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Wellington Partners und Co. investieren sieben Millionen Euro in Wechselrichter-Anbieter Enecsys

24/06/2009 11:48 0 Kommentare

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enecsys-logoDas britische Cleantech Start-Up Enecsys hat heute eine kräftige Finanzspritze in Höhe von sieben Millionen Euro erhalten. Wellington Partners, eine der erfolgreichsten paneuropäischen Investoren-Gesellschaften, führte die erste Finanzierungsrunde von Enecsys an.

Was macht das CleanTech Start-Up eigentlich?

Es produziert so genannte Mikro-Wechselrichter, die durch ihre Zuverlässigkeit, Effizienz und Leistungsstärke überzeugen. Die Micro-Inverter können auch bei widrigem Wetter (klar, das Start-Up sitzt ja im nicht gerade wetterverwöhnten UK) in unmittelbarer Nähe von Solarmodulen eingesetzt werden. Vorteil: Enecsys ermöglicht eine höhere Energiegewinnung von Solaranlagen bei geringeren Kosten, was im Ergebnis zu Einsparungen von bis zu einem Viertel im Vergleich zu bisherigen Anlagen führt.

Neben der VC-Gesellschaft Wellington Partners bekam die Ausgründung aus der Universität von Cambridge auch von der Kopenhagener Gesellschaft BankInvest New Energy Solutions Kapital. Mit dem Geld will Enecsys das Marketingsbudget auffüllen und den Vertrieb ankurbeln.

Und das sagt der CEO von Enecsys laut Pressemitteilung von Wellington Partners zu seinen Produkten:

„Enecsys hat einen einzigartigen Mikro-Wechselrichter mit einer noch nie da gewesenen Lebensdauer und Leistung entwickelt. Dieser ist einfach zu planen und zu installieren, optimiert die Ausbeute von Solaranlagen, ermöglicht eine Überwachung jedes einzelnen Moduls und erweitert im Ergebnis die Einsatzgebiete von Solaranlagen. Hochflexible plug’n play-Solaranlagen sind eine entscheidende Voraussetzung für einen massenhaften Einsatz der Solarenergie, insbesondere bei Privatkunden und kleinen Unternehmen. Unsere Technologie bedeutet eine enorme Verbesserung gegenüber den heutigen, schwer handhabbaren Gleichstrom-Solarmodulen mit ihren kurzlebigen Strangwechselrichtern. Dank der neuen Finanzierungsrunde können wir nun unseren technologischen Vorsprung nutzen, um einen attraktiven und wachsenden Markt zu besetzen.“

Das Beispiel Enexsys zeigt: Start-Ups im Bereich der Umwelttechnologien, die zu Effizienzverbesserungen bestehender Systeme beitragen, haben derzeit nach wie vor exzellente Chancen auf saftige VC-Finanzierungen. Ähnliches gilt auch für das Unternehmen NOVALED AG (www.novaled.de) aus Dresden, das Anfang des Jahres 8,5 Millionen Euro einsammelte.

Und: Auch in der Solarbranche, die unter Überkapazitäten leidet, gibt es nach wie vor eine erstaunlich große Anzahl an Innovationen und Weiterenwicklungen. Der Druck, die Preise immer weiter reduzieren zu müssen, bietet Unternehmen wie Enecsys hervorragende Zukunftsperspektiven.

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