berg hinunter. Dabei wird elektrische Energie produziert. Obwohl an sich eine pfiffige Idee, stellt sich die Frage, ob das wirklich so viel platzsparender und effizienter sein soll als ein Pumpspeicherwerk? Und einen dafür geeigneten Hang gibt es sicher auch nicht überall in unserem Land, leider macht Energy Cache auch keine Angaben zu Kosten. Es ist in jedem Fall wert erwähnt, und auch weiter beobachtet zu werden.

Hubspeicher / RauEE

Konzept Hubspeicher

Quelle: RauEE

Mit den Ideen von Dipl. Phys. Werner Rau zu seinen sogenannten Hubspeichern soll der ersten Teil der Vorstellung von dezentralen Speichern schließen. Er schlägt vor, große Gewichte über eine Hub-Vorrichtung auf ein höher gelegenes Niveau zu bewegen, und dort über eine Rollenbahn in ein Lager zu bewegen. Wird die so gespeicherte potenzielle Energie wieder benötigt, holt man die Gewichte wieder aus dem Lager und lässt sie über die Vorrichtung nach unten gleiten.

Der Antriebsmotor wird dann zum Generator, und gibt die gespeicherte Energie als elektrischen Strom wieder aus. Das ist technisch ohne jeden Zweifel machbar und wird weniger Platz verbrauchen als ein Pumpspeicherwerk. Jedoch ergibt die Kostenbetrachtung von RauEE, mit circa 2.000 Euro je Kilowatt und rund 400 Eurp pro Kilowattstunde leider doch ziemlich hohe mögliche Kosten für solche Einheiten, zumindest bei kleineren Bauformen.

Im zweiten Teil der Wochenserie beschäftigt sich Christian Wiesner morgen mit unterschiedlichen, neuartigen Batterie-Technologien.

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Studie: Markpotenziale von Lithium-Ionen-Batterien http://www.cleanthinking.de/studie-markpotenziale-von-lithium-ionen-batterien/ http://www.cleanthinking.de/studie-markpotenziale-von-lithium-ionen-batterien/#respond Wed, 12 Sep 2012 11:00:42 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=30093 Die Potenziale der Lithium-Ionen-Technologie sind bislang kaum erschlossen. Und dies, obwohl beispielsweise die Entwicklung hin zur Elektromobilität ohne die moderne Speicher-Technologie kaum denkbar wäre. Doch neben dem Speicher-Einsatz in Elektroautos und Hybridfahrzeugen entsteht gerade mit dem Bedarf an Stromspeichern ein Zukunftsmarkt für diese noch junge Technologie. Junge Technologie bedeutet auch erhebliches Kostensenkungspotenzial – eine neue Studie geht von neun bis zehn Prozent jährlich aus. Cleantech, Energiespeicher News / Frankfurt, Berlin. Die gemeinsame Studie von VDMA und Roland Berger Strategy Consultants […]

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Die Potenziale der Lithium-Ionen-Technologie sind bislang kaum erschlossen. Und dies, obwohl beispielsweise die Entwicklung hin zur Elektromobilität ohne die moderne Speicher-Technologie kaum denkbar wäre. Doch neben dem Speicher-Einsatz in Elektroautos und Hybridfahrzeugen entsteht gerade mit dem Bedarf an Stromspeichern ein Zukunftsmarkt für diese noch junge Technologie. Junge Technologie bedeutet auch erhebliches Kostensenkungspotenzial – eine neue Studie geht von neun bis zehn Prozent jährlich aus.

Cleantech, Energiespeicher News / Frankfurt, Berlin. Die gemeinsame Studie von VDMA und Roland Berger Strategy Consultants hat die Marktpotenziale der Lithium-Ion-Technologie untersucht. Zentrale Erkenntnis: Standardisierung und Modularisierung eröffnen den Experten zufolge signifikantes Marktpotenzial für Lithium-Ion-Batterien über Automotive und Unterhaltungselektronik hinaus.

Standards für modulare Lithium-Ionen-Batterien

Um die Potenziale der Technologie zu erschließen, sind möglichst breit angelegte Industrie-Standards für modulare Lithium-Ionen-Batterien dringend erforderlich.
„Bevor neue Technologien industriell nutzbar werden, sind in aller Regel hohe Entwicklungskosten und kostspielige Anfangsinvestitionen erforderlich“, erläutert Dr. Thomas Schlick, Partner von Roland Berger Strategy Consultants. „Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, dass möglichst rasch eine kritische Masse von Anwendern dieser Technologie erreicht wird.“ Das stelle gerade kleinere Branchen und mittelständische Betriebe vor Probleme, denn hier wird eine kritische Masse erfahrungsgemäß nur sehr langsam erreicht.

