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Inhaltsüberblick: Das bietet das DCTI CleanTech Jahrbuch 2010/11

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Deutsches CleanTech Jahrbuch Cover 2010 11 DCTIDas Deutsche CleanTech Institut hat gerade zum zweiten Mal das „Deutsche CleanTech Jahrbuch“ herausgebracht. In enger Kooperation mit dem DCTI wird das aktuelle Jahrbuch 2010/2011 derzeit als ePaper-Version gemeinsam mit dem gedruckten Band des Vorjahres verlost. Die ersten Gewinner des Cleanthinking.de-Gewinnspieles stehen bereits fest. Um die Motivation zum Mitmachen weiter aufrecht zu halten, möchten die Cleanthinking.de-Redaktion die Inhalte des CleanTech-Jahrbuches 2010/2011 skizzieren. Das Jahrbuch gliedert sich in allgemeine Autorenbeiträge („Framework Conditions“) einerseits und Best Practice-Ansätze aus der Praxis („Best Practice“) andererseits. Dabei kommen Experten wie Jens Hauser von der Geschäftsstelle der Exportinitiative Erneuerbare Energien ebenso zu Wort wie Vertreter von Cleantech-Unternehmen wie Dr. Peter Podesser von der SFC Energy AG oder Dr. Rainer Kistner von der Ferrostaal AG sowie Dr. Peter Berg von inge watertechnologies AG. Das CleanTech Jahrbuch liefert einen fundierten Überblick über theoretische Aspekte einerseits und Anwendungen andererseits – und ist somit als inspirierende (Weihnachts-)Lektüre zu empfehlen.

Die allgemeinen Beiträge des Deutschen CleanTech Jahrbuchs 2010/11 im Überblick:

1) Dr. Eckard Drope (Deutsches CleanTech Institut):

CleanTech, die Umsetzung umweltethischen Träumens

Der Physiker Dr. Eckard Drope fordert in seinem Beitrag mit klaren Worten, eine Versachlichung der Klimadiskussion. Dazu leiste das Deutsche CleanTech Institut einen gewichtigen Beitrag, in dem es die Prinzipien der „Clean Technologies“ aus sachliche Füße stelle und zur Verbreitung der Denkweise sauberer Technologien durch Zertifizierungen und Publikationen beitrage. „Das Ziel ist die Entwicklung eines allgemeinen Bewusstseins, dass nur durch die Stärkung der Entwicklung und den Einsatz von CleanTech unsere Umwelt und damit unser Leben auf der Erde auf Dauer erhalten werden kann.“, so Dr. Drope.

Der Experte spannt in seinem Beitrag gekonnt den Bogen von der ganz eigenen CleanTech-Definition – CleanTech kann nur als ein Programm verstanden werden, das die Richtung für die Entwicklung und die Auswahl von Technologien vorgibt, mit dem Ziel, unser technik-bestimmtes Leben so zu gestalten, dass Ressourcen geschont werden, Energie effizient eingesetzt und Abfall vermieden wird – über die Rolle der Natur und den Begriff der Nachhaltigkeit bis hin zum Begriff des Risikos. Letztlich kommt Dr. Drope zu dem Ergebnis, dass die Ansätze zu CleanTech gemacht sind, wir uns auf einem guten Weg befinden, aber weiterhin sachlich und unvoreingenommen das Programm CleanTech vorangetrieben werden muss, um die Ängste und den Klimawandel zu einem erfolgreichen Bemühen umzumünzen, das auch von künftigen Generationen unterstützt wird.

2) Prof. Dr. Wolf Hartmann (Aurelius AG, Consinto GmbH)/ Dr. Wilfried Neumann (Eastern Europe):

Plädoyer für international vergleichbare und verständliche CleanTech-Innovationsbewertungen

Der Beitrag von Prof. Dr. Wolf Hartmann und Dr. Wilfried Neumann setzt mit Innovationsbewertungen im CleanTech-Bereich auseinander. Dabei basieren die Überlegungen auf Bewertungsproblemen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Hierbei geht es vor allem um die Frage, wie einheitliche und für die Nutzer verständliche Aussagen vorgenommen werden können, aber auch um die Kosten-Nutzen Relationen bei der Durchsetzung von Dekarbonisierungsstrategien.

Die Eco-Labelling Praktiken in Europa und der Welt zeigen, dass oft nur ein schmaler Grad zwischen Greenwashing und nachhaltig zukunftsfähigen Innovationstrends besteht. Viele Bewertungen fußen nach wie vor auf einem Mix von Messungen und Schätzungen mit starken subjektiven Komponenten. Der Beitrag skizziert Grundelemente eines allgemein nutzbaren Bewertungsmodells, das zu international anerkanntem Herangehen führen kann.

