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Bezos Earth Fund: Amazon-Gründer verspricht zehn Milliarden Dollar gegen die Klimakrise

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Jeff Bezos verspricht via Instagram, über den Bezos Earth Fund ab Sommer 2020 u.a. Wissenschaftler und Aktivisten zu unterstützen.

Die Worte sind eindringlich und klar: „Climate change is the biggest threat to our planet“, schreibt Amazon-Gründer Jeff Bezos vor wenigen Stunden auf Instagram. Daher möchte der Unternehmer die globale Initiative Bezos Earth Fund ins Leben rufen. Damit sollen bereits bekannte, aber auch neue Technologien entwickelt werden, um der Klimakrise zu begegnen. Er selbst geht mit unglaublichem Beispiel voran: Bezos selbst will zehn Milliarden Dollar bereitstellen.

In seinem Unternehmen Amazon regt sich seit Wochen Widerstand, weil Mitarbeiter die Ansicht vertreten, der Handelsriese investiere nicht genug, um der Klimakrise zu begegnen. Sie riefen Amazon auf, deutlich ambitioniertere Ziele im Kampf gegen den Klimawandel zu setzen als bisher.

Während andere Milliardäre wie Elon Musk oder Bill Gates schon lange ihre Kraft gegen die Klimakrise einsetzen, zieht Amazon-Gründer Jeff Bezos jetzt mit einer eindeutigen Initiative nach: Mit dem Bezos Earth Fund, in den Bezos selbst zehn Milliarden Dollar einzahlt, sollen bekannte Technologien unterstützt und neue Technologien entwickelt werden, die dazu beitragen, die Erderwärmung zu begrenzen.

Konkret soll der Bezos Earth Fund Wissenschaftler, Aktivisten und Nicht-Regierungsorganisationen helfen, die Welt zu erhalten. „We can save Earth“, schreibt Bezos in seinem Instagram-Post. Es brauche einen gemeinsamen Kraftakt von großen und kleinen Unternehmen, Staaten, globalen Organisationen und Individuen, um die Klimaziele zu erreichen, so Bezos.

Original-Post zum Bezos Earth Fund

Schon diesen Sommer sollen die ersten Gelder aus dem Bezos Earth Fund vergeben werden. „Lasst uns die Erde gemeinsam schützen“, so der Appell von Jeff Bezos. Der Amazon-CEO ist mit einem geschätzten Vermögen von 130 Milliarden Dollar der reichste Mann der Welt. In der Vergangenheit stand der Unternehmer oft in der Kritik, er spende gemessen an seinem Vermögen, verhältnismäßig wenig Geld. Seit einer Weile baut Bezos seine Spendenaktivität aus.

Kapital wandert weg von fossilen Energieträgern

Jede Initiative, die bedeutet, dass Kapital weg von fossilen Energieträgern und hin in Richtung Cleantech wandert, ist hilfreich, um die Klimakrise effektiv zu bekämpfen. Dass es dem reichsten Mann der Welt, Jeff Bezos, nicht besonders weh tut, einen Teil seines Vermögens dafür bereitzustellen, ist klar. Was will ein einzelner Mensch schon mit 130 Milliarden Dollar anfangen?

Dennoch ist es absolut begrüßenswert, dass es den Bezos Earth Fund geben wird. Denn jede solche Initiative fördert Innovation, ermutigt NGOs und Wissenschaftler, an der Lösung der Probleme der Menschheit zu arbeiten. Ob nun jeder reiche Mann wiederum seinen eigenen Fonds braucht, ist allerdings schon zu hinterfragen: Mit etwas weniger Ego hätte sich Bezos sicherlich auch Initiativen wie Breakthrough Ventures anschließen können. Hier investieren Bill Gates oder Richard Branson bereits in Cleantech.

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