„Damit werden Investitionen einzelner Unternehmen deutlich riskanter“, sagt Schlick. „Nur wenn sich möglichst viele andere Hersteller anschließen, können sich Entwicklungskosten und Anfangsinvestitionen rechnen.“

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Wie intelligente Stromspeicher das EEG ersetzen http://www.cleanthinking.de/wie-intelligente-stromspeicher-das-eeg-ersetzen/ http://www.cleanthinking.de/wie-intelligente-stromspeicher-das-eeg-ersetzen/#respond Wed, 01 Aug 2012 08:00:05 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=28698 Cleantech, Photovoltaik News / Regensburg. Die Photovoltaikbranche hat in den vergangenen Monaten massive Einschneidungen mitmachen müssen. Die Solarstromförderung wurde stark beschnitten und stellte damit die gesamte Zukunft der Branche in Frage. Dabei ist eine Förderung des Solarstroms eigentlich nicht mehr notwendig. Die Wirtschaftlichkeit einer Anlage kann heute durch die Maximierung des Eigenverbrauchs, gerade bei Einfamilienhäusern erreicht werden. Die Lösung heißt Solarstromspeicher. Heutiger Solarstrom wird bei Einspeisung mit ca. 18,5 Cent pro Kilowattstunde (Ct/KWh) vergütet. „Als privater Stromverbraucher zahle ich aber […]

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Cleantech, Photovoltaik News / Regensburg. Die Photovoltaikbranche hat in den vergangenen Monaten massive Einschneidungen mitmachen müssen. Die Solarstromförderung wurde stark beschnitten und stellte damit die gesamte Zukunft der Branche in Frage. Dabei ist eine Förderung des Solarstroms eigentlich nicht mehr notwendig. Die Wirtschaftlichkeit einer Anlage kann heute durch die Maximierung des Eigenverbrauchs, gerade bei Einfamilienhäusern erreicht werden. Die Lösung heißt Solarstromspeicher.

Heutiger Solarstrom wird bei Einspeisung mit ca. 18,5 Cent pro Kilowattstunde (Ct/KWh) vergütet. „Als privater Stromverbraucher zahle ich aber aktuell ca. 25 Cent für jede verbrauchte Kilowattstunde“, erläutert Peter Knuth Geschäftsführer des bundesweit tätigen Anbieters Enerix. Somit ist Solarstrom heute schon günstiger als Strom vom Energieversorger. „Das Ziel für den privaten Betreiber einer Photovoltaikanlage ist es deshalb den Strom selbst zu verbrauchen.“ Es kann davon ausgegangen werden, dass der Strombezugspreis wie in den vergangenen Jahren um durchschnittlich sechs Prozent auch in den nächsten Jahren steigen wird. Sollte diese Prognose eintreten, wird der Strom in zehn Jahren bei 40Ct/kWh liegen und in 20 Jahren bei über 80Ct/kWh.

„Unsere SmartEnergyHome Lösungen refinanzieren sich nach ca. 12 Betriebsjahren. Danach liefern die Anlagen Strom zu Nulltarif.“ Während die Strompreise kontinuierlich ansteigen, bleibt Ihr Solarstrom konstant günstig und umso mehr direkt oder durch Zwischenspeicherung selbst verbraucht wird, desto geringer fällt die Stromrechnung aus.

So funktioniert’s: Die Photovoltaikanlage wandelt die Sonnenenergie in elektrische Energie um, die intelligente Steuerung entscheidet automatisch und nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten darüber, ob die gewonnene Energie sofort verbraucht, gespeichert oder wenn der Strom nicht selbst genutzt wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und vergütet wird. Verbrauchsintensive Geräte, z.B. Waschmaschine, Trockner, etc. sollten Sie künftig während des Tages und nicht in der Nacht betreiben. Alle Produktions- und Verbrauchsdaten liefert das Enerix-Powermanager System.




Enerix gehört zu den führenden Fachbetrieben in der Photovoltaikbranche. Das bundesweit vertretene Unternehmen hat sich auf die Installation von Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden spezialisiert und gehört zu den ersten Unternehmen in Deutschland das bereits Erfahrungen mit der Installation von Lithium-Ionen Speichersystemen hat.

