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A9 wird zum Exempel für Langstrecken-Elektromobilität

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Bayern Sachsen Schaufenster Elektromobilität A9CleanTech & Mobilität News / München, Dresden. Sachsen und Bayern bewerben sich gemeinsam für ein Schaufenster Elektromobilität des Bundes. Eines der Kernthemen der Bewerbung, die unter dem Motto „Elektromobilität verbindet Bayern und Sachsen“ steht, behandelt das Thema „Mobilität über lange Strecken“. Im Zentrum dieses Thema steht der Aufbau von Ladeinfrastruktur an der A9, die von München über Ingolstadt, Nürnberg, Bayreuth und Hof bis Leipzig führt.

Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um auf der A9 rein elektrisch von München nach Leipzig zu gelangen?

Am Olympiapark in München sollen Schnellladestationen eingerichtet, die Strecke entlang der Autobahn bis nach Leipzig ‚elektrifiziert’ werden. Dabei soll der Abstand bis zur jeweils nächsten Ladegelegenheit eine Distanz von 90 Kilometer nicht überschreiten. Es wird überlegt, die Modellstrecke sogar von Leipzig bis Berlin zu verlängern sowie über Salzburg bis Wien auszubauen.

An der Langstreckenmobilität sind Unternehmen wie Audi, BMW, Siemens, E.ON sowie die regionalen Energieversorger der jeweiligen Streckenabschnitte beteiligt. Einen besonderen Wert legt das Projekt darauf, standardisierte Steckverbinder einzusetzen und Geschäftsmodelle für den Betrieb der Ladestationen an den Raststätten und Autohöfen zu etablieren. Ein Operation-Center übernimmt die Aufgabe, den Betrieb und die Nutzung der Ladeinfrastruktur festzuhalten, um Daten für die Entwicklung von Geschäftsmodellen zu gewinnen. Zielgruppen für dieses Projekt sind sowohl Berufspendler, die einen Teil der Strecke auf ihrem Weg zur Arbeit nutzen, als auch Touristen und Geschäftsreisende.

Schaufenster für Elektromobilität

Am 16. Januar 2012 war der Abgabestichtag für die Bewerbung bei der Ausschreibung des Bundes um ein ‚Schaufenster Elektromobilität’. Drei bis fünf ‚Schaufensterregionen’ sollen deutschlandweit entstehen. Insgesamt 180 Millionen Euro hat die Bundesregierung dafür in Aussicht gestellt. Bayern und Sachsen sind mit einer gemeinsamen Bewerbung angetreten. Einreicher ist ein Konsortium führender Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand. Beide Freistaaten haben ihre Unterstützung für diese Bewerbung zugesichert. Das bayerisch-sächsische Vorhaben umfasst 80 Einzelprojekte mit einem Projektvolumen von über 200 Millionen Euro. Mehr als 150 Partner sind beteiligt.

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