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Berliner Startup hilft bei der Finanzierung erneuerbarer Energieprojekte

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Crowdfunding ist eine hoch interessante Alternative zur Finanzierung beispielsweise von Internet- oder Buchprojekten, wenn nur einige Tausend Euro fehlen. Dabei werden Projekte auf Webseiten vorgestellt und jedermann kann sich daran beteiligen. Durch die Nutzung des „Schwarms“ ist das Risiko für den Einzelnen überschaubar – und so können oft Projekte finanziert werden, die vielleicht bei klassischen, renditeorientierten Investoren keine Chance gehabt hätten. Jetzt hat ein Cleantech-Startup diese Form der Finanzierung mit der Energiewende kombiniert: Mit crowdEner.gy startet die erste unabhängige Online-Plattform für gemeinschaftlich finanzierte Erneuerbare Energieprojekte.

Das Team von crowdenergy: Thomas Notemann, Julia Seeler, Martin Müller, Peer Piske, Thomas Neumann

Cleantech, Energiewende News / Berlin. Die Internet-Plattform vernetzt Initiatoren für Solarprojekte, Dachinhaber, Privatinvestoren sowie Eigentümer von Bestandsanlagen, die Bürgersolaranlagen entwickeln, bauen oder kaufen und gemeinsam finanzieren und betreiben. Der produzierte Strom kann verbraucht oder verkauft werden. In der Startphase liegt der Schwerpunkt auf Solarprojekten, mittelfristig sollen auch Windenergie- und Biogasanlagen umgesetzt werden. Die Gründer Dr. Peer Piske, Martin Müller und Thomas Notemann sind erfahrene Unternehmer aus der Solar- und Internetbranche.

Wie Crowdfunding Erneuerbarer Energien funktioniert

Durch das Prinzip des Crowdfundings, auch Schwarmfinanzierung genannt, profitieren Investoren als Mitglieder der Genossenschaft mit Beiträgen ab 500 Euro von einer gemeinsam erzielten Rendite. Sie leisten damit zusätzlich einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Auch bestehende Anlagen können über crowdEner.gy gemeinschaftlich in Energiegenossenschaften erworben werden.

Das Team von crowdEner.gy sucht ab sofort Inhaber, die bestehende Anlagen verkaufen wollen und Projektinitiatoren, die an einer Zusammenarbeit interessiert sind: „crowdEner.gy lebt von der Vielfalt der Partner, die sich engagieren möchten. Wir bauen eine Plattform auf, die es Bürgern und Unternehmen viel leichter macht, sich an Erneuerbaren Energieprojekten zu beteiligen und sie auch zu realisieren. Dafür wird Geld gebraucht, aber eben nicht nur. Es braucht auch technisches, rechtliches und unternehmerisches Know-how. Idealerweise wird das alles von den Projektbeteiligten beigesteuert. Wenn allerdings Kompetenzen oder Ressourcen fehlen, sorgt crowdEner.gy dafür, dass diese Lücke kompetent gefüllt wird“, so Dr. Peer Piske, Geschäftsführer von crowdEner.gy.

Die erste Energiegenossenschaft hat crowdEner.gy bereits gegründet und beteiligt sich derzeit am Solarkraftwerk „Ahrenshagen“ in Mecklenburg-Vorpommern mit 93 Kilowatt Peak (kWp) Leistung.

Schon jetzt können erste Informationen zum Konzept „Gemeinsam Energie“ von crowdEner.gy sowie zu den Beteiligungsmöglichkeiten im neuen Blog unter www.crowdEner.gy abgerufen werden. Die eigentliche Plattform, über die sich Bürger und Unternehmen an Projekten beteiligen können, geht im Herbst 2012 online.

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