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Lithium-Ionen-Zellen von Leclanché bestehen internationalen Sicherheitstest des TÜV http://www.cleanthinking.de/lithium-ionen-zellen-von-leclanche-bestehen-internationalen-sicherheitstest-des-tuv/ http://www.cleanthinking.de/lithium-ionen-zellen-von-leclanche-bestehen-internationalen-sicherheitstest-des-tuv/#respond Tue, 15 May 2012 07:04:10 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=27038 Cleantech & Energiespeicher News / Yverdon-les-Bains. Leclanché, Schweizer Cleantech-Unternehmen, das auf Energie-Speicherlösungen auf Basis von Lithium-Ionen-Technologie spezialisiert ist, hat die Tests für Anwendersicherheit nach BATSO 01:2011 (Battery Safety Organization) für die Lithium-Ionen-Zellen erfolgreich bestanden. Die unabhängigen und anspruchsvollen Tests wurden vom TÜV Rheinland nach dem BATSO-Standard durchgeführt, basieren auf einer Reihe von elektrischen und mechanischen Verfahren und unterstreichen den hohen Sicherheitsstandard der Leclanché-Zellen. Anfang des Jahres lieferte Leclanché Zellen für das erste Speichermodul des industriellen Energiespeichermarktes aus, das mit Lithium-Ionen-Zellen […]

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Energiespeicher auf Lithium-Ionen-Basis von Leclanche bestehen TÜV Sicherheitstests

Energiespeicher: Industrielles Speichermodul von Leclanche

Cleantech & Energiespeicher News / Yverdon-les-Bains. Leclanché, Schweizer Cleantech-Unternehmen, das auf Energie-Speicherlösungen auf Basis von Lithium-Ionen-Technologie spezialisiert ist, hat die Tests für Anwendersicherheit nach BATSO 01:2011 (Battery Safety Organization) für die Lithium-Ionen-Zellen erfolgreich bestanden. Die unabhängigen und anspruchsvollen Tests wurden vom TÜV Rheinland nach dem BATSO-Standard durchgeführt, basieren auf einer Reihe von elektrischen und mechanischen Verfahren und unterstreichen den hohen Sicherheitsstandard der Leclanché-Zellen.

Anfang des Jahres lieferte Leclanché Zellen für das erste Speichermodul des industriellen Energiespeichermarktes aus, das mit Lithium-Ionen-Zellen der neuesten Generation ausgestattet ist. Mit ihren speziellen Sicherheitsmerkmalen und bis zu 15’000 vollen Lade- und Entladezyklen eignen sich die Leclanché Lithium-Ionen-Zellen insbesondere für hochzyklische Anwendungen wie beispielsweise zur Stabilisierung der Netzlast oder als Massenspeicher von Wind- und Solarenergie.

„Die Energiewende ist nur dann möglich, wenn die aus erneuerbaren Quellen erzeugte, fluktuierende elektrische Energie auch gespeichert werden kann. Leclanché entwickelt und produziert Speicherlösungen basierend auf unserer patentierten Lithium-Ionen-Technologie. Wir stellen mit der effizienten Speicherung das fehlende Element zur Verfügung, erneuerbare Energie dann zu nutzen, wenn sie benötigt wird. Dabei ist die Anwendersicherheit unserer Lithium-Ionen-Technologie das oberste Gebot. Unser patentierter keramischer Separator und das spezifische Zelldesign gewährleisten eine hohe Stabilität, die sich auch in der Leistung und Langlebigkeit unserer Zellen widerspiegelt. Die Skalierbarkeit unserer Technologie ermöglicht zudem ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten sowohl bei stationären als auch mobilen Speicherlösungen“, sagt Dr. Ulrich Ehmes, CEO von Leclanché.

Die neue Serienproduktionsanlage für grossformatige Lithium-Ionen-Zellen ist im badischen Willstätt im Aufbau. Bis Ende des zweiten Quartals 2012 soll der Fertigungsbetrieb auf dem insgesamt 6.000m² grossen Areal aufgenommen werden. Auf der Produktionslinie können rund 1 Million grossformatige, Lithium-Ion-Titanat-Zellen des Typs 35 Ah mit umgerechnet bis zu 76 MWh Speicherkapazität pro Jahr hergestellt werden. Darüber hinaus verzichtet Leclanché als einer der ersten Zell-Hersteller bei der Produktion der Elektroden gänzlich auf den Einsatz von Lösungsmitteln. Leclanché stellt seine Speicherlösungen auf der Intersolar in München vom 13. – 15. Juni 2012 vor.

