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Steckt Volkswagen 1,7 Milliarden US-Dollar in Cleantech-Startup Argo?

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Argo ist die Ford-Tochter für autonomes Fahren, gegründet von ehemaligen Managern von Google und Uber

Die Investitionen in Technologie für selbstfahrende Autos reißen nicht ab: Neben den Lösungen, die Tesla oder Waymo bereits entwickeln, hat das Cleantech-Startup Argo offenbar das Interesse geweckt. Das Unternehmen ist im Umfeld des Ford-Konzerns entstanden und inzwischen offen für weitere Partnerschaften mit Autobauern. Wie das Wall Street Journal berichtet, möchte Volkswagen nun 1,7 Milliarden US-Dollar investieren.

Ford und Volkswagen haben sich immer wieder über eine enge Kooperation, gerade im Hinblick auf die Digitalisierung der Mobilität, ausgetauscht und diese auch öffentlich bekanntgegeben. Ein gemeinsames Ziel dieser globalen Allianz scheint nun zu sein, das Cleantech-Unternehmen Argo zum „Kern eines gleichberechtigten Joint Ventures zu machen“. Die beiden Autokonzerne wollen offiziell die Zusammenarbeit zwischen autonomen Fahrzeugen, Mobilitätsdiensten und Elektrofahrzeugen untersuchen.

Noch ist der Deal nicht in trockenen Tüchern, berichtet WSJ in dem Artikel. Zunächst könnte Volkswagen eine reine Kapitalinvestition in Höhe von 600 Millionen Euro tätigen und mittelfristig weiteres Betriebskapital für Forschung und Entwicklung beisteuern. Ford hat in der Vergangenheit bereits eine Milliarde in das Cleantech-Startup investiert – nun soll das Unternehmen zu gleichen Teilen auf Volkswagen und Ford aufgeteilt werden.

Die WSJ berichtet, dass die Gespräche „kompliziert sind, aber gute Fortschritte machen“, und ein Deal könnte noch durchgehen. Die potenzielle Investition von Volkswagen würde eine Kapitalinvestition von 600 Millionen US-Dollar in Argo darstellen. Die verbleibenden 1,1 Milliarden US-Dollar würden für „Betriebskapital für Forschung und Entwicklung des Unternehmens“ sein. Ford und Volkswagen würden sich zu gleichen Teilen an Argo beteiligen.

Argo statt Aurora?

Es ist interessant, dass Volkswagen so viel Geld in Argo stecken möchte, schließlich hat der Konzern bereits eine Liaison mit dem Cleantech-Startup Aurora. Spekuliert wird, der deutsche Autokonzern habe versucht, Aurora zu übernehmen, dies sei jedoch gescheitert. Möglicherweise ist das ausschlaggebend für die nun wahrscheinliche Investition in Argo. (Lesen Sie auch: Volkswagen-Partner Aurora erhält 530 Millionen US-Dollar VC von Sequoia und Amazon)

Argo und Ford wollen bis 2021 selbstfahrende Fahrzeuge mit vollständig integrierter Argo-Technologie in mehreren Städten der USA kommerziell auf die Straße bringen. Ziel bis Ende 2018 war es, 100 Testfahrzeuge auf den Straßen zu haben. Die künftigen autonomen Autos sollen sowohl Personen als auch Pakete transportieren können.

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1 Kommentar
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