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Bei der Lifa AG wird mit Abwärme statt Öl geheizt

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Die Lifa AG in Gemeinde Densbüren hat ein Mittel gegen ihre steigenden Energiekosten gefunden: Energiespezialisten der IWB (Industrielle Werke Basel) realisierten bei dem Unternehmen eine neue, hocheffiziente Energieversorgung, die 84 Prozent Heizöl, 40 Prozent Strom und 75 Prozent CO2 einspart. Künftig wird bei der Lifa AG nicht mehr mit Öl, sondern mit Abwärme geheizt.

Heizen mit Laser-AbwärmeCleantech, Energiewende News / Densbüren (Schweiz). Die Lifa AG benötigt für ihre Laserschneidmaschinen Druckluft und Kühlwasser, wobei gro´ße Mengen an Abwärme entstehen. Bis vor kurzem entwich diese Abwärme ungenutzt in die Umwelt. Die anstehende Sanierung der in die Jahre gekommenen dezentralen Ölkessel war für Georg Senn, Inhaber der Lifa AG, der Auslöser, um eine wirtschaftlichere und ökologischere Energieversorgung zu realisieren. „Wir wollten unseren CO2-Ausstoss und den Ölverbrauch reduzieren und unsere hohen Energiekosten senken“, beschreibt Senn die Ausgangslage.

Die Eckwerte der neuen Anlage in Densbüren können sich sehen lassen: Neu spart die Lifa AG 84 Prozent Heizöl und 40 Prozent Strom – und stößt 75 Prozent weniger CO2 aus. Nach einer gründlichen Analyse der vorhandenen Anlagen und des Energiebedarfs entwickelten die Spezialisten des Basler Energieversorgers IWB eine massgeschneiderte Anlage. Primär wird jetzt die die bisher ungenutzte Abwärme der Maschinen genutzt, um den Energiebedarf der Lifa AG zu decken.

Contracting-Vertrag mit der IWB

„Die Zielvorgabe unseres Kunden war es, dass die neue Lösung einen substanziellen wirtschaftlichen und ökologischen Mehrwert bietet“, erklärt Thomas Bachofner, Leiter Grossanlagen Contracting bei den IWB, seinen Auftrag. „Mit der IWB-Powerbox haben wir die Möglichkeit, auch Kunden außerhalb unseres angestammten Basler Versorgungsgebietes hocheffiziente und ökologische Energieversorgungen zur Verfügung zu stellen.“

Finanziert wurde die neue Anlage von den IWB im Rahmen eines Contracting-Vertrages. Zu einem Festpreis übernahmen die IWB zudem Gesamtplanung, Installation, Wartung und Unterhalt der neuen Anlage. Im Betrieb garantiert das Basler Energieunternehmen durch professionelle Anlagenführung, Fernüberwachung und 24-Stunden-Pikettdienst eine hohe Versorgungssicherheit. Die Lifa AG bezieht die benötige Nutzenergie, ohne sich um den Betrieb der Anlage kümmern zu müssen.

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