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Berlin: Bau des CleanTech Business Park in Marzahn beginnt

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Wie der „Tagesspiegel“ online berichtet, beginnen noch in dieser Woche die Arbeiten an Berlins größtem Industriegebiet: Dem CleanTech Business Park in Berlin-Marzahn. Dort hat sich das Land Berlin zum Ziel gesetzt, die dynamische Entwicklung der erneuerbaren Energien und der Cleantech-Branche gezielt voranzutreiben. Der Senat fördert den Bau des Industriegebietes, das ausschließlich für CleanTech-Unternehmen sein soll, mit 42 Millionen Euro.

Das Planungsgebiet für den künftigen CleanTech Business Park Berlin-Marzahn (Quelle: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Webseite)

Cleantech News / Berlin.Am 17. September ist Spatenstich für den CleanTech Business Park in Berlin-Marzahn. Auf einer Fläche von insgesamt 90 Hektar entsteht im Nordosten von Berlin ein „branchenoptimierter Industrie- und Gewerbepark“, der speziell auf die Bedürfnisse produzierender Unternehmen der CleanTech-Branche ausgerichtet sein soll, sagte Wirtschaftsstadtrat Christian Gräff im Interview mit der Zeitung. Damit dürfte Der CleanTech Business Park durchaus eine Konkurrenz zum Gewerbegebiet Berlin Adlershof darstellen – dort sitzen u.a. Inventux und die Kolibri Power Systems AG.

Ziel der spezifischen Erschließung ist es nach Angaben der Organisatoren, Investoren beste Qualität günstig und schnell verfügbar anzubieten. Diese sollen keine zusätzlichen Kosten für die Infrastruktur haben und individuell zugeschnittene Grundstücke zu „äußerst wettbewerbsfähigen Preisen“ erwerben.

Erschließung soll 2015 abgeschlossen sein

Dabei profitieren Investoren und Unternehmen insbesondere von der erstklassigen Infrastruktur mit ÖPNV- und Verkehrsanbindung sowie einer Versorgung mit Strom, Wasser, Fernwärme usw. Die komplette Erschließung mit baulichen Infrastruktur- Maßnahmen wird 2015 abgeschlossen sein.

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Das Land Berlin möchte im CleanTech Business Park Marzahn vor allem Unternehmen aus allen Bereichen industrieller Produktionsprozesse anlocken. Das sind beispielsweise Unternehmen der Solarenergie, Batterieproduktion, Windkraft, Biomasse, Biokraftstoffe, Wassertechnologien, Recycling und Entsorgung, emissionsarme Kraftwerke, Technologien zu CO2-Abscheidung u.v.m.

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1 Kommentar
  1. Demedoran sagt

    Es sei dem Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf sehr gegönnt, dass er sich eine weitere Quelle für Gewerbesteuer erschließt. Auch ist es zu begrüßen, dass der Bezirk nicht das in Berlin (gefühlt) hundertste und hinsichtlich Gewerbesteuerpotenzial eher „dünne“ Co-Working-Space für kreative Web-Arbeiter gründet. Neue Industriestandorte werden Berlin sicher nicht schaden. Es wird dort vermutlich ja kein Hochofen gebaut. 🙂
    Bis dieser Gewerbepark jedoch „durchaus [als] eine Konkurrenz zum Gewerbegebiet Berlin Adlershof“ genannt werden kann, wird man zuerst mehr als 20 Jahre Entwicklung nachholen müssen. Auch in puncto Infrastruktur (z.B. Nähe zum neuen Flughafen sowie Nähe zu Forschung und Wissenschaft) unterscheiden sich die beiden Standorte objektiv sehr.
    Die beiden im Artikel genannten Unternehmen Inventux und Kolibri Power Systems sind dabei nur bedingt, oder noch nicht, die Leuchttürme, mit denen man sich vergleichen sollte. Das eine Unternehmen wurde gerade im August aus der Insolvenz gekauft; das andere Unternehmen wird erst in Zukunft noch sein wirtschaftliches Potenzial zeigen.
    Fazit: Neue Gewerbeparks sind die Voraussetzungen für das neue industrielle Wachstum Berlins, welches der Stadt, dem Umland und seinen Bewohnern zu Gute kommen wird. Aber der im Artikel kurz bemühte Vergleich mit Adlershof ist eher Reklame. :-). Interessant wäre ein Bericht über die verschiedenen Berliner Gewerbeflächen und deren Positionierung in Sachen Cleantech. Auch für den Noch-Flughafen Tegel gibt es ja bereits laufende Planungen in diese Richtung. Aber gibt es wirklich so viel Cleantech-Industrie, die auf der Suche nach neuen Gewerbeflächen ist? Zumal in Berlin?

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