Voraussetzungen für Offshore-Windenergie sind sehr gut

BSH-Präsidentin wünsch sich Aufbruchstimmung in der Offshore-Windenergie zurück

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Mit der Offshore-Windenergie steht Deutschland nach Ansicht von Monika Breuch-Moritz vor einem Technologiesprung und einem Paradigmenwechsel. Daher wünscht sich die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschiffahrt und Hydrographie eine neue Aufbruchsstimmung in der Branche. Deutschland habe mit der Offshore-Windenergie eine riesige Chance, sich für die Zukunft „gut aufzustellen“.

Monika Breuch-Moritz

Offshore-Windenergie / Bremen. Beim traditionsreichen Nautischen Essen des Nautischen Vereins Bremen hat die Präsidentin des BSH eine Aufbruchstimmung in der Offshore-Windbranche angemahnt. Monika Breuch-Moritz sprach im Rahmen der Veranstaltung gestern über über die neuesten Entwicklungen und Aufgaben des BSH im Rahmen des Ausbaus der Offshore-Windenergie. Zu ihren Themen gehörte der Stand der geplanten und genehmigten Windparks, der Netzplan, die Änderungen des Genehmigungsverfahrens, aber auch neue Entwicklungen im Rahmen des Baus der Windparks.

Die Voraussetzungen für die Offshore-Windenergie sind aus Sicht der Präsidentin auch deswegen sehr gut, weil die Windenergie eine Energieform ist, „die ohne teuren Rohstoff auskommt, für die kein Öl oder Gas einzukaufen ist und kein Castortransport notwendig wird“.

In ihrer Rede mahnte Monika Breuch-Moritz eine neue Aufbruchstimmung für die Offshore-Windenergie an. Deutschland habe mit dieser Energieform eine riesige Chance, sich für die Zukunft gut aufzustellen. „Wir stehen hier vor einem Technologiesprung und einem Paradigmenwechsel, auf den Deutschland in einigen Jahren sehr stolz sein kann und auf den die Welt mit großem Interesse blickt. Die Offshore Windindustrie hat sich zu einer innovativen nachhaltigen Industrie entwickelt, die neue Maßstäbe setzt.“ Jetzt gälte es, diesen Weg fortzusetzen: „Wir sollten die große Chance, die die Windenergie gerade in unserem Meer vor der Haustüre bietet, nicht verspielen – aber wir brauchen einen längeren Atem.“

Ökologische Begleitforschung der Offshore-Windenergie

Zu den ersten Ergebnisse der ökologischen Begleitforschung sagte die Präsidentin des BSH, „dass in den Windparks reges neues Bodenleben am Fuß der Anlagen entsteht, die Schweinswale nach dem Rammen wiederkommen und es eine erhöhte Anzahl von Meeressäugern zu geben scheint – wahrscheinlich, weil das Nahrungsangebot in den Windparks besser ist.“

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