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Bayern-Netzwerk: Lilium plant Flugtaxi-Service für bayerische Bevölkerung

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Grundsatzvereinbarungen mit den Flughäfen von München und Nürnberg als Basis für das Bayern-Netzwerk.

Während auch hierzulande über die Abschaffung von Kurzstreckenflügen im klassischen Sinne diskutiert wird, könnten schnelle, effiziente Kleinflugzeuge wie das von Lilium zu einer Alternative werden. Bislang ging es eher um die ersten kommerziellen Flugtaxi-Dienste deutscher Anbieter in Singapur oder Florida – jetzt hat Lilium nach Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen für 2025 auch ein Bayern-Netzwerk angekündigt. Die entscheidenden Knotenpunkte in Söders Bundesland Liliumsollen die Flughäfen München und Nürnberg bilden.

Ziel des Cleantech-Startups ist es, Passagiere in Bayern vollelektrisch transportieren zu können – und das zu einem Preisniveau, das vergleichbar ist mit bisherigen Verkehrsmitteln. Nach Florida und Nordrhein-Westfalen mit den Schwerpunkten Köln-Bonn und Düsseldorf ist Bayern nun die dritte Region, in der Lilium das Angebot seiner Dienstleistungen plant.

Mit den Flughäfen in Nürnberg und München bestehen mittlerweile Grundsatzvereinbarungen, die auf zahlreichen Studien zu Standortsuche, bauliche Umsetzung und Luftraumintegration basieren. „Elektrische Jets sind ein faszinierender Ansatz, um die Mobilität der Zukunft um einen hoffnungsvollen Baustein zu erweitern und damit völlig neue Planungs- und Lösungsmöglichkeiten anzustoßen“, sagte Staatsminister Dr. Florian Herrmann. Die bayerische Landesregierung sehe großes Potenzial in einer optimalen Vernetzung einzelner Verkehrssysteme.

„Die Verbesserung der Anbindungsqualität des Münchner Flughafens wird nach Bewältigung der Folgen der Pandemie eine unserer wichtigsten Zukunftsaufgaben sein. Neben einer effizienteren Verknüpfung des Flughafens mit dem Regional- und Fernverkehr der Bahn sind dafür auch innovative Mobilitätskonzepte sehr willkommen. Hier bieten sich mit dem geplanten Bayern-Netzwerk von Lilium interessante Perspektiven, denn elektrische Kleinflugzeuge können als Ergänzung des Zubringerverkehrs zu einer besseren Konnektivität in die Fläche beitragen“, hebt Jost Lammers,
Vorsitzender der Geschäftsführung vom Flughafen München, hervor.

Herzstück der visionären Pläne des Münchener Cleantech-Startups Lilium, das kürzlich einen SPAC-Börsengang ankündigte, ist der vor zwei Wochen präsentierte Serienflieger mit 7 Sitzen. Das eVTOL soll senkrecht starten und landen können. Die Reichweite des elektrischen Transportmittels soll mit der Verbesserung der Batterietechnologie sukzessive zunehmen. Laut Lilium wird es eine Reichweite von 250 Kilometern bei einer Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h haben.

Derzeit läuft die Zertifizierung des Flugzeugs bei der EASA. Lilium verspricht eine „einmalig niedrige CO2-Bilanz“ mit seinem Service.

1 Kommentar
  1. […] Entwicklung: Während Flugtaxi-Startups wie Lilium, Joby Aviation oder Volocopter ihre kommerziellen Angebote ab Mitte des Jahrzehnts planen, zeigen sich am Horizont auch Lösungen für elektrische Flugzeuge, die zumindest kleine […]

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