Energieersparnis gleicht Anschaffungskosten aus: Wärmepumpentrockner sind auf dem Vormarsch

Ratgeber rund um Wärmepumpentrockner und ihre besondere Energieeffizienz-Technologie mit der besten Energieeffizienzklasse A+++ / Neue Generation Trockner

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In Zeiten steigender Strompreise und wachsenden Umweltbewusstseins geht der Trend immer mehr in Richtung energiesparende und nachhaltige Technologien. Beim Wäschetrocknen sind Geräte mit Wärmepumpen auf dem Vormarsch. Diese sind zwar in der Anschaffung teurer als Abluft- oder Kondensationstrockner, rentieren sich aber langfristig durch ihre wesentlich geringeren Betriebskosten. So ist der Stromverbrauch bei Wärmepumpentrocknern mindestens um die Hälfte niedriger als bei herkömmlichen Wäschetrocknern, weshalb diese Geräte oftmals der Energieeffizienzklasse A++ oder A+++ zugeordnet werden. Besser geht es nicht.

Warum sind Wärmepumpentrockner so energieeffizient?

Diese Trockner haben keinen elektrischen Heizstab. Am kalten Teil der Wärmepumpe kondensiert de Feuchtigkeit in der Abluft, am warmen Teil erhitzt sich die zugeführte Raumluft und wird in die Trommel geleitet. Die Wärme entweicht nicht aus dem Gerät, sondern wird immer wieder in den Kreislauft zurückgeführt. Dabei liegt der Stromverbrauch von Wärmepumpentrocknern lediglich zwischen 1,5 und 1,8 Kilowattstunden pro Trockenvorgang.

Was kostet ein Wärmepumpentrockner?

Ein aktueller Vergleich der Stiftung Warentest zeigt: Günstige Wärmepumpentrockner gibt es bereits für 500 Euro. Die Trockner großer Marken sind zwischen 600 und 1000 Euro erhältlich. Wäschetrockner ohne Wärmepumpe sind erschwinglicher, verbrauchen aber auch doppelt bis dreimal so viel Energie. Damit amortisieren sich die höhere Anschaffungskosten der Wärmepumpentrockner bei häufiger Nutzung des Trockners in wenigen Jahren.

Wird meine Wäsche auch richtig trocken?

Ob mit oder ohne Pumpe – alle Trockner trocknen wie gewünscht. Allerdings brauchen Wärmepumpentrockner dafür mehr Zeit. Im Vergleich: Der Trockner mit Wärmepumpe von AEG brauchte im aktuellen Test der Stiftung Warentest drei Stunden, um eine volle Trommel Wäsche zu trocknen, das pumpenlose Gerät des gleichen Herstellers benötigte nur etwa zwei Stunden.

Was sollte ich beim Wäschetrocknen beachten?

Am sparsamsten trocknet Wäsche immer noch an der frischen Luft. In der kalten Jahreszeit ist das oft schwierig, deshalb sind Wäschetrockner mit Wärmepumpe vor allem im Winter stark gefragt und häufig genutzt. Vor dem Trocknen sollte die Wäsche bei möglichst hoher Drehzahl (mindestens 1000 Umdrehungen) geschleudert werden, damit die Kleidung nur noch wenig Wasser enthält. Umso weniger Energie und Zeit braucht dann der Wärmepumpentrockner. Wichtig ist auch eine ausreichende Belüftung des Trockenraumes. Dass die Trommel immer gut gefüllt sein sollte, versteht sich von selbst.

Wie oft muss ich meinen Wärmepumpentrockner säubern?

Um Verstopfungen und Verschmutzungen zu vermeiden, sollten nach jedem Trocknen die Flusen- und Wärmepumpensiebe gereinigt werden. Bei manchen Herstellern von Wärmepumpentrocknern muss nur der Wasserbehälter geleert und das Flusensieb in der Tür gesäubert werden – der Wärmetauscher wird hingegen automatisch mit Kondenswasser gespült.

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