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Stromspeicher Kolibri wird Teil des größten Akkukraftwerks in Europa http://www.cleanthinking.de/stromspeicher-kolibri-als-teil-akkukraftwerk-neuigkeiten-von-dbm-energy-und-mirko-hannemann/26757 http://www.cleanthinking.de/stromspeicher-kolibri-als-teil-akkukraftwerk-neuigkeiten-von-dbm-energy-und-mirko-hannemann/26757#comments Sun, 06 May 2012 11:14:19 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=26757 Cleantech & Energie News / Berlin, Frankfurt am Main. Mirko Hannemann und sein Team lassen sich nicht unterkriegen. Seit einigen Monaten ist es zwar still geworden um DBM Energy – und von der Kolibri Power Systems AG hört man auch keine Neuigkeiten. Dennoch zeigt sich die Strategie der neuen Konzern-Holding unter dem Dach der Kolibri Power Systems AG immer deutlicher: Elektromobilität ist nicht mehr im Fokus von Mirko Hannemann und dem Management des Unternehmens. Vielmehr will DBM Energy mit dem […]

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Kolibri-Erfinder Mirko HannemannCleantech & Energie News / Berlin, Frankfurt am Main. Mirko Hannemann und sein Team lassen sich nicht unterkriegen. Seit einigen Monaten ist es zwar still geworden um DBM Energy – und von der Kolibri Power Systems AG hört man auch keine Neuigkeiten. Dennoch zeigt sich die Strategie der neuen Konzern-Holding unter dem Dach der Kolibri Power Systems AG immer deutlicher: Elektromobilität ist nicht mehr im Fokus von Mirko Hannemann und dem Management des Unternehmens. Vielmehr will DBM Energy mit dem eigenen Kolibri-Akku, der einst eine Rekordfahrt eines Elektroautos von München nach Berlin ermöglichte, einen wichtigen Teil zur Lösung des Speicherproblems von Erneuerbaren Energien lösen. Und ist am Bau von Europas größtem Akku-Speicherkraftwerk beteiligt.

Die Webseite von DBM Energy und der Kolibri Power Systems AGist mal wieder im Stealth Modus, wie der Screenshot zeigt:

Im Stealth Mode: Die Homepage der Kolibri Power Systems AG

Im Stealth Mode: Homepage der Kolibri Power Systems AG

Sie birgt aber interessante Informationen, die einige im Web kursierende Spekulationen rund um DBM Energy entkräften bzw. bestätigen: Die Kolibri Power Systems AG hat ihren Geschäftssitz in Frankfurt am Main, Neue Mainzer Straße (nicht: Landstraße) 75. Im Vorstand sitzt nicht etwa Erfinder Mirko Hannemann, sondern Dr. Helmut Naber und Richard Leitermann. Richard Leitermann wird DBM Energy u.a. auch beim eMobility Summit in Berlin (21./22. Mai) repräsentieren. Leitermann ist Rechtsanwalt in Frankfurt am Main – mit Firmenanschrift an der oben genannten Adresse der Kolibri Power Systems AG. Leitermann ist u.a. Mitglied beim Institute for Energy Law in Berlin und beschäftigt sich u.a. mit Telekommunikationsrecht (vgl. Vita Dr, Leitermann).

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Besser zum Geschäft von DBM Energy passt da schon Dr. Helmut Naber: Er war bis Ende 2010 Leiter Knowledge Transfer bei der MAN AG und arbeitete zuvor als Unternehmensberater. Neben diesen erfahrenen Managern, die Mirko Hannemann den Rücken für die Entwicklung der Technologie und die Abwicklung von Projekten freihalten sollen, wurde der Aufsichtsrat der Holding – wie bereits berichtet – mit Richard Gaul (ehemals BMW) und u.a. auch dem ehemaligen Deutsche-Bank-Manager Thomas Rüschen (Gründungsmitglied Desertec), besetzt.

Alleine diese personelle Struktur zeigt: DBM Energy bzw. die Kolibri Power Systems AG meint es wirklich ernst und ist in der Technologieentwicklung nach dem Umzug nach Berlin Adlershof deutlich vorangekommen. Hier, in einer Halle mit Solardach, sollen im Laufe des Jahres bis zu 60 Mitarbeiter arbeiten. Adlershof wird als Entwicklungszentrum der DBM Energy fungieren, während Frankfurt am Main offensichtlich zum Verwaltungssitz der Holding werden könnte.

