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COP25: IRENA fordert Verdopplung der Ziele für erneuerbare Energien

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IRENA-Studie wird zur Klimakonferenz COP25 in Madrid präsentiert und verlangt Verdopplung der „National Festgelegten Beiträge“ (NDC).

Dem neuen Bericht der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) zufolgte, müssen die Länder ihre Anstrengungen im Bereich der erneuerbaren Energien deutlich zu erhöhen und Ziele für die Transformation des globalen Energiesystems in der nächsten Runde der National Festgelegten Beiträge (NDCs) festlegen. Die IRENA-Studie wird auf der UN-Klimakonferenz (COP25) in Madrid veröffentlicht,

Der IRENA-Report zeigt, dass sich die Ziele für erneuerbare Energien innerhalb der NDCs bis 2030 mehr als verdoppeln müssten, um die Welt mit den Zielen des Pariser Abkommens in Einklang zu bringen und bis dahin kostengünstig 7,7 Terawatt (TW) global installierte Leistung zu erreichen. Die heutigen Zusagen für erneuerbare Energien im Rahmen der NDCs bleiben davon unberührt und betreffen nur 3,2 TW.

Der Bericht „NDCs in 2020: Advancing Renewables in the Power Sector and Beyond“ wird auf der offiziellen Nebenveranstaltung von IRENA zur Verbesserung der NDCs und zur Erhöhung der Ambitionen am 11. Dezember 2019 veröffentlicht. Darin wird festgestellt, dass mit heute über 2,3 TW installierter erneuerbarer Kapazität fast die Hälfte der von den derzeitigen NDCs vorgesehenen zusätzlichen Kapazität an erneuerbaren Energien installiert ist. Die Analyse wird auch zeigen, dass die Verwirklichung größerer Ziele im Bereich der erneuerbaren Energien auf kosteneffiziente Weise und mit beträchtlichem sozioökonomischem Nutzen weltweit erreicht werden kann.

„Die Erhöhung der Ziele für erneuerbare Energien ist absolut notwendig“, sagte Francesco La Camera, Generaldirektor von IRENA. „Viel mehr ist möglich. Es besteht eine entscheidende Chance für die politischen Entscheidungsträger, die Klimaschutzmaßnahmen zu intensivieren, indem sie die Ambitionen für erneuerbare Energien erhöhen, die die einzige sofortige Lösung sind, um den steigenden Energiebedarf zu decken, gleichzeitig die Wirtschaft zu dekarbonisieren und die Widerstandsfähigkeit aufzubauen“.

„Die Analyse von IRENA zeigt, dass ein Weg zu einer dekarbonisierten Wirtschaft technologisch möglich und sozial und wirtschaftlich sinnvoll ist“, so La Camera weiter. „Erneuerbare Energien sind gut für das Wachstum, gut für die Schaffung von Arbeitsplätzen und bieten erhebliche Sozialleistungen. Mit erneuerbaren Energien können wir auch den Zugang zu Energie ausbauen und zur Beseitigung der Energiearmut im Einklang mit der UN-Agenda für nachhaltige Entwicklung 2030 beitragen. IRENA wird den Wissensaustausch fördern, Partnerschaften stärken und mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, um Maßnahmen vor Ort zu katalysieren. Wir arbeiten mit Ländern und Regionen auf der ganzen Welt zusammen, um Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien zu fördern und ihre Ambitionen zu steigern“.

Die NDCs müssen zu einer treibenden Kraft für eine beschleunigte globale Energiewende werden. Die aktuellen Zusagen spiegeln weder das schnelle Wachstum des letzten Jahrzehnts noch die anhaltenden Markttrends für erneuerbare Energien wider. Durch ein höheres Ziel für erneuerbare Energien könnten die NDCs dazu beitragen, mehrere Klima- und Entwicklungsziele zu erreichen.

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