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SolarMobility 2010: Berliner Mobilitätsschau zeigt neueste Elektrofahrzeuge

Lange Jahre waren alltagstaugliche Elektrofahrzeuge nur ein Randdthema, doch ihre zunehmende Popularität steht außer Zweifel: Auf der SolarMobility 2010 zeigen etablierte Hersteller vom 16. bis 20. Februar ihre neuesten Entwicklungen.  Interessierte können sich auf dem Messegleände in Halle 7.2 von den technischen Fortschritten im Fahrzeugbau überzeugen.

„Die SolarMobility 2010 ist wohl die größte Mobilitätsschau für innovative und praxistaugliche Elektromobile in Deutschland“, sagt Thomic Ruschmeyer, 1. Vorsitzender des Bundesverbandes Solare Mobilität e.V., welcher die SolarMobility veranstaltet. „Wir zeigen hier eine umfassende Palette von Autos, Pedelecs, Rollern und Transportern – allesamt mit Elektroantrieb –, die bereits heute käuflich sind.“

Parallel zur Mobilitätsausstellung veranstaltet der Bundesverband Solare Mobilität am 17. und 18. Februar eine SolarMobility-Konferenz. Diese wendet sich an Experten und Fachleute aus dem Bereich alternative Elektromobilität. Im Fokus liegen das Thema Effizienz sowie die essentielle Bedeutung von erneuerbaren Energien für die Zukunft der Elektromobilität. Das aktuelle Programm finden Sie hier. Den ganzen Beitrag lesen »


Deutsche Mechatronics liefert erstes Brennstoffzellen-System aus

Die Deutsche Mechatronics (DTMT) hat  nur drei Monate nach dem Entwicklungsauftrag das erste funktionsfähige Brennstoffzellen-System an die Proton Motor Fuel Cell GmbH aus Puchheim ausgeliefert. Dort werden zahlreiche Funktionstests durchgeführt, in deren Verlauf das System erstmals im Dauerbetrieb elektrische Energie aus Wasserstoff und Sauerstoff erzeugen wird. Die Systeme sind zunächst für die stationäre Stromerzeugung vorgesehen, sollen später aber auch in Nahverkehrsbussen oder Gabelstaplern eingesetzt werden. Nach eigenen Angaben will DTMT seine Fertigungskapazität im Mechernicher Werk auf bis zu 5.000 Einheiten pro Jahr ausbauen. Den ganzen Beitrag lesen »


WirtschaftsWoche: Daimler will Brennstoffzellen-Auto bis 2015

Die Meldung, die die WirtschaftsWoche heute morgen exklusiv verkündet, überrascht: Wie Redakteur Martin Seiwert schreibt, will Autobauer Daimler bis 2015 ein wasserstoffbetriebenes Brennstoffzellen-Auto auf den Markt bringen, das vom Preis her nicht teurer sein soll als ein Auto mit sparsamem Verbrennungsmotor. Dabei beruft sich das Wirtschaftsblatt auf Daimler-Forschungschef Herbert Kohler.

Woher rührt der plötzliche Optimismus, öffentlich ein solches Ziel zu verkünden?

Daimler Logo.gifDerzeit arbeitet BMW laut Forschungschef Kohler daran, die Gesamtkosten der Brennstoffzelle zu reduzieren. Dabei liegt der Fokus auf dem Edelmetall Platin, das ungefähr zu 60 Gramm in jeder Brennstoffzelle vorkommt und für die Elektroden der Brennstoffzelle benötigt wird. Problem: Das Platin macht die Herstellung einer Brennstoffzelle teuer – diese kostet rund 3.000 Euro. Logischer Schritt könnte daher die Senkung des Platin-Anteils sein und auf diesem Gebiet scheint Daimler in letzter Zeit Fortschritte gemacht zu haben:

„Den Platinanteil im Brennstoffzellen-System haben wir in den letzten zehn Jahren deutlich reduziert, und werden ihn auf dem Weg zur Marktreife kontinuierlich weiter senken. Dafür haben wir präzise Maßnahmen definiert: Ziel ist es, den Platingehalt eines Brennstoffzellensystems in eine ähnliche Größenordnung zu bringen, wie der eines Katalysators für ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.“

Ein herkömmlicher Katalysator enthält weniger als zehn Gramm Platin.

Allerdings hat Daimler noch eine zweite Sorge, was die Marktreife eines wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Fahrzeugs betrifft: Es fehlt schlicht die Infrastruktur, die den Betrieb von Brennstoffzellen-Autos im Alltag erst ermöglicht. Und, während Elektroautos und der Aufbau von “Zapfsäulen” für strombetriebene Fahrzeuge umfassend in der öffentlichen Debatte ist, gilt das Brennstoffzellen-Fahrzeug eher als Auslaufmodell. Schon alleine deswegen könnte Daimler daran gelegen sein, mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu erzielen.