Akkukraftwerke sind nun im Fokus der Produktentwicklung. Über Ostern, so berichtet adlershof.de, wurde das erste Akkukraftwerk einsatz- und versandfertig gemacht. In einem blauen Industriecontainer können nach den Worten Hannemanns Kolibiri-Akkus mit einer Kapazität von bis zu fünf Megawattstunden installiert werden – mit anderen Speichern umfasse ein solcher Container derzeit etwa eine Megawattstunde, zieht Hannemann den Vergleich. Welches Gewicht das Akkukraftwerk hat und wie viel es den Empfänger kostet, ist aber weiter unbekannt.

Installiert werden soll das Akkukraftwerk in einem Umspannwerk in Rheinland-Pfalz, in der Nähe der Grenze zu Frankreich. Es soll als Notstromreserve dienen und ca. 500 Haushalte über 24 Stunden unabhängig mit Strom versorgen. Das Projekt in Rheinland-Pfalz scheint nur eines von mehreren Projekten zu sein, über die DBM Energy Mitte des Jahres berichten und Einzelheiten bekannt geben wird. Es ist ein neues, gutes Vorgehen: Erst „liefern“, dann „trompeten“. Eine neue Seriosität bei DBM Energy, die nicht immer greifbar war in den vergangenen drei Jahren.

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‚FTD‘: 20 Mio. von SAP-Gründer für Energiespeicher von Younicos http://www.cleanthinking.de/ftd-20-mio-von-sap-gruender-fuer-energiespeicher-von-younicos/ http://www.cleanthinking.de/ftd-20-mio-von-sap-gruender-fuer-energiespeicher-von-younicos/#respond Thu, 12 Jan 2012 07:52:36 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=23463 Cleantech & Energie News / Berlin. Wie die Financial Times Deutschland heute berichtet, hat Klaus Tschira, SAP-Mitgründer, mit seiner Investmentgesellschft Aeris Capital 27,5 Prozent der Anteile am Berliner CleanTech-Unternehmen Younicos übernommen. Investitionssumme: 20 Mio. Euro. Younicos entwickelt Batterien ganz unterschiedlicher Größe – vom Energiespeicher für den Büro-Schreibtisch bis zum Riesenspeicher zur Ergänzung von Wind- und Sonnenstrom. Das Engagement von Klaus Tschira zeigt, dass sich die Energie- und Stromspeicher-Problematik zu einem Megatrend im angelaufenen Jahr 2012 im Bereich Cleantech entwickeln wird. […]

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Teststand auf der Azoreninsel Graziosa Younicos

Teststand von Younicos auf der Azoreninsel Graziosa

Cleantech & Energie News / Berlin. Wie die Financial Times Deutschland heute berichtet, hat Klaus Tschira, SAP-Mitgründer, mit seiner Investmentgesellschft Aeris Capital 27,5 Prozent der Anteile am Berliner CleanTech-Unternehmen Younicos übernommen. Investitionssumme: 20 Mio. Euro. Younicos entwickelt Batterien ganz unterschiedlicher Größe – vom Energiespeicher für den Büro-Schreibtisch bis zum Riesenspeicher zur Ergänzung von Wind- und Sonnenstrom.

Das Engagement von Klaus Tschira zeigt, dass sich die Energie- und Stromspeicher-Problematik zu einem Megatrend im angelaufenen Jahr 2012 im Bereich Cleantech entwickeln wird. Viele Veranstaltungen beschäftigen sich mit der Thematik, die eine typische Cleantech-Thematik ist: Denn das Know-How, das in die Energiespeicher einfliesst, kommt aus unterschiedlichen Branchen wir der Chemiebranche und der Energiebranche. Das zeigt den Schnittstellen-Charakter von Clean Technologies.

Tschira ist nicht der einzige prominente Geldgeber von Younicos: Wella-Erbe Immo Ströher hat nach Informationen der FTD ebenfalls Millionen in Younicos investiert und hält seitdem mehr als 25 Prozent der Anteile. Angeblich soll seine Tochter Cordula Ströher demnächst Mitglied im Aufsichtsrat werden. Ströher ist auch bei Solon investiert.

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100 Prozent erneuerbare Energien: Azoreninsel Graciosa

Für die Entwicklung des weltweit ersten Energiesystems auf Basis von bis zu 100 Prozent erneuerbaren Energien für die Azoreninsel Graciosa den hat Younicos kürzlich den „Europäischen Solarpreis 2011“ erhalten. Ab 2012 wird das auf die Vollversorgung mit erneuerbaren Energien spezialisierte Unternehmen auf Graciosa weltweit erstmals ein stabiles und autarkes Stromnetz auf Basis von bis zu 100 Prozent erneuerbaren Energien aufbauen.

