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Bilfinger Venture Capital und KfW beteiligen sich an Dresdner Sunfire

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Wenn heutzutage viele Experten rund um das Thema Energiewende von Power-to-Gas-Technologien sprechen, dann macht das Dr. Bodo Wolf, der Ideengeber von Sunfire, bereits seit 17 oder 18 Jahren – 1995 gründete Dr. Wolf die CRG Kohlenstoffrecycling GmbH. Viele Jahre später entstand die sunfire GmbH in Bremen. 2011 erkannten die sunfire-Gründer die Potenziale, die ein Zusammenschluss mit den Dresdner Kollegen von staxera – Spezialisten für Brennstoffzellen und Elektrolyseure – bringen könnte. Ende 2012 ist nun der Zusammenschluss beider Unternehmen mit Hauptsitz in Dresden erfolgt. Und eine Finanzierungsrunde gelang dem neuen Cleantech-Unternehmen gleich auch noch.

Bilfinger CEO Roland KochCleantech, Energiewende News / Dresden. Der Venture-Arm des Engineering-Konzerns Bilfinger, an dessen Spitze der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch sitzt, investierte eine nicht genannte Summe in sunfire. Bilfinger will sich wandeln zum grünen Vorzeigekonzern: Im August 2012 veröffentlichte der Konzern erstmalig einen Nachhaltigkeitsbericht, im Herbst verkündete Roland Koch, Bilfinger setze mit seinen Technologien und Expertisen auf die Energiewende. Als eines der ersten deutschen Großunternehmen gab Bilfinger außerdem eine Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex ab.

„Wir sorgen dafür, dass Industrieanlagen effizienter, Kraftwerke sauberer und Immobilien grüner werden“, erläuterte Roland Koch das breite Angebot nachhaltiger Services bei Bilfinger Berger. „Wir tragen dazu bei, Schadstoffe zu verringern, Ressourcen zu schonen und erneuerbare Energien auszubauen. Mit unseren Leistungen unterstützen wir also unsere Kunden dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.“ Damit soll Bilfinger zum Cleantech-Unternehmen werden.

„Bilfinger erbringt die Mehrheit seiner Leistungen im Feld der Nachhaltigkeit“, erklärt Roland Koch. „Das wollen wir als Teil unserer strategischen Ausrichtung zukünftig noch stärker hervorheben.“ Bilfinger will sich im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie als bedeutender Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Verbesserung von Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz positionieren. Das wirft ein Schlaglicht auf einen Milliarden-Konzern, der sich langsam, aber mit kluger Strategie zum Cleantech-Konzern wandelt.

Auch KfW beteiligt sich an neuer sunfire GmbH

Aber zurück zum Bilfinger-Investment sunfire. Neben dem Engineering-Konzern, der sich Zugriff auf die Elektrolyseure und Brennstoffzellen sowie das Know-How von sunfire sichert, hat sich auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau an dem jungen Cleantech-Unternehmen beteiligt. Möglich wurde dies aber erst mit der Zusammenlegung und Verschmelzung von sunfire und staxera möglich. Bereits 2011 erkannten die Gründer von sunfire das hohe Potential des staxera Teams zur Entwicklung und Produktion von Brennstoffzellen und Elektrolyseuren – der Hauptkomponente des Power-to-Liquids/-Gas Verfahrens.

Zusammen mit dem Wissen der sunfire Mitarbeiter bot sich die Gelegenheit eine starke Einheit zu formen und die Markteinführung beider Technologien zu befördern. Konsequente Folge war ein Zusammenschluss der Firmen sunfire und staxera auf Augenhöhe. Seit 2011 sind die staxera Stacktechnologie im Callux-Feldtest des NIP in den Geräten der Fa. Vaillant erfolgreich im Kundeneinsatz. 2012 erfolgt der juristische Zusammenschluss beider Unternehmen zur sunfire GmbH mit Sitz in Dresden, Sachsen. Die Marke staxera, die für Qualität und Zuverlässigkeit steht, bleibt auch weiterhin mit all seinen Produkten erhalten.

Der Markenname staxera wird aber keineswegs vom Markt verschwinden: Die neue sunfire GmbH wird den Markennamen staxera weiterhin als Produktname im Zusammenhang mit der Brennstoffzelle verwenden. Carl Berninghausen und Christian von Olshausen bleiben als kaufmännischer und technischer Geschäftsführer aktiv. Organisatorisch ermöglicht der Zusammenschluss einen einheitlichen Markenauftritt und sorgt nach Angaben des Unternehmens für die Vereinfachung interner Prozesse.

Alle Beiträge zum Cleantech-Unternehmen sunfire lesen Sie hier.

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