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Applied Cleantech: Giftigen Klärschlamm einfach entsorgen

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Giftiger Klärschlamm, der bei der Abwasseraufbereitung entsteht, wird bisher aus Ländern wie Slowenien und Kroatien nach Österreich transportiert, um dort verbrannt zu werden. Das hat mit Cleantech und Nachhaltigkeit wenig bis gar nichts zu tun und ist darüber hinaus vor allem teuer. Das Cleantech-Unternehmen Applied Cleantech will genau diesen Zustand jetzt ändern und hat entsprechende Franchise-Verträge unterzeichnet: Ab sofort dient der Klärschlamm als wichtiger Rohstoff.

Cleantech News, UK. Das britische Cleantech-Unternehmen Applied Cleantech will den Klärschlamm in Slowenien und Kroatien als Rohstoff für die globale Kunststoff- und Papierindustrie nutzen. So soll die Arbeitsplast der regionalen Abwasseraufbereitungsanlagen um 35 Prozent reduziert werden. Das Volumen der Transaktion wird über die kommenden fünf Jahre auf 10 Mio. Euro geschätzt.

„Die Revolution liegt in der Behandlung der Feststoffverbrennung als Ressource und als Basis für einen Rohstoff, der wieder an die Industrie verkauft werden kann, um den Wiederverwertungskreislauf zu erweitern“, sagt Dr. Refael Aharon, CEO und Gründer von Applied Cleantech: „Zurzeit verhandeln wir mit weiteren Ländern wie den USA und in Europa, um mehr Projekte dieser Art einzurichten.“

Die saubere Technologie von Applied Cleantech nutzt die aus Abwasser entstehenden Feststoffe in einem kontinuierlichen Prozess (Sewage Recycling System). Am Ende des Prozesses werden die Klärschlammfeststoffe in einen sauberen und umweltfreundlichen Rohstoff mit hohem Energiepotenzial umgewandelt, wodurch die Abwasseraufbereitungsanlage zusätzliche umweltfreundliche Energie herstellt.

Klärschlamm eines der drängendsten Probleme

Heute wird ein Teil der enormen Abfallmenge, die von den Menschen produziert wird, in Mülltonnen abtransportiert und auf Abfalldeponien oder durch Verbrennung entsorgt. Ein Teil des Abfalls gelangt durch die Abflüsse in die Abwasseraufbereitungsanlagen. Das unbehandelte Abwasser, das in die Aufbereitungsanlagen gelangt, enthält Öle und Giftstoffe. Für die Behandlung dieser Stoffe sind hoher Energieeinsatz, zahlreiche Chemikalien und eine Lösung für den als Nebenprodukt entstehenden Klärschlamm erforderlich. Heute ist Klärschlamm weltweit eines der dringendsten Umweltprobleme.

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