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BASF mit Batterietechnik auf der Überhospur

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CleanTech-Unternehmen BASFCleanTech & Energie News / Ludwigshafen, USA. Der deutsche Chemiekonzern BASF hat kürzlich für rund 58 Millionen Dollar die US-amerikanische Ovonic Battery Company übernommen. Ovonic ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des börsennotierten Unternehmens Energy Conversion Devices Inc. Die Firmengruppe mit Sitz in Rochester im US-Bundesstaat Michigan ist Weltmarktführer bei Nickel-Metallhydrid-Batterien (NiMH-Batterien) und in der Produktion von Kathodenmaterial (CAM) für Batterien dieses Typs.

Ovonic hat die heute gebräuchliche NiMH-Technologie erfunden und besitzt in diesem Bereich 97 Patente und Patenanmeldungen im In- und Ausland. Gegenwärtig arbeiten laut BASF alle größeren Hersteller von NiMH-Batterien mit Lizenzen von Ovonic.  Der Ludwigshafener Konzern BASF stellt damit Weichen für die Zukunft in der Batterie-technologie. Diese gilt als entscheidende Komponente für die Produktion von leistungsstarken Elektroautos. „Mit dem Erwerb von Ovonic übernimmt die BASF eine führende Position in der Nickel-Metallhydrid-Batterietechnik sowie die langjährigen Geschäftsbeziehungen zu den weltweit größten Batterieherstellern“, so die Einschätzung von Ralf Meixner, Senior Vice President des Batteriematerialgeschäfts der BASF.

Neben der Erforschung von Elektrolytformulierungen und der Entwicklung von Kathoden-material für Lithium-Ionen-Batterien arbeitet die BASF derzeit an Batteriekonzepten der nächsten Generation. Deswegen erwarb die BASF unlängst für 50 Millionen US-Dollar einen Anteil an der Gesellschaft Sion Power, die als Partner die noch in der Frühphase befindliche Entwicklung von Lithium-Schwefel-Batterien vorantreibt. Durch diese Aktivitäten erweitern die Ludwigshafener ihr breites Spektrum an Technologien für Batteriematerialien, um die Zukunft der Elektromobilität weiter voranzutreiben. Ziel ist es, langfristig zum führenden Anbieter funktioneller Materialien und Komponenten für Zell- und Batteriehersteller weltweit zu werden.

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Hintergrund: BASF ist ein weltweit führendes Chemieunternehmen. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzenschutzmitteln bis hin zu Öl und Gas. Die BASF erzielte 2010 einen Umsatz von circa 63,9 Milliarden € und beschäftigte am Jahresende 2010 rund 109.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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