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BMWi startet Technologie-Wettbewerb

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Heutzutage werden ja viele Technologien mit dem Modewort „Smart“ umschrieben. Eine Übersetzung für „smart“ ist vielleicht clever oder intelligent – aber so richtig passen will der Begriff eigentlich in kaum einem Bereich. Denn Technologien sind eben nur so „smart“ wie sie von Menschenhand gemacht werden und lernen normalerweise nicht dazu. Wie dem auch sei – auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) reitet auf der „Smart“-Welle und hat vergangene Woche den Technologiewettbewerb „IKT für Elektromobilität II“ ins Leben gerufen. Der Untertitel lautet „Smart Car – Smart Grid – Smart Traffic“ – mehr Smart geht also nicht.

Im Zentrum des Wettbewerbs stehen Informations- und Kommunikationstechnologien als Basis für die Steuerung von Elektrofahrzeugen sowie für das optimale Zusammenspiel von Elektrofahrzeugen mit Energie- und Verkehrsnetzen. Um zum „Smart Car“ zu werden, benötigt das Elektroauto nach Ansicht des Bundeswirtschaftsministeriums eine neue IKT-Architektur. Das belegt auch die aktuelle BMWi-Studie „Mehr Software (im) Wagen“. Diese IKT-Architektur ist nicht nur Voraussetzung für die Verwirklichung neuer Funktionen im Elektroauto zur Verbesserung von Fahrleistung, Fahrkomfort und Sicherheit. Sie trägt auch dazu bei, die Kosten für den Bau von Elektromobilen zu senken.

IKT spielt zusätzlich auch dann eine Rolle, wenn es um die Einbindung der Elektromobilität in die Energie- und Verkehrsnetze geht. „Grid 2 Vehicle“ und „Vehicle 2 Grid“ lauten die vielfach gebräuchlichen Schlagworte.

Smart Traffic: Intelligente Verkehrssysteme

Darüber hinaus können Elektrofahrzeuge Teil eines intelligenten Verkehrssystems werden (Smart Traffic). Ziel dabei ist es, mit IKT-gestützten Diensten die Kommunikation der Verkehrsteilnehmer untereinander zu verbessern und den Verkehrsfluss sowie die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu optimieren.

Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, freut sich über smarte Technologien:

„Smart Car, Smart Grid, Smart Traffic – das sind klangvolle Worte, vor allem aber spannende Zukunftsvisionen und große Herausforderungen. Für ihre Verwirklichung spielen IKT eine entscheidende Rolle.

Daher fördern wir gezielt den Beitrag der IKT zum Elektrofahrzeug und richten unser besonderes Augenmerk auf die Schnittstelle zwischen Elektrofahrzeugen, Energie- und Verkehrssystemen. Hier setzt der Wettbewerb an. Ich bin gespannt auf die Projekte, die eingereicht werden.

Mit dem Wettbewerb geben wir einen weiteren Impuls, damit Deutschland auch bei der Elektromobilität ein führender Standort bleibt.“

Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen sind ab sofort aufgerufen, ihre Projektvorschläge beim Projektträger, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR e.V.), einzureichen. Den Ausschreibungstext und weitere Informationen gibt es auf der Seite des Technologiewettbewerbs „IKT für Elektromobilität II“ beim Bundesministerium der Wirtschaft.

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