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trive: Smartes Auto für die Großstadt

25/06/2009 17:58 1 Kommentar

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Das Konzept der gerade frisch gegründeten Münchner trive GmbH beweist: Innovative und intelligente Lösungen aus dem Cleantech-Umfeld sind in Deutschland möglich und werden in den nächsten Jahren auf den Markt kommen. Wenn, ja wenn, sich rechtzeitig Geldgeber finden, die zur Unterstützung innovativer Konzepte bereit sind.

Beim trive handelt es sich um ein einsitziges Elektroauto, das durch Design, Funktionalität und Umweltfreundlichkeit gleichermaßen besticht und für den urbanen Raum in Großstädten gedacht ist. “Das trive wird das smartere Auto sein: praktischer, sauberer und günstiger”, berichtete einer der beiden Gründer des Unternehmens, Stefan Klostermann, im Gespräch mit Cleanthinking.de. 2011 möchte Klostermann mit dem trive am Markt sein und spätestens 2013 den Break-Even erreichen, also in die Gewinnzone kommen.

Vorne hat das Fahrzeug zwei Räder, hinten eines – und bietet genügend Stauraum für eine Getränkekiste und einen Kindersitz. Der überdachte und auch vollverkleidet erhältliche trive könnte das typische Zweitfahrzeug einer Familie werden, mit dem entweder zur Arbeit gependelt werden kann oder aber kleine Einkäufe erledigt werden können.

trive_screenshot2Bis es soweit ist, liegt aber noch einige Entwicklungs- und Vermarktungsarbeit vor den Gründern, die bereits von Ingenieuren aus dem Automobilbau unterstützt werden. Schon heute existieren detaillierte CAD Modelle im Computer sowie das vom Institut für Transportation Design in Braunschweig federführend entwickelte Design-Konzept.

Unabhängigkeit von Elektroauto-Infrastruktur

“Ganz wichtig ist uns, dass der Dreiklang aus Design, Technik und Marke mit dem trive gewahrt bleiben wird”, berichtet Klostermann. Der juristisch korrekt als Leichtkraftfahrzeug eingestufte trive werde lediglich ca. 50 Kilogramm ohne Beladung wiegen, eine Reichweite pro Akkuladung von 50 Kilometer schaffen und bis zu 45 km/h schnell sein. Der Akku, der etwa 5 bis 8 Kilo wiegen wird, kann leicht herausgenommen und an der normalen Steckdose geladen werden: “Um schnell in den Markt einsteigen zu können, wollen wir unabhängig sein von möglicher Infrastruktur für Elektroautos, die erst in einigen Jahren verfügbar sein wird”, betont Klostermann.

Erst kürzlich gewann Stefan Klostermann einen Wettbewerb vor Business Angels in der Kategorie “Innovativste Präsentation” – das zeigt: Klostermann, der zuvor u.a. Start-Up Themen in der Otto Group betreute und in der Managementberatung tätig war, steht hinter der Idee, hinter dem Gedanken von trive und gibt mächtig Gas, um bald damit am Markt zu sein. “Wenn wir in diesem Jahr Investoren finden, und erste Gespräche laufen bereits sehr positiv, wollen wir schnellstmöglich das Entwicklerteam ausbauen und den trive zum Leben erwecken”, sagt Diplom-Kaufmann Klostermann, der im niedersächsischen Göttingen studierte, danach aber auch schon in Hamburg und Kiew arbeitete. Anschließend werde mit Zulieferern verhandelt, das Fahrzeug optimiert und die ersten Schritte in der Vermarktung vorgenommen.

Innovative Leichtbaufahrzeuge als Marke etablieren

Letztlich wollen Klostermann und sein Mit-Gründer Matthias Schmid eine
Fahrzeugmarke für innovative Leichtbaufahrzeuge aufbauen, die vor allem die
Apple-Zielgruppe und die auf eine gesunde Mischung aus Lifestyle und
Umweltbewusstsein abzielende moderne Klientel erreichen. Der trive bietet dieser Klientel ein Fahrzeug mit der Flexibilität eines Zweirades und dem Komfort eines Kleinwagens für kleine Touren. Für 20 Euro im Monat
als Betriebskosten (bei 10.000 km pro Jahr) bei einem Kaufpreis von
voraussichtlich unter 5.000 Euro ist das Fahrzeug noch dazu erschwinglich.
Mehr als ein Versicherungskennzeichen sowie ein Auto-Führerschein braucht es zum Betreiben zudem nicht.

Zu kaufen soll es den trive künftig einerseits über das Internet geben, aber
andererseits auch in Showrooms mit angeschlossener Werkstatt in den
wichtigsten Großstädten in Deutschland sowie über Fachhandelspartner. Fazit:
Wenn sich der trive irgendwann auch nur halb so gut fahren lässt, wie er
aussieht, dann könnte das Motto “trive me crazy” der Marke in einigen Jahren
so etwas wie Kultstatus erlangen. Weitere Informationen für Investoren undInteressenten gibt es auf der
Homepage von TRIVE.

1 Kommentar

  • Schade, dass dieses Fahrzeug erst in einigen Monaten auf den Markt kommt. Es ist genau das, was ich augenblicklich als Zweitfahrzeug suche! Beeilt Eucht!!!!

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