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CleanTech: Gebäude als Energiespeicher im Smart Grid mit Clean Urban Energy

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Gebäude News / USA. Was Katie Fehrenbacher von Earth2Tech vergangene Woche im populären CleanTech-Magazin beschrieb, könnte die Suche nach Energiespeichern im Smart Grid revolutionieren. Klar ist: Wir müssen sehr viel für die Energieeffizienz von Gebäuden tun und möglichst viele zu Plus-Energie-Häusern umbauen. Das Cleantech-Startup Clean Urban Energy scheint genau das tun zu wollen: Gebäude als Energiespeicher im Smart Grid nutzbar zu machen. Eine Idee mit ganz erheblichem Entwicklungspotenzial.

Gebäude „vorkühlen“, wenn der Strom günstig ist

CleanTech-Startup Clean Urban EnergyDie Idee des Startups Clean Urban Energy ist es, sich mit dem eigenen Software-Produkt ins Gebäudemanagement zu integrieren und so das Verhalten des Gebäudemanagements je nach Wetter und Temperatur zu verstehen. Mithilfe der Daten des Gebäude-Managements lassen sich Rückschlüsse darauf ziehen, wie am besten der Energieverbrauch optimiert werden kann. Die Software ist dann in der Lage, Teile des Gebäudes zum Beispiel „vorzukühlen“, wenn der Strom billig ist – um dann angenehme Temperaturen zu haben, wenn es erwartungsgemäß heiß wird.

Mit Clean Urban Energy 30 Prozent Energiekosten sparen

Nach Angaben von Clean Urban Energy lassen sich für Immobilienbesitzer so 15 bis 30 Prozent Energiekosten einsparen – eine gute Größenordnung, um tatsächlich über eine Nutzung nachzudenken. Für die Energieversorger sind die Gebäude dann eine Art „thermische Batterie“ und können im Smart Grid clever genutzt werden.

Die saubere Technologie von Clean Urban Energy stützt sich alleine auf das Gebäudemanagement-System und kostet für die Installation weniger als 10.000 Euro. Clean Urban Energy hat jetzt mit dem kommerziellen Vertrieb seiner Software begonnen – und gleichzeitig eine Finanzierungsrunde in Höhe von 7 Millionen Dollar von Battery Ventures und Rho Ventures erfolgreich abgeschlossen.

Lesen Sie auch: Storenetic – Schwundgrad-Energiespeicher im Smart Grid-Test

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