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Baden-Württemberg fördert Elektromobilität

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Wirtschaftsminister Nils Schmid
Fördert die Elektromobilität: Landesminister Nils Schmid

Elektromobiliät News / Baden-Württemberg. Die baden-württembergische Landesregierung hat beschlossen, die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen der Landesinitiative Elektromobilität mit 2,5 Mio. Euro zu fördern. Das teilte das federführende Landesministerium für Finanzen und Wirtschaft mit. Bis 2015 werden die Fraunhofer-Instituten für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe (ISI), Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB), Chemische Technologie in Pfinztal (ICT) und Werkstoffmechanik in Freiburg (IWM) gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie und zahlreichen Partnern aus der Wirtschaft ein sogenanntes Innovations-cluster „Regional ECO Mobility 2030 – REM 2030“ bilden. Dabei werden sie neue Ansätze für die künftige Mobilität im ländlichen Raum erarbeiten.

Das geförderte Projekt ist in die Bereiche „Fahrzeug“, „Informations- und Kommunikationstechnik“ und „Mobilitätskonzepte“ gegliedert. Hierbei werden die aktuellen Themen in Forschung und Industrie aufgegriffen und in interdisziplinären Gruppen bearbeitet. Denn nachhaltige Mobilität ist eine Querschnittsaufgabe. Dabei sind verschiedensten Branchen, wie z.B. der Automobilindustrie, der Energiewirtschaft sowie der Informations- und Kommunikationstechnik beteiligt. Eine wichtige Frage wird sein, wie Wegstrecken energiesparender und schneller zurückgelegt werden können. Beispielsweise sollen neue Systeme zur Fahrassistenz entwickelt werden.

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% S Kommentare
  1. K.Buschmann sagt

    >> 80% der Fahrten in Deutschland sind unter 50 km

    Dazu gibt es etliche Studien. Teilweise ist sogar von „90% unter 30km“ die Rede (was ich persönlich auch für glaubwürdiger halte). Der Rückschluss auf Einsparpotenziale durch Elektroautos ist dennoch falsch. „80% der Fahrten“ sind völlig bedeutungslos wenn selbst eine 100%ige Umstellung auf Elektroautos in diesem Sektor letztlich nur weniger als 5% des Verbrauchs fossiler Kraftstoffe betrifft. Die dicken Brocken sind Fernverkehr und LKW. Die Oma die mit dem Benz zum Frisör um die Ecke fährt könnte das in der Tat auch mit einem Elektroauto machen – aber der Effekt wäre unbedeutend. Der 7,5 Tonnen Sprinter des Handwerkers der am Tag 500km zwischen diversen Baustellen abklappert wäre ein lohnenderes Ziel – aber bis der auf Elektro umstellen kann vergehen noch ein paar Jahrzehnte.

  2. Wolfgang Müller-Brunke sagt

    Elektroauto durch TANKSOLAR.de
    Überall sprudelt nur das Steuergeld so. Die Autokonzerne haben bereits Pipelines zu den jeweiligen Regierungen gelegt. Für mich wäre es wichtiger Mittelständler zu unterstützen, die gebrauchte Benzin oder Dieselfahrzeuge zum Elektroauto umbauen. Wir müssten dann nicht unsere Autos wegwerfen um ein sehr teueres neues Elektroauto zu kaufen. 80% der Fahrten in Deutschland sind unter 50 km. Wenn diese Strecken mit Hybrid oder Elektroauto gefahren werden, bräuchten wir uns um den Sprit, oder die Umweltvorgaben keine Sorgen machen.
    Ich denke wir sollen uns einfach auf das Elektroauto einlassen, was auch die Redakteure machen sollten, wenn sie darüber schreiben. Das Elektroauto ist für uns alle eine große Chanze, da die alten verknöcherten Strukturen aufgebrochen werden. Es werden vielen neue Jobs entstehen, im Gegenzug auch viele verloren gehen. Aber so ist es immer. Sonst würde der Heizer der Dampflokomotive auch heute noch an seinem Job festhalten und sich nicht verändern.
    Sonnige Grüße aus dem Chiemgau
    Wolfgang Müller-Bunke

  3. […] Baden-Württemberg fördert E-Mobilität: Die grün-rote Landesregierung fördert mit 2,5 Mio Euro ein neues Innovationscluster “Regional ECO Mobility 2030″, kurz “REM 2030″. Beteiligt sind mehrere Fraunhofer-Institute, regionale Firmen und das Karlsruher Institut für Technologie. cleanthinking.de […]

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