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Clean Thinking: PepsiCo spart mit Siemens-Technologie zwei Drittel Frischwasser ein

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PepsiCo spart dank Siemens Wasser im Werk in ChileCleantech & Effizienz-News / Chile. Dieses Projekt ist zwar geographisch gesehen weit weg, hat aber durchaus Best Practice-Charakter für viele andere Unternehmen, die den Wasserverbrauch ihrer Produktionsanlagen ganz im Sinne von „Clean Thinking“ optimieren wollen: PepsiCo hat jetzt seine Produktionsstätte in Santiago de Chile mit einer integrierten Lösung der Siemens-Division Industry Automation zur Wiederverwendung von Wasser ausgerüstet. Der Betrieb in Chile benötigt Wasser für die Herstellung von Kartoffelchips und anderen Snackprodukten. Vorteil der Siemens-Lösung: Der Frischwassereinsatz lässt sich um bis zu zwei Drittel vermindern.

Das in der Produktion verwendete Wasser wird von Verunreinigungen gesäubert und anschließend in den Kreislauf rückgeführt. Das auf diese Weise aufbereitete Abwasser kann in verschiedenen Herstellungsprozessen erneut genutzt werden. Die Anlage wird voraussichtlich 2012 in Betrieb gehen. Herzstück der Anlage ist ein MemPulse-Membran-Bioreaktor (MBR), der Flüssigkeiten und Feststoffe voneinander trennt. PepsiCo will damit in seinen südamerikanischen Werken das Verfahren zur Wiederverwendung von Wasser standardisieren.

Im Betrieb in Santiago beispielsweise durchläuft das Abwasser zuerst ein umfassendes Stärkerückgewinnungssystem, wird dann gefiltert und in der ersten Aufbereitungsstufe von Öl und Fett befreit. Die Leistungsparameter des MBR können mittels Fernüberwachung vom Siemens-Technologiezentrum in Waukesha, USA, online kontrolliert werden. Vom MBR gelangt das Wasser nach einer Vorbehandlung zur tertiären Klärstufe, die sich aus einem Umkehr-Osmose-System sowie einer UV-Desinfektionseinheit der Reihe Barrier M zusammensetzt. Im Vergleich zur herkömmlichen Abwasserbehandlung lässt sich Wasser in gleichbleibend hoher Qualität bei geringerem Platzbedarf produzieren.

Eine Kombination aus MBR- und Umkehrosmose-Technologie setzt PepsiCo bereits in einigen Betrieben ein. Doch bei diesem Projekt konnten erstmals in Südamerika beide Systeme von einem Unternehmen als Gesamtlösung angeboten werden. Aufgrund sich verschärfender Umweltrichtlinien in der Region und Nachhaltigkeitsinitiativen des Unternehmens ist zu erwarten, dass Wiederverwendungssysteme wie dieses an Bedeutung gewinnen werden.

Hintergrund: Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter innovativer und umweltfreundlicher Produkte und Lösungen für Industrieunternehmen. Mit durchgängiger Automatisierungstechnik und Industriesoftware, fundierter Branchenexpertise und technologiebasiertem Service steigert der Sektor die Produktivität, Effizienz und die Flexibilität seiner Kunden. Der Sektor Industry hat weltweit mehr als 100.000 Beschäftigte und umfasst die Divisionen Industry Automation, Drive Technologies und Customer Services sowie die Geschäftseinheit Metals Technologies. Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) unterstützt mit seiner Kombination aus Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik und Industriesoftware die komplette Wertschöpfungskette seiner Industriekunden – vom Produktdesign über Produktion bis zum Service.

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