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Aktiv Energie sparen im Passivhaus-Viertel

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Teil von Heidelberg-Bahnstadt: Der Campus Viva (Quelle: Bahnstadt)
Teil von Heidelberg-Bahnstadt: Der Campus Viva (Quelle: Bahnstadt)

CleanTech & Gebäude News / Heidelberg. Im baden-württembergischen Heidelberg entsteht derzeit mit „Heidelberg-Bahnstadt“ ein neuer Stadtteil auf 116 Hektar Flächen. Im Sommer sollen die ersten Gebäude bereits bezugsfertig sein – und soll schließlich das größte und einzige Passivhaus-Areal Deutschlands werden. Im Rahmen der E-world energy & water 2012 in Essen unterschrieben nun die Stadtwerke Heidelberg und das Stadtwerke-Konsortium Trianel eine Vereinbarung, die die flächendeckende Ausrüstung des neuen Stadtteils „Heidelberg-Bahnstadt“ mit intelligenten Stromzählern (Smart Meter) vorsieht. 12.000 Menschen sollen in Zukunft in Heidelberg-Bahnstadt leben und arbeiten.

„Mithilfe des Smart Meterings erhalten die Anschlussnutzer auf der einen Seite einen Überblick über ihren tatsächlichen Energieverbrauch und die Energiedienstleister haben auf der anderen Seite die Möglichkeit, ihre Angebote noch kundenorientierter zu gestalten“, so Dr. Rudolf Irmscher, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg. „Angesichts der zunehmenden Mobilität und Komfort-Orientierung der Kunden und vor dem Hintergrund möglicherweise steigender Energiepreise sind die Aspekte Smart Home, Home Security, Altersgerechtes Wohnen und Energieeffizienz mit Blick auf die Kundenbindung zukunftsorientierte Geschäftsfelder für Stadtwerke.“

Die Stadtwerke Heidelberg engagieren sich seit Start des Trianel Umsetzungskonzepts Smart Metering im April 2011 im Netzwerk unabhängiger Stadtwerke. Lag das Augenmerk des Trianel Smart Meter-Umsetzungskonzepts in Phase I auf dem Entwickeln von Lösungen, um die Grundbedürfnisse eines modernen Smart Metering Systems abzubilden, liegt der Schwerpunkt der Phase II auf dem Entwickeln von Mehrwertprodukten für Stadtwerke-Kunden.

Hintergrund zum Energiekonzept von Heidelberg-Bahnstadt:

  • Effizienter Baustandard: Die flächendeckende Bebauung im Passivhausstandard macht die Bahnstadt zur größten Passivhaussiedlung der Welt. Die zukünftigen Bahnstadt-Bewohner sind damit unabhängiger von der Entwicklung der Energiepreise und von der Verfügbarkeit von Energieträgern.
  • Effiziente Energieversorgung: Um den verbleibenden Energiebedarf so ökologisch wie möglich zu decken, erfolgt die Wärmeversorgung der Bahnstadt durch Fernwärme, die mittelfristig zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Auch der Einsatz von thermischen Solaranlagen für die Warmwasserbereitung wird unterstützt.
  • Effiziente Umsetzung: Für Bauherren und Bauträger hat die Stadt Heidelberg ein Beratungskonzept entwickelt und gewährleistet ein Qualitätssicherungsverfahren zur Einhaltung der hohen Anforderungen an den energetischen Standard „Passivhaus“.
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