Das in den letzten vier Jahren entwickelte System garantiert eine sichere Versorgung auch nachts und bei Windstille. Ab 2013 werden so die 4.700 Einwohner ihren Jahresbedarf an Strom zu über 75 Prozent aus Wind- und Sonnenenergie beziehen. Der bestehende Dieselgenerator kann die meiste Zeit ausgeschaltet bleiben. Dank einer intelligenten Regelungstechnik halten Natrium-Schwefel-Batterien das autarke Netz auch ohne die rotierende Masse fossiler Generatoren stabil.

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Erneuerbares Erdgas als Stromspeicher der Zukunft? http://www.cleanthinking.de/solar-news-solarfuel/ http://www.cleanthinking.de/solar-news-solarfuel/#respond Thu, 30 Sep 2010 12:36:52 +0000 http://www.cleanthinking.de/?p=6785 Der rasante Ausbau von Windkraft und Photovoltaik erfordert in den nächsten Jahren Stromspeicher in großem Maßstab. Eine neue Technik der SolarFuel GmbH aus Stuttgart macht das nun möglich: Sie konvertiert den Ökostrom in erneuerbares Erdgas. Erdgas lässt sich einfach in die Energieinfrastruktur einbinden, die Speicherkapazität ist immens. Erdgasautos, Heizungen und effiziente Gaskraftwerke können das Gas nutzen. SolarFuel ist für diese Entwicklung gestern mit dem Hauptpreis der deutschen Gaswirtschaft für Innovation und Klimaschutz 2010 ausgezeichnet worden. Die Grundlagen für das Verfahren […]

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Solar Fuel Cell GmbHDer rasante Ausbau von Windkraft und Photovoltaik erfordert in den nächsten Jahren Stromspeicher in großem Maßstab. Eine neue Technik der SolarFuel GmbH aus Stuttgart macht das nun möglich: Sie konvertiert den Ökostrom in erneuerbares Erdgas. Erdgas lässt sich einfach in die Energieinfrastruktur einbinden, die Speicherkapazität ist immens. Erdgasautos, Heizungen und effiziente Gaskraftwerke können das Gas nutzen. SolarFuel ist für diese Entwicklung gestern mit dem Hauptpreis der deutschen Gaswirtschaft für Innovation und Klimaschutz 2010 ausgezeichnet worden.

Die Grundlagen für das Verfahren wurden vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES

Gregor Waldstein von SolarFuel freute sich mit seinen Partnern über die Auszeichnung:

„Unser Ziel ist es, mehr erneuerbaren Strom in das Energiesystem zu integrieren. Erneuerbares Erdgas kann ihn langfristig und jederzeit abrufbar speichern. Dass wir dafür nun auch bundesweite Anerkennung erhalten, motiviert uns für unsere nächsten Vorhaben.“

Die Jury aus unabhängigen Experten der Bereiche Wissenschaft, Wirtschaft und Politik begründete ihr Votum mit dem gelungenen Beitrag von SolarFuel, ZSW und Fraunhofer IWES, erneuerbaren Strom in der vorhandenen Infrastruktur zu speichern. Die clevere Methode mache das Speichermedium direkt nutzbar, da das synthetisch erzeugte Erdgas kompatibel zu Bio-Erdgas und konventionellem Erdgas sei. Ein weiterer Vorteil seien die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten: Das saubere Erdgas stehe den Strom-, Wärme- und Mobilitätsmärkten zur Verfügung.

Im Sommer 2010 hat die in Salzburg gegründete Firma ihren Sitz nach Stuttgart verlegt. Besonders die deutsche Energiewirtschaft kämpft mit dem Problem großer Überschussmengen aus Windkraft und Photovoltaik. Knapp 20 Prozent des Stroms in Deutschland stammen derzeit aus erneuerbaren Energien. 2020 werden es bereits 45 bis 50 Prozent sein.

An starken Windtagen können die Stromnetze schon heute den erneuerbaren Strom nicht mehr vollständig aufnehmen – der Strom geht dann zum Teil verloren. In den nächsten Jahren wird das Problem noch deutlicher zutage treten. Die neue Technik könnte den Überschussstrom dann künftig als Ökoerdgas speichern.

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