Windkraft: RWE-Investment Quiet Revolution plant den Sprung nach Deutschland

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Die vertikale Windkraft ist keine neue Erfindung und ihre Wirkung war lange umstritten – aber vertikal ausgerichtetet Windtürme könnten in naher Zukunft endlich den lange ersehnten Massenmarkt erreichen. Ein Beispiel hierfür ist das aus England stammende Cleantech Unternehmen mit dem schönen Namen Quiet Revolution. Die Firma produziert spindelförmige Windturbinen, die durch das Drehen um die eigene Achse Strom erzeugen. Wichtig ist: Turbulenzen, alles schnelles Drehen des Windes, macht den Anlagen von Quiet Revolution nichts aus – damit könnten die Anlagen vor allem im städtischen Raum eingesetzt werden.

Im September 2008 beteiligte sich der deutsche Energieriese RWE an Quiet Revolution. Für gut 7,5 Millionen Euro stieg die Investitionssparte von RWE, RWE Innogy, bei dem englischen Unternehmen ein. Ende 2009 möchte das Londoner Cleantech Unternehmen nun auch nach Deutschland exportieren, wie es auf einer schon übersetzten Website ankündigt: Quiet Revolution.

Wie das Ganze aussieht, und vor allem, wieso es den Namen „leise Revolution verdient – kann man hier im Video sehen und hören:

Quiet Revolution will mit seinen kleinen und mittleren Anlagen vor allem die Städte erreichen und rechnet in Zukunft mit raschem Einsatz der Windkraftanlagen bei kleinen Firmen, auf Dächern von Mehrfamilienhäusern usw. In Zukunft könnten sich die leisen und effizienten Windkraftanlagen aber auch für Einfamilienhäuser lohnen: Eine Anlage mittlerer Größe erzeugt immerhin so viel Strom wie für zwei Niedrigenergiehäuser (10.000 Kilowattstunden) notwendig ist.

Dass RWE in eine Technik wie diese investiert hat, zeigt zweierlei: 1. dass langsam aber sicher in Bereiche investiert wird, die eine dezentrale Energieerzeugung ermöglichen und 2. dass RWE solche Innovationen nicht selber erforschen möchte. Letztlich ist das aber unwichtig, wenn die Technologie wirklich effizient gefördert und durchsetzungsfähig gemacht wird – in 1-2 Jahren wissen wir mehr!

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