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Neu: CleanTech Studie zum Private Equity-Markt

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SAM CleanTechZürich. SAM, die Investmentboutique mit exklusivem Fokus auf Sustainability Investing, veröffentlicht kürzlich ihre zweite Studie zum globalen Clean Tech Private-Equity-Markt. Die Ergebnisse der Analyse deuten auf einen neuen Wachstumsschub hin, von dem Anleger mit gezielten Investitionen profitieren können. So dürfte vor allem die Clean Energy-Industrie weiterhin überdurchschnittlich wachsen: Sie profitiert von zunehmend wettbewerbsfähigen Kosten im Vergleich zu jenen konventioneller Energielieferanten sowie von einer starken Nachfrage nach sauberen und sicheren Energielösungen.

Zudem werden zahlreiche CleanTech-Sektoren künftig nicht mehr von staatlichen Subventionen abhängig sein. Für Private-Equity-Investoren verbessern sich die Aussichten auf lukrative Exits (Initial Public Offerings (IPO), Übernahmen und Fusionen) zusehends.

Megatreiber am Werk

Neben der Rohstoffverknappung fördert der Anstieg des weltweiten Energiebedarfs das Wachstum des Clean Energy-Sektors. Angekurbelt wird die Nachfrage nach Energie, Energieprodukten und Energiedienstleistungen von mehreren, sich gegenseitig verstärkenden Megatreibern – allen voran dem starken Bevölkerungszuwachs, der rapiden Urbanisierung sowie den steigenden Einkommen und dem damit einhergehenden Konsumwandel. Zugleich ist die bestehende Infrastruktur vielerorts veraltet und bedarf einer umfangreichen Revitalisierung. Die Antwort auf diese Herausforderungen sind neue Technologien, die bei geringeren Kosten eine höhere Wirkung entfalten und zudem die Umwelt deutlich weniger belasten.

Andrew Musters, Head of Private Equity, SAM:

„Als einer der weltweit führenden Clean Tech Fund of Funds-Manager stellen wir fest, dass die Exit-Märkte immer dynamischer werden. Der Grund: Globale Unternehmen kaufen vielversprechende Clean Tech-Unternehmen als Treiber für ihr eigenes Geschäft auf. Wir beobachten auch, dass führende Berater von Pensionskassen ihren Kunden verstärkt empfehlen, Kapital in klimasensitive Sektoren zu investieren, um klimawandelbedingte Risiken langfristig abzusichern.“

Aus eigener Kraft erfolgreich

Die Dringlichkeit der Umstellung auf eine nachhaltigere, ressourcenschonende Energieversorgung ist erkannt. Als Vorreiter der Energiewende subventionierten mehrere Staaten die Erschließung nachhaltiger Energiequellen. Dies führte zur Zurückhaltung bei privaten Investoren, die nicht in eine hoch subventionierte Industrie einsteigen wollten. Mittlerweile werden Subventionen für saubere Energien abgebaut. Die meisten anderen Clean Tech-Sektoren kommen inzwischen sogar komplett ohne Beihilfen aus. Allesamt profitieren sie von neuen Konsummustern, der energiepolitischen Neuausrichtung und vorausschauenden Unternehmensstrategien.

Langfristig hoher Investitionsbedarf

Die SAM-Studie widerlegt auch die häufig geäußerte Sorge über eine vermeintlich „überfinanzierte“ Industrie . Zwar sind in den letzten Jahren die Investitionen in saubere Energietechnologien stetig gestiegen (siehe Grafik auf Seite 2). Doch auch in den kommenden Jahren wird weiter kräftig investiert werden müssen, um die weltweit ambitionierten Umweltziele zu erreichen. Allein die Windenergie erfordert noch in dieser Dekade jährliche Investitionen von über USD 100 Mrd. – nicht weniger braucht die Entwicklung der Solarenergie. Zusätzlich verstärkt wird diese Entwicklung durch die Unsicherheiten bezüglich der Atomenergie und der fossilen Energien. Besonders gross ist die Nachfrage nach erneuerbaren Energien in den jungen Wachstumsstaaten. [wp_campaign_1]

Globale Investoren sichern die Zukunft

Nachdem erneuerbare Energien bislang eher auf regionaler und nationaler Ebene finanziert wurden, führen die Entwicklungen dazu, dass inzwischen auch globale Investoren immer aktiver werden. Die Clean Tech-Industrie selbst wird einen vor allem von großen Konzernen geprägten Konsolidierungsprozess erleben. Zudem werden sich Fondsgesellschaften beteiligen, die in einem anspruchsvollen Umfeld Investitionslösungen entwickeln werden. Gerade in den Schwellenländern werden neue Märkte und Anlageprodukte entstehen. Für Potenzial sorgen hier besonders innovative kleine und mittlere Unternehmen.

Ein dynamischer Fondsmarkt mit Potenzial

In den letzten zehn Jahren flossen USD 1.000 Mrd. in die gesamte Clean Tech-Industrie – im Jahr 2010 alleine USD 250 Mrd. Auf saubere Energien entfallen etwa 70 bis 80% der gesamten Clean Tech-Investitionen. Das stärkste Wachstum ist in den BRIC-Staaten zu beobachten. Die Exit-Märkte für Clean Tech-Fonds entwickeln sich weit überdurchschnittlich. Seit dem Jahr 2005 wurden in 293 IPOs über USD 50 Mrd. investiert, davon zwei Drittel über die asiatischen Börsenplätze.

In 900 M&A-Projekten mit einem Gesamtwert von über USD 175 Mrd. wurden zwischen 2005 und 2010 bedeutende Investments vorgenommen. Clean Tech-Fonds haben seit 1994 über USD 44 Mrd. investiert; mehr als 290 Fonds haben seither erfolgreich abgeschlossen. Für institutionelle und private Investoren eröffnen sich so zunehmend attraktive und vielfältige Investitionsmöglichkeiten.

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