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Cleantech: Erstes Laborgebäude als Passivhaus

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Laborzentrum Nossen EnergieeffizienzCleantech News / Nossen. Deutschlands erstes Laborgebäude, das den Namen Passivhaus trägt, steht im sächsischen Nossen. Die 1.500 Quadratmeter großen Umweltlabore der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft entspricht den Passivhaus-Kriterien. Dabei setzten die Bauherren insbesondere auf hochwärmegedämmte Fassaden, dreifachverglaste Fenster und eine leistungsfähige Wärmerückgewinnung der Raumluft. Dank dieser und weiterer Maßnahmen können die laufenden Kosten reduziert und ein wirkungsvoller Beitrag für Umwelt und Klimaschutz geleistet werden.

Der Freistaat Sachsen investierte rund 10 Mio. Euro in die Umsetzung der Planung, die von den Architekten Hartmann und Helm sowie Junk und Reich aus Weimar stammt. Baubeginn war im August 2009. Der Bau wurde wissenschaftlich von der Sächsischen Energieagentur SAENA und dem Darmstädter Passivhausinstitut begleitet. Die Berechnungen und baubegleitenden Messungen können künftig für den Passivhausstandard im Laborbau herangezogen werden.

Unter der Projektverantwortung des Staatsbetriebes SIB wird am Standort Nossen in drei Bauabschnitten für das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie und die Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft gebaut. Insgesamt entstehen rund 9.000 m² neue Gebäudeflächen. Die Baumaßnahme soll im Sommer nächsten Jahres fertig sein. Insgesamt investiert der Freistaat Sachsen rund 42 Millionen Euro in den Standort.

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