Allerdings: Bis 2015 ist noch ein weiter Weg und die Elektroauto-Branche schläft nicht. Wird es also ein Wettrennen um die beste und tragfähigste Zukunftslösung in Sachen Mobilität? Wir von Cleanthinking.de sind der Meinung, dass ein gesunder Wettbewerb nur förderlich sein kann – wir sind gespannt, inwiefern die von der neuen Regierung angekündigte Offensive für Elektromobilität, die ja auch Hybrid-Fahrzeuge einschließen soll, die Anstrengungen von Daimler behandeln wird.


eCarTec: Neue Messe für Elektromobilität in München

ecartec Logo Elektromobilitaet MesseAm heutigen Dienstag steht die Messe München erstmals ganz im Zeichen moderner Antriebstechnologien: Bei der erstmalig stattfindenden eCarTec – 1. Internationale Messe für Elektromobilität informieren Aussteller über alle neuen Geschäftsfelder, die sich im Umfeld von Elektroautos in den kommenden Jahren ergeben. Von der Infrastruktur, etwa von Stromtankstellen oder Batteriewechselstationen über die Produktion von Elektroautos und der Batterien bis hin zur übergreifenden Thematik der Einbindung von Elektroautos als eine Art Energiespeicher ins intelligente Stromnetz. Diese Vielfalt ist es, die den Markt so spannend macht und auch für Unternehmen so attraktiv, die bislang in völlig anderen Segmenten beiheimatet waren.

Die Messe steht unter der symbolischen Schirmherrschaft von Martin Zeil, dem bayerischen Wirtschaftsminister und richtet sich insbesondere an ein fachliches Publikum, aber auch Entscheider aus der Politik und der öffentlichen Verwaltung sowie an Endverbraucher. Highlight der ersten Messetage wird die Vergabe des eCarTec Award sein: Der Preis, der in fünf Kategorien vergeben wird, zeichnet die innovativsten und zukunftsträchtigsten Projekte, Produkte oder Technologien im Bereich Elektromobilität aus.

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Geschrieben von MartinJ, 13. Okt 2009, Rubrik: Cleantech Deutschland, Verkehr, 2 Kommentare


Rechtzeitig zur IAA: Tesla eröffnet Geschäft in München

Tesla LogoKurz vor Beginn der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt wird Tesla Motors am heutigen Donnerstag ein regionslaes Verkaufs- und Service-Center in München in Betrieb nehmen. Grund für die zunehmende Präsenz in Europa sind die vermehrten Lieferungen in die EU der bisherigen Tesla-Fahrzeuge. Bereits im Juni gründete Tesla einen Flaggschiff-Store in London und blickt auf die Vorstellung des Roadster Sport voraus.

Elon Musik, CEO des Elektroautobauers Tesla ist sich sicher, bei den Europäern vor allem mit dem Roadster den Nerv der Zeit zu treffen:
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Geschrieben von MartinJ, 10. Sep 2009, Rubrik: Cleantech Worldwide, Verkehr, 1 Kommentar


Erstes reines Elektroauto aus Deutschland: Der LUIS free kommt nächste Woche

Kommenden Mittwoch ist es so weit: Deutschlands erstes, reines Elektroauto, der “LUIS free” der Ahrensburger LUIS AG, eigentlich Spezialist für Kamerasysteme, kommt auf den Markt. Wobei der Markt ausschließlich der schicke Online-Shop ist, in dem das kleine Stadtauto in vielen Farben und zwei grundlegenden Kombinationen erworben werden kann. Für 11.999 Euro ist der LUIS free in der Basisversion höchst erschwinglich und kann sogar im Online-Shop der LUIS AG erworben werden. Gleichzeitig fallen in den ersten fünf Jahren für das neue Elektroauto keinerlei Kfz-Steuern an.

Elektroauto_LUIS-free_HomepageDas viersitzige Stadtauto wurde in Zusammenarbeit mit erfahrenen Automobilzulieferern und Fahrzeugbauern entwickelt. Es hat eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern. Der „Luis free“ ist mit der neuen patentierten Technologie DirektDrive ausgerüstet: Der LUIS DirektDrive Elektromotor ist direkt oberhalb der Hinterachse angebracht und überträgt die Energie unmittelbar auf die Achse. Darüber hinaus wird Energie, wenn das Fahrzeug auf der Straße ohne Gas zu geben rollt, zurückgeführt.

Die Aufladung des „Luis free“ kann an jeder standardmäßigen 230 Volt-Steckdose zuhause über Nacht erfolgen und wird nach 100 bis 130 km empfohlen. 100 km kosten etwa 1 – 2 EUR Strom. Wer mit einer Solaranlage ausgerüstet ist, kann in Zukunft sein Auto umsonst tanken. Die maximale Geschwindigkeit soll 80 Kilometer pro Stunde betragen.

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Geschrieben von MartinJ, 1. Sep 2009, Rubrik: Cleantech Deutschland, Verkehr, 2 Kommentare


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