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Woche der Elektromobilität: Sixt und Europcar setzen auf Elektroautos

13/10/2010 10:08 0 Kommentare

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Europcar verleiht das Elektroauto LUIS 4U green im Allgäu u.a. am Flughafen Memmingen

Europcar verleiht das Elektroauto LUIS 4U green im Allgäu u.a. am Flughafen Memmingen

Das Thema Mobilität (“Clean Mobility”) wird in Deutschland und anderswo immer stärker mit dem Thema Car-Sharing und Kombination verschiedener Verkehrsmittel miteinander verknüpft. Dementsprechend will die Deutsche Bahn in den kommenden Jahren eine größere Flotte mit Elektrofahrzeugen aufbauen und so ihr umweltfreundliches Image weiter festigen. Etwas anders sieht es noch bei den großen Autoverleihern wie Sixt und Europcar aus, doch auch hier scheint Bewegung und Dynamik in den Markt zu kommen. Während der Autovermieter Sixt wohl sein Auto-Leasing-Angebot mit Elektroautos aufpeppen möchte, springt jetzt auch Europcar auf den Zug auf. Europcar weitet nämlich sein Engagement für den Umweltschutz aus und vermietet im Rahmen des Forschungsprojekts “eE-Tour Allgäu” ab sofort Elektrofahrzeuge – u.a. vom Typ LUIS 4U green - an den Stationen Memmingen sowie Memmingen Airport.

Einem Bericht der WirtschaftsWoche zufolge möchte der Autovermietungs-Spezialist Sixt 1.000 Elektroautos vom Typ Stromos der nordhessischen Manufaktur German E-Cars erweben und zum Verleih oder Leasing anbieten. Europcar dagegen weitet sein Engagement für den Umweltschutz aus und vermietet im Rahmen des Forschungsprojekts „eE-Tour Allgäu“ ab sofort Elektrofahrzeuge in den Stationen Memmingen und Memmingen Airport. Mit der Teilnahme an dem Projekt unterstützt der Autovermieter eine wichtige Untersuchung über die Möglichkeiten von Elektromobilität im Tourismus und im ländlichen Raum, um so schon jetzt wertvolle Erfahrungen für die weltweite Einführung von Elektrofahrzeugen bei Europcar in 2011 zu sammeln.

Europcar macht in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Kempten umweltschonenden Fahrspaß schon jetzt möglich. Für 49 Euro pro Tag können insgesamt 40 Elektrofahrzeugen angemietet werden. Europcar bietet beispielsweise das komfortable Modell Luis4U green, ein Fahrzeug der Luis Motors GmbH, die Elektromobilität erstmalig auch für ein breites Publikum entwickelt. Der Vorteil dieses Modells ist, dass die Batterie unter den Vordersitzen liegt und so kein Stauraum im Kofferraum verloren geht. Außerdem kann der Luis4U nicht nur an den Starkstrom-Ladestationen, sondern auch an der ganz normalen Haussteckdose aufgeladen werden.

Mit einer Reichweite von rund 160 km können umweltbewusste Autofahrer das Allgäu mit ihrem Elektromietwagen sauber und ohne laute Motorgeräusche erkunden. Sollte die Batterie knapp werden, stehen verteilt auf die ganze Region elf Ladestationen bereit. Der Strom an diesen öffentlichen Ladesäulen wird für die Projektlaufzeit von den Energieversorgungsunternehmen kostenlos zur Verfügung gestellt. Ein besonderes Navigationsgerät zeigt an, wo sich die nächstgelegene Station befindet. Der während der Projektlaufzeit vom Forschungsteam neu entwickelte Bordcomputer (Car-PC) informiert den Fahrer darüber hinaus, wie viele Kilometer noch gefahren werden können, bis das Fahrzeug neu aufgeladen werden muss

Das Projekt „eE-tour Allgäu“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und hat eine Laufzeit bis Ende September 2011. Europcar unterstützt das Forschungsprojekt im Rahmen seiner eigenen Elektromobilitätsstrategie. Bereits 2009 schloss die nach eigenen Angaben führende Autovermietung Europas eine Partnerschaft mit Renault/Nissan zur gemeinsamen Förderung von Elektromobilität. Anfang des Jahres bestellte Europcar 500 Elektrofahrzeuge vor, die in 2011 in ausgewählten europäischen Metropolen zum Einsatz kommen.

Europcar leistet mit dem geplanten Einsatz von Elektroautos in der Europcar Flotte einen wichtigen Beitrag dabei, Elektrofahrzeuge einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Darüber hinaus arbeitet Europcar nach eigenen Angaben fortlaufend daran, die Umweltfreundlichkeit der Vermietfahrzeuge zu optimieren. Ziel ist, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß der Europcar Flotte in den nächsten Jahren noch unter den von der Europäischen Gemeinschaft geforderten Grenz¬wert von 120g/km zu reduzieren. Seit 2008 konnte Europcar den durchschnittlichen CO2-Ausstoß der Flotte um 10 Prozent senken.

Warten wir ab, ob sich nach der Bestätigung von Europcar auch Sixt im Rahmen der eCarTec in München offiziell zum Kauf von Elektroautos bekennen wird. Weitere Beiträge im Rahmen der “Woche der Elektromobilität” sowie der eCarTec finden Sie hier: http://www.cleanthinking.de/ecartec

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