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Bundesregierung will Solarförderung drastisch kürzen

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Phoenix Solar Dachanlage Neue Messe München
Schwere Zeiten für die Solarbranche (Quelle Phoenix Solar / Messe München)

Solar News / Berlin. Wie der Focus berichtet, hält ein Teil der schwarz-gelben Bundesregierung den rasanten Solaranlangen-Ausbau der vergangenen Jahre für „technisch und finanziell nicht mehr verkraftbar“. Daher soll bis Ende Januar 2012 über eine kräftige Absenkung der Förderung von Photovoltaikanlagen diskutiert und entschieden werden. Den Informationen zufolge arbeiten das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesumweltministerium an einer Lösung, die den Zubau von Solaranlagen auf eine Leistung von 1.000 Megawatt pro Jahr begrenzen soll. Zum Vergleich: im vergangenen Jahr wurden Solaranlagen mit einer Leistung von 5.200 Megawatt installiert.

Eine erneute Kürzungsdebatte würde die Solarbranche in Deutschland, die in dieser Woche Quartalszahlen vorlegt, in noch heftigere Turbulenzen bringen. Schon jetzt sind die Lager der Solarunternehmen wie Q-Cells, Conergy oder SolarWorld gut gefüllt – und das, obwohl der Winter eigentlich dazu genutzt wird, die Lager für den Ansturm im Frühjahr zu füllen. Eine kleine Jahresendrallye, die es momentan gibt, weil die Solarförderung zum 1. Januar um 15 Prozent reduziert wird, würde abgewürgt. Weitere schnelle Unternehmenspleiten wären die Folge.

In Deutschland sind neben den Herstellern von Solarzellen und Solarmodulen auch die Maschinenbauer wie Roth&Rau in schwieriges Fahrwasser geraten. Ein dauerhaft derart gekürzter Zubau von Solaranlagen würde nur den Unternehmen überhaupt Überlebenschancen geben, die global ausgerichtet sind. Es kommen harte Zeiten auf die deutsche Solarindustrie zu.

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