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Volkswagen-Partner Aurora erhält 530 Millionen US-Dollar VC von Sequoia und Amazon

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Aurora bietet eine Technologie für autonomes Fahren und hat Partnerschaften mit Volkswagen, Hyundai und Byton geschlossen

Aurora Technologies ist ein Cleantech-Startup, das gerade einmal zwei Jahre alt ist. Mit einer Bewertung von 2,5 Milliarden US-Dollar hat das Unternehmen jetzt eine stattliche Series-B-Finanzierungsrunde von 530 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Giganten wie Amazon, Sequoia Capital und T. Rowe Price setzen auf die Technologie des jungen Unternehmens.

Vor einem Jahr hatten Greylock Partners und Index Ventures erstmals investiert und rund 90 Millionen US-Dollar bereitgestellt. Daneben haben sich auch Lightspeed Venture Partners, Geodesic, Shell Ventures und Reinvent Capital an der Finanzierungsrunde beteiligt, die von Sequoia Capital angeführt wurde.

Das Geschäft mit dem autonomen Fahren ist eine langfristige Angelegenheit. Aurora strebt an, alle notwendigen Systeme für Level-4-Autonomie an OEMs wie Volkswagen, Hyundai und Byton zu verkaufen. Mit allen drei Autobauern hat Aurora bereits Partnerschaften geschlossen. Die Lösung heißt „Aurora Driver“ und schließt neben Hardware und Software auch entsprechende Datendienste mit ein. Ein Rundum-Sorglos-Paket für OEMs, die sich nicht selbst damit beschäftigen wollen, also. Mit dem frischen Kapital soll die Entwicklung des Aurora Drivers vorangetrieben werden.

Aurora-Gründer von Tesla, Uber und Google

Einer der Aurora-Gründer ist Sterling Anderson, der einst Ärger mit Tesla bekam, weil er dort das Programm für autonomes Fahren leitete und Tesla ihm vorwarf, Geschäftsgeheimnisse mitgenommen zu haben. Die weiteren Gründer sind Drew Bagnell und Chris Urmson, die beide Expertise im Bereich autonomes Fahren vorzuweisen haben: Urmson kam von Google, Bagnell arbeitete neben seiner Universitätskarriere zuletzt zwei Jahre für Uber.

Während die Partnerschaften mit Volkswagen (Cleanthinking berichtete), Hyundai und Byton bekannt sind, sagt Aurora öffentlich, man habe die Aurora Driver-Technologie in fünf unterschiedliche Fahrzeug-Plattform von vier Herstellern eingebaut. Wann die Technologie kommerziell verfügbar oder Fahrzeuge mit der Technologie auf den Straßen sein werden, ist nicht klar.

Aus Sicht von Amazon, geht es vor allem um das Investment in ein innovatives, kundenorientiertes Unternehmen, zitiert die Financial Times:

Autonome Technologien können dazu beitragen, die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter und Partner sicherer und produktiver zu gestalten, egal ob es sich um ein Fulfillment-Center oder unterwegs handelt. Wir sind begeistert von den Möglichkeiten.

Ein Amazon-Sprecher laut Financial Times

Aurora möchte mit dem frischen Kapital die Entwicklung vorantreiben und das Team auf 200 Personen ausbauen. Dabei legt das Cleantech-Unternehmen großen Wert darauf, unabhängig zu bleiben – anders als Waymo, die eng mit Google verbunden sind, oder eben Tesla, das die Technologie in erster Linie für die eigenen Fahrzeuge entwickelt. Man wolle der gesamten Autoindustrie helfen, so Chris Urmson – mit Kunden wie Volkswagen, Hyundai und Byton kein schlechter Start…

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