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Alstom liefert 440 Windturbinen nach Brasilien

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Alstom Renewable Power hat Anfang Februar die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding mit Renova Energia, Brasiliens führendem Unternehmen auf dem Gebiet der Windenergie, bekannt gegeben, wonach Alstom rund 440 Onshore-Windturbinen liefern, betreiben und warten wird. Der Auftrag hat einen Gesamtwert von über 1 Milliarde Euro. Mit einer Leistung zwischen jeweils 2,7 MW und 3 MW haben die Turbinen zusammen eine Kapazität von mindestens 1.200 MW neuer Windenergie. Sie werden in den Windparks von Renova im brasilianischen Bundesstaat Bahia eingesetzt und ab 2015 über einen Zeitraum von drei bis vier Jahren ausgeliefert.

Alstom
Windturbine Alstom Eco100 – mehr Windkraft für Brasilien.

Cleantech und Energie Magazin / Brasilien. Für das Projekt wurden Onshore-Windturbinen der Baureihe Alstom ECO 100 3 MW, eine der bewährtesten Anlagen am Markt, ausgewählt. Turbinen dieses Typs sind seit 2008 im Einsatz. Sie bieten in allen Windklassen einen hohen Ertrag sowie einen hervorragenden Wirkungsgrad. Der Rotordurchmesser beträgt zwischen 100 und 122 Meter, sodass die Projektentwickler für jede Position den optimalen Rotor wählen können. Durch die Kombination von zwei oder sogar drei Modellen der Baureihe (ECO 100, 110 oder 122) an ein und demselben Standort lässt sich der Kapazitätsfaktor eines Projekts bei gleichzeitiger Senkung der Kosten für die Nebenanlagen (Balance of Plant) optimieren.

Clean Sheet-Ansatz von Renova Energia

Renova Energia entschied sich für Alstom nach Abschluss eines strengen Auswahlverfahrens, das ein Modell zur Kostenabschätzung nach dem ‘Clean Sheet’-Ansatz und eine Vergleichsanalyse beinhaltete. „Alstom bot uns die beste Kombination aus Preis und technischer Leistung und damit die Möglichkeit, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Projekte zu steigern“, sagte Mathias Becker, CEO von Renova Energia. „Mit den Turbinen von Alstom erhöhen wir den Wirkungsgrad unserer Anlagen, indem wir die Technologie besser auf unsere Windgeschwindigkeiten abstimmen, und senken gleichzeitig den Investitionsbedarf – allesamt Faktoren, die für die Wahrung unserer Führungsposition auf einem zunehmend umkämpften Windenergiemarkt entscheidend sind“, ergänzte Becker.

Zu Beginn der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen wird für jede der Anlagen von Renova die am besten geeignete Technologie aus dem Portfolio von Alstom ausgewählt. Diese Phase wird rund zwei Jahre dauern. Angesichts der Bedeutung des Projekts wird ein Governance-Ausschuss eingerichtet, der sich aus Mitgliedern der Unternehmensleitung von Alstom und Renova zusammensetzt und der die Umsetzung der Vereinbarung überwachen wird.

„Die Kooperation mit Renova Energia hat exklusive Aspekte und wir möchten die Fortschritte genau verfolgen. Als bedeutendste Vereinbarung für Alstom auf dem Gebiet der Onshore-Windenergie weltweit ist diese vorläufige Vereinbarung ein klares Zeichen für unser globales Engagement in dieser Windenergiebranche“, sagte Jérôme Pécresse, President von Alstom Renewable Power.

Die Windturbinen werden im Alstom-Werk Camaçari im Bundesstaat Bahia hergestellt. Das im November 2011 eröffnete Wert verfügt im Einschichtbetrieb über eine jährliche Fertigungskapazität von 300 MW. Die Vereinbarung mit Renova Energia bestätigt die Entscheidung von Alstom, im ersten Halbjahr 2013 zum Zweischichtbetrieb überzugehen und damit die Fertigungskapazität des Werks auf 600 MW im Jahr zu erhöhen. Alstom engagiert sich für den Aufbau eines Windenergie-Clusters in Bahia, in dem sich weitere Produzenten von Hauptkomponenten für Windenergieanlagen ansiedeln.

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