3) Jens Hauser (Exportinitiative Erneuerbare Energien / BMWi):

Die Exportinitiative des BMWi – Energieeffiziente und erneuerbare Energietechnologien für internationale Märkte

Jens Hauser skizziert in seinem Beitrag die Chancen der deutschen Wirtschaft, zur Verbreitung von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz-Technologien in vielen Märkten der Welt. Dabei beschreibt er konkret das Angebot der Exportinitiative Erneuerbare Energien, beleuchtet Zielmärkte für erneuerbare und effiziente Energietechnologien und beschreibt das Demonstrationsobjekt „Casa Alemana“.

4) Holger Rohn (Trifolium) / Dr. Christa Liedtke et. al. (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie) /( Nico Pastewski (Fraunhofer Institut IAO):

Global denken, lokal wandeln: Internationales Screening von Ressourceneffizienz-Maßnahmen für den deutschen Markt

Die Autoren beschäftigen sich in Ihrem Beitrag mit vielfältigen Maßnahmen zur Verbesserung der Ressourceneffizienz. Denn: Im globalen Kontext wird eine Minderung des Ressourcenverbrauchs als ein Schwerpunkt für nachhaltiges Wirtschaften angesehen. So hat etwa der Ressourceneffizienzatlas des BMBF Maßnahmen auf globaler Ebene identifiziert, mit denen sich der Ressourcenverbrauch in Deutschland mindern lässt. Im Ressourceneffizienzatlas werden mehrere internationale Experten aus ganz unterschiedlichen Bereichen und Disziplinen befragt, um entsprechende Lösungsansätze zur Steigerung der Ressourceneffizienz zu nennen. Der Artikel im DCTI-Jahrbuch stellt das methodische Vorgeehn und drei Beispiele für Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz dar. Schlussfolgerungen für eine mögliche Handlungsstrategie runden den Beitrag ab.

Im folgenden sollen die Best-Practice-Beiträge des Deutschen CleanTech Jahrbuches 2010/11 in einer Übersicht ihrer Titel dargestellt werden:

  • Dieter Schmid (Volkswagen AG): Rezyklateneinsatz in Neufahrzeugen
  • Dr. Dieter Podesser (SFC Energy AG): E-Mobilität ohne Einschränkungen – Kräft-Wärme-Kopplung für Elektrofahrzeuge mit DMFC-Brennstoffzellen
  • Dr. Ralf Wöstmann (Beluga Shipping GmbH): Von HAI-Tech zu Himmelssegeln: Das Klima-Engagement der Schwergutreederei
  • Michael Ziegler (Meine Solar GmbH): Gehälter in der Photovoltaikbranche – Das verdient die Photovoltaikbranche wirklich
  • Dr. Rainer Kistner, Gerret Kalkoffen (Ferrostaal AG): Solarthermische Kraftwerke – sauberer Strom, nicht nur wenn die Sonne lacht
  • Michael Rieder, Olaf Koester (Altira Group): „Grüne Technologien“ – mehr als Sonne, Wind und Biomasse
  • Dr. Werner Brinker (EWE AG): Intelligenz im Netz schon das Klima – eTelligence: Modellprojekt dient als Praxistest
  • Chris Buckland, Juliane Gehrke (ib vogt GmbH): Das Projekt „Sovello Linie 2“ – Energieeffizienz im Fokus der Planung
  • Dr. Stefan Ramesohl (E.ON Ruhrgas AG): Strom und Wärme hausgemacht – Effiziente und klimaschonende Kraftwerkstechnologie für den Heizungskeller
  • Dr. Christian Pophal et.al. (Infineon Technologies AG): Ökologische Nachhaltigkeit – Ein ganzheitlicher Ansatz bei der Infineon Technologies AG
  • Dr. Peter Berg (inge watertechnologies AG): Abschied vom Sandkasten: Wasseraufbereitung mit Ultrafiltration
  • Jürgen Valentin (NanoFocus AG): Der faszinierende Blick ins Allerkleinste – Effizienz durch Nanotechnologie
  • Karin Asmus, Karsten Gehrke (Vodafone D2 GmbH): Energieeffiziente Kühlung von Mobilfunksendeanlagen durch den Einsatz von FreeCoolingBoxen (FCB) – Ein Beitrag zum Klimaschutz im Kommunikationssektor
  • Marc Timmer (Ecostream Deutschland GmbH): Neue Energie auf alter Deponie
  • Axel Bartmann (Manz Automation AG): Die CIGSfab – Auf dem Weg zur schadstofffreien Dünnschichtproduktion

Wenn Sie diese Themen aus der CleanTech-Welt interessieren – nutzen Sie die Möglichkeit unserer Verlosungsaktion und gewinnen Sie das Jahrbuch des Deutschen CleanTech Instituts oder kaufen Sie gedruckte Ausgabe für 39 Euro – alle Informationen finden Sie auf unserer Verlosungsseite.

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% S Kommentare
  1. Bruno sagt

    Bravo

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