Cleanthinking.de
Sauber in die Zukunft

Werbung

Cleantech in Afrika: 75-MW-Solarpark in Südafrika geplant

1 37

Cleantech-Unternehmen Scatec SolarSolar News / Südafrika. In Südafrika ging gerade der Weltklimagipfel mit einem wenig zufriedenstellenden Ergebnis der Weltgemeinschaft zu Ende. Der Fokus auf saubere Technologien und erneuerbare Energien wird sich trotzdem gerade in Afrika nicht aufhalten lassen: Seit August 2011 gibt es in Südafrika ein Vergütungssystem für Erneuerbare Energien. Passend hierzu hat jetzt das norwegische Cleantech-Unternehmen Scatec Solar bekannt gegeben, die Ausschreibung für eine der größten Photovoltaikanlagen Afrikas gewonnen zu haben: Die Ausschreibung im Rahmen der Vergaberunde des „South African Renewable Energy Independent Power Producer“ Programm sieht den Bau eines 75-MWp-Kraftwerkes vor.

Die Investitionen für das Projekt liegen bei 200 Mio. Euro, die die südafrikanische Handelsbank Standard Bank trägt. Scatec Solar ist Spezialist für schlüsselfertige Solaranlagen und dabei weltweit tätig. Der Bau des Solarkraftwerkes in Kalkbult soll im Juli 2012 beginnen, die Fertigstellung dann im August 2013 erfolgen. Das PV-Kraftwerk soll in der Region Northern Cape entstehen. Hier herrschen landesweit die besten Bedingungen für Solarenergie.

Auf einer Fläche von 105 Hektar wird die Anlage mehr als 145 Millionen kWh pro Jahr erzeugen. Der Strom wird in das lokale Stromnetz eingespeist werden und durch einen Stromliefervertrag mit dem örtlichen Energieversorger Eskom über eine Laufzeit von 20 Jahren vergütet werden (PPA – Power Purchase Agreement).

Das könnte dir auch gefallen
1 Kommentar
  1. Hmmmm sagt

    200 mio für unter 17 MW durschnittlicher Leistung – mal sehen – das macht etwa 0,05% dessen aus, was Südafrika derzeit mit Kohle produziert. Eine komplette Umstellung der südafrikanischen Stromproduktion von Kohle auf Solar würde bei diesen Preisen (ohne Speicher) 400 mrd. Euro kosten bzw. etwa das doppelte des BIP. Südafrika produziert Kohlestrom zu etwa 3,2 Cent/kWh und kann Kohle trotzdem noch exportieren. Auf jeden Arbeitnehmer kommt ein Sozialhilfe Empfänger. Etwa jeder fünfte ist mit HIV infiziert. Die Säuglingssterblichkeit nimmt in schöner Regelmäßigkeit die 5% Hürde und jedes Jahr werden mehr als 2 millionen Gewalttaten begangen. Also so ganz spontan würde ich sagen, dass die 200 mio vielleicht woanders besser angelegt wären.

Hinterlasse eine Antwort

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More